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Mit einem Ducato nach USA


DonWoMo am 11 Aug 2024 09:27:27

Wir denken über eine USA Reise mit unserem Wohnmobil nach. Endlich mal Zeit haben und vor allem nicht mehr auf die Hotel und Restaurants angewiesen sein. Wir sind recht USA erfahren, fahren mehrfach pro Jahr hierhin und haben auch schonmal vor 20 Jahren hier für ein Jahr gelebt. Im Moment sind wir wieder mal an der Westküste und der Drang unser Wohnmobil bei uns zu habe ist sehr groß.

Aber ist das eine gute Idee, wir haben einen 2021er Ducato 7. Gerademal 6,5m lang geht er hier auf alle Pickup Parkplätze, ideal. Und mit gerade mal 10tkm sind wir auch noch weit von Verschleisserscheinungen. Zudem ist er so komplettiert, wie wir uns das bei einem Wohnmobil vorstellen.

Die Themen zum Verschiffen und Versicherungen hab ich gelesen, kein Problem für uns. Visum auch kein Thema was wir nicht lösen können.

Aber: was ist im Fall eines Motorproblems? Ducato Werkstätten gibts hier nicht. Ersatzteile auch nicht. Ist es da eine gute Idee unser Fahrzeug mitzunehmen? Beim Aufbau sehe ich keine Probleme, da ist nichts, was ich nicht reparieren könnte. Aber beim Motor gibts mehr als reichlich Elektronik, was wäre hier das mindeste zum mitnehmen? Ein ODB Diagnosegerät, wenn ja, was für eines? Fehlercodes kann ja jedes Gerät, hab ich in mehrfacher Ausführung zu Hause. Aber bräuchte mal ein professionelles wie es die Werkstatt hat? Gibts Ersatzteile die man mitführen sollte?

Ein amerikanisches Model zu mieten oder kaufen hab ich so gar kein Interesse, die sind so schrecklich primitiv… daneben auch noch schlimm breit, der Vorteil eines kurzen Mobils ist sofort weg. Ein neues Mercedes basiertes Modell zu kaufen wäre eine Option, aber Alkoven mit Hecksitzgruppe gibts nur von Manufakturen, daher viel zu teuer.

Was könnt ihr raten, die ihr bereits Reisen hier mit eingenem Mobil gemacht habt? Welche Ersatzteile, OBD?

Danke, Grüße Don (aus LA)

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scubafat am 11 Aug 2024 09:40:37

Wird denn der Ducato in den USA nicht auch als RAM verkauft?

Koblenzo am 11 Aug 2024 09:42:08

DonWoMo hat geschrieben:was ist im Fall eines Motorproblems? Ducato Werkstätten gibts hier nicht.

Kein großes Problem, denn --> Link

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hampshire am 11 Aug 2024 10:10:09

DonWoMo hat geschrieben:Was könnt ihr raten, die ihr bereits Reisen hier mit eingenem Mobil gemacht habt? Welche Ersatzteile, OBD?

Keine eigene Erfahrung mit einem Ducato in den USA.
Der Ram Promaster ist technisch weitgehend mit dem Ducato gleich, hat aber eine V6 Maschine, nach meiner Kenntnis werden die europäischen Dieselmotoren dort nicht angeboten. Allerdings gibt es Teilehändler, bei denen man Ersatzteile für FIAT Nutzfahrzeuge bekommen kann. OBD auslesen geht in fast allen Ländern.
Ich hätte keine Bedenken meinen Kasten für eine Reise nach Nordamerika mitzunehmen. Ein Rat ist das leider nicht, dafür kenne ich weder den Fahrzeugzustand, noch Dein Sicherheitsbedürfnis gut genug.

Lancelot am 11 Aug 2024 11:49:07

DonWoMo hat geschrieben: Was könnt ihr raten, die ihr bereits Reisen hier mit eingenem Mobil gemacht habt? Welche Ersatzteile, OBD?

Ein Kumpel war mit seinem Bürstner (auf Duc) 9 Monate drüber, von Alaska bis Mexiko, von der Ost- an die Westküste.
Ich war für ihn "Relaisstation" bezüglich ET, die es (zumindest noch vor 5 Jahren) dort nicht gab. Er hat benötigt:

- 1 Satz Reifen (drüben gibt´s nur hier nicht zugelassene, die aber passen)
- 1 Frontscheibe (für den VI, was für ein Zirkus :roll: )
- 1 Satz Bremsbeläge
- 1 Satz Bremsscheiben

Ich hab hier gekauft und per UPS und ADAC nach drüber verschickt. 2-mal an Werkstätten für europäische Fahrzeuge (die gibt´s !), 1-mal an einen Camping Ground. Das lief eigentlich - im nachhinein - ziemlich problemlos, nur die Frontscheibe war schwierig durch den Zoll zu kriegen.

Mein Kumpel würde das trotzdem nicht nochmal mit eigenem Fahrzeug machen.

Fritz1 am 05 Sep 2024 22:36:29

Ich bin dort 2x mit dem eigenen Auto (jeweils verschifft) unterwegs gewesen. Die Frage der Ersatzteile stellt sich natürlich, egal welches Auto du mitnimmst.
Versand ist aber heute auch kein Problem.
Ich hätte gebraucht. Einen Anlasser. Aber mexikanische Schrauber haben das Problem gelöst (Freilauf des Ritzels war defekt)
5 neue Reifen, die gab es nicht in der Größe, habe die gekauft die auf die Felgen und ins Radhaus passten. Hat Gut geklappt. Versand über ADAC war möglich, nicht gerade preiswert.
3 Glühkerzen waren defekt, ich habe welche gefunden die passten.
Habe beim ersten mal noch Gasflaschenadapter zum Befüllen mitgenommen. Ist nicht sinnvoll. Amerikanische Flaschen kaufen und die jeweils tauschen, am Ende der Reise verschenken.
Scheibe war auch kaputt, muss man aber ja nicht wechseln wenn man noch was sieht. Habe ich dann zu Hause gewechselt.
Ölfilter, Luftfilter und Dieselfilter mitnehmen.

Ich würde es immer wieder machen.

Gruß

Fritz

hemprichm am 06 Sep 2024 12:41:27

Sehe da kein Problem. Wir planen auch unseren Duc Serie 8, MJ 23 nach Halifax zu verschiffen, nachdem wir oft „drüben“ waren und auf so manchen „Vanlifer“ gestossen sind. Es fahren mittlerweile jede Menge Ducs jeden Alters kreuz und quer durch Nordamerika bzw die Panamericana hoch und runter (schau nur mal auf Youtube..), dass es sich selbst bei den RAM Werkstätten rumgesprochen hat, das Fiat Ducato „zur Familie“ gehört ;-)
Mein Tip - das Fahrzeug vor Verschiffung in Fiat Werkstatt technisch prüfen und Teile (Bremsbeläge, Öl, Filter etc) soweit als möglich tauschen/erneuern lassen. Dann, wie schon geschrieben, Filter etc und eine Runde Selenia Motoröl einpacken und sich idealerweise die Gebrauchsanweisungen/Handbücher etc auf englisch besorgen/runterladen. Wenn die Jungs in den RAM Werkstätten es gleich verstehen .. hilft ungemein..
Gasversorgung- habe ich keine Sorgen. Wir haben zwei Gastankflaschen verbaut mit Aussenbefüllung. Durch den 80% Füllstop kein Problem in Kanada bzw USA (wie auch in Europa !) Gas zu bekommen/tanken ohne.

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