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Hallo Leute, wir sind komplett NEU im Thema Wohnmobil. Wir haben uns am WE eine Alkove BJ93 mit 75 PS TurboD angeschaut. Alles im allen recht gut! Wir hätten jetzt ein paar allg. Fragen dazu, was jetzt die Profis dazu sagen können. 1: Ist der 75PS TurboD Motor standhaft? Auf was muss ich schauen? Gummischläuche und so mal austauschen lassen? Der Vorbesitzer hat gemeint, dass er ihm mal heiß geworden ist. Ist das ein Problem 2: Der Motor ist im Innenraum recht laut! Kann man das was dagegen tun? Schallmatten oder so? 3: Der Kunststoff ist aussen teilweise etwas vergilbt. Gibts dazu eine Smartrepair Lösung? 4: Gibts noch andere Punkte die man bei einer Besichtigung beachten soll? Vielen Dank schon mal für eure Erfahrungen und Antworten! LG, Jürgen Hallo, seid ihr den Wagen auch gefahren ? 75PS für ein Alkoven-Wohnmobil sind nicht so üppig ;-) Grüße Ralf.
75PS waren normalerweise (2,5l) ohne Turbo. Schon der kleine 1,9l TD hatte 90PS.
Bei meinem alten VW LT war das das Ende vom Anfang. Irgendeine Dichtung hat das nicht vertragen. Mein 1,9l TD ist allerdings öfter mal heiß geworden (Kühler mind. 1x getauscht) und hat bis zum Ende (bei mir) funktioniert. RK
Naja, der fährt ja schließlich seit 30 Jahren. Und wenn man nix anderes gewohnt ist... :gruebel:
Zu. 1: der hat ja immerhin schon 30 Jahre gehalten und gilt auch nicht unbedingt als zickig. DA sähe ich also erstmal kein Problem. Aber was heißt "mal heiß geworden"? Wenn nur einer der Kühler-Lüfter nicht funktioniert ( hat ) dann ist das ein bekanntes, relativ einfach zu lösendes Problem. Wenn man mit "überheißem Motor" allerdings noch ein paar 100km fährt.... :gruebel: Mögen Kopfdichtungen z.B. nicht so wirklich. Zu 2: klar, man kann alles dämmen. Die Frage ist nur wer, mit welchem Aufwand und zu welchen Kosten? ( Ohropax ist billiger ) Zu 3: normal. Kann man auch nix gegen machen. Zumindest nicht günstig. Kompl. lackieren geht natürlich. :mrgreen: Zu 4 und zu
Guckt Euch das Womo AUF GARKEINEN FALL alleine an!! :eek: Nehmt jemanden mit der selber ein ( möglichst altes ) Womo hat! Wasserschäden z.B. könnt Ihr bestimmt NICHT erkennen!?! Habt Ihr überhaupt ein Feuchtemessgerät und könnt damit umgehen?!! Und seid Euch darüber im klaren das bei einem 30 Jahren alten Womo IMMER was zu reparieren ist! Wenn man das nicht selber kann,.... :eek: :eek: Grüße Dirk Kommt darauf an wie heiß er geworden ist. Wenn er danach kein Wasser verloren hat oder übermäßig viel Öl frisst ist alles ok. Früher kam es oft vor das die Kühler kochten. In den Bergen standen sie dann und warteten bis das Kühlwasser wieder kalt war. Ihr müsst euch nur andere Ziele setzen. Ehe ihr einen Berg seht wird er langsamer. 75 PS war 1970 normale Leistung in der Gewichtsklasse. Hat uns immer gereicht man kannte ja nichts anderes. Mit 230 PS LKW habe ich 150 to Schwertransporte gemacht. Heute bekommen die einen Lachkrampf und würden sich weigern zu fahren. Das ist heutzutage viel zu wenig Motorleistung. Bei der kleinsten Steigung oder bei LKW-Überholverbot hängen dir die LKW an der Stoßstange und geben Lichthupe :) das macht keinen Spaß :) einen 75 ps turbo gabs nicht, entweder 2,5l sauger mit 75 ps oder 1,9 l turbo mit 82 ps. die 1,9 er sind bzgl. überhitzung äuszerst empfindlich, die 2,5er nicht! der 5. gang machte häufig probs, probefahrt in allen gängen erforderlich! der aufbau hat sicher waszerschäden, das sollte unbedingt jemand angucken, der ahnung hat, sonst wirst du zum torfstecher. ohne sehr gute handwerkliche fähigkeiten und platz zum schrauben wird sowas schnell zum groschengrab! allesbleibtgut hartmut hallo; Isch sag mal so. Mann sollte dich vor dem Kauf informieren, auf jedenfall bevor will haben einschaltet!! So hab ich auch 1976 beim 1. Womo auch falsch gekauft...... So long KH
es scheint sich jedenfalls um einen sehr ehrlichen Verkäufer zu handeln. Die allermeisten Verkäufer würden das wohl (zumindest ohne gezielte Nachfrage) nicht erwähnen. Wenn er durch die Hitze Schaden genommen hat, dann zuerst an der Zylinderkopfdichtung. Das kannst Du am ehesten erkennen indem Du den Verschluss des Kühlwasserbehälters öffnest. Wenn es da bei kaltem (oder max. lauwarmem) Kühlwasser merklich zischt, deutet das auf eine defekte Dichtung hin (Überdruck durch Abgase). Ebenso bei erkennbarem Öl im Kühlwasser. Für die Abgase im Kühlwasser gibt es auch einen Tester. Die Undichtigkeit mit Abgasen im Kühlwasser kann auch eine Zeitlang unentdeckt bleiben (normale Motorleistung, kein Kühlflüssigkeitsverlust, kein Öl im Kühlwasser). Erst wenn der Abgasdruck sehr groß wird, drückt es die Kühlflüssigkeit aus dem Behälter oder es platzt ein Schlauch. Ich hatte das Problem schonmal einem Passat TDI und habe die Reparatur erst einige 1000 km nach der Diagnose in Angriff genommen nachdem es nach einer längeren Autobahnfahrt das gesamte Kühlwasser durch ein Überdruckventil o.ä. aus dem Ausgleichsbehälter gedrückt hatte. Gruß Stefan Den 2,5 Liter gab es auch mit Turbo, dann mit 95 PS Vielen Dank für die vielen Antworten und Anregungen! Der Verkäufer ist ein Arbeitskollege, wo ich mir sicher bin, dass der mir etwaige Wasserschäden bekannt gegeben hätte. Natürlich kann es auch sein, dass es einen gibt, den er nicht gemerkt hat. Wasserflecken habe ich jetzt nicht gesehen. Ich habe auch dezidiert nachgefragt ... Zum Motor: Es ist ein 1,9l Turbo Diesel mit 82PS Der Wohnwagen ist ein Fiat Bürstner A5500/290 Gibt es Möglichkeiten um die Überhitzungsproblematik in den Griff zu bekommen? Größerer Kühler, stärkere Wasserpumpe? Er hat gemeint, dass wie er heiß geworden ist, er ihn gleich abgestellt hat, und dann abkühlen lassen. Rostmäßig schaut er wirklich gut aus! Nur leichter Flugrost was ich so gesehen habe Diese Maschine ist ständig am Limit,sie ist nicht für Transporter sondern für PKW konzipiert und mit dem schweren Wohnmobil überfordert.Ich würde ein Fahrzeug mit dieser Maschine keinesfalls kaufen.Wenn Du das wirklich machen willst,baue einen neuen Wasserkühler und einen zusätzlichen Ölkühler mit eigenem Lüfter ein,Ölthermometer,und baue den Kühlerlüfter auf manuelle Schaltung um,wenn das Thermostat zuschaltet, ist die Maschine oft schon zu heiß was die Öltemperatur betrifft.Von Passfahrten bei hohen Außentemperaturen rate ich ab. Gruß Bernd
Boa, so krass wäre ICH jetzt nicht. Ok, der kleine Motor hat so seine Problemchen mit dem Gewicht. Auch setzt sich im Laufe der Zeit der Kühler langsam zu ( ist bei allen Autos so ). Neuer Kühler ( so ab 70/80€ ) = mehr Wasserdurchlauf = bessere Kühlung. Es gibt auch Thermostate die bei 79Grad öffnen, oder halt welche die erst bei 89Grad "auf machen". Zusätzlicher Ölkühler ist aber mal ´n guter Tip. Vielleicht auch die Kühlerlüfter ( sind 2 Stück ) gleich gegen neue ersetzen ( zusammen ab 120€ )!?! Man weiß aber auch nicht was schon gemacht wurde. Ansonsten braucht man halt Geduld! :D Ist halt ´ne alte Oma die man da den Berg hoch scheucht. Ok, war auch nie ´n Rennpferd, ist aber trotzdem alt geworden... :gruebel: Grüße Dirk Grundsätzlich bist du mit dem 2,5l/75 PS Saugdiesel und dem 2,5l/95 PS Turbodiesel besser bedient. Die beide Motoren sind erheblich standfester und fahren sich auch deutlich besser. Der 1,9l/82 PS Turbodiesel ist für Hitzeprobleme / def. Zylinderkopfdichtungen bekannt.
Also ich würde raten: wenn Steigungen, dann nur mit eingeschalteter Heizung & Gebläse auf voller Leistung. Zum Verständnis: dann wird die Hitze in den Innenraum abgeführt, die Kühlertemperatur sinkt. Meine Erfahrung mit einem 75PS Yorkdiesel in einem Hymer. Gruß Andreas
So haben wir das im 1986 iveco ( ca 110 PS) auch gemacht - jedenfalls im im Sommer Wir reden hier von völlig unterschiedlichen Motoren! Die 2,5l Sofim - Motore als 75PS Saugdiesel oder als 95PS Turbodiesel sind für hohe Außentemperaturen ausgelegt. Da gibt es kein Hitzeproblem - im Gegenteil. Diese Motore werden im Winter nicht richtig warm, so dass in vielen Fällen der sogenannte "Winterthermostat" von Axel Augustin eingebaut wurde. Der "Winterthermostat" öffnet etwas später so dass auch im Winter genügend warmes Wasser an dem Heizungswärmetauscher ankommt. Den habe ich auch in gut zehn Sommern im Fahrzeug belassen und nie Probleme gehabt. Der 1,9l 82PS Turbodiesel stammt aus dem Ritmo, ist also für PKW´s konzipiert und im WoMo schon auf ebener Straße maximalst gefordert.... Was können das für zwei Schalter sein? Kennt die jemand, was da verbaut wurde?
Das untere sieht nach einem Choke aus. Hatte ich aber nie im Ducato. Das obere ist wohl ein Tempomat. Da hatte ich nur den Schalter in meinem alten Womo (1992), der Rest fehlte. RK Diesel mit Choke? :gruebel: Wird sich wohl was anderes hinter verbergen und der Schalter war gerade über... bis denn, Uwe die kleinen 1,9er diesel hatten eine standgaserhöhung, der obere hebel ist ein nachrüsttempomat. allesbleibtgut hartmut Ich will euch die Euphorie nicht nehmen, aber "komplett neu im Thema Wohnmobil" und dann so ein "Schätzchen"? Wahrscheinlich/Hoffentlich ist der Preis recht attraktiv, aber Bastelerfahrung und handwerkliches Geschick im Kfz Bereich sollten hier vorhanden sein. Und entsprechende Motivation zu schrauben. Ich z. B. hab letzteres nicht und nur ein bisschen technische Ahnung und handwerkliches Geschick. Ich will einsteigen und losfahren. Und es gibt fast nichts frustrierenderes als voller Vorfreude loszufahren und nach kurzer Zeit eine Warnlampe oder andere Probleme zu haben. Getoppt nur durch Probleme unterwegs. Ich spreche aus Erfahrung und mein Womo war damals wesentlich jünger und eigentlich gut in Schuss. Der ADAC und die Community hier hat glücklicherweise gut geholfen, aber teilweise den Urlaub um ein bis zwei Tage verkürzt.
Ich hatte damals einen 92er und habe ihn vor 12 Jahre abgegeben, weil sich die Probleme gehäuft haben und die Ersatzteile schwieriger zu finden waren (für die Werkstatt). Das ganze auch nach der Reparatur eines Wasserschadens. RK |
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