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Überlegenswertes zu USA-Reisen 1, 2, 3


Koblenzo am 02 Okt 2023 05:30:29

Wer ernsthaft über eine WoMo-Reise durch die USA denkt, dem sei - rein subjetiv - gesagt:
Ich würde nicht mit meinem eigenen Fahrzeug da rüber fahren. Gestern Mittag endete meine
fünfte große USA-Durchquerung - nur 4.400 Meilen, denn nach zwei Wochen habe ich entnervt
den 5 Wochenplan (mit bequemem Leihwagen - CAMRY - 5L/100km) aufgegeben. Gründe:

1. sind die Straßen, egal ob Landstraße, Highway oder Interstate, teils in einem grauenvollen
Zustand - Löcher so groß um Kindersärge reinzustellen.

2. ist das entspannte US-typische Autofahren vorbei. Niemand interessiert sich mehr für die
Speed-Limits, es wird gerast was die 700 SUFF-PS hergeben; egal ob Stadt oder Land.

3. findet ein Wettbewerb zwischen Harley-, SUFF-, Sportwagen und LKWs statt, frei nach dem
Motto: "wer ist der Lauteste" - dagegen sind unsere Migrantenkinder mit ihren AMG-Auspüffen
noch reine Waisenknaben.

Und ganz am Rande: die Airlines unterbieten sich in der Kabinen-Innentemperatur. In der UA
wird die Kabine auf exakt 16,4° runtergekühlt, die ganzen 9 Stunden lang. :frown:

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Perlen am 02 Okt 2023 08:14:01

Hallo,

also ich war im März 2023, nicht ganze USA, nur Florida, Georgia,
es war entspannt wie immer, konnte keine Veränderung bemerken,
einzig das nicht Blinken scheint eine Seuche überall zu sein,

NRWOlli am 02 Okt 2023 10:09:48

Ich war im Januar in Vegas und hatte da einen Leihwagen. Ich war überrascht wie relaxed der ganze Strassenverkehr war. Las Vegas ist laut aber von den Fahrzeugen konnte man das - bis auf die üblichen Ausnahmen getunter Fahrzeuge - nicht behaupten.

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BeateR am 02 Okt 2023 19:31:14

Hallo Koblenzo,
und was hast Du denn dann in den verbleibenden Tagen/Wochen gemacht? wenn Du Deinen Reiseplan so schnell aufgegeben hast? Und weshalb "endete" Deine Reise? Hattest Du einen Unfall?
Also ehrlich, ich finde das Fahren in USA immer noch entspannter als auf Deutschlands Autobahnen. Es stimmt, auch dort wird es hektischer und unfreundlicher, aber ich finde in Deutschland wird viel aggressiver gefahren.
Aber OK; wenn wir in USA mit dem Wohnmobil unterwegs sind (meistens!) dann fahren wir auch kaum eine Interstate, sondern wir trödeln gemütlich über Country-Roads, und wenn hinter uns ein Drängler kommt, dann fahren wir halt raus und lassen ihn vorbei. Wir sind ja schliesslich im Urlaub und haben Zeit, also warum diese Raserei mitmachen?

Koblenzo am 02 Okt 2023 20:15:01

BeateR hat geschrieben:Hallo Koblenzo,
und was hast Du denn dann in den verbleibenden Tagen/Wochen gemacht? wenn Du Deinen Reiseplan so schnell aufgegeben hast? Und weshalb "endete" Deine Reise?

Ich habe davor 4 "große" Reisen durch dieses landschaftlich absolut traumhafte Land gemacht, dies war
meine 5. und letzte Fahrt. Es verändert sich, was Menschen, Mentalität, Essen, Hotels und Sonstiges betrifft,
genauso ins Negative wie Deutschland. Die früheren Hotelpreise (49 - 69 Dollar) sind Geschichte. Meine Durch-
schnitts-Übernachtung kostete 128 Euro. (Amerikaner erzählten mir, daß sich das seit der Corona-Krise sich so
extrem erhöht hat). Das Essen in den von mir früher bevorzugten Ketten (Applebees, Outback, Red Lobster etc.)
ist nicht mehr genießbar (es gehen auch nur noch wenige Leute dort hin. Ein Reisetag (Übernachtung, Essen,
Benzin etc. aber ohne Flug und Mietwagen gerechnet) kostete mich 245 €.

Interessante Preisvergleiche:

Meine Medizin (nur spaßeshalber gefragt) kostet das Dreifache
Bier kostet das Dreifache
Benzin kostet die Hälfte
Eine Levis statt 120 € hier, nur 23 Dollar drüben.

Interessante Beobachtungen:

Jedes Haus hat eine Veranda mit Stühlen, Tisch, Schaukel, Liege- oder Lehnstühlen
aber ich habe nie jemanden draußen sitzen sehen; auch nicht auf den Balkonen.

Es gibt aufwendig gebaute Kinderspielplätze mit Rutschen, Kletterdingern und allem
Möglichen - ich habe kein einziges Kind je dort spielen sehen.

In allen Restaurants, sofern man sie so nennen mag, gibt es das gleiche Unerträgliche.
Alles ist süß oder fett - im Gegensatz dazu gibt es keine "normale" Milch mehr in den
Kaffee, nur noch mit Geschmack. Was sie Butter nennen hat nichts mehr mit Butter
zu tun; könnte ja Fett drin sein :D aber fetter als das ganze panierte Hühnerfleisch
geht gar nicht. Selbst PANERA hat den Versuch aufgegeben ein Brot zu verkaufen, das
ansatzweise sogar wir unseres aussah. Bei ALDI (drüben) gibt es ca. 40 Brotsorten, die
aber nicht das Geringste mit "unserem" Brot zu tun haben; selbst das so genannte
"Sauerteigbrot" ist kein bißchen mit hiesigem Brot zu vergleichen. So ein Brot habe ich
aus Verzweiflung gekauft und hinter meinen Sitz gelegt (und dort vergessen). Beim
Ausräumen des Autos (zwei Wochen später) sah das noch ganz frisch aus, nicht der
geringste Schimmel u.ä. - eine Amerikanerin, die in Landau (Pfalz) zur Schule ging, hat
mir das bestätigt; reine Chemie!

Meine Erfahrungen! Es soll jeder gerne seine eigenen machen! Würde man mir pro
Monat 1 Mio Dollar bieten (samt der zu verkaufenden Villa von Graf/Agassi), ich würd's
nicht annehmen - nicht um alles in der Welt.

Der Lacher des Tages war auf einem Bahnsteig in München. Ein ca. 7jähriger Bub will
was aus einem Automaten - "Bäh" sagt er entsetzt "da gibt's ja nur süßes Zeug". Tja,
nicht mehr lange, dann gibts das auch bei uns nur noch (neben Döner und Kebab).

Das Positivste: 3 Kilo abgenommen :razz:

BikeAir am 03 Okt 2023 16:28:20

Was meinst Du was ein Ami denkt, wenn er nach Deutschland kommt. Das Land ist so wie es ist und deshalb halte ich Deine Beobachtungen auch für völlig irrelevant, sie sind einseitig, völlig subjektiv und negativ. Ich kenne Leute, die waren bis zum Sommer 8 Monate mit dem WoMo dort und fahren nächstes Jahr nochmal so lange hin. Also irgendetwas stimmt da bei Dir nicht.
Ich würde mir vielleich einfach mal eine andere Brille aufsetzen.

Grüße

BeateR am 03 Okt 2023 18:01:08

Hallo Koblenzo,
leider hast Du meine Frage nicht beantwortet: Was hast Du denn die verbleibenden Tage gemacht, wenn Du Deinen trip so vorzeitig abgebrochen hast? Du musstest ja wohl drüben bleiben, oder?
OK, Du hast mit einigen Deiner Beschwerden recht, aber nicht mit allen: Schau Dir doch mal die Preise in Deutschland an: auch diese haben sich seit Corona verdoppelt, mindestens. Auch hier in Deutschland bekommst Du fast immer nur "Chemie pur", schau mal die Verpackungen der sog. Lebensmittel genau an. Brot mag vielleicht eine Ausnahme sein, aber nur "vielleicht", denn die meisten Bäckereien in Deutschland arbeiten mit vorgefertigten Backmitteln, wo nur noch Wasser dazugegeben werden muss. Und/oder backen nur tiefgefrorenes, in der Fabrik gefertigtes Brot auf. Also auch nur Chemie.
Um wirklich ehrliche Produkte zu bekommen, musst Du auch in Deutschland auf den Markt gehen und selber kochen. Also kaum ein Unterschied.
Und sorry, aber bei Deinen 245 Euro pro Tag kann was nicht stimmen. Wir kommen gerade von Kanada zurück, was ja bekanntermassen teuerer ist als USA, und wir haben gerade mal etwas mehr als die Hälfte gebraucht, Flug inclusive.

scubafat am 03 Okt 2023 18:27:10

BeateR hat geschrieben:Hallo Koblenzo,
die Preise in Deutschland an: auch diese haben sich seit Corona verdoppelt, mindestens.
Auch hier in Deutschland bekommst Du fast immer nur "Chemie pur", schau mal die Verpackungen der sog. Lebensmittel genau an.
Um wirklich ehrliche Produkte zu bekommen, musst Du auch in Deutschland auf den Markt gehen und selber kochen

Zum ersten haben sich die Preise nicht verdoppelt
Zum zweiten bekommt man überall frische Produkte, aus den man, wie verwerflich, auch super Sachen kochen kann. Das mache ich schon mein Leben lang. Es ist niemand auf Convenience-Produkte angewiesen!

Koblenzo am 03 Okt 2023 19:06:56

BikeAir hat geschrieben:Was meinst Du was ein Ami denkt, wenn er nach Deutschland kommt

Die paar mit denen ich geredet habe, wollten gar nicht mehr zurück nach USA

BikeAir hat geschrieben:Deine Beobachtungen - sind völlig subjektiv.

Wie sollten sie denn sonst sein?

BikeAir hat geschrieben:Ich kenne Leute, die waren bis zum Sommer 8 Monate mit dem WoMo dort

Mich würden nur deine eigenen Erfahrungen interessieren, nicht die der Leute die du kennst.
Was Andere machen ist für mich nicht relevant, manche fahren durch die Wüste, manche
durch Russland und China. Wenn es denen gefällt, ist das doch OK.

Ich habe nach 1988, 2009, 2012, 2014 - wie ich schrieb - meine 5. Tour durch die USA gemacht.
Davon berichte ich aus meiner Sicht, mehr nicht.

Koblenzo am 03 Okt 2023 19:11:32

BeateR hat geschrieben:leider hast Du meine Frage nicht beantwortet: Was hast Du denn die verbleibenden Tage gemacht,
wenn Du Deinen trip so vorzeitig abgebrochen hast? Du musstest ja wohl drüben bleiben, oder?

Die verbleibenden Tage? Ich habe umgebucht und bin zurück - Ende

BeateR hat geschrieben:Und sorry, aber bei Deinen 245 Euro pro Tag kann was nicht stimmen - wir haben gerade mal etwas
mehr als die Hälfte gebraucht, Flug inclusive.

Jeder reist auf seine Weise, der eine so, der andere so.

Enola am 03 Okt 2023 19:18:24

sind halt Koblenzos Erfahrungen und Empfindungen, gerade jetzt erlebt.

So what?

Find ich schön, ehrliche, offene Worte mit Bezug auf früher erlebtes.

Semaj am 03 Okt 2023 19:26:01

Hallo Koblenzo, ich weiß ja nicht wo du herumgefahren bist. Ich war dieses in den USA, meine Reise ging von Orlando/Florida nach Virginia. Wenn ich an deutsche Autobahnen denke war es ein absolut entspanntes Fahren. Es wird überall kontrolliert und die Strafen sind mal anders als bei uns, kann bis zu ein paar Tagen Gefängnis gehen wenn man nicht sofort bezahlen kann. Auf dem Land ist der Sherrif oft auch gleichzeitig Richter.
Es gibt,wie du bestimmt weißt Kreuzungen mit vier Stopschildern. Das wäre bei uns Kaos hoch drei.
Es gibt noch viele Dinge die besser sind als bei uns, aber die zu nennen dauert mir zu lange. Angefangen von der Freundlichkeit bis zum nicht drängeln an Haltestellen, Restaurants oder sonst wo.
Was die Preise betrifft, ist es wie überall sie gehen nach oben. Kommt natürlich auch auf den Dollarkurs an. Wir haben vor 15 Jahren auf einer Rundreise auch schon über 400$(vierhundert) Dollar für 1 Zimmer pro Nacht bezahlt. Dieses Jahr direkt am Strand von Daytona nur 145$.
Das mit dem Essen ist halt so, mir schmeckt auch nicht alles in den verschiedenen Ländern.
Ich weiß wovon ich schreibe, bin seit 1977 viele Male in den USA gewesen mit Womo oder Leihwagen.
Mach den Leuten keine Angst, für Urlaub ist Amerika wunderbar und mal was anderes.

Koblenzo am 03 Okt 2023 19:37:18

Denver Innenstadt: --> Link je näher zum Zentrum, desto mehr "Zelte".
Dieser Titel --> Link spiegelt meine Beobachtungen ansatzweise wider.

Von unterwegs an meine Freunde per soz-med:
"Diese Bruchbude ist heute mein Schlafplatz, es war das letzte freie Zimmer im Umkreis von 100km um
Montrose Colorado, und es bis jetzt das teuerste Hotel meines Trips (250 $), ja ich weiß es klingt unglaublich."

Kuhtreiber am 03 Okt 2023 19:45:26

Dann schau dir mal das an --> Link
Ist das besser?

Koblenzo am 03 Okt 2023 19:49:32

Kuhtreiber hat geschrieben:Dann schau dir mal das an - Ist das besser?

Nein, es entspricht meinen USA Eindrücken - ich sage ja nur, daß die USA für mich kein Ziel mehr sind.
Die Landschaften sind unglaublich grandios, keine Frage. Und Einer, der das zum ersten Mal sieht, wird
hingerissen sein.

BiggiK am 03 Okt 2023 19:53:36

Schade, dass deine Reise nicht deinen Erwartungen entsprochen hat. Wir waren 2022 für 3 Wochen mit einem mietwohnmobil in Utah, Nevada und Colorado unterwegs und fanden es prima. Natürlich war es teuer, können wir uns nicht jedes Jahr leisten. Wir haben bis auf 2x ausschließlich selbst gekocht. Lebensmittel waren verhältnismäßig teuer ja. Verkehr fand ich entspannt, einzig die alte Route 66 war teilweise in einem schlechten Zustand. Die Campingplätze in den Nationalparks waren günstig und prima gelegen, müssen aber lange voraus reserviert werden.
Die Menschen fand ich durchgehend freundlich, unsere Erfahrungen waren durchweg positiv.
Gruß Birgit

MilesandMore am 03 Okt 2023 19:54:07

Koblenzo hat geschrieben:Die früheren Hotelpreise (49 - 69 Dollar) sind Geschichte.
Meine Durch-schnitts-Übernachtung kostete 128 Euro.


Keine Ahnung wann du da warst mit 60$ pro Uebernachtung aber dass muss vor mindestens 30 Jahren gewesen sein.
Ich arbeite seit 20 Jahren drueben, ca. 3 Monate im Jahr in Kalifornien und Texas.

Hotelzimmer kosteten mich vor Corona im Bereich 150$ bis 250$ keine 5* wohlgemerkt nur solide einfache Holiday Inns und ähnliche.
Den Verkehr egal ob in Dallas oder Sacramento auf dem täglichen Weg zur Arbeit empfand ich immer sehr relaxt und gesittet, Amis fahren defensiv und sind höflich zueinander.
An den meisten Kreuzungen ohne Ampel stehen vier Stoppschilder, jeder MUSS anhalten, first come first go - das würde bei uns zu Massencrashs führen. :lach:
Dort funktioniert es geschmeidig.
Und fuer ganz Dumme steht die STVO auf der Strasse - no UTURN - LEFT LANE must turn left - an der Autobahn - EXIT only - heisst wiederauffahren nach Abfahrt nicht möglich und und und...

Der eine oder andere Ruepel mag dabei sein aber selten - die Strafen sind drastisch.

Beste Gruesse Bernd

Koblenzo am 03 Okt 2023 20:53:55

MilesandMore hat geschrieben:Keine Ahnung wann du da warst mit 60$ pro Uebernachtung aber dass muss vor mindestens 30 Jahren gewesen sein.

Aus meiner "Buchhaltung" von 2012 (Wechselkurs ca. 1,30):

Hottt.jpg


2009 noch günstiger - Wechselkurs ca. 1,45

Seit ca. 20 Jahren buche ich über "Hotels.com" - jede 11. Übernachtung so gut wie frei,
sprich: 1/10tel der gesammelten letzten 10 Übernachtungspreise abzgl. Steuern.

MilesandMore hat geschrieben:egal ob in Dallas oder Sacramento auf dem täglichen Weg zur Arbeit

Es ist dort sicher teurer, als wenn du übers Land durch "50 Einwohner-Käffer" fährst.

BikeAir am 03 Okt 2023 22:43:50

Koblenzo hat geschrieben:

Mich würden nur deine eigenen Erfahrungen interessieren, nicht die der Leute die du kennst.
Was Andere machen ist für mich nicht relevant,

Wenn ich den Reiseblog unserer Bekannten verfolge, dann bekomme ich schon einen guten Eindruck.

ja meine Erfahrungen kannst Du gerne haben, dauert aber noch 4 - 5 Monate

Grüße

Koblenzo am 04 Okt 2023 18:53:58

Da sicher nur Wenige hier ihr Womo in die USA verschiffen, sondern drüben selten ein Womo,
eher ein Auto leihen, hier einige Tipps für Letztere:

Leihwagen:
ich nutze nie wieder THRIFTYs ... 1:45 Stunde Wartezeit vor der Übernahme, so lang war die
Schlange. Vor den Schaltern der anderen Vermieter war’s leer.
Am zweiten Tag mußte ich zu Toyota, ein loses Unterbodenblech (eines 2023er Camry mit
14.000 mls auf dem Tacho) das auf der Straße schleifte befestigen zu lassen – klar haben die
mir das gutgeschrieben, aber es nervt.

Verkehr

Tanken:
Die Preise für Treibstoff wecheln nicht wie bei uns nach Tageszeit. Die Preisunterschiede sind
gewaltig (ich habe von 3,07$ - Mittlerer Westen - bis 5,89 $ - Las Vegas - pro Gallone bezahlt).
Die Tankstellen gleichen ihre Preise auf der selben Straße auch nicht an, es sind bis zu 60 Cent
Unterschiede auf 500m Metern möglich.


Tanken-Vorgang:
Kreditkarte einstecken, man wird nach PIN oder heimischer Postleitzahl gefragt (ja, die deutsche
verwenden!). Wenn Betanken freigegeben, dann erst (!) den Rüssel in das Einfüllrohr stecken und
erst danach die Sorte wählen (immer die billigste ganz links nehmen), dann den Griffhebel anziehen
und den Sprit laufen lassen.

Fahren:
Wir sind von Kindesbeinen an, an das Rechtsfahrgebot gewöhnt – der Ami nicht. Das kann zu
Problemen für uns führen, denn häufig wird aus der rechten Spur eine Abbiegespur auf der
abgebogen werden muß!!! sonst Verkehrsverstoß. Also auf der 2. von rechts bleiben (LKWs rasen
eh auf der ganz linken Spur)

Wenn – auf der Landstraße, wie auf den Highways - bei uns ein Schnellerer von hinten kommt,
überholt der sofort. Der Ami nicht, der setzt sich erstmal hinter einen und wartet ab was passiert.
Nach einer Weile überholt er dann auch. Als jemand der sich an das Speed-Limit hält ist man gefühlt
eh ein Störfaktor. Mich haben sicher 20.000 Autos überholt, ich nur 2

Sind große Baustellen zu durchfahren, wird man per Schild angehalten. Dann kommt ein Sonderfahr-
zeug und fährt vor einem her.

Polizei:
(ist mir 2014 passiert) Der Albtraum aller europäischen Touristen ist ein „blau/rot Geblinke“ eines
Streifenwagens im Rückspiegel direkt hinter einem. Oh Gott, wie verhalten?
Wir kennen entweder die Kelle eines Polizisten, oder die Leuchtschrift „bitte folgen“. Der Ami-Cop
nicht, der bleibt direkt hinter dem, den er stoppen will.

Wozu ist das gut? Ich hab’s mir erklären lassen:
Wenn das passiert, ist das keine (!) direkte Aufforderung augenblicklich (!) stehen zu bleiben,
sondern man sucht einen Platz (und wenn es ein Supermarkt-Parkplatz ist) auf dem beide (man
selbst und die Polizei) sicher stehen und Weiteres tun können.
Man bereite sich dann darauf vor und lege am besten den Führerschein und den Reisepaß auf’s
Armaturenbrett. Dann Motor aus, die Fahrertür-Scheibe ganz öffnen, beide Hände oben auf’s Lenkrad,
und abwarten was der Polizist will. Die Fahrzeugpapiere des Leihwagens will keiner sehen.

Im Übrigen waren alle Polizisten mit denen ich (schon aus Neugierde) gesprochen hatte, äußerst
freundlich und nett. Als der erste (2014) meinen Paß sah, hat er gegrinst und sofort gesagt: „ah,
Sie haben die Fußball-Weltmeisterschaft gewonnen“

Hotels:
Verlasst Euch nicht auf Gugl, dort sind Hotels verzeichnet, die zum Teil schon vor drei Jahren
geschlossen haben.
Achtet auf die Preisangaben bei Gugl, denn das Datum hat selten was mit eurem Übernachtungstag
zu tun – genau hinschauen und korrigieren.

Glaubt den Hotelnamen nichts, ein „Auf der Ranch“ war eine übles Motel genau an der Durch-
gangsstraße.

Bei der Suche nach Hotels trotzdem Gugl verwenden um zu sehen, ob akzeptable Restaurants
in der Nähe sind. Hotels haben selten Restaurants.

Möglichst nicht Downtown buchen, alle paar Minuten in der Nacht Polizei oder Krankenwagen-
Gejaule.

In Hotels arbeiten fast nur Hilfskräfte, die keine Ahnung von der Lage der Räume haben. Der
Wunsch nach „weg von der Straße“ wurde selten erfüllt. Man muß dann wieder runter und
um ein anderes Zimmer bitten.

Möglichst Morgens buchen, das ist oft günstiger als Abends. Immer an der Rezeption fragen,
ob man eine günstigere „Rate“ bekommt (auch nach „Senior-Rate“) als die im Internet. Das
hat oft einen besseren Preis gebracht – bis zu 25% günstiger.

Nach Pools erst gar nicht schauen, in diese Chlorbrühe legen wir Deutsche uns nicht.

In Las Vegas hatte ich in einem sehr guten Hotel Frühstück und Abendessen frei. Ich habe es
nicht genutzt, ich mag nicht in einem Kühlschrank sitzen und beim Essen frieren.

Und abschließend scherzhaft:
Warum hat der Ami die „Drive Thru’s“ erfunden? Man kauft Essen an der Abgabe außen und
ißt entweder im Auto oder zuhause. Aber warum? Ganz einfach: im Restaurant ist es zu kalt!

Ich wiederhole mich schon wieder: ich schreibe nur von meinen Erfahrungen, jeder
Andere macht seine eigenen.

wolfherm am 04 Okt 2023 19:47:15

Meine Oma sagte früher, es gibt immer Leute, die das Unheil anziehen….. :D

Koblenzo am 04 Okt 2023 21:40:06

Übrigens erhält man auch ungewohnte Warnungen:

USA5-78.jpg


Und nur nebenbei, wehe es schimpft noch einer über den Preis der Oktoberfest-Maß:

USA5-49.jpg

Koblenzo am 04 Okt 2023 22:03:27

Bevor ich's vergesse:
auf die Maß kommen noch ca. 2 $ Steuern plus das unverzichtbare Trinkgeld, also
mindestens 20% 8) - aber schmecken tut's, gegenüber der amerikanischen Pixxe!

Kuhtreiber am 04 Okt 2023 22:11:10

Koblenzo, was ich nicht verstehe, warum macht man fünf Reisen in die USA wenn alles so schlecht und besch… ist? Es kostet eine Stange Geld und macht dir keinen Spaß. Bist du ein Reisemasochist? :lol:

hampshire am 04 Okt 2023 23:03:18

Wenn jemand 5 USA Durchquerungen miteinander vergleicht, kann er gut über die erfahrenen Veränderungen berichten. Das macht Koblenzo in gewohnt zugespitzter Manier. Schon die Überschrift zeigt, dass er hier nicht von "Wahrheiten", sondern seine Gedanken zu seinen Erfahrungen teilt.
Die Antworten einiger lassen mich schmunzeln. Während wir uns über Amerikaner lustig machen, die Paris, Rom und Berlin in einen Topf "Europe" schmeißen, passiert uns genau dasselbe. Ich habe die USA als kulturell sehr vielfältiges Land erlebt - trotz einiger wirtschaftlich erfolgreicher und gut sichtbarer Standards und Franchises.
Meine Überlegung dazu: Neugier wird belohnt - es gibt ungeheuer viele bereisenswerte Orte in den USA.

phoenix am 06 Okt 2023 14:22:11

Hallo Amerika Fans,

ich habe zahlreiche Reisen(über 10) in den USA und Kanada gemacht, mir hat es immer gut gefallen. Jedes Land hat Eigenarten und Schrulligkeiten darauf sollte man gefaßt sein und sich drauf einlassen. Ich wundere mich auch über die Temperaturen von Getränken und Klimaanlagen und mag keine Chlorhühnchen und Getränke die nach Chlor schmecken, aber ich kann mich ja drauf einstellen. Meine amerikanischen und kanadischen Bekannte wundern sich dafür, wie man Mett, Rohmilchkäse oder ungewaschene Hühnereier kaufen kann. Auch sind sie erschrocken was so auf deutschen Autobahnen los ist.
Also nicht bange machen lassen, die Alternative ist zuhause bleiben, wer will das schon.

Gruß Franz-Bernd

RichyG am 06 Okt 2023 14:46:42

phoenix hat geschrieben:Also nicht bange machen lassen, die Alternative ist zuhause bleiben, wer will das schon.

Genau so!!!!!!! :ja:
Nur daheim ist es wie daheim :wink:
Gruß Richy

Koblenzo am 06 Okt 2023 18:20:18

phoenix hat geschrieben:Auch sind sie erschrocken was so auf deutschen Autobahnen los ist.

Das sind die übrigen Europäer auch, wenn sie zum ersten Mal in Deutschland fahren :lol:

Womodu am 06 Okt 2023 21:47:36

Dann fahr mal in Italien streng nach Tempolimits und die hinter dir fahrenden können nicht überholen...

Koblenzo am 06 Okt 2023 22:06:21

Womodu hat geschrieben:Dann fahr mal in Italien streng nach Tempolimits -

- oder aus Los Angeles stadtauswärts in Richtung LV!

Koblenzo am 27 Okt 2023 13:17:15

Um noch ein letztes Mal auf (m)eine USA-Reise zurückzukommen. Daß die Landschaften überragend
schön sind und die Treibstoffpreise nur etwa die Hälfte von Deutschland betragen, keine Frage. Aber
man muß sich ja auch ernähren.
Hierbei kommt es natürlich darauf an, was jemand mag und was nicht. Wer hier in amerikanische
Ketten geht und Burger für „Essen“ hält, der wird drüben bestens versorgt. Wer das nicht mag, der
kriegt dort echte Probleme.
Ja, auch ich habe von der tollen Qualität der amerikanischen Steaks geschwärmt – das ist vorbei
(genauso wie der entspannte Verkehr). Am letzten Abend in Denver war ich zu Fuß (siehe Zitat)

Koblenzo hat geschrieben:Bei der Suche nach Hotels trotzdem Gugl verwenden um zu sehen, ob akzeptable Restaurants
in der Nähe sind. Hotels haben selten Restaurants.

in einem „Ted’s Montana Grill“ (eine Kette). Ich hab mir dort ein 8 oz Filet gegönnt – 45 $ - noch
ohne Getränk, ohne Steuer und ohne Tipp (mind. 20%). Das Fleisch wars nicht wert, leider.

Ich bin dort (in einem brandaktuell häufig genannten Ort) mal durch die Center-Street, weiter durch
die Main-Street „gefahren“ und hab aufgeschrieben was genau da an "Food" angeboten wird:

--> Link

Luchador Tacos
Wei-Li
China Wok Auburn
Arbys
Jersey Mikes Sandwiches
Applebees
Georges Pizza
Taco Bell
Firehouse Sandwiches
Burger King
Lotus
El Tequila
Sams Italian Food
Five Guys Fastfood
D’Angelo Sandwiches
Margueritas Mexican
Wendy’s
McDonalds
Subway
Pat’s Pizza
KFC
84 Court Pizza (griechisch)

21 mal "baaaah" (von griechischer Pizza hab ich natürlich immer schon geträumt) - sicher für jeden
„amerikanischen“ Geschmack etwas dabei, und es gibt auch viel „hellbraunes Gummibrot“ (Wencke Myrhe).
Das ist Amerika heute. Ich schreibe das nur, damit "Nicht-Selbstversorger" wissen was sie heute erwartet.
Ich wäre doch nicht 2023 wieder hingeflogen, hätte ich nicht viele positive Erinnerungen gehabt.

wolfherm hat geschrieben:Meine Oma sagte früher, es gibt immer Leute, die das Unheil anziehen….. :D

Schlaue Oma, wie recht sie doch hatte ;D wenn ich auf einer italienischen Autobahn-Zahlstation die
Auswahl von 10 automatisierten Zahlstellen habe, dann geht genau in der von mir gewählten Reihe
diese in dem Moment kaputt, wenn nur noch ein Auto vor mir und fünf hinter mir stehen.

hampshire am 27 Okt 2023 13:57:38

Koblenzo hat geschrieben:in einem „Ted’s Montana Grill“ (eine Kette). Ich hab mir dort ein 8 oz Filet gegönnt – 45 $ - noch
ohne Getränk, ohne Steuer und ohne Tipp (mind. 20%). Das Fleisch wars nicht wert, leider.

Was Du schreibst erschreckt mich sehr. Wo ist sie denn hin die herausragende BB-Q Kultur des Mittleren Westens und Südens?
Gerade in Denver kein gutes Steak zu bekommen klingt wie ein schlechter Witz!
Immerhin: Das Buckhorn gibt es noch --> Link. Leider nicht mehr mein Lieblingsrestaurant an meinem "amerikanischen Heimatort" --> Link.
The times they are a-changin'

MilesandMore am 27 Okt 2023 16:11:34

Hier hab ich immer gute Steaks bekommen

--> Link

Best Bernd

BeateR am 27 Okt 2023 17:08:00

Also hier muss ich Koblenzo wirklich mal Recht geben. Man kann zwar, nach vielem suchen, noch das eine oder andere Restaurant finden, das nicht einer Kette angehört, das ist aber schwierig. Und den Frass den die Ketten anbieten, auf den kann man verzichten. Da ist es noch um einiges besser, in einem Supermarkt die Deli-Theke zu besuchen. Dort gibts meistens noch recht gute Sachen, die kann man dann doch im Zimmer oder auf einem Picknickplatz in aller Ruhe geniessen. Dazu einen Wein oder Bier, was ebenfalls im Supermarkt oder Liquorshop so viel billiger angeboten wird.

WoMoNK19 am 27 Okt 2023 17:18:19

Hallo Koblenzo,

Koblenzo hat geschrieben:….


Danke für Deinen Beitrag, er bringt wirklich viele Erinnerungen an die verschiedenen
USA / Kanada Reisen ins Gedächtnis.

Einige der angesprochenen Probleme kann ich wieder erkennen.

Schlimm ist, das ich der These „… früher war alles besser …“ irgendwie zustimmen muss.

Was ich als Fazit aus Deinem Beitrag ziehen muss heißt:
„Dinge, die in der Vergangenheit super waren, die sollte man keinesfalls wiederholen. Es kann
nur schlechter werden“.

WoMo NK19

BikeAir am 27 Okt 2023 21:24:46

WoMoNK19 hat geschrieben:Schlimm ist, das ich der These „… früher war alles besser …“ irgendwie zustimmen muss.
WoMo NK19

Der Spruch war ja immer schon falsch, so auch hier. Das Essen in den Staaten war immer schon schlecht und ein gutes Restaurant zu finden war immer schon schwierig, aber es gab sie und gibt sie immer noch. Das mag auf dem Land anders sein, aber in NYC allemal. Ich war dort bestimmt 20x beruflich und wir haben eigentlich oft gut gegessen.
Im Südwesten der USA gilt das ebenso, geh mal in San Diego in Lampenviertel oder auch in LA. man muß halt auch mal suchen.

Ja es gab und gibt auch jede Menge Müllrestaurants, wo ich erst kurz vorm Verhungern reingehen würde, aber so viel anders ist das bei uns in D ja auch nicht, vielleicht nicht ganz so krass.

Grüße

Koblenzo am 27 Okt 2023 21:50:31

BikeAir hat geschrieben:- ein gutes Restaurant zu finden war immer schon schwierig, aber es gab sie und gibt sie immer noch.
Das mag auf dem Land anders sein, aber in NYC allemal.

Naja, nur nebenbei: NYC, speziell Manhattan, hat mit "dem Land" (also den USA) nur ganz ganz wenig zu tun;
das ist im Grunde ein eigenes Universum. "Das Land" ist teilweise extrem verarmt und bietet seinen Bürgern
nur noch geringe Reize. Man sieht ganze Straßenzüge mit verlassenen Häusern, und in vielen der verbliebenen
möchte "unsereins" nicht wohnen. Der Union Jack hängt noch immer draußen, aber vergilbt und zerschlissen.

Eine bittere Erfahrung, ein bemitleidendswertes Volk, "vom Tellerwäscher zum Millionär" hat sich ausgeträumt.
In Kentucky stehen immer noch tolle, palastartige Villen - aber auf wessen Kosten? Via Streetview kann man
aktuell das "das freieste und beste Land der Welt" betrachten - und seine eigenen Schlüsse daraus ziehen.
Ich finde es ganz schade!

Das "Land" (schon vor 10 Jahren):

USA117.jpg

rtiker am 27 Okt 2023 21:58:36

Koblenzo hat geschrieben:.... hat mit "dem Land" (also den USA) nur ganz ganz wenig zu tun;
Der Union Jack hängt noch immer draußen, aber vergilbt und zerschlissen....


Stimmt :mrgreen:

Koblenzo am 27 Okt 2023 22:17:29

Der Mittelstand wohnt so: --> Link

Lustiges (bezeichnendes) Schaufenster (wie merkwürdig) gesehen, nur 400m von meinem Hotel entfernt:

USA5-17.jpg

rabi am 27 Okt 2023 22:20:35

Koblenzo hat geschrieben: Der Union Jack hängt noch immer draußen, aber vergilbt und zerschlissen.



Der Union Jack in den USA?

Koblenzo am 27 Okt 2023 22:23:08

rabi hat geschrieben:Der Union Jack in den USA?

Bitte entschuldige - ich meinte "Stars and Stripes" :roll:

WoMoNK19 am 27 Okt 2023 23:19:16

Hallo,

BikeAir hat geschrieben:
Der Spruch war ja immer schon falsch, so auch hier. Das Essen in den Staaten war immer schon schlecht ….


ich habe bei meinen Reisen in den USA doch auch immer wieder gute Lokale mit guten Essen gefunden.
Ob das in Farmington, in Portland, in Las Vegas, in Phoenix, in Cody, in Durango, in Savanna, in Oklahoma City, in Dallas, in .. war.

Sehr schade, dass Dir das entgangen ist.

WoMo NK19

hampshire am 27 Okt 2023 23:39:56

BikeAir hat geschrieben: Das Essen in den Staaten war immer schon schlecht und ein gutes Restaurant zu finden war immer schon schwierig, aber es gab sie und gibt sie immer noch.

Ich habe ein für mich prägende Zeit in New Mexico verbracht und hatte phantastische und vorbildliche Menschen um mich herum. Nirgends habe ich besseres Bar-B-Q erlebt. Auf meinen Reisen in viele verschiedene Staaten konnte ich immer gut und lecker essen - das musste auch nicht teuer sein. Ketten habe ich gemieden (bis auf Baskin & Robins 31 Flavors Ice Cream).
Mag sein, dass das inzwischen anders ist. Einige Entwicklungen in den USA bereiten mir sehr persönlichen Kummer - ich habe nach wie vor viel herzliche Wärme für die Menschen in mir und gleichzeitig stoßen mich viele Dinge ab. Derzeit möchte ich die USA nicht bereisen.

mfk55 am 01 Nov 2023 10:44:07

Da fällt mir die Kinnlade runter. Ein Bashing-Rundumschlag-Nörgel Post führt zu solch ellenlanger Diskussion.
Kein Land der Welt ist noch so wie es früher war. Was soll das Gejammere ? Da könnte man sich über jedes Land beklagen.
Der gewiefte Reisende findet in den meisten Ländern, so sie denn prinzipiell bereisbar sind, seinen Weg zu schönen Plätzen.

hampshire am 01 Nov 2023 11:00:28

mfk55 hat geschrieben:Da fällt mir die Kinnlade runter. Ein Bashing-Rundumschlag-Nörgel Post führt zu solch ellenlanger Diskussion.
Kein Land der Welt ist noch so wie es früher war. Was soll das Gejammere ? Da könnte man sich über jedes Land beklagen.

Na klar verändern sich Länder und diese Veränderung kann man für sich bewerten und mit anderen teilen.
Der Austausch über beobachtete gesellschaftliche Entwicklungen aus der eigenen Brille und eigenem Erleben ist ein Teil dessen, was dieses Forum wertvoll macht. Da werden Entwicklungen positiv bewertet und andere eben nachdenklich oder negativ. Das, was eine enorme Anzahl der Menschen in den USA über die letzten Jahre erleiden musste ist durchaus bemerkenswert. Ich bin für das Tielen der Beobachtungen dankbar. Ein paar "Pauschal-(Vor-)Urteiler" und "Schwarz-Weiß-Reduzierer" finden sich in fast jedem Thread - das bewegt meine Kinnlade längst nicht mehr.

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