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Wir sind wieder unterwegs. Und mal wieder geht es nach Schottland. Zu begeistert waren wir im letzten Jahr, als dass wir in diesem Jahr auf einen Besuch verzichten möchten. Auf dem Plan stehen zu viele Punkte, um alle zu sehen, aber sehr wahrschein- lich führt uns der Weg zur Nordküste, den Orkneys, mal wieder auf die Äußeren Hebriden und im tiefen Herbst in die Cairngorms. Müsste gut werden! Es ging schon gut los. Mit einer entspannten Überfahrt nach Newcastle ist man am folgenden Morgen schon so gut wie in Schottland und in den Scottish Borders können wir bereits am ersten Tag jede Menge Kreuzchen an eine Schottland-Todo- Liste machen: Kurvige Straßen: check! Dudelsack: check! Skurrile Typen: check! Abbey: check! Tolle Aussichten: check! Im Blog berichten wir täglich und ausführlicher, hier im Forum gibt es dann wö- chentlich ein paar Highlights zu lesen. Steigt gerne ein! --> Link Da steige ich natürlich gerne ein. Vielen Dank, viele Grüße und einen tollen Urlaub Michael Wie toll: Es gibt einen neuen Reisebericht von Euch :-) Da reise ich doch wieder gerne mit Euch und bin ein kleines bisschen neidisch: Schottland haben wir noch nicht mit dem Wohnmobil bereist, bisher nur mit PKW. Euch weiter viel Spaß und viele "Check´s" :D Wir sind mittlerweile im hohen Norden in Durness angekommen. Leider bin ich gerade durch einen Hexenschuss ziemlich außer Gefecht. Aber man könnte in schlechterer Umgebung darauf warten, wieder beweglicher zu werden… Auf der Anreise haben wir noch zwei Stationen gemacht. Einmal am Loch Leven, um uns Castle Leven anzusehen, was auf einer Insel liegt. Es hat sich dann fast schon eher für die Anfahrt mit dem Boot und den netten schottischen Guides gelohnt als für die Ruine. Kann man machen, muss man aber nicht. Der zweite Zwischenstopp am Loch Fleet war hingegen richtig gut. Die Bucht erinnerte uns sehr an die Gezeitenbuchten in der Bretagne. Bei Ebbe tauchen langgestreckte Sandbänke auf, wo sich Seehunde versammeln und außerdem jede Menge Vögel unterwegs sind. Magisch! Auf der letzten Etappe nach Norden hatten wir dann sonnigstes Wetter und genossen mal wieder sehr die einsame A838 entlang des Loch Shin. Es lohnt sich absolut, die Strecken zu nutzen, die nicht zur NC500 gehören. In Sango Sands gab es dann einen kleinen Kulturschock bei der Menge an Womos, die hier unterwegs sind. Gleichzeitig kann man es aber auch verstehen: Lage, Lage, Lage. Tipp: Wirklich um 12 Uhr da sein, um sich einen guten Platz auszusuchen. Und damit leben können, dass die Plätze in der ersten Reihe alle ausgebucht sind. Für den ganzen September! Die Smoo Cave haben diesmal auch besucht und fanden ehrlich gesagt, die Küste drumherum spannender. Aber wir haben auch keine Tour mit dem Boot gemacht. Vielleicht wäre das dann deutlich cooler. Mehr Bilder dann im Blog: --> Link Jetzt warten wir darauf, dass mein Rücken wieder besser mitmacht. Aber wie gesagt: Könnte einen schlimmer treffen… In den letzten Tagen ist so viel passiert, dass ich froh war, wenn ich noch hinterhergekommen bin, alles im Blog zu posten. Heute ist Sturmtag und wir machen es uns im MoMo gemütlich. Die Kurzform fürs Forum: Dem Rücken geht es wieder gut und wir sind von Durness aus in Richtung Osten gefahren. Auch hier wieder großartige Landschaftseindrücke. Aber der Wetterbericht für den Nordosten und die Orkneys sah nicht sehr verlockend aus. Das Schöne an unserem Hobby ist ja, dass man dann den Plan ändern kann. Wir fuhren also an die Westküste nach Coigach und haben mal wieder eine neue Lieblingsregion in Schottland gefunden. Wenn ihr die besten Scallops der Welt essen wollt: Gibt es in Altandhu. Jetzt sind wir seit Sonntag auf den Äußeren Hebriden und wissen wieder genau, warum das unser Lieblingsreiseziel ist. Die Strände sind einfach nicht von dieser Welt. Und der Rest ist auch nicht schlecht… Detailliert gibt es das dann im Blog: --> Link Danke für die Schilderungen und Bilder dazu; macht Lust auf „die Ecke“ Schön „mitfahren“ zu dürfen! Hallo, großartige Bilder! :eek: :ja: Gruß Klaus Da kann ich Klaus nur zustimmen - Wahnsinn! Und mal wieder ein Update von uns: Wir leben noch. Fast schon buchstäblich, denn wir kamen uns in der letzten Woche vor, als seien wir auf der Flucht. Sturm Amy ist hier Gesprächsthema Nummer 1 und wären wir auf den Hebriden geblieben, hätten wir für euch mal ausprobiert, wie sich 5 Stunden Orkan im Wohnmobil anfühlen. Wollten wir aber nicht. Auf den Hebriden haben wir die Traumstrände von Kneep und Luskentyre intensiv erkundet. Auf Kneep konnten wir die ganze schottische Wetterpalette durchdeklinieren. Von absolutem Pisswetter, wo man froh ist, durchs Womofenster nach draußen zu schauen bis zu einem windstillen Spätsommertag, an dem wir mit den Kajaks auf eine kleine Insel gepaddelt sind. Am unbeschreiblichen Luskentyre wären wir nur zu gerne noch länger geblieben, haben dann aber quasi noch die letzte Fähre zurück aufs Festland bekommen, bevor der Sturm kam. Dort sind wir dann einmal quer durch nach Osten gefahren, wo wir jetzt noch das Herbstlaub in den Bergen genießen wollen. In Aberdeenshire ist der Sturm vergleichsweise harmlos, wenn man die Nachrichten aus dem Rest des Landes hört. Wer hat schon Angst vor Windstärke 10? Detailliert gibt es das dann im Blog: --> Link Nächstes Update: Sturm Amy haben wir überlebt, aber es war schon beeindruckend, wenn die heftigen Böen das Womo durchgerüttelt haben. Anschließend haben wir mal wieder in Cullen vorbeigeschaut und einen absurd-schönen Abend am Strand erleben können. Im Nachbarort gibt es das Needle’s Eye, einen kleinen Arch und die spannenden Tarlair Pools. Am Troup Head testen wir erfolgreich die Geländegängigkeit des Alpa und beobachten die letzten Basstölpel vor Ort. Am Rattray Head Lighthouse gibt es eine Begegnung mit den örtlichen Seehunden. Und momentan sind wir in Cruden Bay mit dem New Slains Castle versackt, weil das Wetter so sommerlich ist. Ab morgen geht es dann in die Cairngorms und einen hoffentlich goldenen Oktober. Traumhaft schöne Bilder. Das weckt Erinnerungen. Danke für den zollen Beitrag. Weiter so Heinz Sehr beeindruckende Bilder Micha und ich verfolge eure Reise ja auf eurem Blog täglich. Eure Liebe zu Schottland kann ich verstehen bei der einzigartigen Natur Schottland ist ein herrliches Land. Aber: Ich weiß aus eigenen leidvollen Erfahrungen, dass man in Schottland bei einem Unfall kein Recht bekommt, auch mit schottischen Anwalt nicht. Dt. Versicherungen zahlen normalerweise nur, wenn der Unfallgegner Schuld hat, aber der wäre blöde, wenn er seine Schuld zugibt. Beweisfotos sind in Großbritannien kein Beweis, nur ein dortiger Sachverständige. Aber so schnell bekommt man keinen Sachverständigen, da der Unfallort schnell beräumt werden muss und dann sind alle Beweise dahin. Eine Unfallaufnahme durch die Polizei bringt versicherungstechnisch auch nichts. Zitat schottischer Polizeichef (habe ich schriftlich): "Die schottische Polizei ist nicht dazu da, den Schuldigen eines Unfalls zu ermitteln." Ausnahme: der Fahrer stand unter Alkohol oder Drogen. Man bekommt also nichts von der eigenen Versicherung, da der Schuldige nicht gerichtsfest feststeht. Man bekommt aber auch nichts von der gegnerischen Versicherung. Auch mit Vollkasko bekommt man nichts. Das Recht in Kontinentaleuropa und in Großbritannien unterscheidet sich fundamental! Fazit: Ich würde nie wieder mit eigenem Fahrzeug nach Großbritannien und Irland fahren. Besser ist, dort ein Fahrzeug zu mieten. Ergänzung: In GB und in Irland gibt es bei gleichrangigen Straßen keine Regel wie in Kontinentaleuropa: "Rechts vor Links". Die betreffenden Fahrer müssen sich die Vorfahrt selbst aushandeln und dabei gibt es nicht selten Mißverständnisse. Es ist zum Verrücktwerden: Jetzt sind wir in den Cairngorms und die Natur setzt noch mal einen drauf. Ist DAS jetzt die schönste Ecke Schottlands? Letztes Update: Seit Dienstag sind wir wieder im Lande, aber meine Fresse, was war das für ein Finale Furioso in den Cairngorms! Wir wussten zwar vom letzten Jahr, dass uns eine schöne Herbstlandschaft erwarten würde, aber was wir dann in der Royal Deeside geboten bekamen, war wirklich Herbst-Champions League. Von der Station am Loch Muick hatten wir uns gar nicht so viel versprochen, aber es war ein absolutes Highlight dieser Tour. Unsere Wanderung zum Cottage von Queen Victoria war die Schönste, die wir auf dieser Tour gemacht haben. Aber auch die kleinen Wanderungen von unserem Stellplatz in Dinnet boten uns feinste Herbstbilder und eine Stille, wie man sie in diesem bekannten Tal mit den Schlössern von Balmoral und Braemar gar nicht erwarten würde. Die Radtour nach Ballater war ebenfalls vom Feinsten. Auf der ehemaligen Bahntrasse gibt es hier sogar einen dezidierten Radweg - eine Seltenheit in Schottland. Und wir erfuhren, dass wir den Besuch des Kings um eine Woche verpasst haben. Naja, nächstes Mal. Zum Schluss waren wir noch am Ende des Tals am Linn of Dee und Linn of Quoich. Ersteres eine pittoreske Klamm, letzteres komplett abgefahren, da sich der komplette Fluss durch einen vielleicht einen Meter breiten Spalt zwängen muss. Ach ja, und röhrende Hirsche gabs dann als Kirsche auf der Torte auch noch. Wir kommen aber sowas von garantiert wieder! Liebe Grüße Micha Toll, absolut spitze! Vielen Dank!!! Moin, wir sind letzten Sonntag auch von 3 Wochen Schottland zurück gekommen. Wir haben die NC500 incl. Applecross Pass mit dem 8,5m Flair gemacht. Es war wundervoll. Nur im Sommer zur Hochsaison möchte ich diesen Trip nicht machen. Ansonsten waren die Singke Tracks problemlos - OK, ich konnte natürlich auch die Karte "grosses Auto" spielen - war aber sehr defensiv unterwegs... Probleme gabs nur einmal mit nem Konvoi deutscher Kastenwagenfahrer, die das sinnvolle Abstand halten nicht kannten und auch nicht fahren konnten.... LG Dieter Toller Reisebericht. Wir sind m Mai 2026 von Newcastle auch durch Schottland unterwegs. Gruß Toddy
Nach allem, was ich gehört habe, hätte ich den mit unserem 7,30m nicht unbeidngt in Angriff genommen. Respekt! Oder hast du dir auf der Strecke ganz viele Freunde gemacht? :mrgreen: Micha wie schön, dass ihr wohlbehalten wieder zu Hause gelandet seid. Deine Fotos und der tägliche Bericht per Blog waren ein Augenschmaus, jetzt fehlt das wieder im Alltag. Von mir auch hier :daumen2: Ich freue mich schon auf eure nächste Reise dann.
Ja, wir sind wieder Zuhause. Und ich muss sagen: Mit solchem Regenwetter wie jetzt hier zuhause habe ich im Oktober in Schottland gerechnet. Aber agesehen von Sturm Amy war das wirklich ein goldener (und oft trockener) Oktober. Ich habe ja schon häufiger gehört, dass das Bloglesen vom Momoblog für manche mittlerweile zur Frühstücksroutine dazu gehört. Falls ihr das nicht verpassen wollt: Newsletter abonnieren. Im Gegensatz zu manch anderen Blogs gibt's bei uns keine Produktempfehlungen, keine "Kooperationen" und wirklich nur pure Reiseberichte. Wenn wir nicht unterwegs sind, gibt's auch keine Mails. Ach so: Social Media und Clickbait überlassen wir auch anderen, die das so haben wollen. Mich nervt es mittlerweile einfach nur noch. Liebe Grüße Micha
Kein Problem - allerdings möchte ich das nicht während der Saison machen. Und ja, Freunde habe ich mir viele gemacht - insbesondere indem ich mir die Schilder zu Herzen genommen habe, die sagen: lass an den Auswechstellen die schnelleren vorbei.... Probleme gibt es auf den Single-Track Roads nur dann, wenn man die Ausweichstellen nicht beachtet. Diese sind ja alle paar Meter und üblicherweise auch groß genug. Wenn man natürlich im Konvoi fahren muß....und dazu nicht fahren kann .... und ein größeres Fahrzeug entgegenkommt - dann wird es halt schwierig. LG Dieter
Kann ich nur bestätigen. Ich habe immer versucht, den nächsten Passing Place anzufahren, um die Fahrzeuge hinter mir überholen zu lassen. Gab in der Regel immer Dank per Warnblinker, Hupe oder Handzeichen. Und für mich ist es so auch stressfreier. Win-win. |
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