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PILOTE Yucon 55 SB- Hubbett eingestürzt 1, 2


WomoToureu am 26 Jul 2025 22:29:06

Trouw hat geschrieben:...und deshalb soll man klein beigeben? Das ist nicht mein Rechtverständnis.

Auch wenn ich nicht gemeint bin, bitte nicht von einem Extrem ins andere fallen.

Der Geschädigte Kollegin wurde lediglich dringend angeraten, genau zu überlegen, was sie tun will.
Selbstverständlich soll sie nicht klein beigeben, sondern sich für einen Weg entscheiden.
Entweder Fahrzeug sicherstellen und keinesfalls etwas verändern lassen. Versuchen vom dem Dekra Mitarbeiter etwas schriftliches zu bekommen, ruhig bis ich sag mal 200 € ausgeben, solche Beträge muss der Händler ausgleichen. ( MAn hat das Recht mal einen Fachmann rübergucken zu lassen )
Dann zum Anwalt und den machen lassen. Ruhig fragen ob ein selbständiges Beweisverfahren SInn macht, da es hier um den Beweis geht. Kein Beweis bedeutet Prozess geht höchstwahrscheinlich verloren trotz Rückruf. Wenn man den hat könnte man argumentieren, dass man das Vertrauen zum Händler verloren hat und läßt es im Werk machen, was ich dringend empfehlen würde.
Oder man versucht sich zu einigen, ohne Anwalt. Der Händler hat ja aktuell nicht NEIN gesagt. Man kann also versuchen sich anzuhören d.h. man muss ihn schriftlich per e-mail fragen, was er konkret anbietet. Man bittet höflich um ein Angebot binnen 14 Tage. ( Das ist wenn auch nett geschrieben eine Fristsetzung )

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Gruziwuzi am 27 Jul 2025 09:39:42

dietmardd hat geschrieben:Bei uns dauern Zivilprozesse in der Regel 3 oder mehr Jahre.

Ich denke nicht, dass Tinchen auf einen Zivilprozess aus ist.
Und der Händler wird es wohl auch kaum sein, und auf die richtige Spur kommen, wenn Tinchens Anwalt die Sachlage und vor allem die Rechtslage deutlich macht.
So läuft der Hase.

Olli2305 am 27 Jul 2025 11:04:47

Gruziwuzi hat geschrieben:Ich denke nicht, dass Tinchen auf einen Zivilprozess aus ist.
Und der Händler wird es wohl auch kaum sein, und auf die richtige Spur kommen, wenn Tinchens Anwalt die Sachlage und vor allem die Rechtslage deutlich macht.
So läuft der Hase.

Es kann aber auch sein, das der Händler das Schreiben des Anwalt an seinem Anwalt weiter reicht und dann passiert in der Werkstatt erstmal einmal nichts mehr.
Ich würde erstmal alles mit Fotos dokumentieren, wenn nicht schon geschehen und weiter mit dem Händler sprechen, wie es weiter geht und in welchem Zeitraum.

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Gruziwuzi am 27 Jul 2025 12:42:58

Olli2305 hat geschrieben:Ich würde erstmal alles mit Fotos dokumentieren, wenn nicht schon geschehen und weiter mit dem Händler sprechen, wie es weiter geht und in welchem Zeitraum.

Ich habe das so verstanden, dass schon mehrfach mit dem Händler gesprochen wurde und der Händler aber nicht zufriedenstellend regiert - d.h. bereit ist, wunschgemäß zu handeln.

Hier tun immer einige so, als ob Tinchen123 noch nicht mit dem Händler gesprochen hätte und noch keinerlei negative Erfahrungen mit dem Händler gemacht hätte, sondern ohne Händlerkontakt gleich zum Anwalt rennen wollte.
Leute lest doch mal die Beiträge richtig!

Olli2305 am 27 Jul 2025 13:05:42

Gruziwuzi hat geschrieben:Ich habe das so verstanden, dass schon mehrfach mit dem Händler gesprochen wurde und der Händler aber nicht zufriedenstellend regiert - d.h. bereit ist, wunschgemäß zu handeln.
...Leute lest doch mal die Beiträge richtig!

In den alten Fällen hat der Händler langsam gehandelt und bei Meldung der defekten Bettes, aber nachdem sich die Werkstatt den Schaden angesehen hat und den Rückruf gesehen hat, wurde sich entschuldigt und man möchte sich darum kümmern. So habe ich es zumindest gelesen, aber vielleicht habe ich nicht das beste Leseverständnis.

WomoToureu am 27 Jul 2025 13:26:20

Gruziwuzi hat geschrieben:Ich denke nicht, dass Tinchen auf einen Zivilprozess aus ist.Und der Händler wird es wohl auch kaum sein, und auf die richtige Spur kommen, wenn Tinchens Anwalt die Sachlage und vor allem die Rechtslage deutlich macht.So läuft der Hase.

Genau so !
Ich war auch sauer und verärgert als wir unser Wohnmobil kauften....ich kann die Geschädigte sehr gut verstehen.--> Link
Aber Wut und Ärger müssen zurückstehen und die Abwicklung sachlich erfolgen.
Soweit ich die Dame verstandne habe hat der Händler sich zwar zunächst wieder einmal schlecht verhalten udn per email geschreibe kann gar nich tsein, jedoch jetzt eine Notreparatur angeboten und mit dem Werk Kontakt aufgenommen um zu klären was man nun macht.

AndyAmmer am 27 Jul 2025 18:42:24

Tinchen123 hat geschrieben:Dies alles werde ich über meinen Anwalt klären lassen.

Das ist auch der richtige Weg. Auf Seiten des Händlers ist IMMER ein Anwalt im Spiel, auch wenn der zunächst nicht nach außen auftritt. Fast jeder Gewerbetreibende in dieser reklamationsträchtigen Branche wäre ja auch schön doof, wenn er nicht im täglichen Geschäft auf einen Anwalt zurückgreifen könnte.
Anwälte sind auch nicht - wie manche hier zu meinen scheinen - das Äquivalent zur Zündung eines nuklearen Sprengkörpers, sondern machen der Gegenseite klar, dass man es ernst meint; und vor allem werden Emotionen aus dem Vorgang rausgenommen. Die trüben nur den Blick für die Ansprüche - die komplett zu verstehen und sachlich durchzusetzen ist nun mal Anwalts Job.

Andy

WomoToureu am 27 Jul 2025 19:22:05

AndyAmmer hat geschrieben:... Auf Seiten des Händlers ist IMMER ein Anwalt im Spiel, auch wenn der zunächst nicht nach außen auftritt. Fast jeder Gewerbetreibende in dieser reklamationsträchtigen Branche wäre ja auch schön doof, wenn er nicht im täglichen Geschäft auf einen Anwalt zurückgreifen könnte. ...

Der ist gut .....meinst Du das im Ernst ? :D

uli644 am 27 Jul 2025 19:35:31

Endlich mal ein Fall, bei dem der Themeneröffner von Beginn an auf Anwalt aus ist und nicht erst von einigen hier dahin gedrängt werden muss.-)

Es gibt ja eine Vorgeschichte zu dem Schaden der hier Thema ist (Reklamationen mit zäher Abwicklung), von daher verstehe ich, dass man irgendwann mal die Nase voll hat. Und wenn man dann ja eine Rechtsschutzversicherung hat, dann schwingt man diese Keule.

Kann auch klappen, dann einen der Händler ab da ernst nimmt. Kann aber auch sein, das er sich dann angemacht fühlt und keine Lust auf eine Lösung verspürt, sondern lieber den Kunden ärgern will.
Dann wird daraus a) eine lange Geschichte vor Gericht (mit den Zeiten die hier schon genannt wurden) und bei zukünftigen Anfragen nach Hilfe bei Arbeiten, die nicht Gewährleistung sind braucht man gar nicht mehr zu versuchen einen Termin zu bekommen.

Ich würd hier, wenn ich einen Anwalt nehme, den nicht direkt auf den Händler los lassen, Sonden ihn nutzen, um mir Hinweise zu geben, wie ich mich verhalten soll / wie ich agieren soll.
Anwalt direkt auf Händler hat da nicht mehr viele Eskalationsstufen... Das halte ich in einer so frühen Phase für voreilig... Aber, nur meine Sicht.

Und wer den Schreck im Kopf hat und sich ausmahlt, was hätte passieren können.... der reagiert manchmal halt verständlich emotional. Ist aber trotzdem selten die beste Reaktion...

dietmardd am 27 Jul 2025 20:19:24

Ich denke nicht, dass Tinchen auf einen Zivilprozess aus ist.


Ich bin kein Jurist und daher dachte ich, dass so etwas unter Zivilrecht fällt, z.B. BGB.

Unter Strafrecht, Verwaltungsrecht, Wirtschaftsrecht, Verfassungsrecht, internationales Recht usw. fallen Reklamationen bestimmt nicht.

pipo am 28 Jul 2025 09:17:47

Ich habe den Kommentar eher so verstanden, dass es nicht im Interesse des TE den Gang zum Gericht anzutreten..

topolino666 am 28 Jul 2025 10:55:12

.... nicht im klassischen Interesse, aber wenn Anwalt auf Anwalt trifft ist ein Gericht oft nicht mehr weit! ;-)

Gruziwuzi am 28 Jul 2025 11:01:47

topolino666 hat geschrieben:.... nicht im klassischen Interesse, aber wenn Anwalt auf Anwalt trifft ist ein Gericht oft nicht mehr weit! ;-)

Eine pauschale Aussage, die so nicht stimmt.
Wenn einer von zwei streitenden Parteien den "falschen" Anwalt hat, der egoistisch und nicht im Interesse seines Mandanten handelt, sondern möglichst viel eigenes Honorar kreieren will, dann ja.
Aber ein Händler würde nicht langfristig mit einem "falschen" Anwalt zusammenarbeiten, denn das ist bringt ihm ja nur Ärger und Kosten.
Wenn nun die TE auch einen "richtigen" Anwalt hat bzw. nimmt (dazu hilft auch gerne die Rechtschutzversicherung, die ja auch Interesse daran hat, keine unnötigen Kosten zu verursachen), ist also das Gericht erst mal weit.

AndyAmmer am 28 Jul 2025 11:15:52

WomoToureu hat geschrieben:meinst Du das im Ernst ? :D

"meine" nicht nur ich. Ständige Änderungen im EU- /Verbraucher- /Umwelt- /Haftungsrecht, steuerrechtliche Fragen, Querelen mit Kunden und Lieferanten, Behörden, dann Impressumspflicht und Informationspflichten für den Webshop, DSGVO und alle möglichen anderen Fallstricke, die man als Privatperson schon gar nicht überblickt und wegen der Fülle der Rechtsquellen wohl auch nicht als professioneller Gewerbetreibender.
Man überläßt Rechtsfragen dem Fachmann.
Andy

WomoToureu am 28 Jul 2025 13:07:55

AndyAmmer hat geschrieben:.... Man überläßt Rechtsfragen dem Fachmann


Also wenn ich mit jeder Rechtsfrage zum Anwalt gehen würde, würde das ein Dauergespräch werden.

AndyAmmer hat geschrieben:.... Ständige Änderungen im EU- /Verbraucher- /Umwelt- /Haftungsrecht, steuerrechtliche Fragen, Querelen mit Kunden und Lieferanten, Behörden, dann Impressumspflicht und Informationspflichten für den Webshop, DSGVO .... auch nicht als professioneller Gewerbetreibender.

Wenn ein "professioneller Gewerbetreibender" mit solchen Fragen zu Anwalt müsste, dann braucht er gar nicht mehr arbeiten.
Ich selbst bin auch "professioneller Gewerbetreibender" habe wir normalerweise alle, eine juristische Teilausbildung erhalten.

Warum konkret sollte der "professioneller Gewerbetreibender" nun zum Anwalt.
Er weiß das Fahrzeug ist knapp zwei Jahre alt, d.h. der Kunde muss beweisen, dass der Schaden bereits bei der Übergabe des Fahrzeug an ihn vorhanden war.
Trotzdem hat sich der Händler sehr schlecht verhalten, man geht seine Kunden nich tderart an, dass habe er ja noch nie gehört das ein Hubbett runtergekomemn sei. Auch ist das eine Falschinformation ich habe von zig Hubbetten gehört "die plötzlich und entgegen dem Willen der Personen" runtergekommen sind.
Lose Schrauben, abgerissene Konstruktionen, Gasdruckdämpfer Defekt ...usw.
Also wäre der richtige Weg gewesen, sich schockiert zu geben und den Kudnne zu bitten Fotos zu machen und vorbei zu kommen.

Das der Händler sich jetzt mit dem Werk abspricht ist doch wohl logisch.
Er fragt was der Grund für den Rückruf genau gewesen sei und ob ein derartiger Schaden entstanden sein könne aufgrund des Rückrufproblem und wie man damit umgehen solle. D.h. ob das Werk den Schaden bezahlt usw.

Warum also genau sollte nun der Händler zum Anwalt gehen ?

mithrandir am 28 Jul 2025 13:55:59

Interessantes Thema:
Eine Gerichtsverhandlung will wahrscheinlich niemand.
Aber wenn ich wie Tinchen einerseits schon Stress mit dem Händler gehabt hätte und obendrauf so einen kapitalen Schaden an einem fast neuen Mobil, dann wäre ich auch gerne auf der sicheren Seite mit Hosenträger UND Gürtel.
Aber wie einige schon sagten. Anwalt einschalten heißt ja nicht gleich "Prozess".
Ein guter Anwalt hört sich erst mal alles an, und erklärt dir was möglich ist und wie es am besten in deinem Sinne zu lösen ist. Und "in deinem sInne" heißt ja, ohne langwieriges Verfahren. Dann sollte der Anwalt ggf. sagen, "lass mal laufen und halte mich auf dem Stand" Und sobald es rechtlich kritisch oder fishy wird, sollte er reingrätschen.

WomoToureu am 28 Jul 2025 14:09:07

mithrandir hat geschrieben:Aber wenn ich wie Tinchen einerseits schon Stress mit dem Händler gehabt hätte und obendrauf so einen kapitalen Schaden an einem fast neuen Mobil, dann wäre ich auch gerne auf der sicheren Seite mit Hosenträger UND Gürtel..

Um aber auf den Kern Deines Beitrags zu kommen, warum sollte sie jetzt zum Anwalt ?
Wenn sie das gern möchte soll sie es machen, wenn sie sich dabei besser fühlt.... :?

Nur hat sich der Händler - nach seinem dummer Erstkommentar - doch noch gar nicht geäußert sondern zunächst eine "Notreparatur" angeboten und will Rücksprache mit dem Werk nehmen, wenn ich es richtig verstanden habe. Da gibt es doch aktuell kein Grund zum Anwalt zu gehen, Geld Rechtsschutz mit oder ohne Selbstbeteiligung auszugeben.
Im Moment ist es doch so, dass sie wie sie schreibt ein GARANTIEFALL angemeldet hat.
Ich erinnere: Garantie ist eine freiwillige Leistung des Garantiegebers unter desen Bedingungen.

Ich hatte ihr bereits geraten, eine Gewährleistungsfall beim Händler anzumelden, hilfsweise einen Garantiefall.
Nun bleibt abzuwarten, was der Händler sagt bzw. besser schreibt. Auch ei bnAnwalt beschleunigt das nicht und zittern vor Angst wird der Händler auch nicht nur weil ein Anwalt einen Brief schreibt. So etwas gibt es nur im Kopf einiger Leute.
Ich habe in meinem Berufsleben zahlreiche Brief von Anwälten meiner Kunden erhalten, da diese glaubten "zum ANwalt gehen zu müssen" der dann mal einen Versuchballon startete. Ich habe dem Anwälten dann kurz mitgeteilt, dass ich es ablehne und auf das zuständige Gericht verwiesen und nie mehr davon etwas gehört. Danach wurde der Kunde "gesperrt" brauchte mich auch nicht mehr ansprechen.

teuchmc am 29 Jul 2025 05:50:30

Moin! Nun ja, es wird sicherlich Gründe geben, wo ein Anwaltschreiben bis zur „Sperrung“ als Kunde führen kann.
Im vorliegenden Fall inkl.Vorgeschichte allerdings,wäre auch ich umgehend zu einer Rechtsberatung mit evtl. Vertretung gegangen.
Durch die gesamte Vorgeschichte wäre bei mir das Vertrauen in den Händler nämlich mehr als nur aufgebraucht. Es ist wie immer. Es gibt nämlich nen Unterschied zwischen netten Mitarbeiter und geschulter Fachkraft. Diesen Rückruf nicht zu kennen ist als Händler schon irgendwie ein Armutszeugnis.
Sonnigen weiterhin. Uwe

Gruziwuzi am 29 Jul 2025 08:40:20

WomoToureu hat geschrieben:Auch ei bnAnwalt beschleunigt das nicht und zittern vor Angst wird der Händler auch nicht nur weil ein Anwalt einen Brief schreibt.
...
Ich habe in meinem Berufsleben zahlreiche Brief von Anwälten meiner Kunden erhalten, da diese glaubten "zum ANwalt gehen zu müssen" der dann mal einen Versuchballon startete ...

Jetzt weiß ich endlich, woher Deine pathologische Anwalts-Phobie kommt ... ;)
Es gibt halt solche Kunden, und solche.
Es gibt solche Anwälte, und solche.
Und es gibt solche Händler und solche.
Man halt trotzdem kann von der einen Sorte nicht auf die ganze Branche schließen ... weder bei Händlern noch bei Anwälten oder Kunden.
Und im Fall der TE spricht sehr vieles für die Unterstützung durch einen Anwalt, natürlich einen vernünftigen.

Gruziwuzi am 29 Jul 2025 08:42:15

Gruziwuzi hat geschrieben:Man halt trotzdem kann von der einen Sorte nicht auf die ganze Branche schließen ...

Mit Bedacht meine Beiträge Du lesen musst! :lach:

WomoToureu am 29 Jul 2025 10:36:56

Gruziwuzi hat geschrieben:Jetzt weiß ich endlich, woher Deine pathologische Anwalts-Phobie kommt ... ;)
Und im Fall der TE spricht sehr vieles für die Unterstützung durch einen Anwalt, natürlich einen vernünftigen.

Ich sage ja nicht, dass kein Anwalt erforderlich ist. Ich habe geschrieben das ich derzeit keinen Sinn drin sehe zum Anwalt zu gehen.
Der Händler hat doch Kontakt zum Werk aufgenommen und will sich doch zur Sache äußern und aktuell eine Notreparatur durchführen. Wozu also jetzt Anwalt. Das Fahrzeug ist knapp 2 Jahre alt und der Käufer ist in der Beweislast, da ändert auch kein Anwalt etwas dran.
Auch das die Käuferin so überzeugt davon ist, dass der Rückruf eindeutig beweise, dass der Schaden durch das nichtbefolgen des Rückruf verursacht worden ist, sehe ich so nicht. Daher würd ich dringend abraten eine Notreparatur vornehmen zu lassen, da dadurch "Beweise vernichtet" werden.
Für den Fall das sie für den letzten Rat einen Anwalt benötigt, dann muss sie eben zum Anwalt.
Wäre schön die TE würde berichten wie es weitergeht.

wolfherm am 29 Jul 2025 11:07:17

:thema:

Moderation:Über eure Ängste und Befindlichkeiten tauscht euch doch bitte privat aus. Hier geht es um einen konkreten Fall, zu dem schon alles gesagt wurde. Vielen Dank.


AndyAmmer am 29 Jul 2025 11:26:54

WomoToureu hat geschrieben:Warum also genau sollte nun der Händler zum Anwalt gehen ?

Davon habe ich gar nichts geschrieben, aber nun ja, verstehend lesen ist ja nicht jedem sein Ding.

Andy

wolfherm am 29 Jul 2025 11:40:36

:thema:

Moderation:Siehe oben. Fetzt euch per KN.


alexg am 23 Aug 2025 10:35:00

Hallo zusammen,

im Laufe der Jahre habe ich hier im Forum schon viele solche Dinge erlebt, wo Probleme mit Händlern durchgekaut wurden und habe auch schon eigene Probleme hier durchgekaut.
Ebenso kann ich sehr gut nachvollziehen, dass man eine entsprechende Google-Bewertung raushaut oder hier im Forum zu Themen, die den jeweiligen Händler betreffen, seine Erfahrungen dazu schreibt, wenn man sich schlecht behandelt fühlt.

In den seltensten Fällen jedoch haben sich betroffene Händler hier zu Wort gemeldet und ihre Sicht der Dinge dargestellt.

Im hier geschilderten Fall haben wir nun die seltene Gelegenheit, auch mal die Sicht des Händlers zu erfahren: --> Link

WomoToureu am 23 Aug 2025 11:11:39

Tinchen123 hat geschrieben:Wir waren mit unserem Camper ein ungebauter Renault Trafic von der Pilotegroup ein Yucon 55 SB aktuell im Urlaub. ....Das Fahrzeug wurde 10.2023 als Neufahrzeug gekauft....

Dann bin ich ja mal gespannt ob Tinchen123 sich dazu äußert.......
Es ist ein Unterschied ob ein Fahrzeug als Neufahrzeug oder Gebrauchtfahrzeug gekauft wurde und eigendlich sollte jeder den Unterschied kennen.
In einem Forum bewusst die Unwahrheit zu schreiben, also zu lügen, wenn es so ist, finde ich schon krass.

hampshire am 23 Aug 2025 11:43:24

alexg hat geschrieben:Im hier geschilderten Fall haben wir nun die seltene Gelegenheit, auch mal die Sicht des Händlers zu erfahren: --> Link

Danke für den Link und den wertungsfreien Hinweis darauf. Es war interessant das bis zu Ende anzusehen. Die geschilderten Fakten stimmen überein. Die Suche nach den "Schuldigen" macht den Unterschied.

WomoToureu hat geschrieben:In einem Forum bewusst die Unwahrheit zu schreiben, also zu lügen, wenn es so ist, finde ich schon krass.

Ich habe mir sehr liebe Freunde, die dazu neigen, sich emotional dramatisierend in Sachverhalte hinein zu steigern, das sie sich selbst dabei verlieren und Gegner sehen wo kleine sind und Kämpfe beginnen, wo keine nötig sind. Im Zuge dessen verlieren diese Freunde schon mal das Ziel aus den Augen und verdrängen erfolgreich was "Sache" ist. Ein "bewusstes Lügen" unterstelle ich da nicht, da kein bewusstes Handeln mehr vorliegt, sondern nur noch ein blinder Angriffs- und Verteidigungsmodus. Als Freund trage ich zur Lösung von Problemen bei, ohne mich von der Rage anstecken zu lassen.

Hier im Forum schätze ich, dass es viele Teilnehmer gibt, die mit anderen Foristen genauso so umgehen. Helfen, ohne sich von der Polarisierung anstecken zu lassen. Darin besteht keine Gegnerschaft, das wird aber gerne verwechselt. Dafür erntet man mitunter Kritik von denen, die jedes geschriebene Wort einer Beschwerde 1:1 als "Wahrheit" glauben. Ich hoffe, dass es dabei bleibt, dass dieses Forum nicht als Online-Pranger missbraucht werden kann.

Zum Thema "Anwalt einschalten":
Ich rate dazu, wenn sich jemand hilflos und ausgeliefert fühlt. Ein Anwalt prüft einen Sachverhalt darauf, ob und was er für einen Kunden herausholen kann. Ein guter Anwalt klagt nicht für ein unberechtigtes Anliegen. So kann der Gang zum Anwalt mal bedeuten, dass man jemanden an der Seite hat, der eniem hilft Recht durchzusetzen, mal aber auch, dass man lernen kann, dass die Dinge anders sind, als man sie sich zurecht gelegt hat.

hampshire am 23 Aug 2025 11:45:45

Nachtrag: Die TE hat Stand jetzt 12 Beträge.
Mein Eindruck ist, dass sie auf einem Feldzug ist, der längst nicht mehr mit einem sorgenfreien Umgang mit einem funktionierenden Fahrzeug zu tun hat.

Pechvogel am 23 Aug 2025 11:51:45

hampshire hat geschrieben:...aber auch, dass man lernen kann, dass die Dinge anders sind, als man sie sich zurecht gelegt hat.

:gruebel: Aber ob man dann vielleicht auch zu der Meinung kommt das DER Anwalt einen vielleicht nicht richtig verstanden hat? Oder von DER Materie ( Womo ) nicht so die Ahnung hat? Vielleicht investiert man, in so einem Falle, dann nochmal 150€ und holt sich eine 2. Meinung von einem anderen Anwalt ein ... :gruebel:



Grüße
Dirk

WomoToureu am 23 Aug 2025 12:03:37

hampshire hat geschrieben:Zum Thema "Anwalt einschalten": Ich rate dazu, wenn sich jemand hilflos und ausgeliefert fühlt. Ein Anwalt prüft einen Sachverhalt darauf, ob und was er für einen Kunden herausholen kann. Ein guter Anwalt klagt nicht für ein unberechtigtes Anliegen..

Wenn alle die sich hilflos und ausgeliefert fühlen zum Anwalt gehen, dass haben die aber sehr viel zu tun.
Ein "guter" Anwalt lebt vom Klagen, nicht vom Beraten. Alte Anwaltsregel.

palstek am 23 Aug 2025 12:41:53

alexg hat geschrieben:Im hier geschilderten Fall haben wir nun die seltene Gelegenheit, auch mal die Sicht des Händlers zu erfahren: --> Link


Dieser Händler hat reihenweise Videos, in denen er über Reklamationen von Kunden herzieht. Ich habe bisher nur zwei davon gesehen (das obige ist das dritte), aber ich würde bei dem nie etwas kaufen.

hampshire am 23 Aug 2025 13:19:27

WomoToureu hat geschrieben:Ein "guter" Anwalt lebt vom Klagen, nicht vom Beraten. Alte Anwaltsregel.

Die Regel gilt, steht aber nicht allein da.
Ein guter Anwalt hat es nicht nötig auf Fälle zu setzen, die er verliert.
Er lebt auch von Vergleichen und von seinem guten Ruf.
Und eine Beratungsstunde für 300€ zu verkaufen ist ja auch nicht margenfrei.

WomoToureu am 23 Aug 2025 13:43:41

palstek hat geschrieben:Dieser Händler hat reihenweise Videos, in denen er über Reklamationen von Kunden herzieht..

Also ich verstehe das keinesfalls als "über Kunden herzieht" sondern ebenfalls als absolut berechtigte Gegendarstellung und Kundenbewertung. Ebenfalls ein interessanter Einblick in die Erfahrungen seiner Beruflichen Tätigkeit.
Auch ich selbst bin Selbstständig und habe viel erleben müssen, was ist unseriös oder verwerflich, wenn man mal was richtig stellt ?

hampshire am 23 Aug 2025 14:01:23

palstek hat geschrieben:Dieser Händler hat reihenweise Videos, in denen er über Reklamationen von Kunden herzieht.

Als Unbeteiligte wissen wir nicht wie es war.

Ich unterstelle dem Händler, dass er keinen Spaß daran hat, solche Videos zu produzieren. Aus Marketing-Gesichtspunkten wäre es auch unklug solche Themen in den Mittelpunkt zu stellen.

Aus meiner Erfahrung kann ich sowhol die Kundenperspektive, als auch die des Händlers einnehmen. In den 90igern hatte ich einen Einzelhandel und natürlich auch hin und wieder Kunden, die sich schwierig verhielten. Damals konnte man am Abend die Türe schließen und den Vorgang vergessen. Heute gibt es öffentliche Bewertungen, die geschäftsrelevant sind. Die Reaktion dieses Händlers finde ich legitim.

palstek am 23 Aug 2025 14:33:48

hampshire hat geschrieben:Ich unterstelle dem Händler, dass er keinen Spaß daran hat, solche Videos zu produzieren. Aus Marketing-Gesichtspunkten wäre es auch unklug solche Themen in den Mittelpunkt zu stellen.
...
Die Reaktion dieses Händlers finde ich legitim.


Ich meine, es ist Teil seiner Marketingstrategie, da es ja einige solcher Videos gibt.

Die Reaktion finde ich überzogen und unprofessionell. Was soll es bringen, 30.000 Abonnenten mit so einer Story zu beglücken, außer Dampf abzulassen? Obendrein gingen dafür sicher ein paar Stunden Arbeitszeit drauf, so wie für die anderen Videos auch. Dabei arbeitet er auch mit Unterstellungen, z. B., dass die Kundin das Schreiben des KBA nicht beachtet hat, auch wenn er gar nicht wissen kann, ob sie es überhaupt erhalten hat. Und bei dem ganzen Wortschwall vom Händler fällt auch etwas unter den Tisch, dass es den Schaden am Hubbett ja tatsächlich gegeben hat, die Reklamation also nicht unbegründet und dieser Fehler dem Hersteller bekannt war. Sicherlich war die Darstellung des Problems seitens der Kundin aufgebauscht, aber er ist in dieser Hinsicht auch nicht viel besser. Und die Darstellung des früheren Schadens hat mit dieser Hubbett-Sache auch nichts zu tun und dient nur dazu, die Kunden zu diskreditieren.

Professionell wäre gewesen, sachlich auf die Google-Rezension zu antworten.

Pechvogel am 23 Aug 2025 14:34:17

hampshire hat geschrieben:…Ich unterstelle dem Händler, dass er keinen Spaß daran hat, solche Videos zu produzieren…

So wie ich den Händler einschätze gehören, auch solche, Videos durchaus zu seinem Geschäftsbild. Oder sagen wir lieber zu seiner Selbstdarstellung!??!

Und unabhängig davon ob er in seinen Videos versucht die Kundenreklamationen „gerade zu rücken“ oder über andere Dinge, meist selbstherrlich, berichtet, ICH würde bei DEM auch nicht kaufen.
Das gilt allerdings für ganz viele Händler auf dieser und anderer Plattformen auch.



Grüße
Dirk

WomoToureu am 23 Aug 2025 16:27:18

palstek hat geschrieben:... Teil seiner Marketingstrategie... unprofessionell. Was soll es bringen, 30.000 Abonnenten mit so einer Story zu beglücken, außer Dampf abzulassen? ...und dient nur dazu, die Kunden zu diskreditieren.Professionell wäre gewesen....

Ich habe mir erlaubt, mal einige Schlagworte herauszustellen.
Ich habe zahlreiche Lehrgänge u.a. auch im Marketing besucht. Nichts ist schlimmer, als unbekannt zu sein, man nicht über ihn redet usw.

Der Händler geht seinen Weg und ich vermag nicht zu erkennen das dieser unprofessionell ist, ungewöhnlich ja aber nicht mehr.
Möglicherweise will er "Dampf ablassen", aber wenn dann nur nebenbei. Jedem steht es frei sich zu wehren vor falschen Bewertungen und Behauptungen. So etwas kann krank machen und ist aus gutem Grund Rechtswidrig.

Das was die Kundin da gemacht hat, hört sich für mich nach Nötigung und Betrug an, insbesomdere wenn ich dann noch die e-mail mit einem Polizeiabsender mitbetrachte. Jeder Jeck ist anders und ich würde bei dem Händler kaufen. Für mich ist es durchaus seriös was er macht, dass er sich gegenüber einem Kunden der an die Öffentlichkeit gegangen ist auf Augenhöge wehrt. Meine Meinung.

Kuhtreiber am 23 Aug 2025 16:33:52

Ich finde den Beitrag vom Händler sehr gut. Ruhig und fachlich erklärt. Dabei kamen Dinge auf die Tinchen ganz anders geschildert hat. Wer jetzt die Unwahrheit gesagt hat kann ich nicht beurteilen. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass der Händler jetzt öffentlich Lügen verbreitet und sich somit angreifbar macht.
Tinchen, überlege dir sehr gut was du in Zukunft hier so schreibst. Ansonsten könntest du viel Ärger vom Händler bekommen. Und deine Mail an ihm mit dem Polizeicomputer war ein böses Eigentor. Aber vielleicht erzählst du uns ja noch was dein Anwalt gesagt hat und wie die ganze Sache ausgegangen ist.

HalbvetteVenus am 23 Aug 2025 17:13:32

Falls im Video vom Händler Tatsachen berichtet werden (was freilich genauso unbewiesen ist wie die Behauptungen der Themenstarterin), reduziert sich das Ganze für mich auf drei Punkte:

- es handelt sich um einen Gebrauchtwagen und dem Händler wäre somit kein Fehlerverhalten in Punkto Sachmängelhaftung vorzuwerfen

- eine echte Gefahr hat offensichtlich nie bestanden. Allerdings wird die Person, die beim Absacken des Bettes darin lag, verständlicherweise einen gehörigen Schreck bekommen
haben

- eine Mail in ihrer Eigenschaft als Polizistin für rein private Zwecke zu schreiben, würde ich als Einschüchterungsversuch deuten. Und so ein Verhalten schadet indirekt auch all
denen Polizisten und -innen, die einen guten Job machen.

andwein am 24 Aug 2025 13:21:57

HalbvetteVenus hat geschrieben:- eine Mail in ihrer Eigenschaft als Polizistin für rein private Zwecke zu schreiben, würde ich als Einschüchterungsversuch deuten.
Ob ihre Vorgesetzen wohl von dem Missbrauch von Polizeiabzeichen wissen????
Manche nehnen sowas Machtmissbrauch
Fragend, Andreas

WomoToureu am 04 Sep 2025 19:58:24

Zwar kann ich zum konkreten Fall nichts sagen, jedoch habe ich mal Bekannte Polizisten angesprochen.
Das Verhalten der Polizisten kann zur fristlosen Kündigung führen, so wie in diesem Fall --> Link wo eine Polizistin einen Polizeipullover und eine Schutzweste auf einer Kostümparty getragen hatte, was zur Kündigung führte.

Kuhtreiber am 08 Sep 2025 23:00:50

Ich bin mal neugierig ob wir von Tinchen noch eine Auflösung ihres Problems erhalten. Ich würde mich freuen, vermute aber eher nicht.

UweHD am 10 Sep 2025 22:24:48

Ich habe mir das Video komplett angeschaut und halte die Position des Händlers für Glaubwürdig.
Anhand des gezeigten Fahrzeugs konnte man u.a. nachvollziehen, dass das Hubbett unmöglich komplett „runterkrachen“ kann, sondern nur einige Zentimeter absacken. Spätestens dann liegt es auf den Kopfstützen der vorderen Sitze und auch den Küchenmöbeln auf. Eine „Lebensgefahr“ kann man sich da auch mit viel Phantasie nicht vorstellen.
Auch sind die Einlassungen des Händlers zum Ablauf des Rückrufs inhaltlich richtig und widersprechen den hier geäußerten Vorwürfen.

Tinchen, da hast du dich wohl etwas weit aus dem Fenster gelehnt und dabei auch noch mit der Email ein Eigentor geschossen. Viel Erfolg mit deinem Anwalt ….nicht

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