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EPEVER Tracer MPPT auf LiFePO4 einstellen


DonCarlos1962 am 20 Jan 2024 17:11:25

Hallo ihr Lieben,

ich denke nicht der einzige User eines EPEVER Tracer MPPT zu sein, der diesen manuell auf LiFePO4 einstellen möchte.

Tracer 30E.jpg


Aber die Begrifflichkeiten für die Einstellungen überfordern mich etwas. Darum hätte ich gerne eine Hilfestellung, die vielleicht auch anderen Nutzern hilft.

Damit es etwas einfacher wird und es übersichtlich bleiben soll, habe ich Fotos der Bedienungsanleitungen des Solarreglers und der Bedienungsanleitung des LiFePO4 Akku gemacht und stelle sie hier rein.
Hier von der Batterie:
Tracer 30D.jpg


Links, neben der Tabelle der Default-Einstellungen, habe ich in rot eingetragen was ich als richtigen Wert vermute. Aber es bedarf sicher einer Korrektur!
Besonders auch dort, wo ich ? hin geschrieben habe.
Am leichtesten würde dem Nutzer fallen, wenn diese roten Werte korrigiert würden. Also eine Spalte für LiFePO4 voran stellen.

Tracer 30C.jpg


Die Bedienungsanleitung der Batterie ist für mich auch nicht ganz schlüssig:
In der Tabelle zum Laden wird immer von 14,4V/14,6V geschrieben.

Eine Seite weiter steht dann zu lesen: "Verwenden Sie ein 14,6V Lithium-Eisen-Phosphat Ladegerät, um die Kapazität zu maximieren."

Als Nichtprofi würde ich daraus interpretieren, dass standardmäßig mit 14,4V geladen werden und ab und zu 14,6V zur Optimierung eingestellt werden soll?
Da bin ich etwas Ratlos.

Vielen Dank, auch im Namen der weiteren Nutzer eines EPEVER Tracer.

LG Carsten

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basste315 am 20 Jan 2024 18:21:56

DonCarlos1962 hat geschrieben:Die Bedienungsanleitung der Batterie ist für mich auch nicht ganz schlüssig:
In der Tabelle zum Laden wird immer von 14,4V/14,6V geschrieben.

Hallo Carsten,
ich kenne diesen Regler nicht persönlich, trotzdem gebe ich meinen "Senf" dazu. Du wirst vermutlich auch andere Ratschläge erhalten und mußt dann "die Spreu vom Weizen" trennen :wink:

Die Angaben deines Akkus sind für LiFePO4-Akkus typisch. Ein LiFePO4- Akku ist bei 13,8 V praktisch bereits voll und die höhere Spannung brauchst du zeitweise zum Balancen (Zellausgleich). 14,4 V Ladeschluss-Spannung reichen vollauf. Mit 14,6 V riskierst du unnnötige Ladeabschaltungen.

Empfehlungen für Solarlader:
Du orientierst dich richtigerweise bereits an den Werten für BLEI-Säure (sealed), ich würde lediglich die Erhaltungsspannung auf 13,4 V reduzieren.
Wenn du "Überspannung trennen" auf 15 V reduzierst, sollte "Überspannung Wiederaufnahme" niedriger sein, du kannst dafür aber auch die Bleieinstellung mit 16V/15V lassen.
Im unwahrscheinlichen Fall einer Überspannung schaltet das BMS deines Akkus rechtzeitig ab.

Helmut

DonCarlos1962 am 20 Jan 2024 18:53:38

Danke Helmut, das ist schon einmal beruhigend hilf weiter.

Dann bleibe ich bei 14,4V.

Was mache ich mit der Ausgleichladung? Ich denke diese abschalten zu müssen?

LG Carsten

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Stocki333 am 20 Jan 2024 20:10:59

Überspannung trennen. 14,7 Volt. Weil normalerweise ist bei 14,6 Schlus. Und gehts höher als 14,6 Volt ist was schief gelaufen. Dann soll er abschalten. Und nicht noch weiter hoch gehen von der Spannung.
Ladespannung 14.2 Volt
Erhaltungsspannung 13,45
Boost wiederaufnahme Ladespannung 13,35. Wenn ich das richtig interpretiere, schaltet der SR bei 13,35 auf Laden.
Gibt es eine Beschreibung für Die Wiederverbindung Spannung.
Ausgleichsladespannung. Wie lange steht die an.
Und wieviel Waat an Modulen hängen an wieviel Ah. Accus.
Franz

DonCarlos1962 am 20 Jan 2024 22:51:02

Danke Franz!

Die Ausgleichsspannung liegt 120 Minuten an.

Ich dachte, dass es die Ausgleichsspannung bei LiFePo4 nicht braucht?

Solarseitig hängen derzeit zwei Semiflex-Module mit je 100 WP und recht schlechtem
Wirkungsgrad mit insgesamt ca. 9Ah unter guten Bedingungen dran.

Vielleicht tausche ich die später aber noch mal aus.

LG Carsten

Stocki333 am 21 Jan 2024 09:40:26

DonCarlos1962 hat geschrieben:Die Ausgleichsspannung liegt 120 Minuten an.

Ich dachte, dass es die Ausgleichsspannung bei LiFePo4 nicht braucht?

Es gibt für mich 2 Gründe, wenn man die Ausgleichsspannung benutzen soll.
Ein Accu Läuft von der Zellchemie her gesehen nicht so sauber. Also nach WR Betrieb ist die Rückkehrdifferenz gross und das BMS braucht ca 1 Std um die Zellen auszugleichen. Hier macht es Sinn alle paar Tage die Ausgleichspannung automatisch zu aktivieren um zusätzliche Balancierzeit zu bekpmmen.
Wenn man mehrere Accus parallel betreibt. So können sich die Accus bei hoher Spannung syncronisieren. Je niedriger die Gesammtspannung der Accus ist, desto Zeitaufwendiger ist es. Kann ich diese Funktion benutzen, ist auch eine Spannung von 14,2 Volt absolut kein Problem.
Franz

Olli2305 am 21 Jan 2024 11:54:00

DonCarlos1962 hat geschrieben:Danke Franz!

Die Ausgleichsspannung liegt 120 Minuten an.

Ich dachte, dass es die Ausgleichsspannung bei LiFePo4 nicht braucht?

Solarseitig hängen derzeit zwei Semiflex-Module mit je 100 WP und recht schlechtem
Wirkungsgrad mit insgesamt ca. 9Ah unter guten Bedingungen dran.

Vielleicht tausche ich die später aber noch mal aus.

LG Carsten

Moin Carsten,
Hast du das originale Module abgebaut? 9A schafft das ja schon fast alleine.

DonCarlos1962 am 21 Jan 2024 12:46:57

Olli2305 hat geschrieben:Hast du das originale Module abgebaut? 9A schafft das ja schon fast alleine.


Moin Olli,

nee nee. Ich habe mir für Zuhause eine 200Ah LiFePo4 Batterie geleistet und die 120Ah aus dem Wohnmobil steht da auch noch, seit im RollerTeam 2 x 100Ah in die Sitzkiste eingezogen sind.

Und diese beiden Batterien Daheim lade ich mit den zwei Semiflexmodulen, die ich sonst als "abgesetzte Einheiten" im Wohnmobil mitgenommen habe.
Als Ersatz habe ich mir diesen Solarkoffer für unterwegs gekauft: Link zum eBay Artikel

Leider bringen die Semiflexmodule tatsächlich nicht wirklich viel Leistung. Angegeben sind sie mit
Flex.jpg

Tatsächlich sind diese Werte bei Weitem nicht erreichbar. Die 9Ah sind hier schon der Spitzenwert für beide Module! Meist ist es weniger.

Bei schönem Wetter hänge ich diese "überzähligen" zwei Module aus dem Dachflächenfenster und lade damit die Akkus. Über einen Wechselrichter nutze ich die Energie dann wieder.
Das ist gleichzeitig meine kleine "Prepper"-Leidenschaft. Etwas Strom für schlechte Zeiten. :lol: :lach:

Moin Carsten

PapaSito am 21 Jan 2024 12:56:47

Moin Carsten,
hast du mal unter Epever (Menu-interne Suchen, LiFeYPO4...) nachgeschaut? Dort hatte seinerseits der Kollege biauwe nach den Einstellungen für Epever gefragt. Da ich auch seit 2019 einen solchen mit entsprechenden SoP und 320Ah-LiGesamt betreibe, hatte ich mich an den Einstellungen dort orientiert, bisher ohne Probleme. Meine Aufzeichnungen dazu sind im WoMo, müßte ich holen.
Beste Grüße,
Gottfried

andwein am 21 Jan 2024 12:57:23

DonCarlos1962 hat geschrieben:......Leider bringen die Semiflexmodule tatsächlich nicht wirklich viel Leistung.
Tatsächlich sind diese Werte bei Weitem nicht erreichbar. Die 9Ah sind hier schon der Spitzenwert für beide Module! Meist ist es weniger. Moin Carsten

Die werte sind gemessen unter Testbedingungen STC. Die sind schon im Frühjahr/Herbst schlecht erreichbar, im Winter schon gar nicht. Aber stelle die Module mal hoch mit 90° Winkel zu Sonne, dann bekommst du bestimmt 10-15% mehr.
Gruß Andreas

PapaSito am 21 Jan 2024 13:01:28

...kleiner Nachtrag: ich benutze übrigens das ext. Display, die Werte sind damit ruckzuck eingestellt, mit den anderen Möglichkeiten hatte ich immer Probleme, ein kurzer Blick reicht dann. Gottfried

DonCarlos1962 am 21 Jan 2024 13:32:20

Hi Gottfried,
danke für den Hinweis. Dem werde ich gleich nach kommen und in der Internen Suche nach dem Beitrag suchen.
Ich habe auch die abgesetzte Anzeige MT50. Dann versuche ich auch hiermit die Werte einzugeben.

andwein hat geschrieben: Aber stelle die Module mal hoch mit 90° Winkel zu Sonne, dann bekommst du bestimmt 10-15% mehr.

Hallo Andreas,
ich hänge die Module ja aus dem Dachflächenfenster. Das Dach hat eine 45° Neigung und hatte schon öfter eine annähernde 90 Grad Ausrichtung zur Sonne.
Da habe ich schon einiges versucht. Auch unterwegs. Habe die Module an das Modul gelehnt um eine gute Ausbeute zu bekommen.

Aber die 9Ah waren auch in Spanien der absolute Spitzenwert. Ich denke, mehr können die Teile einfach nicht.
Die Leistung habe ich am EPEVER im Display abgelesen. Nicht selbst gemessen.

LG Carsten

basste315 am 21 Jan 2024 16:03:46

DonCarlos1962 hat geschrieben:Tatsächlich sind diese Werte bei Weitem nicht erreichbar. Die 9Ah sind hier schon der Spitzenwert für beide Module! Meist ist es weniger.

Wenn die Module Spitzenwerte von 9 A :wink: bringen, dann kannst du bei schönem Wetter am Tag 50 Ah oder mehr :wink: nachladen.
Das entspricht in etwa meinem Tagesbedarf ohne Heizung und E-Bikes.

Helmut

PapaSito am 21 Jan 2024 16:24:11

Moin Carsten nochmal, hier die Einstellungen, die ich seit langem benutze, hoffe du kannst sie einigermaßen zuordnen, sie sind vermutlich "konservativ".
In der Regel sind die Akkus bei guten Bedingungen durch Solar voll, bei aktuellem Wetter, grau, diesig etc., schalte ich den Booster per extra Schalter via D+ während der Fahrt dazu, dann haben die Akkus auch mal volle 14,4 V, genug Spielraum für die BMS um auszugleichen. Die Epever-Regler halte ich für sehr stabil, z.B. große Kühlkörper etc. Das alles zu Preisen, wo andere bei der "blauen" Ware gerade mal einen Händedruck bekommen, :lol:
Epever_Einstellungen.jpg


Beste Grüße, schönen Sonntag, Gottfried

DonCarlos1962 am 21 Jan 2024 18:02:38

Lieben Dank Gottfried.

Ich werde diese Einstellungen übernehmen. Schöner wäre natürlich gewesen, wenn EPEVER dem Regler direkt eine Einstellungsmöglichkeit für Lithium gegönnt hätte.
Ansonsten bin ich mit dem Regler auch sehr zufrieden. Bisher habe ich ja damit die AGM Batterien geladen.
Das ging immer sehr gut und störungsfrei.

Einzig das Gewicht von 1,2Kg ist schon eine Hausnummer. Im Wohnmobil habe ich darum einen Votronic verbaut. Der ist nur 155g schwer.

LG Carsten

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