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Norwegen - immer mehr Verbote


dyaskona am 19 Sep 2025 21:32:04

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Mache gerade meine dritte Tour durch Norwegen. Es wird immer schlimmer: gerade im Süden hängt an jeder freien Fläche ein Schild "Camping verboten"! Wo es nicht verboten ist, nehmen sie unglaubliche Gebühren. Wir stehen jetzt in Oslo auf einer vollkommen leeren Asphaltfläche ohne V/E oder Müll ca 6 km von der Stadt entfernt für 450 NOK, also 38,50 €. So ist es überall. Demnächst also wieder ab in den Süden Europas.

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battman am 20 Sep 2025 06:31:37

Da wurde es wahrscheinlich die letzten Jahre sehr übertrieben, daß man dan zu solchen Maßnahmen greift.
Aber wenn sie keine Gäste mehr wollen, kann man es auch auf diese Art machen.
Wobei das nicht nur in Norwegen so ist , die südlichen Länder können das teilweise auch sehr gut mit der Preisgestaltung und dem Vergraulen von Touris.

Mann am 20 Sep 2025 08:07:51

ich finde es richtig und gut, denn Hausgemacht . Wenn der Kollege schreibt „ dann wieder ab in den Süden“ kommt man dem Ziel ein Stück näher. Ich sehe die Auswüchse des unkontrollierten Campierens jede Woche hier in der Lausitz, daß kann nicht das Ziel sein.

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hampshire am 20 Sep 2025 08:23:50

Das ist blöd für uns Wohnmobilreisende.
Das größere Bild betrachtet ist es völlig verständlich, dass Mengen und Verhalten durch Ortszuweisung und Bepreisung gesteuert werden, sobald Wohnmobilreisende zu einer Belastung der Menschen und Natur vor Ort werden.

battman hat geschrieben:Aber wenn sie keine Gäste mehr wollen, kann man es auch auf diese Art machen.

Gäste sind weiterhin willkommen, aber eben nicht in beliebiger Menge und an jeder Ecke.

Besucher, die alles tun, was nicht ausdrücklich verboten ist und sich dabei nicht eine Minute für Natur und Anwohner interessieren will niemand wirklich haben - nicht einmal, wenn sie Wirtschaftskraft haben. Leider haben wir Wohnmobilisten nicht zu unrecht diesen Ruf, da hilft auch kein Fingerpointing auf besondere Fahrzeugtypen.

Mann hat geschrieben:Ich sehe die Auswüchse des unkontrollierten Campierens jede Woche hier in der Lausitz, daß kann nicht das Ziel sein.

Zustimmung.

FrankSH am 20 Sep 2025 09:10:12

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Moin,
ist es nicht!
Weiter im Norden ist es sehr entspannt. Ich habe die letzten 4 Wochen dort oben sehr entspannt gestanden. Ob frei, auf einem SP oder CP.

pwglobe am 20 Sep 2025 09:12:53

dyaskona hat geschrieben: So ist es überall. Demnächst also wieder ab in den Süden Europas.


Du meinst im Süden wäre es besser? Da liegst du leider falsch.
Angefangen von Deutschland, total überfüllter Stellplatz in Nordheim am Main, bis zu Stellplatz Schließungen in Spanien und Portugal mit dem damit verbundenen Zwang teure Campingplätze anzufahren.
Es gibt kaum noch Möglichkeiten auszuweichen, letzte Regionen im Baltikum oder Osteuropa werden früher oder später auch überrannt.

babenhausen am 20 Sep 2025 10:47:01

Du meinst im Süden wäre es besser? Da liegst du leider falsch.
Angefangen von Deutschland, total überfüllter Stellplatz in Nordheim am Main, bis zu Stellplatz Schließungen in Spanien und Portugal mit dem damit verbundenen Zwang teure Campingplätze anzufahren.
Es gibt kaum noch Möglichkeiten auszuweichen,


Stimmt auch im Süden wird es immer enger,siehe Südtirol
Der in dem Artikel genannten Begründungen kann man gerne glauben,ich habe auf Stellplätzen schon "Tiere" erleben müssen die zu faul waren die 50 Meter zur Toi zu laufen und haben sich einfach hingehockt.

--> Link

BURAN am 20 Sep 2025 11:08:43

Nun .. ich kann das bestätigen
Waren 2024 im Norden , und dieses jahr süd und fjordnorwegen

Im Norden war es ganz einfach herrliche Plätze zu finden .. Auch da meist mit einer Gebühr .. die für den gebotenen Schotterplatz schon sportlich war .

Cp sind dazu im vergleich recht günstig .. insbesondere wenn man den Süden als Referenz nimmt

Aber im Süden gab es ungleich weniger Stellplätze .. bezw viel mehr Zeitbeschränkungen oder übernachtungsverbote

Mittlerweile muss man auch in norwegen zuschauen nicht in der hochsaison zu reisen und hotspots zu meiden …

Und es bleibt ein traumhaftes Land für camper .. nächste mal im Winter

Limanda am 20 Sep 2025 16:14:52

Da steht ein großes Schild mit Camping forbudt. Direkt davor stellt hemand sein 9 Meter Wohnmobil und bleibt über Nacht. Vor dem Haus unserer Freunde stellt eine Familie ihr Wohnmobil ab. Ein höfliches "Bitte halten Sie Abstand zur Wohnbebauung" wird mit einem verächtlich Grinsen quittiert. Erst die Androhung die Kommune zu informieren führt dann zum Einlenken. Mittlerweile werden Kommunalpolitiker von genervten Anwohnern zu Ortsterminen eingeladen. Ja Günther, es wird immer schlimmer aber zum Glück nicht überall hier in Norwegen! Genieße das Leben es ist kurz genug. Ha det

jonn68 am 21 Sep 2025 08:11:18

Bei uns wurde auch das camping forbudt eingeführt, weil an den typischen Naherholungsplätzen tagelang WoMos standen, jetzt darf man nur noch zelten und alle sind glücklich.
Denn Einnahmen haben dieses Camper nicht gebracht.

PS: Freunde von uns waren im Sommer auf den Lofoten, an vielen Parkbuchten standen sehr viele dicht gedrängt, aber auf den SP und CP haben unsere Freunde fast immer die schönsten Plätze am Meer bekommen. Aber anscheinend sind vielen die 300-400NOK zuviel für die Nacht, um deswegen in einer Parkbucht zu stehen.

Ruedi1952 am 21 Sep 2025 09:34:29

Kann ich bestätigen hatten schönste Plätze auf Stell und CP,s.
Immer was frei gewesen.
Ich verstehe die verbote

Tinduck am 22 Sep 2025 11:10:17

Ist doch klar, dass das in Südnorwegen jetzt Überhand nimmt. Das ist eine bequeme Tagesreise von Mitteleuropa, da drücken sich die Massen rum.

Weiter im Norden gibt es eigentlich nur noch den Hotspot Lofoten, alles andere ist nicht überlaufen und man findet leicht Übernachtungsplätze, manchmal mit Gebühr, manchmal ohne. Stand Sommer 2022. Glaube nicht, dass das da oben jetzt schon total eskaliert ist, dafür sind viele Leute einfach zu faul, die entsprechenden km zu fahren.

bis denn,

Uwe

shoe1 am 22 Sep 2025 21:05:26

Vor kurzem schrieb ich in einem anderen Norwegen-Thread:

Norwegen - unsere Erfahrung heuer im Juli/August fast drei Wochen in Südnorwegen (nördlichster Punkt: Kristiansund) unterwegs. Gegenüber unseren früheren Reisen in dieses wunderschöne Land, war eher viel los, aber immer noch war die Suche nach einem Übernachtungsplatz kein großes Problem. Wir standen nur dreimal auf einem Campingplatz, ansonsten immer frei oder drei/viermal auf einem gebührenpflichtigen Stellplatz (300 - 380 NOK). Wir standen JEDEN Tag neben einem Gewässer, manchmal wunderschön, manchmal nur schön ...

An den Hotspots, die wir besuchten (Geirangerfjord, Trollstigen, Vøringsfossen, Insel Runde ...) war erwartungsgemäß sehr viel los, ansonsten hielt sich das Kuschelcampen Gott sei Dank sehr in Grenzen. Wir standen teilweise sogar alleine. Auf Grund der fast schon "Horrormeldungen" über die Lofoten, sind wir dann nicht mehr auf die Inseln gefahren (muss ja nicht sein und mit dem Womo ist man ja sehr flexibel), sondern haben noch Schweden ein bisschen genauer erkundet.

Dass man einen Stellplatz so verlässt, wie man ihn auch vorfinden möchte, nicht dort übernachtet, wo es verboten ist, nicht die Markise herausfährt, wenn nicht erwünscht usw. usw. ist wohl selbstverständlich und sagt einem der gesunde Hausverstand - finden wir ...

Wenn das freie Übernachten (so wie im Vorjahr - drei Wochen Island) generell verboten ist, dann übernachtet man halt jeden Tag auf einem Campingplatz - auch kein Problem. Wenn man am Nordkapp nur mehr fünf Stunden verbringen darf, dann finde ich das als schade (wir standen vor ein paar Jahren drei Tage oben und haben die Anfahrt und die Zeit dort oben sehr genossen ...) - schade, aber es ist einfach so. Es ist klar, dass sich die Menschen etwas überlegen, um den Tourismusstrom in die richtigen Bahnen zu leiten - es ist klar und es ist verständlich zum respektieren.

Wir freuen uns auf unsere nächsten Reisen in Europa - egal in welches Land sie uns führen werden ...

LG Rupert und Sonja


In letzter Zeit liest man wirklich viel über einen extremen Overtourismus in Norwegen - wir können diese Berichte nicht bestätigen und fragen uns immer, ob wir auf einem Auge blind sind oder ob wir in einem anderen Land unterwegs waren ....

LG Sonja und Rupert

lonsome am 22 Sep 2025 21:51:06

Hallo,

da kann ich nur, wie ich dem anderen Beitrag geschrieben habe, im Norden noch eher ruhig ist, aber die Zahl der Womos, die einem begegnen, enorm gestiegen ist. Auf einem Hotspot wie den Lofoten war es schrecklich. Und an jeder Einfahrt, auch vor Firmen usw., waren Schilder mit Camping verboten aufgestellt. Da ich seit 20 Jahren regelmäßig auf den Lofoten war, habe ich da schon einen Überblick, so denke ich, wie sich die Lage verändert hat.

Andere Anzeichen dafür sind schon länger die Begrenzung der ausgeführten Fische etc., wenn Womos mit Gefrieranhängern unterwegs waren.

Gruß
Klaus

shoe1 am 22 Sep 2025 22:28:09

lonsome hat geschrieben:..., Da ich seit 20 Jahren regelmäßig auf den Lofoten war, habe ich da schon einen Überblick, so denke ich, wie sich die Lage verändert hat.

...
Gruß
Klaus


Hallo Klaus, DIR glaube ich sofort, dass die Lofoten überlaufen werden und das habe ich auch genauso von anderen Reisenden gehört. Meine Aussage bezog sich auf unsere Reise heuer nach Südnorwegen ...

LG Rupert

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