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Moin, habe leider nur dezentes Halbwissen, was Elektronik angeht, möchte mich aber trotzdem an den Einbau einer Solaranlage wagen. (Dethleffs A5881 mit 2000 Wechselrichterund 95Ah AGM). Batterie. Meine wahrscheinlich dämliche Frage: wird der Solarregler für zB 200 Watt direkt an die batterie angeschlossen oder an den Elektroblock? Dort gibt es ja Eingänge und Sicherung, die mit Solar bezeichnet sind, hänge mal entsprechendes Foto an aus der Bedienungsanleitung. Kann ich sonst noch irgendwelche verheerenden Fehler machen? Der Solarreglereingang ist im EBL über eine 15A-Sicherung einfach nur direkt mit dem Anschluß der Aufbaubatterie verbunden. 15A sind zuwenig für 200W Ladeleistung. Mit einer stärkeren Sicherung riskierst du die Leiterbahnen im EBL. Ich würde mir die zusätzlichen Widerstände (Steckkontakte, Leiterbahnen) sparen, und über eigene Sicherung, abhängig vom Kabelquerschnitt, direkt an die Batterie, oder Batterietrennschalter gehen. Stimme zu, 200 W könnte übers EBL etwas viel sein (zumindest bei voller Sonne und leerer Batterie fliessen da mehr als 15 A). Der Nachteil bei direktem Anschluss an der Batterie ist, dass die Bordanzeige den Strom nicht sieht. Dagegen hilft ein Solarregler mit BT, ein Batteriecomputer oder eine LiFePO mit BT-Zugang. Unser Calira-EBL hat einen externen Shunt in der Plusleitung zur Batterie, ich habe unseren Solarregler dort statt direkt an der Batterie angeschlossen, so registriert die Bordanzeige den Ladestrom auch. Sehr bequem. bis denn, Uwe
Die große Frage ist: Besitzt du ein Anzeigepanel das auch den Verbrauchstrom/Ladestrom anzeigt und möchtest du den Solarstrom damit auch angezeigt bekommen? Dann lautet die Antwort: Über das EBL. Hast du keine Stromanzeige im CP ist es bis max. 15A Solarstrom egal, bei größerer Leistung ab 200W solltest du die Solaranlage direkt auf die Batterie legen. Gruß Andreas Vielen Dank, das ging ja rasend schnell Ob so ein Teil wohl geeignet wäre? Victron MPPT 100/20 SmartSolar Laderegler12/24/48V 20A. Und brauche ich für den Anschluss an die Batterie irgendwas spezielles? Die Batterie kann doch nicht überladen werden während der Fahrt? Regelt sich das dann von alleine? Der Controller ist gut. Du brauchst noch einen Sicherungshalter in der Plus-Leitung mit einer 20-A-Sicherung (bei 200 Watt), möglichst nahe am Solarcontroller montiert. Und wenn man das schön machen will, dann schraubt man die Leitungen nicht direkt an die Batterie-Pole, sondern setzt Plus- und Minus-Terminals mit mehreren Anschlussmöglichkeiten dazwischen. Zum Batteriepol selber sollte möglichst nur eine Leitung führen. Überladen werden kann da nix, den Solarcontroller stellst Du auf 14,4 Volt Ladeschlussspannung und LiFePO ein. Wenn Solar und Lichtmaschine gleichzeitig laden, wird die Batterie halt schneller voll... bis denn, Uwe Danke, dann werde ich mich mal an die Arbeit machen und meine Panik vor dem Durchbohren des Daches überwinden Servus, Je nach Leitungslänge wäre sinnvoll, einen Victron smart shunt an die Batterie zu setzen, gerade wenn Du aufs EBL verdrahten willst. Dann kann der smart shunt Dir die Daten von der Batterie messen und an den Victron zur besseren Reglung weiterleiten so daß dieser Spannungsfälle kompensieren und optimal laden kann. Den Turmbau zu Babel, also x Kabel an die Batteriepole solltest Du durch Sammelschienen vermeiden. Ob du über den EBL oder direkt an der Batterie anschließt, ist nicht vom Solarregler, sondern von der Leistung des oder der Panels abhängig, die du auf Dach machst. Anschluß über EBL ist unkomplizierter (es gibt vorkonfektionierte Leitungen mit Stecker) jedoch, wie schon geschrieben wurde, in der Durchleitung der Leistung begrenzt. Wenn ich mir das Bild vom EBL anschaue, ist der Solar-Eingang Block 6 mit 10A abgesichert, nicht wie hier mit 15A gehandelt wird. Aber warum nicht an Block 7 „Zusatzladegerät“ gehen, der mit 20A abgesichert ist? Bei 200W Modulleistung ergeben das um die 15A. Also, vom EBL99 gibt's ja mehrere Ausführungen. In meinem Blockschaltbild vom 99-G ist ne 15A verbaut, laut dem Bild des TE ist bei ihm nur ne 10A drin. Block 7 „Zusatzladegerät“ mit 20A würde auch gehen, aber einen Nutzen der Durchleitung durchs EBL würde es nur geben, wenn ein Coulombmeter zum Auswerten des EBL-internen Shunt an Block3 angeschlossen ist. Wenn nicht, würde ich mir die zusätzlichen Widerstände durchs EBL sparen. Grundsätzlich solltest Du Dir im Klaren sein, ob danach mit Ausbau/Umbau Schluss ist. Ich habe gleich zu Beginn als erste Aktion die komplette und vorinstallierte Batteriezuleitung auf eine Sammelschiene gesetzt und das hat den riesigen Vorteil, dass man dann später recht problemlos weitere Komponenten nachrüsten kann. Inzwischen sind bei uns aus dem einen PWM Solarregler, der eine Solarplatte in das EBL speiste, 3 Victron MPPT geworden, ein Smartshunt und ein Cerbo. Problemlos auf eine Sammelschiene aufzulegen bei jeder Aufrüstung. Natürlich kann man bei einer kleinen Anlage auch über das EBL gehen, aber da ist zumindest bei unserem Schaudt 119 bei 15A Schluss. alleine unsere 360 Wp auf dem Dach bringen schon bei optimalen Bedingungen 20A rein, dazu können wir noch weitere 400W Wp über Anker Faltmodule und 180 wp über eine Solartasche nutzen. An guten Tagen kommen dann eben 20A über das Dach, rund 20A über die Faltmodule und knapp 11A über die Solartasche rein, die dann netto in die Batterie fließen, also viel zu viel für das EBL. Soll nur soviel Solar rein kommen, dass Dir die 15A reichen, dann eht es auch über den EBL. Aber auch andere Erweiterungen, wie beispielsweise zusätzliche Ladestecker USB, 12V Dosen und andere Dinge lassen sich über eine Sammelschiene viel einfacher nachrüsten. Bei uns stand die Frage aus zwei Gründen nicht: - PV-Kapazität 600 Wp - das ist viel zu viel für einen EBL, zumindest für unseren - mehrere LiFePO4-Batterien an Sammelschiene angeschlossen - Sammelschienen sind auch ideal für Anschluß diverser größerer Verbraucher, z.B. Kompressorkühlschrank, Wechselrichter 3000 W usw. Bei einem Direktanschluss an die Batterien ist man vorbereitet für den weiteren Ausbau der PV-Anlage, auch wenn diese zunächst klein ist und über den EBL angeschlossen werden könnte. Unsere Erfahrung: Man kann viel Strom nur durch noch mehr Strom ersetzen. Mit den Jahren gibt es immer mehr Verbraucher, z.B. auch Elektrofahrräder, einen Wechselrichter und Geräte dafür, z.B. Kaffeemaschine, Fön, Induktionsplatten u.v.m.. Hallo Victron empfiehlt ausdrücklich den Anschluss des Solarreglers direkt an die Batterie. Besonders die billigen Steckverbinder an den EBLs sind mit den hohen Stömen im Alter überfordert. Mit freundlichen Grüßen Thomas Wie ist das eigentlich, wenn ich Solarstrom habe und zusätzlich Landstrom? Gibt es da einen Vorrang? Gruß Pepe aus Andalusien deine Frage verstehe ich aber jetzt nicht. Meinst du von der Anschlußreihenfolge oder welches darf ans EBL und welches nicht?
Hallo Die Batterie nimmt, was sie bekommen kann. Der Unterschied ist nicht ein Vorrang, sondern wann das Laden abgeschaltet wird. Das wird durch die Ladeschlußspannung der Ladegeräte bestimmt. Im Idealfall sollten das Landstromladegerät, der Ladebooster und der Solarregler die gleichen Einstellungen haben. Das geht nur, wenn sie Programmierbar sind. Da kenne ich aktuell nur die Victron Geräte, die diese Einstellmöglichkeit bieten. Mit freundlichen Grüßen Thomas [code][/code]
Danke für die Info, Thomas. Mit Booster meinst Du den, der den Strom von Der Lichtmaschine regelt? Gilt ja nur, wenn der Motor an ist. Mein EBL ist ein CB 516. Also nix modernes. Funktioniert aber mit Lithiumakku. Für mich ist die Frage ganz praktisch, ob ich nun am Tage Landstrom ausschalten soll oder nicht. Gruß Pepe
Helmut
Ich habe meine beiden Solarmodule auch direkt an die Batterie angeschlossen. Das funktioniert auch. Gruß Pepe
Hallo Pepe, wenn am CP Strom inclusive ist, stecke ich an Landstrom an, damit mein Absorberkühlschrank mit 230V versorgt wird. Wenn die Solaranlage ausreichend für Nachladung sorgt, habe ich den Netzlader mit einem Schalter deaktiviert. Das CBE hat eine Besonderheit, dass es nach einiger Zeit am Landstrom in den Standby-Modus (Phase 5) geht und erst unter 13 V wieder ein neuer Ladezyklus beginnt. Bei 13 V ist aber eine LiFePO4 Batterie ziemlich leer. Man sollte daher am Tag vor der Abreise kurz den Netzstecker ziehen und wieder anschließen, damit man mit vollem Akku wegfahren kann. Hier ein Bericht von Peter (WomoTechnikService) aus 2017: --> Link . CBE 516: Keine Sorge, Phase 1 (Desulphation) wird nicht aktiviert, darüber hinaus würde das BMS sowieso den Ladeport abschalten. Helmut
Helmut[/quote] Wie kommen eigentlich die 38 Volt zustande? Hallo Helmut, Danke für die Aufklärung. Mann kann nicht genug lernen. Hier ist der Strom nicht inclusive. Da wir einen Kompressorkühli haben und auch manchmal einen Heizlüfter benutzen, geht schon recht viel Strom drauf. Da reicht die Sonne Andalusiens im Winter nicht aus. Wenn ich Dich jetzt richtig verstanden habe, macht es Sinn, Landstrom am Tage abzuschalten und die Akkus dann in der Nacht nachzuladen. Gruß Pepe
Super Zellen (2x 100 WP)/(39 V mit einem VictronSmartSolar 100/20 --> Link Helmut
Das ist sie Spannung der Solarpanele
Hallo Pepe, das ist nicht mein Verhalten, ich überwintere in der Heimat --> Link und nutze das WOMO überweigend zwischen März und Oktober, da schalte ich den Netzlader nur vor Reiseantritt und bei Bedarf dazu. Bei gutem Solarertrag schalte ich den AES-Absorber-Kühlschrank sogar stundenweise manuell von GAS auf 12 V um. Und wenn am CP Strom inclusive ist (z.B.ACSI), dann gehe ich an die Steckdose, insbesondere für den Kühlschrank. Wenn du "Sparmeister" bist, dann würde deine Idee Sinn machen ;D . Mittlerweile wird für Strom am CP teilweise unverschämt abkassiert. Die meisten Überwinterer nutzen zusätzlich mobile Solarplatten mit gesondertem Regler und verbinden diesen direkt am Akku bzw. an den Sammelschienen. Helmut |
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