Ich möchte euch heute unseren B 534 von Hymer vorstellen, Erwin mit Namen, und all die kleinen Anpassungen und Modifikationen, die wir ihm gegönnt haben, seit er bei uns wohnt (September 2023).
Erwin ist mit Bj. 1999 ein rüstiger älterer Womo-Herr, dem man sein Alter jedoch nicht ansieht, wie wir und die meisten unserer Bekannten finden.
Er hat einen sehr gemütlichen Innenraum und der besondere Schnitt dieses Modells war für uns die eierlegende Wollmilchsau, was uns letztlich zum Kauf bewogen hat.
Das Highlight ist die gemütliche Rundsitzgruppe, die für uns etwas "Wohnwagen-Ambiente" vermittelt. Das Muster der Polster geht auch noch, finden wir (Modell Menorca, ich habe ein Prospekt aus dem Jahr) und die Holzfarbe empfinden wir als warm und einladend.
An der Sitzgruppe erfolgte eine der ersten Veränderungen. Uns gefiel der Originaltisch mit diesen Scherenbeinen nicht (Ich weiß nicht, wie ich es nennen soll). Die Ausmaße waren uns zu groß. Also haben wir ein Einsäulenhubtischuntergestell gekauft, dazu eine Eichenplatte, die wir in für uns passenden Maßen gesägt, die Ecken abgerundet, geschliffen und mit Arbeitsplattenöl veredelt haben. Befestigt ist die Tischplatte lediglich mit starkem Klett, da wir bisweilen die Platte abnehmen und zusammen mit ein paar Euroboxen draußen einen Zusatztisch nach Bedarf bauen.
Als Schlafgelegenheit stellt uns der Erwin freundlicherweise sein 1,40m-Hubbett über Fahrer- und Beifahrersitz zur Verfügung.
Doch muss man ehrlicherweise sagen, dass es mit den 1,40m aufgrund der Schrägung der Windschutzscheibe nicht so ganz hinkommt. Und nach 2 Fahrten vergangenen Herbst haben wir gemerkt, dass das Bett für uns zwei wohlgenährte Ex-Bullianer doch etwas knapp bemessen ist.
Da Umbauen für uns nicht in Frage kommt, musste eine andere Lösung her. Hier kommt sie....
Wie man auf dem Bild sieht, ist zwischen Bett und (Bad-)Wand noch etwas Platz, so etwa 30cm.
Wir, oder viel mehr mein Mann hat daraufhin das Bett verbreitert. Das war viel Puzzelarbeit, aber heraus kam eine herausziehbare Bettverbreiterung. Man klappt also erst das Bett hinunter, dann zieht man den vorderen Teil bis zur Badwand aus und zack, ist das Bett knapp 30cm breiter.
Für das Bett hatten wir ohnehin eine neue Matratze gekauft. Für die Verbreiterung musste eine zweite ergänzt werden. Beide Matratzen haben wir entsprechend gekürzt. Eine Sch.....arbeit, die nie ganz sauber gelingt. Aber - sieht ja keiner. Die Bezüge außen habe ich mit der Nähmaschine angepasst, diese dünnen Innenbezüge, die sich wie Mullbinden anfühlen, habe ich an der Matratze eingekürzt und von Hand zusammengenäht.
Weiter gehts in Teil 2 mit unseren Verschlimmbesserungen.....

