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Bürstner A530 - Feuchtigkeit im Alkoven


Florian1987 am 28 Sep 2024 17:20:49

Moin Community,

ich komme gerade mit meinem 1996er Bürstner A530 auf Ducato aus Norwegen zurück. Dort habe ich etwas festgestellt, wo ich gerne Euer Schwarmwissen anzapfen möchte.

Nach einer nebligen und feuchten Nacht an einem Trinkwasserreservat stellte ich feuchte Flecken am Bodenbrett meines Alkovens fest. Das Furnier ließ sich mit dem Fingernagel wegkratzen, also war es noch frisch feucht.

Wir reden hierbei von der Fahrerseite des Fahrzeugs:
IMG_4339.jpg


Hier die Bilder der Flecken:
IMG_4345.jpg

Auf den Bildern erkennt man sie noch leicht, da sie mittlerweile auch schon wieder abgetrocknet sind (Furnier lässt sich auch nicht mehr wegkratzen).


Nun möchte ich mich auf die Suche machen nach der Ursache. Ich sage Euch mal meine Ansätze und würde mich sehr über eine Einschätzung bzw. weitere Ansätze freuen.

1. Schwitzwasser von innen
Was mir im selben Moment auch auffiel, war, dass auf dem Alkovenseitenfenster sehr viel Schwitzwasser stand. Die Fenster selbst sind auch nicht mehr im besten Zustand (in einem miserablen Zustand)
IMG_4346.jpg


Aber für Schwitzwasser von innen sind mir die Flecken ehrlicherweise zu weit unter der Matratze, die diese Feuchtigkeit hätte aufsaugen müssen.
Wahrscheinlichkeit in meinen Augen gering.

2. Feuchtigkeit von unten

Bei näherer Betrachtung des Ganzen von außen vielen mir Risse in der Alkovenunterverkleidung auf, die neu waren. Diese lassen sich auch mit Druck erweitern, also scheint das ganze Teil zu arbeiten:
IMG_4342.jpg

IMG_4343.jpg

IMG_4341.jpg

Auch die Abdichtung zum Fahrerhaus sieht nicht mehr all zu gut aus.
Dass die Feuchtigkeit von hier kommt, dafür spricht, dass das Fahrzeug bei schwersten Gewittern dieses Jahr schon außen stand und immer trocken blieb. Die Risse sind ja auf einer Unterseite, wo sich Feuchtigkeit vllt. leichter tut rein zu kriechen, als "fallendes" Wasser von oben.
Allerdings fehlt mir hier die Kreativität, wie ich solche Risse am besten repariert bekomme - ist ja ein altes Teil, das scheinbar arbeitet. Bin für Ideen dankbar.
Halte die Möglichkeit für Wahrscheinlicher, auch wenn ich hier im Forum öfter schonmal den Satz gehört hab "Wasser kommt immer von oben".
Was meint Ihr dazu?
Evtl. auch Schwitzwasser vom Kabinendach? Die Kabine ist gefühlt immer 5 - 7 Grad kälter als der Rest des Wohnmobils und der Alkoven liegt direkt darüber. Evtl. ist hier eine Kältebrücke die zum Schwitzen führt?

3. Die Alkovenfenster sind undicht


Nochmal das Bild des Fensters
IMG_4346.jpg


Hier fällt die Verfärbung der inneren Gummilippe auf. Oben ist sie auch schon so porös und hart, dass sie aus der Nut raus ist und rumhängt. ALlerdings befindet sich darunter eigentlich auch vollflächig Gummi.
Was gegen die Fenster spricht ist, dass das Holz direkt darunter trocken zu sein scheint. Keine Verfärbungen o.ä.

Allerdings fällt mir regelmäßig beim Aufwachen auf, dass das Holz unter dem Fenster etwas kälter zu sein scheint, wie das Holz darüber.


Meine nächsten Schritte wären nun:

Den Boden mal rausmachen (ist zum Glück eine Platte die nicht direkt mit dem Alkoven zusammenhängt) und schauen ob man was sieht - Danach direkt austauschen. Ggf. mal über neue Seitenfenster nachdenken.

Momentan ist die Matratze mal raus, damit da Luft hinkommt.

Bin gespannt auf Eure Gedanken und Anregungen.

Danke Euch!

Flo

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Tinduck am 29 Sep 2024 14:27:57

Wasser kommt immer von oben. Ich denke, das Fenster ist undicht => rausbauen, Schäden begutachten, reparieren und Fenster neu einsetzen.

An die anderen Dinge solltest du aber auch ran, besser wird das mit der Zeit nicht…

Aber: Wenn die Wand neben der Matratze nicht feucht ist, sondern nur der Boden, könnte es immer noch Kondenswasser sein, das vom Fenster runtergelaufen ist. Lass mal beim Schlafen Fenster und Dachluke auf Schlitz offen, damit die Feuchtigkeit raus kann.

bis denn,

Uwe

eurafritze64 am 29 Sep 2024 18:24:19

Hallo

Wie Uwe schon schrieb, Wasser kommt immer von oben.

Fenster und Kantenabdeckleiste aussen wären meine ersten verdächtigen. Fenster neu müssen i.d.R. nicht, nur rausnehmen, mit neuen Dichtungen versehen und mit Dekaseal Dauerelastisch, abtupfbar - einsetzen.

Wenn deine Fenstergummis schon spröde sind, wird deine Dachabdichtung nicht besser aussehen...Thema Kantenleiste abdichten.....

An den Kantenleisten aussen das Kederband rausnehmen, überprüf die Verschraubung der Kantenleisten. Wenn die Rost haben, oder Schraubenköpfe schon weggefault sind, dann Kantenleiste runternehmen, Gummidichtung runter, Gummi am besten neu, und alles wieder mit Dekaseal zusammensetzen, neue Schrauben rein, und das wird es gewesen sein.

Solltest du tatsächlich soo viel Schwitzwasser auf den Scheiben haben, überdenke deine Schlafgewohnheiten bzw. dein Lüftungsverhalten. Lass das Fenster beim Schlafen einen Spalt auf, öffne zusätzlich eines der anderen Fenster einen Spalt ( die kannst ja auch in Lüftungsstellung verriegeln) und lass die Dachluke, wenn sie nicht zwangsbrlüftet ist, ebenfalls einen Spalt auf.

Die Risse an der unteren Alkovenverkleidung können kein Wasser "nach oben" fördern, Dein Bodenbrett liegt höher. Das ist nur Optischer Mangel. Da das Fahrzeug schon etwas älter ist, würde ich das nur Kleben, und gut ist.

Was mich eher irritieren würde, ist die rundum gezogene Silikon? Klebernaht zwischen Faherkabine u. unterer Alkovenverkleidung.
Das ist normalerweise nicht verklebt bzw. verklebt schon, der Kleber sitzt aber tiefer und ist nicht vollflächig aufgetragen, sondern nur Stellenweise, und hat zumindest im hinteren Bereich zum Fender (seitliche runde Verkleidungen hinter den Türen zum Aufbau hin) geöffnet zu sein, und vorne muss zumindest die oben auf dem Dach seitlich befindliche "Rinne" frei sein, so daß Kondenswasser etc. auch ablaufen kann über die Windschutzscheibe und vor dem Fender. Sonst sammelt sich Wasser auf dem Fahrerhäuschen über den Türen , und setzt im schlimmsten Fall die Holzwand des Aufbaus hinter dem Fender unter Wasser. Und dann wird es echt aufwändig....

Grüße
Fritz

Anzeige vom Forum


Florian1987 am 30 Sep 2024 11:31:16

eurafritze64 hat geschrieben:Was mich eher irritieren würde, ist die rundum gezogene Silikon? (...)


Grüß Dich, Fritz,

das WoMo ist 30 Jahre alt und da hat sicher schon der ein oder andere Vorbesitzer Hand angelegt. Ich war das nicht. Hast Du denn ein Bild für mich, wie das normalerweise aussehen sollte und wie ich das "behebe"?

Was mich halt an den ganzen "Wasser von oben" Anregungen stutzig macht, ist, dass die Flecken ca. 10 cm von der Außenwand weg unter der Matratze sind.
Also frag ich mich, wie das Wasser dahinkam, ohne von der Matratze aufgesaugt zu werden (die liegt vollflächig ohne Lattenrost).

Aber gut, ich werde Eure Anmerkungen alle berücksichtigen und mal mit den Seitenfenstern beginnen.
Ich halte hier gern auf dem Laufenden :)

eurafritze64 am 30 Sep 2024 20:19:57

Hallo Flo

Bei mir sieht das "so" aus:

20240930_184102.jpg


Zwischen Fahrerhaus und Alkovenunterteil ist eine ca. 5mm starke zähe Verklebung, Regenrinnen wurden ausgespart. Hoffe man kann das halbwegs erkennen.
20240930_184113.jpg


20240930_184124.jpg


Was mir noch komisch vorkommt, ist die Platte welche unter deiner Matratze liegt. Bei mir ist da eine Art enge Lattung auf der Styroporisolierung, keine bis zum Rand geschlossene Platte. Aber das kann ja bei jedem Hersteller anders gehandhabt werden. Ich würde aber denken, daß da kein Luftaustausch stattfinden kann.
Kannst du die Platte ohne größeren Aufwand rausnehmen? Dann könntest du zumindest ausschließen, daß darunter Feuchtigkeit ist.

Was meinst du mit : "auf der Platte steht Wasser, ohne dass die Matratze es aufgesaugt hätte" . Auf den Bildern kann ich die Markierungen erkennen, und evtl. auch feuchte Stellen. Die Matratze scheint nicht ganz bis zum Rand zu gehen, von daher würde ich denken, daß das Wasser dann nur minimal auf dem Brett liegt, und ansonsten im Spalt zwischen Seitenwand und Brett verschwindet.

Ist das Brett original oder wurde das schon mal ausgetauscht? Dann würde ich vermuten, daß die Kanten nicht versiegelt sind und das Wasser da reinzieht.

Wenn die markierten Stellen die sind "wo das Wasser steht" würde ich noch eher dran glauben, das es "von oben" kommt.

I.d.R. saugt Styropor sich voll, und wenn das voll ist, tritt es unten aus.

Der Rahmen deines Verdunkelungsrollo sitzt direkt über der rechten markierten Stelle, schraub da doch mal die untere Befestigung ab und schau ob da dann Wasser kommt. Ich würde vermuten dass es da tröpfelt.

Die andere Markierte Stelle ist direkt an der Stoßleiste der inneren Seitenverkleidung. Auch das würde dafür sprechen daß die Isolierung nass ist und das Wasser dort austritt.

Nimm doch als erstes mal das Fenster bzw.den Rahmen heraus, dann kannst du schon mal das Holz um den Rahmen herum begutachten, wenn es nass ist, hast du deinen ersten Schuldigen.

Wenn auch der obere Rahmen nass ist, wird deine Kantenabdeckung aussen auch nicht dicht sein. Sonst kann es ja eigentlich nirgends herkommen.

Oder hast du noch ne Trennleiste auf dem Dach, wäre evtl dann auch ne Möglichkeit.

Wie steht dein Wohnmobil, Ducatotypisch vorne tiefer als hinten? Dann wirst du bei Regen immer ne Pfütze hinter dem Alkoven haben. Hast du da Dachluken welche undicht sein könnten oder andere Anbauteile welche ggfs. geschraubt sind, ist auch immer gerne "Eintrittsöffnung" für Wasser. Kantenleiste gerade auch im Bereich wo die "Pfütze" auf dem Dach ist....

Mehr fällt mir grad nicht ein....

Ist zwar alles nur Glaskugelleserei, aber das wären meine Gedanken zu deinem Schaden.

Hab das so ähnlich auch grad alles durch, hast du wenigstens ne Halle, Garage, Carport etc. um trocken arbeiten zu können?

Hoffe, du findest den Fehler, und das der Schaden nicht zu groß ist...und vielleicht ist es tatsächlich nur Schwitzwasser und du kannst die ganzen Horrorszenarien vergessen...

Grüße
fritz

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