Zeppi am 13 Nov 2024 13:48:20 Moderation:Dein Thema wurde in eine andere Kategorie verschoben, da es nicht korrekt platziert war. Bitte schau Dir in der Übersicht die Kategoriebeschreibungen an, Sie helfen Dir, ein Thema passend einzuordnen. Hallo zusammen, vielleicht kann mir hier jemand weiter helfen: Unser Wohnmobil ( Ford Transit Etruso 7.36 SCF Bj. 24) springt nach längerer Fahrt nicht mehr an. Dazu ist zu bemerken, dass wir etwa 15.000 km ohne Probleme unterwegs waren. Nachdem wir das Womo auf einem Stellplatz ans Netz angeschlossen hatte, lies es sich am nächsten Tag wieder normal starten. Nach etwa 3 Tagen ohne Netzanschluss war die Starterbatterie wieder leer. Natürlich ließ ich die Starterbatterie von einer Ford-Werkstatt überprüfen. Aussage: Batterie ist ok, aber es fließt ein Strom von etwa 0,75 A in komplett ausgeschaltetem Zustand, also auch die unterschiedlichen Geräte im Aufbau. (noch einmal der Hinweis: das Fahrzeug ist ein Neukauf). Da ich ja noch Garantie habe, habe ich das Womo bei meiner Verkaufsfirma zur Reparatur gegeben. Hier steht es nun seit etwa 10 Tagen und das Ergebnis ist ernüchternd. Sie finden keinen Fehler, aber nach etwa drei Tage lässt sich das Womo nicht mehr starten. Wäre auch seltsam, wenn man nichts ändert, dass sich etwas ändert (sorry, ich bin leicht genervt) Jetzt meine Überlegungen: Starterbatterie startet nicht: - Zelle defekt, hat die Ford-Werkstatt ausgeschlossen - Lichtmaschine lädt nicht, könnte sein, dann sollte aber bei Stillstand und ausgeschalteten Verbrauchern die Batterie nicht leer gehen. Hier sollte auch eine Kontrollleuchte angehen? - nach einem Tag Netzanschluss wieder alles ok - der o.a. Strom in ausgeschaltetem Zustand ist auch nicht reproduzierbar ( Aussage der Werkstatt meines Vertrauens) Ich weiß natürlich, dass ohne Messung alles Spekulation ist, aber hat jemand schon mal die gleiche Erfahrung gemacht und kann mir einen Tipp geben? Vielleicht ein defekter Laderegler oder ähnliches? vielen Dank
Stocki333 am 13 Nov 2024 16:31:11 Aussage: Batterie ist ok, aber es fließt ein Strom von etwa 0,75 A in komplett ausgeschaltetem Zustand, also auch die unterschiedlichen Geräte im Aufbau. (noch einmal der Hinweis: das Fahrzeug ist ein Neukauf).
Und diese Aussage ist schon alles andere als Dubios. Wenn die messen, muß der Aufbau weggeschaltet werden. Sicherung ziehen. Sonst ist die Aussage für die Katz. Frage wenn du stehst. Sperrst du das Zugfahrzeug ab. Über den Schlüssel. Wenn nicht kann es sein, das die Steuergeräte des Fzg nicht in den Ruhemodus gehen. Andere Ursache. Der Ford geht mit der Batterie nicht gerade sorgsam um. Der lässt bei warmen Temperaturen die SB bis 11,8 Volt runter. Wenn so wie jetzt nicht gerade warm ist auf ca. 12 Volt. Läuft dann 3 Tage der Radio. Kannst du nicht mehr starten. Und du bekommst über Landstrom nicht gerade viel Ladung in die Starterbatterie. Franz Franz
Pechvogel am 13 Nov 2024 17:11:06 Was hast Du denn für ein Autoradio drin? Das originoole von Ford oder was anderes??
Grüße Dirk
redddi am 13 Nov 2024 18:48:42 0,75 A sind in 3 Tagen 56 A, das sollte die Starterbatterie locker abkönnen und immer noch starten. Von daher würde ich die Aussage "die Batterie ist ok" nochmal gegenprüfen lassen. Auf der anderen Seite sind 0,75 Ampere schon eine Hausnummer, den Verbrauch sollte ein Fachbetrieb recht schnell eingrenzen können, im simpelsten Fall durch nacheinander Rausziehen der Sicherungen. Wenn dann noch ein Stromfluss messbar ist, kämen in Frage Radio kaputt (zieht als Erhaltungsladung zuviel) oder die "Komfortsteuerung" die auch nie Stromlos sein darf. Was ist mit der Aufbatterie? Gibt es evtl. eine Solaranlage und einen damit verbundenen Rückstrom? Gibt es einen Wechselrichter der möglicherweise fälschlicherweise an die Aufbaubatterie angeschlossen ist, die verbrauchen je nach Bauart auch im scheinbar ausgeschalteten Zustand. Viel Erfolg bei der Fehlersuche.
Olli2305 am 13 Nov 2024 19:31:43 Hat dein Ford 2 Fahrzeugbatterien oder eine? Mein Ford hat nur eine und die ist von einem auf dem anderen Startversuch gestorben und hat dabei ein Steuergerät dazu gebracht sich" aufzuhängen". Beim Überprüfen mit einem Batterie Tester zeigte dieser auch noch gut an. Die Batterie hatte einen internen Fehler, mal funktionierte sie mal nicht. Eine neue Batterie und eine Programmierung des Steuergeräts hatte dann geholfen.
Pechvogel am 13 Nov 2024 20:04:47 redddi hat geschrieben:0,75 A sind in 3 Tagen 56 A, das sollte die Starterbatterie locker abkönnen und immer noch starten…
Hat die Starterbatterie des Transit nicht ( nur ) 80Ah? :gruebel: DIE wäre dann nach Entnahme von 56Ah sowas von leer … :gruebel: Grüße Dirk
Zeppi am 13 Nov 2024 20:16:39 Pechvogel hat geschrieben:Was hast Du denn für ein Autoradio drin? Das originoole von Ford oder was anderes??
Grüße Dirk
Hallo Dirk, da ist das Xzent verbaut. Es gibt auch den Schalter "Radio ein" wenn der Motor bzw. Zündung aus ist. Das hatte ich einmal vergessen auszuschalten. Aber das kann ja nicht der Grund sein Danke für die Antwort und Grüssle Zeppi
Zeppi am 13 Nov 2024 20:18:41 [quote="Olli2305"]Hat dein Ford 2 Fahrzeugbatterien oder eine? Mein Ford hat nur eine und die ist von einem auf dem anderen Startversuch gestorben und hat dabei ein Steuergerät dazu gebracht sich" aufzuhängen". Hallo Olli,
der Ford hat zwei Batterien, Start- und Aufbaubatterie.
Grüssle
Zeppi
Zeppi am 13 Nov 2024 20:28:01 Hallo zusammen,
vielen Dank für eure Antworten. Mittlerweile denke ich, dass die Aussage der Ford-Werkstatt zu überprüfen wäre. Dass also eine Zelle der Starterbatterie defekt ist.
Aus gaaaanz früheren Zeiten kenne ich noch die EMk, also die Elektro Motorische Kraft (oder so ähnlich). Die besagt, dass, wenn ich direkt an der Batterie ohne Verbraucher messe, ich immer diese 13,8 Volt habe.
Ist das immer noch so? Dann wäre das Problem nachvollziehbar, da der Mechaniker direkt an der Batterie gemessen hat. ....und dann hätten wir den Fehler. ....und es geht mir nicht darum, jemanden in die Pfanne zu hauen :D
Starterbatterie austauschen ( auf Garantie) und fertig
Grüssle und schönen Abend
Zeppi
chrisc4 am 13 Nov 2024 20:35:49 Ich vermute dass die Starterbatteie noch nie vollständig aufgeladen wurde! Die moderne Lichtmaschiene läd nur teilweise und vom internen Ladegerät bekommt sie nur 2A Erhaltungsladung! Ich würde deshalb die Starterbatteie mit einem externen Ladegerät mindestens 24 Stunden laden. Durch die niedrige Spannung sind aber bestimmt schon Zellen in der Batterie sulfatiert! Wenn man das so lässt, dann wird in kurzer Zeit ein Zellschluss stattfinden! Durch niedrige Temperaturen wird das noch beschleunigt!
redddi am 13 Nov 2024 20:43:23 Pechvogel hat geschrieben:Hat die Starterbatterie des Transit nicht ( nur ) 80Ah? :gruebel: DIE wäre dann nach Entnahme von 56Ah sowas von leer … :gruebel:
Grüße Dirk
nö, das reicht noch zum Starten. Woher ich das weiss? Eigene Erfahrung. Und bevor es Dich beim Grübeln zeregt - meine Transe hat ne 110 Ah Batterie drin.
neyoo am 13 Nov 2024 23:54:01 Hi, 1. wenn in der Batterie noch 10Ah sind reicht das zum starten, mehr braucht man nicht. 2. bitte keine unbestätigten Vermutungen wie: Die moderne Lichtmaschiene läd nur teilweise
, das stimmt nicht. Falls doch, dann bitte mit Messdaten belegen. Ich würde wie folgt vorgehen: Ladestom messen, dazu die Spannung, die sollte bei der Ladung über 14V sein. Dann wäre das schon mal geklärt. Nach erfolgter Ladung, Am besten noch über Nacht mit einem Ladegerät die Batterie Voll laden. Am nächsten Tag Ladegerät abklemmen, dann sollte die Spannung nach einer Weile um die 13V betragen. Es wurde was von 0,75 A Ruhestrom geschrieben. Den muß man natürlich suchen :-o - Sonst wird das nix.Der Ruhestrom ist immer weniger wie 0.1A am besten 0,03A oder ca.30 mA. Es kann bei modernen Autos einige Minuten dauern, bis der Ruhestrom runter geht. Also Türen zu, Motorhaube zu, Zündung aus, am besten abschließen. Suche dir am besten jemand, der das kann, falls die Werkstatt damit überfordert ist. viele grüße neyoo
Pechvogel am 14 Nov 2024 06:55:32 Zeppi hat geschrieben:Hallo Dirk, da ist das Xzent verbaut...
Dann klemm mal probehalber das Radio ab ( oder lass abklemmen ) ob der Strom dann deutlich runter geht! Grüße Dirk
Pechvogel am 14 Nov 2024 06:59:49 Zeppi hat geschrieben:…Dass also eine Zelle der Starterbatterie defekt ist…
Wenn eine Zelle einen Plattenschluss hätte dann hätte die Batterie grundsätzlich nur noch 10V statt 12V. Das kann das Problem also ( noch ) nicht sein. Grüße Dirk
HeideMobil am 14 Nov 2024 08:36:39 Meine Ford Werkstatt hatte die Aufgabe die Starterbatterie zu prüfen. Sie hatte schon mindestens eine Tiefenentladung und muckte beim Starten. Letztlich konnte ich 6 Wochen danach das WoMo nur mit Starthilfe starten. Will sagen: die Qualität einer solchen Prüfung ist fraglich.
Die Ursache für die Entladung war ungenügende Verkabelung als die Lithium eingebaut wurde. Die Batterie wurde im Stand nicht von der Lithium versorgt.
Der Ford "glüht" ziemlich lange nach. Und zwar jedes Mal wenn der Schlüssel gedreht wurde, zB um die Fenster zu öffnen. Leicht zu erkennen an den LEDs der USB Ladedosen (Zigarettenanzünder).
Wenn die Batterie einen Schuss hat wäre ein Austausch sinnvoll. Allerdings muss vorher die Ursache geklärt sein.
Olli2305 am 14 Nov 2024 08:43:42 Zeppi hat geschrieben:Hallo Olli, der Ford hat zwei Batterien, Start- und Aufbaubatterie. Grüssle Zeppi
Ich spreche von den Fahrzeugbatterien unter dem Fahrersitz, da ist es bei Ford durchaus üblich 2 Batterien zu verbauen, eine Für den Startvorgang und eine für die Elektronik im Fahrzeug, hat nichts mit der Aufbaubatterie zu tun. Es kann also durchaus sein, das die Batterie für den Aufbau noch gut ist, und die Starterbatterie einen Fehler hat.
Zeppi am 14 Nov 2024 09:27:07 Ich spreche von den Fahrzeugbatterien unter dem Fahrersitz, da ist es bei Ford durchaus üblich 2 Batterien zu verbauen, eine Für den Startvorgang und eine für die Elektronik im Fahrzeug, hat nichts mit der Aufbaubatterie zu tun. Es kann also durchaus sein, das die Batterie für den Aufbau noch gut ist, und die Starterbatterie einen Fehler hat.[/quote]
Nein, dann hat er nur eine Batterie
Grüssle
Zeppi
Joachim260 am 14 Nov 2024 11:10:30 Hallo
wie Hans geschrieben hat würde ich erst mal die Batterie mit einem Ladegerät richtig vollladen, und dann den Stromverbrauch messen. Minusleitung an der Batterie abklemmen und Amperemeter dazwischen schalten, hierzu ordentliche Messleitungen verwenden und kein Spielzeug. Die Leitungen durch die Tür nach außen führen damit du das Meßgerät außerhalb des Autos ablesen kannst. Jetzt das Auto abschließen und den Stromverbrauch beachten. die Steuergeräte werden nacheinander heruntergefahren, der Strom muß also immer geringer werden, der ganze Vorgang dauert schon einige Minuten. Meßgerät ruhig mal eine halbe Stunde dranhängen lassen und das Fahrzeug in dem Zeitraum nicht öffnen, denn dann Fahren alle Steuergeräte hoch und du kannst das Spiel von vorne anfangen.
Kannst du erkennen wie viel AH deine Batterie hat? Wie voll deine Batterie während des Fahrens geladen wird kann man so nicht sagen, denn Ford bietet sowohl bei Batterie, Ladung als auch bei der Ladespannung x verschiedene Konfigurationen an die der Aufbauhersteller bestellen oder auch selbst konfigurieren kann, das kann man in den Aufbaurichtlinien nachlesen.
Wenn du die Messungen durchgeführt hast kannst du hier mal berichten, vielleicht kann man daraus was ableiten.
Gruß Joachim
Zeppi am 14 Nov 2024 11:35:08 Hallo zusammen,
Danke nochmal für die konstruktiven Beiträge. Joachim260: gute Anleitung :) Aber das Womo hat ja noch Garantie, deswegen habe ich dieses jetzt erst mal zum Händler gebracht.
Bei der Abgabe hatte ich den Eindruck, dass der Zuständige mit der Elektrik etwas überfordert war. Sie wollten mir das Womo nach drei Tagen auch wieder zurückgeben mit dem Hinweis, dass der Fehler nicht mehr aufgetreten ist. Ohne etwas zu reparieren. Dann wäre das ganze Theater wieder von vorne losgegangen. "Gottseidank" war die Batterie nach 4 Tagen leer und es wird weiter gesucht. Das hat mir schlaflose Nächte bereitet und so habe ich mich entschlossen, mal hier im Forum nachzufragen.
Aber nun habe ich festgestellt, dass ich bei Weitem nicht der Einzige mit solchen Problemen bin. Und auch habe ich gemerkt, dass ich mich mit dem Thema etwas genauer auseinander setzen muss. Ich hatte vorher einen Kastenwagen und bin damit jahrelang ohne Probleme unterwegs gewesen. Da hat sich die Frage gar nicht gestellt.
Wenn ich das Womo zurück bekomme und die Fehlerursache klar ist, werde ich dies hier auf jeden Fall veröffentlichen.
Bis dahin
Grüssle Zeppi
Ralf2021 am 14 Nov 2024 11:53:41 Hallo, bei unserem Ford ist es genau so wie es neyoo beschreibt.
[quote="neyoo"]Der Ruhestrom ist immer weniger wie 0.1A am besten 0,03A oder ca.30 mA. Es kann bei modernen Autos einige Minuten dauern, bis der Ruhestrom runter geht.[/quote]
Es dauert ca. 30 Minuten bis nach dem Ausschaltern der Zündung der Ruhestrom auf weniger als 30 mA runter gehen (bei abgeschalteter Kabinenversorgung).
Gruß Ralf
neyoo am 14 Nov 2024 11:59:25 Zeppi hat geschrieben:Wenn ich das Womo zurück bekomme und die Fehlerursache klar ist, werde ich dies hier auf jeden Fall veröffentlichen.
Bis dahin
Grüssle Zeppi
Das wäre toll. Wäre gut, wenn du die Werkstatt auch etwas genauer ausfragst. ( Falls das möglich ist) - So ein Spruch wie: Die Verkablung hatte einen Fehler ... ist zu wenig. Nachfragen WELCHES Kabel, was wurde genau gemacht, welche Prüfungen? wie groß ist der Ruhestrom jetzt genau. - Und da deine Batterie schon ein paar mal Tiefentladen war, ist die schon geschaädigt. Die sollte auf Garantie ersetzt werden. - bestehe darauf. viele grüße neyoo
Zeppi am 28 Nov 2024 12:10:52 Hallo zusammen, ich hatte ja geschrieben, dass ich das Ergebnis mitteilen werde: Ja, das Wohnmobil steht mittlerweile wieder bei uns vor der Tür. Ergebnis: es war schlicht und einfach die Starterbatterie. Diese ist von meinem Händler ausgetauscht worden. Leider war die Aussage, die ich das erste Mal vom Ford-Mitarbeiter bekommen habe (Batterie ist in Ordnung), falsch. Er hatte die Spannung mit 13,? gemessen. Natürlich war die richtig, ich hatte ja auch mit Ladestrom die Batterie geladen sonst wäre ich ja nicht in die Werkstatt gekommen. Die gemessenen 0,75 A sind auch richtig, da es ca. eine halbe Stunde dauert, bis alle Module abgeschaltet sind. Wurde mir auch von einem KFZ-Meister einer anderen Ford-Werkstatt, wie auch hier in diesem Forum, bestätigt. Mittlerweile sind es 6 mA. Zusammenfassung: das ganze Theater wäre nicht nötig gewesen, wenn der Service bei Ford mit etwas Hintergrundwissen an die Sache herangegangen wäre. Allerdings hat sich mein Händler auch nicht mit Ruhm bekleckert. Nachdem das Womo etwa 10 Tage ohne Ergebnis bei ihm gestanden ist, habe ich mich entschlossen, eine Mail an die Geschäftsleitung zu senden, da ich in der ganzen Zeit, auch nach mehrmaligem Nachfragen, keinen Status bekommen habe (das Womo war auch seit Mitte September nicht mehr betriebsbereit). Dann hat man sich mit etwas mehr Nachdruck um die Sache gekümmert. Aber erst nachdem ich die Aussage des Ford-Mitarbeiters in einer Mail an den Meister in Frage gestellt habe, wurde dies überprüft und siehe da, es war die Starterbatterie. Diese ist, wie schon geschrieben, ausgetauscht worden. Allerdings auf meine Kosten. Ich hatte im Vorfeld, nachdem bekannt worden war, dass die Batterie ausgetauscht werden sollte, bei einem anderen Ford-Händler für einen Termin angefragt. Dieser wusste sofort, wie das mit dem Ruhestrom und der Abschaltzeit ist. Allerdings gab er mir einen Termin für Ende Dezember. Hier würde das ganze noch einmal getestet werden und eventuell die Batterie ausgetauscht werden. Auf Garantie. Das war mir aber mittlerweile zu blöd und ich habe dem Austausch der Batterie beim Händler zugestimmt, kostet 500.-€. Aber jetzt läuft das Womo wenigstens wieder. Da taucht bei mir die grundsätzliche Frage auf, ob bei Gewährleistungen nicht der Händler zuständig ist? Ich gehe ja auch nicht zu Bosch, wenn die Lichtmaschine kaputt ist. Und ich zahle ja auch nicht einen Teil der Wohnmobilkosten an Ford. Wieso kann es wie in diesem Fall zu einem Ping-Pong-Spiel kommen? In den Garantiebestimmungen konnte ich auch nicht herauslesen.
So, das reicht jetzt aber. Danke für die aktive Hilfe!
Grüssle
Zeppi
Olli2305 am 29 Nov 2024 08:55:11 Batterien sind oft von der Garantie ausgenommen, ob da die Gewährleistung greift? Ist halt ein Verschleissteil, das bei ordentlicher behandlung Jahrelang hält oder nach einer Tiefentladung im ersten Jahr sofort kaputt ist. Die Batterie in meinem Transit hat 4 Jahre gehalten und ging von jetzt auf gleich defekt.
rolf51 am 29 Nov 2024 09:05:28 Zeppi hat geschrieben:e. Das war mir aber mittlerweile zu blöd und ich habe dem Austausch der Batterie beim Händler zugestimmt, kostet 500.-€.
Zeppi
Hallo, 500€ für eine Starterbatterie? Gruß Rolf
Trollo am 29 Nov 2024 09:17:54 Moin
Für Reparaturen im Rahmen der Gewährleistung ist dein Verkaufshändler zuständig.
Nimmst Du die Werksgarantie von Ford in Anspruch, kannst Du auch auch direkt zu Ford gehen. Ich würde dies aber nur unter Einbeziehung des Verkaufshändlers machen, falls der Fehler kompliziert ist und nicht ohne weiteres abgestellt werden kann. Rückabwicklung beispielsweise geht natürlich dann auch nur über den Verkaufshändler.
Auch eine Autobatterie hat Herstellergarantie, unter Gewährleistung fällt diese auch.
Die 500 EUR für eine Starterbatterie halte ich für zu hoch und der Austausch ist sowieso sowohl von der Garantie als auch Gewährleistung abgedeckt, da das Fahrzeug noch kein Jahr alt ist.
Gruss
Michael
Olli2305 am 29 Nov 2024 09:24:25 rolf51 hat geschrieben:Hallo, 500€ für eine Starterbatterie?
Gruß Rolf
Jupp, beim Fordhändler sind die aus Gold. Ein bischen Arbeitszeit , Fehlersuche, Aus-Einbau ist ja auch noch dabei. Auf dem freien Markt geht´s bei 170€ los, wenn man eine passenden Batterie haben möchte.
Pechvogel am 29 Nov 2024 09:36:17 rolf51 hat geschrieben:...500€ für eine Starterbatterie?
Ja, 500€ für eine Starterbatterie, beim Vertragshändler, geht in Ordnung! :eek: Das ist ja nicht nur die nackte Batterie sondern auch der Ein- und Ausbau und das Prüfen der alten Batterie. Das sieht zwar nach Apotheke aus ( sind Vertragshändler ja .. :D ), ist aber so ok. Nicht ok ist das der TE die Batterie bezahlen soll. Selbstverständlich greift sie Sachmängelhaftung auch auf die Batterie! Wenn ich mir heute eine neue Batterie kaufe hat die ja auch 24 Monate Gewährleistung. Sofern der Händler also keine "Falschnutzung" durch versehentliche Tiefentladung, die der Nutzer / Besitzer des Womos zu verantworten hat, nachweisen kann, muss er die Batterie auf seine Kosten tauschen. Das ist auch soweit eigentlich kein Problem da sich Ford, als Hersteller, da auch dem Händler gegenüber kulant zeigt sich an dessen Kosten beteiligt. Selbst unmittelbar nach den 24 Monaten gewährt Ford in der Regel noch etwa 50% auf Kulanz ( eigene Erfahrungen ). Grüße Dirk
HeideMobil am 29 Nov 2024 09:47:24 Bei ATU hatte das mit Einbau 350€ gekostet, dauerte 1 Stunde
fomo am 29 Nov 2024 10:49:11 Da es sich hier um einen aktuellen FORD Transit als Basisfahrzeug handelt, ist von einem dauerhaften Problem mit dem Batteriemanagement auszugehen. Dazu gibt es in diversen Foren mehrere tausend Einträge lange Diskussionsfäden. Der Austausch der Batterie wird das Problem sicher nur vorübergehend lösen.
Das Grundproblem ist, dass der SoC (state of charge, Batterieladestand) nicht korrekt, eher zufällig bestimmt wird. In der Folge wird die Batterie nicht korrekt geladen. Weiter kommt hinzu, dass versucht wird den SoC auf einem Wert von ca. 80 % zu halten. Das misslingt aber nahezu immer.
Olli2305 am 29 Nov 2024 11:11:06 fomo hat geschrieben:Da es sich hier um einen aktuellen FORD Transit als Basisfahrzeug handelt, ist von einem dauerhaften Problem mit dem Batteriemanagement auszugehen. Dazu gibt es in diversen Foren mehrere tausend Einträge lange Diskussionsfäden. ...
Das muss man differnziert betrachten, in den Beiträgen die ich gelesen habe, waren oft die Ford mit 2 Batterien betroffen und oder es wurden einfache Batterien verbaut, die nicht zu den 14,8V Ladespannug passen und nicht Start-Stopp tauglich sind. Auch muss die Kapazität der Batterie in dem Managment Sytem angepast werden, wenn die sich ändert, was oft auch nicht gemacht wird. Das meine Batterie gestorben ist, liegt wohl an einem Internen Fehler, sie hatte einen "Wackelkontakt". Mindest einmal musste ich im Winter überbrücken, ist für auf dauer auch nicht gut für die Lebenserwartung. Habe mir jetzt ein Kabel zur Ladung an die Batterie geklemmt.
Pechvogel am 29 Nov 2024 12:06:37 Olli2305 hat geschrieben:...Auch muss die Kapazität der Batterie in dem Managment Sytem angepast werden, wenn die sich ändert, was oft auch nicht gemacht wird...
Ich weiß jetzt nicht wie das bei dem Transit ist aber es gibt auch Systeme die lernen wenn eine Batterie kaputt geht und reduzieren entsprechend die Kapazität. DANN muss man jede neue Batterie im System anmelden! Auch dann wenn sie vermeindlich die gleiche Kapazität hat wie die alte Batterie ( mal hatte ). Und: bei einem Neufahrzeug kann es auch sein dass die Batterie mal tiefentladen worden ist. Wer weiß wie oft der Wagen "auf- und zugeschlossen" wurde, das Basisfahrzeug offen in einer Halle beim Ausbauer stand, der Händler...., .... Grüße Dirk
andwein am 29 Nov 2024 12:47:44 HeideMobil hat geschrieben: und "Olli2305" Bei ATU hatte das mit Einbau 350€ gekostet, dauerte 1 Stunde
Der Ford hatte eine Silber Calcium Batterie und die Ford Werkstätten bauen diesen Typ auch wieder ein. die höhere Ladeendspannung passt zu dem Batteriemanagement von Ford. Preisvergleiche sollten also schon mit einer Silber Calcium Batterie gemacht werden, sonst sind sie nicht viel wert. Sorry, Gruß Andreas
Olli2305 am 29 Nov 2024 12:49:25 Pechvogel hat geschrieben:Ich weiß jetzt nicht wie das bei dem Transit ist aber es gibt auch Systeme die lernen wenn eine Batterie kaputt geht und reduzieren entsprechend die Kapazität. DANN muss man jede neue Batterie im System anmelden! Auch dann wenn sie vermeindlich die gleiche Kapazität hat wie die alte Batterie ( mal hatte ). Grüße Dirk
Da Habe ich von 2 Händlern 2 Aussagen :) Bei mir musste es gemacht werden, weil das BCM (oder so) seine Einstellungen verloren hatte.... Aber eben eine neue günstige Batterie aus dem Baumarkt einbauen geht halt auf dauer nicht gut.
MarioKlein am 29 Nov 2024 12:55:00 Eine neue Batterie erklärt aber nicht den gemessenen Ruhestrom. Falls eine Alarmanlage installiert ist, könnte die auch eine Ursache sein. Zumindest meine saugt mir im Stand stetig die Batterie leer. Gruß Mario
andwein am 30 Nov 2024 13:10:06 MarioKlein hat geschrieben:Eine neue Batterie erklärt aber nicht den gemessenen Ruhestrom. Falls eine Alarmanlage installiert ist, könnte die auch eine Ursache sein. Zumindest meine saugt mir im Stand stetig die Batterie leer. Gruß Mario
Da hast du wahrscheinlich recht, allerdings ist es auch eine Frage wie und wann der Ruhestrom gemessen wurde. Hat die Ford Werkstatt nach Anweisung gemessen ist er um ca. 0,3A-0,4A zu hoch. Gruß Andreas
Niggi am 30 Nov 2024 14:01:12 Ford ist ja ganz speziell mit den Informationen in der Ford-App... Luftdrücke, Adblue Stand, Ölzustand und noch unwichtigeres, aber der Zustand der Starterbatterie bekommen sie nicht hin oder wollen nicht, wegen Qualitätsansprüchen?
HeideMobil am 01 Dez 2024 09:31:37 Der Ford hatte eine Silber Calcium Batterie und die Ford Werkstätten bauen diesen Typ auch wieder ein.
Danke für den Hinweis, ich war schon unterwegs nach Spanien. Mal sehen was die Ford Werkstatt im Frühjahr sagt.
PaulaufReisen am 02 Dez 2024 00:52:05 Hallo, Wie wird denn der Ruhestrom gemessen und wie hoch darf der maximal sein? Gruß. Paul
Pechvogel am 02 Dez 2024 06:51:17 PaulaufReisen hat geschrieben:..Wie wird denn der Ruhestrom gemessen und wie hoch darf der maximal sein?
Was hatte der Kollege „neyoo“, hier im Thread, am 13.11. geschrieben: neyoo hat geschrieben:…Der Ruhestrom ist immer weniger wie 0.1A am besten 0,03A oder ca.30 mA. Es kann bei modernen Autos einige Minuten dauern, bis der Ruhestrom runter geht. Also Türen zu, Motorhaube zu, Zündung aus, am besten abschließen…
Viel mehr kann man dazu nicht schreiben. Grüße Dirk
Florian0587 am 20 Feb 2025 21:25:13 Hi, ich habe auch einen 2023 gekauften Ford Transit von etrusco. Den Allrad. Ich hab mir hinten eine Lithium Batterie eingebaut und seit dem auch das Problem das meine vordere Batterie spinnt und sehr schnell leer ist.
Ich kann nicht mal mehr starten am nächsten Tag..
Befinde ich mich nicht im Fahrzeug dann ist die Entladung kaum merkbar. Sobald ich aber im Fahrzeug übernachte ist sie am nächsten Morgen tot.
Ist jetzt schon 3x passiert.
Obwohl ich das Fahrzeug auch von innen absperren damit die Systeme runterfahren können. Heute hab ich mir eine neue Batterie eingebaut. Die alte habe ich mit einem Profi Testgerät getestet, sie hat noch einen Soh von 87%..
Merkwürdig.. Ich bin selbst Elektromeister.. das ist für mich nicht begreifbar..
Olli2305 am 21 Feb 2025 08:15:20 Moin, Das hört sich an, als ob irgendwelche Verbraucher auf die Starterbatterie geschaltet sind. Hast du mal den Strom gemessen in den verschiedenen Situationen an beiden Batterien? Damit würde ich anfangen. Hast du einen Booster verbaut, vielleicht ist der falsch eingestellt/ angeklemmt und versucht aus der Starterbatterie nachzuladen.
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