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Hymer Tramp 574, Bj. 2006 Hallo, meine "Aufbau"- Batterie hat ihren Geist (nach drei Jahren!) aufgegeben. Lt. meinem Schaudt EBL 99 wäre da auch eine GEL- Batterie möglich. Hat da jemand Erfahrungen - und welche GEL- BatterieMarke ist zu empfehlen? Danke LG Gerhard Würde gar keine Gel mehr nehmen sondern gleich auf LiFePO4 umsteigen. Davon hättest du einen deutlichen Gewinn gegenüber einer Gel Batterie. Exide Gel hält ca 10 Jahre!
Auch meine Empfehlung! Meine beiden haben ebenfalls 10 Jahre gehalten, nachdem die Bleisäure-Batterien vom Eura-Werk nach nur zwei Jahren ihren Dienst komplett einstellten. Ob die Batterien heute noch die gleiche Qualität haben, kann ich natürlich nicht beurteilen. Seit einem Jahr habe ich nun auch eine LiFePO4 --> Link Grund: ein Viertel des Gewichts bei doppelter Kapazität zum halben Preis (jedenfalls vor einem Jahr) und mit einer App immer genaue Info über den Zustand der Batterie. Hallo Gerhard, Meine zwei Exide Gel sind jetzt 13 Jahre alt. Vor 1,5 J hatte ich sie mal durchgecheckt (mit ca. 200W entladen und die Spannung mitgeschrieben), waren noch in sehr gutem Zustand. Nicht geeignet sind sie für Verbraucher mit hoher Leistungsaufnahme. Gruß Uwe Ich würde auch eine LiFePO4-Batterie kaufen - leichter und höhere Kapazität als alle Bleibatterien. Die beste Ladekurve von LiFePO4-Batterien ist ohnehin Blei-Säure.
Wenn Du solche Fragen stellst würde ICH dir KEINE LiFe-Batterie empfehlen wollen weil die, für Dich, zu „kompliziert“ ( keine „Batteriefunktion“ am Panel mehr, „irgendeine APP runterladen“,… ) und zu teuer ( vor allem falls man sich das nicht selber zutraut … ) würde. Und bei GEL wäre die Frage was Du sonst noch so angeschlossen hast? Hast Du z.B. einen Wechselrichter? Wie „groß“ / welche Kapazität sollen die Batterien haben…? Und warum ist die „Blei/Säure-Batterie“ nach nur drei Jahren gestorben? Meine sind jetzt schon sechs Jahre alt … Grüße Dirk Hallo, meine Exide Gel sind auch 10 Jahre alt. Auch EBL99. Keine Probleme bisher. Allerdings, wie oben schon beschrieben, wollen die Gels keine Verbraucher, die hohe Ströme ziehen, wie Wechselrichter und daran der Kaffeeautomat, Föhn usw. Bei normalen Verbrauchern, wie sie standardmäßig im Womo eingebaut sind, kein Problem. Allerdings werde ich, wenn diese den Geist aufgeben, auch auf LiFePo gehen. Werde die die 2x80 Gel durch eine 150er ersetzen. Dann eine gute, die ausbalanciert ist, da ich die direkt an der EBL hänge ohne das ganze Gelumps wie Solar, Ladebooster etc. Hat dann vielleicht ein drittel des Gewichts bei doppelter Entnahmekapazität. Gruß Dieter Das Problem bei Gel sind die langen Adsorptionszeiten, die bekommt man im Winter eigentlich nur an Landstrom wieder richtig voll. Wenn einem das nix ausmacht, das Gewicht auch egal ist und man ignoriert, dass man für den Preis von guten Gels schon LiFePOs bekommt (nur 1/2 Kapazität wie bei Gel nötig) - warum nicht. bis denn, Uwe Gelbatterien hatten ihre Berechtigung im maritimen Bereich. Bei den Preisen für die heute Li- Batterien zu haben sind werden sich die wenigsten Gelbatterien in ihr Boot einbauen. Wenn man preislich diesen Schritt nicht gehen möchte, halte ich im WoMo AGM Batterien für eine Alternative. Mit freundlichen Grüßen Die Bleizeit ist vorbei! Life hat 1/2 Gewicht, doppelte Kapazität, 5fache Lebensdauer, günstiger Preis - wenn man nicht gerade Bullen oder Löwen will und die Bleiladetechnik passt! Helmut
Hallo, das ist schön formuliert. Meiner Einschätzung nach fahren die wenigsten Leute im Winter, vielleicht mal ein/zwei Nächte, und die allermeisten Leute hängen überwiegend an Landstrom. Nur sind die halt nicht in (Technik)Foren aktiv. Für die ist Batterie überhaupt kein Thema. Und: Dass Bleitechnik wesentlich weniger Lade-/Entladezyklen durchhält als Li-Technik ist klar. Die Lebendauer realer LiFePO4-Akkus wird meiner Ansicht nach durch die mechanische Güte des Aufbaus und der Lebendauer des BMS bestimmt, selten ev. durch auseinandergedriftete Zellen. Für den 08/15-Wohnmobilisten dürfte in diesem Fall der Akku Schrott sein. Die wenigsten werden in Foren Hilfe finden. Gruß Uwe
Das ist das was ich nicht verstehe, da hat man 10 Jahre keine Probleme und fängt trotzdem an zu basteln. Ich habe mit 76 Jahren noch einmal zwei Exide Gel gekauft, werden wohl die letzten Batterien sein die ich in meinem Leben gekauft habe. Gruß Harald
Hallo Harald, nichts falsch gemacht - never change a running system - man könnte aber auch den Fortschritt nutzen! Was hast du für die beiden ExideGel bezahlt ? --> Link Blei/GEL 2x 80 Ah um 2x € 193,85 = € 387,70 für insgesamt maximal nutzbare 100 Ah und 2x 26 kg = 52 kg Ballast LiFePO4 Beliebiger *) 100 Ah LiFePO4-Akku --> Link zum Preis von € 200,-- bis € 400,--, nutzbare Kapazität bis zu 100 Ah, "Ballast" nur 10 kg *) 100 A Dauerlast ausreichend, LOW-Temp-Protection obligatorisch, ideal mit BT-App Helmut
Wenn die Batterie kaputt ist, muss ne Neue rein. Da kommt man ja am Basteln nicht vorbei. Und gerade im Alter, mit Rücken und so, ist das vielleicht gar nicht schlecht, wenn das Ding einen Bruchteil wiegt. Oder man hat keinen Bock mehr auf die Lotterie - hatte auch schon 12 Jahre Haltbarkeit, aber manchmal nur Monate. Was icht nicht verstehe: da gibt es perfekte Technik, seit 10 Jahren erprobt, und trotzdem solche Beiträge. Gruss Manfred [/quote] Das ist das was ich nicht verstehe, da hat man 10 Jahre keine Probleme und fängt trotzdem an zu basteln. Ich habe mit 76 Jahren noch einmal zwei Exide Gel gekauft, werden wohl die letzten Batterien sein die ich in meinem Leben gekauft habe. Gruß Harald[/quote] Hallo Harald, weil sich das Nutzerverhalten und/oder der persönliche Bedarf ändern. Ganz früher: Ostern, Gründonnerstag Abend 10Uhr bis 2Uhr: In den Pkw, am Stück nach Spanien zelten, nach einer Woche wider am Stück zurück Die letzten Jahre: Ostern Do Abend mit dem Womo los, irgendwo im französischen Jura um 12Uhr bis 2Uhr gehalten, ein paar Stunden geschlafen, weiter nach Südfrankreich, eine Woche Campingplatz. Heute als Rentner: Anfang März im Lauf einiger Tage nach Spanien runter tingeln, einige Zeit auf einen Campingplatz, zurück nach F, einige Zeit auf einen Campingplatz … Anfang März ist in F noch viel geschlossen, da ist Batteriestrom für mehrere Tage Heizung gefordert. Ausserdem gibt es inzwischen funktionierende wiederbefüllbare Kapseln für die Nespressomaschine, da ist ein Wechselrichter interessant geworden. Grüße Uwe Wenn Du solche Fragen stellst würde ICH dir KEINE LiFe-Batterie empfehlen wollen weil die, für Dich, zu „kompliziert“ ( keine „Batteriefunktion“ am Panel mehr, „irgendeine APP runterladen“,… ) und zu teuer ( vor allem falls man sich das nicht selber zutraut … ) würde. Und bei GEL wäre die Frage was Du sonst noch so angeschlossen hast? Hast Du z.B. einen Wechselrichter? Wie „groß“ / welche Kapazität sollen die Batterien haben…? Und warum ist die „Blei/Säure-Batterie“ nach nur drei Jahren gestorben? Meine sind jetzt schon sechs Jahre alt … Danke Dirk! ich weiss nicht warum die 85 Ah-Bleibatterie so eine kurze Lebensdauer hatte. Ich verwende keine Wechselrichter od. sonstige Geräte die viel Strom ziehen. Der größte Stromverbraucher ist der Lüftermotor der Heizung (Trumatic C6002) und da ist mir letzte Woche in HH die Batterie nachts in die Knie gegangen. Owohl schon jemand schrieb dass er "LifPo an EBL 99" betreibt bin ich mir nicht sicher - weil doch die Lithiumbatterien angeblich eine andere Ladespannung brauchen. Daher habe ich eine 80 - 100 Ah GEL- Batterie im Visier. ich weiss nur nicht ob es wirklich die "Exide" sein muss oder ob Günstigere (EXAKT Gel 100 Ah) auch die doppelte bis dreifache Lebensdauer hätten. LG Gerhard
Vielleicht wurde dein Blei-Akku schon einmal tiefentladen? Bei einem LiFePO4 hätte das BMS rechtzeitig abgeschaltet.
Hallo Gerhard, keine Sorge, LiFePO4-Akkus sind glücklich mit der Bleieinstellung deines EBL 99 - wie auch mein LiFePO4-Akku seit über 3 Jahren mit dem EBL 101 mit den identischen Ladeprogrammen. Einfach Blei-Säure einstellen! Lies dir vielleicht hier --> Link eine kleine Entscheidungshilfe durch! Solltest du dich für LiFe entscheiden, wirst du hier im Forum nicht alleine gelassen. Poste aber vor der Kaufentschheidung, welchen Akku du ausgesucht hast! Helmut
Das ist in der Regel ein erfundenes Händler-Argument zwecks Umsatzoptimierung. Helmut
Schau Gerhard. ichbin eien Verfechter der Lithium Technik und kenn ich auch darin aus. Aber wenn jemand solche Bedenken hat wie du. Und keinen WR hat, sowie geringe Stromverbräuche. Dann bau dir wieder Gel ein. Aber Wenn dann bitte 2 Stück. Den einer der Gründe für das Kurze Leben sind die geringe Kapazität und die dadurch mehrmals zu hohe Entladetiefe. Das mögen sie nähmlich auch nicht. Falls du aber doch auf Lithium Speculierst. Deine Argument hier sind falsch. Das lese ich mehrmals im Monat. was du dazu schreibst. Ffanz
156,- Euro pro Stück, also 312,- Euro für beide. Gruß Harald
Hallo Harald, danke für die Rückmeldung. Alles Gute und bleib gesund! Helmut Poste aber vor der Kaufentschheidung, welchen Akku du ausgesucht hast! Helmut Hallo Helmut: das mach ich jetzt: ich werde mir die Gel- Batterie mit 100 Ah von "EXAKT" kaufen. Das ist warscheinlich die einfachste Lösung (wie auch Dirk meint) sein. Diese passt unter den Fahrersitz, hat mehr Kapazität, Batt.-Kontrolle über das Panel müsste gehen, und hab da hoffentlich keine Temperatur-"Lade"-Probleme (nutze mein WoMo auch im Winter). Ich muss da lediglich am EBL einen Schalter umlegen. (bei "EXIDE" würde ich "nur" 56 Ah zum gleichen Preis bekommen die in den Einbauraum passt) LG Gerhard
Hallo Gerhard, aber nicht wieder tiefentladen :roll: Mich wundert, dass du mit so wenig nutzbarer Kapazität auskommst, aber von Steckdoe zu Steckdose kann es reichen :wink: Deine Entscheidung, alles Gute! Helmut
Unser Womo hatte beim Kauf auch nur 130 Ah Blei/Säure und damit sind wir mit 5 Personen Besatzung ein paar Jahre gut ausgekommen. Hilft enorm, wenn man keinen WR betreibt :-) Im Winter (Heizung) freistehen ging natürlich max. 2 Tage. bis denn, Uwe "Mich wundert, dass du mit so wenig nutzbarer Kapazität auskommst, aber von Steckdoe zu Steckdose kann es reichen" Wir haben wie gesagt keine großen Verbraucher und außerdem eine Solarzelle- Zelle auf dem Dach. Wenn wir "unterwegs" sind sind wir auch meist (tagsüber) unterwegs - dh. wir stehen ganz selten mal für 2 Tage am selben Platz - und so wird durch den Motorbetrieb die Batterie ja immer gut geladen. Das ist in den letzen 20 Jahren bisher (bis auf zwei mal) immer gut gegangen - obwohl wir selbst bei 2-3-monatigen Reisen (GB, P, Gr) zu ca. 90% frei stehen und selbst auf CP meist auf Strom verzichten. (Begründung: wir haben KEINEN TV - dh. meine Frau u. ich unterhalten sich noch (nach 49 Jahren) :ja: LG Gerhard Ich habe seit 6 Jahren in meinem 2018 Ducato zwei LFD90 Pbnass von Varta an Bord. 250Wp Solar auf dem Dach und 70A-Booster sind eingebaut. Mein Campingverhalten ist so wie bei meinen Vorgänger, nur habe ich noch einen Fernseher an Bord, dafür fahre ich jetzt alleine. Ich bin noch nie unter 50% der Batteriekapazität gekommen. Solange die Batterien es noch machen bleiben sie drinnen, aber man muss schon mal daran denken was dann. LiFe 150Ah wäre sicher eine gute Alternative, damit bin ich mehr als ausreichend elektrifiziert. Wenn man liest, wie kurzlebig heute bei manchen die Bleiakkus sind, dann sind preiswerte LiFebatterien mit BMS immer noch besser als die Bleiernen. Wichtig für mich wäre, dass ich mir über die Batterien keine Gedanken zu Balancing, Abschalten im Winter, u.,u.u. machen muss. Heute komme ich nach Hause, Stecker rein und gut.
Nach meiner Auffassung ist diese Kombination nicht optimal. Warum`? - Blei-Säure-Batterien sind nicht wartungsfrei. Alle paar Wochen sollte der Säurestand unbedingt kontrolliert und bei Bedarf aufgefüllt werden. Die Stellen der Bleiplatten, die einmal aus der Säure hinaus ragten, sind irreversibel geschädigt. - Zudem ist die Lebensdauer selbst bei guter WArtung oft nicht länger als 3 Jahre, je nachdem, wie hoch die Fahrleistung und die Straßenqualität waren. Blei-Säure-Batterien sind sehr empfindlich gegen Vibration und Stößen. Weil das so ist, sind ja AGM und Blei-Gel-Batterien erfunden worden, deren Lebensdauer mehr als 2 mal so hoch ist. Nach meiner Erfahrung gehen die Blei-Säure-Batterien immer dann kaputt, wenn man weitab von Werkstätten und Baumärkten ist und gewöhnlich immer am Wochenende, wenn alles zu ist. - Mit dem Ladebooster und dem Solar ist für ein komfortables Laden der Aufbaubatterien gesorgt. Nur ist diese Ladeleistung für die 2 Blei-Säure-Batterien völlig überdimensioniert, insbesondere der Ladebooster. Nach kürzester Zeit sind die beiden Oldtimer wieder voll geladen und jede weitere Energiezufuhr bringt keinen Nutzen mehr, im Gegenteil, die Batterien haben kein BMS, welches bei Vollladung abschaltet. Wenn volle Bleibatterien mit voller Power weiter geladen werden, dann kann es zum "Kochen" der Säure und zur Bildung von Wasserstoff und Sauerstoff kommen, denn die Batterie arbeitet dann als Elektrolysor. Mit der Ladeleistung eines solch starken Ladeboosters und Solar kann man optimal LiFePo4 mit zigfacher Kapazität laden. Bei Dir geht aber der Ladestrom ungenutzt ins Nirwana, wenn Deine Blei-Säure voll sind. Schade um die Investition.
Problem ist nur wie man bei „modernen“ Blei-Säure-Batterien noch was kontrollieren oder gar auffüllen will?! Gelten die doch mittlerweile auch als wartungsfrei und lassen sich ( gewaltfrei ) meist nicht mehr öffnen. :gruebel: Außerdem sind die Batterien von „GerdE“ über 6 Jahre alt. Die in meinem Womo sind jetzt auch im 6. Jahr und die davor hatte ich nach 8 Jahren vorsorglich ausgetauscht weil ich sie tiefentladen hatte ( war eigene Doofheit! :oops: ). Dazu kommt das ich im Familienkreis zig Autos habe deren „Blei-Säure“ deutlich älter als 4 oder 5 Jahre sind. Die Frage ist eher ob sich der finanzielle Mehraufwand für eine AGM oder eine Gel lohnt. Grüße Dirk Unsere Starterbatterie ist eine wartungsfreie Exide-Blei/Nass-Batterie mit 110 Ah. Die funktioniert seit 2015 (als wir das Mobil gebraucht gekauft haben) klaglos. Wie lange eine Blei-Batterie hält, ist (abgesehen von Produktionsfehlern) primär davon abhängig, wie sie behandelt wird. Teilentladungen ohne sofortiges Wieder-Aufladen senken die Lebensdauer erheblich, je länger und tiefer, desto mehr. Deshalb sind die als Bordbatterie nur bedingt geeignet, weil sie halt eben auch mal Stunden oder Tage teilgeladen rumstehen oder sehr langsam ziemlich tief entladen werden, wenn mal Schlechtwetter ist und man irgendwo steht. Die Starterbatterie wird nach dem Start sofort wieder geladen, deshalb halten die meist länger als Verbraucherbatterien. Und beim Starten fällt auch nicht auf, wenn die Batterie nur noch 30% ihrer Kapazität hat, das reicht locker für nen Motorstart, oder auch mehrere - wenns nicht zu kalt ist. Deshalb sterben Starterbatterien meist im Winter. bis denn, Uwe Guten Morgen in die Runde und hier mal bitte eure Einschätzung , unser Womo 250er Duc Bj.2011 hat im Aufbau vom Vorbesitzer 3x 80 Ah Exide Blei Gel spendiert bekommen. Dazu 2 Solarplatten auf dem Dach ( Leistung nicht genau bekannt), einen Ladebooster und einen Wechselrichter mit 1000 Watt. Die gesamte Technik stammt von Büttner und hat ca. 13 Jahre tadellos funktioniert. Jetzt sind die Batterien gestorben, ich war schon einige Zeit darauf vorbereitet und es stellt sich die Frage nach Lithium Batterien oder nicht. Ich habe hier schon viel mitgelesen ,bin aber immer noch unsicher. Das Ladegerät ist ein CB-516, sollte also problemlos gehen oder? Meine wichtigste Frage ist , könnte die Benutzung des Wechselrichters beim Betrieb der Kaffemaschine den Batterien zugesetzt haben ? Es fließen während des Betriebes um die 90 Ampere. Sonst sind unsere Verbraucher alle sehr klein und wir sind mit den 240 Ah ( nutzbar max die Hälfte ,ich weiß) sehr gut klar gekommen,stehen im Sommer eventuell mal 3-5 Tage autark. Was denkt ihr und was würdet ihr machen ? Danke für eure Bemühungen und Antworten, Gruß Andreas
90A sind für eine Kaffeemaschine nicht gerade viel. Und auch den Akkus dürfte das nichts ausgemacht haben. Bei drei Batterien teilt sich der Strom ja auf 30A für jede auf. Das sollte kein Problem gewesen sein. ICH würde heute allerdings keine Blei-Batterie mehr einsetzen. Egal ob AGM, Gel oder "Nass" bei 3x 80Ah oder, je nach Platz 2x 120Ah oder ähnlichem steht doch der Preisvorteil in keinem Verhältnis mehr. Also, je nach Platz, eine 150Ah Lithium oder besser zwei 100Ah Lithium. Ladegeräte, Booster und Co. bleiben erstmal so wie sie sind. Grüße Dirk
Das CBE hat „besondere“ Eigenschaften, kann aber problemlos auch für LiFe-Akkus weiterhin genutzt werden. Stelle auf A (14,1V) oder B (14,4V) Ladeschluss-Spannung, nicht auf AGM = C (14,7 V)! Wenn du am CP länger am Landstrom hängst, geht das CBE auf Standby. Damit du den CP mit vollem Akku wieder verlassen kannst, solltest du am Vorabend kurz den Netzstecker ziehen und wieder anschließen, dann wird ein neuer Ladezyklus gestartet. Falls du dich für LiFe entscheidest, poste vor dem Kauf welchen Akku du ausgewählt hast. Du wirst Kommentare erhalten ;) Helmut
Wechselrichter sind Bleibatteriemörder, das liegt am Prinzip. Man kann Bleibatterien entweder auf Entladetiefe (Deep Cycle) oder hohe Stromentnahme (Starterbatterie) optimieren. LFP kann beides. Gruss Manfred Danke für eure schnellen Antworten, hat das CB 516 3 oder 2 Umschaltmöglichkeiten ? Hab noch nicht rein geschaut und welche Akkus würdet ihr empfehlen ? Ich denke 2x 100 Lihium sollten locker reichen. Gruß Andreas Hallo Die Litium Batterien sind für die kurze Lebensdauer der heutigen Bleibatterien verantwortlich, wenn man mal von der Erstausrüstung im PKW absieht. Der Grund ist die sinkende Nachfrage nach Bleibatterien. Das führt zu längeren Standzeiten der Bleibatterien beim Händler. Die Folge ist, das „neu“ gekaufte Bleibatterie u.U. schon ein paar Jahre alt ist. Lange Stanzeiten ohne Ladung vertragen Bleibatterien aber bekanntlich durch die Selbstentladung nicht und werden dadurch bereits irreparabel geschädigt. Deshalb steigt das Risiko, besonders mit dem Kauf so eines Nischenprodukts wie einer BleGel Batterie, ins Klo zu greifen. Das ist mir übrigends auch Passiert. Meine Blei Aufbaubatterie hatte nach einer Saison keine Kapazität mehr. Die Frage ist, ob ich bereit bin aus den Erfahrungen Anderer zu lernen. Mit freundlichen Grüßen Thomas
Wenn Du nicht gerade im Baumarkt o.ä. kaufst dann befüllt der Händler die Batterie wenn Du sie kaufst. "Früher" konnte man auch "trockene" Batterien kaufen und Säure und Wasser selber einfüllen. Da es mittlerweile aber verboten ist 1. die Säure zu versenden und 2. dem Endverbraucher die Säure "in die Hand" zu geben werden die Batterien nur noch fertig befüllt abgegeben. Grüße Dirk
Kommt drauf an ob Du das CBE CB 516, das 516-2 oder das 516-3 hast. :D ( Ist leider wirklich so! ) Grüße Dirk hab das CB 516 ohne Buchstaben dran, im Netz gefunden das es nur 2 Schalterstellungen haben soll. Gruß Andreas
Das ist so! ( nicht das mit dem Netz sondern dem zweistufigen Schalter :D ) Grüße Dirk
Hallo Dirk Das ist ja prima, hier reden wir aber von BleiGel Akkus. Die haben neben der Standzeit beim Händler und dem Großhändler auch noch die Reise im Container von China oder sonstwo in der Welt nach Europa hinter sich. Das alles fertig befüllt mit einigen % Selbstentladung pro Monat. Wenn jetzt noch jeder Lithium Batterien kauft, musst du bei den letzten BleiGel Akkus im Lager die dicke Staubschicht wegwischen, um die mit der richtigen Kapazität zu finden. Viel Lebensdauer bleibt da für mich als Endverbraucher nicht übrig. Mit freundlichen Grüßen Thomas
Jo, stimmt. :D Die Exide-Gel des TE werden in Bad Lauterberg und in Büdingen, also in Deutschland produziert. Banner produziert "unsere" Gel in Österreich und Varta in Zwickau ( und halb Europa ). ... Grüße Dirk |
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