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Moin Moin Ich habe mir ein Neptun Anhänger zugelegt und möchte meinen Smart mit ziehen. Kennt Jemand den genauen Luftdruck für den Anhänger? Der Händler wusste den Leider nicht? Gruß Olli Moin, das hängt von den Reifen und der Achslast ab. Schau was auf den Reifen als Maximaler Druck steht, mehr solltest du nicht einfüllen. Wenn auf deinen Reifen nix steht, schauen welche Reifengröße du hast und wie die Achslast ist, dann in einer Reifendrucktabelle (im Netzt zu finden) schauen welcher Druck der richtige ist. Grüße Ralf. Hallo, Den richtigen Luftdruck kannst Du selbst feststellen. Auf dem Bild hat der Reifen außen einen schmalen 'schwarzen' Streifen, der deutet auf zu viel Luft hin. Du kannst dich dann rantasten, bis die ganze Breite der Lauffläche gleich aussieht. Auf Arbeit habe ich einen Transporter, beladen ist der Streifen nicht da, bei leerer Fahrt sind die Streifen da. . meinst du den Streifen außen am Rand? wenn das innen auch so aussieht...dann hast du zuwenig Luftdruck sollte es nur außen sein...dann stimmt die Lenkgeometrie nicht Bei zuviel Luftdruck hast du den Schwarzen Streifen in der Mitte
Meiner Meinung nach ist der schwarze Streifen die Lauffläche, die eigentlich keinen Kontakt zur Fahrbahn hat. Somit ist zuviel Luft im Reifen, die Mitte kommt raus und hebt den Reifen an, so dass er außen nicht mehr aufliegt. Wenn zuwenig Luft im Reifen wäre, dann würde es die Mitte des Reifens nach innen ziehen und dann wäre da der schwarze Streifen, der Reifen nur noch außen aufliegen. Gruß Axel Am Anhänger kann man keine Lenkgeometrie einstellen. Er meint warscheinkich den schwarzen, nicht verschmutzten Streifen des Profil. Wenn der Reifen unbeladen nicht die volle Aufstandfläche hat ist das normal. Beladen sollte das stimmen. Ich kann ja den Luftdruch nicht mit jeder Kiste Bier die ich zulade ändern.
Darum geben die Anhänger-Hersteller, wenn überhaupt, auch nur den Luftdruck für maximale Beladung / zGG. an. Zu dem Vorhaben des TE: ich nehme jetzt einfach mal ganz frech an Du hast Dir den "Neptun Multi N13-305" zugelegt? Der hat eine Zuladung von etwa 1t, die der Smart auch in etwa ausreizt, und verteilt dann sein Gesamtgewicht von 1.300kg auf zwei Räder. Wenn der Hersteller des Anhängers einen Luftdruck vorgeben würde, würde ICH diesen einhalten. ( Hersteller anschreiben. Nicht Händler! Oder Bedienungsanleitung! ) Sonst könnte man auch nachgucken welcher maximale Luftdruck auf den Reifen aufgedruckt ( eigentlich ja eingepresst ) ist. Den Reifendruck nach Achslast einzustellen würde ICH bei einem Anhänger lassen: dafür ist die Eigendynamik zu hoch. Der Smart, der da hinten draufsteht, federt bei Bodenwellen... ja auch entsprechend auf dem Hänger. Und das, durch das Trägheitsmoment, zeitlich etwas versetzt. Da kommt auf die Reifen eine andere Belastung zu als wenn sie auf einem PKW montiert wären. Grüße Dirk meine antwort bezog sich auf meinen Vorschreiber ...mit dem Bild vom Transporter Wer hat denn hier - nach 1950 - noch einen Reifen gesehen, auf dem kein Luftdruckbereich aufgeprägt ist?? Wenn der Reifen passend zur Achslast ausgewählt ist (Traglast Reifen = Achslast / 2), aufgedruckten Maximaldruck drauf und fertig. Wenn die Reifen deutlich mehr können als die Achse, braucht es eine Luftdrucktabelle des Reifenherstellers - linear extrapolieren kann daneben liegen. Wenn die Reifen weniger können als die Achse, hat man ein ganz anderes Problem :) bis denn, Uwe
Nach was denn sonst ? :eek: Reifengröße und die Belastung (Achslast) gibt den Druck vor.
Und auf einem PKW gibt es keine Dynamik ? :roll:
Woher soll der Reifen wissen auf was für einem Fahrzeug er montiert wurde ? Dem Reifen ist es egal ob er auf einem Anhänger ; Pkw oder Wohnmobil montiert wurde.... :eek: Grüße Ralf. Von den "schwarzen" Streifen mal abgesehen :wink: steht dazu in der BA --> Linkfür Reifengröße 185 R14C ... Auszugsweise: 1.6 Kontrolle der Reifen und des Drucks in den Reifen a. In den Anhängern wird einen schlauchlosenBereifungstyp angewendet. Diese Reifen können nach der Schrift TUBELESS auf der Reife erkannt werden. Die Bedienung solcher Reifen durch den Benutzer beschränkt sich ausschließlich auf derer Nachpumpen bis zum Nenndruck. Verschiedene Reifentype bedürfen unterschiedlichen Drucks. Der richtige Druck für jeden Typ finden Sie in der folgenden Tabelle. Nenndruck (ökonomischer Druck) : Typ der Reife 185 R14C Ökonomischer Druck 4,5 bar Der in der Tabelle angegebene Druck ist für den Gebrauch des Anhängers mit der Höchstladung vorgesehen. Während der Hitze oder während der Fahrt auf der Autobahn wird die Erhöhung der Drucks um 0,2 bar empfohlen. Immer auf der kalten Bereifung prüfen.
Wie oft transportierst Du in / auf einem PKW eine gefederte Last die sich eigendynamisch bewegen kann? So ÄHNLICH wie der Unterschied ob ich auf dem Anhänger einen 1t schweren Stein transportiere oder ein halbvolles Wasserfass mit 1000 Litern drin. Und die Reifen wissen das natürlich nicht. Sie müssen es aber "ausbaden"! Grüße Dirk mmh, ich glaube der Olli will einfach nur wissen, mit welchem Luftdruck er fahren kann :? Ich googele jetzt mal nicht nach Neptun Anhängern und mit welche Bereifung dein Anhänger fährt und setze voraus, dass Du die Betriebsanleitung nicht hast. Wäre es ein 195/55 R 13 er Reifen, sollte der Druck bei 6 bar - 6,5 bar sein. Das ist ein gängiger Reifen für Kleinfahrzeuganhänger. Gruß
Jeden Tag, das Gewicht des PKW ist die eigendynamisch Last ;-)
Wurde schon Beantwortet ;-)
Und wieviel gefederte Last ist dabei oberhalb des Fahrwerks, das diese Kräfte "bändigen" muss? Richtig, beim PKW ( fast ) Null. Beim dem Hänger oben wäre aber die dreifache Gewichtskraft des Eigengewichts, gefedert, in etwa 1,5m Höhe über dem Schwerpunkt des Anhängers. Grüße Dirk Ach Dirk, lass gut sein. Bei MEINEM Pkw ist die gesamte Last oberhalb der Federn. Von Achsen und Reifen mal abgesehen...
Besser is´ das! Fahrdynamik ist nämlich ´n schwieriges Feld! :D Grüße Dirk
Hallo Olli, hier ein Bild von meinen Neptun-Anhänger Reifen: Da steht 450 Kp = 4,5 Bar oder 65 PSI = 4,48159 Bar Ich fahre immer mit 4,6 Bar mit dem Smart obenauf! .
Ja, und zwar als ‚max. pressure‘, d. h. deine 4,6 bar sind zu hoch. Der maximale Fülldruck des kalten Reifens sollte nur im Stand (langes Abstellen) überschritten werden, nicht für die Fahrt. bis denn, Uwe
Theoretisch: „ja“! Aber dann müsste man auch mit einem geeichten Druckluft-Manometer den Druck überprüfen/ einfüllen. Ich hab‘ in der Firma ein geeichtes. Von daher kann ich Dir sagen dass das, was man an Tankstellen hat, teilweise ERHEBLICH abweicht! :eek: Und das nicht nur bei günstigen Tankstellen ( bei Jet hatte ich mal 1 Bar zu wenig! ). Auch die teuren, sog. Markentankstellen achten nicht drauf ( bei Aral hatte ich mal 0,6 Bar zu viel ). Und: der Reifen, der morgens bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, 4,5 Bar hatte, hat mittags bei 18-20 Grad dann auch 4,6 Bar. Grüße Dirk ....boh eh, die Überschrift sollte geändert werden in "Reifendruck wissenschaftlich betrachtet" Ich fahre seit fünfzig Jahren Pkw, Womo, Anhänger und habe an der Tanke Luft beigefüllt, wenn die Beule unten am Reifen zu ausgeprägt war. So viel Luft beigepumpt, bis das die Beule minimal war. Ich lebe noch, habe keinen außergewöhnlichen Verschleiß an Reifen und auch sonst ist alles gut. Um die Frage des TE zu beantworten: Reifen im beladenen Zustand, also Smart oben drauf, kontrollieren, wenn die Beule zu groß ist, Luft bei pumpen oder ggf. ablassen. Reifendruck merken und schauen, wie sich das Gefährt und die Ladung, sprich Smart, verhalten. Hüpft der Anhänger, dann Luft ablassen, schwankt er, Luft bei pumpen. Das ist jetzt mal eine einfache Frage einfach beantwortet.
Ist diese „Beule“ nicht auch abhängig von der Flankenhöhe und damit der jeweiligen Reifengröße?? Und gerade Anhänger fahren auch gerne mal mit Niederquerschnittsreifen. :gruebel: Grüße Dirk so, wie hans theo, mache ich das auch.... allesbleibtgut hartmut
...stimmt natürlich, aber so was modernes hab ich nicht. :roll:
Denkfehler. Ein nicht korrekt geeichtes Manometer kann nach oben oder nach unten abweichen. Egal wie ungenau das Messgerät ist, man zielt beim Einstellen des Druckes immer auf den Zielwert. Genauso, wie man beim Beladen aus dem gleichen Grund die Wägetoleranz nicht ausnutzen sollte. Und dass der Reifendruck steigt, wenn Reifen sich erwärmen, ist einkalkuliert und kein Argument dafür, in den kalten Reifen einfach ein bisschen mehr reinzumachen. Der Druck steigt dann in warmem Zustand nämlich noch höher. Zum Einstellen nach ‚Beule’ kann ich nur sagen: hoffentlich habt ihr dabei wenigstens die Brille auf :D bis denn, Uwe Hallo, Wenn ich die ganzen Beiträge hier zu richtigem Luftdruck lese Wie machen die ganzen 3,5t-Spediteure das? Die haben innerhalb des Tages Gewichtsunterschiede von bis zu 1 Tonne. Die fahren Stadtverkehr oder auch 500km Autobahn. Täglich. Holen die nach jedem Be- oder Entladen ihren geeichten Kompressor raus, mit optimierter Druckaufbau-Kennlinie? Oder fahren die einfach. 50.000 bis 100.000 km jedes Jahr. Ich denke mal, die fahren vergleichbare Reifen wie Wohnmobile. Und jetzt kommt mir nicht mit Unfallzahlen von Kleintransportern. . Mein Pongratz Anhänger ist mit Cargo Reifen ab Werk ausgerüstet. Luftdruck ist angegeben mit 6bar leer sowohl beladen. Früher mit LKW gab es nur einen Luftdruck max. Unser Womo hat auch max. wegen 100 bis 200 kg Unterschied ändere ich nicht den Luftdruck. Ich schaue/ Messe fahren sich die Reifen gleichmäsig ab alles gut. Wenn die clever sind, fahren sie immer den Druck für maximale Beladung. Spart auch Sprit. Zuviel Druck ist sicherer als zuwenig, solange der max. Druck des Reifens nicht überschritten wird. Deshalb ja auch oben meine Aussage, den Reifendruck am Anhänger für max. Beladung einzustellen (wenn die auch mal ausgenutzt wird). Das ist die Fail-Safe-Lösung. bis denn, Uwe |
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