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Hallo Gemeinde, ich möchte mit einem Kondensations-Bautrockner Nässe aus einem bereich der Seitenwand ziehen. Mir liegen unterschiedliche Aussagen darüber vor, ob das bei Wohnmobilen grundsätzlich möglich ist oder nicht. Der Plan ist, das Wohnmobil von außen rundum abzudichten, also alle Service klappen, Fenster, die Türe etc. Der Bautrockner läuft auf fast 700W und zieht bei 40 °C bis zu 50 l in 24 Stunden. Bei 10° Außentemperatur wäre mit 70 % Leistung zu rechnen. Auf dem Foto habe ich zwei Stellen mit schwarzen Pfeilen markiert. Unten ist die Silikonnaht. Müsste ich die Silikonnaht dazu abziehen, damit überhaupt feuchte aus der Wand raus gezogen werden kann? Oben ist ein Übergang von GfK zu einem weicheren Material, welches auch unter der Decke im Innenraum verbaut ist. Möglicherweise kann dort feuchter rausgezogen werden. Das weiß ich aber nicht. Mir dient das ganze nicht als grundlegende Entscheidungsbasis für das weitere Vorgehen, sondern ich hätte es einfach ganz gerne gewusst. Und natürlich auch für andere Nutzer hier auf dem Foto ist auch die betroffene Holzschicht unterhalb vom Styropor markiert. Diese Schicht ist ein paar cm höher als die Silikonnaht. von Löchter in die Innenwand bohren würd ich eher mal absehen. danke für jede Info dazu! Der Bautrockner zieht dir nichts aus der Wand, zumindest die die ich kenne. Der Bautrockner entfeuchtet die Luft, und die trockene Luft kann dadurch wieder Feuchtigkeit aufnehmen. Dies funktioniert nur, wenn an den nassen Stellen die Luft vorbeiströmen kann. Gruß Joachim In unserem Mietshaus hat ein Mieter einen Wasserschaden verursacht. Dort lief bis vor ein paar Tagen je ein Bautrocknungsgerät im Bad und zwei Geräte im darunter liegenden Keller. Das über vier Wochen. Dort wurde für etwa 300€ Strom verbraucht. Über den zu trocknenden Wänden wurden dicke Folien angebracht, ein Loch durch die Fliesen gebohrt um auch darunter den Estrich? Zu trocknen. Das sollte doch bei einem Wohnwagen / Wohnmobil auch funktionieren. Hallo,
grundsätzlich stimme ich dem obigen zu. Bautrocknungsgeräte blasen die Raumluft in den feuchten Bereich ein und entfeuchten die ausgetretene feuchte Raumluft. Sprich: a) der Bautrockner bläst die (vorgertocknete) Raumluft durch das in den Boden und den Estrich vorgebohrte Loch in die feuchte Stelle rein und untertrocknet so die normalerweise feuchte Dämmung unter dem Estrich. Wobei es da je nach Dämmung zu Trocknungserfolgen kommen kann, oder wenn auch nicht - hängt eben von der Dämmung ab. b) die feuchte Luft tritt normaler weise dann wieder zwischen Estrich und Wand wieder aus. Da ist ja ein Randdämmstreifen verbaut und an dem vorbei strömt dann die Luft aus. c) diese feuchte Luft saugt der Bautrockner an d) entfeuchtet diese Luft in seinem Inneren Deshalb muss man da immer den Auffangbehälter leeren e) und bläst die entfeuchtete Luft wieder in den Boden ein ---> siehe a) Das funktioniert aber nur, wenn alle Fenster / Türen etc. geschlossen sind, weil sonst entfeuchtet der Bautrockner zusätzlich noch die ganze Umwelt. Heisst für Dich: Bautrockner auf die feuchte Stelle richten, Wohnmobil rundrum so abdichten, dass so wenig wie möglich Luft aus der Umwelt in das Wohnmobil eintreten kann. Dabei gehe ich davon aus, dass die Fahrer- / Beifahrertüre genügend dicht ist und man darüber immer ins Fahrzeug ein- und austeigen kann. WoMo NK19 Wir hatten Wasserschaden im Obergeschoss (Bad). Trockner sowohl im Bad als auch in der Küche drunter, da die Decke nass war. Die Decke in der Küche war am Ende trocken, aber, da der Trockner in der Küche einfach die Raumluft getrocknet hat war es auch für alles andere in dem Raum sehr trocken. Das Laminat auf dem Fußboden hatte am Ende Lücken in den Fugen, die nicht wieder weg gingen. (Gutachter sagt kommt vom Trocknen, Handwerker sagt verklag mich halt) Ich wäre daher etwas zurückhaltend das Womo einfach mal so zwei Wochen auszutrocknen. Wenn dann eher wie beschrieben mit gezielt (abgeklebt) nur den Bereich, den Du eigentlich erreichen willst. Den Schimmel in den Wänden und im Styropor bekommst du auch mit einem Trockner nicht weg. Alleine aus diesem Grund würde ich die Wand öffnen und sanieren. Bernd Wenn das so einfach wäre wären die Profis ja echt blöde an den betroffenen Stellen ggf Möbel auszubauen, die Wand richtig zu öffnen und erst dann ein Bautrockner über ein Zeitraum von ca. 2 Wochen einzusetzen. Danach kann man auch die Isolierung und Holzaufbau richtig in Augenschen nehmen und geschädigtes Material ersetzen. Ein Vergleich vom Wohnmobil zum Hausbau halte ich dabei für nicht zielführend. Die Frage ist ob man das an einem 19 Jahre alten Wohnmobil nur aufhübschen oder den Wasserschaden richtig beseitigen will. hallo, das heißt WoMoNK19 zufolge: an einem Wochenende den Trockner einfach nur einzustellen und von außen alles abzudichten wird nichts bringen. Auch die Öffnungs vorne wird da nicht weiterhelfen, weil keine Luft zwischen Holz und Wand ist. Über den Hartschaum geht die Feuchte auch nicht durch, ist deine Vermutung, wenn ich dich richtig interpretiere. ich habe zuhause (wo das WoMo derzeit leider nicht ist) eine 1000W-Klimaanlage mit Trocknungsmodus. Den Trocknungsmodus habe ich noch nicht ausprobiert, aber als Klimaanlage weiß ich, daß das Gerät massiv Luft zieht. Das würde besser dort unten reinpassen als ein Bautrockner. Dann würde ich vorschlagen, die Aktion mit dem trocknen zu verschieben und zuerst die Wand vorne zu schließen und später kleine Löcher durch die Innenwand durch (vermutlich GFK) zu bohren. Dann wie beschrieben dieses Klimagerät im Trocknermodus für mehrere Tage trocknen lassen und mit dem Feuchtemesser von außen die Veränderungen prüfen. Lediglich für ein Fenster oder eine Türe müsste ggf. für die Abluft eine Spaltüberbrückung gebastelt werden, falls das Gerät im Trocknungsmodus auch Abluft nach außen abführen muss. anschließend Mit Epoxifix die Löcher später wieder schließen.
Nicht nur DAS! Was soll das Trocknen denn bringen? In dem Bild heißt es u.a. "stark feuchtes, vermodertes Holz" Ok, trocknen könnte man das. Aber fest wird das nicht mehr!! Und den Geruch bringt man auch nicht mehr raus! Also trocknen und anschließend rausschneiden? Dann kann man auch gleich das feuchte Holz raussägen. Also wozu trocknen?? Grüße Dirk im moment will ich vorn den Wasserschaden repariert haben. Die Wand lässt sich auch später aufsägen. Leider ist das von Eura unten alles sehr sperrig verklebt (siehe Foto) , und ich kann den Aufwand nicht abschätzen. riechen tut da nichts.
Vor vielem Jahren habe ich das mal gemacht. Ich hatte eine feuchte, nicht nasse, Wand und dem Dinettenfenster durch stümperhafte Eindichtung im Werk. Allerdings war die Wand über große Teile offen. Ein Bautrockner, der die Luft entfeuchtet lief über 48 Stunden, danach war die Wand, gemessen, trocken. Der Punkt an der Sache ist, dass die Wand offen war und so die Feuchtigkeit gut an die Luft abgegeben werden konnte. Durch einzelne Löcher, wird m.E. niemals so viel Feuchtigkeit abgegeben, als dass Du nach kurzer Zeit einen Effekt erzielst. Bei einem Wasserschaden im Haus, und da kann ich von 5cm Wasser auf dem kompletten Fundament reden, wird Luft, welche auf 5% runtergetrocknet ist, unter den Estrich gepustet, diese nimmt dann die Leuchtigkeit auf und wird an anderer Stelle aus dem Haus gepustet. Bei uns 6 Wochen lang 3 Gebläse im Haus. Zu Ende war es, als die austretende Luft, den gleichen Feuchtigkeitswert hatte wie die reingeblasene.
Und der Wasserschaden ist repariert wenn das wieder trocken ist? :gruebel: Stabil, fest und tragfähig muss das nicht sein?! :eek: Der Aufbau wird von den Holzbalken getragen. Wie ein Fachwerkhaus. Dazwischen ist nix. Bzw nur Dämmung damit es nicht zieht. :D
NOCH nichts!! Grüße Dirk
der Aufbau wird nicht von dem rosa (=feucht eingezeichneten) Holzbalken getragen. Darunter befindet sich wie gesagt Hartschaum. Es kann sein, daß unten wo alles schwarz eingesklebt und gesprüht ist, ein Holzbalken ist. Du hast dich 1 Monat nicht mehr gemeldet, und ich kann so auch nicht weitermachen. Erstmal brauche ich eine Garage hier bei mir in der Nähe. ich kann mich nicht über wochen jeden Tag damit beschäftigen, und die meiste Aufmerksamkeit kostet leider die tröpfchenweise Kommunikation über das Forum hier z.B.
- hab‘ ich hier irgendeine Bringschuld? - hast Du das Thema hier nicht heute erst aufgemacht? - warst Du nicht mit dem Womo im Urlaub? - kann man hier im Forum nicht jemanden über KN anschreiben? - bist Du nicht, zumindest im Moment, einer derjenigen die hier am meisten neue Threads eröffnen? - bekommst Du hier nicht, in allen Deinen Themen, immer schnelle und kompetente Hilfe von zig Kollegen? - hast Du hier im Forum nicht zig Kollegen von Deinen Themen ausgeschlossen die Dir jetzt logischerweise nicht mehr helfen können? - hast Du nicht, in verschiedenen Threads, Tipps und Ratschläge „in den Wind geschossen“ und teilweise genau das Gegenteil gemacht? :wall: Grüße Dirk Servus, Das ist freiwillig hier zu posten! Also dreh mal die Musik leiser und komm runter! Bevor ich mit so schwerem Gerät ankommen würde, würde ich mal wissen wollen, wieviel Feuchtigkeit denn überhaupt in der Wand drin ist? Hast Du mal gemessen? Was ist überhaupt für ein Material in der Wand? (Aufbau) Mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen, war noch nie optimal. 8) Grüße
habe ich nie angedeutet oder gesagt. lediglich nüchtern beschrieben, was der Grund ist, warum ich die Wand nicht öffnen werde. nicht mehr und nicht weniger. Die Emotion hast du reingebracht, nicht ich.
die eingezeichnete Stelle war feucht genug. Das Greisinger GMk210 hat schon viel angezeigt, wobei ich nicht sicher bin, ob ich das Gerät richtig benutze. das müsste Styropor sein, vermutlich.
Du bist dir bei nichts sicher, bittest immer wieder um Hilfe und Ratschläge, aber ich habe das Gefühl du willst unbedingt, dass man deine Vermutung/Wünsche/Hoffnung bestätigst. Dieser Thread dreht sich im Kreis. Die meisten hier empfehlen den feuchten Kram zu entfernen. Das willst du nicht. OK. Dann Probier den Bautrockner aus. Was soll denn sonst noch kommen? Mit feuchten Wohnmobilen kenne ich mich nicht aus. Deswegen würde ich der Mehrheitsmeinung hier vertrauen: Morsches Holz, Schimmel, etc. sollte entfernt werden. Von meiner Bildung und Erfahrung kommt dazu: Schimmel wird man durch trocknen fast nicht los. Den sollte man irgendwie abtöten. Du kommst da aber nicht ran, deswegen bleibt er drin und wächst bei der geringsten Feuchtigkeit weiter. Der Bautrockner kann Wände und Bereiche trocknen, die „diffusionsoffen“ sind (bin mir nicht sicher ob da der richtige Begriff ist), die also die Feuchtigkeit von innen nach außen bringen können, wo sie die trockene Luft „abholen“ kann. Diese Flächen sind, wenn ich es richtig verstanden habe, in deinem Fall zu klein damit der Bautrockner effektiv wirken kann. Aber das willst du anscheinend nicht hören. Ich schätze du bist frustriert, weil du gerade ziemliche Scheiße am Hacken hast. Eine feuchte Karre, keine Erfahrung und eventuell nicht die Zeit das ordentlich zu reparieren, Probleme mit dem Unterstand...., anstehender TÜV Termin... Verstehe schon, dass du inständig auf einen Ratschlag hoffst, der dir zumindest einen Teil dieser Last von der Schulter nimmt. Aber den können dir die Reparaturnerds nicht guten Gewissens geben. Meiner ist mehr ein moralischer: Im aktuellen Zustand wird der Schaden nicht größer. Such dir eine gute Garage in der Nähe, lass dir Zeit, komm runter. Wenn das Teil bei dir in der Nähe steht mach dich ran und repariere den Mist ordentlich. Setz dich nicht unter Druck. Alternativ kannst du das alles natürlich mit dem geringstmögliche Aufwand frickeln, aber ich glaube nicht, dass du damit glücklich wirst. Ich wünsche dir, dass du ein bisschen zur Ruhe kommst und Abstand gewinnst und dann irgendwie ein Ergebnis erreichst, das dich glücklich macht. Dein Beitrag ist jetzt einer der besten, die ich seit langem gelesen habe. Dafür ein dickes Plus. Grüße, Hendrik Hallo surfrider, ließ das mal und sei mal entspannt: --> Link Das Womo war unser erstes, wir haben es schon vier Jahre nicht mehr. Aber es läuft noch. Als ich mit de Reparatur anfing, hatte ich 0-Ahnung. Aber heute würde ich es genauso machen, bis auf den Bauschaum, der hat im Womo nichts zu suchen. |
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