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Und nun ? Schmeißen wir alle unsere Gasherde raus ? Es gibt angeblich so viele Sachen die ungesund sind und trotzdem gemacht werden. Und , so zumindestens bei mir, ist immer beim Kochen ein Fenster auf. Ach, wir sollten einfach zu Leben aufhören. Das ist sowas von gefährlich, das endet immer mit dem Tod. Haben auch Wissenschaftler rausgefunden. :evil: Clickbait!
Hallo, Genau darum habe ich mir angewöhnt, nur noch auf Links zu tippen, wenn dazu irgendwie geschrieben steht, worum es in dem Link geht. . Hallo Stiwwel, am Besten verkaufst du dein Womo, das ist viel zu gefährlich !!! Gruß Frank
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Ist ja im Womo sogar vom Hersteller so vorgeschrieben mit entsprechenden Warnschildern neben dem Herd. Allein schon wegen des sehr begrenzten Innenraums. Und selbst wenn nicht, werden die meisten von uns nur eine sehr begrenzte Anzahl von Kochvorgängen im Womo zusammenbekommen. In Wohnungen/Häusern dagegen steigen die CO2 CO Werte dagegen deutlich an, wie schon andere gemessen haben. K.A. was der Artikel sonst noch an gefährlichen Gasen findet. RK Dann bin ich mal froh, daß wir eine Abzugshaube im WoMo haben und Auftraggeber für die Studie war Dr. Robert Habeck :lol:
Manchen ist nichts peinlich
Moin, hast du dafür eine Quelleangabe? Neugierigerweise landmesser ....wenn man sucht, findet man im Netz alles: Induktionsherd: Ein Risiko für die Gesundheit? --> Link Die Panikmache in Medien geht mir sowas von auf den Senkel. :evil: Wir nutzen übriges Beides seit Jahren :lol: Auch wenn ich das unkommentierte Einstellen eines Links seltsam finde, hab ich den Artikel aus dem Handelsblatt gelesen. Die Quellenangaben zur Studie sind vorhanden, auf eine Überprüfung der Studie wird hingewiesen.
Der Hinweis auf Habeck als Auftraggeber wäre bloß ein dummer Scherz, wenn dieses Stilmittel nicht permanent der Diffamierung dienen würde.
Panikmache sieht anders aus. Mit diesem Begriff wird derzeit viel abgetan. Leider ruft immer irgendeiner solche Beiträge in den Raum und tötet die Chance einer Debatte. Diese Entwicklung geht mir auf den Senkel. Ich fand den Artikel interessant und behalte das mal im Auge. Dass ich beim Kochen mit Gas Abgase produziere, die gesundheitsschädigend sein können fand ich schon zuvor plausibel. Die genannten Zahlen überraschen mich, eine wissenschaftliche Verifizierung oder Korrektur fände ich interessant. In meinem Kochverhalten ändere ich nichts, da ich das potenzielle Risiko für beherrschbar halte. Vielleicht denke ich konsequenter ans Fensteröffnen beim Nutzen des Gasherdes im Womo. Ich koche auch zu Hause seit vielen Jahren mit Flaschengas,konnte bisher keine nachteiligen Folgen feststellen,für mich ist dieser Artikel völliger Blödsinn. Gruß Bernd Wir kochen einfach, so oft es geht, draussen - wenn wir mit dem Womo unterwegs sind. Auch im Winter. Und wenn drinnen, ist ein Fenster offen. Aber der Artikel passt ganz gut in den allgemeinen Trend, dass Leben einfach viel zu gefährlich ist. Mir fehlt da die Verhältnismäßigkeit zu anderen Gefährdungsquellen. Wer raucht oder dampft, braucht sich da eh keine Sorgen drüber machen :) bis denn, Uwe
Gut aufgepasst - ich hab`s überlesen. In der Tat bezieht sich die Studie auf das Kochen mit Erdgas in England. Bei der Erdgas Verbrennung entsteht zwar weniger CO2, dafür aber mehr CH4. Letzteres ist Methan und ziemlich giftig. Die Übertragung der Studienergebnisse auf das Gas, welches wir in unseren Wohnmobilen verwenden ist nicht folgerichtig. Aber gut, dass wir erst einmal gegen die Studie gewettert haben - Pawlow hätte seine Freude an der Beobachtung gehabt! :lol:
Hallo Bernd, Nur weil sich bei dir noch keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen zeigen ist das noch lange kein völliger Blödsinn. Tatsache ist nun mal, daß bei jeder Verbrennung Ruß und andere Schadstoffe entstehen. Da ist einfach die Menge das Gift. Ich koche mit Flaschengas und nicht mit Erdgas, worauf sich ja die Studie bezieht.Meine Dunstabzugshaube erledigt den Rest. Gruß Bernd
Hallo Aus welchem Youtube Video hast du denn dieses Märchen? Tatsächlich kommt Methan im menschlichen Körper in erheblichen Mengen vor. Das einzige, was du damit vergiften kannst, ist die Stimmung der Menschen in deiner Gesellschaft, wenn dein Körper das Methan durch den Darm schlagartig abgibt. Mit freundlichen Grüßen Thomas
Ich verstehe jetzt nicht ganz was du damit sagen willst, aber Erdgas ist Methangas CH4 und bei der Verbrennung entsteht H2O und CO2.
Bei deinen Ausführungen stimmt so einiges nicht. Bei der Verbrennung von Erdgas kann kein Methan entstehen, weil Erdgas zu ca. 95 % aus Methan besteht. Aus Methan (Erdgas) kann bei der Verbrennung nicht wieder Methan entstehen, es entsteht Kohlendioxid CO2. Für den Menschen ist Methan ungiftig. Es wirkt in hohen Konzentrationen erstickend genau so wie Kohlendioxid oder Stickstoff oder jedes andere ungiftige Gas. Gruß Scout Danke für die Korrektur, ich habe mich in eine dumme Denkschleife begeben und zu schnell geschrieben. Es geht in der Untersuchung um erhöhte Messungen von NO2 in Gebäuden im Zusammenhang mit Kochen auf Erdgas - nicht um CH4. --> Link Entschuldigung aber worüber wird diskutiert? das Kochen mit Gas umweltschädlich ist? Oder Kochen auf offener Flamme mit Holz sogar oder Kochen mit Strom aus Kernergie/ Kohle? Am besten alles kalt zubereiten... :twisted:
Nein, dieses Mal geht es um Gesundheit. Das Kochen an sich und das spätere Verspeisen was manche kochen ist schon gefährlich genug .... Vermutlich ist aber gegenüber dem Verzehren vom Suppermarkt Fertignahrung, oder die Nahrungsaufnahme von Fast Foot Ketten hergestellter Ware ...das Kochen mit Erdgas noch das gesündeste. :lanz: also doch kalt zubereiten... das ist der Gesundheit sicher zuträglicher ... wussten schon die Vorfahren bevor sie sich das Feuer nutzbar machen konnten.. aber klar, da war ja weniger Leben auf der Erde also wesentlich anders... andauernd werden durch die Medien neue Viecher durchs Dorf getrieben...
Und ich behaupte mal: An irgenwas müssen wir ja sterben.So etwas wird ja nicht gerne geschrieben. Nur meine Ansicht dieses Artikels. Franz Danke für das Zitat - so eine Studie ist das also. Da wird korreliert, dass Menschen in Haushalten mit Gasherd im Schnitt früher sterben als welche in Haushalten mit Elektrokochfeld, und dann auf eine griffige Zahl hochgerechnet. Solche Studien lassen die übrigen Lebensumstände völlig ausser acht, man kann da sehr schnell auf Scheinkorrelationen hereinfallen. Meiner Meinung nach ist sowas unseriös. Schöne andere Beispiele für Atemwegs-belastende Stoffe in Wohnräumen sind Ausdünstungen aus Möbeln und Teppichen, Weichmacher aus Plastikartikeln und nicht zuletzt Rauchen. Und der Standort der Wohnung spielt auch noch eine Rolle - direkt an der Hauptverkehrsstraße kommt beim Lüften womöglich mehr NOx rein, als durch den Gasherd überhaupt entsteht. Übrigens, Zitat: "Die Studie, die noch nicht von Experten begutachtet wurde,..." - warten wir mal den Peer Review ab, da sind schon viele Clickbait-Studien abgestürzt. bis denn, Uwe
Elektrosmog ist auch nicht zu unterschätzen (-: Hier ist eine basiswissenschaftliche Erhebung zu diesem Thema: --> Link Darin diese Aussage: Beim Kochen auf Gas entstanden erhebliche NO X -Konzentrationen ; vier Herdplatten über 15 Minuten erzeugten 5-Minuten-Spitzenwerte von ca. 1000 ppb Stickstoffdioxid und ca. 2000 ppb Stickoxid. Auch wurde in den Medien berichtet, dass beim kochen auf dem Erdgasherd bis zu 4.000 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter zu finden sind. Er wurde erreicht, nachdem alle vier Flammen eines Gasherds in einem Raum ohne Fenster und Abluft zwei Stunden lang auf höchster Stufe gebrannt hatten. Gerne wurde das für eine Schlagzeile heran gezogen die oft so aussah: „In einer Küche mit Gasherd können NO2-Werte bis 4.000 Mikrogramm/Kubikmeter gemessen werden. Der EU-Straßen-Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter, der vielerorts zu Fahrverboten für Diesel-Fahrzeuge führt, wir damit um das hundertfache überschritten!" Zum "Stimmungmachen" ist das eine gute Schlagzeile, oder? Mit ein bisschen Ruhe und gesundem Menschenverstand entschärft man solche Aussagen und findet das wahrscheinliche Mittel daraus. LG Carsten
Also unter Umgehung aller gängigen europäischen Sicherheitsbestimmungen und Installationsvorgaben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Das zeigt deutlich die Qualität der Studien. Gruß Andreas Hallo Um noch mal auf den Ursprung dieser Diskussion zurück zu kommen: Kochen mit Gas verbraucht den Sauerstoff im Raum und erhöht den CO2 Gehalt der Luft. Das nebenbei auch NOx entstehen ist nebensächlich, weil die wenigsten das über Stunden im hermetisch verschlossenen Raum machen. Bei uns ist beim Kochen im Womo ein Fenster auf, dafür benötige ich keine Studie, sondern das sagt mir mein Körper, das die Luft verbraucht ist. Dabei sind es nicht die Verbrennungsprodukte, sonder der Wasserdampf, den ich nicht im Auto haben will. mit freundlichen Grüßen Thomas Die Untersuchung kann ja durchaus interessant sein. Jetzt weiß ich auch welchen Durchmesser die Fettspritzer beim Braten haben. ;D Zitat aus --> Link Ergebnis: In Versuchen, bei denen die Gasverbrennung die Hauptpartikelquelle war, lagen die meisten Partikel im Größenbereich von 15-40 nm. Wurde Speck auf Gas- oder Elektroherden gebraten, waren die Partikel größer und lagen im Größenbereich von 50-100 nm. Gruß Scout
Gut das die meisten Wohnmobile nur 3 Herdplatten mit geringer Leistung haben. Jetzt wissen wir auch warum. :mrgreen: :mrgreen: Franz
Der springende Punkt ist die, für Wohnmobile/Campingfahrzeuge/Boote, vorgeschriebene Zwangsentlüftung siehe Sicherheitslüftung DIN EN 721:2019-12 In dieser Norm sind die Mindestanforderungen an die Sicherheitsbelüftung von bewohnbaren Freizeitfahrzeugen festgelegt. Erst gehen wir mal zu den Normen, die gelten und dann können wir uns über die Zusammensetzung der Abluft unterhalten, die durch diese Sicherheitsbelüftung abgeführt wird. Ähnliche Normen gibt es auch für den Küchen/Badbereich, die mit Erdgas/Heizgasgeräten ausgestattet sind. Gruß Andreas
Ob das auch in England im alten Hausbestand so ist - mit den Normen - da mache ich mal ein Fragezeichen dran. Allerdings kenne ich auch kein altes englisches Haus, welches auch nur ansatzweise dicht ist. Da macht man den "Blower-Door-Test" mit einer Katze: Katze rein, Türen und Fenster zu, wenn die Katze über Nacht nicht abgehauen ist, gilt das Haus als dicht.
BS EN 721:2019 Leisure accommodation vehicles. Safety ventilation requirements Gruß Scout [quote="hampshire"].......Zitat nicht ganz korrekt dargestellt, grins, deshalb gelöscht Gruß Andreas
Ich bezweifle das auch bei einem neuen Hausbestand. Scaot und ichverweisen ja auf eine EU Norm, England ist da ja bekanntermassen raus, oder haben die diese EU Norm als UK Norm übernommen?? Ich habe da meine Zweifen denn dann würden sie sich ja wieder den EU Vorgaben unterwerfen. Keine Ahnung, aber davon viel, Gruß Andreas Ich bezweifle die Aussagen der Studien, dass beim Kochen große Mengen Stickoxide entstehen, da die erreichten Temperaturen einfach viel zu niedrig für die Oxydation des inerten Stickstoffs sind. Frage: Warum entstehen bei einem Auto mit Benzinmotor nur sehr wenige Stickoxide im Vergleich zum Dieselauto? Weil die Verbrennungstemperatur im Dieselmotor viel höher ist als im Benzinmotor. Deshalb ist ja auch der Wirkungsgrad eines Dieselmotors höher, denn der theoretisch erreichbare Wirkungsgrad einer thermodynamischen Maschine hängt ab von der Differenz zwischen der max. Prozesstemperatur und der Umgebungstemperatur. Nun können die Grünen vielleicht in Sozialberufen oder beim Schreiben von Kinderbüchern gut sein, aber bei Naturwissenschaft und Technik sind sie Analphabeten. Nun werden die Gasflammen wesentlich heißer als die Ceranplatten eines E-Herdes und beim Kochen mit Induktion kommt man kaum über 240 °C und das sind rund 1000 Grad zu wenig für die Verbrennung von Stickstoff. Wie heiß Gasflammen werden, kann man anhand der Farbe der Gasflammen abschätzen, denn eine Grühfarbe hängt nicht vom Material, sondern ausschließlich von der Temperatur ab. Für eine merkliche Stickstoffverbrennung sind die Gasflammen der Gaskocher einfach nicht heiß genug. Wir kochen sehr viel im Womo, aber mit Induktionsplatten. Aber nicht, weil angeblich beim Gasherd viele Stickoxide entstehen, sondern weil es viel schneller geht und uns der Strom nichts kostet (starke PV-Anlage und Batterien) und man da keine Probleme mit Gasbezug im Ausland hat. Deshalb haben wir auch einen Kompressorkühlschrank. In vorherigen Beiträgen wurde schon auf die gesetzlich vorgeschriebene Zwangsbelüftung in Fahrzeugen mit Gasanlage verwiesen. Es kann auch dadurch nicht zu Stickoxidkonzentrationen im Womo kommen. Zudem kochen wir immer mit geöffneten Küchenfenster, damit der "Brasen" ins Freie geleitet wird. Man sieht die Dampfwogen richtig ins Freie ziehen. Wenn das aufgrund der Windrichtung mal nicht so gut funktioniert, dann schalten wir den Dachlüfter an, der die "Abluft" zwangsweise durch die einzige Öffnung, dem Küchenfenster hinaus bläst. Es ist also der blanke Unsinn, was in den Gefälligkeitsgutachten behauptet wird. Es kommt noch so weit, dass die Grünen Sahnespray verbieten wollen, weil das Konservierungsmittel und das Treibgas Stickoxid ist.
Hier geht es gerade um genau eine Studie, nicht mehrere. Und Aussage, die Du im ersten Satz anzweifelst, bevor Du mit Deiner Kritik weit ausholst wird in dieser Studie überhaupt nicht getroffen. Aber Hauptsache die Grünen sind schuld…
Hallo, du tust ja sehr wissenschaftlich in deinem Beitrag. Jetzt mal ganz wissenschaftlich: Wo sind hier die Beweise? Oder oder ist das nur vorurteilsbehaftetes Geblubbere? Wer wissenschaftliche Stringenz fordert, sollte sie auch selber liefern. Gruß Klaus
In einer Propangasflamme können durchaus Stickoxide (NOx) entstehen. Im INet werden für die Bildung von NOx Verbrennungstemperaturen ab etwa 1000 °C bis 1200 °C genannt. Für Propan ist eine Flammentemperatur von ca. 1900 °C angegeben. Gruß Scout |
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