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Wohnungselektrik erneuern ab Sicherungskasten


klaus1968peter am 16 Dez 2025 01:38:59

Ich habe ein Problem in meiner neuen Wohnung.
Die gesamte Küchenelektrik wurde an die Herd Leitung, die nur einfach
abgesichert ist, angeschlossen. (Bastelbude, Brand gefährlich)
Da ich aktuell die Wände wegen Renovierung offen habe, soll der Strom
in Küche und Wohnzimmer neu gemacht werden, incl. neuen Sicherungskasten.
Angeschlossen wird alles vom Elektriker!
Die Kabel kann ich jedoch in den Wänden verlegen.
Die Kabelstärken, Verlegungsart in der Wand und wie viel Strom max. auf 1 Sicherung
zusammenkommen darf, ist auch bekannt.
Mein Problem ist jedoch die Deckenlampen.
Welches Stromkabel und wie muß ich es aufbauen, das alle Deckenlampen
mit eigenem Lichtschalter einzeln geschalten werden können und der Stromkreis
mit einer Sicherung abgesichert ist. Es wird keine Wechselschaltung benötigt.
Es soll auch nach Möglichkeit keine Verteilerdose in die Wand eingebaut werden.
Bitte gebt mir eine einfache Erklärung, bei den Technischen Zeichnungen
blicke ich immer wieder nicht durch.

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hampshire am 16 Dez 2025 01:58:38

Du brauchst keinen Verteiler in der Wand, wenn Du von Deckenleuchte zu Deckenleuchte verlegst.
Es gibt Modelle, die Dir dabei eine Parallelschaltung erlauben und den dazu nötigen Verteiler so zu sagen mitbringen. Die Parallelschaltung gibt Dir gegenüber einer Reihenschaltung den Vorteil, dass nicht alle Lichter ausgehen, wenn nur ein Leuchtmittel kaputt geht. Warum das so ist und wie die Kabel dann genau angeschlossen werden erfährst Du mit wenig suchen in den einschlägigen Videoportalen.

Pechvogel am 16 Dez 2025 07:23:39

hampshire hat geschrieben:…Die Parallelschaltung gibt Dir gegenüber einer Reihenschaltung den Vorteil, dass nicht alle Lichter ausgehen, wenn nur ein Leuchtmittel kaputt geht…

Reihenschaltung in der 230V-Hauselektrik? :gruebel:
Was sollen die Leuchtmittel denn dann für Spannungen haben?
Und bei Parallelschaltung wird das, meiner Meinung nach, etwas schwierig jede Lampe mit einem eigenen Schalter zu versehen. SmartHome und Buslösungen mal außen vor.

Wäre es nicht am einfachsten ein „Kabel“ mit entsprechend vielen Adern / Leitungen zu verwenden?
Dann legt man eine Leitung und die einzelnen Lampen bekommen je eine Ader ( und natürlich „Null“ und „Erde“ ). Am „anderen Ende“ der Leitung / des Kabels kann man dann mit beliebigen Schaltern die einzelnen Lampen anschließen.



Grüße
Dirk

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bert am 16 Dez 2025 07:28:08

Du musst von jedem Schalter einen extra Draht zu der jeweilig einzeln geschaltenen Leuchte ziehen.
Es gehört dann noch der Neutral und Schutzleiter zur Leuchte.
Die können durchgeklemmt werden von Leuchte zu Leuchte.
Aber der sogenannte Lampendraht muss vom jeweiligen Schalter zu der gewünschten Leuchte gehen.
Verschiedene Farben erleichtern die Sache. Das wird dir aber dein Elektriker verraten.
Keine verschiedenen Stromkreise vermischen sollte beachtet werden!

Hannus am 16 Dez 2025 09:58:12

Vieleicht erstmal noch ein Infos!
Sind alle Lampen in einem Raum und alle Schalter am gleichen Platz.
Ohne Abzweigdosen wird das Aufwendig. Aber wer Dosen für die Schalter in die Wand bekommt, sollte auch Dosen für Verteilerklemmen in die Wand bekommen.

BossHogg am 16 Dez 2025 10:12:27

Servus,
rede mit dem Elektriker der das anschließen soll!
Der gibt Dir Tipps was geeignete Leitungen, Kurvenradien von Leerrohren (ich würde da Leerrohre verwenden und die Drähte 1,5² für Lampen sowie 2,5² für Steckdosen+Herd einziehen) angeht. Dazu noch die Verlegeart (Installationszonen).
Verwende möglichst keine Abzweigdosen sondern Schalterklemmdosen oder max. Geräteklemmdosen (haben eine seitliche Erweiterung)
Dein Elektriker soll Dir die Verlegepläne auf die Wand malen, erstellen kannst Du das in Absprache soweit selbst.

P.S.
Da das eine größere Änderung der Elektroanlage ist, müssen alle weiteren Räume ebenfalls zuleitungsseitig geprüft werden ob da alles mit rechten Dingen zugeht!
Habe da schon zu viele Basteleien gesehen wo der Elektriker garantiert nicht vom Fach war!

Tinduck am 16 Dez 2025 10:20:39

Ist eine Frage der Anforderung an die Beleuchtung.

Wenn nur ganz simpel alle Lichter entweder an oder aus sein sollen => Parallelschaltung über alle Lampen, simpel über eine Leitung mit den Schalter schalten.

Wenn Du mehrere Gruppen oder gar die Lampen einzeln schalten willst, brauchts du eine entsprechende Anzahl an Schaltern und musst dann die zusammengehörigen Lampen parallel verdrahten.

Mischlösung: 'smarte' Leuchtmittel in die Lampen (oder smarte Steuergeräte an jede Lampe) und alle parallel verschalten. Dann kannst Du das Licht am Schalter immer 'an' lassen und die Beleuchtung über ein Smarthome-System (Alexa, Homepod, Ikea Matter-Komponenten usw. usf.) komplett je Lampe autonom ansteuern. Trotzdem hast Du über den Schalter noch eine simple an/aus-Funktion, wenn mal was schiefgeht.

bis denn,

Uwe

BossHogg am 16 Dez 2025 10:44:41

Ein weiteres Problem was Du hast ist der neue Wohnungsverteiler!
Heutige Vorschriften verlangen Überspannungsschutz!
Dazu Trennung von Licht- und Steckdosenkreisen (verwende hier besser FI/LS Automaten, die gibt es auch mit 1 TE, ich liebe es wenn Du bei Licht an der E-Anlage arbeiten kannst. Es bleibt Dir überlassen wie viele Kreise Du erstellen willst. Wichtig ist jedoch ein separater Schutz für je Kühlung, Kommunikation (Telefon+ Router) Heizung, 1-2 Steckdosen. Diese 4 Stromkreise solltest Du notversorgen können! Es gibt hierfür I-0-II Umschalter in Sicherungsbauform).

Hast Du einen Balkon? Kannst Du nur irgendwo PV Module an der Wand montieren?
Wenn Balkon, lege dort ein Leerrohr von einer nachgerüsteten Leerdose im Außenbereich direkt zum Verteiler! So kannst Du ein Balkonkraftwerk mit 2kW Anschlussleistung problemlos nachrüsten! Das andere Leerrohr führe nur in den Innenbereich wenn man bspw. PV Module an die Wände schrauben könnte (Ost-Süd-Westwand).
Jetzt ist die Wand offen und Du kannst die Dinge planen und ausführen! Denke offen und quer in die Zukunft!
Sehe eine Fiberverlegung vor (Leerrohre, Stromversorgung der Fasermodems)

Dazu benötigst Du u. U. einige weitere Anpassungen im Zählerkasten, evtl. muß eine neue Hauptleitung in die Wohnung gelegt werden (10² Verteilerverdrahtung ist nicht mehr Standard) v. A. wenn die Wohnungsverteileranschlußleitung nur 4-adrig ausgeführt ist!

Prüfe beim Einsatz von smart home Systemen daß diese offen sind was Integration angeht (keine Herstellercloud notwendig!)

neyoo am 16 Dez 2025 10:52:19

klaus1968peter hat geschrieben:...
Es soll auch nach Möglichkeit keine Verteilerdose in die Wand eingebaut werden.

Bitte gebt mir eine einfache Erklärung, bei den Technischen Zeichnungen
blicke ich immer wieder nicht durch.



Das wird so nix.

Fangen wir mal bei der Lampe in der Decke an.
Dort enden 3 Kabel. ein Kabel kommt auf jeden Fall vom Schalter neben der Tür. Die 2 anderen ( N und PE ) kommen von??? ( Verteilerdose)
Da man auf jeden Fall eine Unterbrechung vom Sicherungskasten zur Lampe hat, benötigt man eine Verteilerdose oder man muß die Unterbrechung in die Dose vom Lichtschalter legen, was aber Platzmäßig oft scheitert und viel Kabel "im Kreis " gelegt werden muß.

Alternative: es geht zu jeder Lampe ein 3 adriges Kabel vom Sicherungskasten. Dort sitzt ein Funkempfänger, der den Strom schaltet. Den oder die Funkschalter kannst du dann hinhängen, wo du möchtest, die haben eine Batterie.

Auch mich ärgern die Unterputzdosen. Ist aber manchmal das kleinere Übel. Eine Änderung ist sehr aufwendig.

viele grüße
neyoo

BossHogg am 16 Dez 2025 11:02:26

At neyoo
Dafür gibt es Schalterklemmdosen!
Wenn das ausartet, Geräteklemmdosen!
Jede unnötige Klemmstelle ist eine zu viel!

Es gibt aber manchmal die Notwendigkeit, Abzweigdosen für problemlosen Einzug der Drähte zu setzen. Bei der Nutzung von NYM anstatt Leerrohren ist jeder Planungsfehler fatal da das später nicht mehr geändert werden kann.
Ziehe im Zweifel Leerrohre (gerne auch zu den Fenstern und Heizkörpern für Alarm, Jalousie oder elektr. Ventilen)

Genau deswegen gehen vom Verteiler gefühlt hunderte Leitungen ab. Je nach Anzahl der gewünschten Stromkreise (mind. 2-3 pro Raum plus, Heizung, Kühlung, Gefrierschrank, Wama, Trockner, Kommunikation, PV, Herd, 1-3 Reserve).
Dazu die entspr. Leitungen für Daten, Antenne, usw.

Ganz wichtig, Baudoku für die Nachwelt erstellen! Fotos und Schaltpläne!

Joachim260 am 16 Dez 2025 11:14:47

Mein Tip, klär es mit deinem Elektriker, dann kannst du dir auch sicher sein daß er es so akzeptiert wie es ausgeführt ist, denn der hält im Zweifelsfall den Kopf dafür hin.
Anklemmen muß es sowieso der Elektriker, das darfst du als Laie nicht.

Gruß
Joachim

BossHogg am 16 Dez 2025 11:26:51

Kannst Du kein Leerrohr oder NYM in der Decke verlegen (Beton mit ca. 5mm Putz), mußt Du den Putz abkratzen und Stegleitung verkleben (Schxxarbeit, besser zu zweit).
Dazu immer die Lampenleitungen separat von jeder einzelnen Lampe in die jeweilige Klemmdose führen. Gruppierung erfolgt dort, nicht an der Decke (wichtig im Wohnzimmer bei ner möglichen Serienschaltung 5x 1,5 verlegen).

At Joachim,
So ist es!
Jeder Schritt muß abgesprochen werden, jede eigenmächtige Arbeit ist unnötig oder gefährlich!
Wir hatten mal den Fall wo jemand seine Wohnung selbst installierte (ca. 3000 Euro Eigenleistung) und diverse grundlegende Fehler machte (darunter Abzwicken diverser PE). Das Ganze blieb unbemerkt bis unser damaliger Meister eine neue Wama auslieferte und anschloß. Nach Einschalten dieser und Berühren des Wasserhahns bekam er eine gewischt (Ableitstrom des Netzfilters) worauf er sofort zum Auto eilte um den Installationstester zu holen.
Anschließend hatte der Kunde die Wahl sofort alles abzuschalten oder die Anlage in einen sicheren Zustand zu überführen! Er akzeptierte Letzteres (nochmalige Installation einiger Anlagenteile wo nötig, nochmal 4000 Euro).
Hätte man vorher gefragt, wäre es billiger geworden (kein Material teuer aus dem Baumarkt, viel Eigenleistung durch vorherige Planung und Baubesprechung)

klaus1968peter am 16 Dez 2025 11:29:45

Ich habe mich evtl. etwas schlecht ausgedrückt.
Verteilung kann hinter Lichtschalter durch tiefe Einbaudosen gemacht werden.
Es soll pro Zimmer 1 Lichtschalter für eine Deckenlampe geben.
Das Stromführende Kabel für alle 5 Deckenlampen ist 3x1,5²
Verstehe ich es richtig das ich dann das Kabel von:
Sicherung -> Schalter ->Schalter ->Schalter etc. führen muß
und dann ein weiteres 3x1,5² vom Schalter -> Deckenlampe führe, wobei
sich die Verdrahtung hinter dem Lichtschalter befindet?

Es ist nichts mit Smart Home oder sonstigen Spielereien geplant,
nur Licht an und aus.
Es handelt sich nur um die Lichtkabel, alles andere wird nicht benötigt.

abenn am 16 Dez 2025 11:35:48

klaus1968peter hat geschrieben:Es ist nichts mit Smart Home oder sonstigen Spielereien geplant,
nur Licht an und aus.

Nur so als Tipp.
Wenn Du wirklich alles an Wänden offen hast, würde ich Dir empfehlen für die Lichtschalter und Lampen eine Sterneverkabelung zum Hauptverteiler zu machen.
Allerdings musst Du auch im Hauptverteiler Platz dafür haben.
Dann kannst Du dort entspannt verkabeln UND irgendwann doch mal auf Smarthome upgraden !

VG
Alf

pwglobe am 16 Dez 2025 11:36:22

Hallo, wenn du einen Elektriker an der Hand hast würde ich folgendermaßen vorgehen:

Gehe mit dem Elektriker durch was du schalten und versorgen willst
Der Elektriker soll dir an der Wand die Schalter, Verteilerdosen, Kabelwege, Kabeltyp und Querschnitte markieren bzw. auf die Wand schreiben.

So mache ich es mit Laien, alle Anschlüsse mache ich dann.

BossHogg am 16 Dez 2025 11:46:29

Wir hatten noch nicht das Thema Außenbereich, Keller, Garage.
Ist das Objekt ein Mehrfamilienhaus oder eine einzelne WE mit Garage?
Mehrfamilienhäuser sind da u. U. festgelegt was die Bestückung des Kellerabteils und Stellplatz angeht.
Meist ist dot ne Schuko vorgesehen. D.h. keine Möglichkeit, am Stellplatz ein E-Auto mit mehr als 3kW zu laden. Meist werkelt im Kellerabteil ein Gefrierschrank
Drehstromsteckdosen in einem eigenen Haus oder einer WE können Sinn machen, ebenso die Vorrüstung eines eigenen Garagenverteilers wenn möglich.
Auch hier ist der Eli gefragt (Steuerleitungen zum Zähler zwecks Abschaltung oder Leistungsbegrenzung durch den Versorger)

Hast Du (TE) die Möglichkeit auf Mieterstrom durch eigene PV Anlage des Hauses?

At pwglobe
Das ist das einzige Vorgehen was hier Sinn macht um teure Baufehler zu vetmeiden oder später Problemevzu bekommen weil nicht dran gedacht wurde.

klaus1968peter am 16 Dez 2025 11:47:03

BossHogg hat geschrieben:Dazu benötigst Du u. U. einige weitere Anpassungen im Zählerkasten,
evtl. muß eine neue Hauptleitung in die Wohnung gelegt werden
(10² Verteilerverdrahtung ist nicht mehr Standard) v. A. wenn die Wohnungsverteileranschlußleitung nur 4-adrig ausgeführt ist!



Das muß im ganzen Haus gemacht werden, soweit ich weiß bis 2031, da irgendwelche Gesetzlichen Geschichten
bis dahin erfüllt werden müssen. (Drehstromzähler?)
Problem ist nur, das es mehrere Eigentümer gibt und einige sagen, "das brauchts doch nicht".
Ich möchte dann meine Wohnung so weit haben, das ich innen nichts mehr aufmachen muß.

ICH BENÖTIGE KEINEN AUßENBEREICH, SOLAR, HINZ, KUNZ, FALLERA!
NUR DIE KABELFÜHRUNG FÜR DECKENLICHT

bert am 16 Dez 2025 11:53:05

Das schreibt ja dann das ETG vor bzw. muss es der Elektriker verantworten der alles abnimmt.
Ob das schon wegen ein paar Leuchten oder Schalter sein muss kann ich aus der Angabe nicht beurteilen.
Weiß ja keiner wie der Sicherungskasten und die Zuleitung aussehen.
Über 10²Zuleitungen würde ich mich teilweise schon freuen.

BossHogg am 16 Dez 2025 11:57:49

klaus1968peter hat geschrieben:Ich habe mich evtl. etwas schlecht ausgedrückt.
Verteilung kann hinter Lichtschalter durch tiefe Einbaudosen gemacht werden.
Es soll pro Zimmer 1 Lichtschalter für eine Deckenlampe geben.
Das Stromführende Kabel für alle 5 Deckenlampen ist 3x1,5²
Verstehe ich es richtig das ich dann das Kabel von:
Sicherung -> Schalter ->Schalter ->Schalter etc. führen muß
und dann ein weiteres 3x1,5² vom Schalter -> Deckenlampe führe, wobei
sich die Verdrahtung hinter dem Lichtschalter befindet?

Es ist nichts mit Smart Home oder sonstigen Spielereien geplant,
nur Licht an und aus.
Es handelt sich nur um die Lichtkabel, alles andere wird nicht benötigt.


Gehe das mit deinem Eli durch, der soll Dir die Daten auf die Decke und Wand mqlen sowie Dir zeigen was Du wie bearbeiten kannst. Es kann schnell schwere Schäden geben geradexauch bei Fehlböden wo Dir alkes mögliche von der Decke fallen kann wdnn nicht richtig befestigt!

Debke nicht zu engstirnig, kurze Zeit später gibt es Gadgets die nützlich sein können (Anwesenheitssimulation wenn Du mit dem Womo länger unterwegs bist, Sprechen mit zwielichtigen Gestalten über die Türsprechanlage des Hauses vom Womostellplatz in Spanien, "Moment, ich ziehe mir schnell was über und komme dann zur Tür". Ferndiagnose der Heizung durch einen Fachbetrieb in deiner Abwesenheit nach Alarmmeldung)

rkopka am 16 Dez 2025 12:04:31

Tinduck hat geschrieben:Ist eine Frage der Anforderung an die Beleuchtung.
...
Wenn Du mehrere Gruppen oder gar die Lampen einzeln schalten willst, brauchts du eine entsprechende Anzahl an Schaltern und musst dann die zusammengehörigen Lampen parallel verdrahten.

Und denk nochmal genau nach, was du wirklich getrennt schalten willst oder mußt. Ich hab im Wohnzimmer auch eine Reihe von Kreisen, nutze aber in der Realität nur eine Kombination und sehr selten mal einen weiteren Kreis dazu.

Mischlösung: 'smarte' Leuchtmittel in die Lampen (oder smarte Steuergeräte an jede Lampe) und alle parallel verschalten. Dann kannst Du das Licht am Schalter immer 'an' lassen und die Beleuchtung über ein Smarthome-System (Alexa, Homepod, Ikea Matter-Komponenten usw. usf.) komplett je Lampe autonom ansteuern.
Trotzdem hast Du über den Schalter noch eine simple an/aus-Funktion, wenn mal was schiefgeht.

Es gibt auch smarte "normale" Schalter. Da sieht man gar nichts davon, daß da was dahinter steckt. Damit kann man auch leicht später mal weitere Schalter (Pseudo Wechselschaltung) ergänzen. DIe Wahl des Systems ist ein Problem. IMHO am besten ein sehr weit verbreitetes, für das es im Idealfall auch Opensource HW und SW gibt. Ich will auch nichts davon im Internet haben. In der alten Wohnung hatte ich einfach Funkschalter, die teils in den Schalterdosen lagen und auf verschiedene Funk- und direkt Schalter reagierten. Mit Doppelschaltern konnte ich die Anwendung sehr viel flexibler machen.

RK

BossHogg am 16 Dez 2025 12:54:20

klaus1968peter hat geschrieben:.....
Das muß im ganzen Haus gemacht werden, soweit ich weiß bis 2031, da irgendwelche Gesetzlichen Geschichten
bis dahin erfüllt werden müssen. (Drehstromzähler?)
Problem ist nur, das es mehrere Eigentümer gibt und einige sagen, "das brauchts doch nicht".
Ich möchte dann meine Wohnung so weit haben, das ich innen nichts mehr aufmachen muß.

ICH BENÖTIGE KEINEN AUßENBEREICH, SOLAR, HINZ, KUNZ, FALLERA!
NUR DIE KABELFÜHRUNG FÜR DECKENLICHT


Du hast gerade eine große Änderung deiner Anlage in Arbeit!
Da muß alles neu betrachtet und geprüft und auf neueste Vorschriften angepaßt werden!
Du willst deinen Eli überraschen aber der wird ohne Absprachen die Anlage nicht ohne weiteres abnehmen!

Sei nicht so ignorant und engstirnig, es kann u. U. den Wert der Wohnung steigern wenn einige Vorkehrungen jetzt mit getroffen werden! Das ist jetzt kein Problem!
Wenn Du einen Balkon hast, sehe die Verbindung Wielanddose-Verteiler jetzt vor (ich plane immer 3x4, max 3x6² ein!).

Einiges kann durch entsprechende Vorarbeit jetzt mit vorbereitet werden (kostet nur einige Meter, ggf. farbiges, Leerrohr und einige, Leerdosen deren Putzdeckel Du später nicht öffnen mußt wenn nicht benötigt!!).

Für einen nachträglichen problemlosen Tausch der Wohnungsverteilerzuleitungen zu verschiedenen Zeitpunkten im Sozialwohnungsbau haben wir imner im Treppenhaus entspr. Kanäle verlegt (Wohnungssanierungen erfolgten nach Tod eines Mieters, d.h. zeitlich nicht planbar). Entweder Du machst das ähnlich und vorab als Erster, oder Du legst ein entspr. Leerrohr bis zur Wohnungstür für die spätere Umrüstung die dann adhoc erfolgt weil der Versorger Fristen setzt (worst case).

Beispiel.
Ein Nachbar jetzt weggezogen, kochte mit Gas (Wohnung EG, Flaschenschrank Außenwand, Durchbohrung nach innen zum Gasherd). Als der WW-Speicher n. 30 Jahren im Keller die Flügel streckte, wollte er nen Durchlauferhitzer verbauen.
Im Rahmen der Arbeiten zog ich neben der neuen Zuleitung des DLE vom Wohnungsverteiler aus 6 weitere Leerrohre in den Keller (er fragte sich wozu?).
3 Jahre später plante er eine neue Küche mit freistehender Herdinsel mitten im Raum.
Die Planungsfirna wollte nachverhandeln und gab die Aufmaßunterlagen erst 1 Tag vor Lieferung bekannt worauf mich ein entsetzter Anruf erreichte, "kannst Du in 3h ne Küche installieren?"
Ich fragte zurück wer gerade anwesend ist? Mein Vater half gerade die Gasleitung durch den Keller zu schieben, es sollte das Kupferrohr in einem Stück vom Flaschenkasten zur Herdinsel führen, dazu brauchte es 3 Leute.
Ich:
"Ok, dann bohrt einer die Decke nach unten in den Keller durch und baut Leerrohre ein, einer setzt die Steckdosen nach Plan, ich ziehe die Leitungen vom Verteiler nach unten und lege die Herdleitung 5x2,5²"

Der Nachbar ???
'Wozu das 5x2,5, es hängt nur das Herdlicht und der Zündautomat dran, müssen wir denn keine Schlitze durch die Wohnung schlagen?"

Ich
"Nein! Die Schlitze hatten wir mit dem DLE geschlagen als wir sowieso die Zuleitung ziehen mußten, jetzt müssen wir nur die nötigen Leitungen einziehen. Und das 2,5² Herdkabel speist nur die Beleuchtung, aber ich gehe kaum davon aus daß die Küche mit frei stehender Herdinsel so schnell wieder rausgerissen wird, die Leitung kann man über den Keller anpassen. Wahrscheinlicher ist, daß ihr mal auszieht und den Gasherd mitnehmt. Der Nachfolger wird mit hoher Wahrscheinlichkeit einen E-Herd mitbringen und einbauen wollen".

So kam es dann weitere 6 Jahre später als die jetzt Großeltern zur Restfamilie umzogen.

Die Arbeiten waren nach knapp 3h erledigt, ohne grossen Schmutz dank Vorarbeit.

mithrandir am 16 Dez 2025 13:34:37

Hallo Klaus-Peter,
so ganz verstehe ich deine Frage nicht.
Dein Elektriker macht alles, erklärt dir aber nicht wie du die Kabel für die Lampen verlegst?
Mit mehr als 700 Beiträgen sollte die Erfahrung dir bewusst machen, dass du mit einer simplen Antwort auf diese simple Frage nicht davonkommst. Hier gibt es zu viele Experten, die dir gerade bei der Elektrik unbedingt die Welt erklären müssen.
Als ich umgebaut und die Elektrik neu verlegt habe, hat mir mein Elektriker gesagt, wie und welche ich die Kabel ich zu verlegen habe. Wir haben alles mit 5x2,5 gemacht. Jeder Raum eine Sicherung, Klar Küche, Herd und Ofen separat. Leerrohre haben wir weggelassen, weil nachziehen wirklich nur geht, wenn du an fast jede Ecke einen Verteiler setzt. Ich wohne jetzt 20 Jahre hier drin und hab noch nix bereut.
Also Fazit: Frag deinen Elektriker, hier bekommst du keine klare eindeutige Antwort und selbst wenn, schaut dich am Ende dein Elektriker entgeistert an und fragt was das soll :-D

BossHogg am 16 Dez 2025 14:12:21

Servus mithrandir,
Ein Fi, 3 Sicherungen für Herd, x Sicherungen für x Räume plus Wama plus Trockner (2 reihiger VT als Luxus :D ) war einmal.
Jetzt gibt es 2 Kreise pro Raum, ÜS, usw.

Wir versuchen nicht die Welt zu erfinden, sondern darzustellen:
Wer versucht auf die alte Art zu installieren, hat gute Chance auf Nichtabnahme!
Oder Probleme mit der Versicherung im Schadensfall.

Nur so am Rand bemerkt.

Hannus am 16 Dez 2025 15:44:33

Man BossHogg nu lass mal die Kirche im Dorf.
Diese ganzen neuen Bestimmungen haben doch kaum was mit mehr Sicherheit zu tun. Die sollen einfach nur mehr Wachstum generieren.
Sonst hätten wir uns ja schon lange durch Stromschläge ausgerottet.
Einen FI pro Stromkreis, gehts noch. Aber deine Tipps waren ja schon immer sehr verkaufsorientiert.

Wolfros am 16 Dez 2025 17:27:26

Hallo,

ein E Check machen lassen damit du weist ob die Anlage im jetzigen Zustand überhaupt i.O. ist.

Dann den Elektriker die Leitungsführung auf die Wand malen lassen und wieviel Adern haben soll.

Dann kannst du loslegen und erlebst keine unschöne Überraschungen.

Alles muss ja auch VDE alles OK sein.

BossHogg am 16 Dez 2025 17:32:07

Servus,
Hannus, Du baust die Wohnung einmal!
Und in der heutigen schnelllebigen Zeit kann eine flexible Installation viel wert sein wenn man eine mögliche Nachnutzung mitbetrachtet (dank Bauunterlagen sieht man dann wo man den Hammer ansetzen und Putzdeckel aufschlagen muß. Auch muß und wird sich durch die verordnete Elektrifizierung noch einiges bewegen, hinsichtlich Steuerung und Regelung von Verbrauchern ubd Quellen im Fall von Netzproblemen, dadurch Abschaltung oder Drosselung von EV Ladern und Wärmepumpen versorgerseitig möglich und demnächst vorgeschrieben!!)

Standard FI/LS Automaten sind nicht teuer wenn man sie über seinen Elektriker kauft (Großhandelszugang).
Der Komfortgewinn, unbezahlbar!
(Konnte so in einem von mir umgebauten Vereinsheim bei voller Beleuchtung an einzelnen Stromkreisen arbeiten wobei die Nutzung normal weiterläuft.
Lustig wurde es als ein Vereinsmitglied mal ein Weißwurstessen veranstalten wollte und der Kocher anscheinend nicht warm werden wollte. Er steckte den Kocher zuerst an verschiedenen Steckdosen ein, ohne zu merken daß die angeschlossenen Geräte ausfielen (Boiler, Spüma, KS, usw.).
Als er an der Bar einsteckte, fiel das Barlicht aus. Erst da merkte er daß sein Kocher einen Isofehler hatte und bereits die Hälfte der im betroffenen Bereich befindlichen Stromkreise abgeschaltet hatten während die Raumbeleuchtung unbehindert weiter lief.)

Auch kann man eine Notfalleinspeisung somit einfach über die Umschalter, bspw. ABB Gruppenschalter E214 25A-202, durch Abtrennung und Kopplung auf Notstrom schalten wenn gewünscht.
Bei mir ist das ein MP 2 24V. Schön wenn man sein Womo als Quelle anschließen kann

Eine Fehlersuche, teils schwierig in herkömmlicher Installation bei N-PE-Schluß, ist kein Problem.

Wolfros, erhat schon alles offen, daher jetzt oder nie!

Hannus am 16 Dez 2025 21:26:40

Bei mir macht der Multiplus die Umschaltung auf Notstromversorgung vollkommen selbstständig. Da brauch ich keine aufwendigen Umschaltungen und kein ab- und anklemmen. Das klingt mir alles viel zu kompliziert.
Ich seh auch keinen Unterschied zwischen dem Stromlosmachen eines Kreises durch eine Sicherung oder einen FI. Aus ist aus.
Aber wie schon gesagt, du willst natürlich verkaufen und ich sparen.

bert am 16 Dez 2025 21:48:31

BossHogg hat geschrieben:Standard FI/LS Automaten sind nicht teuer wenn man sie über seinen Elektriker kauft (Großhandelszugang).


Das möchte ich sehen, der Elektriker muss ja auch seinen Aufschlag machen um zu leben.
In der Regel ist da Amazon und CO günstiger.


Es ging um die Verlegung bzw. Verdrahtung von Leuchten.
Habe ich oben beantwortet.

Jetzt sind wir bei Notstromumschaltungen und FILS.

Keiner hat das Umfeld gesehen.
Lasst das seinem Elektriker entscheiden.

Und klar, ein Leerrohr hat noch nie irgendwo geschadet.
Aber das darf klaus1968peter dann ja selbst entscheiden.
Darauf hingewiesen wurde mehrmals.

WomoToureu am 16 Dez 2025 22:00:26

BossHogg hat geschrieben:.. Die Schlitze hatten wir mit dem DLE geschlagen ....
Nur mal so zur Info, Schlitze werden nicht "geschlagen" sondern gefräßt. Das schlagen von Schlitzen ist zumindest bei tragenden Wänden verboten. Ebenfalls vorgeschrieben ist die Tiefe der gefräßten Schlitze, so bei tragenden 17,5 cm dicken Wänden maximal 1 cm tief bei waagerechten Schlitzen usw.

An der Decke darf nur der Putz entfernt werden, muss mit Stegleitung gearbeitet werden. Keinesfalls darf die Decke angefräßt oder gar angeschlagen werden.
Daher alles genau Planen und dokumentieren wie bereits geschrieben wurde. Fotos der Schlitze anfertigen, falls da mal ein anderer Eigentümer ankommt und in Frage stellt, dass es richtig gemacht wurde. So eine tragende Wand ist nämlich nicht im Einzeleigentum.

bert hat geschrieben:...Und klar, ein Leerrohr hat noch nie irgendwo geschadet..
Der eine sagt so, ein anderer anders.
Ob überhaupt ein Leerrohr verlegbar ist muss genau geprüft werden, dafür gibt es Fachleute.
Ich zum Beispiel habe zweimal Elektromeisterprüfungen abgelegt, nach vorheriger Schule. ( Industrie- und Handwerksmeister )
Mehrfach habe ich miterlebt, dass Laien sich so richtig Ärger eingefangen haben, als sie fröhlich drauf los gestemmt haben.
Muss doch irgendwie Sinn machen, dass man das lernen muss....... :roll:

bert am 16 Dez 2025 22:19:19

Darum mein Hinweis "keiner hat das Umfeld gesehen" siehe oben.
Habe auch die Meisterprüfung machen dürfen.

klaus1968peter am 16 Dez 2025 22:20:10

Meine Frage wurde mittlerweile klar, einfach und verständlich beantwortet.
Danke Peter :)

Es war einfach ein Denkfehler meinerseits, darum bin ich nicht auf die
Lösung gekommen.

BossHogg am 17 Dez 2025 05:31:05

At Womotoureu,
Deswegen schreibe ich auch nur Anrisse möglicher Arbeiten, kenne die Baustelle nicht, Fotos gibt es hier keine. Deswegen ist eine Anlagenbesichtigung so wichtig! Jede Anlage ist ein Einzelstück!
Ja, die Schlitze sind ein Problem wenn man über eine tragende Wand muß! Oder die tragende Wand eines Nachkriegshauses mehr aus Wasser und Sand gebaut wurde und nun ein 200l WW-Speicher aufgehängt werden soll (unsere Arbeit hierfür dauerte knapp 3 Tage. Einige Backsteine konnte man durch Daumendruck aus der Wand schieben trotzdem sollte die Wand nicht geschwächt werden!)
Arme Azubis die nur Rohbau sehen und wenig Altbau!

Die geschlagenen Schlitze in meinem Beispiel der Nachbarsküche beschränkten sich auf punktuelle Rinnen nach unten die man mit der Axt in weichem Putz händisch gut ziehen konnte.

At bert
Material guter Qualität ist nicht unbedingt bei Amazon durchgängig erhältlich!
Abgesehen davon wird dort aber keine technische Auskunft erteilt.
Die brauchst Du aber bei einigen Produkten im Zweifel.

At Hannus,
mein Mp2 ist auch victrontypisch schnell, aber es geht in meinem Fall darum ein Balkonkraftwerk und die essentiellen Verbraucher von der Steckdose auf der Veranda über die händischen Gruppenumschalter allpolig (PE ist nicht geschalten!) von der jeweiligen Phase L1, L2, L3 sicher abzutrennen und damit auf das Notfallnetz ausgangsseitig des MP 2 umzuschalten.
Im Notfall bleiben so die wichtigen Verbraucher und das Bkw in Betrieb, durch Frequenzanhebung bleibt das Bkw steuerbar, ein Generator ist am Eingang anschließbar.
Und das ohne wilde Frickeleien.

At TE
Schön wenn Du jetzt einige Tipps und Anregungen für die Renovierung mitnehmen konntest und der Elektriker mglw. auch über einige Punkte erstaunt ist und deren Machbarkeit prüft. Viel Erfolg!

Pechvogel am 17 Dez 2025 07:35:48

Ist zwar jetzt ein bisschen OT aber gestatte mir bitte eine Frage zum Verständnis:
BossHogg hat geschrieben:… durch Frequenzanhebung bleibt das Bkw steuerbar,..

Wer erhöht da welche Frequenz um ein BKW zu steuern?
Das ein Wechselrichter auf die Netzfrequenz reagiert ist mir klar.
Aber das jemand absichtlich eine Frequenz manipuliert um einen Wechselrichter zu steuern?



Grüße
Dirk

bert am 17 Dez 2025 07:46:01

Hatte ich bis jetzt ein Mal.
Da ging es aber nicht um ein BKW sondern um ein Sägewerk mit großer PV Anlage.
Der WR war netzgebunden und im Notfallbetrieb über den Dieselgenerator hat der dann ausgeschalten.
Das war nicht gewünscht und wurde dann nach Rücksprache mit dem Netzbetreiber umgestellt.
Es erfolgte eine allpolige Trennung und deshalb war es möglich.
Für ein BKW ist der Aufwand etwas übertrieben.

BossHogg am 17 Dez 2025 07:57:58

At Pechvogel,
Die Gruppenumschalter sind 2 polig, die LS/FI Automaten dahinter auch.
Die Gruppenumschaltereingänge führen je auf den Netzanschluß und Notstromkreis.
Somit wählt man entweder Netz oder Notstrom an.
Das Bkw sitzt an einem Endstromkreis und wird ebenfalls mit umgelegt so daß der Mp mit Ess bzw. Inselprogrammierung das Bkw steuern kann. Ich habe da nen Cerbo verbaut.

Pechvogel am 17 Dez 2025 09:14:42

BossHogg hat geschrieben:...Die Gruppenumschalter sind 2 polig, die LS/FI Automaten dahinter auch...

Das man zur Messung eines Differenzstroms mind. 2 Pole braucht dürfte schon klar sein. Wobei es durchaus auch 3- oder 4-polige FI und Gruppenumschalter gibt.

BossHogg hat geschrieben:...Die Gruppenumschaltereingänge führen je auf den Netzanschluß und Notstromkreis.
Somit wählt man entweder Netz oder Notstrom an...

Ein Balkonkraftwerk mit Notstromfunktion? :gruebel:

BossHogg hat geschrieben:...Das Bkw sitzt an einem Endstromkreis und wird ebenfalls mit umgelegt so daß der Mp mit Ess bzw. Inselprogrammierung das Bkw steuern kann...

Der steuert doch da nix!?! :gruebel:
Der schaltet der PV-Anlage vielleicht das Netz weg wodurch der WR der PV dann abschaltet aber unter "Steuerung" verstehe ich was anderes.

Dazu dann nochmal meine Frage:
BossHogg hat geschrieben:… durch Frequenzanhebung bleibt das Bkw steuerbar,..

Wer erhöht da welche Frequenz um das BKW zu steuern?



Grüße
Dirk

Hannus am 17 Dez 2025 10:40:51

Also mein Balkonkraftwerk, aus meinen ersten Versuchen, hängt hinter dem Multiplus. Das läuft bei Stromausfall ganz automatisch weiter mit.

BossHogg am 17 Dez 2025 12:36:16

Servus,

Pechvogel hat geschrieben:.......
Das man zur Messung eines Differenzstroms mind. 2 Pole braucht dürfte schon klar sein. Wobei es durchaus auch 3- oder 4-polige FI und Gruppenumschalter gibt.


Es reicht der 2 polige, ich verwende die 25A Variante
Pechvogel hat geschrieben:.........
Ein Balkonkraftwerk mit Notstromfunktion? :gruebel:


Ja, indem man das Bkw mit hinter den Mp 2 hängt.

Pechvogel hat geschrieben:......
Der steuert doch da nix!?! :gruebel:
Der schaltet der PV-Anlage vielleicht das Netz weg wodurch der WR der PV dann abschaltet aber unter "Steuerung" verstehe ich was anderes.


Siehe --> Link
--> Link

Pechvogel hat geschrieben:Dazu dann nochmal meine Frage:
..........
Wer erhöht da welche Frequenz um das BKW zu steuern?


--> Link

Hannus am 17 Dez 2025 14:19:35

Wenn sich im Netz zuviel Energie tummelt, dann können die Netzbetreiber die Frequenz etwas anheben und damit die Solarwechselrichter zum Abschalten bringen.
Auch der Multiplus als Inselanlage sollte das können. Im Netzverbund kann er die Frequenz natürlich nicht verbiegen

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