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Wasserschaden Alkoven und Heck am Peugeot J5 280 von 1990


Caitytimmytina am 13 Mär 2025 23:39:26

Hallo in die Runde!
Ich habe ein gebrauchtes WoMo erstanden, bei dem der Vorbesitzer scheinbar alles an Wasserschäden überdeckt und dadurch nicht hat besser werden lassen. Derzeit bin ich zunächst am Alkoven, habe aber auch schon hinten im Heck an zunächst einer Seitenkante morsches Holz und Schimmel entdeckt. Nun bin ich absolute Anfängerin und seit 2 Monaten dabei, mich in alle WoMo-Schwachstellen einzulesen. Da ich mir keine Werkstatt leisten kann, muss ich das Ganze selbst machen und bin bereits dabei. Es stellen sich mir allerdings bereits Fragen:
1. Wie erkenne ich, welche Schicht ich entfernen muss und wie weit vom Radius? Beim Holz ist es leicht, nur Styropor kann ich nicht einschätzen, da bereits alles abgetrocknet ist und so nur die sichtbaren dunklen Stellen bleiben.
2. Mit welchem Werkzeug gehe ich am besten vor? Ich habe mal angefangen mit Multitoolsägeblatt vorsichtig die feste Holzplatte unterm Teppich stückchenweise aufzumachen und am Fensterrahmen mit dem Schaber die Konstruktion erkenntlich gemacht.
3. Was ist mit den Seiten? Bisher sieht es rechts noch gut aus, aber die Kante sieht bereits betroffen aus, also da auch mal abschaben und schauen?
4. Von einer sehr undichten (offensichtlichen) Dachleiste stammt das schwarze Holz oben - wie bekomme ich das am besten auf? Da verläuft auch so eine stabile Plastikstrebe.
5. Das Fenster sieht aus, als sei es nur von außen mit Dekaseal und Schrauben befestigt - kriege ich dafür auch irgendwo Dichtgummi fürs korrekte Wiedereinsetzen?
6. Wenn ich etwas neu mache, richte ich mich nach dem Originalmaterial oder kann ich abwandeln bei Isolierung etc. auf was muss ich da achten zwecks Stabilität?
7. ich müsste ja ums Fenster herum die komplette Front neu machen und oben bei der Leiste - alles auf einmal oder nach und nach und wenn ja, in welcher Reihenfolge?

Viele Fragen und ich bin wirklich froh über jede Antwort, da ich jede Zeit nutzen muss zum Werkeln, denn die Familie braucht mich und unsere einjährige Reise soll im Herbst losgehen…

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AndreasS am 14 Mär 2025 11:04:43

Hallo,
ich glaube, Dir antwortet niemand weil Dich niemand enttäuschen will.
Ich denke, dass das für einen Laien und dann noch unter Zeitdruck nicht zu schaffen ist.
Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.
Es haben ja schon Leute ganze Wracks wiederaufgebaut.
Das waren dann allerdings auch Semiprofis mit Halle und ordentlichem Werkzeug und Maschinen.
Sorry für die klaren Worte.
Viel Glück

Kuddel56 am 14 Mär 2025 11:07:59

Moin,
warum tust du dir das an ? Fertigstellung bis zum Herbst 2025 ist eine sehr sportliche Herausforderung und ein hoher finanzieller
Aufwand, wenn du es vernünftig machen willst. Es gibt hier im Forum genug Beispiele, wie du es machen kannst, einfach mal die Suchfunktion bemühen.

Hast du das Fahrzeug gekauft oder geerbt ?

Gruß
Frank

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Trouw am 14 Mär 2025 12:59:42

Ich denke, dass Wichtigste ist festzustellen, wo kommt überall Wasser ins Innere des Fahrzeuges.
Auf deine Situation bezogen würde ich da zuerst nachsehen und abdichten.
Innen kannst du dann sukzessive morsche Sachen entfernen und ersetzen.
Wie gesagt, auf deine Situation bezogen. Natürlich wäre es besser, so wie hier im Forum schon öfters beschrieben, aufwendig und auch teuer instandzusetzen.

Elgeba am 14 Mär 2025 13:39:42

Hallo Frank
Sie hat das Fahrzeug gekauft,hat sie doch geschrieben, wieder mal der " Klassiker", blauäugig und ohne entsprechende Sachkenntnis befallen vom "will haben Syndrom", jetzt kommt das böse erwachen.
Ohne Halle,entsprechendes Werkzeug und Fachkenntnisse würde ich versuchen das
Fahrzeug schnell los zu werden,wer weiß, wie die Technik der Basis aussieht,das könnte sich zu einem "Fass ohne Boden" auswachsen.
Vielleicht äußert sich ja Turbo Kurtla dazu, der ist der Fachmann hier im Forum für solche Dinge.

Gruß Bernd

Stiwwel am 14 Mär 2025 13:53:14

Aus welchem Ort kommst Du?

Jagstcamp-Widdern am 14 Mär 2025 14:29:48

versuche das auto mit möglichst geringen verlust zu verkaufen!

allesbleibtgut
hartmut

mithrandir am 14 Mär 2025 15:08:58

Elgeba hat geschrieben:...wieder mal der " Klassiker", blauäugig und ohne entsprechende Sachkenntnis befallen vom "will haben Syndrom", jetzt kommt das böse erwachen.
Ohne Halle,entsprechendes Werkzeug und Fachkenntnisse würde ich versuchen das


Wissen wir das wirklich? Vieleicht ist der/die To einfach abenteuerlustig, hat die Schmette für ein paar hundert eUro gesehen und gedacht, "Das versuch ich, gibt doch genug Infos im Web, vielleicht lerne ich was dabei."
Liebe(r) Caitytimmytina schreib uns doch einfach ein bisschen mehr zu dir und deinem Kauf.
Wenn es wirklich so blauäugig war wie elgeba meinte, musst du allerdings auch mit sehr viel herablassenden Kommentaren rechnen, von Leuten, die noch nie in die Scheiße getreten sind.

Trouw am 14 Mär 2025 16:09:31

mithrandir hat geschrieben:
Wissen wir das wirklich? Vieleicht ist der/die To einfach abenteuerlustig, hat die Schmette für ein paar hundert eUro gesehen und gedacht, "Das versuch ich, gibt doch genug Infos im Web, vielleicht lerne ich was dabei."


Genau, wir sollten ihr Mut machen und auf hämische Kommentare von Besserwisser, die mit Fachwissen und einem vollen Konto geboren wurden, kann die TE (und wir auch) verzichten.

Tinduck am 14 Mär 2025 16:34:36

Grundsätzlich gilt: von innen freilegen, bis trockenes, stabiles Holz in Sicht kommt, und dann den nassen/weichen/vermoderten Holzrahmen ausschneiden (mit allem Styropor rundherum) und ersetzen.

Das Material kostet nicht so arg viel (OK, der Ruderer Caravankleber ist recht teuer), aber Zeit braucht es en Masse.

Wie oben schon geschrieben, vor dem 'Abriss' von aussen die Eintrittsstellen des Wassers abdichten. Dafür müssen eventuelle Kantenleisten runter und wieder dran, auch eine sehr schöne Arbeit...

Das Fenster vorn im Alkoven würde ich rauswerfen und den Ausschnitt mit einem Blech verkleiden (mit Sika aufkleben) und dann von innen auch Fachwerk/Styropor verbauen. Diese Alkoven-Frontfenster sind eine Dauer-Problemzone, das wird immer wieder undicht.

Falls Du viele Möbel ausbauen musst, um an feuchte Stellen zu kommen, darf das Fahrzeug nicht mehr bewegt werden - die Möbel stabilisieren den Aufbau.

Günstig wäre ne Halle oder Garage, ansonsten muss das Fahrzeug unter einer Plane bleiben, bis es von aussen dicht ist, das ist dann kein schönes Arbeiten.

Wie siehts denn mit der Basis aus? Wenn der Aufbau schon so hinfällig ist...

bis denn,

Uwe

Elgeba am 14 Mär 2025 17:14:25

Hans-Theo, hier sind keine hämischen Kommentare, sondern hier haben Leute geschrieben, die ihre realistische Einschätzung posten,für Dich vielleicht aus unerfindlichen Gründen hämisch.Was wir brauchen oder nicht hast nicht Du zu entscheiden, Du kannst Schreiben was Du meinst nicht zu brauchen,das war es aber auch.
Die TE will mit dem Fahrzeug ein Jahr auf Reisen gehen, da muss die Karre in Topform sein,wenn schon der Aufbau so aussieht,kann man da für die Basis nichts gutes vermuten, und spätestens wenn da Reparaturen fällig werden,muss da eine Werkstatt ran, und das wird teuer.
Ich bin der Meinung, das der TE mit einer realistischen Einschätzung besser geholfen wird als sie zu ermuntern, in dieses Fahrzeug noch viel Geld und Arbeitszeit zu investieren.

Gruß Bernd

weser13 am 14 Mär 2025 17:48:45

Moin,

ich gehe davon aus, dass das Fahrzeug gekauft worden ist mit dem Wissen,
das Wasserschäden vorhanden sind. Offensichtlich überrascht das Ausmaß ...

Grüße aus NI

Elgeba am 14 Mär 2025 18:07:52

Sie hat doch geschrieben, das der Vorbesitzer versucht hat, die Schäden zu verdecken.Da käme "arglistische Täuschung" in Spiel.

Gruß Bernd

eurafritze64 am 15 Mär 2025 00:29:53

Hallo

Ich kann den/die TE recht gut verstehen, das Geld für den Kauf ist versenkt (und im Nachhinein weiß man, dass man viel zu viel bezahlt hat...)
Jetzt zu lamentieren, dass man übers Ohr gehauen wurde (da gehören immer zwei zu) nutzt auch nichts. Das beste wäre gewesen, den Kauf rückgängig zu machen, was auch bei Kauf von Privat möglich ist, wenn vorsatz und arglistige Täuschung im Spiel sind.

Das kannst du aber im jetzigen Zustand sicher vergessen, also überlege gut, wie es jetzt weitergeht. Willst du dem schlechten Geld wirklich so viel gutes Geld hinterherschmeißen?

Was man so auf den Bildern sehen kann, wird das ne Großbaustelle. Das Material wird dabei den kleinsten Teil ausmachen, Arbeitszeit, Halle, Werkzeuge etc. werden (falls nicht vorhanden) ne fette Lücke ins Budget reissen.
Du brauchst ne Halle, Unterstand etc. damit der Krempel, welcher drin bleiben kann, auch ausreichend zeit und möglichkeit zum trocknen hat. Ausserdem brauchst du wärmere Temperaturen um Arbeiten zu können bzw. für alle Klebearbeiten etc.

Wenn du einen Schreiner in der Bekanntschaft hast wäre das extrem hilfreich. Klar kann man sich alles Wissen aneignen, aber es braucht dann trotzdem schon einen gut ausgestatteten Werkzeugschrank.
Und du hast ja auch schon festgestellt, daß der Alkoven nicht der einzige gammlige Bereich sein wird. Wasser läuft von oben nach unten, ich würde vermuten, dass du die ganze Karre auseinander nehmen musst, wenn du es korrekt machen willst.

Dann kommt aber eins zum anderen....Fenster, Luken, Klappen raus nehmen, Einfassung prüfen, ggfs. instandsetzen, neu eindichten etc....
Bleiben diese Dinge heile bei der Demontage? Falls was kaputt geht - bekomme ich Ersatzteile- und zu welchem Preis.

Wenn ich schon alle Möbel raus habe - will ich was ändern am Grundriss. Ist die Bodenplatte in Ordnung, der Bereich hinter den Fendern, Heckwand, etc.
Ist die Technik (Heizung, Kühlschrank, Wassertank / Leitungen i. O. ? Bei dem Alter kann man davon ausgehen dass das alles spröde ist, und in diesem Zuge gleich mit erneuert werden sollte. Was nutzt es, du machst den Aufbau chic und 4 Wochen später bricht irgendein Schlauchverbinder oder Schlauch aus Kunststoff, und setzt wieder alles unter Wasser.....

Das wird viel Zeit kosten, seeehr viel Zeit. Ich habe keine Ahnung wie du Familiär und Beruflich eingebunden bist, aber bis Oktober wird das nichts, selbst wenn du Vollzeit dran gehen würdest. Dafür sind zu viele zeitfressenden Komponenten drin, verschiedene Kleber brauchen bestimmte Trocknungszeiten (auch Temperaturabhängig), Trocknungsphasen, Materialbeschaffung etc....

Die Frage nach der Substanz des Fahrzeuges ist ja auch noch nicht geklärt? Korrosion? Ersatzteilbeschaffung für das Basisfahrzeug wird auch nicht einfach sein, was nutzt der schönste Aufbau wenn es dir ein Radlagerhehäuse zerlegt, welches partout nicht mehr zu bekommen ist?
Dann hast du eine ziemlich teure Laube welch du dir in den Garten stellen kannst.

Macht das alles Sinn bei einem Fahrzeug von Bj. 90? Ich würde dazu raten, es (wenn auch mit Verlust und Bauchschmerzen) zu verkaufen, sofern das noch möglich ist. Oder den Kauf rückgängig machen - aber auch das kostet vermutlich viel Zeit, Streitereien, Anwälte etc.

Ich weiß, das hört sich alles sehr negativ an, aber besser du denkst vorher drüber nach, als dass du nach den ersten versenkten 2, 3 Tausend € feststellst, das es vielleicht doch nicht machbar ist bzw. ein Fass ohne Boden.

Ich weiß, das man alles machen kann, wenn Wille, Ausdauer, Zeit und Geld vorhanden ist. Aber man sollte vorher sehr genau abwägen....

Wenn du dich dazu durchringst es zu wagen, dann lies dir ein paar Berichte zur instandsetzung diverser Wohnwagen von "turbokurtla" durch.
Da hast du geballtes Fachwissen und jede Menge Tips und Tricks zum Holz/Styropor Aufbau.
Und -wichtig- erst lesen, dann anfangen. Schablonen fertigen, Masse aufnehmen, Fotos machen bevor man demontiert.....

Habe so was ähnliches auch vor kurzem hinter mich gebracht (auch mit Hilfe des Forums u. den Berichten von turbokurtla).
Ich hatte aber den "Vorteil" dass ich von aussen arbeiten konnte, da das Blechdach (Lochfrass) undicht war, und runter musste, inkl. aller Fenster, Luken, Kanten abdichten, Lattungen u. Styropor ersetzen etc.

Aber evtl. hilft dir meine Geschichte trotzdem (und sei es nur bei der Entscheidung ob oder ob lieber nicht) mit dem ein oder anderen Tip, Hinweis, Vorgehensweise, Foto etc.
Ich habe lange nicht so viele Baustellen wie du gehabt, dennoch war ich von Anfang November bis a. mitte Mai jeden Tag nach Feierabend bis in die Nacht da dran, auch an Wochenenden und Feiertagen...
Finanziell lag es letztendlich bei ca. 3,5k bis 4k € reine Materialkosten.

Schau einfach mal durch wenn du magst, und entscheide was du tun willst....
Wie auch immer, ich hoffe für Dich, daß es nicht so schlimm kommt, wie ich vermute und wünsche dir alles Gute, für was auch immer du dich entscheidest.
Guckst du"
--> Link

Caitytimmytina am 16 Mär 2025 22:10:28

Hallo an Alle,
Vielen Dank für eure Antworten. Ich bin nicht blauäugig rangegangen. Nur hatten wir wenig Möglichkeit, alles genau zu hinterprüfen. Natürlich spielte sicher auch der Wunsch mit rein, endlich fündig geworden zu sein. Ist jetzt auch egal. Mein Erspartes steckt hier drinnen, mir bleibt noch eine gewisse Summe zum Reparieren, ich denke, dass das kostenmäßig hinkommen kann, wenn auch knapp. Die Karosserie ist laut TÜV top, kein Rost etc.
Von meinem Vater habe ich etliche Werkzeuge zur Verfügung gestellt bekommen (u.a. Stichsäge, Heißluftföhn, Schleifer, Multitool, etc.) und ich eigne mir täglich mehr Wissen über alles an. Die Heckwand ist nun komplett freigelegt, im Alkoven müsste ich für‘s H-Kennzeichen leider das Fenster drinlassen. Die Nasszelle hat der Vorbesitzer ausgebaut, also kein Bad, dafür mehr Platz für Stauraum und Bett geschaffen. Die Gasheizung reparieren wir (Zündautomat, ausgelaufene Batterie), ansonsten taugt da noch alles. Die Seitenkanten möchte ich provisorisch mit 3M 4412 überkleben, bis ich nach unserer Reise mehr Zeit/Geld für Weiteres habe.
Es ist leider keine Option für uns, zu verkaufen. Ich habe eine Vorstellung und ein Ziel und bin handwerklich nicht ungeschickt. Ich hatte mir hier etwas mehr konstruktive Vorschläge erhofft statt Niederhauen. Ich habe Unterstützung, muss allerdings das meiste alleine umsetzen. Dafür, dass ich das Ganze mit zwei Kids innerhalb einer Woche so abgebaut habe, finde ich, wird mein Antrieb hier unterschätzt.
Ich werde mich die Tage nochmal melden zu Weiterem, danke auch für die Bemerkung zur Statik durch Möblierung! Abgedeckt ist das Ganze längst :-)
LG Caity

Caitytimmytina am 16 Mär 2025 22:47:30

Stiwwel hat geschrieben:Aus welchem Ort kommst Du?

Bad Kreuznach

AndreasS am 17 Mär 2025 08:47:42

Guten Morgen,
ich und auch sicherlich alle anderen im Forum, die negativ dazu geschrieben haben wünschen Dir viel Erfolg bei der Instandsetzung.
Deine hohe Motivation liefert Dir sicherlich den Antrieb durchzuhalten.
Versteh die Kritik bitte nicht falsch.
Fals Du das Ding durchziehst wirst Du auch sicherlich von den "Negativen" konstruktive und gute Tipps und Erfahrungsberichte erhalten.
Gutes Gelingen und halt uns auf dem Laufenden.
Vielleicht auch noch mal Bilder von außen.
Schöne Restwoche :D

Stiwwel am 17 Mär 2025 09:51:18

Da wohne ich nicht weit weg von dir :lol: Ich baue auch komplett neu auf .Wenn Du mir mal eine KN schickst, könnte ich,wenn Du willst, mal vorbeikommen und dir helfen

cbra am 17 Mär 2025 10:48:54

Caitytimmytina hat geschrieben:Hallo an Alle,
Vielen Dank für eure Antworten. ....
Ich werde mich die Tage nochmal melden zu Weiterem, danke auch für die Bemerkung zur Statik durch Möblierung! Abgedeckt ist das Ganze längst :-)
LG Caity


Na gut, dann kanns ja losgehen

lies dir auch mal diesen thread durch

--> Link

ich sehe eine gewisse diskrepanz bei deinem projekt zwischen Zeit/Kostendruck einerseits und H-Kennzeichen andererseits.

Ich würde das H-Kennzeichen aufgeben und das Teil nicht "einfach" restaurieren (mit allen problemen und fehlern) sondern ggf verbessern, also z.b. statt EPS ausschliesslich XPS verwenden. das fehleranfällige Frontfenster eliminieren etc.

Falls du was laminieren willst kannst gerne fragen

Caitytimmytina am 17 Mär 2025 11:45:25

Hier weitere Fotos, ich habe im Heck wohl den Endgegner Alufraß, punktuell schön über die ganze Fläche verteilt. Normalerweise würde ich dazu tendieren, das ganze Blech auszutauschen, aber da ich mir dies noch nicht zutraue, würde ich mich an der Version „Verlangsamen“, mittels Spachtelmasse und Lackschichten versuchen, vielleicht hat ja jemand Erfahrungen dazu hier?

cbra am 17 Mär 2025 12:41:49

hast du einen halbwegs geeigneten arbeitsraum?

dann würde ich mir eine neue rückwand bauen
XPS kern, innen Laminat/Abdeckung deiner wahl, aussen GfK oder halt so ein alublech (mag ich persönlich nicht so)
in den XPS kern gleich Rahmen fürs Fenster (PVC Integralschaum) einsetzen und ggf kabelkanäle

Die Wand kannst du Parallel machen und dann an einem trockenen Tag einsetzen

Caitytimmytina am 17 Mär 2025 13:32:23

cbra hat geschrieben:dann würde ich mir eine neue rückwand bauen
XPS kern, innen Laminat/Abdeckung deiner wahl, aussen GfK oder halt so ein alublech (mag ich persönlich nicht so)
in den XPS kern gleich Rahmen fürs Fenster (PVC Integralschaum) einsetzen und ggf kabelkanäle

Die Wand kannst du Parallel machen und dann an einem trockenen Tag einsetzen


Also die gesamte Rückseite raus und so ersetzen? Wo gibt es so große GfK-Teile denn? Und müssen da keine Holzstreben zur Stabilisierung rein?

cbra am 17 Mär 2025 13:49:09

cbra hat geschrieben:dann würde ich mir eine neue rückwand bauen
XPS kern, innen Laminat/Abdeckung deiner wahl, aussen GfK oder halt so ein alublech (mag ich persönlich nicht so)
in den XPS kern gleich Rahmen fürs Fenster (PVC Integralschaum) einsetzen und ggf kabelkanäle

Die Wand kannst du Parallel machen und dann an einem trockenen Tag einsetzen


Caitytimmytina hat geschrieben:Also die gesamte Rückseite raus und so ersetzen? Wo gibt es so große GfK-Teile denn? Und müssen da keine Holzstreben zur Stabilisierung rein?


Naja - ich hab mein ganzes auto so gebaut ;) - natürlich ohne Holz

und ja - man kann so platten auch kaufen - die grösse ist kein problem - vom transport(kosten) abgesehen

frag mal z.b. bei ormocar nach ob die dir auch nur eine platte liefern --> Link

sonst gibt es viele lieferanten aus dem LKW bereich und Kühltransporterbau, z.b. --> Link

Ich hab einige Platten hier nach meinen Vorgaben pressen lassen, mit dem Hänger selbst abgeholt und dann zusammengebaut --> Link

und ein gutes sandwich ohne holz ist so einem holzfachwerk mit EPS in allem überlegen

Caitytimmytina am 17 Mär 2025 14:00:37

cbra hat geschrieben:
und ein gutes sandwich ohne holz ist so einem holzfachwerk mit EPS in allem überlegen


Also kann ich da auch von innen Möbel dran befestigen?

cbra am 17 Mär 2025 14:29:42

cbra hat geschrieben:
und ein gutes sandwich ohne holz ist so einem holzfachwerk mit EPS in allem überlegen


Caitytimmytina hat geschrieben:Also kann ich da auch von innen Möbel dran befestigen?


ja sicher - die platte sollte halt dafür ausgelegt sein, aber das ist kein hexenwerk

Caitytimmytina am 17 Mär 2025 16:51:58

Würdest du dich bei Dicke von Außenhaut und Innendämmung am Original orientieren oder hast du da mit anderen Stärken Erfahrungen?

cbra am 17 Mär 2025 16:54:48

Mein Auto hat 40mm XPS Kern - das ist ziemlich gut, wenn man Hardcore Wintercamping machen will evtl. etwas dicker. aber das hat dann auch nachteile - Platzverbrauch, Fensterrahmen, Durchführungen.

In dem Sinn finde ich 40mm als ziemlich guten kompromiss. unter 30mm würde ich nicht gehen

Caitytimmytina am 18 Mär 2025 13:48:43

Stiwwel hat geschrieben:Da wohne ich nicht weit weg von dir :lol: Ich baue auch komplett neu auf .Wenn Du mir mal eine KN schickst, könnte ich,wenn Du willst, mal vorbeikommen und dir helfen

Hallo Stiwwel,
Super gerne! KN ist für mich leider noch nicht freigeschaltet, woher kommst du denn?

mithrandir am 18 Mär 2025 14:52:41

Caitytimmytina hat geschrieben:Hallo an Alle,
Vielen Dank für eure Antworten. Ich bin nicht blauäugig rangegangen. ..... und ich eigne mir täglich mehr Wissen über alles an. Die Heckwand ist nun komplett freigelegt, im Alkoven müsste ich für‘s H-Kennzeichen leider das Fenster drinlassen.

Hi Caity,
das ist doch mal eine coole Einstellung. Vollen Respekt dafür und ich wünsche dir die Ausdauer.
Dazulernen ist genau das Thema. Die Erfahrung, die du hier machst, nimmt dir niemand mehr weg. Und wer weiß, wann es dir hilft.
Und wenn es am Ende geklappt hat, wird es ein unbeschreibliches Gefühl. Wobei... so ein Womo ist eigentlich nie fertig :lol:
Zum H-Kennzeichen: Ich weiß, das spart Kosten, aber ich glaube die Verrrenkungen, die du dafür machen musst, lohnen sich nicht.
Ich empfehle dir dich auf einen sauberen, dichten AUfbau zu fokussieren, der funktioniert.
Viele viel Erfolg.

Stiwwel am 18 Mär 2025 15:02:18

Nähe Lauterecken

eurafritze64 am 30 Mär 2025 21:37:58

Du brauchst wegen Alufraß an der Heckwand nicht das komplette Heck ersetzen. Ich habe mein Heck mit glattem Alublech überklebt.
Guckst du : --> Link

fschuen am 31 Mär 2025 11:52:03

Ich seh dich da auf dem richtigen Weg. Alles schwarze und morsche raus. Flecken und verfärbt ist egal. Holzteile möglichst komplett tauschen, aber wenn das nicht geht, einfach auf gute mechanische Anbindung achten (schräge Schnitte, aufdoppeln ...). Wenn du Löcher und die Trägeraufnahme am Heck zuspachteln willst, kannst du mit Silikon o.ä. die Struktur abnehmen und so eine Art Stempel bauen. Muss natürlich lackiert werden. Sollte noch muffiger Geruch da sein, hilt Ozonbehandlung ganz gut.

Die Abdichtung von aussen würde ich aber auf jeden Fall ordentlich machen, bevor du auf grosse Tour gehst.

Viel Erfolg, Manfred

Bodenseenessie am 31 Mär 2025 21:06:23

Bzgl. Alufrass an der glatten Rückwand gibt es eine rel. einfache Möglichkeit. Ich hatte das mal an einer Stelle ca. 0.5x1m. Habe dann von innen entkernt und genau gleich aufgebaut. Als Kleber habe ich allerdings an der Fläche Alu/Holz/XPS Sikaflex verwendet, da das wasserdicht ist. Bin das Fzg. dann noch ca. 7 Jahre gefahren, die Stelle war dicht und hat keine Probleme gemacht. Es ist ja eine glatte Fläche, an der das Wasser gut ablaufen kann, stehendes Wasser ist nicht zu erwarten. Zudem sind die Spannungen an den Übergängen der Wände zueinander deutlich größer als in einer durchgehenden Fläche. Falls Du das machst aber die Fläche von außen Abkleben, Malertape reicht, denn das Sikaflex drückt durch die Löchlein und verklebt wunderbar das Holz, das Du als Gegenlager zum Pressen verwendest.

rkopka am 01 Apr 2025 10:19:20

fschuen hat geschrieben:Flecken und verfärbt ist egal. Holzteile möglichst komplett tauschen, aber wenn das nicht geht, einfach auf gute mechanische Anbindung achten (schräge Schnitte, aufdoppeln ...).

Ich habe auch Stufen in das restliche Holz geschnitten und das neue entsprechend angepaßt. Hält IMHO besser als schräg. Meine etwas krude Methode damals war, mit einem großen Schraubendreher auf das Holz einzustechen. Alles was nachgegeben hat, flog raus. Irgendwann habe ich den guten Bereich erreicht.
Wenn das schon länger so ist, muß oft auch trockenes Holz raus, weil es schon morsch und brüchig ist, weil da vor einiger Zeit mal Wasser war. Reine Feuchtemessung erkennt sowas u.U. nicht.

RK

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