xenio hat geschrieben:Ob man bei teureren wertigen Fahrzeugen in der Relation Kaufpreis zu Verkaufspreis besser darsteht als bei den Fahrzeugen im Einsteigersegment, bezweifel ich stark. Das ist aber auch sehr individuell, da die Fahrzeugpreise je Modell bei Mobile je nach Händler stark schwanken.
Kommt eben auf die Unterschiede an.
Die Einbaugeräte sind eh bei allen Marken annähernd gleich, und die Kabinen sind innerhalb der Konzerne mit ihren unterschiedlichen Markengruppen auch immer sehr ähnlich aufgebaut. Was zur Differenzierung übrig bleibt, ist der Möbelbau und das Basisfahrzeug.
Das heisst, zwischen z. b. nem Weinsberg und einem günstigen Knaus wird man kaum Unterschiede finden, evtl. hat der Weinsberg ein günstigeres Basisfahrzeug (z. B. Citroen statt Ducato). Um wirklich einen merklichen Unterschied zu erkennen, muss man wahrscheinlich zumindest in die Mittelklasse springen, wo es dann andere Basisfahrzeuge zur Auswahl gibt und auch der Möbelbau sich verändert. 5000 Euro mehr wird man kaum an der Qualität bemerken und dadurch auch kein völlig anderes Mobil bekommen.
Eine andere Möglichkeit, günstig zu produzieren, sind weniger Ausstattungsvarianten. Nur 2 Möbel- und Polsterdekors zur Auswahl oder gleich nur eins lieferbar, Basisfahrzeug nicht personalisierbar (war glaub ich bei der Pepper-Edition bei Weinsberg mal so), in der Richtung. Damit kann man den Preis eines an sich günstigen Mobils nochmal etwas drücken durch bessere Bestellkonditionen bei den Zulieferern.
Wenn die Corigons deutlich billiger sind als Carado und Sunlight, werden sie natürlich Käufer finden. Die Frage ist halt, was passiert dann mit Carado und Sunlight, die bisher die Einsteiger und Schnäppchenjäger 'abgefischt' haben.
bis denn,
Uwe

