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Auslegung LiFePO4 Batterie und Wechselrichter


sling am 24 Mär 2024 12:52:38

hallo, ich habe bei mir bereit seine 390Wp Solaranlage installiert und bin derzeit mit einer 80 Ah Gelbatterie ausgerüstet. Jetzt möchte ich für mehr Autarkie und auch sonnenunabhängigkeit auf LiFePO4 inkl. einem kleinen Wechselrichter aufrüsten. Am Wechselrichter möchten ich mit 230V nur den Laptop, Kameraakkus, Zahnbürte und später auch Fahrrad- oder E-Scooterakkus (einzeln) betreiben/laden. Also keinen Kaffee oder Föhn. Die Solarmodule von Wattstunde (3 x 130SPS Daylight) liefern aus meiner Erfahrung auch bei bedecktem Himmel ordentlich Solarstrom. Mir würde eine Stromversorgung beim Freistehen mit wenig/keinem Solarstrom (z.B. Herbst, Winter oder Nordeuropa) für ca. 1-2 Tage ausreichen.
Mir schweben jetzt folgende Kapazitäten vor:
LiFePO4: 165Ah
Wechselrichter: 600W
Solar (bereits vorhanden): 390Wp
Für mich wäre jetzt mal interessant, was erfahrene Freisteher von meiner Auslegung halten?
Bin dankbar für jedes Feedback.
Gruß Stefan

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Camper510 am 24 Mär 2024 14:07:43

sling hat geschrieben:..Fahrrad- oder E-Scooterakkus..

Sind die 600 Watt vom Wechselrichter Dauerleistung oder die Spitzenleistung?
Nur bei Dauerleistung wäre er dafür groß genug.

sling am 24 Mär 2024 14:18:12

bei dem von mir anvisierten Wechselrichter Votronic MobilPower SMI 600 NVS heißt es:
Dauer-Ausgangsleistung: 600 W
Kurzzeitig: 840 W
Spitzenleistung: 1200 W

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andwein am 24 Mär 2024 14:21:18

sling hat geschrieben:.....Mir schweben jetzt folgende Kapazitäten vor:
LiFePO4: 165Ah, Wechselrichter: 600W, Solar (bereits vorhanden): 390Wp
Für mich wäre jetzt mal interessant, was erfahrene Freisteher von meiner Auslegung halten? Gruß Stefan

Passt, auch mit Bike laden, kommt ja nicht jeden Tag vor, oder?
Gruß Andreas

sling am 24 Mär 2024 14:28:10

Also eine komplette Bikeakkuladung wird sicherlich nicht täglich vorkommen. Nach meinen Recherchen sauge ich ja mit einem leeren 500Wh Bikeakku ca. 50Ah aus dem LiFePO4 Akku. Da blieben dann ja noch satte 115AH übrig, vorausgesetzt er war vorher 100% geladen. Rein theoretisch!

akutvater am 24 Mär 2024 14:39:42

Hallo,
ich würde folgenden WR empfehlen (nutze den seit Jahren ohne Probleme) --> Link
Ist etwas günstiger wie der von Votronic und hat mehr Leistung. Es gibt auch eine Fernbedienung für den FS2000D, spart den Aufwand Kabel zu verlegen und kostet ca. 20,00 €. Alles Andere passt von der Konfiguration.
Grüßli
Axel

sling am 24 Mär 2024 16:52:27

akutvater hat geschrieben:Hallo,
ich würde folgenden WR empfehlen (nutze den seit Jahren ohne Probleme) --> Link

Danke für den Tipp. Der ist zwar ca. 200€ günstiger und bietet anstatt 600W gleich 2000W reine Sinusspannung was ja eigentlich auch sehr verlockend klingt. Hat aber so wie ich das sehe keine Netzvorrangschaltung, wiegt 5,7kg anstatt 2,3kg und ist mit 360 mm x 262 mm x 113 auch deutlich größer als der Votronic: 332 x 139 x 74 mm. Würde vermutlich bei mir auch passen aber ich denke damit wäre ich dann deutlich überdimensioniert und würde die zur Verfügung stehende Leistung quasi nie abrufen

Stocki333 am 24 Mär 2024 17:32:53

sling hat geschrieben:Wechselrichter: 600W
Solar (bereits vorhanden): 390Wp
Für mich wäre jetzt mal interessant, was erfahrene Freisteher von meiner Auslegung halten?
Bin dankbar für jedes Feedback.
Gruß Stefan

Ich vermute mit dem Accu ist es ein Bulltron. Passt. Die verstehen ihr Handwerk.
Wechselrichter. Hier würde ich es noch mal überdenken.
600 Watt sind zuwenig 2000 Watt zuviel.
Kompromisvorschlag.
Solartronics mit 1500 Watt. Mit FB. Damit kannst du eine Kaffeemaschine, Fön oder Wasserkocher ohne Probleme betreiben.
Der Accu gibts her.
Eine Erfahrung aus vielen Tröts. Irgendwann will man so ein Zeug auf 230 Volt betreiben. Dann ärgerst du dich.
Mit der Leistung der Accus steigt auch der Anspruch. Und mit 400 Watt am Dach bist du gut aufgestellt. Alles Richtig gemacht.
Einfach nur darüber nachdenken
Franz

sling am 24 Mär 2024 20:10:25

Franz: Danke für die Anregung. Der Wechselrichter von Solartronic hat keine Netzvorrangschaltung bzw. die müsste für ca. 80€ separat dazu bestellt werden. Idealerweise möchte den Wechselrichter ja so einbauen, dass alle Steckdosen im Wohnmobil sowohl wie bisher mit Landstrom als auch über den WR betrieben werden können. Da brauche ich doch dann ein NVS und auch eine zusätzliche FI. Jedoch bin ich mir noch nicht sicher, ob das installationstechnisch überhaupt so einfach realisierbar ist. Sicher wird es am einfachsten sein, nur den 230V Ausgang des WR autark zu nutzen, die im Wohnmobil eingebauten Steckdosen wären dann tot. Gibt es dazu Erfahrungen/Empfehlungen?

Stocki333 am 24 Mär 2024 20:26:00

sling hat geschrieben: Idealerweise möchte den Wechselrichter ja so einbauen, dass alle Steckdosen im Wohnmobil sowohl wie bisher mit Landstrom als auch über den WR betrieben werden können. Da brauche ich doch dann ein NVS und auch eine zusätzliche FI.

Die Extrene NVS ist sowieso die bessere Lösung.
Ich hab das bei mir mechanisch gelöst.
2 Stckdosen unter der Dinette. Einmal vom Landstrom und einmal Strom vom WR. Und wenn ich mal Landstrom brauche, Stecke ich um. In 8 Jahren 3 mal. So bleibt man Sportlich und fit. :mrgreen: Und alle 8 Stckdosen werden entweder vom WR oder vom Landstrom versorgt.
Ja und den Kühli und das Ladegerät mußt du umklemmen, sonst ladest du im Kreis. Aber auch bei eingebauten NVS.
Franz

BikeAir am 24 Mär 2024 20:52:16

ich will das mal so sagen: " Der Geschmack kommt meist beim Essen" Wenn Du einen zu kleinen WR hast und später etwas dazu nehmen willst.................. Das mehr an Geld, was Du dann ausgeben mußt, ist sicherlich größer, als es gleich richtig zu machen. Und am besten auchgleich mit NVS. Gleiches gilt für die Batterie. Nimm 200Ah einen 1800 er WR, Solar hast Du genug und Du wirst es langfristig nicht bereuen.

Nur meine Erfahrung und Meinung.

Wünsche eine weise Entscheidung

Grüße

cinzano01 am 25 Mär 2024 13:27:07

Erfahrungsgemäß kommt es bei richtiger Auslegung nicht mehr vor, dass man am Landstrom hängt. Die Frage, ob dann eine NVS vonnöten ist, stellt sich dann nicht.
Bei mir ist es so, dass ich eine einzelne Steckdose noch auf Landstrom belassen habe, alle anderen versorgt der WR. NVS habe ich nicht.
Zum Bikeladen: Ist es immer nur ein Akku oder doch mal 2? Dann sind 165Ah nicht sooo viel. Bei meinen Kunden baue ich bei E-Bike-Ladung eigentlich immer Minimum 200Ah aufwärts ein - eher 280Ah. Aber gut - die gurken bei mir auch mehr in den Bergen damit rum.

Wenn NVS dann immer extern! Die internen sind manchmal etwas spärlich umgesetzt.

Ich verbaue immer die ECTIVE SI1500 oder 2000 - die passen hinter, bzw. unter den Ducatositz und funktionieren klaglos. Und stellen auch nicht ungefragt ein TN-S Netz bereit, wie der Solartronics........

BikeAir am 25 Mär 2024 15:41:18

cinzano01 hat geschrieben:Erfahrungsgemäß kommt es bei richtiger Auslegung nicht mehr vor, dass man am Landstrom hängt. Die Frage, ob dann eine NVS vonnöten ist, stellt sich dann nicht.

Der Gedanke ist ja durchaus richtig, aber irgendwann, spätestens im Winterlager oder in Ausnahmesituationen hängt man doch mal dran, dann ist eine NVS sinnvoll. Ich würde nicht drauf verzichten,
cinzano01 hat geschrieben:Wenn NVS dann immer extern! Die internen sind manchmal etwas spärlich umgesetzt.

Kann ich so nicht bestätigen, mein Dometic Sinepower 1812T macht seinen Job seit 6 Jahren und seit 15 Monaten täglich über Stunden sehr gut und ohne zu murren.

Grüße

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