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Aufbaurelais Abschaltung bei Betrieb mit WR Nespresso 1, 2, 3


Stocki333 am 08 Jul 2025 09:12:52

Senkblei hat geschrieben:Hallo Franz,
Das WoMo steht bei Nichtgebrauch immer in einer Maschinenhalle. Akku´s schalte ich nicht ab (keine Abschaltmöglichkeit eingebaut) und die Solarpanels haben zumindest lt. Anzeige Leisung Null.

Bei mir das selbe. Trotzdem kommt durch die Fenster oft mal was rein und dann fangen die Abschaltrelais zu flattern an.

Zur Ergänzung: Die Bulltron Akku´s sind mit Heizung (Ausführung Polar)

Nutz dir gar nix. Ausser du hängst am Landstrom. Dann ist die Meldung obsolet.
Franz

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Hannus am 08 Jul 2025 09:27:37

Wenn der das Aufbaurelais ungeplant abschaltet, dann muß ich 2x drücken um wieder eingeschaltet zu haben.

Das ist vollkommen normal. Dein Bedienteil weiß ja nicht, das der Batteriewächter im EBL alles abgeschaltet hat. Und da es nur abwechseln ein- oder ausschalten kann, muß du zweimal drücken. Was aber auch darauf hinweist, daß nicht das Bedienteil für das Abschalten verantwortlich sein kann.

Der Batteriewächter erhält ja seine Spannung über eine eigene Leitung von der Aufbaubatterie, abgesichert mit 2A. Hast du die Möglichkeit, diese Leitung testweise mal an eine zweite Batterie zu klemmen. Starterbatterie ginge auch. Dann könnte man den Fehler etwas eingrenzen.

UweHD am 08 Jul 2025 12:13:10

Hida hat geschrieben: Wenn ich bedenke, dass selbst einfache USB Verlängerungen (5V/ xxx mA) mit extra Ferritkernen gegen Störstrahlung abgesichert werden, würde ich das nicht ausschließen.... .

Ich würde die Option der Störstrahlung in die Datenleitung auch nicht vorschnell ausschließen.

Zuhause in der Garage habe ich ein Bedienteil einer Abus Alarmanlage mit RFID Leser verbaut. Nachdem ich in der Nähe einen Solar-Wechselrichter installiert hatte, kam es ständig zu Tampering-Alarmen: 5x falscher Code eingegeben, etc. etc. Ende vom Lied: Die DC Zuleitungen der Panels zum Solar-WR liefen eine Handbreit am Datenkabel des Abus-Bedienteils vorbei. Leitungen neu verlegt, keine Fehlalarme mehr!

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Senkblei am 09 Jul 2025 11:06:04

IMG_20250709_090432.jpg
Grad nochmal getestet.

Nespresso direkt am WR - Alles passt und läuft
Nesspresso über 1,5m Kabel 1,5mm² angeschlossen - Aufbaurelais fällt sofort mit dem EInschalten der Nespresso ab, Das gleich mit 6m Kabel 1,5mm²
Direkt danach wieder Nespresso direkt am WR - Alles passt und läuft.

Ein Toaster 800W funktioniert tadellos, auch mit Verlängerungskabel

Anbei ein paar Fotos zur Testsituation

Gruß Gebhard

basste315 am 09 Jul 2025 11:55:18

Senkblei hat geschrieben:Grad nochmal getestet.

Nesspresso über 1,5m Kabel 1,5mm² angeschlossen - Aufbaurelais fällt sofort mit dem EInschalten der Nespresso ab, Das gleich mit 6m Kabel 1,5mm²

Hallo Gebhard, es geistert :roll:

Kurze Frage (nur zur Klärung):

Du hast den WR direkt mit der Batterie verbunden.
Dann läuft der WR ja weiter und der Kaffee wird zubereitet, auch wenn das Aufbaurelais leider fällt.

Nur der Aufbau ist stromlos. Habe ich richtig verstanden, ist das so?

Helmut

Senkblei am 09 Jul 2025 12:00:53

basste315 hat geschrieben:Hallo Gebhard, es geistert :roll:
Kurze Frage (nur zur Klärung):
Du hast den WR direkt mit der Batterie verbunden.
Dann läuft der WR ja weiter und der Kaffee wird zubereitet, auch wenn das Aufbaurelais leider fällt.
Habe ich richtig verstanden, ist das so?
Helmut

Hallo Helmut, genauso ist es. WR ist direkt an den Batterien angeschlossen und die Nespresso macht auch ohne Aufbaustrom unverändert Kaffee

Was um alles in der Welt verändert sich durch ein zwischengeschaltetes Kabel. Ich habs jetzt oft genug getestet. Der Fehler mit Verlängerungskabel ist reproduzierbar. Ebenso die normale Funktion ohne Verlängerungskabel.

Gruß Gebhard

basste315 am 09 Jul 2025 12:04:11

Senkblei hat geschrieben:Hallo Helmut, genauso ist es. WR ist direkt an den Batterien angeschlossen und die Nespresso macht auch ohne Aufbaustrom unverändert Kaffee

Tut mir leid, da bin ich ratlos und kann nur wiederholen:

Hallo Gebhard, es geistert :roll:
Vermutlich führt eine ganz kurzer Spannungsausfall oder -abfall zum Abschalten des Aufbau-Relais, während der WR "durchhält". Warum auch immer ...

Lösungsansatz: Batterieeinstellungen posten

Helmut

basste315 am 09 Jul 2025 12:16:00

basste315 hat geschrieben:Lösungsansatz: Batterieeinstellungen posten

Besser: Schildere die Situation doch mal bei Bulltron.

Anderer Ansatz: Tausche die Nespressomaschine (leihweise vom Nachbarn)

Helmut

rkopka am 09 Jul 2025 12:27:47

Senkblei hat geschrieben:Was um alles in der Welt verändert sich durch ein zwischengeschaltetes Kabel. Ich habs jetzt oft genug getestet. Der Fehler mit Verlängerungskabel ist reproduzierbar. Ebenso die normale Funktion ohne Verlängerungskabel.

Mit längerem Kabel werden mehr Störungen (HF oder nur ein Impuls) in die Luft und über die Kabel evt. auch Richtung 12V abgegeben.
Wir hatten mal den Fall mit Schützen(starke Relais) an einer Mikrokontroller Schaltung (alles galvanisch getrennt). Nicht immer aber öfter hat das Schalten der Schütze den Controller resetiert. Wir haben dann die Schütze mit Kondensatoren entstört, und es ging.
Der Toaster ist kein Problem, weil das einfach nur ein Widerstand ist. Da kommt es nicht zu Störungen. Alles was irgendwie Trafos oder heute Schaltnetzteile hat, reagiert viel empfindlicher. Durch den zusätzlichen Widerstand des Kabels kann es zu mehr Schwingungen am Ausgang des WR oder am Eingang des Verbrauchers kommen.

RK

Euroopa am 09 Jul 2025 12:47:34

Hallo Senkblei, ich hatte bei Betrieb mit 2 verschiedenen (anderer Typ) Nespressos Probleme. Eine funktionierte am WR die andere nicht. Am Netz liefen beide. Leihe dir mal so ein Gerät aus und teste noch mal. Gruß Euroopa.

UweHD am 09 Jul 2025 12:56:19

Senkblei hat geschrieben: ...Der Fehler mit Verlängerungskabel ist reproduzierbar. Ebenso die normale Funktion ohne Verlängerungskabel...

Mein Tip (und wurde hier im Thread ja auch von anderen schon öfter erwähnt): Der Wechselrichter erzeugt unter induktiver Last (Schaltnetzteil der Nespresso vs. Toaster als ohmscher Last) eine Störstrahlung am 230V Ausgang, und das Verlängerungskabel wirkt dann wie eine Antenne.

Wenn du die Möglichkeit hast, probiere mal einen anderen (anderes Modell oder Hersteller!) Wechselrichter aus, mit genau dem selben Versuchsaufbau.

MilesandMore am 09 Jul 2025 14:30:45

Google doch einfach mal Edecoa + Probleme und du findest zu Hauf Nutzer die Probleme mit dieser Firma haben.
Auch mit Kapselmaschinen.
Es scheint das die versprochene reine Sinuswelle keine solche ist - was bei empfindlicher Elektronik auch nicht gerade der Hit ist.

Wenn du google nicht glaubst gehe auf amazon und gebe edecoa ein und sieh dir die Rezensionen an.
Teils wurden Kühlschränke geschrottet durch das Teil.

Klar läuft der Heizlüfter der hat keine Elektronik dem ist die Sinuswelle egal, dem Fön auch, der Kapselmaschine nicht.
Die aufgewickelte Kabeltrommel wirkt vermutlich wie ein Spule und filtert die Schweinerei die durch den Sägezahn des Wechselrichters entsteht raus.

Sei froh das deine Kapselmaschine noch lebt.

Meine Nespressokapselmaschine mit 1600Watt läuft an einem Dometic WR mit 2000W einwandfrei ohne das der Lüfter angeht, selbst mit Kaffeeaufschäumer zusätzlich 500W geht lediglich der Lüfter kurz an.

Nichts fliegt raus oder schaltet ab.

Günstige Geräte können gut sein - müssen sie aber nicht - wie man sieht.

Beste Gruesse Bernd

Hannus am 09 Jul 2025 14:52:56

Für das Ein- und Ausschalten der Hauptrelais ist der Batteriewächter im EBL zuständig.
Normale Unterspannungsabschaltung durch den Einschaltstrom kann es nicht sein, da es ohne Verlängerungsschnur läuft.

Ich vermute fast, daß der Batteriewächter selber einfach zu empfindlich auf irgendwelche Spannungsspitzen, erzeugt durch Störstrahlungen, reagiert, weil vieleicht ein Kondensator ausgestiegen ist.

basste315 am 09 Jul 2025 15:09:17

MilesandMore hat geschrieben:Google doch einfach mal Edecoa + Probleme und du findest zu Hauf Nutzer die Probleme mit dieser Firma haben.
Sei froh das deine Kapselmaschine noch lebt.

Hallo Berndt,
dann füge ich eine Rezension dazu:

Ich nutze meinen 1500/3000W Sinuswechselrichter von EDEOCA seit 2018 zum Betreiben meiner Nespresso-Maschine (kleinstes Modell) wie viele andere Foristen zu meiner vollsten Zufriedenheit :lol:

Schaudt EBL 101 im Hymer B-SL 514
2018-2020 mit 160 Ah Gel und seit 2021 mit 200 Ah DIY-LiFePO4

Helmut :kaffe:

andwein am 09 Jul 2025 16:01:02

Senkblei hat geschrieben:.......Hallo Helmut, genauso ist es. WR ist direkt an den Batterien angeschlossen und die Nespresso macht auch ohne Aufbaustrom unverändert Kaffee. Gruß Gebhard

Dann gebe ich mal meinen Senf dazu:
1. Der WR läuft über die Li und versogt die Nesspresso mit Irgendeiner Wechselspannung an einem kurzen 230V Kabelund die läuft und kocht Kaffee.
2.Der WR läuft über die Li und versogt die Nesspresso mit Irgendeiner Wechselspannung an einem langen 230V Kabel und die läuft und kocht Kaffee. Aber das UVP Relais (oder ein anderes) im EBL fällt ab. Es macht aber nicht die Li ladestromlos, oder?? Dann wäre es nicht das UVP Relais!
3. Nun ist es Zeit die ganze Geschichte des 230V Ausganges des WR entweder mit einem Osziloskop auf aufgepackte Schwingungen zu untersuchen. Gibt es kein Osziloskop muss man die 1,5 oder 2,5m Kabel vom WR zur Nespresso durch ein abgeschirmtes Kabel zu erstzen, dessen Abschirmung auf die Erdschraube des WRs gelegt wird.
Irgend ein Gerät (WR oder Nesspresso) stört vermutlich über die 230V Anschlussleitung so stark dass benachbarte Geräte gestört werden.
4. Die Frage ist nun: Kommt die Störung drahtgebunden vom WR über die Batterie in die EBL Elektrik oder wird die Störung durch die Luft übertragen. Dies könnte man mit einem batteriebetriebenen DAB Radio im Raum prüfen. Gehen die Sender weg, kommt die Strahlung durch die Luft.
Die Schilderung des Fehlers ist an manchen Stellen leider ein bisschen ungenau und eine kurze Zusammenfassung des TE fehlt leider. Man muss alle Beiträge öfters durchlesen und das Fehler/Antwortspiel zusammen zu setzen. Jedenfalls ich musste es tun.
Nur so ein paar Vorgehensvorschläge, Gruß Andreas

Bepe am 09 Jul 2025 16:21:23

Hallo,
das Problem lässt ein defektes Verlängerungskabel vermuten. Wie sonst könnte ein unbelastetes Kabel eine Abschaltung verursachen? An Magie glaube ich nicht.
Gruß
Bernd

rkopka am 09 Jul 2025 16:27:47

Bepe hat geschrieben:das Problem lässt ein defektes Verlängerungskabel vermuten. Wie sonst könnte ein unbelastetes Kabel eine Abschaltung verursachen? An Magie glaube ich nicht.

Es ist ja belastet durch die Nespresso. Wie schon ausgeführt dient es entweder als Antenne für vorhandene Störungen oder sorgt durch den zusätzlichen Widerstand für mehr Störungen, die sich auf die 12V Seite auswirken. Ein Defekt (schlechter Kontakt) am Kabel würde das natürlich verstärken. FI ist hier kein Thema und der Strom fließt ja.

RK

Senkblei am 09 Jul 2025 16:52:59

andwein hat geschrieben:Die Schilderung des Fehlers ist an manchen Stellen leider ein bisschen ungenau und eine kurze Zusammenfassung des TE fehlt leider. Man muss alle Beiträge öfters durchlesen und das Fehler/Antwortspiel zusammen zu setzen. Jedenfalls ich musste es tun.


Hallo Andreas, da hast du recht. Hatte heute auch schon die Zusammenstellung auf dem Plan und folgt hiermit:

01/2019 Einbau Wechselrichter – keine Probleme mit Nespresso

08/2022 Erster Thread hier im Forum von mir zu Problemen mit dem Aufbaurelais


Gemacht hab ich seither Folgendes:

Neue Verkabelung des WR mit 42mm², wie schon vorher direkt zu den Batterien

2x AGM 96Ah gegen 2x LifePo4, je 165Ah getauscht

Hauptschalter gebrückt

Baugleichen neuen WR eingebaut.

Sämtliche Maßnahmen haben nichts gebracht.
Auch 3 unterschiedliche Kaffeemaschinen, 2 verschiedene Typen Nespresso und eine Senseo, sowie 3 unterschiedliche Verlängerungskabel (1,5²) haben an der Symptomatik nichts verändert.

Grundsätzlich würde ich in der Nachschau sagen, dass die Abschaltung über die Zeit eher vermehrt aufgetreten ist.

Auffällig war, dass das Aufbaurelais auf den neuen baugleichen Wechselrichter deutlich empfindlicher reagiert. Vorher war die Abschaltung nicht zwingend reproduzierbar, mit dem neuen WR dann schon.

Viele Grüße
Gebhard

FrankSH am 09 Jul 2025 17:24:29

Moin,
was ich in einem solchen Fall probieren würde, ist, die Leitungen nacheinander entweder durch Ferritkerne zu wickeln, bzw. mit Klappferrit zu arbeiten.

Evtl. hast Du ja leichten Zugang zu solchen Sachen bzw. einen Laden in der Nähe.

Hannus am 09 Jul 2025 17:33:34

Es gibt hier nicht das "Aufbaurelais". Es sind zwei Hauptrelais, die sitzen im EBL und werden durch irgendwelche Störsignale durch den Batteriewächter abgeschaltet. Das hat hier nichts mit Unterspannung zu tun.
Da schon alles ausprobiert wurde und nichts zum Erfolg führte, bleibt eigendlich nur der BW99 übrig. Ich tippe auf einen taub gewordenen Elko.

Hauptrelais+Batteriewächter.jpg

MilesandMore am 09 Jul 2025 20:56:25

Senkblei hat geschrieben:Auffällig war, dass das Aufbaurelais auf den neuen baugleichen Wechselrichter deutlich empfindlicher reagiert. Vorher war die Abschaltung nicht zwingend reproduzierbar, mit dem neuen WR dann schon.

Viele Grüße
Gebhard


Und dann ist es NICHT der WR?
Wie offensichtlich soll es noch sein?

Beste Gruesse Bernd

Stocki333 am 10 Jul 2025 08:29:34

MilesandMore hat geschrieben:Und dann ist es NICHT der WR?
Wie offensichtlich soll es noch sein?

Sehe ich genau so. Und wie schon geschrieben wurde, der Genannte WR scheint da ein Problem zu haben. Also einen anderen einbauen. Auch nicht von einem Kollegen.
Wenn die WR einen Desigenfehler haben. Kommt man wieder auf falsche Schlüsse.
Wie heist es so schön:
Schiffsbau ist Kunst
Flugzeugbau reine Wissenschaft
Elektronik ist Glücksache
Franz

Hida am 10 Jul 2025 11:23:10

Vielleicht noch ein Punkt der bisher wohl noch nicht angesprochen wurde.

Auf dem Foto sieht man das PE Kabel vom WE auf die für mich nicht definierbare weisse Halteplatte des WR geschraubt. Hat dieses Kabel Verbindung zur Fahrzeugkarosse / Masse ?

Mir ist klar, dass es ohne extra Kabel oder Erdspiess kein "PE" geben kann, aber der WR soll laut Hersteller galvanisch getrennt sein. So ganz ohne Kontakt zur Masse befindet sich das WR Gehäuse im potentialfreien Raum. Mit Verbindung, zumindest gleich mit dem Minuspol der Batterie. Das könnte als "Abschirmung" gegen Störstrahlung evtl. helfen.

Nur so ein Gedanke......
Viele Grüße
Matthias

Senkblei am 10 Jul 2025 12:22:14

Hida hat geschrieben:Auf dem Foto sieht man das PE Kabel vom WE auf die für mich nicht definierbare weisse Halteplatte des WR geschraubt. Hat dieses Kabel Verbindung zur Fahrzeugkarosse / Masse ?


Sollte passen. Die gewindeformende Schraube mit dem PE Kabel hält auch die PP Platte und ist in die Sitzkosole eingeschraubt.

Gruß Gebhard

Senkblei am 10 Jul 2025 12:24:51

Stocki333 hat geschrieben: Und wie schon geschrieben wurde, der Genannte WR scheint da ein Problem zu haben. Also einen anderen einbauen.
Franz


So werde ich vorgehen. Werde erstmal kucken, wo ich testweise ein anderes Fabrikat WR bekomme.

Gruß Gebhard

TrigonSP am 10 Jul 2025 13:24:40

UweHD hat geschrieben:...
Als letzte Verzweifelungstat könntest du mal die Spannungslage der Akkus mit einem Oszilloskop messen, wenn du den WR einschaltest bzw. die Nespresso Last zieht. Vielleicht bricht die Spannung ja doch für einen Sekundenbruchteil ein und schaltet dadurch den EBL ab. Eigentlich dürfte das bei den zwei dicken Akkus aber nicht passieren.


Ich denke hier liegt der Fuchs. Ich vermisse die Messung mit einem Oszilloskop definitiv auch, denn ansonsten ist es nur ein rumgestochere, welches am Ende vielleicht Erfolg bringt, wie z.B. mit der aufgewickelten Kabeltrommel (Spule). Hat die Nespresso nicht auch diese Schwingankerpumpe, wenn die nicht mit einem sauberen Sinus versorgt wird, dann können schon bei den induktiven/kapazitiven Last so große kurzrzeitige Stromspitzen auftreten, das die Spannung im Millisekundenbereich zusammenfällt und dadurch das EBL aussteigt. Zur Not, könnte man sich den Sinus vom WR auch mal anschauen, aber das sollte wirklich nur ein Profi machen.

Gruß Uwe

Hida am 10 Jul 2025 14:00:44

Da wohl nicht jeder einen Oszillo in der Garage hat, könnte man nicht als Behelf versuchen, ob der Fehler sich auch reproduzieren lässt wenn die Lichtmaschine unterstützt ? Sprich: Bei laufendem Motor.
Würde das Pendel zumindest dann Richtung Batterie und möglicher Unterversorgung, oder Richtung WR Problem ausschlagen lassen.

Gruß
Matthias

rkopka am 10 Jul 2025 14:46:40

TrigonSP hat geschrieben:wie z.B. mit der aufgewickelten Kabeltrommel (Spule).

Eine Kabeltrommel ist nur im mechanischen Sinn eine Spule, aber elektrisch keine (nennenswerte) Induktivität. Bifilare Wicklung und sehr wenige Windungen ohne Kern bei niedriger Frequenz verhindern eine Wirkung. Selbst meßtechnisch wird man da kaum was messen können. Sie ist aber ein Widerstand.

RK

TrigonSP am 10 Jul 2025 15:15:15

Senkblei hat geschrieben:hläge.

Das Thema "Lastbegrenzer" hat mich nicht mehr losgelassen. Mein Elektriker vor Ort hat mir geraten einen alternativen Lastbegrenzer einzusetzen. Nämlich eine kpl. Kabeltrommel (aus Stahl, nicht abgewickelt) zwischen Wechselrichter und Kaffeemaschine zu schalten.

Und siehe da: Das Problem mit der Abschaltung hat sich erledigt.



Die Stahltrommel mit dem aufgewickelten Kabel scheint aber dann doch eine Wirkung zu haben. Mich hätte damals interessiert wie weit man das Kabel abwickeln muss, das dieser Effekt weg ist.
Gruß Uwe

rkopka am 10 Jul 2025 15:24:40

Senkblei hat geschrieben:Das Thema "Lastbegrenzer" hat mich nicht mehr losgelassen. Mein Elektriker vor Ort hat mir geraten einen alternativen Lastbegrenzer einzusetzen. Nämlich eine kpl. Kabeltrommel (aus Stahl, nicht abgewickelt) zwischen Wechselrichter und Kaffeemaschine zu schalten.

Und siehe da: Das Problem mit der Abschaltung hat sich erledigt.
TrigonSP hat geschrieben:Die Stahltrommel mit dem aufgewickelten Kabel scheint aber dann doch eine Wirkung zu haben. Mich hätte damals interessiert wie weit man das Kabel abwickeln muss, das dieser Effekt weg ist.

Sie hat immer noch einen Widerstand. Fast alle Kabeltrommeln erlauben nur 1kW aufgewickelt. Damit wäre z.B. eine Nespresso eigentlich nicht zulässig. Da sie nur kurz läuft, sollte aber nichts passieren. Induktion dürfte aber (fast) keine sein. Mal sehen, ob ich zuhause was messen kann.

RK

TrigonSP am 10 Jul 2025 15:34:04

Genau, wollte gerade oben noch editieren, aber war zu spät --> Link und der Rest wird dann in Wärme umgewandelt.
Ich weiß, das ich Dir das nicht extra verlinken muss, aber der Strom steigt ja auf der Wechselstromseite nicht sprunghaft und trotzdem, sei die Spulen noch so klein, die Spannung eilt dem Strom um 90° voraus und die Spule hat eine gewisse trägheit, die wohl, so meine Theorie so groß ist, das auf der DC Seite der Spannungsabfall Langsamer bzw. geringer ausfällt. Man müßte es halt einfach mal messen, zur Not auf der DC Seite mit einem alten analogen Voltmesser, das sieht man zumindest die Änderung der Spannung schneller.
Uwe

rkopka am 10 Jul 2025 16:00:12

TrigonSP hat geschrieben: trotzdem, sei die Spulen noch so klein, die Spannung eilt dem Strom um 90° voraus und die Spule hat eine gewisse trägheit, die wohl, so meine Theorie so groß ist, das auf der DC Seite der Spannungsabfall Langsamer bzw. geringer ausfällt.

Was für eine DC Seite ? Wir reden hier nur von AC. Wenn du ein Schaltznetzteil dazwischen meinst, dann können die Elkos im Eingangsbereich einen hohen Ladestrom bedeuten, der durch das Kabel (ohmsch) verringert wird.

Man müßte es halt einfach mal messen, zur Not auf der DC Seite mit einem alten analogen Voltmesser, das sieht man zumindest die Änderung der Spannung schneller.

Wenn du da was mißt, dann höchstens die Wirkung eines Widerstandes. Praktisch aber wohl eher nichts. Die induktive Wirkung so einer Spule (Kabeltrommel) macht sich (selbst bifilar mal ignoriert) erst im MHz Bereich bemerkbar. Da sieht man nichts auf einem analogen Voltmeter.

RK

TrigonSP am 10 Jul 2025 16:05:55

rkopka hat geschrieben:Sie hat immer noch einen Widerstand. Fast alle Kabeltrommeln erlauben nur 1kW aufgewickelt. Damit wäre z.B. eine Nespresso eigentlich nicht zulässig. Da sie nur kurz läuft, sollte aber nichts passieren. Induktion dürfte aber (fast) keine sein. Mal sehen, ob ich zuhause was messen kann.

RK


Ich habe gerade mal meine 50m wild gewickelte Trommel gemessen. Sagenhafte 0,3 mH und 7,8 Ohm. Die Ohm erscheinen mir etwa hoch, nur mit MM gemessen sind es 1,5 Ohm auf dem PE. Also Spulenwirkung wirklich sehr gering.
rkopka hat geschrieben:Was für eine DC Seite ? Wir reden hier nur von AC.

Das ganze Problem wirkt sich doch auf der 12 VDC Seite bei seinem EBL aus, das steigt doch aus. Der WR und die Kaffeemaschine laufen AC seitig weiter.
Gruß Uwe

TrigonSP am 10 Jul 2025 19:26:41

Jetzt habe ich den Thread aus 2022 --> Link gefunden, der ja identisch mit dem Problem ist wie dieser und leider gab es damals keine Lösung bzw. Hannus hat eigentlich doch schon beschrieben, was man mal messen müßte. Vielleicht eine Bitte an Senkblei, mache es doch einfach mal.
Zitat von Hannus
"Meß mal am Block2 Pin5 und am Block3 Pin11, ob da genau die gleiche Spannung anliegt wie an der Aufbaubatterie bzw. der 2A Sicherung."

Gruß Uwe

Senkblei am 10 Jul 2025 19:36:51

TrigonSP hat geschrieben:Jetzt habe ich den Thread aus 2022 --> Link gefunden, der ja identisch mit dem Problem ist wie dieser und leider gab es damals keine Lösung bzw. Hannus hat eigentlich doch schon beschrieben, was man mal messen müßte. Vielleicht eine Bitte an Senkblei, mache es doch einfach mal.
Zitat von Hannus
"Meß mal am Block2 Pin5 und am Block3 Pin11, ob da genau die gleiche Spannung anliegt wie an der Aufbaubatterie bzw. der 2A Sicherung."

Gruß Uwe


Hab ich auch noch auf dem Schirm und werde mich demnächst drum kümmern. Diese Woche wirds nichts mehr. Weiß nicht ob´s ganz klar ist, der zitierte Thread war von mir. Habs einschlafen lassen und aktuell neu aufgegriffen. Melde mich wieder, wenn ich weiter bin.
Gruß Gebhard

TrigonSP am 10 Jul 2025 19:59:05

Hallo Gebhardt,
Kein Problem, ansonsten würde mir nur noch Deine Krups Kaffeemaschine einfallen, das irgendwann wann mal, vor 3 Jahren, eine Überspannung den Eingangsvaristor demoliert hat und Deine Kabeltrommel vom Elektriker diese simuliert. Was für eine Theorie :roll:
Gruß Uwe

Senkblei am 24 Jul 2025 11:31:24

basste315 hat geschrieben:Besser: Schildere die Situation doch mal bei Bulltron.
Helmut


Hier die Aussage von Bulltron

"am BMS kann nichts verändert werden, ohne dass die Batteriezellen einen Schaden nehmen.
Das BMS kann sogar für eine Sekunde mit 5000W belastet werden, bevor es abschaltet."

Der Kontakt zu Bulltron war schnell und kompetent. Die haben sich echt Mühe gegeben.

Senkblei am 24 Jul 2025 11:36:02

MilesandMore hat geschrieben:Und dann ist es NICHT der WR?
Wie offensichtlich soll es noch sein?
Beste Gruesse Bernd


Hallo Bernd, Grad wieder den alten WR eingebaut. Mit dem fällt das Aufbaurelais nur ab wenn wirklich Kaffee gemacht wird. Und da kann´s auch mal sein, dass erst der sechste Kaffee zu einer Abschaltung führt. Ist also im Prinzip wie vorher. Die WR sind, obwohl baugleich, sehr deutlich unterschiedlich, haben aber das gleiche Problem. Gruß Gebhard

Bin jetzt auf der Suche nach einem anderen WR und melde mich dann nach erfolgtem Test.

Gruß Gebhard

Senkblei am 18 Sep 2025 19:32:11

So, Problem gelöst!

Habe einen neuen Wechselrichter Ective SI20 gekauft und eingebaut. Ein erster Test war erfolgreich und der 3-wöchige Praxistest auch.

Es gab nicht mehr das geringste Problem mit der 12V Anlage.

Weiß zwar immer noch nicht, warum die 2 Edecoa die Abschaltung der 12V Anlage verursacht haben, vor allem auch weil Baugleiche bei meinem Schwager und Bruder reibungslos funktionieren, aber was solls....

Eines ist noch anzumerken: Der Ective brummt kurz (1sec) dezent in unregelmäßigen Abständen wenn die Nespresso Kaffee macht oder auch nur eingeschaltet ist. Mit der Aufheizphase hat´s nichts zu tun, dafür sind die Abstände zu kurz und zu unregelmäßig. Aber wie gesagt, das ist sehr dezent und für mich tolerierbar.

Nochmals Vielen Dank für die Hilfe und LG
Gebhard

rollermanne am 18 Sep 2025 21:29:45

Senkblei hat geschrieben:
Eines ist noch anzumerken: Der Ective brummt kurz (1sec) dezent in unregelmäßigen Abständen wenn die Nespresso Kaffee macht oder auch nur eingeschaltet ist. Mit der Aufheizphase hat´s nichts zu tun, dafür sind die Abstände zu kurz und zu unregelmäßig.
Gebhard

Den Si20 habe ich auch verbaut, da brummt idR nichts, einzig der Lüfter läuft ab ca 500w Entnahme.
Hast du kontrolliert ob dieser bei deinem auch anläuft, nicht dass das brummen von diesem kommt weil er fest sitzt.

Senkblei am 19 Sep 2025 07:53:35

rollermanne hat geschrieben:Den Si20 habe ich auch verbaut, da brummt idR nichts, einzig der Lüfter läuft ab ca 500w Entnahme.
Hast du kontrolliert ob dieser bei deinem auch anläuft, nicht dass das brummen von diesem kommt weil er fest sitzt.


Ne, der Lüfter läuft. Ein Heizlüfter hat in dazu gebracht. Ist deutlich hörbar. Die Nesspresso oder der Toaster lassen den beim Frühstücks-Normalbetrieb gar nicht anlaufen.

fschuen am 19 Sep 2025 08:10:43

Ein Verlängerungskabel ohne was dran ist eine induktive Last, brauch ich keine Magie für. Und wenn du bei einer Änderung bzw Belastung in Strang A einen Effekt in Strang B hast, dann kann das nur am gemeinsamen Teil liegen, vor dem Abzweig. Drum häng doch mal eine weitere Batterie dran und schau, ob da noch was abschaltet.

Gruss Manfred

Senkblei am 19 Sep 2025 14:19:21

fschuen hat geschrieben:Ein Verlängerungskabel ohne was dran ist eine induktive Last, brauch ich keine Magie für. Und wenn du bei einer Änderung bzw Belastung in Strang A einen Effekt in Strang B hast, dann kann das nur am gemeinsamen Teil liegen, vor dem Abzweig. Drum häng doch mal eine weitere Batterie dran und schau, ob da noch was abschaltet.

Gruss Manfred


Hmm, aktuell funktionierts ja. Da seh ich grad keinen Handlungsbedarf

rkopka am 24 Sep 2025 13:04:16

fschuen hat geschrieben:Ein Verlängerungskabel ohne was dran ist eine induktive Last, brauch ich keine Magie für.

Ohne was dran kann es nur eine kapazitive Last sein.

RK

MilesandMore am 24 Sep 2025 13:28:54

Senkblei hat geschrieben:So, Problem gelöst!
Eines ist noch anzumerken: Der Ective brummt kurz (1sec) dezent in unregelmäßigen Abständen wenn die Nespresso Kaffee macht oder auch nur eingeschaltet ist.
Nochmals Vielen Dank für die Hilfe und LG
Gebhard


Das ist schön das du dein Problem lösen konntest.

Zum Brummen es gibt einfach Unterschiede bei Elektronik die sind sowohl der Schaltung besonders aber den Bauteilen geschuldet - an der Funktion ändert sich das erstmal nichts.

Es ist nicht alles Betrug oder Abzocke wenn Geräte mehr kosten - da sind oft schlicht hochwertigere Kondensatoren und Bauteile verbaut.

Mein schw....teurer Dometic ist totenstill nichts zu hören ausser wenn 2000W anliegen dann läuft kurz der Lüfter an.

Ob es einem das Geld wert ist kann man Dank vieler Angebote inzwischen ja selbst entscheiden.

Bernd

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