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Wir überlegen im Spätsommer/Herbst 2024 für ca. 3 Wochen an die Costa Brava zu fahren. Evtl. Ampuria, Estartit oder noch etwas weiter südlich auf Campingplätzen. Kann jemand eine Aussage machen zu den akt. Kosten, d. h. Autobahngebühren? Das Womo wiegt 4 t und wir sind entweder zu zweit oder zu dritt. Abreiseort ist ~ Rhein-Main Gebiet. 50-100 km um Lyon würden wir auf einem CP übernachten. Für Tipps zu CP am Meer bzw. in Meeresnahe wäre ich ebenfalls dankbar. Schöne Grüße zum 2. Advent wünscht Hans Wo fährst du los? Wenn du von D direkt über Frankreich fährst, dann zählt nicht nur das GG sondern vor allem die Fahrzeughöhe für die Mautklasse. Unter 3m wirst du vermutlich in Klasse 2 eingestuft, andernfalls Klasse 3. In Klasse 2 kostet dich der Spaß in FR rund 110€ bis nach Spanien. Falls du über die Schweiz fährst: In der Schweiz ist das wieder anders, da zählt es über 3,5t nach Kilometern. Hier --> Link ein Tarifrechner für die Autobahngebühren. Abfahrtsort, Zielort und Fahrzeugkategorie eingeben et voilà c'est parti
Falsch das geht so durch die Schweiz : --> Link Hier ist ein offizieller Mautrechner für Frankreich: --> Link Man kann zwischen "light" und "heavy" wählen. Bei "heavy" (also vermutlich über 3,5t) und 2 Achsen (Klasse 3?) kommen bei mir knapp 200€ raus wenn man komplett über Frankreich fährt. Bei "light" (vermutlich Klasse 2?) wären es knapp 100€. Komt also darauf an, wie du bei den automatischen Mautstationen eingestuft wirst, und da zählt m.W. die Höhe als Grenze (3m)
Ah, das geht nach Tagen, nicht nach Kilometern. My bad.
Ich würde nicht auf einen Campingplatz fahren. Schau Dir das einmal an: --> Link Da bezahlst Du 5 schlanke Euro und stehst wunderbar. Strom kann man bekommen, Wasser/Abwasser ist nicht so easy. Nicht nur in Empuriabrava und Roses gibt es verschiedene Campingplätze die in der Nachsaison auch die ACSI-Card akzeptieren. In Katalonien werden insgesamt 95 Plätze angeboten! Da ist für fast jeden Geschmack etwas dabei. Leider sind die Preise teilweise von 23.- auf 27.- Euro für den gleichen Platz gestiegen. Das sind immerhin gut 17% Preissteigerung! LG Carsten
Ja die Höhe ist relevant, bis 3 m Höhe musst Du ca. 120 € rechnen - pro Richtung. Musst ja nicht alles Autobahn fahren. Wir sind vor einigen Monaten von Lyon über Le Puy und Mende schön zu fahren. Dann auf die A75 und schon ist man kostenfrei von Lyon bis Beziers gefahren, unter der Mautbrücke vorher abfahren. Wir machen hier im Ort immer Pause am Fluss nach kurzem Einkauf. Campingplätze da hat jeder seinen eigenen Geschmack, wir sind gern auf L` Amfora --> Link Komme gerade aus Spanien zurück. Autobahn Gebühr Frankreich mit unter 3 Meter Höhe, Kategorie 2 waren ab Nancy bis Richtung Estartit 1x 54,10€ und 1 x 78,50€
Klasse 2: Fahrzeuge und Gespanne mit maximaler Höhe zwischen 2m und 3m und zulässigem Gesamtgewicht unter 3,5t (bei Gespannen nur Zugfahrzeug) Klasse 3: Fahrzeuge mit 2 Achsen und einer Gesamthöhe von 3m und mehr oder einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5t Der Themenstarter schreibt von einem 4to Fahrzeug. Er kann natürlich "Glück" haben und von der "Maschine" in Klasse 2 eingestuft werden, wenn sein Mobil unter 3m Höhe ist. Aber was passiert, wenn er dann auf der Strecke angehalten und festgestellt wird, dass er dafür zu schwer ist? Fahrzeuge der Klassen 3 und 4 (größere Wohnmobile, PKW mit großen Anhängern, ...) können für die elektronische Mautgebührenerfassung die TIS-PL-Box nutzen. Diese ist über den Anbieter tolltickets erhältlich. Aber hier sind schon viele Beiträge und Kosten dazu: --> Link LG Carsten Hallo Gemeinde, ich habe für den Trip von Freiburg nach Spanien 251 gezahlt (3 Achsen, 5t und etwas über drei Meter hoch) Unterwegs kannst du in der Nähe von Lyon beim Vogelpark kostenlos stehen. Dort treffen sich viele Zugvögel. --> Link In Spanien selbst bewegen sich die Preise auf den Plätzen aktuell zwischen 13 Euro (Alicante) und 32 Euro pro Nacht (Almeria). Das Freistehen wird momentan wohl von vielen Kommunen ziemlich rigoros "bekämpft" (Dank einigen unverbesserlichen Gemeindemitgliedern, die sich nicht an die Grundregeln halten wollen :eek: ) Der Spritpreis variierte heute (9.12.23) zwischen 1,34 Euro und 1,62 Euro. Viele Grüße von der Costa de Sol Jens In der Schweiz darfst Schwerverkehr Abgabe bezahlen, dafür brauchst du keine Vignette, 10 Tage gültig ein Jahr Kosten ca 33,50 sfr
Hallo, mal eine Frage. Wer hat in Frankreich schon einmal eine Mautkontrolle mitgemacht? Ich wurde mit dem Wohnmobil noch nie kontrolliert oder habe eine Kontrolle gesehen. Gibt es Erfahrungen? Grüße James
Ich frage mich auch gerade, ob Du schon jemals einen Mautvorgang in Frankreich gemacht hast. Wenn Du in den Bereich einfährst ziehst Du eine Pappkarte und fertig. Dann fährst Du über die Autobahn und steckst am Ende in der Mautstation die Karte in den Automaten. --> Link Erst dort entscheidet sich in welche Klasse Du gehörst und Du bezahlst oder reklamierst wenn Du es anders glaubst.
Hunderte Male wie vorstehend beschreiben, nie ein Problem bis auf einmal da hat man unser Wohnmobil gewogen kurz nach einer Mautstelle. Da wir nicht zu schwer waren, ging es aber zwei Minuten später weiter. Auch als Corona war hat man Kontrolliert aber wegen Maut nie. Bitte lest in meinem Link auch den Bereich unter dem Bild mit der elektronischen Maut ! Besser einfach anmelden, soll alles auf elektronische Maut umgestellt werden. Hallo, wir waren im Oktober in F. 3,5 t und 3,06 m hoch (selbst gemessen, nicht FzSchein). Wir wurden meistens in Klasse 2 eingestuft, ganz selten in Klasse 3. BTW. Ich käme nicht auf die Idee, aus dem Rhein-Main-Gebiet auf dem Weg nach Spanien die Eidgenossen zu besuchen. .
Sehr, sehr oft. Und im Regelfall ist es auch wie Du es beschrieben hast. Aber das war ja nicht die Frage. Was passiert, wenn tatsächlich einmal kontrolliert wird und Du in einer zu "billigen" Klasse unterwegs bist? Ich frage also jemanden, der das schon erlebt hat. Welche Sanktionen sind denn da vorgesehen? Oder noch einfacher ausgedrückt, welches Risiko geht man ein, wenn man Maut-Betrug begeht. Ich weiß, dass ist ein hartes Wort, aber letztendlich ist es nichts anderes. Und jeder muss für sich abwägen ob er das Risiko eingehen will. Um dieses aber abschätzen zu können, braucht es Daten. Oder Gewissen. LG Carsten Jetzt Ende November 2023 mit Maut1 Box 201,- Euro für eine Strecke bezahlt. (Route Grenze-Lyon-Luxenburg). WoMo 4,5t.
Die Frage ist auch: Wann ist es Betrug? Sicherlich dann, wenn man mit einem Klasse-3-Fahrzeug auch so eingestuft wird, sich aber über den Hilfe-Knopf auf "Klaas döh" herunterstufen lässt. In meinen Augen ist es aber kein Betrug, wenn ich mit einem Klasse-3-Womo von der Mautstelle automatisch auf 2 eingestuft werde und nicht reklamiere. Der Threadersteller hat sich noch nicht einmal gemeldet und auch z.B. seine Fahrzeughöhe nicht genannt. Aber wir reden uns hier schon die Köpfe heiß bzgl. Einstufung und potentiellem Mautbetrug :D ...mein Tip: Lasst den Kollegen doch erst einmal antworten, wie hoch sein Mobil eigentlich ist
Warum nicht? Wenn man unter 3,5 t ist darf man mit der Vignette ein ganzes Jahr so oft man will die eidgenössischen Autobahnen benutzen. Hat sich dann schon bei der Rückfahrt rentiert. Und wenn man mehrmals im Jahr fahren sollte sowieso. Und landschaftlich schöner ist es allemal. Anreise A5 nach Basel dann Bern, Lausanne, Genève, Chambéry, Grenoble, Valence
Wo soll denn kontrolliert werden ? Während der gesamten Fahrt auf der Mautautobahn hast Du doch nur das Pappticket wo Du eingefahren bist, da wird keine Klasse eingebucht und selbst wenn kann man sie nicht sehen. Aufgedruckt ist nichts und bei der Übergabe kommt nur das Pappticket raus.
Ich sehe auch keinen Sinn durch die Schweiz zu fahren, ist auf jeden Fall 40 km mehr Fahrstrecke. Dazu kommt das bei einem Verkehrsverstoß dieser sehr teuer wird und nach meiner Erfahrung die Schweizer gern Verkehrsverstöße bei "Auswärtigen" erkennen. Das fängt schon mit der "freien Windschutzscheibe" an...... ( da darf nichts dran sein :D ) Ich würde beim derzeitige Wetter sogar die Metz Route in nähere Erwägung ziehen.
Hier die verspätete Antwort: Laut Kfz-Schein 295 cm Fahrzeughöhe. Dann solltest du in Frankreich Kat 2 eingestuft werden
Sehe ich auch so. Ich habe es nicht erlebt, aber ein guter (glaubwürdiger) Bekannter hat mir erzählt, daß sie mit 2 Womos unter 3m unterwegs waren und einmal bei der Mautstelle wirklich genau kontrolliert wurden mit Vermessung der Höhe (sie waren drunter). Ist sicher die Ausnahme, aber nicht unmöglich. Und wenn das Womo über 3,5t hat und man classe2 verlangt, brauchen sie gar nicht erst messen. Ich bin klar über 3m (314cm) und bekomme eher selten die classe2 verrechnet, aber es passiert. RK Bei einem Alkoven der komplett deutlich über 3m liegt wird meist in Cat3 eingestuft. Wenn nur eine Dachhaube oder SAT-Schüssel über 3m und der Rest max 3m hat wird meist in CAT2 eingestuft. Da die verschiedenen Mautstellen nicht alle die gleiche Technik verwenden kommt es bei allen die im Grenzbereich liegen öfters zu verschiedenen Einstufungen. Wenn auf dem Display CAT 3 steht und man den roten Rufknopf drückt und freundlich um CAT 2 bittet wird zumindest bei denjenigen die im Grenzbereich liegen immer auf CAT 2 umgestellt. Bei einem Wohnmobil von durchgehend 3,20m natürlich nicht. Das Gewicht wird bei der automatischen Erfassung nie berücksichtigt. Das ist denen anscheinend zu Aufwändig und sie verzichten lieber auf die paar auf die das zutrifft als hohe Investitionen für die Überprüfung des Gewichts zu tätigen. Wer also mit unter 3m, aber über 3,5t nur in CAT 2 eingestuft wird begeht nichts strafbares. Denen ist nach meiner Erfahrung ein flüssiger Ablauf an den Mautstationen lieber als mit viel Diskussion die letzten Euro rauszuquetschen. Also machen wir es den armen Mitarbeitern mit unserer deutschen Gründlichkeit doch nicht schwerer als nötig und spielen das Spiel mit. So sehe ich das der in den letzten 7 Jahren 16 mal Frankreich auf verschiedenen Routen durchquert hat. Mein Womo hat ca. 3,02m und die SAT- Schüssel hat 3,20m. Zu 90% werde ich automatisch in CAT2 eingestuft. Hubert |
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