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Ladebooster für Rückladestrom überbrücken?


baerenbisch am 24 Nov 2024 16:34:05

Hallo zusammen,
für meinen schon etwas betagten Carthago habe ich die Bleibatterien gegen LiFePO4 getauscht und einen Votronic VCC1212-30 eingebaut.
Der Cartago hat ein CBE DS-510CA Verteilermodul verbaut und liegt nun in Reihenschaltung hinter dem Ladebooster.
Alles funktioniert problemlos bis auf die Rückladung der Starterbatterie bei Betrieb des Ladenetzteils. Das CBE Verteilermodul stellt hierfür einen
Ladestrom je nach Ladezustand der Aufbaubatterie von bis zu 2A bereit. Dieser Ladestrom wird über die Leitung von/zur Starterbatterie/Lichtmaschine
geführt. Da hier nun aber der Ladebooster dazwischen geschaltet ist funktioniert das nicht und auch die im Ladebooster integrierte Rückladefunktion
natürlich nicht, da dessen Ausgang wegen des Trennrelais im CBE nicht an der Plus-Versorgung des Ladegeräts/Aufbaubatterie liegt.
Ich frage mich nun ob ich den Ladebooster beim Betrieb des Ladegeräts einfach überbrücken kann ? (es gäbe da günstigerweise einen freien
Schaltkontakt an dem Relais welches vom Ladegerät geschaltet wird, genialerweise auch sehr nahe des Ladeboosters).
Also was könnte passieren den Ein- und Ausgang des Ladeboosters während der Ladung mittels Ladegerät (Landstrom) kurzzuschließen?
Mir helfen schon Eure Gedankengänge ... ich verklage niemanden :lol:

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baerenbisch am 24 Nov 2024 17:10:36

PS.: Die Starterbatterie ist natürlich weiterhin ein Bleiakku ...

BossHogg am 24 Nov 2024 18:33:01

Servus,
eine Möglichkeit ist ein kurzer heftiger Ausgleichsstrom der Dir Relaiskontakte verschweißen läßt und Leitungen beschädigt.

Eine weitere Möglichkeit wäre das Kochen, oder schlimmer, die Explosion der Bleibatterie.

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baerenbisch am 24 Nov 2024 19:33:51

Hmm, interessant,

eine Möglichkeit ist ein kurzer heftiger Ausgleichsstrom der Dir Relaiskontakte verschweißen läßt und Leitungen beschädigt.


wo käme der Ausgleichsstrom her? AFAIK liegt doch nur der (relativ geringe) Ladestrom aus dem CBE an und,

weitere Möglichkeit wäre das Kochen, oder schlimmer, die Explosion der Bleibatterie.


dieser Ladestrom nimmt ab und versiegt wenn die Starterbatterie "voll" ist ...

:?: :?:

Hannus am 24 Nov 2024 20:26:20

Kannst du so machen, original ohne Booster sind die beiden Drähte ja direkt verbunden und da knallt und Raucht auch nichts.
Du hast jetzt praktisch zwei "Standbycharger" hintereinander geschaltet, was durch die zwei Dioden nichts bringt. Du könntest aber auch einfach die Diode in der DS510 überbrücken.

baerenbisch am 24 Nov 2024 22:39:44

> Du könntest aber auch einfach die
> Diode in der DS510 überbrücken

Eigentlich wollte ich das DS510 nicht gross auseinandernehmen. Viele Anschlüsse und recht umständlich zu erreichen.
Welche Diode wäre es?
Wo zu finden?
Welche Funktion hat die?
Meinungsmäßig steht es hier nun 1:1 - Versuch macht kluch (oder arm...)
Sagt noch jemand etwas?

Gast am 24 Nov 2024 22:48:05

Kannst auch mit einem Stand by charger machen oder billiger mit einer Shotty Diode und einer PTC Sicherung.

Hida am 25 Nov 2024 08:26:54

Moin,
ich habe den gleichen Booster auch in Reihe zum EBL eingebaut.
Das Ganze lässt sich einfach durch ein "Bypass" Relais lösen und ist eine vom Hersteller empfohlene gängige Lösung.
Das Wechselrelais verbindet bei Motor aus (kein D+) die +12V von der Starterbatterie mit dem EBL Eingang (=Booster-Ausgang). So, als wäre gar kein Booster verbaut.
Bei anliegenden D+ Signal wird die Verbindung gekappt und direkt zum Booster Eingang geleitet der mit seinem Ausgang dann das EBL versorgt. Es gibt gute Einbauskizzen dazu im Netz.

Hoffe, das hilft dir. Viel Erfolg.
Gruß
Matthias

mv4 am 25 Nov 2024 09:21:08

so wie es Hida beschreibt...oder erst gar keinen Booster einbauen...das hätte genauso gut funktioniert

Hannus am 25 Nov 2024 09:35:47

Kannst auch mit einem Stand by charger machen oder billiger mit einer Shotty Diode und einer PTC Sicherung.

Den hat er schon, nur leider zweimal. Also doch Relais um einen zu überbrücken.

Diode und PTC.jpg

Tinduck am 25 Nov 2024 09:51:44

Einfach den Booster wieder ausbauen, Originalzustand herstellen und alles funktioniert wie es soll...

Den Booster braucht man zwingend nur bei neueren Fahrzeugen mit 'intelligenter' (haha) Lichmaschinensteuerung. Wenn das Laden der Aufbaubatterie über die LiMa mit Blei funktioniert hat, funktioniert es auch mit LiFePO.

bis denn,

Uwe

baerenbisch am 25 Nov 2024 10:21:30

Den Booster braucht man zwingend nur bei neueren Fahrzeugen mit 'intelligenter' (haha) Lichmaschinensteuerung. Wenn das Laden der Aufbaubatterie über die LiMa mit Blei funktioniert hat, funktioniert es auch mit LiFePO.


Dem ist so nicht! Ich bin anfangs auch von dieser Meinung ausgegangen und habe lediglich die 2 Bleibatterien durch LiFePO4s ersetzt. In der Praxis wurden diese
aber nur zu einem Bruchteil der Kapazität geladen. Daraufhin habe ich die Ladespannung/Ladestrom bei Fahrt überprüft wobei sich zeigte, daß die Spannung nicht über 13,6V hinauskam und der Strom in die LiFePO4s nur um wenige Ampere pendelte. Das Fahrzeug (Basis Sprinter 903) ist 20 Jahre alt und hat daher wohl eher eine "dumme" LiMa, allerdings wurde die LiMa 2016 in Italien gewechselt. Ob die da was
"intelligentes" als Ersatz genommen haben weiß ich nicht. AUF JEDEN FALL HAT ES OHNE BOOSTER NICHT FUNKTIONIERT!
Nach Einbau des Boosters perfekte Ladung mit 20-30A.

Auf jeden Fall besten Dank für die wertvollen Hinweise von Euch. Ich warte jetzt noch auf eine eventuelle Antwort seitens Votronic.
Ich möchte hier erwähnen daß diese Firma sich tatsächlich mit meiner Anfrage beschäftigt und geantwortet hat. (Ist heute nicht mehr selbstverständlich, leider)
Deren erste Antwort gibts hier im Anhang. Erst daraufhin ist mir die Idee mit dem Brücken gekommen und darauf steht die Antwort noch aus.
Ich denke ich probiere es dann aus - Ergebnis wird hier natürlich mitgeteilt.

mv4 am 25 Nov 2024 10:46:59

die Lima hat die selbe KI wie bei den neuen Fahrzeugen = 0...es ist das Steuergerät was die Lima bei den neueren Fahrzeugen beeinflusst.

Tinduck am 25 Nov 2024 13:04:49

baerenbisch hat geschrieben:Dem ist so nicht! Ich bin anfangs auch von dieser Meinung ausgegangen und habe lediglich die 2 Bleibatterien durch LiFePO4s ersetzt. In der Praxis wurden diese
aber nur zu einem Bruchteil der Kapazität geladen.


Dann wurden deine Bleibatterien auch schon nicht voll geladen, hast Du nur nicht gemerkt, weil die keine meckernde App hatten.

Sagen wirs mal so: wenn man mit Bleibatterien die nötige Ladeschlussspannung an der Bordbatterie erreicht (14,4 Volt bei Blei/Nass), erreicht man die auch mit LiFePOs und dann ist kein Booster nötig.

Um eine unvorteilhafte Verkabelung/Übergangswiderstände (das wird bei dir das Problem sein) zu kompensieren, dafür kann man Booster nehmen. Dann wird der Stromweg zum Booster etwas wärmer, aber die Batterie bekommt ihre Spannung...

bis denn,

Uwe

baerenbisch am 25 Nov 2024 14:36:32

wenn man mit Bleibatterien die nötige Ladeschlussspannung an der Bordbatterie erreicht (14,4 Volt bei Blei/Nass)


Ja, wenn ...

Ich bin hunderte von km am Stück gefahren, Licht komplett an (kein Tagesfahrlicht), 12V Kühlschrank mit TK am laufen, die Starterbatterie und Aufbaubatterien nicht nagelneu, da
waren nie mehr als 13,8V zu bekommen. Bleibatterien werden damit nicht ganz aber schon ordentlich voll, LiFePO4 eher nicht.

ich will hier auch nur von meinen Praxiserfahrungen berichten und da hat sich der Einbau des Boosters in voller Hinsicht gelohnt.
Die funktionierende Rückladung wäre das Sahnehäubchen.

LG

Hannus am 25 Nov 2024 15:33:40

Mit 13,8V bekommst du eine LiFePO auf bis zu 99% voll. Die Akkus meiner Hausanlage laufen auch nur mit 13,8V bzw. mal vier mit 55,2V.

Die Frage währe jetzt, wie hoch war die Spannung der Starterbatterie im selben Moment. Durch den höheren möglichen Ladestrom einer LiFePO kann es bei einer schlechten Verkabelung schon etliche Stunden dauern, bis die ankommende Ladespannung die Spannung der Starterbatterie von ca. 14,4V erreicht.

Stocki333 am 26 Nov 2024 17:24:18

baerenbisch hat geschrieben:Ich bin hunderte von km am Stück gefahren, Licht komplett an (kein Tagesfahrlicht), 12V Kühlschrank mit TK am laufen, die Starterbatterie und Aufbaubatterien nicht nagelneu, da waren nie mehr als 13,8V zu bekommen.

Normales Verhalten vieler LM die mit Belastung laufen.
Hättest du nach den hunderten KM mal die SB Spannung gemessen nach abschalten des Lichtes und Gebläses. Wärst du draufgekommen, das die Spannung dan n auf mind. 14,3-14,4 steigt. Ohen der Lithium. Da mußt du länger warten.
Sollte das nicht der fall sein.
Strombremser in der Verkabelung oder lausiger Regler in der Austauschlichtmaschine.
Und ja ein Lithium Accu gilt als Voll. Wenn die Spannung 13,6 Volt ist und der Strom auf 0 A ist.
Bleibatterien werden damit nicht ganz aber schon ordentlich voll, LiFePO4 eher nicht.

Alao die Bleibatterie kann dir das ja nicht erzählen. Aber welche Lithium erzählt dir das . Das sie nix zum Futtern bekommt. Und beschwert sich.
Franz

baerenbisch am 02 Dez 2024 13:51:28

:idea: Abschließend möchte ich berichten, daß die Überbrückung des Ladeboosters im Betrieb mit Landstrom
wie erwartet ausgezeichnet funktioniert. Ein ohnehin vorhandenes Relais welches auf vorhandenen
Landstrom reagiert schaltet die Brücke für den Ladestrom von etwa 2A und es reicht ein dafür einfaches
0,75- 1 mm² Kabel aus. Das einzige Problem welches entsteht ist, daß man bei Landstromversorgung
nicht auf die Idee kommen sollte den Motor zu starten. Ich werde dran denken :idea: :) :idea:

backspin am 03 Dez 2024 11:42:50

Dann brauchst Du noch ein Relais, das bei Zündungsplus die Steuerleitung zum Umschaltrelais trennt ;D

Bei meinem Mobil kommen auch maximal 10A vom der LM bei der Aufbaubatterie (280Ah LFP) an. Wenn dann noch der Kühlschrank läuft, kann man eine Weltreise planen um die Aufbaubatterie während der Fahrt wieder voll zu bekommen.

Einen Booster betreibe ich aktuell (noch) nicht. Die Ladung der Starterbatterie habe ich über ein fest angeschlossenes Ladegerät gelöst. Wenn Landstrom vorhanden oder der Wechselrichter läuft, wird (sofern der Stecker gesteckt ist) die SB vom CTek geladen.

baerenbisch am 03 Dez 2024 15:41:29

backspin hat geschrieben:Bei meinem Mobil kommen auch maximal 10A vom der LM bei der Aufbaubatterie (280Ah LFP) an. Wenn dann noch der Kühlschrank läuft, kann man eine Weltreise planen um die Aufbaubatterie während der Fahrt wieder voll zu bekommen.


Die Meinungen zum "boostern" gehen ja sehr weit auseinander, von "völlig nutzlos/überflüssig" bis "hat mein Problem gelöst" ist wohl alles vertreten,
alles auch mit viel Theorie hinterlegt.

Meine Praxiserfahrung ist der Ladebooster hat sich gelohnt.

Warum in diesem Thread nun alle Zeichnungen nicht mehr zu sehen sind verstehe ich nicht. Sie sind zum Verständnis worum es hier ging
m.E. nach essenziell.

Hannus am 03 Dez 2024 16:28:08

Vieleicht noch ein Tip. Dazu muß man wissen, daß der simmulierte D+ bei CBE im inaktiver Zustand auf Masse liegt.
Wenn du also den Minuspol deines Relais nicht mit Masse, sondern mit D+ verbindest, dann kann das Relais nur schalten, wenn der Motor aus ist. Bei aktivem D+ und Landstrom liegen auf beiden Seiten des Relais +12V, es schaltet also nicht, bzw. es fällt ab, wenn der Motor bei Landstromanschluß gestartet wird.
Unabhängig davon gehört in deinen Bypass eine Sicherung, passend zu den (dünnen) Kabeln.

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