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Beratung faltbares Solarmodul


maranot575 am 13 Apr 2024 09:42:48

Hallo Zusammen,

bei dem grossen Zubehörhändler gibt es zur Zeit dieses Modell - --> Link
Was haltet Ihr davon? Wie wird die Energie in das Bordnetz eingespeist? Ihr sehr ich bin da Laie. Ist das für einen Laien problemlos zu machen.
Ich könnte ja bei dem Händler nachfragen, aber es ist keiner in der Nähe.
Gruss Heinz

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

DonCarlos1962 am 13 Apr 2024 11:36:42

maranot575 hat geschrieben:Hallo Zusammen,

bei dem grossen Zubehörhändler gibt es zur Zeit dieses Modell - --> Link

Hallo Heinz, ich finde es zu teuer!

Schau einmal hier: --> Link
--> Link.
Leider ist dieses Modul gerade bei allen drei Anbietern nicht lieferbar, wie es scheint.
(REDODO, PowerQueen und LiTime bieten die gleichen Module nur unter ihrem Label an.)
Aber im Regelfall dauert es nicht lange, bis die wieder am Lager in Neuss sind. Ich denke die warten auf den neuen Container aus China.
Wenn Du also noch etwas warten kannst....

Von diesen Modulen habe ich erst eines und dann doch noch ein zweites gekauft, (allerdings das baugleiche von PowerQueen) weil die wirklich gut sind.
Die haben einen, für Faltmodule, sehr hohen Wirkungsgrad und sind sehr gut verarbeitet.
Die Angegebenen 100WP wirst Du im Regelfall nicht ernten können, da diese nur unter Laborbedingungen zu erreichen sind. Das gilt aber für alle diese Faltmodule!

Aber trotzdem liefern diese Teile schon eine Menge. Zwei Module kannst Du einfach hin Reihe hintereinander stecken!

Um die gewonnene Energie in Deine Batterien zu bekommen brauchst Du ja noch einen Solarregler.
MPPT Regler sind effektiver, PWM Regler dagegen etwas billiger.
Das ist Dir überlassen.
Ich habe mich für einen MPPT-Regler entschieden, da meine mobilen Solarmodule oft in Reihe geschaltet werden.
Der MPPT Regler kann in diesem Fall aus der hohen Eingangsspannung den besseren Ertrag generieren.

Aber man kann auch einen PWM Regler nutzen, den es schon für unter 5€ gibt.--> Link
Die funktionieren zwar auch. Ich würde aber eher einen Markenregler kaufen. Z.B. von Votronic.
Bei einem Modul den MPP 170 CI, bei zwei Modulen den MPP 260 CI. Aber da gibt es noch viel mehr gute Regler am Markt.

LG Carsten

dral am 13 Apr 2024 12:34:33

Welchen Batterietyp möchtest du damit laden? Welche Kapazität? Möchtest du die Starterbatterie mit laden ?
Unabhängig davon nimm einen MPPT-Regler. Bei MPPT-Reglern gibt es Unterschiede in der Geschwindigkeit mit der der Regelpunkt erreicht wird, das Beeinflusst die Effektivität zum Beispiel bei durchziehenden Wolken. PWM-Regler vernichten einfach den Überschuss, sind also in der Regel uneffektiv.
Ich habe aus diesen Gründen einen Victron genommen, aber auch ein EPEVER wird sehr gut funktionieren.
Falls möglich sieh dich doch mal auf dem nächsten Stellplatz um und frag Leute die dort ihre Anlage betreiben, unabhängig ob faltbar oder fest.

Anzeige vom Forum


Trollo am 13 Apr 2024 19:00:58

Ich habe vor ein paar Jahren noch fast das doppelte bezahlt.

Ist ok das Faltmodul, ich würde es kaufen.

Gruß
Michael

Irmie am 13 Apr 2024 19:10:48

Hallo,

faltbare Module sind nicht sehr lange Haltbar! Die Verbindungen innerhalb der Faltstellen brechen sehr schnell!

Ich würde ein Faltmodul kaufen, dass möglichst wenige Faltstellen besitzt.

Ruedi1952 am 13 Apr 2024 19:38:15

Google mal Solarkoffer unser ist jetzt 7 Jahre alt.
Ein 200 W Koffer bekommst du ab ca. 190 EUR.
Wird direkt an die Aufbaubatterie geklemmt.

DonCarlos1962 am 13 Apr 2024 22:56:23

Ruedi1952 hat geschrieben:Ein 200 W Koffer bekommst du ab ca. 190 EUR.
Wird direkt an die Aufbaubatterie geklemmt.


Bist Du Dir da ganz sicher?
Ich kenne es, dass man solche Koffer direkt an eine Powerstation anschließen kann. Die sind wohl dafür ausgelegt?
Aber zum Anschluss an eine Batterie wird im Regelfall ein Laderegler eingesetzt.

Bei einigen Solarkoffern wird ein solcher Regler mitgeliefert. Meist ist es nur PWM Regler, der eher ineffektiv ist, aber trotzdem seinen Job macht.

Ein solcher Koffer, mit zwei starren Modulen, die man zusammenklappen kann, ist im Regelfall haltbarer als ein faltbares Modul.
Aber wie alles, so hat jedes Ding seine Vor- und Nachteile.
Ein Solarkoffer ist im Regelfall dafür schwerer und etwas sperriger. Gerade wenn man wenig Platz an Bord hat, kann auch das Faltmodul seine Berechtigung haben.
Link zum eBay Artikel
Link zum eBay Artikel
200WP Solarkoffer wiegen auch schon zwischen 14kg und 17,5Kg Brutto!

Ein 100Wp Faltmodul wiegt 4 Kg! Link zum eBay Artikel
Der Themenstarter hatte ein 120WP Modul vorgestellt das sogar nur 3 Kg wiegen soll! Er hat sich sicher etwas dabei gedacht, nehme ich an.

LG Carsten

Grandeur am 14 Apr 2024 09:07:36

Hallo Heinz,

die von Dir verlinkte Tasche gibt es von Berger, Prevent, Wattstunde,… alle gelabelt.
Ich hatte die Tasche. Solarleistung war gut, aber: in der Sonne bogen sich die Module sehr stark durch, im Wind viel sie um, durch das weiche Trägermaterial musste man beim Aufschlagen sehr aufpassen die Panele nicht zu knicken. Kurz nach der Garantiezeit sind dann die Kabel zwischen den Modulen in den Knickstellen gebrochen.

Mit dieser Erfahrung würde ich den wenig nachhaltigen Schrott nicht mehr kaufen! :wink:

Besser: 1semiflex Etfe Modul auf einen leichte Halter montieren oder Rahmenmodule verwenden.

Gruß Grandeur

maranot575 am 14 Apr 2024 09:08:23

Carsten Du hast recht. Es gehr mir hauptsächlich um die Erhaltungsladung der Aufbaubatterie, wenn das Mobil "nur rumsteht"
Ich wollte das Faltmodell direkt hinter der Windschutzscheibe anbringen und dann das Ladekabel zur Tür raus und in die Batteriebox rein führen. Ich hab übrigens eine AGM
Gruss Heinz

Grandeur am 14 Apr 2024 11:46:13

.Es gehr mir hauptsächlich um die Erhaltungsladung der Aufbaubatterie, wenn das Mobil "nur rumsteht"


Dafür kannst ein kleines 50 Wp Flexpanel von Ali nehmen und Deine Batterie ist immer frisch.

Gruß Grandeur

DonCarlos1962 am 14 Apr 2024 11:47:03

maranot575 hat geschrieben:Carsten Du hast recht. Es gehr mir hauptsächlich um die Erhaltungsladung der Aufbaubatterie, wenn das Mobil "nur rumsteht"
Ich wollte das Faltmodell direkt hinter der Windschutzscheibe anbringen und dann das Ladekabel zur Tür raus und in die Batteriebox rein führen. Ich hab übrigens eine AGM
Gruss Heinz

Hallo Heinz,
ich habe nach meiner letzten Tour die Batterie ziemlich "ausgesaugt".
Darum dachte ich, bei der noch eingeschränkten Sonneneinstrahlung, neben der 120WP Dachsolaranlage eines meiner Faltmodule hinter die Frontscheibe zu legen, damit die Batterie schneller wieder voll ist.

Aber das geht nicht so wirklich gut. Hinter der Frontscheibe, auch wenn die Richtung Süden zeigt, kommt nicht so viel raus. Das hätte ich mir auch schenken können!
Aus dieser Erfahrung heraus würde ich mir die Arbeit und den Einsatz künftig echt sparen.

Ich wusste zwar schon, dass die Autoscheibe einen guten Teil filtert, aber das es so viel ist, hätte ich nicht erwartet.--> Link
--> Link
Auch wird das Flexmodul hinter der Scheibe verdammt warm, weil kein Wind zur Kühlung zur Verfügung steht.
Geht vielleicht im Winter, aber im Sommer könnte es im Extremfall zu Beschädigungen führen, kann ich mit vorstellen.

LG Carsten

DonCarlos1962 am 14 Apr 2024 12:05:22

Grandeur hat geschrieben:Dafür kannst ein kleines 50 Wp Flexpanel von Ali nehmen und Deine Batterie ist immer frisch.

Gruß Grandeur


Für den genannten Zweck sehe ich diese Vorgehensweise auch als die Bessere an.
Zur Not würde ich ein langes Kabel daran machen und das 50W-Modul durch eine Dachluke auf das Mobildach legen.
Einfach und effektiv.

Leider werden bei den Angeboten auf Ali Werbeversprechungen gemacht.... 50W --> Link
--> Link
Da muss man schon mit etwas gesunden Menschenverstand ran gehen.

LG Carsten

Ruedi1952 am 14 Apr 2024 15:04:09

Unser alter Solarkoffer 100 W wiegt 6 kg.
Den PWM Regler habe ich rausgeworfen der war mit den Liefepo4 Akkus nicht kompatibel hat zu hohe Spannung ausgegeben 17 V.
Jetzt werkelt ein Votronik 140 SR DUO der ist direkt an die Aufbauakkus angeschlossen.
Seitdem liefert der Koffer auch mehr.
Bei guter Ausrichtung sind 80 W in der Soitze geflossen.

DonCarlos1962 am 14 Apr 2024 17:10:34

maranot575 hat geschrieben:Wie wird die Energie in das Bordnetz eingespeist? Ihr sehr ich bin da Laie. Ist das für einen Laien problemlos zu machen.

Gruss Heinz


Hallo Heinz!

Die Solarmodule, egal welcher Art, haben zwei Kabel auf der Rückseite. Rot für Plus, schwarz für Minus. Diese Kabel haben am Ende im Regelfall
MC4 Anschlüsse.

Hier brauchst Du jetzt ein Anschlusskabel. Z.B. dieses hier: Link zum eBay Artikel

Für ein kleines Modul dürfte ein Kabel mit 4mm² ausreichen. Die Länge legst Du selbst fest.

Die offenen Enden werden in die Klemmschellen des Solarreglereingang verschraubt. Die sind mit + (rot) und - (schwarz) gekennzeichnet.

Solarregler gibt es von ganz billig bis ganz schön teuer. Wie schon geschrieben, wird unterschieden zwischen PWM und MPPT Reglern. --> Link

Für eine einfache Anlage reicht auch ein PWM Regler. So einen ganz billigen China-Regler würde ich aber nicht nehmen.
Votronic hat hier ein ganz annehmbares Preis-Leistungsverhältnis.
Hast Du eine Lithiumbatterie, wäre der MPP (MPPT) Regler von Votronic besser, weil er für das Laden von LiFePO4 Akkus auch im Winter vorgesehen ist und bei Frostgefahr die Ladung abschaltet. Sonst reicht ggf. auch ein SR (PWM) Regler, selbst wenn er nicht das letzte Bisschen aus der Anlage heraus holt.

Auf dem Solarmodul steht immer die Leistung in Ampere. Der Solarregler sollte immer etwas mehr vertragen können.

Unser 100WP Faltmodul erreicht, wie die meisten 100Watt Module, etwas über 5 Ampere. Hier würde also ein 10 Ampere Solarregler ausreichen.

Der Ausgang zur Batterie ist am Solarregler wieder als Schraubklemme ausgeführt.
Hier kannst Du ein z.B. ein 2,5mm² Kabel anschließen und zur Batterie führen.

Eine Schraubverbindung an der Batterie ist wohl die erste Wahl. Aber wenn Du die Anlage nur temporär einsetzen möchtest, reichen auch Krokodilklemmen.

Auch hier bitte Plus- und Minusleitung nicht vertauschen.

Ist wirklich ganz einfach. Kein Hexenwerk!
Hier das ganze im Bild.
Anschluss Schema.jpg


Viel Spaß beim Basteln.

LG Carsten

maranot575 am 14 Apr 2024 18:30:54

Wow Carsten, mit der Erklärung bekomm ich das auch hin.
Vielen dank für Deine Mühe und ganz herzlicher g

Gruss Heinz

WomoTechnikService am 14 Apr 2024 19:12:59

DonCarlos1962 hat geschrieben:Für eine einfache Anlage reicht auch ein PWM Regler.


Gerade bei wenig Modulleistung ist ein MPPT die bessere Wahl... mal einfach erklärt und für den Laien mit den Nennwerten in Wp: Ein Solarmodul bringt 20V und 5A, das sind die 100W... die Batterie braucht aber ja nach Ladezustand zwischen 12V und 14V, wir rechnen einfach mal mit 13V... es gibt drei Haupttypen von Reglern:

1. den Shuntregler, der Shuntregler schaltet einen Widerstand davor und dieser verkocht 7V und 5A, also 35W in Wärme und bringt 13V und 5A, also 65W in die Batterie...
2. den PWM (Pulsweitenmodulation) - Regler, der schaltet ständig ein und aus (pulsiert) und passt die Weite der Impulse an die Batteriespannung an, ist also in unserem Fall 65% der Zeit an und 35% der Zeit aus, wobei sich dabei auch nur 65W für die Batterie ergeben, aber der Rest nicht in Wärme verkocht wird, sondern einfach abgeschaltet...
3. den MPPT (Maximum Power Point Tracking) - Regler, dieser sucht (trackt) den optimalen Arbeitspunkt des Solarmoduls und arbeitet als sogenannter Stepdownwandler, er "transformiert" die Spannung auf die benötigte Ladespannung und macht dabei aus den mehr Volt mehr Ampere, in unserem Fall aus 20V und 5A macht er 13V und 7,69A (minus den Wirkungsgrad, bei Victron um die 98%)

Eine Solaranlage mit 400Wp und PWM-Regler ist in der Leistung vergleichbar mit 300Wp und MPPT-Regler!

LG Peter, der über 1000 Solaranlagen auf Wohnmobilen installiert hat!

DonCarlos1962 am 14 Apr 2024 22:17:47

WomoTechnikService hat geschrieben:Gerade bei wenig Modulleistung ist ein MPPT die bessere Wahl... mal einfach erklärt und für den Laien mit den Nennwerten in Wp:

LG Peter, der über 1000 Solaranlagen auf Wohnmobilen installiert hat!


Hallo Peter,
alles was Du schreibst ist richtig und ich schätze Deine Beiträge und Arbeit sehr!

Meine Antwort ist beeinflusst durch die Aussage des Themenstarters:
"Es geht mir hauptsächlich um die Erhaltungsladung der Aufbaubatterie, wenn das Mobil "nur rumsteht""

Wer das mit kleinstmöglichen Mitteln erreichen will, denn das scheint hier der Fall zu sein, wird kaum ein Markenmodul oder einen MPPT Regler kaufen wollen.
Die Frage stellt sich also, reicht hier ein preiswertes Solarmodul und ein einfacher PWM Regler nicht auch?
(Es gibt sogar Leute, die diese 5.-€ Regler benutzen und es funktioniert irgendwie. Link zum eBay Artikel
Das ich nichts davon halte, hatte ich schon erwähnt.)

Dazu müsste man eigentlich wissen, welche Energie täglich vom Wohnmobil im Stand verbraucht wird.
Ich gehe von meinem Mobil in "Ruhe" aus und stelle fest, dass da nicht viel abgegriffen wird und eine ganz kleine Anlage reichen würde.

Darum an Dich als Fachmann die Frage: Wie leistungsfähig sollte die Solarfläche gewählt werden und ist für diese Anwendung ein MPPT Regler wirklich nötig?

Vielleicht bekommt man aber auch einen vernünftigen MPPT Regler für kleines Geld. Dann wäre er natürlich die erste Wahl, aber das hatten wir schon geschrieben.

LG Carsten

rkopka am 15 Apr 2024 09:52:02

Ruedi1952 hat geschrieben:Ein 200 W Koffer bekommst du ab ca. 190 EUR.
Wird direkt an die Aufbaubatterie geklemmt.
DonCarlos1962 hat geschrieben:Bist Du Dir da ganz sicher?
Ich kenne es, dass man solche Koffer direkt an eine Powerstation anschließen kann. Die sind wohl dafür ausgelegt?
Aber zum Anschluss an eine Batterie wird im Regelfall ein Laderegler eingesetzt.

Der ist teilweise schon integriert. So ein Faltpanel habe ich auch noch hier. Allerdings habe ich den primitiven Regler, der völlig falsch dimensioniert war, ersetzt.

DonCarlos1962 hat geschrieben:Vielleicht bekommt man aber auch einen vernünftigen MPPT Regler für kleines Geld. Dann wäre er natürlich die erste Wahl, aber das hatten wir schon geschrieben.

Was ist kleines Geld ? Einen kleineren Victron (dafür immer noch mehr als ausreichend) gibts für 60-80€. Es gibt auch "richtige", günstige MPPT Chinaregler, aber eben auch genug, bei denen nur die Buchstaben draufstehen. Ein günstiger Regler hat u.U. keine Erhaltungsladung, sondern hält die Spannung immer auf den 14,4V, was nicht unbedingt gesund für eine Batterie ist.

RK

DonCarlos1962 am 15 Apr 2024 11:49:47

rkopka hat geschrieben:Was ist kleines Geld ? Einen kleineren Victron (dafür immer noch mehr als ausreichend) gibts für 60-80€.
RK

Geanu an den Victron (SmartSolar) MPPT 75/10(15) hatte ich gedacht. Als B-Ware gibt´s den 10A schon für 46€

rkopka hat geschrieben:Es gibt auch "richtige", günstige MPPT Chinaregler, aber eben auch genug, bei denen nur die Buchstaben draufstehen. Ein günstiger Regler hat u.U. keine Erhaltungsladung, sondern hält die Spannung immer auf den 14,4V, was nicht unbedingt gesund für eine Batterie ist.

Von diesen "China-Reglern" halte ich persönlich gar nichts. Wie Du schon richtig schreibst, steht oftmals auch MPPT drauf, ist aber gar nicht drin.
Das ist für einen Laien kaum zu erkennen. Darum greift man da besser zu bekannten Marken.

So einen PWM Chinaregler mit 20A Leistung habe ich für Versuchsaufbauten auch hier. Und ja, der Funktioniert und ist sogar programmierbar.
Tatsächlich würde ich den aber nicht unbeaufsichtigt lassen. Irgendwie fehlt mir da das Vertrauen.

Der Victron MPPT 75/10 oder 15 ist bestimmt eine gute Wahl. Ich bevorzuge den Votronic nur deshalb, weil dieser einen zweiten Ausgang für die Autobatterie hat.

Wer mit einem Solarmodul eine Erhaltungsladung erzeugen will, wird wohl das Wohnmobil eine längere Zeit nicht bewegen, denke ich.

In diesem Fall sollte aber nicht nur die Aufbaubatterie eine Erhaltungsladung bekommen, sondern auch die Fahrzeugbatterie.
Und da ist eben der zweite Ausgang für die Starterbatterie des Votronic im Vorteil.

LG Carsten

Grandeur am 15 Apr 2024 12:53:41

. In diesem Fall sollte aber nicht nur die Aufbaubatterie eine Erhaltungsladung bekommen, sondern auch die Fahrzeugbatterie.


Wenn im Wohnmobil ein Schaudt-Elektroblock verbaut ist würde ich mit den geringen Strömen zur Erhaltungsladung den Solarregler am Solareingang Elektroblock anschließen. Dann sollten beide Batterien geladen werden.

Gruß Grandeur

rkopka am 15 Apr 2024 13:05:47

Grandeur hat geschrieben:Wenn im Wohnmobil ein Schaudt-Elektroblock verbaut ist würde ich mit den geringen Strömen zur Erhaltungsladung den Solarregler am Solareingang Elektroblock anschließen. Dann sollten beide Batterien geladen werden.

Aber nur bei einigen Schaudt EBLs, nicht z.B. beim 99.

RK

Irmie am 15 Apr 2024 13:09:30

maranot575 hat geschrieben:Es geht mir hauptsächlich um die Erhaltungsladung der Aufbaubatterie, wenn das Mobil "nur rumsteht"
Ich wollte das Faltmodell direkt hinter der Windschutzscheibe anbringen ...

Gruss Heinz


Hallo Heinz,

hinter der Scheibe ist der Wirkungsgrad extrem schlecht! Das funktioniert nicht so gut, wie du dir das vorstellst.

Zum Frühlingsbeginn wirst du Startschwierigkeiten haben!

rkopka am 15 Apr 2024 13:51:50

Irmie hat geschrieben:hinter der Scheibe ist der Wirkungsgrad extrem schlecht! Das funktioniert nicht so gut, wie du dir das vorstellst.
Zum Frühlingsbeginn wirst du Startschwierigkeiten haben!

Kommt sehr auf den Platz an. Wenn wirklich nur die Batterie(n) Selbstentladung versorgt werden soll, reicht relativ wenig Sonne. Dann sollten aber kein EBL und sonstige Verbraucher eingeschaltet sein.

RK

maranot575 am 16 Apr 2024 09:26:27

Ja ich möchte nur so ab November bis Februar die beiden Akkus schonend "Erhaltungs" laden, da ich letzes Jahr die Aufbaubatterie tauschen musste, da sie tief entladen war.
Meint Ihr das geht hinter der Scheibe. Es ist übrigens ein EBL 99. Kann ich den Solarstrom auch einfach über den Zigarettenanzünder einspeisen und werden dann beie Akkus versorgt. Ich weiss für viele vielleicht dumme Fragen, aber ich weiss es halt nicht.
Gruss Heinz

rkopka am 16 Apr 2024 09:38:15

maranot575 hat geschrieben:Es ist übrigens ein EBL 99. Kann ich den Solarstrom auch einfach über den Zigarettenanzünder einspeisen und werden dann beie Akkus versorgt.

Nein. Im Stand gibt es keine Verbindung von der Starterbatterie zur Aufbaubatterie. Trennrelais oder Booster sind aus. Mit Netzstrom wird etwas Strom von der Aufbaubatterie in die SB gespeist. D.h. die Buchse vorne an der Starterbatterie geht nicht, falls sie ohne Zündschlüssel überhaupt angeschlossen ist.
Die hinteren Buchsen an der AB bringen auch nichts. Die oben angeführte Kopplung geht nur bei Netzstrom. Höchstens ein externer Standbylader würde dann Strom an die SB weiterleiten. Der ist aber billig (kann man auch selber bauen). Das gleiche ist auch im EBL99 eingebaut, läuft aber nur mit Netzstrom, solange man nicht dran rumbastelt.

RK

DonCarlos1962 am 16 Apr 2024 11:50:30

rkopka hat geschrieben:Nein. Im Stand gibt es keine Verbindung von der Starterbatterie zur Aufbaubatterie. Trennrelais oder Booster sind aus.

Darum dachte ich ja an den Votronic Solarregler. Mit seinen zwei Ausgängen kann der beide Batterien bedienen.

Die einfache SR-Serie (PWM) von Votronic hat aber wohl keine Ladekurve speziell für LiFePo4 Batterien. (kann man wohl mit der Einstellung auf Lead Acid/AGM1 trotzdem nutzen.)
Die teurere MPP-Serie (MPPT) hat sie schon. Darum die Frage an den Themenstarter, welche Aufbaubatterie er hat.

LG Carsten

JuergenBerkemeier am 16 Apr 2024 12:36:17

Hallo Peter,

WomoTechnikService hat geschrieben:2. den PWM (Pulsweitenmodulation) - Regler, der schaltet ständig ein und aus (pulsiert) und passt die Weite der Impulse an die Batteriespannung an, ist also in unserem Fall 65% der Zeit an und 35% der Zeit aus, wobei sich dabei auch nur 65W für die Batterie ergeben, aber der Rest nicht in Wärme verkocht wird, sondern einfach abgeschaltet...


nur als Ergänzung:
Mein inzwischen ausrangierter PWM-Regler von Eco-Worthy hat im LI-Modus die Paneele direkt mit dem Akku verbunden und bei Ladeschlussspannung wieder getrennt.

Viele Grüße
Jürgen

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