Hida am 29 Okt 2024 11:46:04 mtrc hat geschrieben:Dann bleibt derzeit nur zu prüfen, welche BMS einen steckbaren Bluetooth-Transceiver haben und wie dieser ersetzt werden kann.
Wie bereits beschrieben hat mein Daly einen über Standard USB (Mikro)Stecker BT Dongle den ich jederzeit abziehen kann. Das Daly BMS bietet auch ein USB Kabelgebundenes Interface und die entsprechende Software für den PC. An dieses Interface kann man bestimmt einen Wireless Adapter (BT,Wifi) mit besserer Sicherheit oder Verschlüsselung anschließen. Fragt sich nur, ob die SW des Herstellers (insbesondere bei Handy Apps) damit dann zurecht kommt. Frage mich nur, wer so etwas wirklich braucht. Ich persönlich nutze die BT Verbindung nur, wenn ich Einstellungen vornehmen will. Ansonsten ist der Dongle nicht angesteckt. In der Praxis reicht mir der SOC Status den mir mein Schaudt System im WoMo anzeigt. Das ist genau genug. Viele Grüße
mtrc am 29 Okt 2024 12:13:21 andwein hat geschrieben:Das ist halt eine Frage der Batteriewahl bzw. des darin verbauten BMS Herstellers.
Schon klar. Du kannst ja gerne auch Hinweise auf bessere BMS-Hersteller oder Komplett-Akkus geben, auch wenn die nicht zu der bisherigen Liste an China-Anbietern passt. Ich habe mich auch nicht auf JBD oder JBD-Klone festgelegt. Ich denke, mit JBD, Daly und JK habe ich 3 völlig unabhängige Hersteller untersucht, denen wohl nur gemeinsam ist, dass sie in China sitzen. Macht gerne weitere Vorschläge. Bulltron z.B., da weiß ich nicht wie es dort gemacht wird. Die schweigen sich über das verwendete BMS aus. Stellenweise war mal von Daly die Rede. Bulltron Batterien kann ich aber mit der Daly-App erstmal nicht sehen.
mtrc am 29 Okt 2024 12:21:44 Hida hat geschrieben:Wie bereits beschrieben hat mein Daly einen über Standard USB (Mikro)Stecker BT Dongle den ich jederzeit abziehen kann.
Danke, das war mir wieder neu. Dass die steckbar sind wusste ich, aber dass die auf USB basieren nicht. Bei JBD sind es HM10 ähnliche Transceiver mit primitiver TTL Schnittstelle. Da gibt es wie gesagt Alternativen, braucht aber etwas mehr bastelei für 12V->5V sowie die Programmierung mit AT Kommandos. Die Frage, ob diese TTL Transceiver auch bei Daly eingesetzt werden, war noch offen. Nun schreibst du, es seien USB-Transceiver. Sehr interessant. Auf dem 1. Bild in --> Link hätte man evtl. einen USB-Stecker erkennen können. Da steht aber immer UART. Soweit ich das verstehe ist UART nur nur ein RS-232 oder -485, sollte also eigentlich das gleiche wie das TTL Interface beim HM10 sein? Bist du sicher, dass das USB ist? Könntest du diesen in dem Fall mal an einen Rechner hängen und die Geräte-IDs mitteilen? Ich kann mir kaum vorstellen, dass Daly die selbst entwickelt, die werden zugekauft sein.
Hida am 29 Okt 2024 13:17:17 Das auf dem Bild ist tatsächlich ein Mikro USB Stecker mit dem der Dongle und das Kabel verbunden werden. Genau diese physische Schnittstelle habe ich gemeint.
Das Protokoll dahinter und auch die jeweiligen TTL Spannungen kenne ich nicht, aber es ist sehr wahrscheinlich, dass du mit UART richtig liegst. Jedenfalls steht dies auch in den Specs zum BMS und die haben sich evtl. nur der USB Steckverbindung bedient.
Deinen Wunsch, den Dongle mal mit einem USB Kabel am PC anzuschließen, möchte ich lieber nicht nachkommen. Wer weiß, was dann passiert :D und welches Glied in der Kette dann in einer Rauchwolke endet. :roll:
An das ebenfalls vorhandene USB Kabel für den direkten kabelgebundenen Anschluss mit dem PC komme ich nicht komplett ran, um zu sehen, ob da noch ein TTL Adapter dran hängt. Dazu müsste ich die Batterie wieder zerlegen und die ist unter dem Beifahrersitz. Ich komme zwar überall ran, muss aber vorher nur genug abschrauben :oops: . Vielleicht hat jemand das ganze ja noch im unverbauten Zustand rumliegen.
Viele Grüße
Hida am 29 Okt 2024 13:44:47 Vielleicht noch als Ergänzung: Als Schnittstelle zum BMS dient tatsächlich UART oder alternativ die RS485. Neben dem BT Modul an UART gibt es die Direktkabelverbindungen mit einem USB-A Stecker zum PC. Die Kabel beinhalten die Konvertierung im Steckergehäuse. Alles recht anschaulich zu sehen auf deren YT- Channel --> Link
mtrc am 29 Okt 2024 13:53:06 USB, RS485 und UART sind verschieden. Wenn man das Angebot auf --> Link anschaut, dann gibt es am BMS ein UART Interface. An eine UART Schnittstelle kann man via USB nur über Konverter, s.o. bei Aliexpress oder --> Link. Wenn das Daly BT-Modul oder das BT/Wifi-Modul wirklich eine Micro-USB Buchse hat, dann missbrauchen sie entweder den Stecker oder haben im Stecker einen Konverter. Ich glaube nicht, dass das Modul ein UART Modul ist, das könnte ein reines USB-Modul sein und irgendwo auf der Strecke zur UART-Schnittstelle muss ein Konverter sein. z.B. auch --> Link Ich kann dort nicht erkennen, ob das wirklich ein USB-Stecker ist.
mtrc am 29 Okt 2024 14:01:38 Ok, dann sind wir uns klar, dass das "USB-Kabel" ein Konverter UART-USB ist. Das scheint also anders zu sein als bei JBD, wo man direkt ein Bluetooth-Modul mit TTL wie HM10 nutzt. Dann ist der Bluetooth-Transceiver von Daly wirklich ein USB-Gerät. Das könntest du an einen Rechner hängen und auslesen. Würde mich mal interessieren, welche Hardware dahinter steckt und was es kann. Gerade beim kombinierten BT-Wifi Modul würde mich die Wifi-Schnittstelle mehr interessieren, weil man die besser absichern kann. Als USB-Wifi Module gibt es nicht so viele, da wird ein bekanntes dahinterstecken. Evtl. gibt es sich sogar als usbnet Gerät aus, evtl cdc-ecm oder veraltetes rndis. Demnach wäre Daly wieder im Rennen, weil wir da mehr Möglichkeiten haben.
rollermanne am 29 Okt 2024 14:30:45 20241029_132142.jpg Evtl. kann ich mit den Bildern etwas Licht ins dunkel bringen. Sind von meinem alten Daly das als Ersatz dienen soll. 20241029_132104.jpg 20241029_132216.jpg
mtrc am 29 Okt 2024 14:37:06 Danke, das ist Micro-USB. Auch wenn der Stecker recht kompakt ist, da muss ein Konverter drinstecken. Lust, das mal an einen Rechner zu hängen, um die Hardware-IDs auszulesen?
basste315 am 29 Okt 2024 16:03:07 mtrc hat geschrieben:Ich denke, mit JBD, Daly und JK habe ich 3 völlig unabhängige Hersteller untersucht, denen wohl nur gemeinsam ist, dass sie in China sitzen. Macht gerne weitere Vorschläge.
Wenn du die Hardware tatsächlich vor Ort "untersucht" hast, warum steckst du nicht selber an? Helmut lächelnd
mtrc am 29 Okt 2024 16:16:25 Ich habe nicht alle BMS hier, sonst würde ich nicht so viel erfragen. Im Grunde habe ich nur den "JBD-Klon" in den Supervolt. Das Daly BMS hat ein Bekannter für mich getestet und lediglich bestätigt, dass es sich wie beschrieben ohne Wissen des Passworts öffnen lässt. Zu JK haben wir hier ermittelt, dass sich die Seriennummer ohne Passwort auslesen lässt...
Acki am 29 Okt 2024 18:18:24 Wenn ich unter einer ausgeprägten BMS-Hacker-Paranoia leiden würde, dann würde ich mir ernsthaft überlegen zum Beispiel zu einem klassischen "Lisunenergy-BMS-System" zurückzukehren ... --> Linkoder in etwas modernerer Version ... --> LinkDiese Systeme funktionieren nämlich auch nach vielen Jahren noch tadellos ... und die Zellspannungen lassen sich auch problemlos "analog" überwachen ... --> Link
backspin am 29 Okt 2024 18:19:39 Keine Ahnung ob das etwas bedeutet, aber auf dem Produktfoto vom Daly-BT-Modul/Kabel ist das Kabel/Stecker mit 5 Adern belegt, auf dem Foto von Rollermanne mit 4 Adern!
rollermanne am 29 Okt 2024 18:21:24 mtrc hat geschrieben:Danke, das ist Micro-USB. Auch wenn der Stecker recht kompakt ist, da muss ein Konverter drinstecken. Lust, das mal an einen Rechner zu hängen, um die Hardware-IDs auszulesen?
Da ich das BT Modul wohl vielleicht noch mal brauche und meinen Rechner auch noch benötige nehme ich, so wie Hida, lieber Abstand davon.
rollermanne am 29 Okt 2024 18:23:40 backspin hat geschrieben:Keine Ahnung ob das etwas bedeutet, aber auf dem Produktfoto vom Daly-BT-Modul/Kabel ist das Kabel/Stecker mit 5 Adern belegt, auf dem Foto von Rollermanne mit 4 Adern!
Mit 5 Adern das sind wohl die neuen BMS mit Aktivierungsknopf im BT Modul.
Hida am 30 Okt 2024 10:13:13 Ich werde es mit einem alten Rechner einmal riskieren den BT Dongle zu verbinden und mich dann melden. Viele Grüße
Hida am 30 Okt 2024 10:50:22 Hida hat geschrieben:Ich werde es mit einem alten Rechner einmal riskieren den BT Dongle zu verbinden und mich dann melden. Viele Grüße
Der Versuch ist erfolgt. Allerdings gelingt es mir nicht mit meinen Bordmitteln dem Dongle irgendeine Information zu entlocken: Setup war mein alter Dell XPS13 mit Win10 64Bit. Beim Anstecken wird ein Gerät erkannt und dem Gerätemanager als Unbekanntes Device hinzugefügt. Wohl mangels passenden Treiber gibt der Gerätemanager folgende Details aus. Dieses Gerät wurde angehalten, weil es Fehler gemeldet hat. (Code 43) Fehler bei einer Anforderung des USB-Gerätedeskriptors.Generische Treiber wurden nicht akzeptiert und zielgenauer konnte ich nichts Passendes finden da ich den Chipsatz im Dongle nicht kenne. Neustarts, Deinstallation und automatische Treibersuche bleiben ohne Ergebnis. Der Dongle ist auch bei einer Suche der BT Umgebung nicht auffindbar. Also mit meinen beschränkten Mitteln und Kenntnissen bin ich hier an eine Grenze gestoßen. Der Dongle hat den Test schadlos überstanden und verrichtet wieder seinen Dienst an dem Akku :D . Viele Grüße Matthias
andwein am 30 Okt 2024 11:38:21 mtrc hat geschrieben:.....Bei JBD sind es HM10 ähnliche Transceiver mit primitiver TTL Schnittstelle. Die Frage, ob diese TTL Transceiver auch bei Daly eingesetzt werden, war noch offen.
Entschuldigung, klärt mich mal auf: Was ist bei euch eine TTL-Schnittstelle? Ich kenne diese Bezeichnung zwar aus allen Computing Bereichen, aber da ist es die Abkürzung für "Transistor zu Transistor" Logik, sagt überhaubt nichts über die Komplexität der Schaltung aus und wird mit 5V betrieben. Verwechselt ihr das mit einer TTY-Schnittstelle? (Teletype)? Die ist sicherlich einfach gestrickt und arbeitet mit einer 20mA Schleife. Nur Fragen über Fragen bei diesem Faden, aber vielleicht bin ich einfach zu doof. Gruß Andreas
mtrc am 30 Okt 2024 14:11:53 Hida hat geschrieben:Beim Anstecken wird ein Gerät erkannt und dem Gerätemanager als Unbekanntes Device hinzugefügt.
Super, vielen Dank. Es ist also ein USB-Device. Auch wenn Windows keinen Treiber findet, solltest du Hardware-IDs auslesen können. Geräte-Manager->Unbekanntes Gerät->Rechte Maustaste->Details->Hardware-IDs. Oder auf Linux: lsusb Die nächsten Schritte wären, wenn ich weiß, welche Chipsets enthalten sind für BT und Wifi: Welche alternative USB-Hardware könnte man da dranhängen? Selbst wenn die Daly-Module z.B. Bluetooth-Pairing unterstützen würden, oder alternative USB-Module das können, kann man das BMS wahrscheinlich nicht dazu bewegen, das zu konfigurieren. Man könnte allenfalls wie auch zuvor für die HM10 überlegt wurde, eine Konfiguration des Moduls getrennt vom BMS durchführen, wenn diese dann erhalten bleibt. Ich würde außerdem gerne prüfen, ob man z.B. ein reines Wifi-Modul ansteckt, dann wäre man sicher, dass Bluetooth nicht vom BMS aktiviert wird, während sich Wifi wesentlich besser absichern lässt. Je nachdem, welche Art von Hardware für Wifi unterstützt wird, wäre auch ein USB-Ethernet Modul interessant, da mein Accesspoint mit Ethernet neben der Batterie montiert ist. Zu TTL, das hatte ich von ulfertg --> Link übernommen, der es bereits erfolgreich probiert hat. UART scheint in der Variante TTL-UART TTL-Pegel zu nutzen: --> Link
mtrc am 30 Okt 2024 14:19:41 Es scheint, dass Daly einen UART-Port besitzt, an dem per USB-UART Konverter ein USB-Gerät hängt. Bei JBD scheint es ebenfalls eine Art UART zu sein, dort wird aber direkt eine Bluetooth-Modul mit serieller Kommunikation angehängt wie das HM10, da scheint keine Umformung auf USB gemacht zu werden.
andwein am 30 Okt 2024 16:26:21 mtrc hat geschrieben:Es scheint, dass Daly einen UART-Port besitzt, an dem per USB-UART Konverter ein USB-Gerät hängt.
Und die Antwort liegt hier, einfach zum Verständnis: Ein UART erzeugt die auf der RS-232-Schnittstelle zu übertragenden Datenbits und den dazu notwendigen Datenrahmen. Die eigentliche RS-232-Schnittstelle besteht zusätzlich noch aus Pegelumsetzern und weiteren Bauelementen wie Steckern, welche nicht mehr Teil eines UART sind. Ihr werft Hardware Spezifikationen, Softwareprotokolle und z.T Layer-Ebenen munter durcheinander und endet bei Bt Protokollen und Versionen. So wird das mit dem Verständnis nix. Wo du darin dein oft angemerktes H10 Protokoll/Version oder sonst was unterbringst ist mir immer noch nicht ganz klar. Erkläre mir das doch mal was du meinst. freundliche Grüße Andreas
frajop am 31 Okt 2024 12:06:18 Hallo, ich versuche mal das Thema einfach zu erklären:
Das BMS hat eine serielle Schnittstelle, über diese kann mit dem PC kommuniziert, ein Display angesteuert oder ein Bluetooth Modul angesteuert werden. TTL ist die Hardware Logik (transistor transistor logik) UART ist das unterste Protokoll der seriellen Schnittstelle (universal asynchron receiver transmitter)
Da es an PCs kaum mehr serielle Schnittstellen gibt, wird eine Umsetzung von TTL auf USB (Hardware) benötigt, um an den PC anschließen zu können. Das geschieht mit den seriell/UART Convertern, das ist ein kleiner Chip, oft direkt im Stecker oder im Kabel, welcher tatsächlich nur die Hardware-Umsetzung macht. Wenn man solch einen Converter am USB Port des PCs anschließt wird er als USB Gerät erkannt. Bis hierher ist alles nur Hardware. Damit der PC nun mit den Signalen etwas anfangen kann, wird ein Treiber benötigt. Im Fall Daly kann man sich den auf deren Homepage herunterladen. Nun kann der PC mit dem BMS kommunizieren und zwar rein seriell (als virtueller COM-Port über einen Hardware USB Port) z.B. über ein einfaches Terminalprogramm. Dazu muss man aber das implementierte Protokoll des BMS Herstellers kennen. Da das Protokoll selten offen gelegt wird, benötigt man die PC Software des Herstellers (gibt es bei Daly und JBD). Wenn man am BMS einen Bluetooth Dongle anschließt passiert nichts anderes, Logik, UART und Protokoll sind identisch. Nur der Chip dazwischen ist ein anderer, es erfolgt eine Umsetzung auf Standard Bluetooth. Auch hier bleibt alles seriell, mit einem Bluetooth Terminal könnte man das BMS ansprechen.
andwein am 31 Okt 2024 13:38:34 frajop hat geschrieben:Hallo, ich versuche mal das Thema einfach zu erklären:
Das hast du toll erklärt, dafür von mir ein Pünktchen! Gruß Andreas
Idurz am 31 Okt 2024 20:04:13 Interessante Diskussion, die mich pers. interessiert. JBD-BMS: Wenn ich auf einem größeren Stellplatz die "xiaoxiang"-App (IOS) aufmache, sehe ich zeitweise eine Anzahl Akkus im zweistelligen Bereich... Bei meinem ersten Selbstbau habe ich nach ein paar Wochen Betrieb einen Schalter in die Plus-Ltg. zum externen Bluetooth Modul eingebaut. Ich halte das für die sicherste Lösung. Für einen täglichen Check reicht der Batteriecomputer. Will ich mehr über den Akku wissen muss ich eben den Schalter umlegen. Aber nach einiger Zeit (drei Jahre) stellt sich ein gewisses Vertrauen zum Akku ein und die "xiaoxiang"-App wird nur selten genutzt. Nun stand ein weiteres DIY-Projekt an. Die einschlägigen Chinamänner/-frauen verkünden nun ganz stolz " Build-in-Bluetooth" für ihre aktuellen BMS. Und nun? Nix austauschen oder abschalten! Ich habe hier auch mal nachgefragt, ob es dafür eine Lösung gibt, in Form von Leiterbahn durchtrennen o.ä. Keine Lösung bekannt, ausser einpacken in Alu-Folie. Och nee ...! Für meinen Neubau habe ich noch ein altes BMS mit externem BT-Modul ergattern können. Gibt es eine Lösung?
Rockerbox am 31 Okt 2024 20:10:57 Für Eigenbau-Projekte (wie meines hier --> Link) möchte ich das REC BMS ins Spiel bringen, entweder „Old School“ per Monitor überwachen oder über das WiFi-Modul mit selbst zu vergebendem Passwort. Nicht so leicht zu knacken wie diverse halb offenen Scheunentore. Und schon mal grundsätzlich nicht per se als BMS zu erkennen, einfach nur ein WLAN Access Point unter vielen.
frajop am 31 Okt 2024 21:38:24 Idurz hat geschrieben:Für meinen Neubau habe ich noch ein altes BMS mit externem BT-Modul ergattern können. Gibt es eine Lösung?
Du hast doch die Lösung. JBD-BMS mit ext. Bluetooth gibt es weiterhin: SP04S034 Smart bms
Acki am 01 Nov 2024 12:15:24 Rockerbox hat geschrieben:Für Eigenbau-Projekte (wie meines hier --> Link) möchte ich das REC BMS ins Spiel bringen, entweder „Old School“ per Monitor überwachen oder über das WiFi-Modul mit selbst zu vergebendem Passwort. ...
Unsere klassischen Systeme habe ich weiter oben auch schon versucht ins Spiel zu bringen ... so Zeug ist für die heutigen Lithium-Newbies kaum mehr der Diskussion wert :wink:
Stocki333 am 01 Nov 2024 12:25:26 Acki hat geschrieben:Unsere klassischen Systeme habe ich weiter oben auch schon versucht ins Spiel zu bringen ... so Zeug ist für die heutigen Lithium-Newbies kaum mehr der Diskussion wert :wink:
Und wenn du so was hast, dann brauchst an Pysichater. Grinsend der Grantler. Franz
KGDevelopmentUG am 05 Nov 2024 11:31:07 Hab hier lieder einiges verpasst und nicht direkt antworten können, aber ich gebe mal mein bestes mich in die bisherige Konversation einzuklinken: mtrc hat geschrieben:Deine Fotos, das sind alle JBD eigene Bluetooth Module? Arbeiten die genauso wie ein HM10 als BLE nach TTL Umsetzer? Diese laufen aber anders als ein HM10 auf 12V?
Beide Module stammen von originalen JBD BMS die ich bei AliExpress erworben habe, scheinen also bei manchen Modellen mitgeliefert zu werden. Die sind genauso wie die "normalen" JBD Bluetooth Adapter eigentlich nur eine Schnittstelle zwischen UART und Bluetooth Low Energy. Die HM10 hingegen nutzen klassisches Bluetooth (Nicht BLE!) und werden über AT-Kommandos gesteuert, was hier nicht der Fall ist. Auf den JBD Modulen ist spezielle Firmware drauf die auf bestimmte Kommandos anders reagiert. Es gibt also Kommandos für das Bluetooth Modul die nicht an das BMS weitergesendet werden, und welche für das BMS die einfach nur durchgereicht werden. Bezüglich der Daly Module: mtrc hat geschrieben:Die Frage, ob diese TTL Transceiver auch bei Daly eingesetzt werden, war noch offen.
Diese funktionieren genauso wie JBD Module, haben nur andere Stecker. Die 4 bzw. 5 Pins am Daly BMS sind für VCC, GND, TX und RX. Falls es ein fünftes gibt ist dies zum Aufwecken des BMS, ausgelöst über den Knopf am Daly BT Dongle. Beim JBD ist es ja gleich, nur ohne den extra Pin zum aufwecken.
Rockerbox am 05 Nov 2024 12:49:08 Acki hat geschrieben:Unsere klassischen Systeme habe ich weiter oben auch schon versucht ins Spiel zu bringen ... so Zeug ist für die heutigen Lithium-Newbies kaum mehr der Diskussion wert :wink:
Moin Acki, ich denke, heute baut kaum jemand mehr selber, man greift lieber auf Fertig-Kisten zurück. Muss nicht immer schlecht(er) sein, vor allem, wenn man sich nicht mit der Materie beschäftigen kann/will.
mtrc am 05 Nov 2024 12:57:40 KGDevelopmentUG hat geschrieben:Diese funktionieren genauso wie JBD Module, haben nur andere Stecker.
Bei den Daly Transceivern haben wir ja festgestellt, dass es USB Geräte sind. Dann müssten es bei JBD ebenfalls USB-Geräte sein. Dann wundert mich aber, dass ulfertg den Umbau auf ein HM10 geschafft hat.
mtrc am 05 Nov 2024 13:00:30 Bei Daly habe ich von einem Nutzer eine neue Rückmeldung: Wenn das Daly BT/Wifi-Modul per Wifi in die Cloud eingewählt ist, dann ist in dieser Zeit das BT nicht erreichbar. Kann das jemand bestätigen? Nächste Frage wäre: Was ist, wenn die Wifi-Verbindung abbricht? Das wäre zumindest ein Anfang und Daly wäre auf der Sicherheits-Skala wieder weiter oben.
mtrc am 18 Dez 2024 13:03:36 Wir sind vorerst bei den Supervolt geblieben, da es bisher bei keinem der anderen Hersteller eine zufriedenstellende Lösung gibt. Die Vermutung bei Daly bei WLAN-Verbindung ist noch nicht bestätigt.
Supervolt, die wohl ein JBD BMS oder Klon davon nutzen, haben nach vielen Monaten Mail-Verkehr und einigen neuen Firmware-Releases (aktuell v2.3.2, sichtbar in der Supervolt-App Device Liste) nun einen halbwegs sicheren Zustand erreicht. Neuere Batterien können direkt mit der App per BT upgedatet werden, ältere brauchten hierfür das Programmierkabel, das man von Supervolt erhält. Noch ältere Supervolt Ultra, die keine Programmierschnittstelle haben, sind nicht updatebar. Unsere Ultra wurde umgetauscht gegen eine mit neuer Firmware, die daraufhin auch per Bluetooth updatebar sein wird: Mit Overkill sind zwar BMS Parameter auslesbar, eine Änderung der Parameter oder auch das Schalten der Lade und Entlade FETs schlägt fehl. Einzige offene Stelle ist noch das Ändern des Batterienamens in der Xiaoxiang App. Danach kann die Supervolt die Batterie nicht mehr finden und man muss über die Xiaoxiang-App den ursprünglichen Namen wieder setzen, den man hoffentlich noch hat. Kleine Schwachstelle, aber der unerfahrene Nutzer müsste im Zweifelsfall die Batterie zurückschicken, um wieder Zugang zu bekommen. Dieser Punkt ist mit dem Hersteller noch in Diskussion und sollte hoffentlich nochmal ein Firmware-Update bekommen. Außerdem kann durch Overkill oder andere Apps der Bluetooth Zugang blockieren, weil naturgemäß immer nur 1 Client verbinden kann. Wenn ich selbst zwischen den Apps hin und her schalte, muss man immer sichergehen, die vorherige App zu killen. Ich habe es auch schon geschafft, dass mit Overkill die BT Schnittstelle komplett abstürzt und die Batterie mit keiner App mehr per Bluetooth erreichbar ist. Der Fehler scheint aber eher im Android-Device zu liegen, da erst ein Neustart der BT Schnittstelle auf diesem Gerät hilft.
mtrc am 17 Jan 2025 10:55:03 Mal eine Rückmeldung und Fun-Fact nach 6 Wochen Europa-Reise und vielen benachbarten Wohnmobilen... Es ist nun schon mehrfach passiert, dass uns mitdenkende Mitmenschen auf unsere Batterien aufmerksam machen. Scheint wohl schon ein Volkssport zu sein. Da wird besonders achtsam darauf hingewiesen, dass die eine doch bald leer sei, oder ob man von der vollen etwas abbekommen könne. Einer meinte,, was wir denn für große Verbraucher hätten, dass da mal 80A fließen. Da wird auch mal geschimpft, dass man nun meine Batterie in der App hat und nicht mehr die eigene, und man wohl besser etwas Abstand halten sollte ... :roll: Auch wenn das augenscheinlich sehr wohlgemeinte Ratschläge sind, möchte man doch meistens nur sagen "Ich sehe dich :roll:" Ich kenne die wenigen Schwachstellen unserer Batterie und weiß, dass man aktuell keine BMS und FET Änderungen durchführen kann. Dennoch alles unschön, dass überhaupt lesender Zugriff möglich ist. Als IT-Experte wäre mir unwohl, wenn der Nachbar sagte: "Du dein NAS, da läuft die Festplatte langsam voll, ich hab schonmal aufgeräumt..." :-o
mtrc am 17 Jan 2025 12:11:46 andwein hat geschrieben:Dein Thema bezieht sich zu sehr auf die JBD BMS bzw. deren Lieferanten!
Wie kamst du darauf? Es geht aktuell um 3 BMS Hersteller inklusive aller Klone unter anderen Markennamen. andwein hat geschrieben:Die Antwort ist auch sehr einfach und schon tausendmal geschrieben. Ein spannungsmässig abschaltbares BT Modul. Aber das ist ein Eingriff und den wollen die "Günstigkäufer" auch nicht.
Wie ebenfalls schon oft geschrieben, das ist vielleicht die einfachste und brutalste Lösung, aber nicht die beste, wenn man selbst den Bluetooth-Zugang regelmäßig nutzen möchte. Aber gut, es ist eine mögliche Lösung, die aber auch nicht bei allen Batterien einfach umsetzbar ist, ohne dass man die Garantie verliert.
basste315 am 17 Jan 2025 16:27:26 mtrc hat geschrieben:Die Antwort ist auch sehr einfach und schon tausendmal geschrieben. Ein spannungsmässig abschaltbares BT Modul. Aber das ist ein Eingriff und den wollen die "Günstigkäufer" auch nicht.
mtrc hat geschrieben:Dennoch alles unschön, dass überhaupt lesender Zugriff möglich ist.
Das sehe ich auch so. Auch wenn der "liebe Nachbar" vielleicht nichts verändern kann, kann er für dich den Zugang zu deinem Akku blockieren, solange er eingeloggt ist. Wenn man die beste Lösung mtrc hat geschrieben:Ein spannungsmässig abschaltbares BT Modul
aus Garantiegründen nicht umsetzen will, dann sollte man selber den Zugang durch das Halten einer dauerhaften BT-Verbindung blockieren, irgendein altes Handy hat doch jeder schon irgendwo herumliegen. Und nach Ende der Händlergewährleistung (2 Jahre ?) ist die "5-JahresGarantie" sowieso fragwürdig. --> Link
basste315 am 17 Jan 2025 17:30:31 Achtung Selbstbauer: Wer ein JBD-BMS bestellt, sollte darauf achten, dass der BT-Chip nicht "on board" fix auf der Platine ist, sondern mit einem Kabel angesteckt werden kann, wenn man einen Schalter einbauen will. Aktuell gibt es offenbar beide Varianten ....
Helmut
Gast am 17 Jan 2025 22:43:14 Für mich momentan immer noch die einfachste und beste Lösung ist ein altes Handy oder wie in meinem Fall einen älteren ipad immer mit den Batterien verbunden zu lassen, funktioniert perfekt und kein Nachbar sieht meine Batterien.
Da ich zwei LiFePo4 habe arbeite ich mit der smart BMS Utility, ist die Einzige die ich gefunden habe wo bei Batterien verbunden sind damit sie nicht sichbar sind. Mit der Liontron app sehe ich zwar auch beide Batterien, aber ich kann mit overkill oder einer anderen app imer noch auf die Batterien zugreifen.
neyoo am 18 Jan 2025 11:23:41 quote´ "basste315" [i]Wenn man die beste Lösung [quote="mtrc"]Ein spannungsmässig abschaltbares BT Modulaus Garantiegründen nicht umsetzen will, dann sollte man selber den Zugang durch das Halten einer dauerhaften BT-Verbindung blockieren, irgendein altes Handy hat doch jeder schon irgendwo herumliegen. [/i] Ich beschäftige mich gerade mit dem BT vom JDB und dessen Sicherung. Im Moment habe ich das JBD BT-LCD-Display gekoppelt und so den Zugang geblockt. ( kostet ca 20€ ) Beim öffnen der App und suchen nach dem Akku erscheint nur das Display. Das JBD hat noch eine UART Schnittstelle, mal sehen, ob man dort ein gesichertes BT-Modul zum laufen bekommt. An sonsten bleibt nur auf der Platine einen Schnitt zu machen / die Antenne zu trennen, und zu testen, ob man dann noch auf die Nähe Empfang hat. ( was ja sinnvoll ist :) ) viele grüße neyoo
basste315 am 18 Jan 2025 11:34:48 neyoo hat geschrieben:An sonsten bleibt nur auf der Platine einen Schnitt zu machen
Dann hast du eine gute Chance :mrgreen: , überhaupt keinen Zugriff mehr zu haben :cry: Gib Bescheid, wenn du es ausprobiert hast, besorg dir aber rechtzeitig ein Ersatz-BMS, am besten eines wo BT nicht "onboard" auf der Platine ist --> Link. Helmut
Hannus am 18 Jan 2025 12:46:29 Währe doch eigendlich auch eine Möglichkeit, wenn man die Leistung und damit die Reichweite umschalten/verringern könnte.
deacheapa am 18 Jan 2025 17:26:33 Hannus hat geschrieben:Währe doch eigendlich auch eine Möglichkeit, wenn man die Leistung und damit die Reichweite umschalten/verringern könnte.
Wie, mit Versorgungsspannung reduzieren? Versuch es mal, am besten regelbar. Reichweite ändern geht aber schon auch noch "Old School" , wenn man ans BMS ran kommt immer, selbst wenn nicht kann man Außen mit Alufolie was machen. Schau mal aufs Bild die Empfangswerte, 1mal original Liontron 150A lang BMS mit Modul ohne Kabel direkt auf der Platine gesteckt. Batt. 1 und 2 Eigenbau auch im Liotron Gehäuse, haben das selbe BMS, aber Modul halt mit dem 15cm Kabel an der Platine gesteckt, alleine das macht schon einen großen Unterschied in der Reichweite. Alle 4 haben etwa die gleiche Entfernung zum Tablett. Batt. 3 ist das 200er mit 15cm Kabel Die Reichweite außerhalb des Womo, ist auch drastisch Unterschiedlich, Beim Löwen ist es max. direkt rund ums Womo, manchmal nicht mal da stabil, bei den anderen klappt die sogar mit bis zu 20-30m mit dem Tablett je nach Richtung. Empfang.png rund - 50 zu -75, ist in Reichweite schon ne ganze Menge Also einfach entsprechend innen mit kaschierter (isolierter) Alufolie die Reichweite einschränken, das es zB. nur noch für im Womo reicht.
peter1130 am 18 Jan 2025 18:34:43 mtrc hat geschrieben:Danke, das war mir wieder neu. Dass die steckbar sind wusste ich, aber dass die auf USB basieren nicht.
Das ist bei meinem Daly BMS auch so. Dazu kommt das ich den Dongel erst mit dem darauf befindlich kleinen Taster aktivieren muss. Das Bluetoth wird nach 30sec abgeschaltet. Zugriff vonm außen also nicht möglich.
andwein am 18 Jan 2025 19:06:51 mtrc hat geschrieben:Wie ebenfalls schon oft geschrieben, das ist vielleicht die einfachste und brutalste Lösung, aber nicht die beste, wenn man selbst den Bluetooth-Zugang regelmäßig nutzen möchte. Aber gut, es ist eine mögliche Lösung, die aber auch nicht bei allen Batterien einfach umsetzbar ist, ohne dass man die Garantie verliert.
Die einfachste Lösung haben schon die Imfgegner etc propagiert: Die Batterie bekommt einen Aluhut/Aluabschirmung und kein Bluetooth Signal stört den Camper. Die Bluetooth Sicherheit und die Zugriffssicherheit wirst du bei Standard BMS nie verbessert bekommen, dazu sind zuviele E-Scooter und andere Flottenfahrzeuge mit den preisgünstigen JBD BMS ausgerüstet. Es gibt viele Lösungen von verschiedenen Anbieter, welche dir auf dem Campingplatz Sicherheit für deine Batterie anbieten, aber du must dafür halt in den Beutel greifen. Willst du das nicht, must du das Gehäuse öffnen, BT Versorgungsspannung unterbrechen und mit Schalter arbeiten. Du rennst im Chinamarkt gegen Windmühlenflügel!! Sorry, es ist so, akzeptiere es oder mache einen Austausch BMS oder einen Eingriff. Gruß Andreas
Ruedi1952 am 18 Jan 2025 19:13:13 Meine Frage ist es schon einmal jemandem passiert das auf seinem BMS zugegriffen wurde? Wir haben ja 50% Sicherheit ein Akku ohne BT.
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