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Ich hole mal etwas aus. Vor ziemlich genau 4 Jahren haben wir unseren Euro 630 LS auf Ducato Basis, 4,4 T, mit dem 150 PS Motor, als Tageszulassung gekauft. Gebaut worden müsste er in 2019 sein. Immer wenn wir das Wohnmobil nicht genutzt haben, stand es in einer von mir gemieteten kleinen Halle. Da ich zwischendurch arbeiten muss, sind wir bisher meistens zwei Mal im Jahr zwei Wochen damit gefahren, einige Wochenendtrips oder auch mal eine Woche waren auch dabei. Ich habe regelmäßig bei längerem Nichtgebrauch (ca. alle sechs Wochen) zwischendurch das Mobil am Landstrom wieder geladen. Übernächstes Wochenende geht es für zwei Wochen nach Schweden. Für heute habe ich die Jahresinspektion bei Fiat Professional gemacht, also letzte Woche Sonntag das Mobil an den Landstrom gepackt, und gestern aus der Halle geholt, und bei mir zu Hause geparkt. Heute Morgen dann der Schreck, unser Eura hat nur müde georgelt, und ist nicht angesprungen. Ich hatte ja den Termin für die Jahresinspektion, statt zu überbrücken bin ich dann auf die Idee gekommen, das Mobil an den Landstrom zu anzuschließen. Damit ist das Mobil auch sofort angesprungen. Der Fiat Händler überprüft jetzt die Batterie, und hat auch den Auftrag bekommen, bei Bedarf eine neue Starterbatterie einzubauen. Er hat auch den Vorschlag gemacht, eine LifePo4 zu nehmen, kostet halt etwas mehr. So weit so gut. Ich werde ja heute Nachmittag erfahren, ob es "nur" die Batterie war. Ich hätte nur irgendwie gedacht, das die Aufbaubatterie zuerst die Grätsche macht. Im Hinterkopf hatte ich schon den Plan, auch dort eine LifePo4 als Ersatz zu nehmen. Die Fahrzeugbatterie war laut Batteriemonitor noch nie auch nur ansatzweise schwach, eher die Aufbaubatterie. Was mich halt ein ebenfalls wundert, das Wohnmobil war bis gestern am Landstrom angeschlossen, und ist anstandslos angesprungen. Ca. 18 Stunden später war die Starterbatterie nicht mehr in der Lage, ohne Hilfe den Motor zu starten. Außerdem hat der Batteriemonitor heute morgen für beide Batterien zur ca. 60 - 70 Prozent Ladung angezeigt. Gut, den plötzlichen Batterietod hatte ich auch schon bei einer nagelneuen BMW...... Moin, Leider kann eine Blei-Batterie von heute auf morgen kaputt sein. Daher gibt es ja auch auf Bleibatterien so eine kurze Garantie. Als Starterbatterie ist eine Bleibatterie - aus meiner Sichtweise- ausreichend. Soe muss nur kurz den Motor starten und wird dann immer aufgeladen. Es sei denn, die Intelligenz der Lichtmaschine unterbindet das bei den EURO6-Abgaszertifikaten. Dann gibt es natürlich das Problem, dass die Batterie nicht geladen wird, weil die Intelligenz das für unnötig hält. So viele Dinge zu bedenken. Mein Tipp: ersetze die Starterbatterie durch Blei. Informieren Dich dann über Booster, Solar und LiFePO4 für den Aufbau. Und als Pflege für die Starterbatterie kannst Du von der LiFePO4 eine Stützladung mit einbauen. Die natürlich rechtzeitig bei der Auswahl der Komponenten bedenken. Gute Fahrt Moin, eine AGM Starterbatterie kann schon mal nach 6 Jahren kaputtgehen. Dazu muss man aber i.d.R. etwas "nachhelfen" durch Tiefentladung etc. etc. Da du regelmäßig nachgeladen hast, sollte das ja eigentlich nicht der Fall sein. Möglich wäre ein Defekt aber trotzdem. Das Überprüfen der AGM Batterie würde ich lieber selber machen (Aufladen - Fahren - Stehenlassen - messen - ausprobieren), der Händler wird so oder so nur eine kaputte Batterie erkennen und dir eine neue einbauen. Wetten? :) Bist du sicher, dass da nicht ein Verbraucher an war und der Akku deshalb leer? Typische Kandidaten sind da das Autoradio (ggf. auch im Standby) wenn auf Klemme 30 angeschlossen - was man im Wohnmobil ja gerne mal macht um auch im Stand Musik hören zu können. Thema LiFePo: Die AGM Starterbatterie gegen LiFePo zu ersetzen ist extrem teuer (es müssen spezielle, hochstrom- und winterfeste LiFePo sein) und harmoniert u.U. nicht gut mit der Ladelogik des Basisfahrzeugs. Würde ich bei einem Wohnmobil niemals machen, ich sehe da nicht wirklich den Nutzen. Bei Renn- und Sportmaschinen ist das aufgrund der Gewichtsproblematik und der Nutzung im Sommer was anderes. Ich habe z.B. nicht-winterfeste LiFePo Starterakkus in meiner Ducati Panigale und einem "track-only" Auto, da kann ich notfalls den Akku vorher temperieren. Im Wohnmobil macht das wenig Sinn.
Hatte ich auch nach genau 6 Jahren. Soweit ich weiß (Mietwagen) nie tiefentladen und über Solar immer voll. Lief einwandfrei im Urlaub, dann am nächsten Morgen etwas müde, nochmal gestartet(Rezeption) - noch müder, Starten bei der VE ging dann nicht mehr, alles fast tot. Hat gerade noch für den Fensterheber gereicht. Es ist also gut möglich. RK Wenn du das Fahrzeug in den Standzeiten "nur" gelegentlich mal über Landstrom lädst, kann das m.M.n. nichts werden. Die Fahrzeugbatterie wird nur "wirklich" über die Lichtmaschine geladen , und das ist i.d.R. auch ausreichend. (Oder du hast ein zusätzliches Ladegerät angeschlossen, welches bei Landstrom die Fahrzeugbatterie lädt) Dafür braucht es auch keinen Ladebooster (den braucht es nur wenn die Aufbaubatterie nicht ausreichend geladen wird) die Starterbatterie bekommt immer genügend Strom von der LiMa, sofern alles i.O. ist. Das Laden über Landstrom / über den Elektroblock ist i.d.R immer nur eine "Erhaltungsladung". Da wird maximal der Ist - Zustand gehalten, aber nicht wirklich aktiv "die Batterie voll gemacht". Du wirst irgendeinen Verbraucher haben, welcher Dir die Batterie langsam leernuckelt, und das gelegentliche " an Landstrom hängen reicht dann i.d.R. nicht aus. Entweder: "Finde den Verbraucher" oder du machst dir einen Natoknochen/ Batterietrennschalter vor die Batterie und schaltet die Batterie bei längerer nichtnutzung aus. Ggfs. hast du ja schon bauseitig eine Batterietrennvorrichtung verbaut (mein Duc aus 2018 hat sowas schon) einfach mal die Bedienungsanleitung durchblättern. Und/oder du packst dir zusätzlich ein Ladegerät ins Fahrzeug welches bei Landstrom die Starterbatterie aktiv lädt. Bei allen Szenarien, als Starterbatterie reicht immer eine Bleibatterie.... Grüße Fritz Erst mal vielen Dank für die vielen schnellen Antworten. Vielleicht schon mal ein paar Hinweise zu Euren Antworten : -Tiefentladen war die Batterie bei mir noch nie, dazu bin ich zu pingelig, was die Erhaltung des Ladezustands angeht. Im Laufe meines Motorradlebens habe ich da zum Teil Lehrgeld bezahlt. Ich weiß natürlich nicht, ob das beim Händler in den knapp zwei Jahren vorher vorgekommen ist. Dagegen spricht aber, das die Batterie immer und jederzeit in den vier Jahren unserer Nutzung ihren Zweck erfüllt hat. Unsere Solaranlage ist aber von Anfang an auf dem Dach, beim Händler stand das Mobil auch draußen. In unserer Halle nutzt die Solaranlage natürlich nichts. -Zum Thema LifePO4 ist der Preisunterschied jetzt nicht so gewaltig (280 € zu 580 €) , die Fiat Werkstatt mit hervorragendem Ruf hat mir zugesichert, nur gute Erfahrungen mit den LifePO4 Starterbatterien gemacht zu haben. Ich habe das jetzt mal riskiert, auch auf die Gefahr hin, "Perlen vor die Säue" geworfen zu haben. -Mein Plan war die ganze Zeit, beim ersten Schwächeln der Aufbaubatterie als Ersatz eine LifePO4 einbauen zu lassen. Das es jetzt als erstes die Starterbatterie erwischt hat..... -Laut dem Wohnmobil Händler, der uns den Euro als Tageszulassung verkauft hat, lädt der Landstrom sehr wohl die Starterbatterie. Erscheint mir auch logisch, mit Landstrom ist der Motor sofort angesprungen, der Landstromanschluss muss also die Starterbatterie kräftig unterstützt haben. Ein normales Batterieladegerät schafft das im Regelfall nicht. Ich melde mich noch mal später, wenn ich unser Mobil wieder abgeholt habe. Grüße Rainer
Fritz, guter Hinweis, das sollte meiner dann ja auch haben.
Bei Porsche kostet die LiFePo Option gute 1.900€ Aufpreis ggü. dem Standardakku. Da sind die 300€ bei Fiat Professional schon ein Schnapper. Grundsätzlich würde mich aber interessieren, was das genau für eine Batterie ist und welche technischen Daten sie hat (max. Strombelastbarkeit, Temperaturfenster, BMS & Balancer ja/nein). Wenn du magst, schau doch mal nach der Abholung, ob du dazu Unterlagen bekommen hast und das hier ggf. mitteilen möchtest. Ein winterfester Starterakku zu dem Preis in LiFePo Technik wäre durchaus wieder interessant. Als Starterbatterie hätte ich immer einer Blei-Säure oder AGM Batterie den Vorrang gegeben. Wie du schon schreibst, "Perlen vor die Säue" ist das aus meiner Sicht. Und eine Haltbarkeit von 6 Jahren für eine Starterbatterie geht doch voll i.O. . Lt. Hersteller ist die Haltbarkeit von Starterbatterien im Durchschnitt 3-4 Jahre. Hallo ! Meine Starterbatterie (Säure/nass) ist bereits seit 13 Jahren im Einsatz. Allerdings bei Nichtnutzung des Womos permanent am ctek. Gruss Boxerlasse....du kannst die Starterbatterie nicht über Natoknochen zum Abschalten machen....dann musst du jedesmal beim einschalten alles neu programmieren...Uhrzeit...Radio usw. Brauchst du bei einer Starterbatterie auch nicht...es ging ja bisher auch 6 Jahre...du musst dir nur angewöhnen doch öfters nachzuladen....wenn ich das jetzt richtig verstanden habe hast du demnächst eine LiFePO4 Batterie als Starterbatterie...auch da musst du natürlich auch immer mal nachladen...der Standby Verbrauch vom Ducato ist schon nicht schlecht...wenn du bisher aller 6Wochen nachgeladen hast...dann solltest du mit Li Technik aller 8-10Wochen spätestens nachladen...vorausgesetzt der Accu hat in etwa die gleiche Kapazität wie der alte Blei Starteraccu. Ich habe auch Starter auf LiFePO4 umgerüstet...funktioniert super....allerdings habe ich als Aufbauaccu Winston Zellen....zwecks Lichtmaschine Laden bei Minusgraden. So, mein Eura steht wieder in der Einfahrt, und wartet auf die Tour nach Schweden. Meine LifePO4 nennt sich Accurat Dual Purpose D 135, Startbatterie LifePO4 1485A, das ganze laut Rechnung. Mit Einbau und Mehrwertsteuer beträgt die Rechnungsposition 659 €. Gerade im Netz gesucht, dort gibt es sie ab 549 € zuzüglich Versand. Ob das ein gutes Investment war, weiß ich dann in sechs Jahren :). Mein Ladeverhalten werde ich mit dem "alle sechs Wochen" so beibehalten, allein wegen der Aufbaubatterie. Und Danke MV4, das ich beim Trennen der Starterbatterie alles wieder neu einstellen muss, habe ich im Eifer des Gefechts vorhin nicht bedacht. Euch allen nochmals lieben Dank für die zahlreichen Tipps und Hinweise. Gruß Rainer Moin Rainer, eine Frage dazu hätte ich ... hat Du bzw. die Batterie viel im Start Stop gearbeitet ?
Hallo Frank, hat meiner gar nicht, es ist ja trotz EZ 2021 noch der alte Ducato ohne Addblu. Grüße Rainer Glückwunsch Rainer....die Daten lesen sich gut...ob allerdings wirklich ein Laden unter 0 Grad möglich ist ?? Da habe ich meine Zweifel ob diese Aussage stimmt...aber egal...tut der Sache erstmal keinen Abbruch. Der Ducato liefert auch Strom wenn gar keine Batterie verbaut wäre...zumindest die alte Generation.
Danke für die Rückmeldung. Die Batterie liest sich gut, Strombelastbarkeit und Temperaturfenster passen. Da scheinen also in letzter Zeit auch die Preise ziemlich gepurzelt zu sein. Ich denke, mit der Batterie hast du nichts falsch gemacht! Moin, Ich freu mich für Dich zu der schnellen Lösung. Ich habe selber im Ausbau die 100AH Accurat LiFePO4 (erst ½ Jahr) und bin zufrieden. Gute Fahrt! Das wird sich dann im Winter zeigen, falls wir Winter mit Minusgraden kriegen. [quote="eurafritze64" Das Laden über Landstrom / über den Elektroblock ist i.d.R immer nur eine "Erhaltungsladung". Da wird maximal der Ist - Zustand gehalten, aber nicht wirklich aktiv "die Batterie voll gemacht". Grüße Fritz[/quote] Warum soll eine Starterbatterie nicht voll geladen werden wenn sie an einem Elektroblock mit AGM Ladekurve hängt - ausreichend lang. Wie wird denn eine Starterbatterie "aktiv" "voll" gemacht? Laß mich nicht dumm sterben Bernd Du meinst mit "Euro 630 LS" wohl eine "Eura" Mobil 630 LS? Hat Dein Ducato denn schon eine "smarte" Lima? Ich glaub die wurde seit 6d temp verbaut, sollte also bei Deinem zuteffen, oder? Wenn ja, wird der LiFePO dann trotzdem noch richtig geladen? Ich weiß jetzt nicht, wie es beim Ducato ist, aber z.B. bei MB soll die Lima zeitweise auf unter 13 V regeln, das würde dann ja den LiFePO sogar zeitweise wieder entladen (im Vergleich zu einem Bleiakku, der erst unter 12,6 V entladen wird).
Genau das macht mich stutzig....und ja, Erhaltungsladung wird da geladen schau doch mal wie viel Ladung dein Elektroblock in die Starterbatterie pumpt, sollte in deinen Unterlagen zu finden sein. Dass du evtl. nur einen Massefehler hast/ hattest kannst du ausschließen? Apropos, ich persönlich würde das Fahrzeug nie starten wenn es am Landstom hängt. Aber das sehen andere sicher anders... Gruß Fritz
Ich kenne nur EBL bzw. deren angehängte Ladegeräte, welche die Aufbaubatterie voll laden (mit welcher geforderten bzw. eingestellten Ladekurve auch immer). Die Starterbatterie wurde bei den mir bekannten Elektroblöcken immer nur mit ca. 2 A bis max 4A geladen. Also Erhaltungsladung. Wenn die Batterie jetzt im Winterlager durch Selbstentladung, stille Verbraucher etc. geleert wird, wird die beim nächsten mal an Landstrom nicht wieder voll, sondern der aktuelle Status wird gerade so gehalten. Oder du musst das Teil schon seeehr lange an den Landstrom hängen? Mit "aktiv" voll machen (Batterie laden) schrieb ich oben schon = zusätzliches Ladegerät. Wenn kein separates Ladegerät für die Starterbatterie vorhanden ist wird die Starterbatterie mit "gelegentlich im Winter an Landstrom hängen" nicht "voll" werden. Gruß Fritz Also meine Batterie kann ich mit 4A Laden, dauert zwar länger aber funktioniert. Die Spannung macht's.
Es gibt / gab, gerade auch bei Eura, Konstellationen bei denen die Fahrzeugbatterie den vollen Ladestrom des 230V-Ladegerätes abbekommen kann. Grüße Dirk
Gut, wieder was gelernt :wink:
Seh ich das richtig, du hast jetzt eine LFP-Starterbatterie und Blei im Aufbau? Das ist selten. Du solltest dir den Gefallen tun und den Bleiklumpen möglichst bald gegen LFP ersetzen, das ist wesentlich einfacher als bei der Starterbatterie. Erstens wegen der Laderei, und zweitens, weil die Dinger plötzlich und irreversibel die Waffen strecken, und das ist im Urlaub nicht witzig. Ansonsten Glückwunsch zur Starterbatterie, das ist gut, dass sowas auf einem vernünftigen Preisniveau angekommen ist. Der Ladezustand ist an der Stelle egal, auch mit 20% Restladung wird sie problemlos den Motor starten. Bei Motorrädern ist das ja längst Standard. Gruss Manfred
ICH würde, wenn ich der TE wäre, erstmal gucken was für ein EBL eingebaut ist. Wenn das nämlich von NE ode CBE ist dann schalten die bei einer Spannung von 13,5V an der Aufbaubatterie die beiden Batterien zusammen. In dem Zustand würde dann die Starterbatterie permanent die Aufbau-Blei laden da deren Spannungsniveau höher liegt ( der Blei wäre das aber noch egal ). Die beiden EBLs trennen die Batterien wieder wenn die Spannung unter 12,8V fällt. Und dann ist die LFP ziemlich leer!! :eek: Grüße Dirk
Der Plan war ja eigentlich, die Aufbaubatterie durch eine LifePO4 zu ersetzten, falls dieses mal nicht mehr will. Jetzt ist mir die Starterbatterie zuvorgekommen. Wenn die Aufbaubatterie so plötzlich versagt, wie die Starterbatterie, wäre das unterwegs schon ärgerlich. Danke für den Hinweis, ich werde also besser die Aufbaubatterie mittelfristig auf LIFEPO4 ändern. Grüße Rainer Guter Punkt. Das gilt generell für alle spannungsgesteuerten Trennungsrelais. Die bleiben häufig auch nach dem Abstellen des Motors geschlossen, wenn auf mindestens einer Seite eine LFP verbaut ist. Allerdings ist das auch veraltete Technik, bei neueren Womos würde ich einen Ladebooster erwarten. Gruss Manfred Eura verwendet Schaudt EBL´s ...da ist nix Spannungsgesteuert
Interessant, diese "Dual Purpose"-Batterien. Die schreiben da ja, dass man dann eigentlich keine separate zweite Batterie für den Wohnraum braucht. Klingt logisch, so kann man also eine große LiFePO einbauen und das Trennrelais kurzschließen. Spart ne Menge Gewicht und Platz. Bleibt nur die Frage, ob die neuen intelligenten Limas dann immer für ausreichend Ladung in der einzigen LiFePO sorgen. Die Lima sollte dann nicht unter 13,4 V regeln oder sowas.
Also unser Eura hat ein CBE und es funktioniert genau so wie das von Dirk „Pechvogel“ eine Posts zuvor beschrieben hat. Wir hatten das beschriebene Problem nach Einbau unser Li Akkus im Aufbau in umgedrehter Form wie es jetzt hier zu erwarten ist: noch schlimmer, das „clevere“ CBE Ladegerät legt sich schlafen nach dem es einmalig geladen hat. Und solange nutzt dann der Aufbau deine Starterbatterie. Wenn du das Trennrelais trennen kannst, wäre das eine gute Lösung, auch wenn dann deine Starterbatterie nie wieder vom CBE Lader geladen wird. Die richtige Lösung ist: Aufbaubatterie gegen Li-Batterie tauschen, Trennreleais dauerhaft trennen und neues Ladegerät mit min 3 galvanisch isolierten Ausgängen einbauen (Starterbatterie, Aufnaubatterie und der dritte ist für die CBE Ladekontrollleuchte). Zudem ist deine Batterieanzeige im CBE Display nun wertlos, weil die von Bleibatterien ausgeht. Hier sollte dann noch ein Shunt mit Display verbaut werden. Wenn man es wirklich richtig machen möchte, ist die Umrüstung nicht mit nur einer Batterie getan. Grüße Don P.S. Die Batterie die dir eingebaut wurde macht einen guten Eindruck und scheinbar hat man sie dir zu einem wirklich günstigen Preis überlassen.
Mein EBL im Hymer lädt die Starterbatterie mit derselben Kennlinie wie die Aufbaubatterie das ist bei den meisten Fahrzeugen AGM damit wird die Starterbatterie geladen nicht erhalten. Aufbau und Starterbatterie können bei diesem EBL mit maximal 18A geladen werden, die Batterien teilen sich diese Ströme natürlich. Der Begriff Erhaltungsladung ist falsch verwendet. Denn dieser bezieht sich auf die Lade-kurve in dieser Phase wird andere Spannung angelegt als in der Ladephase. Mit der Spannung der Erhaltungsladung würde eine AGM nie vollgeladen egal wie lange sie anliegt. Zusammenfassend wenn der Landstrom lange genug anliegt dann werden ALLE Batterien die am Schaudt hängen voll geladen - wenn die Aufbaubatterie eine AGM ist und diese Ladekurve dann auch so eingestellt ist. Beste Gruesse Bernd
Jetzt wäre der Schaudt Typ bei deinem EBL interessant. Fragend, Andreas |
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