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Moin Gemeinde, seit 8 Jahre habe ich Heizkörperthermostate von eQ-3 (bei Conrad gekauft) installiert. Von der Technik bin ich überzeugt, wer stellt schon seine Heizung beim Verlassen der Wohnung und/oder nachts händisch runter und hoch ?! Das machen die Thermostate wunderbar, bei mir getrennt nach Räumen. Und da, wo ich mich länger aufhalte, ist es schön warm während andere Räume mit gedrosselter Wärme laufen. Allerdings zeigen sich bei mehrmonatiger Abwesenheit Fehlfunktionen: einmal waren die Batterien alle, auch weil die Bluetooth Gegenseite immer gesucht wurde. Dann wurde volle Pulle geheizt :eek: Dieses Jahr hat ein Thermostat im Februar den Urlaubsmodus beendet, zum Glück nur mit 17,5 Grad, aber wegen offener Türen in der ganzen Wohnung :? Nun gut, inzwischen sind sie 8 Jahre alt, ich werde sie ersetzen, die Technik dürfte inzwischen besser sein. Evtl ist der Urlaubsmodus besser durch ein simples Absenken der Temperatur zu ersetzen. Wer hat ähnliche Thermostate installiert und kann seine Erfahrung beitragen ? Ich benutze die von Danfoss seit Jahren. Vor der Heizperiode werden die Batterien ausgetauscht. Die funktionieren dann sehr zuverlässig. Die sind aber etwas teurer, also nichts für Sparfüchse. :D Amazon Link Wenn du eine FRITZ!Box hast, dann kann man diesen nehmen --> Link Läßt sich dann per App auch von außerhalb steuern. Ich habe die von EVE verbaut und bin sehr zufrieden, allerdings funktionieren die nur im Apfel-Universum. Ich nutze das Fritz-Zeug über DECT und Chinaware über WLAN. Funktioniert beides gut, wobei Fritz von der Einrichtung, der App und der Zuverlässigkeit erste Wahl ist. Billiger ist die Chinaware von Ali, wo es dann auch wesentlich grössere Auswahl an Geräten gibt, zB Wassermelder. "tado" ist einfach Chinaware zum zehnfachen Preis, wahrscheinlich über drop shipment. Das ist ein gutes Geschäftsmodell, weil man nur eine Webseite programmieren muss und evtl bewerben, zB über Foren. Leider brauchen die Thermostate alle Batterien, das stört mich daran. Vielleicht hält eine Mignon LiFePO4 (+ Dummy-Zelle, da doppelte Spannung) zuverlässig über eine Saison, dann wäre das noch eine Alternative. Gruss Manfred
Wir haben die von FRITZ!Box gekauft. Leider bekommen wir die alten Regler nicht demontiert. Bin von Danfoss/Devolo auf homematicIP übergegangen, weil sich damit auch die Fußbodenheizungen steuern lassen. Außerdem finde ich die größeren Heizkörperthermostate wesentlich besser zu bedienen. Batterien wechsle ich auch vor der Heizsaison, aus den genannten Gründen
Da hilft eine Rohrzange mit langem Griff!
Ich hab auch einige davon. Die Batterien haben bei mir ziemlich genau 2 Jahre gehalten. Man könnte also kürzer als 2 Jahre schon die Batterien tauschen. Das mit dem Vollheizen bei Batterieschwäche ist wirklich dämlich. Falls das nicht einfach so passiert, ist es evt. ihre Variante eines Einfrierschutzes. Urlaubsmodus habe ich noch nie verwendet. Ich stelle sie einfach manuell auf einen niedrigen Wert (im Sommer) bzw. aus. Die meisten anderen gingen nur mit einem aufwendigen System oder mit einem externen Server, was ich beides nicht wollte. BT ist lokal und kann bei Bedarf auch von einem RPi o.ä. angesteuert werden. Außerdem waren sie sehr billig im Vergleich zu anderen smarten Reglern, was bei 8 Stück (dazu noch ein paar manuelle) schon eine Rolle spielt. RK So, da meine schon 8 Jahre alt sind, bin ich auf aktuelle Technik gewechselt, die von AVM, Fritz!, nach ca 45min und mindestens 10 Versuchen hat der Router sich bequemt mit den neuen Partnern in Kontakt zu treten .... aber so ist es manchmal. Der Router ist auch nicht der jüngste :) Die Menueführung ist klasse einfach ! Danke für eure Tipps :!: Wo sind die Regler den verbaut? Einfamilienhaus oder MFH? Was ist der Hintergund deiner Frage, ich wohne zur Miete im MFH. Die originalen Thermostate wurden aufbewahrt.
Weil die nur im MFH Sinn machen. Warum das denn?
Warum sollte ich im EFHim Keller Wärme produzieren, die Pumpe laufen lassen und die Ventile dann in der Wohnung „abdrehen“? Im MFH geht es meist nicht anders wenn eine Zentralheizung verbaut ist.
Na ja, modernere Heizungen überwachen die Differenz zwischen Vorlauf- und Rücklauftemperatur und passen ihre Leistung entsprechend an. Wenn also ‚oben‘ abgeregelt wird, fährt auch die Heizung mit weniger Dampf, weil die Rücklauftemperatur steigt. bis denn, Uwe
Aber nur wenn genug Durchfluß ist, also Ventile offen sind. Ansonsten bleibt der Rücklauf kalt und der Vorlauf steigt. Besser wäre Ventile auf und Vorlauftemp. runter. Beim Herd zieh ich doch den Topf auch nicht von der glühenden Platte wenn das Wasser kocht. Nein, unten wird zurückgedreht. Hast du dir schon mal angeschaut, wie eine Heizung verrohrt ist? bis denn, Uwe Ich gehe da mit Russel. Ist vielleicht eine Glaubensfrage, aber bei mir ist das Thermostat des Referenzraumes (Wohnzimmer) voll geöffnet. Bei den anderen Heizkörpern habe ich den Durchfluss angepasst und die Thermostate voll geöffnet. Die Vorlauftemperatur wird über den Außenfühler vorgegeben und von mir über die Heizkurve 2x im Jahr in der Übergangszeit (März/September) angepasst. Die Spreizung zwischen Vor- und Rücklauf ist auch immer im grünen Bereich. So habe ich es von meinem Heizungsbauer gelernt und es funktioniert seit Jahren super. Die Heizkostenabrechnung gibt uns da recht. Aber es gibt da mit Sicherheit mehrere Wege. Jedes Haus ist eben anders. Lg Kai Smarte Thermostatventile im EFH halt ich allerdings für überflüssig, normale Thermostatventile in Verbindung mit einer witterungsgeführten Regelung, Differenzdruck geregelte Umwälzpumpe, 3 Wege Mischer und entsprechende Fühler in Vor-und Rücklauf sind heute Stand der Technik, und viele Regelungen sind heute schon smart und dann kann man alles auch von der Ferne überwachen und regeln.
Das sehe ich anders. Ich habe 8 Stück verteilt in den wichtigeren Zimmern und jeder hat eine andere Heizkurve und Temperaturwert. Wohnzimmer wird am Nachmittag höher gefahren, Bad am Abend oder bei Bedarf, Schlafzimmer kurz vor dem Schlafengehen, andere Bereiche auch teilweise über den Tag oder zumindest auf unterschiedliche Werte, je nachdem, ob sie benutzt werden. Wochenende mit anderen Zeiten. Dazu kommt bei mir noch, daß einige der Thermostate (bzw. die Heizkörper) sehr blöd angebracht sind, sodaß man kaum die Anzeige sehen kann. Das geht viel schöner über BT und das Handy. Damit kann ich auch 2 Heizkörper im Wohnzimmer zusammen kontrollieren. Die ganze andere Technik gibt ja nur sehr allgemeine Werte vor, die dann über die Thermostate fix auf die Zimmer verteilt werden. D.h. viel Aufwand an Regelung, um dann eine Blackbox anzusteuern, die die Wärme irgendwie im Haus verteilt. Ob es nun an den Thermostaten lag oder einfach an der Einstellung oder am Winter, zumindest im ersten Jahr damit war der Verbrauch etwa 7% geringer. Diesen Winter voraussichtlich noch weniger. Und die Thermostate haben kaum mehr gekostet als bessere mechanische. RK
Unterschiedliche Temperaturen in unterschiedlichen Räumen und zu unterschiedlichen Zeiten bringt doch nur etwas in schlecht gedämmten Altbauten. Wenn ich in meinem 24 Jahre alten aber relativ gut gedämmten Haus bei 0 °C Außentemperatur in einem Zimmer die Heizung abstelle, dauert es mind. 12 Stunden bis die Temperatur in diesem Raum um 1-2 Grad gesunken ist. Natürlich nicht wenn ich die Fenster aufmache. In einem gut gedämmten EFH gibt es nur eine konstante Temperatur. Und die wird zentral gesteuert. Alles andere ist Schnee von gestern! Da ändern auch keine programmierbaren Thermostate was dran. Hubert
Mein Haus ist 60 Jahre alt und hat eine mittelgute Dämmung und 3fach Scheiben. Da sinkt die Temperatur ohne Heizung durchaus merklich ab und das nicht erst nach Stunden.
Das könnte ich mir wahrscheinlich nicht leisten. Müßte ich mal testen im nächsten Winter, wie sehr der Unterschied ist zwischen Absenkung und alles auf warm. Übrigens will ich gar nicht überall die gleiche Temperatur. Im Bad soll es recht warm sein, wenn ich es nutze. Wohnzimmer kann auch recht warm sein. Schlafzimmer soll nicht so warm sein. Und Flur und Eingangsbereich halte ich auch kälter, weil die Wärme sowieso schnell verschwindet, wenn man rein- und rausgeht. Ebenso sollten gewisse Bereich mit Pflanzen auch nicht auf so hohen Temperaturen sein. D.h. selbst wenn es ginge, wäre es (für mich) nicht erstreblich. RK
Hab schon tausende gebaut. Überströmventile gibts bei modernen Heizungen schon lange nicht mehr. Ventile zu = kein Durchfluß Hast du schon mal was von hydraulischem Abgleich, Heizkurve und Führungsraum gehört? Geht aber meist nur im EFH. Ich habe kein einziges Thermostat im Haus. Wenn das Haus warm genug ist geht die Heizung aus. Cool. Und wenn in einem Raum die Sonne ordentlich reinknallt, hast du da 28°C, weil die Heizung noch voll mitläuft. Aber jeder wie er will. Bei uns läuft die FBH für jeden Raum einzeln Thermostat-geregelt über einen Etagen-Verteiler. Der generell erforderliche Energiebedarf wird über einen Aussentemperatursensor ermittelt. Und nein, wenn ein Raum abregelt, steht nicht die ganze Heizung. bis denn, Uwe
Ach Uwe, dann bekommt dieses besagte Sonnenzimmer eben ein Thermostat, das ist doch Individuell. In nicht genutzten Räumen z.B. im Keller oder im Lager hab ich auch welche. Vom Prinzip her: VL Temperatur runter und Ventile in beheizten Räumen voll auf. Natürlich kann man auch Räume abdrehen, dafür braucht es aber keine elektronischen Thermostate. Wie fährst du Auto? Immer auf dem Gas bleiben und zusätzlich bremsen, oder gehst du vor dem bremsen vom Gas?
Beim Bremsen aber treten wir einfach auf die Bremse und der Druck wird dann auf die einzelnen Räder verteilt, so wie es die Sensoren an den Rädern ergeben. D.h. du hast eine raffinierte Regelung, die die VL Temperatur auf den wärmsten(?) Raum einstellt. Und die anderen Räume werden dann mit den primitiven Reglern fix in einem Verhältnis eingestellt oder eben auf niedrigere Temperatur. Und wenn die Sonne in den Leitraum strahlt (bei mir ist das Wohnzimmer das wärmste und das hat auch die meisten Fenster und Sonnenlage), dann wird das Schattenzimmer nur lauwarm, falls man es dort auch warm haben will ? Das klingt irgendwie wie die modernen Batterie/Lima Systeme in Autos, die den Verbrauch mindern sollen, aber anderen Ärger machen und dann je nach Anwendung mit Tricks (Booster) umgangen werden müssen. RK
Auch wenn es so klingt, im Gegensatz zu modernen Batterie/Lima Systeme funktioniert das aber! Wesentlich ist die Dämmung der Aussenhülle des Gebäudes. Zwischen den Zimmern gibt es ja kaum Wärmedämmung. Um unterschiedlichen Temperaturen zu verwirklichen müssten immer alle Zimmertüren geschlossen sein. Da wir inzwischen nur zu zweit im Haus leben sind bei uns alle Zimmertüren der ständig benutzten Zimmer (Ausnahmen sind Gästezimmer, Bad/Toilette) auch immer geöffnet. Wir müssten also ständig Tür auf Tür zu spielen was auch eine deutliche Einbuße im Komfort bedeuten würde. Hubert
Genau, es funktioniert. Das Problem ist das viele frieren weil der Heizkörper nur noch lauwarm ist, obwohl die Zimmertemperatur passt. Im Neubau ist der Fußboden trotz FBH kalt aber das Zimmer warm. Temperatur runter, Ventile auf = Zimmer warm. Klar, wenn ich den ganzen tag abdrehe und dann heimkomme muss es schnell warm werden. Schnell warm bedeutet nunmal mehr Energie, nur der Kessel im Keller weiß ja nicht wann ich heimkomme.
Und deswegen halt die intelligenten Ventile, denen man von außerhalb den Startschuß zum Aufheizen geben kann….. Ich bin kein Fachmann, aber ich bin immer noch der Meinung, dass ihr um des Kaisers Bart streitet. Jeder muss seine Lösung finden. Es spielen so viele Faktoren rein, dass da viele Wege zum Erfolg führen. Bei uns wird gar nichts abgesenkt. Alles, was ich durch eine Absenkung erreiche ist, dass ich die eingesparte Energie später wieder zusätzlich in den ausgekühlten Raum stecken muss. Unsere Heizung ist so konfiguriert, dass sie möglichst durchgehend auf Sparflamme läuft. Allerdings haben wir auch eine Gastherme mit Durchlauferhitzer. Was für unser Haus (Baujahr 88) gilt, ist wohl kaum auf ein abgeschottetes Niedrigenergiehaus mit zentraler Be- und Entlüftung anwendbar. Lg Kai
Allerdings höchstens das, was vorher nicht geheizt wurde. Und die Differenz zu außen ist geringer. Also hat man weniger Energieverlust bei niedrigerer Temperatur. Mit moderner supertoller Dämmung ist das kaum relevant. Bei älteren Häusern durchaus. Wenn ich mich daran erinnere, werde ich nächsten Winter mal ein paar Experimente machen. Da ich Fernwärme habe, kann ich die Werte recht gut ablesen. RK Mit halbwegs vernünftiger Dämmung (bei uns 'nur' 35er Hochlochziegel und Zweifachverglasung) und Niedertemperatur-Fußbodenheizung macht eine Nachtabsenkung in der Tat keinen Sinn, zumal nachts auch noch der WP-Strom billiger ist... wir drehen noch nicht mal während des Winterurlaubs die Heizung runter, weil das System von z. B. 14° nen ganzen Tag bräuchte, um wieder durchgängig auf 20° zu kommen. Wer will schon bibbern, wenn er aus dem Urlaub kommt. Wir hatten mal nen Ausfall während des Winterurlaubs, 8° RT als wir wieder ankamen - dauerte zwei volle Tage, bis die Bude wieder muckelig war, inklusive Mithilfe durch Kaminofen. Wir haben die erste Nacht dann im Womo geschlafen, das war angenehmer :-) Das ist halt der Nachteil eines sparsamen, aber trägen Niedertemperatursystems. bis denn, Uwe
Dann lasse doch die Ventile auf und regel den Kessel Smart von außerhalb. Ist wie den ganzen Tag den Motor am Auto anlassen, dann brauch ich nur noch Gas geben wenn das Garagentor sich öffnet.
Der Vergleich passt wenn du mit einem Auto mit Start-Stop Automatik vergleichst der keinen Sprit verbraucht so lange kein Bedarf angefordert wird. Bei einem Fernwärme Anschluss hinkt der Vergleich allerdings. Hubert
Bei Fernwärme hast du einen Mischer....Wenn der zu ist wird nix gezählt Um die gesamte Heizleistung zu regeln, machen die Ventile keinen Sinn. Das muss zentral geregelt werden, auch der unterschiedliche Wärmebedarf der einzelnen Räume über hydraulischen Abgleich. Sinnvoll ist die Programmierung für zeitlich definierten Wärmebedarf, zB Bad nur morgens und abends, oder um einen normalerweise ungeheizten Gebäudeteil über das Internet steuern zu können, zB Gästezimmer. Das Heizkörperventil selbst funktioniert wie ein Wasserhahn, wenn man den Stift reindrückt, geht er zu. Der Abstand zum Thermostaten ist damit kritisch. Wenn ein Heizkörper nach Umrüstung nicht mehr heizt, hat man evtl den falschen Adapter verwendet, oder der Stift hängt. Gruss Manfred |
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