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PV Neuer Einspeisevertrag möglich?


Jagstcamp-Widdern am 29 Jan 2025 10:31:44

mein pv - einspeisevertrag für die kleinanlage auf dem dach ist nach 20 jahren ausgelaufen.
jezz gips noch 8 cent, also verbrauche ich soviel wie möglich selbst.
den bau eines speichers halte ich für unwirtschaftlich, ein e-auto brauch und will ich nicht.

hat schonmal jemand einen neuen vertrag abgeschloszen, bei dem marktpreise bezahlt werden?
vermarktet jemand selbst, z.b. über die strombörse?

allesbleibtgut
hartmut

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WomoToureu am 29 Jan 2025 10:53:53

Das kannst Du vergessen. Alle "ausgeförderten" PV Anlagen haben aber weiterhin Anspruch auf Vergütung des eingespeisten Strom.

Aber lediglich in Höhe des “Jahresmarktwert Solar” ("JW Solar"). Sind aktuelle knapp 3 ct / kWh.

Jagstcamp-Widdern am 29 Jan 2025 11:00:14

ja,
das weisz ich, genau deshalb meine frage...

allesbleibtgut
hartmut

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amino am 29 Jan 2025 11:09:23

Die Batterien kosten doch nichts mehr ...
10kw als Pylontech kosten mit Glück 1800€

Jagstcamp-Widdern am 29 Jan 2025 11:29:12

Das habe ich bisher gefunden, ich maile mal Vattenfall an, bin eh kunde:


Optionale Direktvermarktung von Bestandsanlagen

Wenn die Solaranlage vor dem 1. August 2014 in Betrieb genommen wurde, können Betreiber auch weiterhin zwischen der festen Einspeisevergütung und der Direktvermarktung wählen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, monatlich und unter Beibehaltung des Anspruchs auf die vorherige fixe Einspeisevergütung in das gewohnte Vergütungsmodell zurück zu wechseln.
Marktprämienmodell nach EEG

Beim mit EEG 2012 eingeführten Marktprämienmodell erhält der Anlagenbetreiber als Vergütung einen „anzulegenden Wert“. Der anzulegende Wert ist abhängig von der Größe der Anlage und kann administrativ festgelegt oder mittels Ausschreibungen ermittelt werden (Ausschreibungspflicht für Anlagen über 750 kWp).

Um am Marktprämienmodell teilnehmen zu können, schließt der Anlagenbetreiber einen Vertrag mit einem Direktvermarkter, vom dem er den an der Strombörse erzielten Erlös ausgezahlt bekommt. Als über das EEG festgeschriebene Förderung gibt es die sogenannte Marktprämie dazu, die Anlagenbetreiber vom Verteilnetzbetreiber erhalten. Die Marktprämie gleicht dabei die Differenz zwischen Börsenerlös (Marktwert) und fixer Einspeisevergütung aus. Bei Anlagen kleiner 100 kWp liegt der anzulegende Wert sogar um 0,4 Cent/kWh höher als die Einspeisevergütung.

Die Marktprämie erhalten nur die Betreiber, die sich für die Direktvermarktung mit Marktprämie anstelle der staatlichen Einspeisevergütung entschieden haben oder die per Gesetz zu einer Direktvermarktung verpflichtet sind.
Direktvermarktung Solarstrom

Das Markprämienmodell setzt sich generell aus drei Pfeilern zusammen: der Marktprämie, der Managementprämie (mittlerweile in der Marktprämie enthalten) und einer Flexibilitätsprämie für Betreiber von Biogasanlagen. Die Marktprämie ist eine (ehemals über die EEG-Umlage finanzierte) Zahlung an Betreiber, die Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen. Sie gleicht die Differenz zwischen dem Großhandelspreis für Strom und der anlagenspezifischen Förderhöhe aus. Die Marktprämie wird vom Netzbetreiber an den Anlagenbetreiber ausgezahlt, aber eben nur, wenn diese die EEG-Vergütung nicht in Anspruch nehmen und sich für die Direktvermarktung entschieden haben. Die Marktprämie stellt sicher, dass direkt vermarkteter Strom genauso viel einbringt, wie die EEG-Vergütung.

Außerdem erhielten Betreiber einer Anlage eine Managementprämie. Sie sollte die zusätzlichen Kosten decken, die durch abweichende Einspeiseprognosen verursacht werden. Wer nämlich Strom anbietet und die Einspeiseprognose verfehlt, muss eine Geldstrafe zahlen. Da diese Prognose bei erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne im Gegensatz zu Biogas und Wasserkraft schwer abzugeben ist, wird die Höhe der Managementprämie dem Energieträger angepasst.

Die Flexibilitätsprämie richtet sich ausschließlich an Betreiber von Biogasanlagen. Damit werden Investitionen gefördert, die die Regelbarkeit der erzeugten Leistung erhöhen, um diese besser an den Bedarf anpassen zu können. Es handelt sich dabei meist um die Anschaffung zusätzlicher Gas- oder Wärmespeicher.
EEG-Umlage wurde abgeschafft
Stromkunden müssen seit dem 1. Juli 2022 keine EEG-Umlage mehr zahlen. Das "Gesetz zur Absenkung der Kostenbelastung durch die EEG-Umlage" hat den Bundesrat passiert und ist in Kraft getreten.
Mehr erfahren
Wie funktioniert die Direktvermarktung?

Voraussetzung für die Direktvermarktung ist der Abschluss eines Vertrages mit einem Direktvermarktungsunternehmen. Diese Verträge sind in der Regel standardisiert und sehr übersichtlich gestaltet. Anbieter für die Direktvermarktung von Solarstrom sind beispielsweise BayWa r.e., Green Energy Products GmbH, EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Energy2market GmbH und Vattenfall Energy Trading GmbH.
Vor-Ort-Vermarktung

Neben der Direktvermarktung besteht die Möglichkeit einer sogenannten Vor-Ort-Vermarktung. Das heißt, dass überschüssiger Solarstrom ohne Durchleitung durch das Netz an Nutzer in räumlicher Nähe, z.B. an die Mieter eines Hauses verkauft wird.

Die Vor-Ort-Vermarktung hat den Vorteil, dass der Anlagenbetreiber vom Abnehmer einen höheren Preis als die Einspeisevergütung erhält und der Abnehmer selbst weniger für den Solarstrom zahlt, als beim Bezug über den Stromanbieter. Zudem entfällt die Stromsteuer.

Voraussetzung für die Vor-Ort-Vermarktung ist, dass der Strom nicht durch das öffentliche Netz geleitet wird. Müssen zusätzliche Leitungen gelegt werden, kann diese Art der Vermarktung sehr teuer werden. Bei der Lieferung von Strom an Dritte wird der Anlagenbetreiber aus rechtlicher Sicht immer zum Energieversorger, was zahlreiche zusätzliche Pflichten zur Folge hat (Aufbau eines Strombilanzkreises, Abführen von Netzentgelt und Konzessionsabgabe etc.).

Der Aufwand für die Vor-Ort-Vermarktung steht für Betreiber kleiner PV-Anlagen oftmals in keinem Verhältnis zum Nutzen. Daher ist es im Allgemeinen sinnvoll, sich an einen professionelles Dienstleister mit der Konzession zur Direktvermarktung zu wenden.

Dr. Kerstin Reimann
Redakteurin

Kerstin Reimann, Jahrgang 1971, studierte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Germanistik und Philosophie. Nach einigen Jahren literaturwissenschaftlicher Forschungstätigkeit absolvierte sie eine Weiterbildung zur PR-Beraterin und arbeitete bei einem kommunalen Unternehmen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Seit 2020 ist sie als Redakteurin in der Photovoltaikbranche tätig.

Tinduck am 29 Jan 2025 11:29:50

Ich würde auch zusehen, dass ich nix mehr einspeise, sondern den Strom selber nutze, wenn die Förderung ausgelaufen ist.

Ein Akku kann da helfen, und so teuer sind die wirklich nicht mehr.

Hängt natürlich auch davon ab, wie groß die Anlage ist. Ist immer eine sehr individuelle Rechnung.

Hier gibts nen ganz guten Rechner, um die Akku- und PV-Größe auf den eigenen Verbrauch abzustimmen, mit Amortisationsrechnung:

--> Link

bis denn,

Uwe

Joachim260 am 29 Jan 2025 11:30:25

amino hat geschrieben:Die Batterien kosten doch nichts mehr ...
10kw als Pylontech kosten mit Glück 1800€


Wo gibt es die zu dem Preis? Außerdem brauchts auch noch einen Batteriewechselrichter.

Gruß
Joachim

Marsu123 am 29 Jan 2025 13:24:37

Moin,

15Kwh für unter 2000,-
--> Link

Grüße Ralf.

amino am 29 Jan 2025 13:35:29

Wo gibt es die zu dem Preis? Außerdem brauchts auch noch einen Batteriewechselrichter.


Überall

Screenshot_20250129_123021_Samsung Internet.jpg


Bei kleinanzeigen zurzeit für 890€



Wechselrichter genau so .
Ich hatte damals noch vor 3 oder 4 Jahren 1800€ bezahlt .
Heute kostet der MultiPlus-II 5000 nurnoch 650€ also fast 1/3.

Finde die Preise zz sowas von günstig.

Hab mir zuhause nur eine Inselanlage gebaut ....Keine Anträge etc.
Und alles was zuviel ist wird genutzt (Warmwasser, pool etc)

amino am 29 Jan 2025 13:36:38

Marsu123 hat geschrieben:Moin,

15Kwh für unter 2000,-


Grüße Ralf.



Noch besser...krass :eek:

Kuhtreiber am 29 Jan 2025 13:42:17

Marsu123 hat geschrieben:Moin,

15Kwh für unter 2000,-

Grüße Ralf.


Jetzt mal eine Frage von einem Laien, der 0 Ahnung hat. Kann man das Teil im Hausnetz anschließen und im Falle eines Stromausfalls alle Geräte damit betreiben? Wenn ja wie groß müsste die Solaranlage sein? Ich möchte auch nichts einspeisen sondern den Strom selber verbrauchen.

amino am 29 Jan 2025 13:51:59

Jetzt mal eine Frage von einem Laien, der 0 Ahnung hat. Kann man das Teil im Hausnetz anschließen und im Falle eines Stromausfalls alle Geräte damit betreiben?


In Spanien habe ich ein Haus das läuft nur so ....
Mit Warmwasser, sehr grossem Pool .
Spühlmaschine, Waschmaschine , Backofen , Herd etc.


In Deutschland schaffe ich es von Ende März bis Ende September ohne Strom von der Stadt zu nehmen .
Im Winter schalten wir dann hin und her (je nach Akku stand )
Waschmaschine läuft 12 Monate über den Akku.
Man muss halt sich dann etwas Gedanken machen , wann man was anmacht.
Kann dann nicht gleichzeitig kochen , waschen und geschirrspüler an machen.
Aber Mit der Zeit hat man das gut drauf.

Selbst Schwiegermutter habe ich sowas gebaut und die bekommt es hin .

Das ist heutzutage so einfach und günstig.

Kuhtreiber am 29 Jan 2025 14:05:02

Und wie viel kWh und Solar benötigt man dafür?

Joachim260 am 29 Jan 2025 14:09:46

Kuhtreiber hat geschrieben:
Jetzt mal eine Frage von einem Laien, der 0 Ahnung hat. Kann man das Teil im Hausnetz anschließen und im Falle eines Stromausfalls alle Geräte damit betreiben? Wenn ja wie groß müsste die Solaranlage sein? Ich möchte auch nichts einspeisen sondern den Strom selber verbrauchen.


In Deutschland wirst du dein Haus nicht das ganze Jahr damit betreiben können, also brauchst du beides, Speicher und Netz.
Das bedeutet, daß du einen Wechselrichter mit Notstromversorgung benötigst, der dir bei Netzausfall das Netz wegschaltet, denn sonst gibt es Probleme wenn das Netz wieder kommt und Wechselrichter und Netz nicht synchron laufen. Ein normaler Solarwechselrichter funktioniert auch ohne Netzspannung nicht, das machen nur Inselwechselrichter oder Solarwechselrichter mit Notversorgung.

Gruß
Joachim

Kuhtreiber am 29 Jan 2025 14:20:37

Klar, ohne Sonne kein Strom. Kann das verlinkte Gerät das? Ich muss mal in eine Beratungsstelle gehen, das Thema geht mir schon lange durch den Kopf.

WomoToureu am 29 Jan 2025 14:37:20

Kuhtreiber hat geschrieben:Jetzt mal eine Frage von einem Laien, der 0 Ahnung hat. Kann man das Teil im Hausnetz anschließen und im Falle eines Stromausfalls alle Geräte damit betreiben?

Auch wir haben so etwas, jedoch mit Netzanschluss.
Wenn wir Stromüberschuss haben, geht der in den Speicher. Ist der voll ins Stromnetz.
Wird Strom benötigt entläd der Speicher entsprechend, ist der leer kommt der Strom aus dem Stromnetz.
Fällt das Stromnetz aus und ist Energie im Speicher trennt der Multiplus II das HAusnetz automatisch ab udn versorgt es ( bis der Energiespeicher leer ist ) --> Link

Luppo am 29 Jan 2025 16:17:13

In der Theorie ist das alles chic, die Praxis lehrt einem oft was anderes.
Ich habe seit 5 Jahren ein reines PV-System mit Eigenverbrauch und Einspeisung auf dem Garagendach, ohne Batterie, da es sich damals nicht rechnete.
Ich kann mein Verbrauch und eine mögliche Batterienutzung daher aufgrund der vorhandenen Werte sehr genau prognostizieren.
Und es rechnet sich für unser Szenario immer noch nicht. Amortisation 14 Jahre, ohne das Kapital zu verzinsen. Ob dann der Speicher und der WR überhaupt noch lebt?
Fazit: Erst rechnen, dann entscheiden.
Im Sommer sind wir praktisch schon ein gutes Stück autark, die Energie wird von Oktober bis März benötigt, nur da kommt nichts rein wegen Dunkelheit.

Jagstcamp-Widdern am 29 Jan 2025 16:40:39

ich musz mich ersma kundig machen, ob ich einen speicher mit zubehör und klemmarbeiten abschreiben kann.(so 5k in 6 jahren oder so...).
die verluste könnte ich wegen dem sp gebrauchen!
wenn ja, denke ich weiter, wenn nein lohnt das me nicht....

allesbleibtgut
hartmut

rkopka am 29 Jan 2025 16:43:53

Wie sieht es denn in Deutschland mit Energiegemeinschaften aus ? Wir hatten hier gerade einen Vortrag dazu und das klang ja ganz gut.

RK

wolfherm am 29 Jan 2025 16:45:59

Bleibt doch mal beim Thema. Ist ja schön, was ihr so alles habt, aber es geht hier um einen neuen Einspeisevertrag……


:thema:

amino am 29 Jan 2025 20:29:34

wolfherm hat geschrieben:Bleibt doch mal beim Thema. Ist ja schön, was ihr so alles habt, aber es geht hier um einen neuen Einspeisevertrag……


:thema:



Oder ggf um Batterien........

Er schreibt doch selbst das er es mal ausrechnen muss und es ist SEIN Thema

Lese doch einfach nicht mit

Joachim260 am 29 Jan 2025 21:25:30

Hallo Hartmut

ob sich ein Energiespeicher lohnen könnte kommt auf die eigenen individuellen Parameter an die du hast. Ich habe das mal für mich errechnet. Ich habe eine 7.2KwP Anlage Ausrichtung S/O und einen SMA Wechselrichter dran hängen. Durch registrierung im Sunny-Portal kann ich jeden Tageswert runterladen. Ich hab mir dann eine Excel-Tabelle gebaut die anhand meiner Werte errechnet wie weit sich ein Speicher bei mir jeweils entladen bzw. laden würde, kann also anhand von Realwerten nachvollziehen wie das Jahr mit Speicher gewesen wäre. Ich habe mit einem neuen Hybridwechselrichter von SMA und einem BYD Speicher mit 7,7 und 10,2 KW gerechnet. Invest 6000 bzw. 7000€. Smartmeter das noch benötig wird habe ich.
Die Armortisationszeit bei einem Strompreis von 27,6 Cent läge bei 12 bzw 13 Jahren. Jetzt muß ich aber noch die entfallende Sinspeisevergütung von 12,6 Cent berücksichtigen (das wäre bei dir ja nicht mehr der Fall) dann liegt die Armortisation bei 22 bzw 23 Jahren. Steigende Strompreise sind hier nicht berücksichtigt.
An 53 Tage würde ich nicht mal 1kW in den Speicher laden können, voll würde der 7,7 kw Speicher an 219 Tagen und der 10,2 KW nie werden.
Ich mach mir über Speicher erst wieder gedanken wenn die Einspeisevergütung wegfällt, also wenn ich in deiner Situation bin. Dann dürfte die Armortisationszeit, allein auf Grund der steigenden Strompreise, vermutlich deutlich unter 10 Jahren liegen.

Gruß
Joachim

ChristianF am 30 Jan 2025 00:37:51

Kuhtreiber hat geschrieben:Jetzt mal eine Frage von einem Laien, der 0 Ahnung hat. Kann man das Teil im Hausnetz anschließen und im Falle eines Stromausfalls alle Geräte damit betreiben?

Nein. Zumindest nicht ohne Weiteres. Der verlinkte Speicher ist ein DC Speicher mit 51,2V Spannung. Wenn Du da einfach ein Kabel dranbaust und es in eine Steckdose steckst, passiert im besten Fall nichts, im schlimmsten Fall brennt Dir die Bude ab (OK, eher unrealistisch, but so what, theoretisch möglich).
Du brauchst noch mindestens folgendes dazu:
- (mindestens) einen Batteriewechselrichter (idealerweise gleich mit Ladegerät, zB Multiplus II von Victron)
- eine Messeinrichtung
- eine Steuerung (zB Victron Cerbo oder ähnliches)
- einen Haufen Kabel und Montagematerial
- einen Elektriker für Installation und Anmeldung

Sollte Dein Haus einen dreiphasigen Stromanschluss haben und Du wirklich ALLE Verbraucher verwenden wollen, brauchst Du entweder EINEN dreiphasigen WR oder DREI einphasige WR.

Ja, möglich ist das alles, aber es ist nicht mit der Investition in den Speicher getan.

Kuhtreiber hat geschrieben:Wenn ja wie groß müsste die Solaranlage sein? Ich möchte auch nichts einspeisen sondern den Strom selber verbrauchen.

Der Link zum PVTool vom Akkudoktor ist genau das Richtige, was Dir diese Frage beantworten kann. Der Mann ist genial.

Übrigens:
amino hat geschrieben:10kw als Pylontech kosten mit Glück 1800€

Ich hatte mich auch lange auf die Pylontechs eingeschossen, bis ich realisiert habe dass sie 15S Speicher mit 48V sind, wohingegen die meisten anderen Speicher 16S Speicher mit 51,2V sind (wie auch der hier oben verlinkte). Warum ist das wichtig? Möchte ich später mal weitere Akkus hinzufügen, muss ich in der Spannungslage bleiben, in der ich angefangen habe. Nach meiner Wahrnehmung bildet sich 16S zunehmend als Standard heraus, 15S wird eher weniger und Pylontech ist einer der wenigen verbleibenden "Großen" in 15S. 16S mit 51,2V gibt es wie Sand am Meer.
Als 16S gefallen mit die PYTES E-Box 48100R (ab 920€) oder deren Nachfolger Pytes V5a (ab knapp über 1000€) sehr gut.

Luppo am 30 Jan 2025 09:24:37

Wer ein Hochvolt-System betreibt, wie ich einen Solaredge-WR, der arbeitet mit 400V, der braucht auch einen Hochvolt-Speicher. Da wird das Angebot dünn und die Preise höher.

Tinduck am 30 Jan 2025 09:40:18

Für unser BKV würde sich ein Speicher auch nicht lohnen.

Wir verbrauchen soviel selbst, dass ein Speicher nur ca. 40 Euro im Jahr einsparen würde (eben das, was jetzt ins Netz eingespeist wird, könnte man dann noch selber verbrauchen).

Bei Kosten von mindestens 500 Euro lohnt dat nich.

Wenn man mehr Panels draufschmeisst und so den Ertrag erhöht, siehts wieder anders aus, aber kostet auch erstmal...

Ich warte erstmal noch die 1,5 Jahre, bis das BKV amortisiert ist, und schau dann, wie die Lage ist.

bis denn,

Uwe

silver34 am 30 Jan 2025 10:48:13

Ich weis ja nicht was ihr so macht!

Der eine bkommt mit 7,2kWp sein 10Kwh-Speicher nicht voll! Sorry im Sommer dürften da bis zu 40-50kWh am Tag kommen warum sollte der nicht voll werden?
Der Andere schafft alles was von oben kommt gleich zu verbrauchen! Klar wenn ich immer ein Grundverbrauch von 800W geht das!!!

Ja es dauert sicher bis sich sowas amotisiert (wenn überhaupt!)!!!

Wir haben so ein Jahresverbrauch von 2000kWh/Jahr!
Mit unserem Balkonkraftwerk (mit 2000Wp) und 16kWh-Speicher (Gesamtkosten so 3000.-) schaffen wir es von Mai-September 80% unseres Verbrauchs zu decken!
Klar bei 600.- Stromkosten in Jahr ist das nicht schnell amotisiert, aber so die Hälfte sind es! Und im Hochsommer hab ich mir den Luxus gegönnt die Klimaanlage laufen zu lassen weil der Speicher ab Mittag voll ist und so der Strom ungenutzt bleiben würde!!!!

amino am 30 Jan 2025 11:06:52

Sollte Dein Haus einen dreiphasigen Stromanschluss haben und Du wirklich ALLE Verbraucher verwenden wollen, brauchst Du entweder EINEN dreiphasigen WR oder DREI einphasige WR.


Das geht auch mit 1 Phase wenn man sie brückt ...
Was läuft den zu Hause mit Starkstrom ? Es ist nurnoch der Herd und selbst der geht über 220v wenn man nicht alle Platten gleichzeitig an macht ( aber da liegt auch die Begrenzung vom 5kw Wechselrichter)


Einzige was ich noch habe ist ein 500 Liter Kompressor in der Werkstatt, Hebebühne , etc schraube ich an Autos stelle ich auf Netz um (aber das ist ja kein normaler Haushalt )

WomoToureu am 30 Jan 2025 11:31:04

ChristianF hat geschrieben:Warum ist das wichtig? Möchte ich später mal weitere Akkus hinzufügen, muss ich in der Spannungslage bleiben, in der ich angefangen habe..

Ist wie Wolgang zutreffend erwähnt OT, aber ich finde es relativ unwichtig. Man kann an jeden Multiplus ein anderes System hängen, ein Multiplus II bekommst Du für ca. 600 € und der läd dann max. 3,4 kW.
Fazit: Akkus sind Verschleißgegenstände, halten nur ca. 10 Jahre und selbstverständlich kann man auch mehrere Energiespeicher in einem Haus relalisieren. ( Wenn Platz und Geld vorhanden ist :D )

amino hat geschrieben:Das geht auch mit 1 Phase wenn man sie brückt ...

Ich habe neben der Unterverteilung eine weitere eingesetzt. Darin sind alle Lichtstromkreise, Kühlschrank, Geschrierschrank usw. ( was wichtig ist ) Die UV wird vom Ausgang des Multiplus II versorgt der unterbrechungsfrei auch bei Netzausfall weiter mit Strom versorgt wird. Das ganze mit Wechselstrom 230 V betrieben, also eine Phase. Ein Notstromagregant ist vorhanden um im Falle eines Falles den Energiespeicher wieder aufzuladen, wenn Solar nicht reicht.

silver34 am 30 Jan 2025 11:39:24

amino hat geschrieben:Das geht auch mit 1 Phase wenn man sie brückt ...
Was läuft den zu Hause mit Starkstrom ? Es ist nurnoch der Herd und selbst der geht über 220v wenn man nicht alle Platten gleichzeitig an macht ( aber da liegt auch die Begrenzung vom 5kw Wechselrichter).


Man muss im Prinzip an der übrigen Hausinstallation garnichts ändern!
Einzig ein Smartmeter direkt nach dem Zähler und die 5 kW kann man getroßt in eine Phase speisen. Das Smartmeter regelt dann die Einspeisung und die Stromzäher salidieren die 3 Phasen und gut ist!
Ist vielleicht nicht optimal fürs Netz wenn in Phase 1 4000W eingespeißt werden und die 4000W von Phase 2 und 3 verbraucht werden aber der Zähler wird dabei nicht hochgezählt!!!

Jagstcamp-Widdern am 30 Jan 2025 11:39:39

ok, ersma danke!
meine steuertante meint, dasz ich in die "stromfirma" problemlos 6k oder mehr für speicher investieren und auch abschreiben könnte.
die daraus resultierenden verluste wären mit den gewinnen aus der "stellplatzfirma" verechenbar.
einen einflusz auf meine windparkbeteiligung (extra firma) kann sie nicht erkennen.

alledings wäre dann auch auf den (selbstverbrauchten) strom Ust fällig, ich müszte dann auf MEINEN strom mwst zahlen! ;D
also genauso, wie wenn ich den strom dem nachbarn (schreinerei) verticke...(der hat beim bier schon gefragt)
die steuertante würde für den mehraufwand auch irgendwas bei 200 ocken/a haben wollen, welche nat auch kosten für die "stromfirma" wären....
also, die 48 ct auf 20 jahre und vollabschreibung waren def einfacher!
ich musz noch ne weile "hirnen", weiteren input nehme ich gern an. :ja:

alleswirdgut
hartmut

silver34 am 30 Jan 2025 11:52:15

Ja als "Firma" ist sowas problematisch!
Ich hab mich da auch mal schlau gemacht, gibt ja auch solche Tarife nur für Strombezug -> wenig einsparpotenzial da viel Gebühren (Co2, Entgelte...) bleiben und nur der Strompreis variert (siehe die 3 Cent) und grad bei Solar wenn was von Oben kommt sind die Preise unten (Sogar gesehen das man da auch dafür zahlen muss!!!!). Sowas ist auch nur mit Speicher irgendwie rechenbar, einspeisen wenn Preise hoch, Akku laden wenn Preise unten usw.

Als Privat einfach die 8 Cent und du bist bei Anlagen unter 30kWp fein raus! Nicht irgendwelche Steuer und Co. und dein S-Tante bekäm auch keine 200 Ocken!

Ob du da dir noch ein Speicher gönnst?
Müsstetst du durchrechnen wieviel du zusätzlich noch Verbrauchen könntest (also Nachtst und wenn der Verbrauch grad höher als Solar...).
Aber sicher ist sowas nur über meherere Jahre rechenbar, sowas amotisiert sich nicht in 2-3 Jahren!

WomoToureu am 30 Jan 2025 13:51:17

Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:den bau eines speichers halte ich für unwirtschaftlich


In Zukunft wird eine Einspeisung bei negativen Strompreisen ( aktuell ca. 700 h / a ) nicht mehr möglich sein. Daher wirst Du wohl an einem Stromspeicher nicht vorbeikommen. Auch ist ein Stromspeicher künftig nicht unwirtschaftlich, weil die Strompreise wahrscheinlich weiter steigen werden. Ich würde da auch keine Stromfirma aufmachen, sondern das ins Gewerbe integerieren sofern dies keine Nachteile hat ( die ich nicht sehe ) Beispiel, Gewinn oder umsatzgrenzen werden überschritten, die man nicht überschreiten will und daher aufteilt.

ChristianF am 30 Jan 2025 14:17:24

silver34 hat geschrieben:Man muss im Prinzip an der übrigen Hausinstallation garnichts ändern!
Einzig ein Smartmeter direkt nach dem Zähler und die 5 kW kann man getroßt in eine Phase speisen. Das Smartmeter regelt dann die Einspeisung und die Stromzäher salidieren die 3 Phasen und gut ist!

Für die einphasige Einspeisung bei Netzbetrieb ist das richtig. Hier wurde nach einem Szenario bei NetzAUSFALL gefragt. Dann funktioniert es nicht mehr.

amino hat geschrieben:Das geht auch mit 1 Phase wenn man sie brückt ...
Was läuft den zu Hause mit Starkstrom ? Es ist nurnoch der Herd und selbst der geht über 220v wenn man nicht alle Platten gleichzeitig an macht ( aber da liegt auch die Begrenzung vom 5kw Wechselrichter)

Das Brücken der Phasen ist spätestens dann, wenn das Netz wiederkommt, eine verdammt gefährliche Idee. Ich muss wohl keinem erzählen, dass zwischen L1 und L2 400V anliegen (selbiges natürlich zwischen L2 und L3 sowie L1 und L3).
Was die Verbraucher angeht, so gibt es bei mir im Haus drei dreiphasige Verbraucher und einen dreiphasigen Erzeuger (PV WR). Allein schon weil Letzterer nur die Produktion startet wenn er auf allen drei Phasen Netzfrequenz erkennt (inklusive der passenden Verschiebungen), wäre eine Dreiphasigkeit dringend angeraten, wenn man Notstrom haben will und einen 3ph WR hat.

Luppo hat geschrieben:Wer ein Hochvolt-System betreibt, wie ich einen Solaredge-WR, der arbeitet mit 400V, der braucht auch einen Hochvolt-Speicher.

Kann man bei SolarEdge einen Speicher auf der Primärseite anbinden? Ich dachte das ginge wegen der Optimierer nicht? Oder ist damit StorEdge gemeint? Ich habe noch den alten WR ohne direkte Akku-Anbindung (und der tuts "leider" auch nach 10 Jahren noch sehr gut).

WomoToureu hat geschrieben:Man kann an jeden Multiplus ein anderes System hängen, ein Multiplus II bekommst Du für ca. 600 € und der läd dann max. 3,4 kW.

Auch das ist ein interessanter Ansatz. Aber läßt das Victron ESS das so zu? Es kann dann ja bei unterschiedlich großen Akkus relativ schnell der Fall eintreten, dass ein WR keine Akkukapazität mehr hat und sich aus dem 3ph-Verbund verabschiedet. Was würde dann passieren?

WomoToureu hat geschrieben:Ich habe neben der Unterverteilung eine weitere eingesetzt. (...) Die UV wird vom Ausgang des Multiplus II versorgt der unterbrechungsfrei auch bei Netzausfall weiter mit Strom versorgt wird. Das ganze mit Wechselstrom 230 V betrieben, also eine Phase. Ein Notstromagregant ist vorhanden um im Falle eines Falles (...)

Das klingt nach einer guten Lösung. Für mich leider nicht umsetzbar, da ich im Falle des Falles wirklich 380V brauche (Heizung), aber ich finde die Idee super und würde mir glatt mal überlegen, das zumindest fürs Licht auch mal so anzugehen.

rkopka am 30 Jan 2025 14:50:02

ChristianF hat geschrieben:Das Brücken der Phasen ist spätestens dann, wenn das Netz wiederkommt, eine verdammt gefährliche Idee. Ich muss wohl keinem erzählen, dass zwischen L1 und L2 400V anliegen (selbiges natürlich zwischen L2 und L3 sowie L1 und L3).

Das Brücken geht natürlich nur, wenn man mit einem Schalter das Haus komplett vom Netz trennt. Das hätte ich gerne bei mir. Allerdings habe ich noch eine Brunnenpumpe, die Drehstrom verlangt. D.h. selbst wenn man auf sie verzichten kann, muß man sie abklemmen, weil sie sonst nicht anläuft und u.U. durchbrennt.

RK

Jagstcamp-Widdern am 30 Jan 2025 15:14:18

bitte keine elektrischen grundsatzdiskuszionen, ich verstehe die eh nicht und es ist mir auch egal.
der elektriker meines vetrauens weisz was er zu tun hat, wenn ich weisz, was ich tun will! :idea:
ich will auch nicht preppen, also kein interesze an notstrom.... :ja:

allesbleibtgut
hartmut

Tinduck am 30 Jan 2025 16:20:38

Das Problem an der Notstromversorgung ist, dass da neben den Komponenten auch noch der Elektriker fällig wird, damit ist für den Nicht-selber-Elektriker das ganze so teuer, dass es nur noch als Hobby zu rechtfertigen ist.

Wenn der böse Blackout kommt, können wir mit Generator und BKW (das funzt ja, wenn der Generator an der gleichen Leitung ist) immerhin eine 'Nebenverteilung' aus Verlängerungskabeln und Mehrfachsteckdosen nutzen :-) reicht für Kühlschränke und anderen Grundbedarf mit niedriger Leistung.

Und ja, der Alptraum einer jeden EFK - aber Not kennt (fast) kein Gebot.

bis denn,

Uwe

rkopka am 30 Jan 2025 16:42:33

Tinduck hat geschrieben:Wenn der böse Blackout kommt, können wir mit Generator und BKW (das funzt ja, wenn der Generator an der gleichen Leitung ist) immerhin eine 'Nebenverteilung' aus Verlängerungskabeln und Mehrfachsteckdosen nutzen :-) reicht für Kühlschränke und anderen Grundbedarf mit niedriger Leistung.

Interessanter Gedanke. Wobei ich mich frage, ob der Generator (speziell mit Inverter, gleich für WR und Akku bzw. Powerstation) mit einem BKW zurechtkommt, wenn keine Last vorhanden ist ? Der Generator ist ja nur für die Stromlieferung gebaut. Das BKW muß zum Einspeisen aber eine etwas (sehr wenig) höhere Spannung anlegen, sonst fließt ja nichts ins Netz. Das ist dem normalen Netz egal, aber auch einem Inverter ?

RK

Tinduck am 30 Jan 2025 16:46:50

Ich muss das mal probieren. Last ist ja da (wie gesagt, Kühlschrank, Gefriertruhe, Ladegeräte etc, was man beim Stromausfall halt so braucht), das regelt der Generator ja normalerweise auch selbst - wenn das BKW mit einspeist, leistet der Generator halt weniger. Aber ja, ich denke, Last muss mindestens so viel da sein, wie das BKW gerade bringt, oder ein bisschen mehr.

bis denn,

Uwe

WomoToureu am 30 Jan 2025 17:55:52

ChristianF hat geschrieben:Auch das ist ein interessanter Ansatz. Aber läßt das Victron ESS das so zu? Es kann dann ja bei unterschiedlich großen Akkus relativ schnell der Fall eintreten, dass ein WR keine Akkukapazität mehr hat und sich aus dem 3ph-Verbund verabschiedet. Was würde dann passieren?

Ja Du kannst jedem Multiplus II andere Spannungen einprogrammieren und an jedem Multiplus II einen seperaten Akku anschließen.
Praktisch habe ich aber immer nur mit einer Akkusorte bisher gearbeitet.

amino am 30 Jan 2025 19:55:29

Das Brücken geht natürlich nur, wenn man mit einem Schalter das Haus komplett vom Netz trennt.


Genau so ist es bei mir ,das Stromnetz und die Insel anlage ist galvanisch getrennt , schalte also immer von Hand auf Insel oder Netzt um ...

Joachim260 am 02 Feb 2025 11:07:57

silver34 hat geschrieben:Ich weis ja nicht was ihr so macht!

Der eine bkommt mit 7,2kWp sein 10Kwh-Speicher nicht voll! Sorry im Sommer dürften da bis zu 40-50kWh am Tag kommen warum sollte der nicht voll werden?


Muß das hier nochmal kurz aufwärmen.
Die berechtigte Kritik von Silver34 hat mich veranlaßt meine Tabbelle nochmal anzuschauen, dabei habe ich festgestellt, daß ich für 10,2 kW die falsche Spalte ausgewertet habe.
Den 7,7 kW hätte ich 219 mal voll bekommen, den 10,2 kW 196 mal.
Letzendlich hat es so ausgesehen, daß ich aus dem 7,7 kW 1827 kW hätte nutzen können und aus dem 10,2 kW 1961 kW.

Dazu sei noch erwähnt, daß zwei 2 Personenhaushalte versorgt werden.

Sorry für die falschen Werte in meinem vorigen Beitrag.

Gruß
Joachim

hampshire am 02 Feb 2025 11:48:11

Zum Akku:
Du kannst ganz simpel rechnen:
1. Jahresnutzenfeststellen: Voraussichtliche Ladezyklen im Jahr multipliziert mit dem aktuellen Strompreis minus der Vergütung, die Du bei Nicht Speicherung und Nutzung selbst hättest Beispiel: 150 Zyklen * 5kWh = 750 kWh - bei einem Strompreis von 30ct abzüglich 3 ct Vergütungsausfall kommst Du auf 750 * 0,27ct ca. 200 €. Könnten ein paar Zyklen mehr sein, dann sind es eben 250
2. Gewünschte Amortisation: Wenn Du mit einer Amortisation in 8 Jahren einverstanden bist, hast Du also - einen gleichbleibenden Strompreis vorausgesezt 8 + 250€ Budget für eine Speicherlösung "zur Verfügung"
3. Legst Du 2000€ zu durchschnittlich 5% an (oder finanzierst zu diesem Kurs) hast Du einen Wert von rund 550€ an entgangenem Ertrag oder Finanzierungskosten.
4. Damit kannst Du überschlagen: Eine Investition von 1400€ in 5kWh Speicher wird sich bei den gegebenen Annahmen in 8 Jahren amortisieren.
5. Vermutlich musst Du dafür einen Hybridwechselrichter und den Speicher anschaffen und das Ganze installieren - mindestens aber anschließen lassen.

Zu einem kommenden Trend:
Diese Rechnung gilt für DC-gekoppelte Speicher wie sie derzeit handelsüblich sind.
Du sprichst den Börsenpreis für Strom an. Es kommen vermehrt AC-gekoppelte Speicherlösungen auf den Markt, die nicht nur aus der PV Anlage Strom aufnehmen, sondern auch aus dem Stromnetz zu Börsenpreisen. Eine Software überwacht die Börsenpreise und läd den Speicher, wenn der Strom billig ist und speist ihn ins Hausnetz, wenn der Strom teuer ist. Diese "Mechanik funktioniert das gesamte Jahr und an Sonnentagen auch mit Deiner PV Anlage. Hier kannst Du mit erheblich mehr Zyklen rechnen und hast somit auch ganz andere jährliche Überschüsse für Deine Rechnung der Amortisation.

Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:hat schonmal jemand einen neuen vertrag abgeschloszen, bei dem marktpreise bezahlt werden?
vermarktet jemand selbst, z.b. über die strombörse?

Bei Kleinanlagen unter 30kWp habe ich keine interesasnte Angebote gefunden.

rkopka am 11 Feb 2025 17:03:53

rkopka hat geschrieben:Wie sieht es denn in Deutschland mit Energiegemeinschaften aus ? Wir hatten hier gerade einen Vortrag dazu und das klang ja ganz gut.

--> Link

RK

mithrandir am 12 Feb 2025 15:10:10

hampshire hat geschrieben:Zum Akku:
Du kannst ganz simpel rechnen:
...


Auch mal mein Senf (10kWP mit 10kWh Speicher, Smart EQ, Zoe und Mercedes Hybrid in der Garage).
Wenn man nur nach der Wirtschaftlichkeit und Amortisation rechnet, findet man immer ein Haar in der Suppe.
Als ich vor vier Jahren die PV Anlage mit Speicher und den Elektrosmart gekauft habe, habe ich das auch als Hobby betrachtet. Wenn ich sehe was manche in den Hund, die Angelausrüstung oder sonstige Hobbies investieren, ist das nicht mal ein so teures Hobby. Und es ist gut für die Umewlt und irgendwann rentiert es sich.
Und der Spaß am Hobby ist, wenn ich an sonnigen Tagen in die App schaue und sehe, dass ich keinen Strom kaufen muss und auf meiner GHarage etwas passiert, das mir kostenlos Strom macht. Wie geil ist das?
Wenn trotzdem ich mal die Kosten und Einnahmen ohne Zinsen gegenüberstelle, bin ich nach ca. 12 Jahren am Break Even. Ich gehe aber auch davon aus, dass der Strompreis mit den dynamischen Tarifen und dem weiteren EE Ausbau weiter sinkt, also verlängert sich die Zeit. Hingegen habe ich demnächst, wie Max schon schrub die Möglichkeit meinen Speicher mit billigem Strom zu füllen um ihn später zu nutzen. Das wäre wiederum gut für die Amortisation.
Dazu kommt, dass ich einen Teil des Stroms ja für das Auto nutze und wenn ich dagegen den Spritpreis rechne, ist das auch wieder gut für die Amortisation, zumal der Sprit wegen des CO2 Preises wieder steigen sollte (meiner Meinung nach zurecht).
Und natürlich kommt demnächst eine Wärmepumpe ins Haus, also noch ein Pluspunkt.
Aaaber natürlich werde ich davon nicht reich oder verdiene mich dumm und dämlich.
Ich glaube nicht, dass PV dazu da ist Geld zu verdienen. Das hat vielleicht in den Anfangszeiten mit den massiven garantierten Einspeisevergütungen funktioniert, aber auch damals schon haben die PV ANbieter das so gedeichselt, dass sie über die Preisbildung den Rahm abgeschöpft haben.
Aber anstatt die Kohle in die Entwicklung und Optimierung der Produktion zu stecken, haben sie sich die Taschen gefüllt und waren überrascht, als die Chinesen mit besseren und günstigeren Komponenten kamen. Und jetzt soll der Staat wieder subventionieren?
Anderes Thema.
PV Einspeisung zu Marktpreisen wird meiner Meinung nach insbesondere für Privathaushalte kein Businessmodell werden. Denn wenn wir einspeisen könnten, können das auch alle anderen, weil eben dann die Sonne scheint. Und dann ist der Preis eben günstig und es lohnt sich nicht.
Deswegen ist eIgenverbrauch die Devise. Und mit Speicher eben auch "günstig laden" und bei hohem Presi selbst verbrauchen.

BossHogg am 12 Apr 2025 14:23:47

Servus,
so sieht es aus.
Mit einem ESS kann man seinen Verbrauch als Strombezieher auf Null drücken.
Dazu noch Warmwasser erzeugen (WP, Speicherheizkörper).
Einige gehen soweit, sich mit einem kleinen Generator für den Winter einzudecken und dann ganz den Zähler ausbauen zu lassen.
Funktioniert durchaus.
Und mit Victronkomponenten kann man ein langlebiges System aufziehen was ins Detail geplant werden kann und dabei auch zukünftig angepaßt werden kann (leistungsmäßig und funktional)

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