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Hallo, Ich muss mal etwas Allgemeines fragen und hoffe ich nerve nicht den einen oder anderen mit meiner Fragerei. Ich habe mir nach unserem Reifenplatzer ein Reifendruckkontrollsystem gekauft. Soweit, so gut. Die Sensoren habe ich angebracht und werden auch erkannt. Jetzt sind bei den Sensoren aber Kontermuttern dabei. Nun die Frage: ich weiß, der Hersteller hat sich bestimmt was dabei gedacht. Aber für was werden die Kontermuttern denn eigentlich benötigt? Ich habe schon mehrfach gelesen, daß man diese im Laufe der Zeit nicht mehr herunterbringt und dann letztendlich das Ventil dran glauben muss. Eigentlich müsste das doch gehen das man die Sensoren "nur" fest auf die Ventile schraubt und dies regelmäßig auf festen Sitz überprüft. Hatte zuvor eines von einem anderen Hersteller. Da wird der Sensor mit einem kleinen reingeschraubten Stift gehalten und natürlich angeblich so auch gegen Diebstahl gesichert. Die Kontermutter ist ja eigentlich nichts anderes. Vielleicht hat jemand Erfahrungen und Wissen was er mir mitteilen kann. Vielen Dank für die Antworten. Schönen Abend noch. Hallo, soweit ich weiß, dienen die Kontermuttern als Diebstahlschutz. Man benötigt dann zum Abschrauben einen Schraubenschlüssel. Ich habe sie nicht angebracht. Viele Grüße Jürgen Hallo Chaussonflitzer, ich drehe die Sensoren nur fest ohne Sicherung, das hält seit Jahren. Man muss ja sowieso alle paar Monate den Luftdruck korrigieren, und da stören Kontermuttern u.ä. nur. Die Stellschrauben beschädigen übrigens das Gewinde des Ventils. Allerdings ist zu empfehlen, den Ventileinsatz vor Montage der RDK-Sensoren nochmal fest mit einem Ventilschraubendreher anzuziehen, ich hatte da durch ein lockeres Ventil eine Undichtigkeit. Viele Grüße Thomas
Mit Kontermutter braucht man zwingend den passenden Schlüssel um die Sensoren abschrauben zu können. Schutz vor „Gelegenheitsdiebstahl“ oder Vandalismus bzw. dem „Spaß“ jemandem den / die Sensoren zu „entleihen“? Naja, ok. Aber wer kann schon den einzelnen Sensor gebrauchen…? Wichtiger ist aber wohl die Tatsache dass der feste Sitz des Sensors auf dem Ventil NICHT vom Ventil selbst gegengehalten werden muss. Schraubt man den Sensor fest dann versucht man irgendwann, so rein theoretisch, das Ventil in der Felge zu drehen. Bei Metallventilen, die ja mit Mutter in der Felge festgeschraubt werden, vielleicht noch nicht so das Problem. Obwohl: man würde das Ventil ja im Uhrzeigersinn also in Richtung „lose“ drehen. Und die 5Nm, mit denen die Ventile / deren Muttern festgeschraubt werden, sind jetzt nicht die riesige Kraft die dagegen hält. Aber die Sensoren sind ja nicht nur für Wohnmobile mit Metallventilen gedacht sondern auch für „normale“ Fahrzeuge mit „Gummiventilen“. Und falls sich diese in der Felge verdrehen ( sie sind ja nur eingesteckt ) und dabei etwas „Dreck“, Bremsstaub,… mit in die „Rille“ des Ventilsitzes gezogen wird, ist die Undichtigkeit vorprogrammiert. Außerdem könnte es, rein theoretisch, sein das man den Sensor im Sommer, bei 30 Grad, auf ein schwarzes „Gummiventil“ schraubt. Und dann, 1/2 Jahr später, bei Frost, ist der Sensor lose? Und es gab / gibt eine Vorschrift das alle Teile die an ein Fahrzeug geschraubt werden gegen „herabfallen“ gesichert sein müssen?!? Das geschieht, bei Schraubverbindungen, entweder durch „selbstsichernde Muttern“ oder eben durch kontern. Grüße Dirk Hallo, dann war ich mit meiner Vermutung wohl nicht ganz daneben. Also vielen Dank an alle für die hilfreichen und schnellen Antworten. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Hallo, diese (schweren) Reifendrucksensoren auf "normale" Gummiventile´zu montieren ist ja schon mehr als fahrlässig. Zudem sind bei Transporterreifen sowieso entweder verstärkte- oder sogar Metallventile vorgeschrieben. Es gab/gibt hier im Forum auch mal den Ansatz eines Zeitgenossen, daß die Sicherungsschrauben/Kontermuttern auch dazu dienen, den Meßkopf an "Ort und Stelle" zu halten und ein weiteres "aufpressen" (verursacht durch die -gar nicht mal so unerheblichen- Zentrifugalkräfte) desselbigen zu vermeiden. Vllt dient -gerade eine Kontermutter- eben diesen Ansinnen; das Ding dort auflaufen zu lassen statt (ggf) am Ende der Geschichte ne Art "Kaltverschweißung" (ich weiß, ich weiß...ist was anderes, aber der geneigte Leser weiß es entsprechend einzu"ordnen"...und der Rest....ist der Rest ;-) ) zu haben. Ich selber hatte ELV am vorigen Mobil drauf und habe nach 2 Jahren ohne Sicherungs/Madenschraube die Sensoren problemlos abnehmen können (Stahl/Messing) Lasst die Kronmuttern weg! Nach Winter sind die Muttern mit dem Gewinde so vergammelt das sie sich nicht mehr lösen lassen. -> eigene Erfahrung Dicht bleibt es trotzdem, das nun schon zwei Jahre lang, außer die Batterien wechseln... :ja:
Nur durch das Aufschrauben der Sensoren? Ein Gummiventil zu verdrehen schafft man ja kaum mit einer Zange.
Dazu dient unter anderem die, sich beim Festschrauben etwas verformende, Dichtung, und zwar durch Reibung.
Und woher beziehst du diese Weisheit? Beim VW Bus, Mercedes Vito und anderen sind aber trotz serienmäßigen Transporterreifen weder verstärkte, noch Metallventile serienmäßig montiert. Hallo, Gummiventile sind nur bis zu einem Druck von 4,5 bar ausgelegt, so müssen oberhalb dieser Grenze Metallventile zum Einsatz kommen. Desweiteren werden durch den Reifendrucksensor die Gummiventile durch die Fliehkraft so belastet, dass es mit der Zeit zum Abriss kommen kann. Kann man alles bei G... nachlesen.
Da aber beim VW Bus und ähnlichen Fahrzeugen keine Reifendrücke über 4 Bar gefahren werden, brauchen die auch, trotz Transporterreifen, keine Metallventile und nichts anderes hatte ich gesagt.
Davon habe ich noch nie was gehört und auch nicht die Experten von Krafthand. Seit ich Metallventile auf ALLEN Fahrzeugen habe ist so gut wie kein Druckverlust mehr feststellbar über die Monate. Alleine das lohnt die Mehrkosten - für mich - zudem ist das Befüllen und Kontrollieren einfach angenehmer. Die Reifensensoren selbst erzeugen bei mir eine Unwucht von 30 Gramm am Wuchtgerät. Deshalb sind meine Räder mit den externen Reifensensoren gewuchtet worden beim Reifenwechsel. Beste Gruesse Bernd
Warum hast Du dann beim Reifenwechsel nicht auf interne Sensoren gewechselt? Zu teuer? Grüße Dirk
Bei meinen Fahrzeugen auch nicht und das trotz Gummiventilen.
Die Sensoren von z.B. TireMoni und e-Trailer wiegen doch nur 10 g. Wie können die da eine Unwucht von 30 Gramm erzeugen?
Weil bei Wenigfahrern die Batterien schneller leer, als die Reifen abgenutzt sind?
Die schalten sich nach 10 Minuten „nicht benutzen“ in Standby? :gruebel: Und länger als 8 Jahre sollten Reifen auch nicht unbedingt montiert bleiben? Grüße Dirk
Beim Mini sind die Batterien in den Sensoren fest verbaut. Der Wechsel an zwei Rädern hat über 100€ gekostet. Hallo, TireMoni empfiehlt in seiner Betriebsanleitung kurze Metallventile, bestimmt nicht grundlos. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Ganz einfach weil das Rad sich dreht, nennt sich Zentrifugalkraft. Je weiter weg von der Drehachse (Radius) und je schneller (Geschwindigkeit) desto mehr Kraft wird erzeugt. Einer der Gründe warum man Räder wuchtet weil selbst geringe Masseunterschiede des Rads sehr große Kräfte erzeugen im kg Bereich die dann an den Achsen und Spurstangen zerren. Zitat: Eine Unwucht von etwa 10 Gramm verursacht bei einer Geschwindigkeit von rund 100 km/h eine Fliehkraft, die einem Gewicht von 2,5 kg entspricht 30gramm entsprechen dann 7,5kg --> Link Beste Gruesse Bernd
Weil ich dann ein zusätzliches Steuergerät brauche das verbaut werden muß im Amaturenbrett und ich keine Lust hab das diese zerlegt wird. Und weil die Batterien der internen Sensoren auch nur 10 Jahre halten maximal dann werden neue Sensoren fällig die Batterie ist vergossen. Hab ich gerade beim PKW hinter mir war kein günstiger Spaß. Mercedes Umbausatz ca. 1700 Euro, Ersatzsensoren in 8 bis 10 Jahren 600 - 800 Euro Und vor allem gehen die internen Sensoren nicht gerade bei Reifenwechsel leer sondern, ich wette, wenn du unterwegs bist. Die Sensoren von Supersense kosteten um die 300 Euro da kann ich viele neue kaufen dafür. Selbst wenn sie mir geklaut werden immer noch die günstigere Variante. Beste Gruesse Bernd
Und wieso nur empfehlen? Nachdem ich in über 50 Jahren in der Kfz-Branche schon etliche abgerissene/abgebrochene Metallventile gesehen habe, kommen mir keine mehr an meine Fahrzeuge. Ein Gummiventil verbiegt sich und federt wieder zurück, aber wenn sich ein Metallventil verbiegt, dann bricht es.
Ein Nachrüsten-Kit incl. 4 internen Sensoren gibt es ab 60,-€. Und da wird auch kein Armaturenbrett zerlegt sondern, wie bei den externen Sensoren, eine Empfangseinheit „irgendwo“ im Fahrzeug platziert. ( ok, günstigerweise im Blickfeld und „Hörreichweite“ des Fahrers ) Und wer, bei internen Sensoren, die Batterie(n) beim Reifenwechsel nicht mit tauschen lässt, ist ja wohl selber Schuld!?! Grüße Dirk
Die Metallventile, die ICH kenne, bestehen aus Aluminium oder Messing ( vernickelt ). Und in beide Materialien kannst Du einen Knoten machen bevor sie brechen. ( NEIN, die Aluventile bestehen NICHT aus 7075 sondern eher 2007 o.ä. ). Und wenn die reißen/ brechen dann wurde vermutlich die Mutter zu stark angezogen ( Drehmomentschlüssel mit 3-5Nm haben die wenigsten Werkstätten). Warum sind sonst auch Metallventile bei hohen Geschwindigkeiten vorgeschrieben? Grüße Dirk
Dirk ich kennen kein System mit internen Sensoren also im Rad und einer Bedieneinheit die irgendwo im Fahrzeug plaziert wird. Das Nachrüstkit für die Anzeige im Tacho liegt bei 1700 Euro und dafür benötigt man ein Steuergerät. Gerne ein Link auf das Produkt das du kennst. Beste Gruesse Bernd
Schau zum Beispiel mal nach "Schrader Solaris" :ja: Sorry, aber mal eine Frage was Mercedes da verbaut. Ersatzsensoren für 600,- bis 800,- € ??? Was hast Du Dir denn da "andrehen" lassen? Selbst bei BMW kostet der Sensor im Zubehör nur ca. 70,- € pro Stück. Wir haben auf unseren Metallventilen das Reifendruck Kontrollsystem von ELV seit Jahren problemlos in Nutzung. Wir nutzen daran die Schraube zur Sicherung. In Spanien hat jemand in der Nacht versucht an einem Reifen das Teil abzuschrauben. Die Sicherungsschraube hat das verhindert. Nur die Kappe wurde abgeschraubt und die Batterie herausgenommen. Beide Teile fanden sich in der Nähe unseres Wohnmobil wieder und waren noch brauchbar. Nach der Erfahrung rate ich zur Nutzung der Sicherung.
Und wenn du die Kappe nicht wiedergefunden hättest? Die Sicherung hat also eigentlich nix gebracht. Beim Abschrauben kann die Luft entweichen und einen Platten mitten in der Nacht brauchen wir nicht. Da ist die Kappe nicht das größte Problem. Die Sensoren können nachgekauft werden.
Kann sie nicht, denn beim Abschrauben schließt sich das Ventil. Falsch! Wenn langsam abgeschraubt wird ist das Ventil erstmal nicht komplett geschlossen. Es gibt eine Phase wo Luft entweicht. Ich merke das jedesmal wenn ich den Sensor ab- und aufschraube. Wenn jemand das ausnutzt weil er das Zischen der entweichenden Luft hört hast du einen platten Reifen.
Wenn jemand gerne das Geräusch von austretender Luft hört soll er damit glücklich werden. Ich würde dann den Reifen vor dem wegfahren wieder aufpumpen und mich freuen das er keinen grösseren Schaden angerichtet hat. Ups, zu spät um den obigen Post zu editieren: Ich habe die Sensoren mit den Kontermuttern montiert und auswuchten lassen. Hallo, wir haben, auch nach Wintereinsatz, noch nie Probleme gehabt die Inbusschrauben der Sicherungsringe zu lösen. |
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