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Verschiffung Neuseland


Fritz1 am 29 Feb 2004 15:50:01

Hallo!

Möchte zum Jahreswechsel 2004/05 mein WoMo nach Neuseeland bringen, dann nach Australien und zurück nach Deutschland.

Wer hat Erfahrung damit?
Habe schon nach Australien/USA/Mexiko usw. verschifft. Grundsätzlich also Erfahrung, daher sind eher spezielle Informationen gefragt.

Danke

Fritz

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

markyd am 10 Mai 2004 10:07:32

Moin Fritz
Ist ja klasse :)
Wir möchten auch nach Australien in diesem Winter. Kennst Du Dich mit den Wohnmobilpreisen in Australien aus.
Könnte man dort eins kaufen und wieder verkaufen.
Was kostet der Transport eines Womo's per Schiff.
Bis dann
Markus

motorhome43 am 10 Mai 2004 21:02:44

Da wird man doch ganz blass vor Neid? Sehnsucht? Leider können wir dir keine Tipps geben, aber du musst uns unbedingt später von deinen Erfahrungen berichten.

Anzeige vom Forum


JWD am 18 Mai 2004 16:53:32

Hallo Down-under Freunde!
Ich habe im letzten März (2003) eine Tour mit meinem 7-jährigen Sohn gemacht. Wir waren in einem Toyota Landcruiser mit Pop-up roof und guter WOMO Ausstattung unterwegs - mit dem "normalen" Leih-Womo darf man nämlich keine dirt-tracks befahren. Damals lag der Tagespreis bei 150$ AUS zzgl. Versicherung 25 $/Tag bei 2000 $ Selbstbeteiligung.
Vermieter war "Hertz". Zum WOMO Kauf sind mir leider keine Daten bekannt. Aber bei Interesse kann ich ein paar Touren nennen, die nicht unbedingt im Reiseführer stehen - aber wie gesagt: Allrad wäre dafür Pflicht.
,
Maik (derzudiesemthemagerneeinbildangehängthätte)

Mickie am 18 Mai 2004 17:35:28

JWD hat geschrieben:Hallo Down-under Freunde!
Maik (derzudiesemthemagerneeinbildangehängthätte)


Und warum hat er nicht?

JWD am 18 Mai 2004 22:06:58

zudummzum! :D
aber ich versuchs morgen nochmal...

JWD am 19 Mai 2004 17:36:27

Photoanhangversuch!
Schönen Feiertag und ggf. ein langes Wochende wünscht,
Maik

womokiste am 21 Mai 2004 01:00:51

Hallo Fritz, ich habe ´mich am Wochenende beim CS-Treffen (unser Ausbauer) mit einem niederländischen Paar unterhalten, die das gemacht haben. Vieleicht hilft Dir der CS-Chef, Herr Oltmanns weiter (--> Link) und kann Deine e-mail-Adresse weiterleiten.
Franz Peter

Valentino am 22 Mai 2004 15:57:04

markyd hat geschrieben:Moin Fritz
Ist ja klasse :)
Wir möchten auch nach Australien in diesem Winter. Kennst Du Dich mit den Wohnmobilpreisen in Australien aus.
Könnte man dort eins kaufen und wieder verkaufen.
Was kostet der Transport eines Womo's per Schiff.
Bis dann
Markus

Hallo Markus,
Habe mir einmal ein Wohnmobil in Australien gekauft und auch wieder verkauft (2000-2001). Es hat uns 1 1/2 Jahre gute Dienste erwiesen. Es haengt von den Anspruechen ab ob du es einfach oder schwer haben willst. Das Angebot ist begrennzt und bei diesen unwarscheinlichen Distanzen nicht gerade leicht. Mann darf sich Australien nicht wie Amerika vorstellen. Wohnmobile sind noch nicht so angesagt, aber schwer im kommen. Was aber nicht heisst das man sie leicht verkaufen kann. Auch in Australien haben die Menschen nicht so viel Geld . Versicherungen abschliessen ,Autocheck vor Kauf ist nicht so schwer. Es gibt einen guten Strassendienst wie der ADAC der dir auch wenn du beim ADAC bist unentgeldlich hilft. Die Menschen sind sowieso unwarscheinlich Freudlich.
Wichtiger Facktor ist die Zeit die du mitbringst.
Schreib wenn du spezielle Fragen hast. Mein Computer ist im Augenblick kaput und ich muss ins Internetcaffee gehen aber da ich mir in den naechsten 2 Monaten ein Wohmo kaufen will muss ich sowieso jeden tag ins Net. Bin ab 1 Juni in Deutschland.
Spiele auch mit dem Gedanken mein eigenes Wohmo nach New Zeeland und Australien zu verschiffen. Scheint von den Australischen Gesetzen nicht so schwierig zu sein . Habe aber noch kein Finaziellen Angaben ueber das verschiffen. Valentino

Valentino am 22 Mai 2004 17:22:31

Fritz1 hat geschrieben:Hallo!

Möchte zum Jahreswechsel 2004/05 mein WoMo nach Neuseeland bringen, dann nach Australien und zurück nach Deutschland.

Wer hat Erfahrung damit?
Habe schon nach Australien/USA/Mexiko usw. verschifft. Grundsätzlich also Erfahrung, daher sind eher spezielle Informationen gefragt.

Danke

Fritz

Hallo Fritz her mit den Informationen ueber das Verschiffen nach Australien. Preise , Einfuhrbestimmungen, Spedition usw. Valentino

Fritz1 am 16 Okt 2005 23:17:01

Ich habe hier mal die Frage nach der Verschiffung gestellt. Bin inzwischen zurück, mein Auto noch nicht. War dort mit einem VW LT 40 Allrad unterwegs. War die zweite Reise mit dem AUto in der Gegend.
Hier einige Infos zu dem Prozedere.

Deutschland nach Neuseeland.

Verschiffung möglich mit HUAL (--> Link),
NYK (--> Link) und Wallenius Wilhelmsen (--> Link)per RoRo (andere kenne ich nicht), aber auch über Contship (--> Link)
und Hamburg Süd (und sicherlich weitere) möglich per Container oder Flat Rack. Genereller Service/Vermittlung wird auch geboten durch: --> Link
Auch mit „AFL Logistic , König-Georg-Deich 2, 21107 Hamburg,040 7420013-10“ habe ich positive Erfahrung gesammelt.
Ich habe mit Wallenius (WW) per RoRo direkt nach Auckland verschifft (früher aber auch schon mit Hamburg Süd per Flat Rack nach Sydney)
Die Passage von Bremerhaven dauert ca. 32 bis 34 Tage und hat im Dezember 2004 ca. 135 US $ per Kubikmeter gekostet. Der Ablauf ist einfach, ein Spedition etc. war nicht erforderlich, direkter Kontakt mit den WW Angestellten in Bremerhaven, Auto anliefern (ein Tag vor Abfahrt des Schiffes war o.k). WW hält sich an ISPS, Mitnahme persönlicher Effekten verboten, Kontrolle in Bremerhaven aber fair. Wer sein Auto kennt, kennt auch Verstecke. Aber die Mitnahme von Schlauchboot mit Motor wäre problematisch geworden. Weder NYK noch HUAL sprachen diesen Punkt an. NYK hätte das Auto Umladen müssen, Preis wäre mit WW weitgehend identisch gewesen. Umladen bedeutet, Auto steht im Hafen, Diebstahlsgefahr. (Habe ich bei NYK schon erlebt, 14 Tage in Thailand im Hafen stand das Auto, es wurde geklaut in der Zeit, wenn auch unbedeutend bezüglich des Wertes)

Ankunft Neuseeland. Gang zur Reederei am Montag und dort 306 NZ $ bezahlen, Papiere bekommen. WW vereinbart für uns einen Termin mit dem MAF (also Quarantäne) am Dienstag 11 Uhr. Wir gehen am Montag zum Zoll, das Carnet wird gestempelt, das Auto ist quasi eingeführt, steht im Hafen, kein Zöllner hat es gesehen in unserem Beisein. Dann am Montag noch zum AA und das Auto anmelden. Das dauert auch nur 20 Minuten und kostet ca. 100 NZ $ für 6 Monate. Haftpflicht für Personenschäden eingeschlossen, aber keine „Third Party Insurance“ AA bietet das an, Mindestdauer 6 Monate und doppelt so teuer (etwa 450 NZ $) wie die Alternative NAC.
Unser Auto ist also am Montag zugelassen, steht noch im Hafen. Am Dienstag der Termin mit dem MAF (kostet 45 NZ $), Kontrolle verläuft fair, mehr Fragen (nach Zeltausrüstung, Angelausrüstung, Lebensmittel etc.) als gründliche Durchsuchung. Der MAF Inspektor gibt uns die notwendigen Papiere (außerhalb des Hafens) und damit gehe ich zur Hafeneinfahrt, will mein Auto holen. So einfach geht das nicht. Ich werde aber als Besucher registriert, bekomme einen Ausweis und ein Shuttelbus bringt mich zu P&O im Hafen. Die schauen sich die Papiere an, machen Kopien, bringen mich zum Auto. Da dies nicht anspringt (Batterie leer) wird noch Starthilfe organisiert und ich fahre mit dem Auto zur Hafenausfahrt. Als Besucher registriert, als Autofahrer wieder raus. Dies geht so eigentlich nicht, da Autos unter 3,5 t nur über einen zugelassenen „Autotransporteur“ den Hafen verlassen dürfen (keine Selbstabholung erlaubt).
Versicherung des Autos steht noch an. Alle Versuche zu NAC (National Automobil Club, Whangarei) von Deutschland aus Kontakt, aufzunehmen blieben ohne Reaktion. Jetzt nur ein Anruf, 45 Minuten später ist im Hotel (Fax) der Versicherungsantrag angekommen. Ausfüllen, unterschreiben und zusammen mit einem Scheck (bei uns war es eine Postanweisung, Kreditkarte geht nicht)abschicken. Kostete 112,5 NZ $ für 6 Monate. Versicherung nennt sich „Jetsetter- bzw. Backpacker Insurance“
Angeblich (las ich mal in einer Info) versichert NAC keine Autos über 2,8 t. Mich frage niemand nach dem Gewicht.
Autos über 3,5 t bezahlen noch eine „Road Charge“ bei der Zulassung.
Normalerweise müsste man noch zum TÜV (WOF), da das aber für die Anmeldung nicht notwendig war, habe ich darauf verzichtet. Polizeikontrolle erlebte ich nie.



Neuseeland-Australien

ANZDL (--> Link) und Wallenius Wilhelmsen (WW) kommen hier als RoRo Anbieter in Frage. Andere kenne ich nicht.
Ich habe mit WW von Auckland nach Melbourne verschifft. Ausschlaggebend dafür war letztlich die Tatsache, dass das Schiff von WW nur 4 Tage benötigte. Bei anderen Reisen dieser Reederei können es auch 9 Tage sein. Weitere Gründe für mich waren: Ich habe mehr Vertrauen zu WW (habe öfter mit denen verschifft), das Angebot war auf den $ klar spezifiziert (ANZDL sagte bei persönlicher Vorsprache: Etwa 2500-2600 NZ $ plus Nebenkosten), das Auto konnte länger genutzt werden (ANZDL: 5 Tage vorher abliefern) und WW wollte nicht unbedingt einen Agenten einschalten, wir haben also den Ablauf selber organisiert. Für ANZDL spricht aber: Die Mitnahme persönlicher Effekten ist kein Problem, es wird lediglich darauf hingewiesen, dass die Gefahr des Diebstahls besteht und man wertvolle Gegenstände nicht sichtbar liegen lassen soll.
WW ist hier anders, verbietet die Mitnahme persönlicher Effekten (wegen ISPS), gestattet aber (fast?) alles was so zum WoMo gehört. Küchenzubehör, Wäsche, Kleidung, Schlafzeug, Dinge des täglichen Bedarfs. Das wird vor Ausreise kontrolliert und dafür werden 400 NZ $ berechnet.
In Doppelböden habe ich einiges Versteckt was mir kritisch erschien.

Ablauf:
Den ganzen Kontakt mit WW in Auckland haben wir per Internet über email abgewickelt. Es scheint wirklich erforderlich (Nicht nur für dem Export von Auckland, auch für den Import in Melbourne), dass man in Australien eine Adresse hat. Wir haben die von einem Caravanpark in Melbourne (big4, Elisabethstraße) angegeben und dort auch in einer Cabin für einige Tage gewohnt um die Einfuhr des Autos zu organisieren.
Am Montag dann bei WW in Auckland ins Büro, Fracht und Nebenkosten zahlen und für Mittwoch (durch WW) einen Termin mit dem Security
Inspektor an der Hafeneinfahrt vereinbaren. Dann am Montag noch zum Zoll, das Carnet wird , ausgestempelt, mit dem Auto fahre ich aber noch rum.
Am Dienstag das Auto gründlich waschen, auch (vor allem, wegen der Quarantäneinspektion in Melbourne) von unten.
Am Mittwoch Kontrolle durch den Inspektor, freundlich, nett, fair, aber nicht oberflächlich, auch nicht sehr gründlich. Auto im Hafen bei P&O abgeben. Das war es.
Dieser Inspektor hat zwar 400 $ gekostet, aber auf die Art konnte ich mein Auto selber in den Hafen fahren. Dies ist laut Verordnung für Autos unter 3,5 t nicht möglich, es muss ein zugelassener Autotransporteur eingeschaltet werden. ANZDL gibt auf seinem Merkblatt gleich 5 Firmen für diesen Dienst an, die dann natürlich kassieren.

Gesamtkosten für ein WoMo von 36 Kubikmeter Rauminhalt: 2985 NZ $, die reine Frachtrate belief sich zu dem Zeitpunkt auf 60 NZ $ per Kubikmeter plus Bunkercharge von etwa 10 %.auf diesen Preis.

Ankunft Melbourne

Am Freitag zu WW ins Büro, dort etwa 40 AUS $ zahlen, Papiere bekommen. Damit zum Zoll. Es wird ein Termin für Montag 11 Uhr an der Hafeneinfahrt vereinbart. Quarantäne (AQIS), im gleichen Gebäude, am gleichen Schalter, aber Bürokraten. Termin für Dienstag 11.30 Uhr (vorher zahlen, ca. 130 AUS $) Dann am Freitag noch zur Zulassungsstelle (VIC ROADS, Lygon Str. 459, Stadtteil Carlton, --> Link, eine andere Adresse: --> Link)). Es gab 15 Schalter, als wir dran waren blickte der Mann nicht durch, Chef holen. Der nimmt das ungestempelte Carnet, die Deutsche Zulassung -die Internationale hatte ich nicht in der Tasche- und den Paß, nach 20 Minuten hatten wir die Zulassung und 205 AUS $ für 6 Monate gezahlt. Der Betrag schließt eine Haftpflicht für Personenschäden ein, nicht für Sachschäden. Das Auto stand noch im Hafen, das Carnet war nicht gestempelt, aber so kann es gehen. Laut Vorschrift hätten wir hinten ein Schild mit „ LEFT HAND DRIVE“ (75 mm große Buchstaben!) haben müssen. Hat der Chef wohl vergessen.
Die Kontrolle durch den Zoll dauerte dann 5 bis 10 Minuten, am Dienstag die Kontrolle durch AQIS ebenfalls 10 Minuten. Jeweils 2 Personen waren amtlich tätig. Am Dienstag gehe ich im Hafen (dort sitzt auch AQIS) mit den Papieren zu einem Büro, warte wie andere auch, bin nach 30 Minuten dran, gebe Papiere ab, bekomme andere und den Autoschlüssel. Gehe zu meinem Auto und fahre zum Gate, gebe Papiere ab, ebenso die Warnweste, den Besucherausweis und die Schranke öffnet sich für mich. Ich bin im Straßenverkehr von Melbourne. Es fehlt lediglich noch eine allgemeine Haftpflichtversicherung. Bei einer früheren (2001) Reise haben wir so einige Erfahrungen gesammelt. Sind jetzt Mitglied im Campingclub Australien (CMCA: --> Link)geworden und haben über diesen Club eine Versicherung abgeschlossen bei einem Versicherungs-Broker. Das war Ken Tame&Associates PTY LTD in Melbourne, Stadtteil Kew in der High Street 79-83. Den ganzen Zinober haben wir im Vorfeld per email (kent at kentame.com.au) geklärt. Die Versicherung erfolgt bei Lumley General Insurance Limited, 99 King Street, Melbourne, Tel. 0386274333, Fax. 0386274312. Da waren wir auch 2001 über „Kings Cross Car Park“ in Sydney versichert. Jetzt über den CMCA zahlen wir für eine Haftpflicht und quasi eine Vollkaskoversicherung 215 AUS $ für 6 Monate. Eingeschlossen ist noch so was wie bei uns der ADAC-Schutzbrief. Der Ablauf vereinfacht sich, wenn man den Versicherungsrabatt aus der Deutschen Haftpflicht und den Wert des WoMos nachweisen kann. Da der Abschluss im Vorfeld aus Deutschland möglich ist, ist dieser Nachweis ja auch kein Problem.
Andere Versicherungen laut RACV: OAMP (Tel 1800240432) und Just Car Insurance (Tel 13 13 26 in Melbourne)




Hamburg-Sydney

In 2000 habe ich von Hamburg nach Sydney verschifft. Diesmal nicht RoRo sondern per Flat Rack mit Hamburg Süd via Panama-Kanal (Umladen).
Ankunft in Seydney:
Gang zur Reederei (Montagmorgen), diese beauftragt nach Rücksprache mit mir (in meinem Namen) eine Spedition, dieses „Flat Rack“ mit dem Auto darauf aus dem Hafen zu holen. Ich gehe am Montag zum Zoll und vereinbare einen Termin für Dienstag auf dem Speditionsgelände. Der Zoll telefoniert mit der Quarantäne, die haben zum gleichen Termin auch Zeit.
Am Dienstag Kontrolle des Autos. Der Zoll ist zufrieden und füllt das Carnet aus, die Quarantäne verlangt eine Nachreinigung. Man hat Erde am Unterboden gefunden. Am Dienstagnachmittag verlasse ich mit dem Auto das Speditionsgelände (keine Anmeldung, keine Versicherung, ich bin auf den Straßen Sydneys) und fahre einige km zu einer Werkstatt, die die notwendige „TÜV-Prüfung“ (Green Slip, oder so ähnlich heißt das Dokument was man dann bekommt) vornehmen will.
Am Mittwoch habe ich diesen Zettel und fahre zur Zulassungsstelle. Die wollen das Carnet, die Freigabe durch die Quarantäne und die TÜV-Prüfung sehen. Ich bekomme meine Zulassung.
Die Versicherung (Thirt Party Insurance) schließe ich über Kings Cross Car Park
ab. Ein Fax hin zur Versicherung mit meinen Daten, ein Fax zurück und ich bin versichert. Am Mittwochnachmittag beginnt die Reise mit dem eigenen Auto und Deutscher Zulassung.



Dauerhafte Registrierung/Anmeldung/Zulassung eines LHD Fahrzeugs mit Australischem Nummernschild.
Eigentlich ist dies nicht möglich, das LHD Fahrzeug darf mit Carnet 1 Jahr genutzt werden, dann hat die Ausfuhr zu erfolgen oder es ist umzurüsten auf RHD bzw. zu verschrotten. So kannte ich es bislang.
Ich sprach darüber mit einem (wie mir schien) informierten Australier. Demnach gibt es eine Variante. In Nordaustralien (Darwin) werden LHD Fahrzeuge zugelassen, wenn es sich um das Fahrzeug einer Firma, eines Selbständigen handelt. Der Ausi sagte sinngemäß: Bist halt selbständig, meldest das an, handelst mit Löffeln oder Gabeln, egal. Das in Nordaustralien angemeldete Auto darf dann natürlich im ganzen Land fahren. Was mir nicht ganz klar ist (habe auch nicht nachgefragt), gilt das nun für den „NichtAusi“ der sich in Nordaustralien selbständig macht und seinen „Firmenwagen“ mitbringt, oder auch/oder nur für den Einheimischen?


Australien Deutschland.

2001 habe ich von Brisbane mit NYK per RoRo nach Bremerhaven verschifft. Damalige Kosten etwa 100 US $ per Kubikmeter Frachtvolumen. Der Preis war weitgehend identisch mit dem des Hinweges per Containerschiff (Flat Rack) von Hamburg nach Sydney.

Jetzt in 2005 ist der Transport mit NYK nicht mehr möglich. Wallenius fährt regelmäßig nach Bremerhaven, die Kosten belaufen sich aber auf gut 200 US $ per Kubikmeter. Wallenius in Melbourne verlangt die Einschaltung eines Freight Forwarders (im Gegensatz zu Bremerhaven und Neuseeland). Der kostet schon ca. 20 US $ pro Kubikmeter. Ich werde mit Containerschiff per Flat Rack zurückverschiffen, mein Auto passt darauf. Gegenüber Wallenius spart das etwa 3000 US $.



Fritz1 ([bitte keine Mailadressen posten])

[Admin] am 17 Okt 2005 01:03:01

welcome back und danke für die Infos!

linda22 am 14 Feb 2012 18:12:29

Hallo Fritz!
Super, dass ich jemanden finde, der sein Womo schon mal nach Neuseeland verschifft hat. Wir haben das mit unserem ausgebauten Ducato auch vor.
Was muss man denn bzgl. Gas, Wasser, Strom dort beachten? Bisher konnte ich nur rausfinden, dass die Spannung dort auch 230V beträgt. Das ist ja schon mal was. Aber welche Stecker werden auf den Campingplätzen genutzt? Gibt es da Adapter auf unsere deutschen?
Und vor allem: Wie habt Ihr die Gasversorgung gelöst?
Viele , Linda

linda22 am 14 Feb 2012 18:15:32

... der Eintrag sollte eigentlich eine neues Thema eröffnen... hat leider nicht funktioniert und ich finde auch keine Möglichkeit, wie man einen kompletten Eintrag löscht... :?

Fritz1 am 17 Feb 2012 19:47:13

linda22 hat geschrieben:Hallo Fritz!
Super, dass ich jemanden finde, der sein Womo schon mal nach Neuseeland verschifft hat. Wir haben das mit unserem ausgebauten Ducato auch vor.
Was muss man denn bzgl. Gas, Wasser, Strom dort beachten? Bisher konnte ich nur rausfinden, dass die Spannung dort auch 230V beträgt. Das ist ja schon mal was. Aber welche Stecker werden auf den Campingplätzen genutzt? Gibt es da Adapter auf unsere deutschen?
Und vor allem: Wie habt Ihr die Gasversorgung gelöst?
Viele , Linda


Hallo,

die haben das gleiche System beim Gas wie in den USA und Australien. Ich hatte noch so einen Adapter aus der USA-Zeit. Kaufen kann man den bei Seabridge meine ich. Ich habe aber auch Flaschen dieses Typs, das ist einfacher hinsichtlich des Füllens. In Australien wollte man mir mitunter die deutsche Flasche mit dem Adapter nicht füllen, Sicherheitsbedenken, daher dann die anderen Flaschen gekauft und den zugehörigen Druckminderer, 30 mbar haben die auch, 50 mbar weiß ich nicht.
Stromstecker habe ich vergessen für Neuseeland, aber den Steckes des LAndes kann man ja in jedem Markt kaufen und dann eben an sein Kabel schrauben.




Fritz

volki am 18 Feb 2012 01:06:48

linda22 hat geschrieben: Und vor allem: Wie habt Ihr die Gasversorgung gelöst?
Viele , Linda


Im gemieteten WoMo (NZ) hatte es 1 Gasflasche, etwas kleiner als die 11kg in D.
Nachfüllen erfolgt an normalen Tankstellen, da hat es anstatt der Benzin-Säule eine Gas-Säule. Die Flasche kommt auf eine Waage und wird von dir selbst nachgefüllt, so einfach wie Diesel füllen

linda22 am 02 Mär 2012 10:41:04

Hallo!

Danke für die Antwort! Ist mir schon sehr mit geholfen!

, Linda

linda22 am 02 Mär 2012 10:44:43

Hallo,

die haben das gleiche System beim Gas wie in den USA und Australien. Ich hatte noch so einen Adapter aus der USA-Zeit. Kaufen kann man den bei Seabridge meine ich. Ich habe aber auch Flaschen dieses Typs, das ist einfacher hinsichtlich des Füllens. In Australien wollte man mir mitunter die deutsche Flasche mit dem Adapter nicht füllen, Sicherheitsbedenken, daher dann die anderen Flaschen gekauft und den zugehörigen Druckminderer, 30 mbar haben die auch, 50 mbar weiß ich nicht.
Stromstecker habe ich vergessen für Neuseeland, aber den Steckes des LAndes kann man ja in jedem Markt kaufen und dann eben an sein Kabel schrauben.




Fritz[/quote]

Hallo Fritz!

Danke für Deine Antwort. Mein Vater hatte sein Womo nach USA verschifft und dafür die befüllbaren Gasflaschen gekauft, Dann kann ich mir die ja einfach von ihm leihen. :-) Er hatte dort allerdings manchmal Diskussionen, weil ihm angeblich eine Füllstandsanzeige an den Gasflaschen fehlte. Hast DU damit auch Erfahrung?
Wasser ist vermutlich gar kein Problem, oder?

Verschifft hatte mein Vater auch mit Seabridge. Er war sehr zufrieden. Haben die bei Euch Probleme gemacht wegen Klamotten und persönlichen Dingen, die ja offiziell nicht im Womo sein dürfen? Bei ihm war es damals kein Problem, aber die Dame von Seabridge hatte mich da jetzt extra drauf hingewiesen.

Viele , Linda

Fritz1 am 11 Mär 2012 19:15:35

Hallo Linda,

die USA-Reise ist schon gut 10 Jahre her und die Diskussion bezüglich der Dinge die man mitnehmen darf im WoMo gab es damals auch schon, es gab aber keine Probleme. Seabridge hat damals mit Wallenius Wilhelmsen zusammengearneitet. Mit Wallenius Wilhemsen habe ich dann später in Eigenregie nach Neuseeland (und von dort nach Australien) verschifft, auch RoRo. Da war die gleiche Diskussion. Tenor war, was zum WoMo -Urlaub gehört darf mit.

In den USA hatte ich noch den Adapter für die Deutschen Gasflaschen, aber an Füllprobleme kann ich mich nicht erinnern. Wasser ist eh kein Problem, in den USA dann der Wandler für die Spannnung erforderlich.




Fritz


linda22 hat geschrieben:Hallo,

die haben das gleiche System beim Gas wie in den USA und Australien. Ich hatte noch so einen Adapter aus der USA-Zeit. Kaufen kann man den bei Seabridge meine ich. Ich habe aber auch Flaschen dieses Typs, das ist einfacher hinsichtlich des Füllens. In Australien wollte man mir mitunter die deutsche Flasche mit dem Adapter nicht füllen, Sicherheitsbedenken, daher dann die anderen Flaschen gekauft und den zugehörigen Druckminderer, 30 mbar haben die auch, 50 mbar weiß ich nicht.
Stromstecker habe ich vergessen für Neuseeland, aber den Steckes des LAndes kann man ja in jedem Markt kaufen und dann eben an sein Kabel schrauben.




Fritz


Hallo Fritz!

Danke für Deine Antwort. Mein Vater hatte sein Womo nach USA verschifft und dafür die befüllbaren Gasflaschen gekauft, Dann kann ich mir die ja einfach von ihm leihen. :-) Er hatte dort allerdings manchmal Diskussionen, weil ihm angeblich eine Füllstandsanzeige an den Gasflaschen fehlte. Hast DU damit auch Erfahrung?
Wasser ist vermutlich gar kein Problem, oder?

Verschifft hatte mein Vater auch mit Seabridge. Er war sehr zufrieden. Haben die bei Euch Probleme gemacht wegen Klamotten und persönlichen Dingen, die ja offiziell nicht im Womo sein dürfen? Bei ihm war es damals kein Problem, aber die Dame von Seabridge hatte mich da jetzt extra drauf hingewiesen.

Viele , Linda[/quote]

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