xcamping
hubstuetzen
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Citroen Jumper L2H2, vom Kastenwagen zum Wohnmobil 1, 2


Tinduck am 01 Okt 2024 09:44:41

Wenn ihr den ganzen Ausbau selber macht, würde sich eventuell die Anschaffung oder Leihe eines Planers (Hobelmaschine) lohnen?

--> Link

Ist jetzt ne Billigvariante, gibts auch in besser. Kann viel Nerven sparen. Und unpassende Baumarktleisten gibts dann nicht mehr. Aber dran denken, größer als passend kaufen - sonst 2 x gehobelt und immer noch zu schmal :D

bis denn,

Uwe

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

mauimeyer am 01 Okt 2024 09:46:11

Danke für den Tipp, aber ich habe die Möglichkeit, Geräte in einer Tischlerei zu benutzen. Wir werden wohl eine Menge dort machen.

Tinduck am 01 Okt 2024 09:53:11

Na, dann hat sich Deine Frage doch erübrigt - die dicken Leisten kaufen und aufs gewünschte Maß hobeln.

bis denn,

Uwe

Anzeige vom Forum


JackSchmidt am 01 Okt 2024 10:00:42

Na besser geht ja nicht.

Dan hast Du die Qual der Wahl. Hobeln oder sägen :D

mauimeyer am 19 Okt 2024 11:38:05

Mein Rücken und die Temperaturen haben uns ein wenig zurück geworfen. Der Rücken zu schmerzhaft um sich bewegen, und die Temperaturen zu kalt, um sicher Fenster einsetzen zu können. Aber der Rücken hat sich entspannt und die Temperaturen zogen nochmal an, so das wir Fenster und Dachluken in Angriff nehmen konnten

Gute Vorbereitung ist alles. Es wurden Rahmen gebastelt um die notwendige Wandstärke zu erreichen. Für die Fenster in den Hecktüren ist das etwas Fummelkram, da es sehr eng ist und man auf das äussere Blech kommen muss. Leider ist das innere Blech dabei an den Ecken im Weg. Die Lösung lautet, den Rahmen an den Ecken abzurunden und genau dort auch ein wenig einzuklinken. So liegt die gesamte Fläche des Rahmens auf dem äusseren Blech und es kann vernünftig Druck ausgeübt werden um das Fenster dicht zu bekommen. Für das Heki im hinteren Bereich wurde der Rahmen an die Sicken des Daches angepasst, um auch hier ein vollflächiges Anliegen am Blech zu gewährleisten.
IMG_7027.jpg

IMG_7028.jpg

IMG_7035.jpg

IMG_7066.jpg


Nachdem alle Rahmen vorbereitet waren, ging es daran die Fensterpositionen festzulegen. An den Hecktüren ist da sehr wenig bis gar kein Spiel. An der Schiebetür und genau gegenüber ist Platz genug, aber es soll ja später zum Innenausbau passen und nicht irgendeine Wand direkt vor dem Fenster sitzen. Also kurz gemessen und entschieden wo genau die Fenster hinkommen und mit dem Anzeichnen begonnen. Nach gefühlten 400 mal Zollstock anlegen wurde dann das erste Loch von innen nach aussen gebohrt, und zwar in der Schiebetür, denn die kann man zu Not austauschen. Das Loch diente als Orientierungshilfe und das Messen ging draussen von vorn los. Nach Anzeichnen, abkleben mit Goldband (leider sehr minderwertiges) und 5 mal sicherheitsmessen wurde die Stichsäge angesetzt, hochwertiges Metallblatt ohne Vorschub erleichtern die Arbeit ungemein. Wichtig war vorher, von innen alles schön abzukleben, damit die Späne nicht in alle Ritzen fallen und dort vor sich hin rosten. Hierfür hat sich selbstklebende Folie bewährt. Natürlich auch immer wichtig, Akku Klebeflächen werden sorgfältig mit Isopropanol entfettet. Einfach von der Rolle direkt auf das Blech geklebt und man braucht sich nicht mit Mülltüten, Klebeband und sonstigem rumärgern. Als die Löcher drin waren, musste leicht nachgearbeitet werden, da deutlich zu wenig Spiel vorhanden war. Fenster und Blech dehnen sich unterschiedlich aus, und wenn ein Fenster komplett stramm drin sitzt, kann es zu Undichtigkeiten kommen, die wir natürlich vermeiden wollen. Nun wurde der Rahmen mit Soudal FixAll eingeklebt, mit Schraubzwingen auf dem Blech fixiert. An der Aussenseite ebenfalls mit Konterholz um gleichmäßigen Druck aufbauen zu können. Dies haben wir dann 24 Std. so trocknen lassen bevor weiter ging. Auch hier hat sich wieder die selbstklebende Folie bewährt.

IMG_7042.jpg

IMG_7043.jpg

IMG_7044.jpg

IMG_7050.jpg

IMG_7051.jpg


Als wir am nächsten Tag die Schraubzwingen gelöst haben, konnten wir sehen, wo wir unsauber gearbeitet haben. Zum einen war Klebstoff auf dem Lack und die Rahmen saßen nicht zu 100% richtig. Auch hier war dann nochmal nacharbeiten angesagt. Aber nichts, was nicht einigermaßen schell zu bewerkstelligen war. Die Sägekanten wurden noch mit Rostschutzmittel Brando Korrux 3in1 behandelt und nach weiteren 30min das Fenster zusammen mit dem Innenrahmen eingesetzt. Dafür wurde, nicht wenig, Dekaseal 8936 verwendet (nicht klebende, abtupfbare Dichtmasse).

IMG_7053.jpg


Als alles drin war kam der große Moment Schutzfolie abziehen.

Nach 3 Tagen, an denen hauptsächlich, unter meiner Anleitung, mein Sohn die Arbeiten ausgeführt hat, waren die 4 Fenster drin und es sollte an die Dachluken gehen. Vorn mittig sitzt ein SuperFan und hinten, um 2 Sicken versetzt zur Beifahrerseite, ein Mini-Heki. Versetzt, damit auf der Fahrerseite später noch Platz für eine weitere Solarplatte ist. Das Vorgehen ist im großen und ganzen das gleiche wie bei den Fenstern. Innen messen, anzeichnen, Loch bohren, mit Folie abkleben, aussen anzeichnen, mit Goldband abkleben, sägen, entfetten, Rahmen verkleben und Rostschutz aufbringen. Unterschied beim Heki hinten, es liegt noch eine Adapterplatte zwischen Blech und Heki, um die Sicken auszugleichen. Hier ist es dann so, dass sowohl Adapter und Heki mit Dekaseal abgedichtet werden und mittels Gegenrahmen der Druck aufgebaut wird. Und hier kam es bei uns zum ersten Fauxpas. Ich hatte die falsche Dachstärke berechnet, sprich der Holzrahmen war zu dünn und wir konnten keinen Druck aufbauen.Also schnell aus OSB-Platte einen weiteren Rahmen gebastelt, den auf den vorhandenen, ohne zu kleben, gesetzt und nun passte es. Hier wird es eh noch Änderungen geben, da ha die Deckenverkleidung noch fehlt. Meine Berechnung war „mit“ Deckenverkleidung, daher der Unterschied.
Der Rahmen des SuperFan vorn dagegen wird normalerweise mittels gefühlten 100 Schrauben und entsprechenden Kleber befestigt. Auf die Schrauben haben wir verzichtet und nur geklebt. Motto, nicht mehr Löcher ins Auto als unbedingt notwendig. Als Kleber kam hier Pantera Marine Sealant zum Einsatz. Einer der wenigen, die auch für Kunststoffe zugelassen ist. Diesen Tipp habe ich von einem Bootsbauer bekommen. Nach trocknen des Klebers, ist seit heute morgen das Fahrzeug wieder dicht. Und der erste Dichtigkeitstest wurde mit Bravour bestanden.

Und auch hier natürlich wieder die Schutzfolie abziehen. Immer ein happening!

IMG_7068.jpg

IMG_7070.jpg

IMG_7075.jpg


Wie geht es weiter.

Erstmal Urlaub ;-)

Anschließend werden die innenliegenden Holme mit Seilfett konserviert. Wenn das geschehen ist, wird die Fußbodendämmung und die Bodenplatte eingebaut um dann mit der Dämmung der Wände zu beginnen.

IMG_7077.jpg

IMG_7078.jpg

IMG_7079.jpg


Und, was sagt Ihr, sieht schon nach einem Camper aus, oder?

Stay tuned

wolfherm am 19 Okt 2024 13:04:02

Respekt. Sieht schon kastenwagenmäßig aus. :daumen2: :daumen2:

JackSchmidt am 19 Okt 2024 14:00:17

Hallo Mike,


sehr schön geworden. Dafür von mir ein Plus.

Erhol Dich gut, damit Du bald wieder was zeigen kannst :D

bert am 19 Okt 2024 17:15:14

Seht schön, das erste Mal rein schneiden tut weh.
Aber dann geht es!
Macht optisch gleich einen ordentlichen Unterschied.

teuchmc am 20 Okt 2024 09:40:45

Moin! :top:
Sonnigen weiterhin. Uwe

mauimeyer am 29 Okt 2024 14:19:33

Kleines Update:

Ich habe letzte Woche die Holme im Innenraum, an die wir bald nicht mehr ran kommen, mit Seilfett eingesprüht. Dies hat den Vorteil, dass eine luftdichte Schicht auf dem Lack/Metall entsteht und so der Entstehung von Rost entgegen wirkt.

Und... ich habe gestern die Möbelbauplatten von EpicPly bestellt. Dort gibt es momentan bis zu 45% auf die Platten. Dazu hatte ich noch einen 10% Gutschein, den ich einlösen konnte.

Bestellt wurden:

- 4 Stück für die Korpusse in 16mm Stärke, HPL-Beschichtet => "Anthrazit extrem matt"
- 2 Stück für die Fronten in 13mm Stärke, furniert => "Nussbaum" (16mm war schon ausverkauft)
- 2 Stück für versteckte bzw. zu filzende Teile, in 15mm => roh

Vorteil dieser Platten, sie sind bei gleicher Stabilität leichter, als Platten aus dem Baumarkt.

Tinduck am 29 Okt 2024 15:08:27

Sehr schön gemacht.

Wobei ich mir für die Ausgleichsrahmen vielleicht was anderes als Holz überlegt hätte, das modert an nicht sichtbarer Einbaustelle doch wieder nur, wenns feucht wird (Kondenswasser, Undichtigkeit...)

Platten aus expandiertem Polyethylen (EPE) sind gerade sehr 'in' im Bootsbau als verrottungsfestes Material. Ist dann quasi ein sehr fester, geschlossenporiger Schaumstoff. Nur so als Beispiel.

bis denn,

Uwe

Jagstcamp-Widdern am 29 Okt 2024 16:16:14

nach dem ausbau ist die nutzungsdauer max. 2 x 10 jahre (bei verkauf), dann ist der jumper reif für die presze.
so lang halten die hölzer auch.....

allesbleibtgut
hartmut

mauimeyer am 02 Nov 2024 18:14:43

Heute ging es wieder weiter. Die Hartschaumplatten wurden in Form geschnitten. Genutzt haben wir dafür den Boden aus 20mm Siebdruckplatte, welcher vor einiger Zeit bestellt und geliefert wurde. Wir hatten uns entschieden, einen fertigen Boden zu nehmen, da das Holz aus dem Baumarkt nur ca. 50 Euro weniger gekostet hätte. So brauchten wir keine Schablone anfertigen, nichts zuschneiden und haben jede Menge Zeit gespart.


IMG_2472.jpeg


Nachdem die Platten zugeschnitten waren, hatten wir die grandiose Idee, die Ränder mit Armaflex ca. 10cm hoch zu bekleben, damit dort auch wirklich alles gut gedämmt ist. Das bedeutete, dass wir die Hartschaumplatten etwas nacharbeiten mussten, soweit aber kein Problem.

IMG_7159.jpeg


Beim endgültigen Verlegen der Platten, haben wir an den Stoßkanten zueinander einen dünnen Streifen Kleber aufgetragen, damit dort nichts verrutscht, sozusagen eine kleine Angstverklebung. Etwaige Abstände zum Rand haben wir mit Armaflex aufgefüllt.


IMG_7160.jpeg


Der dreiteilige Boden passte dann fast einwandfrei in den Wagen. An einigen Stellen mussten wir zwar das Armaflex etwas ausdünnen aber insgesamt sind wir sehr zufrieden. Die Verbindungsstellen der drei Bodenteile haben wir mit wasserfesten Leim eingestrichen und dann wie vorgesehen verschraubt.

IMG_7161.jpeg

bert am 02 Nov 2024 18:24:58

Wieder ein Stück weiter.
Habe zuerst die Wände komplett mit Armaflex gemacht und erst nach den Deckenplatten und Hängekästen
den Boden.
Aber die Vorgehensweise ist ähnlich.

JackSchmidt am 02 Nov 2024 18:29:41

Hallo Mike,

warum hast Du die Bodenplatten aus dem Material genommen?

mauimeyer am 02 Nov 2024 20:44:51

Hey Jack,
unser Sohn ist ja, genau wie ich, Wassersportler. Die Wahl des Materials für den Boden kommt aus der Erfahrung diverser Wassersportler unseres Freundes- bzw. Bekanntenkreises. Einige haben leichteres Material genommen und andere Siebdruckplatten. Diejenigen, die das gleiche Material verwendet haben, sind absolut zufrieden und haben keinerlei Probleme, bei den anderen ist die Meinung zweigeteilt. Einige haben Probleme, bei anderen ist es problemlos. Es kommt wohl auch drauf an, was für ein Bodenbelag verwendet wurde.

Wir haben uns beim Boden am Ende gegen leichtbau und für robustes Material gegenüber Feuchtigkeit entschieden, egal was für ein Bodenbelag nachher drauf kommt.

JackSchmidt am 02 Nov 2024 20:52:16

Hallo Mike,

danke für die Info. Ja das mögliche Wasser hatte ich nicht auf dem Schirm.

mauimeyer am 19 Nov 2024 11:53:27

Kalt ist´s!

Leider jetzt zu kalt um irgendwas zu kleben. Aber wir konnten die letzten "warmen" Tage nutzen um die meisten großen Flächen zu dämmen. und noch ein wenig Unterkunstruktion am Dach einzubauen. Das Dämmen ist schon eine kleine Strafarbeit. So viele scharfe Kanten hinter denen die Dämmung, im übrigen Armaflex XG, eingebracht werden sollte. Hat alles gut geklappt, man muss aber echt Geduld beweisen, denn zum einen klebt das Zeugs wie Teufel und es ist relativ empfindlich gegenüber zu viel Gewalt beim verarbeiten, soll heissen mit scharfen Kanten, Fingernägeln usw. muss man aufpassen. Für die großen Flächen haben wir 19mm Armaflex genutzt, die Holme werden zu einem späteren Zeitpunkt mit 6mm beklebt. Vorher soll darin noch Verkabelung für das Stromsetup gelegt werden. Dei Nähte werden noch mit Armaflex-Tape abgeklebt, um eine möglichst gute Dampfsperre zu erreichen. Das Dämmen im inneren der Holme haben wir bewußt gelassen, Zum einen kommt man da kaum ran und ausserdem kann Kondenswasser, welches darin ggf. entsteht, so ungehindert ablaufen. Für die Radläufe haben wir uns Schablonen aus Zeitungspapier gemacht. So hat dies alles einwandfrei und auf anhieb gepasst.

5.jpeg

6.jpeg

7.jpeg

8.jpeg


Bevor dann die Temperaturen komplett absackten, wurde noch die Unterkonstruktion für die Dachverkleidung angeklebt. Hier haben wir 34 x 34mm Holzleisten verwendet und da im Dach eine Rundung ist, wurden diese Leisten in 3 Teile geteilt um sich das anpassen der Rundung zu sparen. Unter den Leisten, in den Sicken, haben wir Armaflex geklebt um auch hier eine gute Dämmung zu erreichen. Zum fixieren haben wir noch ungeschnittene Leisten verkeilt und das ganze einige Stunden Ablüften lassen. Zum Dämmen der großen Dachflächen ist es dann leider bislang nicht gekommen. Die Leisten sind bewußt neben die Holme geklebt, damit wir nicht noch mehr an Stehhöhe verlieren.

9.JPG

10.JPG



Eine Frage stellt sich uns aber bevor wir weiter dämmen. Es gibt hinter den Radkästen Staudruck-Klappen, die dafür sorgen, dass Türen sauber schließen und kein Überdruck entsteht. Hier scheiden sich jetzt die Geister, diese so zu lassen oder auszubauen und die Löcher zu verschließen. Unsere Idee ist nun, diese zur Entlüftung zweckzuentfremden indem wir Lüfter davor bauen, die bei Bedarf eingeschaltet werden können um Feuchtigkeit, durch die Kitesachen, aus dem „Kofferraum“ heraus zu bekommen. Gute Idee oder doch verschließen?

JackSchmidt am 19 Nov 2024 12:07:01

Hallo Mike,

danke fürs Zeigen.

Tinduck am 19 Nov 2024 14:35:31

Ich würde sie verschliessen und die ohnehin nötige 'Zwangsbelüftung' durch ein Heki ohne Dichtung realisieren.

bis denn,

Uwe

bert am 19 Nov 2024 22:19:41

mauimeyer hat geschrieben:Eine Frage stellt sich uns aber bevor wir weiter dämmen. Es gibt hinter den Radkästen Staudruck-Klappen,


Die habe ich verschlossen.
Aber bei den "Nuppsis" die die hinteren seitlichen Stoßstangenverkleidungen halten würde ich was frei lassen.
Kuck ob ich da noch ein Foto habe. Da kommt bei allen Ducs&Co Wasser rein und läuft dann unten wieder raus.
Habe da 19mm geklebt aber genau unter den Nuppsis etwa 1cm frei gelassen.
Dafür dann oben drauf nochmals einen Streifen mit 19mm geklebt damit das Wasser ablaufen kann.
Hoffe ich habe das halbwegs verständlich beschrieben.

mauimeyer am 19 Nov 2024 22:25:05

Hast Du, so ist es auch bei uns geplant. Ich denke ich werde auch verschließen. Wie bekommt man die Teile ab? Muss man das von aussen machen?

mauimeyer am 24 Nov 2024 18:37:00

Was macht man, wenn das Wetter es nicht zulässt, weitere Teile zu dämmen? Genau, man bestellt einfach mal ein Puzzle.

12.jpg


Geplant ist möglichst viel Solar auf dem Dach zu verbauen, um so gut es geht autark zu sein. Da wir keine Gasanlage verbauen werden, wird eine 280AH LiFePo-Batterie (minimum) irgendwo ihren Platz finden, und diese will ja gern auch geladen werden wenn man mal länger irgendwo an einem Fleck steht. Also, bauen wir einen Dachträger für die Panels, bestehend aus 6 Pilzkopfhaltern (pilzkopfhalter.de) und aus Aluprofilen (easy-systemprofile.de) in den Maßen 40 x 20 mm mit 6er B-Nut. Bei Freunden habe ich solch einen Träger schon einmal gebaut. Dieser besteht aber aus 40 x 40mm Profilen. Der Vorteil, den ich bei den jetzigen Profilen sehe, sie sind zum einen deutlich preisgünstiger und vor allem deutlich leichter. Stabil genug sind sie allemal. Für den Sevel L2H2 passen an den Seiten genau 3m. Da der Versand von 3m Profilen extrem teuer ist, haben wir sie also in der Mitte geteilt und mittels entsprechenden Verbinder wieder zusammengeführt. Bestellt habe ich 8 x 1500mm um insgesamt 4 Querträger bauen zu können. Und ich war mir so sicher, dass es so in Ordnung ist. Dem war aber nicht so, denn hier habe ich leider die ersten 60 Euro versenkt. 20 mal gemessen und trotzdem noch zu kurz, soll heißen, für die Seiten waren je 2 x 1500mm super, für die Quertäger war es zu wenig. Also musste ich 4 Profile nach ordern, diesmal mit 1600mm. Die korrekte Länge wurde beim Einbau ermittelt und die Träger entsprechend gekürzt. Die Schrauben haben wir mit Loctide gesichert. Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden und wir können jetzt schauen, was an Solar aufs Dach passt.

16.jpg


Jeden Tag war die Wettervorhersage Pflicht, es waren ja schließlich noch weiter große Flächen zu dämmen. Und das Beobachten der Wetterlage hat sich ausgezahlt. Sohnemann hat sich schon mal daran gemacht, die Dämmung für das Dach vorzubereiten um bei wärmeren Temperaturen sofort weiter machen zu können. Heute war es nun soweit, bei 14 Grad konnten die nächsten Flächen beklebt werden. Zuerst dachten wir, das wird nichts, denn es war unfassbar viel Kondenzwasser am Dachhimmel. Wir haben dies mehrfach abgewischt und den Wind durch den Wagen fegen lassen. Und tatsächlich war das Dach anschließend perfekt trocken um weiter machen zu können. Und wir kamen sogar weiter als geplant. Während Josh die kleinen Spalten im Dach noch verschlossen hat, habe ich den Dachhimmel im Fahrerhaus abgebaut. Zum einen läßt es sich dadurch besser arbeiten und zum zweiten muss dieser nochmal intensiv gereinigt werden. Man riecht zwar kaum noch Nikotin, aber wir wollen auch den letzten Rest da noch raus haben. So konnten wir auch ganz vorn schon die große Fläche dämmen bevor es dann zu dunkel wurde. Morgen geht es dann noch mit einigen kleinen Ecken weiter, da es noch mild bleiben soll.

14.jpg

mauimeyer am 20 Dez 2024 22:40:08

Ist das kalt da draussen, das schmeisst einen schon ganz schön zurück. Ok, der ein oder andere Termin, das nächste, deutlich wichtigere Projekt will geplant sein und und und. 
Aber wir waren trotzdem nicht untätig.

Die kleinen Ecken vorn über den Fahrerhaus haben wir noch hinbekommen bevor die Temperaturen wieder anzogen. Leider gibt es im Ducato vorn eine etwas merkwürdige Konstruktion. Um vernünftig dämmen bzw. filzen zu können, muss man etwas improvisieren. Schwer zu erklären, aber eine seitliche Strebe geht nicht bis ans Dach vorn. Somit würde man die Dämmung/das Filz qui ohne weiteren Halt von vorn bis zur Strebe kleben. Das entspricht nicht dem, was wir wollen. Also haben wir 2 Reststücke der Fußboden-EPS-Platten (Styrodur) zugeschnitten und eingeklebt. Die sind vorn schön eingeklemmt und sauber verklebt, um vernünftig weiterarbeiten zu können, hat das einwandfrei funktioniert.

IMG_7253.jpeg


1.jpeg


Da die Zeit und auch Material fehlte, konnten wir am Wagen erstmal nicht weiter machen. Was wir aber machen konnten, ist das Material, welches hier rum liegen haben, mal von A nach B und von B nach C zu räumen. Und alles nur, damit Weihnachten wenigstens etwas gemütlich wird. Die Möbelbauplatten liegen jetzt im beheizten Wintergarten und dienen als Bühne für Geschenke. Auf einen Baum wird dieses Jahr zum ersten mal verzichtet, das hat der Familienrat mit 3:0 Stimmen beschlossen, der hätte aber einen sensationellen Platz auf den Platten bekommen. Alles liegt jedenfalls warm, trocken und plan, bereit für weitere Aktionen.
Da aber auch der Dachhimmel und die Gepäckschale im Weg lagen, haben wir den Filz bestellt um über dem Fahrerhaus alles fertig zu machen. Die Wahl fiel auf Bus4Fun-Carpet-Filz in Silbergrau sowie Würth Kraftkleber. Das Filzen haben wir heute erledigt und auch gleich die Teile wieder eingebaut. Dazu haben wir in den Wagen einen Heizlüfter gestellt um Wärme reinzubekommen. Sowohl das Armaflex als auch das Filz wurden mit dem Kleber eingesprüht und dann war 10min Ablüften angesagt.

2.jpeg


3.jpeg


Das Filz ist so flexibel, dass man wunderbar um Konturen und Ecken kommt. Es ist zwar ein wenig fummelarbeit aber das Ergebnis überzeugt. Wir haben zum ersten mal überhaupt etwas gefiltzt und dafür sind wir mit dem Ergebnis wirklich zufrieden.

4.jpeg


5.jpeg


Als weiteres Teilstück wurden Leerrohre für die Elektrik verlegt. Wir planen diese komplett in der Sitzbank unterzubringen. Damit wir die Kabel gut verlegen können, haben wir heute ein kleines Stück einer leichten Mülltüte an einen ganz leichten Tampen geknotet und diese mittels Staubsauger durch die Leerrohre gesaugt. Das hat recht gut geklappt. Da dieser Tampen aber sehr dehnbar ist, werden wir noch einen deutlich festeren Tampen und erst dann die Kabel durchziehen. Hoffen wir mal, dass es gut funktioniert. Die Kabel sind auch bereits vorhanden. Hier haben wir uns für hochwertige Ölflex-Kabel entschieden. Alle Elektro-Kleinteile kaufen wir bei Elektroversand-Schmidt. Support your local dealer, kann ich nur sagen, denn schon seit Jahren ist es m.E. „der“ Onlinehändler für alles an Elektrosachen. Und da die nur 12km von uns entfernt sitzten, bestelle ich doppelt so gern bei denen. Auf jeden Fall liegen reichlich Meter in 1,5, 2,5 und 6mm2 bereit.

IMG_7230.jpeg


IMG_7229.jpeg


IMG_7231.jpeg


Wir wünschen Euch jetzt erstmal ein besinnliches Fest, einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2025
weiter geht es erst im nächsten Jahr und es wird wohl auch etwas dauern, ein weitere Projekt hat nun erstmal oberste Priorität.

mauimeyer am 21 Mai 2025 20:19:12

So, sorry das hier nichts mehr passiert ist, aber es ist auch tatsächlich nicht weiter gegangen. Zum einen habe ich im Haus diverse arbeiten machen müssen, da wir eine neue Küche bekommen haben und der Raum komplett umgebaut werden musste. Ausserdem ist, ohne beheizte Halle, arbeiten im Winter nicht wirklich möglich. Z.B. Kleber haben eine Verarbeitungstemperatur die man kaum dauerhaft hinbekommt.

Ich muss Euch jetzt leider auch noch mitteilen, dass ich mich entschlossen habe, den Blog hier nicht weiterzuführen. Ich muss jetzt zwangsläufig etwas kürzer treten, nachdem mir die Natur unmissverständlich klar gemacht hat, das es so nicht weiter geht.

bert am 21 Mai 2025 21:06:32

Gesundheit geht vor!
Alles Gute, der Rest wird auch werden.

Jagstcamp-Widdern am 22 Mai 2025 09:00:16

gute beszerung!

allesbleibtgut
hartmut

hampshire am 22 Mai 2025 10:32:52

Gute Besserung!
Dein Blog ist bis hier hin schon eine echte Bereicherung. Danke.

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Elektrik Schaltung - sinnvoll?
Roller Team Kronos 2024 Leitungs- Schalt- Baupläne
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt