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Hallo, ich bin beim rückwärtsfahren gegen ein Verkehrsschild gefahren. Nachdem ich das Schild wieder gerade gedreht habe, musste ich ein kleines Loch und Riss im Aufbau feststellen. Ich habe erstmal Panzerband drüber geklebt und dann Zuhause Tesa-Kleband (weiss, genau die Farbe vom Wohnmobil) über das Panzerband geklebt. Man sieht fast nichts mehr, nach oben guckt eh keiner. Ich habe aber Bedenken, dass da Wasser im laufe der Zeit rein läuft. Jetzt habe ich in einem anderem Thread von spechtinator (Christian) folgendes gelesen: Zitat: "Wenn es ausserhalb der Garantie gewesen wäre, hätte ich den Riss am Anfang und Ende aufgebohrt, in der Mitte etwas ausgefräst und dann mit SIKAflex zugeschmiert. Kommt natürlich ganz darauf an wo und wie groß der Riss ist. Eine kostenpflichtige Reparatur ist bestimmt preislich nicht ohne." Nun habe ich im Internet nach geschaut, da gibt es ja zig verschiedene Sikaflex. Nr.221, 522, 554 und 11fc. Welches muss ich denn nun nehmen, dass man mit der Spachtel schön glatt ziehen kann. Und so sieht das Malheur aus: MfG BaSi1510 Also 522 ist der Nachfolger von 221, beides sind eher Dichtstoffe die auch kleben. 554 ist der Nachfolger von 552, und eher ein Klebstoff. Für deinen Zweck würde ich beide eher nicht verwenden. --> Link Hallo Ich würde mir etwas mehr Information wünschen, bzw. ein etwas aussagekräftigeres Foto, wo man erahnen kann, wo sich die Schadstelle genau befindet? Und um welches Material es sich handelt wär auch gut zu wissen. Ist es die Dach oder Seitenfläche? Heckwand? Oder eine darüber liegende Zierblende an den entsprechenden Kanten etc.? Ein Kleber ist keine Spachtelmasse und soll i.d.R. etwas verbinden bzw. Zusammenkleben. Kleber ist nichts um Flächen überbrückend abzudecken. Grüße Fritz Klebeband ist keine dauerhafte Lösung, das löst sich nach einem Sommer mit Sonne schon ab. Tatsächlich wäre es gut, mehr über Ort und Material des Schades zu erfahren - hier habe ich im Forum sehr gute Hilfe für meinen Schaden bekommen --> Link Hallo, erstmal Dank an siusebem, die Homepage von Sikaflex kannte ich noch nicht. Viel zusätzliche Informationen für die anderen User kann ich nicht geben. Das Material ist Hartplaste?, aus dem vermutlich die meisten Wohnmobile, also auch mein Knaus, beplankt sind. Und zum Schadensort kann ich nur noch ein zweites Bild hinzufügen aus etwas größerer Entfernung. Ich stand ja auf der Leiter und es war schon fast dunkel. Das rote Licht links ist die hintere, obere Begrenzungsleute (nach vorn weiss). Da wird wohl hoffentlich noch ein anderer Knaus Eigentümer was dazu sagen können. Meiner ist genau wie der Knaus Sun Ti 650 MEG, nur Doppelbett quer statt Längsbetten. MfG BaSi1510 Mit dem Foto kann ich auch noch nicht so viel erkennen. Mache bitte ein Bild aus deutlich größerer Entfernung bei Tageslicht. Falls die beschädigte Baugruppe demontierbar ist, könne man an der Rückseite glasfaserverstärktes Polyester auflaminieren (Glasfaser als Gewebe oder Vlies). Dann die Vorderseite verspachteln, verschleifen und lackieren mit Acrylatfarbe (möglichst keine Wasserfarbe, da Tendenz zum Kräuseln). So eine Schadensstelle mit Sikaflex zuzuschmieren ist Pfusch. Das sollte in einer Fachwerkstatt vernünftig repariert werden und alles ist gut.
Das ist hinten links oben der Übergang von der Heckwand zum Dach beim Knaus. Ich bin auch für vernünftig machen und gegen Pfusch: Abbauen, reparieren, (nach-)lackieren, ... --> Link ...na ja, abbauen usw. ist sicher ein riesiger Aufwand. Ich würde die Risse zum einen begrenzen, mit einerm kleinen Loch (nicht durchbohren), und zum anderen V-förmig (z.B. mit einem Dremel) ausschleifen. Anschließend würde ich das Ganze mit 2-K Polyesterharz verspachteln und dann schleifen, beginnend mit 80er Körnung, 120er 180er 400er und evtl. mit 1000er. Danach lackieren und fertig. Man müsste erst einmal wissen was das für ein Material ist. GFK? ABS? Epoxy? Ggfs bei Knaus nachfragen. GFK kann man mit Epoxy reparieren und umgekehrt. ABS lässt sich nicht mit Polyester oder Epoxy reparieren aber schweißen. Bevor man nicht weiß was das für Material ist: Vorsicht mit den bisherigen Tipps. M.W. nach hält übrigens Klebeband und auch Sikka nicht dauerhaft auf ABS. Auf GFK und Epoxy hält Sikka zwar auch länger sieht aber nach längerer Zeit aus. Hallo, ich habe den Rat von Verratnix76 mir zu eigen gemacht und Knaus eine Mail geschickt mit Foto. Knaus hat mir mitgeteilt, dass das kleine Loch mit dem 2cm Riss noch zum herumgezogenen Dach gehört und das Dach selbst aus GFK ist. GFK ist stark hagelresistent und wurde zuerst von ihrer Firma eingesetzt, worauf die von Knaus ziemlich stolz sind. Nun warte ich nur noch, dass es wärmer wird und dann wird der Schaden ohne großen aufwandt behoben. MfG BaSi1510 Wenn man das große Loch mit Polyester- oder Epoxidharz zuspachtelt, wird folgendes passieren: - Bei der Aushärtung verändert sich das Volumen des Harzes. Das erhöht die Gefahr, dass sich das aushärtende Harz vom GfK ablöst, spätestens bei einer Verwindung bei der nächsten oder übernächsten Fahrt reißt der Riß und zwischen Verspachteltem Loch und GfK wieder auf. Bei der Verlumenverkleinerung des Polyesterharzes entstehen größere Spannungen, aber auch eine Wellung oder eine Mulde im Loch. - Außerdem fließt das Harz durch die Schwerkraft aus Loch und Rissen heraus. Was ist meiner Meinung nach die optimale Lösung: - Abbau des beschädigten Teiles - Verschleifen großräumig um Loch und Risse - an Innenseite mit Glasfasergewebe under -vlies und Polyesterharz einige Schichten überlaminieren, z.B. 3 mm. Erst nach Aushärtung dann Loch und Risse von außen zukitten. Das verhindert ein Aufbrechen des verkitteten Loches oder Risses. Falls dort eine Sandwichkonstruktion, als GfK - Schaum (oder Waben) - GfK ist, geht das natürlich nicht bzw. wäre sehr kompliziert. Was wären dann die Alternativen: 1. Reines Polyesterharz oder Exoxidharz sind aus beschriebenen Gründen kontraproduktiv. Das Harz muss mit soviel geeignetem Füllstoff gemischt werden, dass eine Art Paste entsteht, die der Schwerkraft trotzen kann und die das Schrumpfen des Volumens stark vermindert. 2. Der Vorschlag, am Ende der Risse eine kleine Bohrung zu machen, ist sehr gut, da dies die sehr großen mechanischen Spannungen an der Rißspitze minimiert, so dass ein Weiterwachsen der Risse verhindert wird. 3. Welches Harz ist das Bessere zum Füllen von Loch und Rissen: Polyester oder Epoxidharz? - Epoxidharz hat eine deutlich höhere Klebefestigkeit als Polyesterharz. UV-beständig sind beide nicht. Das muss die spätere Lackierung richten. 4. Empfohlene Vorgehensweise: 1. Schritt: Es gibt in Baumärkten bzw. im Internet so eine Art Knetmasse, in der Harz (mit Füllstoff) und Härter durch eine dünne Trennschicht voneinander getrennt sind. Davon nimmt man ein Stück und knetet es eine Weile. Dabei werden die beiden Komponenten gemischt, so dass die Aushärtungsphase beginnt. Man hat dann einige Minuten Zeit, um diese Masse in das Loch zu drücken bzw. zu spachteln. Ich würde das in mehreren Einzelschritten machen. Achtung: Das Zeug wird steinhart und nur schwierig zu verschleifen. Also sehr sauber arbeiten. Die letzte Schicht sollte nicht viel dicker als 1 mm sein. Sehr sauber verspachteln!!! 2. Schritt: Nach Aushärtung dickere Risse auch mit dieser "Knetmasse" sauber verspachteln. 3. Dünnere Risse kann man mit dieser Epoxidharzknete nicht ausfüllen, da man diese nicht in diese Risse hineindrücken kann. Für solche dünnen Risse hilft nur flüssiges Epoxidharz. Schwierig deswegen, weil das Zeug wegen der Schwerkraft heraus läuft. Am Besten geht das, wenn man zunächst ein Gemisch aus Harz und Härter in ein kleines Näpfchen gibt. Dann einige Zeit warten, bis das Gemisch dickflüssig (gelartig) wird und dieses Gel dann in die dünnen Risse spachteln. Auch hier sollte man geduldig vorgehen und nur kleine Mengen anmischen und nur jeweils ein Stück eines Risses zuspachteln und auch hier sehr sauber arbeiten, denn ein Verschleifen ist nicht einfach. 4. Sind Loch und Risse zu und sauber eben verspachtelt, vorsichtig verschleifen und polieren. 5. Danach mit Acrylatlack diese Fläche in mehreren dünnen Schichten lackieren. Allerdings trifft man als Laie kaum den richtigen Farbton, denn der Lack auf dem GfK bzw. das Gelcoat sind ja durch UV-Strahlung und Bewitterung gealtert. In einer profesionellen Lackiererei wird der vorhandene Farbton der Umgebung ausgemessen und ein Lack gemischt, dass dieser nach dem Abtrocknen den gleichen Farbton hat wie die Umgebung. Ich würde mir die gesamte Arbeit aber nicht machen und mit dem Verkitten und Lackieren eine Fachfirma beauftragen. Solche gibt es für Womos, aber auch für Yachten, welche auch Schäden an Womos reparieren. Auch im Binnenland gibt es solche Yachtbauer bzw. Reparaturwerkstätten für diese. Dafür ist dann hinterher nichts mehr vom Schaden zu sehen. Aber das kostet eben einiges. Viel geschrieben... Von innen her laminieren macht Sinn. Am besten mit Epoxy. Ist elastischer als Polyester. Es gibt im Net Epoxy das man 1:1 mischt. Ist einfacher einzuhalten als 1:3. Womit ich gute Erfahrungen gemacht habe ich Spachtel "für aussen" selbst machen. Dazu Epoxy anrühren und die Glasfasermatte reinschnibbeln. Durchrühren, auftragen. Durchhärten lassen, schleifen mit K40. Riefen und kl Krater mit Polyesterspachtel "Prestolit" dünn spachteln. Polyesterspachtel schrumpft. Schleifen, K80. Dann K150. Nass K400. 2 K Füller auftragen. Schleifen Nass K400. Decklack Lackiererei über Smart Repair. Es gibt im Laminierzubehör Mikro-Glasblasen, die man in Harz einrühren kann. Dazu Thixotropiermittel (meist Quarzmehl). Damit kann man sich selber einen gut haftenden, gut schleifbaren Spachtel herstellen - man kann aber auch einfach fertigen Spachtel kaufen, ist weniger Sauerei und meist gut schleifbar. Epoxid-basierte Produkte stinken deutlich weniger als Polyester. Ich würde den Riss mit dem Dremel sauberschleifen, die Enden der Risse anbohren und dann spachteln, schleifen und lackieren. Man muss da keine Wissenschaft draus machen. bis denn, Uwe na dann ich auch noch offenbar ist der TE weder begeisterter handwerker, noch hat er höchste optische ansprüche, also "quick & dirty" V1 - das vom TE vorgeschlagenen "zuspachteln mit Sika" wunderbar, wenn er das richtige produkt wählt wird das halten und v.a. dicht sein, ggf sogar überlackierbar. dauerelastisch macht ausdehnungen und leichten verzug mit, vielleicht sogar den nächsten einschlag. und hat das höchste potential dicht zu sein - mmn das wichtigste. viele materialien kann man nach durchhärtung sogar überlackieren V2 - "Faserspachtel" klar - kann man machen - fertig aus dem autozubehör. meist auf polyesterbasis - stinkt, hält weniger gut, aber ist fertig selbstgemacht auf epoxybasis - GUTES harz in kleinmenge - naja.... dazu kurzglasfaser, thixothropiermittel, ggf microballoons, gute waage (mind. 1g genau) - hält besser, ist ewas flexibler, aber ich weis nicht ob sich der TE das antun will. - das fehlerpotential ist höher als beim fertigkitt. dann schleifen feinspachtel füller lack löcher bohren halte ich in solchen fällen für mechanisch überbewertet, die möglichen fehler stehen in keinem positiven verhältnis zum theoretischen nutzen wenn der TE das alles könnte und wüsste würde er nicht fragen
Jeder, der mal etwas von Technischer Mechanik und von Betriebsfestigkeit gehört hat, weiß, dass an der Spitze eines Risses extreme mechanische Spannungen auftreten, auch wenn das Bauteil insgesamt nur mäßig belastet wird. Mit einer Bohrung an der Rißspitze werden diese extremen mechanischen Spannungen stark reduziert, so dass das weitere Rißwachstum verhindert wird. Nun ist es aber auch so, dass man selbst eine so einfache Bohrung fachmännisch ausführen muss, d.h. man sollte die Mechanismen des Rißwachstums kennen, um an der richtigen Stelle zu bohren. Das obige Zitat ist also grundsätzlich inhaltlich zu bemängeln.
ach weist du, ich hab das studiert, mach das beruflich und repariere auch viel. das hält alles, gewinnt medaillen, und mit meinem selbstlaminiertzen wohnaufbau bin ich jetzt ca 180.000km unterwegs. risswachstum simulieren lass ich lieber die software machen, aber auch nur in fällen wo das sinnvoll ist. die delle ist wegen einem schlechtgelaunten verkehrsschild entstanden, nicht wegen überlastung im betrieb. es ist eine einfache verkleidung , nicht hoch belastet, kein besonders aufwendig gemachtes bauteil, gewicht ist auch nicht kritisch. manchmal übertreibst du mit deinen ohnehin oft fragwürdigen beiträgen ganz gewaltig.
Moin, diese Aussage ist so nicht korrekt, es kommt auf das Klebeband an... Dieses Klebeband dichtet bei mir seit 5 Jahren den Übergang von Frontscheibe zur Dachhaube ab, hatte dort einen leichten Wassereintritt. Es hat sich bisher nichts gelöst, trotz Sonne, Wind, Wasser, Frost und Fahrtwind. Aber das Band hat seinen Preis, es hat damals schon ca. 40 EUR die Rolle gekostet.
Dito habe so kleine Sachen schon einige male einfach mit sowas zugemacht, Link zum eBay Artikel Bei meinem an ähnlicher Stelle nur rechts seit 13 Jahren. Vorbesitzer hatte da nen abgebrochenen Ast übersehen. Etwas Anschleifen und fettfrei Arbeiten, und gut, wer nen Smart Repair Sprüher kennt, die können das so gut Lacken, das man gar nichts mehr sieht ohne Lupe. Kein normaler Mensch reißt wegen so was das Dach runter. :roll: Sorry, Ebay Links funktionieren hier ja leider nicht mehr. ![]() Glasfaserspachtel Glasfaser Faser Spachtel Faserspachtel 250g Presto 601013 (463584) EUR 6,50 (inkl. MwSt.) (EUR 26,00 / kg) Wenn man auf Beitrag Zitieren geht, kann man den Link aus dem Text nehmen, und kommt direkt zur Seite. Gibts aber überall das Zeug Baumarkt usw.
...genau so ist das, hatte ich oben bereits beschrieben. |
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