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Guten Tag, liebe Camping community. Ich habe einen Fall den ich gerne mit euch teilen möchte und bräuchte eine Einschätzung. Wir waren im Urlaub mit einem gemieteten Campingvan unterwegs, welchen wir gemietet haben. Wir haben eine Jacke in der Tür eingeklempt gehabt und leider ist ein kleiner Kratzer entstanden. Die Bilder habe ich angehängt. Die Camping Vermietung hat nun einen Kostenanschlag von 1000 Euro berechnet. Im Anhang außerdem der Ausschnitt der Leistungen die hier aufgeführt werden für eine Instandsetzung. Ich habe folgende Fragen bzgl. des Sachverhalts: - wie erfolgt in der Regel die Ausbesserung solcher "kleinen" Kratzer? Schleifen, Spachteln und Füllen und das aufbringen von Lack richtig? Ein Quadratmeter für eine solche Leistung wird zwischen 300 und 400 Euro angegeben im Durchschnitt laut meiner Recherche. - das bringt mich zu nächsten Frage. Ist der Betrag angemessen bzw. ein Wucherpreis? Der Betrag kommt laut der Campervermietung von einem Lackierbetrieb. Ich würde mich freuen, wenn jemand Erfahrungen teilen kann und eine Einschätzung abgeben kann. Grüße kann es sein, dasz deine versicherung zufälligerweise 1000 € selbstbehalt hat? ganz allgemein: die vermieter leben von den schäden..... allesbleibtgut hartmut Ich halte den Preis für realistisch. Man bedenke, dass der Lackierer beim Vermieter ein bisschen anders kalkuliert als beim Privatkunden. Und klar, der Vermieter hat auch keinen Bock zu feilschen, das kostet ihn ja auch Geld und Aufwand. Hallo, nach dem Voranschlag wird die rechte Seitenwand lackiert. Das ist schon heftig. Vielleicht wäre Smart Repair eine Alternative. Hallo in meinen Augen total überzogener Preis. Das sollte sich auch mit Smart Repair richten lassen, das sollte es nicht mehr als 300-400 € kosten. Du wirst aber vermutlich trotzdem in den sauren Apfel beißen müssen und die 1000 € bezahlen wenn du es nicht auf einen Rechtsstreit ankommen lassen willst. Gruß Joachim Servus, ich kann leider nicht erkennen, ob an der Seitenwand KRATZER oder Farbauftrag vorliegt...hast du mal mit WD40 probiert, es zu entfernen...falls es weggeht, bliebe nur noch die Stelle am Türrahmen, der lackiert werden müsste. Gruß Hätte schlimmer kommen können! Habe mal einen Kostenvoranschlag von meiner Versicherrung wegen eines Kaskoschadens bekommen. 2800€ für die Lackierung und neu bekleben der Seitenwand (6m) LG Thomas Das Angebot richtig summiert liegt übrigens bei ca 1220 Euro.
Dann ist das Angebot ja noch günstig :-) Wenn der Lackierer 12 m2 lackieren soll und "nur" 890 Euro nimmt, dann liegen wir hier ja deutlich drunter. ;-) Der KVA ist ziemlich frech - das wissen vermutlich auch alle Beteiligten, es ist aber auch das Fahrzeug des Vermieters und damit kann er den Reparaturweg vorgeben. Vermutlich wird Euch nichts übrig bleiben und es als (sehr) teures Lehrgeld abzuhaken. Kaution ist zufällig auch genau 1000 Euro? ebent, das geld wird bei (vielen) vermietern über die selbstbeteiligung (kaution) bzw. schäden allgemein verdient... pro saison 3 bis 4 kleinschäden nach gutachten abrechnen, zum saisonende "smart" reparieren und die karre geht in den zweitmarkt... das ist nix neues! deshalb haben vermieter auch überproportional viele alkoven, da sind die schäden vorprogrammiert. allesbleibtgut hartmut Hartmut hast dafür Beweise oder vermutest Du das nur. Beim Lackierer sind 150,00 Stundenlohn normal Ich würde mir das Fahrzeug nach Rechnungstellung ansehen, bevor ich zahle. ich habe keine beweise, aber der vermieter hat das recht nach gutachten (also netto) abzurechnen. wozu beweise - ist alles legal! du kannst dir also die besichtigung sparen.... allesbleibtgut hartmut
.... Du bezahlst VOR der (möglichen) Beauftragung und hast idR kein Recht das Fahrzeug nochmal zu sehen, warum auch.
Bei Leihfahrzeugen normalerweise gar nicht oder in einer befreundeten Smart Repair zur Aufarbeitung des Fahrzeugs, auch damit es innen schön duftet. Das Schäden vorkommen ist normal und ein wesentlicher Einnahmezweig der Fahrzeugvermietung. Ich gehe ebenfalls davon aus, dass Du den Betrag bezahlen musst. Hier erwähnt ist nicht der Ausfalltag zur Reparatur des Lackschaden, der ebenfalls immer gern berechnet wird. Mal ehrlich, irgendjemand macht euch einen Kratzer ins neue WoMo (die Vermietdinger sind ja meist neu), z. B. mit dem Außenspiegel touchiert. Dann geht ihr zum Gutachter, der erstellt einen ähnlichen KV wie oben. Was macht ihr? Reicht ihr den Betrag bei der gegnerischen Versicherung ein, kassiert das Geld und geht dann zum Smart Repair, oder geht ihr zum Smart Repair und reicht deren Rechnung ein? Im privaten Bereich mag man noch miteinander reden, aber der Vermieter hat mit dem Kram nur Arbeit und die muss bezahlt werden. Und wenn jemand rumnörgelt wegen zu hoher Kosten, hat er noch mehr Arbeit... Der Vermieter kalkuliert eine Komplettlackierung der Seitenwand. Dafür ist der Preis voll in Ordnung. Fraglich ist allenfalls, ob man das mit der kompletten Neulackierung beheben muss oder ob Spot Repair hier ausreichen würde. Der Vermieter hat aber vermutlich Anspruch auf eine vollumfängliche Reparatur (= Komplettlackierung der Seitenwand). Wobei ich mal vermute, dass der Wagen mit etwas Lackstift in die nächste Vermietung gehen wird. Allein schon um den Nutzungsausfall zu vermeiden. Lackieren ist leider teuer. Und nicht jeder Lackierbetrieb hat die Räumlichkeiten und die Lackierbox für so ein Fahrzeug. Von daher dürfte der KV gerechtfertigt oder zumindest nicht anfechtbar sein. Vermutlich wird der Vermieter ein bisschen polieren und das Fahrzeug nach der Saison mit "leichten Gebrauchspuren" verkaufen :roll:.
Da o.g. Schaden nicht durch unsachgemäße Nutzung oder Fahrlässigkeit entstehen ist, wäre eine Kautionsversicherung bei der Miete des Wohnmobils lohnenswert gewesen. Als wir noch kein eigenes WM hatten, sind die Kosten dafür immer ins Budget eingeplant worden. Mehrfach brauchten wir dadurch keine größeren Summen aufbringen und konnten Auseinandersetzungen mit dem Vermieter vermeiden. Die Versicherungsbedingungen durchzuarbeiten ist wichtig, da sie nicht brancheneinheitlich sind und oft Risiken ausschließen.
Verstehe ich das richtig: Das Mietmobil ist VK versichert mit entsprechender Selbstbeteiligung und du hast noch eine weitere Versicherung abgeschlossen, um die Selbstbeteiligung abzusichern? ja, das gips oft. der hosenträger für den gürtel.... :ja: allesbleibtgut hartmut
Ich habe es so verstanden, dass eine Kautionsversicherung bzw. Mietversicherung abgeschlossen wurde, so ist dies eigendlich üblich. Das hat mit der VK des Fahrzeugs kaum etwas zu tun, da z.B. Kratzer im Innenraum usw. versichert sind, die sogar zum teil häufiger vorkommen, als Kratzer außen am Fahrzeug. Die Schadenssumme wird so in der Regel begrenzt auf einen EIgenbeteiligung von z.B. 1000 € Falschbetankungen, Diesel in den Frischwassertank und vieles mehr sind ebenfalls so abgesichert.
Dann würden wir beide aber bestimmt auch noch eine Sicherheitsnadel und Sekundenkleber mitnehmen!??! :D Grüße Dirk Hallo, vielen Dank für eure Kommentare und den Input. Die Selbstbeteiligung liegt bei 1500 Euro. Ich habe nun weitere Infos von dem CampingVerleih erhalten bzgl. der detaillierten Arbeiten die vorgenommen werden sollen, da ich nachgefragt hatte wieso dieser Betrag aufgerufen wird und wie sich dieser zusammensetzt: "Lackierstundensatz: 203,49 € Karosseriearbeiten: 188,02 € Die auszuführenden Arbeiten umfassen in Einzelnen: Entfernen alter Folien Schleif- und ev. Spachtelarbeiten Grundierung, Maskieren und Lackieren Anschließend ggf. Schleifarbeiten und Finish Anbringen neuer Folien Bitte beachten Sie, dass die Lackierung nicht nur punktuell erfolgt, sondern so ausgeführt wird, dass Kratzer vollständig beseitigt werden und nicht mehr sichtbar sind. Dabei wird die Lackierung bis zu den Folien reichen, um einen sauberen Abschluss zu gewährleisten, ohne die gesamte Wand neu zu Lackieren." Hier entstehen bei mir nur noch weitere Fragen: - Es wird geschrieben, dass die Lackierung bis zu den Flolien reichen wird. Wieso müssen dann neue Folien beschafft und angebracht werden, wenn die Ausbesserung nur zu den Folien reicht? Seht Ihr das auch so? - bzgl. des Stundensatzes: wie lange könnte denn ein Lackierer/in benötigen für eine solche Ausbesserung? du bezahlst den Schaden, nicht die Reparatur.
Habe ich ebenfalls bereits versucht zu sagen. Wenn das Wohnmobil drei Tage, durchaus realistisch wegen der Schadensbeseitigung ausfällt, darf der Verleiher z.b. 3 x 100 € für die drei Tage an Schadensersatz von Dir verlangen. Selbstverständlich zusätzlich zu Reparatur. Wie gesagt, da kommst Du nicht drum herum. Ihr seid zu Schadenersatz gemäß § 280 BGB oder § 823 BGB verpflichtet, allerdings nur in Höhe des tatsächlichen Schadenersatz. Heißt also nicht, dass Du jegliche Schadenshöhe begleichen musst. In diesem Fall jedoch erscheint mir die verlangte Summe leider angemessen. Den Schaden habt Ihr verursacht, das WIE entscheidet der Eigentümer. Es ist komplett müßig den KVA zu zerpflücken, irgendwelche Flächen raus- oder reinzudividieren oder Stundensätze zu diskutieren, den Reparaturweg entscheidet der Eigentümer. .... oder hol Dir einen Gutachter, dann wird die Reparatur doppelt so hoch weil der auch noch die Tür ausbauen und die Eckleisten abnehmen lässt. Der rechnet dann auch genau den Ausfall und die Wertminderung aus. Du hast einen Schaden verursacht und musst jetzt dafür geradestehen. Ich finde die 1000 EUR angemessen und sogar noch human. Bezahlen, abhaken und gut iss. Würde mich auch ärgern, aber nur über mich selbst. Gruß Michael So ein Schaden ist zwar ärgerlich , aber verbuche es einfach unter Lehrgeld gezahlt . Sei froh, dass er nicht die ganzen 1500 € Selbstbeteiligung angesetzt hat. Und beim nächsten mal buchst du gleich die Kautionsversicherung mit und hast dann wahrscheinlich nie wieder einen Schaden. So wars früher bei uns, erst ein Schaden, Kaution futsch. Dann Versicherung und nie wieder was. Das ist eben die Schattenseite von Leihmobilen. Bei Schäden kanns teuer werden. Es gibt Vermieter, die akzeptieren sowas als ‚normale Gebrauchsspuren‘, bei anderen ist die möglichst hohe Abrechnung von Bagatellschäden Teil des Geschäftsmodells. Ich denke wie alle anderen hier, dass du keine realistische Chance hast, an der Schadenssumme was zu machen - der Rechtsweg würde es eher noch teurer machen, wenn ein Gutachter ins Spiel kommt. Unter Lehrgeld abbuchen und nächstes mal für nen Fuffi eine Zusatzversicherung abschliessen, die den Selbstbehalt absichert - wenn man unbedingt will. bis denn, Uwe
Im Internet gibt es viele Hinweise auf Vermieter, die auch bei infinitesimalen Schäden die Rückzahlung der Kaution verweigern. Viel Ärger ist dort auch durch "kundenunfreundliche" Vertrage vorprogrammiert. Ob das ein "dubioses" Geschäftsmodell der gelisteten WM-Vermieter ist, lässt sich nicht zweifelsfrei beanworten. Eine "Zusatzversicherung" ist bei genannten Firmen aber "die Mutter der Porzellankiste".
Der Übergang zwischen alten und neuen Lack wird an poliert, das macht aber die Folie nicht mit, also kommt diese neu und der Übergang ist unter der Folie und somit nicht sichtbar. Wenn man nur bis zur Folie lackiert, sieht man eine Kannte, da man nicht polieren kann, hört die Lackierung vor der Folie auf, sodass man polieren kann, kann es sein, das eine minimal anderer Farbton zu sehen ist. Deshalb macht die Folie als Trennung Sinn. Zur Arbeitszeit, die Folie entfernen ohne den Lack darunter zu beschädigen, benachbarte Flächen abkleben, Lackfläche vorbereiten, schleifen, füllern schleifen, lackieren anschließend polieren, reinigen, die Folie wieder drauf und zum Aschluss nochmals waschen, das sollte mit 4 Stunden passen.
Leider sind die Kosten für Lackierarbeiten enorm hoch. Daher können die 1220€ schon hin kommen. Der Vermieter hat den Anspruch darauf, dass der Schaden, den Du verursachtest fachgerecht repariert wird. Vermieter leben vom günstigen Einkauf der Camper und von den Schäden der Mieter. Die Schäden werden alle mit den Mietern abgerechnet und nachher zum Verkauf als normale Gebrauchsspuren abgetan. Deshalb Vorsicht bei der „Reservierung/Bestellung“ eines laufenden Mietfahrzeugs mit Abholung zum Ende der Saison! Die Mieter sind meist notdürftig geflickt (müssen ja laufen). Besser warten bis er aus der Vermietung abgemeldet ist und da steht. Sonst besser warten oder woanders schauen. Wäre der Schaden an meinem Wohnmobil, würde ich einen Lackstift nehmen, sorgfältig austupfen und dann mit der Maschine sauber glattpolieren. So einen Schaden sieht man danach nur noch, wenn man die Stelle kennt. Alternativ Spot-Repair für ca. 250.- ist der Schaden beseitigt, auch wenns etwas mehr ist wie diese kleinen Kratzer. Gruß Grandeur Ich halte den KVA für ungefähr passend. Wenn es dein eigenes Womo wäre, würdest du es sicher günstiger (Smart Repair) wieder er in Ordnung bringen lassen. Es ist aber nicht deins und der Besitzer (Vermieter) kann hier halt entscheiden wie gründlich er den Schaden ersetzt bzw. behoben haben möchte.
Wenn Du aber so ein, fast neues, Wohnmobil von einem Händler kaufen wolltest das diesen Schaden hat, wärst Du dann mit einer Preisminderung von 50€ einverstanden? Oder wenn Du genau wüsstest das beim Kauf der Schaden noch nicht vorhanden war aber bei der Abholung siehst das da jemand mit einem Lackstift „dran rumgefuscht“ hat, wärst Du damit einverstanden? Der Sohn des Stellplatznachbarn an Deinem Womo… und dann heißt es „Hier hast Du‘n Lackstift…“? Grüße Dirk Der TE sollte es einfach mal aus der anderen Richtung betrachten. Er kauft ein nagelneues Wohnmobil, überlässt es einem Anderen und dieser bringt es beschädigt zurück. Wäre er mit einer "Smartrepair" einverstanden, nach der das Fahrzeug tausende € weniger wert ist oder möchte er, dass das Fahrzeug in den Zustand versetzt wird, wie er es übergeben hat? LG Peter
Samart Repair ist nicht schlecht, wenn es ordentlich gemacht ist, dann aber auch nicht mehr billig. Es kommt immer darauf an, den genauen Farbton zu treffen. Man spart beim PKw oft nur an den Material, PKW Farbe ist verdammt teuer geworden. Alle die es mit einem Farbstift mal eben unsichtbar hinkriegen, sollten darüber nachdenken dies beruflich zu tun, da ist satter Gewinn drin :) . Wenn ich den Schaden an meinem Womo selbst gemacht hätte, würde ich auch den Lackstift nehmen, aber man wird es halt sehen. Ich möchte mein mobil aber auch nicht nach kurzer Zeit wieder verkaufen.
So siehts aus :!: Der TE sollte sich mit dem Verlust der gesamten Kaution abfinden. Ich meine mich zu erninnern, dass jeder sehr ähnlich gelagerte Tröd mit dem gesamten Verlust der Kaution ausgegangen ist.
Sollten die entsprechenden Reparaturen nicht klar sein ? Ich hab mein Womo aus der Vermietung. Als ich ihn angeschaut habe, war einiges beschädigt. Bis zur Abholung im nächsten Frühjahr war das alles hergerichtet. Auch andere Händler mit (leicht) beschädigten Mietmobilen haben das gleiche gesagt. In der Vermietung wird das erstmal nur mit einem Pflaster versehen. So stehen sie auch dort für den Verkauf oder die nächste Vermietung. Bei Kauf erfolgen dann die richtigen Reparaturen.
OT: Das war einfacher in Australien mit einem 8Jahre alten Campervan. Da hat niemand so genau geschaut, ob zwischen den ganzen Macken und Kratzern neue dazugekommen sind (ich hab AFAIK auch keine gemacht). RK Es geht auch deutlich günstiger.... Tiefste Kratzer sind hinterher unsichtbar. Wird in einem Video von Temu bewiesen! :lol: :thema: Was soll das?
Smart Repair ist keine sach- und fachgerechte Reparatur. Diese Rep.-Art ist minderwertig. gruss Rainer Dann sind alle, die das anbieten, Pfuscher und verstehen ihr Handwerk nicht? Sehr gewagt Aussage.
Habe bei meinen Leasingfahrzeugen noch nie Probleme mit SmartRepair gehabt :ja:
Du glaubst doch nicht etwas das diese Videos stimmen :lach: Wollt Ihr wieder Wolherm herausfordern Euch zu Ordnung zu rufen ? Der Eigentümer d.h. Verleiher hat einen Schadensersatzanspruch gegen den Mieter und bestimmt auch ob, wie und wann repariert wird. |
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