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Hall Zusammen, bei zwei Freunden von mir würden LifePO4 Zellen in je einem Fiat Ducato eingebaut. Beide Fahrzeuge haben keine intelligente Lichtmaschine. Das eine ist ein Carthago VI 8Jahr alt und ca. 60000 Km. Bei dem anderen handelt es sich um einen Van von La Strada. Die Zellen wurden im Frühjahr 2024 eingebaut. Bei dem einen Fahrzeug ist die Lichtmaschine bei der zweiten Tour (kleine 1000 km) ausgefallen. Die andere Lichtmaschine hat circa 2000 km gehalten. Gibt es da einen Zusammenhang? Was ist eure Meinung? Gruß Ralf wie hoch war den der Ladestrom? ich halte das für eine Verkettung unglücklicher Umstände... bei starker Belastung ...also wenn die Lima max Leistung abliefern muss fliegt eher der Rippenriemen nach einiger Zeit bzw. regelt sich die Lichtmaschine intern selber herunter weil sie zu warm wird. Wohl eher nicht ist Zufall. Bei meinem Jeep TJ mit Seilwinde und 70 A Akku werden bis 4kW gezogen. Dann fällt schonmal die Spannung auf unter 10V ab dann steigt die Lima aus. Dann geht die rote Lampe an und die Lima liefert keinen Strom mehr. Kann ich mir kaum vorstellen dann müsste es ein Massensterben geben. Mein Akku ist jetzt etwa 15000km drin. Ich habe keinerlei Probleme damit. Kommt auch drauf an was an den Limas kaputt war. Man müsste schon etwas mehr wissen, Kapazität, Ladestrom usw. des Akkus. Grundsätzlich ist die Lichtmaschine eines Fahrzeug nicht dafür ausgelegt sehr große Ströme an einen Zusatzakku abzugeben, es muss also alles im Rahmen bleiben.
Warum kann meine Lima dann bis zu 200A liefern? Wenn auch nicht über Stunden. Wenn der zu warm wird regelt die den Strom eh runter. Bei unserem Ducato244 sind zwei Liefepo4 je 130 AH verbaut. Wenn der Kühlschrank läuft bleiben günstigstenfalls noch bis 2 A für die Akkus über. Das macht der schon seit Corona mit ohne Probleme. Hallo, die LiFePo4 können bei hohen Ladeströmen die Lichtmaschine überlasten, normalerweise schützt der Limaregler und begrenzt den Strom aber es besteht trotzdem ein Risiko. Ein Techniker von Sterling hat mich auch gewarnt, dass es zu Schäden an der Lima kommen kann. Die Lichtmaschinen sind nicht für hohe Ströme über einen so langen Zeitraum ausgelegt, der maximale Ladestrom der LiFePo4 sollte nur etwa 60% des möglichen Dauerstroms der Lichtmaschine betragen. Durch den Einbau eines Boosters oder B2B Ladereglers kann man die Lichtmaschine schützen. Solange man nicht auf die glorreiche Idee kommt, extra dicke Kabel einzuziehen und damit die passive Strombegrenzung auszuhebeln, sollte das eigendlich nicht passieren. Wurde der Einbau vom gleichen Schrauber gemacht und wenn ja ,wie genau?
Genau das halte ich für den springenden Punkt. Eine Lima soll normalerweise den Saft für die normale Fahrzeugelektrik liefern (so 30, 40 Ampere, je nach Fahrzeug und Fahrsituation) und die Starterbatterie nach dem Start wieder laden, was nur ein paar Minuten dauert. Und so ist sie dann auch ausgelegt. Wenn da '200 A' draufsteht, ist das bestenfalls die punktuelle Spitzenlast, die das Ding kann, auf keinen Fall die Dauerlast. Dafür ist der Riemen auch gar nicht ausgelegt, der geht dann weg wie Radiergummi (wenn er nicht gleich durchrutscht). Und ohne bessere Kühlung wie im Motorraum vorhanden schon mal gar nicht. Für Hochstromanwendungen gibt es spezielle LiMas zum Premiumpreis, die sowas dann auch als Dauerlast können. Sogar mit Wasserkühlung und/oder 230 Volt, wenn man möchte.... da reden wir dann aber über vierstellige Preise. bis denn, Uwe
Ja, das Risiko steigt, je grösser die verbauten LM sind. Die haben oft das Problem die Hitze abzuführen. Auch schlechte Einbaulagen kommen noch dazu.
Wobei die 60 % schon das höchste der Gefühle ist für Dauerbetrieb.
Das ist korrekt oder man nutzt die Widerstände der Verbindung so aus, das der Strom in einem sinnvolllen Verhältnis zur LM bleibt. Das Problem mit lithium ist einfach: Grosse Kapzitäten. Längere Ladezeiten mit konstant hohen Strom, den die Lithium bleibt unten von der Spannung. Die Blei steigt sehr schnell in der Spannung und damit nimmt der Strom ab. Li bleibt unten. Um bei TE Eröffner zu bleiben. Wenn die LM nicht geöffnet wurde um den Fehler zu sehen. Bringt das Ganze nix. Entweder die Wicklung abgebrannt oder hat sich ausgelötet am Kollektor. = Grosse Last über langen Zeitraum. Die Elektronik des LM Regler hat sich verabschiedet. Passiert einfach. Schleifkohlen sind verschliessen. = normaler Verschleiß oder billige Kohlen. Ja und der Lagerschaden. Den gibts auch noch. Aber das Thema wird uns noch bis zu, Ende userer Tage verfolgen. Franz Hallo, die "normale Fahrzeugelektrik" hat wesentlich höhere Energiebedarfe - einfach die Zubehörliste bei den KfZ anschauen: -elektrische Zuheizer; -beheizte Vordersitze links und rechts, -elektrische Frontscheibenheizung, Spiegelbeheizung; -Servolenkunterstützung (elektromotorisch); -Audiosysteme mit 4-8 Lautsprecher; usw. d.h. in kalten Winternächten muß die LiMa auch schon mal dauerhaft 120-150A liefern. (dann kommt auch noch Beleuchtung, Gebläse zur Motorelektrik). Moderne Alternatoren müssen in der Lage sein kurzfristig die Nennleistung und eine durch Erwärmung reduzierte Leistung dauerhaft zu liefern. Was wirklich zum Problem werden kann sind durch "Übermotivation" verlegte Verbindungskabel mit viel zu hohen Querschnitt. Denn die Kabel haben eine bregrenzende Eigenschaft! Ich betreibe meine LiFeYPO4 Batterie nun seit nunmehr 8 Jahren ohne B2B-Lader direkt am LiFeYPO4 Akku ohne Probleme!
Darf man fragen, was Dein Beitrag nun mit der Frage des TE zu tun hat ? Ein einfaches googlen --> Link z.B. unter "Abfuhr der Verlustleistung" bringt das Ergebnis "Bei ungenügender Wärmeabfuhr würde sich die Lichtmaschine überhitzen und dadurch zerstört werden." Ebenfalls unter "Gleichrichter" : "dass der Regler aufgrund der hohen Induktivität der Erregerwicklung und der Streuinduktivität der Generatorwicklungen keine schnellen hohen Lastwechsel ausregeln kann. Die Starterbatterie sorgt als Puffer zum Abfangen der Spannungsschwankungen. Dennoch muss Kfz-Elektronik Überspannungen von etwa 40 V ertragen können." Nur wird eine vermutlich sehr große Last ( wie groß wissen wird nicht ) in einer Art und Weise die uns allen unbekannt ist, zusätzlich angeschlossen. Es ist keineswegs unbekannt, dass dies zu Problemen führen kann und zur Zerstörung der Lichtmaschine. Ob und wie lange Deine Lichtmaschine wieviel Ampere auch immer liefern vermag, hat weder etwas mit dem vorstehenden Sachverhalt noch mit der Frage des TE etwas auch nur Ansatzweise zu tun.
Der Ladestrom lag bei beiden Fahrzeugen bei ca. 45 A. (Akku zu 75 % entladen und während der Fahrt nach 10 Minuten)
Bei dem Van wurde eine 280 Ah Eigenbau eingesetzt. Im VI ist eine 175 Ah Creabest verbaut.
Der Schrauber war ich. Es wurden keine Kabel verstärkt. Lediglich wurden bei beiden Fahrzeugen Sammelschienen verbaut um die teilweise mit vier Kabeln belegten Batterieklemmen zu bereinigen. Danke für die Anworten. Hallo,
das Problem LiMa direkt an LifEPO4 Batterie hatten wir doch schon mal in meinen Thread zum Thema "Trennung Starter- Aufbaubatterie bei LiFeYPO4-System" --> Link besprochen:
Moderne LiMa-Regler, wie der Multifunktionsregler Bosch kann man nicht mit Lösungen aus dem "vorherigen Jahrhundert" vergleichen. Lastschwankungen werden mittlerweile viel präziser ausgeregelt, schon aus dem Grund das mit Euro6 hier Regelungen hinsichtlich Abschaltung und Schubbetrieb dazugekommen sind und die LiMa das Hin-und Herschalten unterstützen und ausregeln muß! Servus, auch Victron hat da mal nen Versuch gemacht und gefilmt. Eine normale Lima wird durch den Dauerstrom überlastet.
Dann mach dich mal schlau, woher die LM stammt. und wie die gebaut ist. Auf diesen Einwand hab ich gewartet. Das Video wurde gemacht um den Booster zu favorisieren, oder so ähnlich. Naja und diese Sau wird halt durchs Dorf getrieben. Eines kann ich dir sagen, je höher der Strom ist, der durch die Verbraucher gezogen wird, desto kürzer die Lebensdauer der Schleifkohlen und des Kollekters. Und bei meiner Karre Bj 99. Ist die Leitung LM zur SB um das doppelte verstärkt. Und wenn ich mit der elektrischen Klima fahre. Ist die LM Leistung negativ auf das Gesammtsystem. Aber es ist mir noch keine LM abgefackelt. Franz Es ist wohl möglich, mit Erweiterung der Batteriekapazität und/ oder leistungsfähiger Ladetechnik - Booster - die Lima zu überlasten. Das geht aber mit Blei genauso und sollte mit Li nichts zu tun haben, weil bei einem normalen 1:1-Tausch der Ladestrom nicht gross steigt. Er dürfte sogar bei leeren Bleibatterien aufgrund der niedrigen Spannung häufig höher sein. Gruss Manfred
Jooo, ha, ha. Das Video kennen hier alle... Das war totaler Fake um den Booster zu pushen... Da gab's keine Leistungsbegrenzung, keine Regelung, keine Drehzahlen der Lima (am Elektromotor betrieben), nix. Sah aber für den potenziellen Käufer gut aus, mit Rauch und allem. Das Video wurde schon damals auf Youtube sauber zerlegt, weil es mit dem realen Betrieb nichts zu tun hatte. Das war für Victron nicht gut ausgegangen. Dementsprechend ist auch die Schlussfolgerung daraus falsch. Meine 150A Lima lädt die 400Ah Aufbaubatterie mit 90 A seit 8 Jahren und 200000 Km klaglos. Ein Freund musste seine an einer 80Ah Gelbatterie bei 55000 Km tauschen... Gruß Thomas Servus, jede Elektroanlage ist als Einzelstück zu betrachten! Und ja, es gibt Konfigurationen wo genau der bei Victron aufgeführte Problemfall auftritt. Hat man aber bei seiner Anlage diesen Punkt berücksichtigt, ist damit dieser Problemfall abgearbeitet und nicht weiter relevant. Im beschriebenen Fall des TE scheint aber ein entladener Akku vorzuliegen der längere Zeit die max. möglichen Ladeströme der Anlage aufnimmt und deren Auslegungsgrenzen überschreitet (Kühlung und damit Strombelastbarkeit der Wicklung für x Zeit im jeweiligen Lastfall y der wahrscheinlich eng auf reine Bleitechnologie ausgelegt wurde) Hallo, danke für die vielen Antworten. Ich habe noch ein kleines Update. Bei einen Lichtmaschine lag ein Lagerschaden vor. Der Schaden an der zweiten Lichtmaschine ist mir leider nicht bekannt. Gruß Ralf
...na dann lags bei der ja wohl auch nicht an der Batterie. Also warte ich weiter auf den ersten glaubhaft dokumentierten Limatod durch LiFepo4...:-) Gruß Thomas
Ohne jetzt auf die LiFePo4 Geschichte einzugehen: bei einer Lichtmaschine, die viel Strom abgeben muss, ist sind auch die Lager stärker belastet. Das Problem haben z.B. auch Kommunalfahrzeuge mit Zusatzlichtmaschinen, die starke elektrische Verbraucher versorgen.
Ja darfst du. Es ging um deine Behauptung das die Lima nicht dafür ausgelegt ist. Was nicht stimmt. Wenn es stimmen würde müssten die Limas in unseren Dienstwagen ( der Fuhrpark umfasst etwa 1700 Fahrzueuge) regelmäßig abrauchen. Die haben drei Batterien zu laden. Da laufen die Limas in den meisten Fällen ohne Probleme 200000 bis 250000km bevor sie verschlissen sind. |
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