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Hallo Forumsgemeinde, ich hoffe ihr hattet alle ein frohes Weihnachtsfest und wünsche euch schon einmal ein gesundes neues Jahr 2026. Über die Weihnachtsfeiertage kam mir der Gedanke ob ich die nur 5 cm Außenisolierung aus Styropor aufdoppeln kann. Die jetzige Isolierung wurde vor ca. 30 Jahren an meinem Haus in F angebracht und verputzt. Zustand ist noch tadellos. Frage: kann ich einfach eine neue Lage Styropor aufkleben? Welche Vorarbeiten wären erforderlich? Was gilt es zu beachten? Vielen Dank schon mal für sachdienliche Antworten. Servus, Du mußt einige zukünftige Probleme im Auge behalten. Ohne fachkundige Beratung würde ich nichts vorschnell machen (hole mehrere Experten hinzu oder suche einen neutralen Gutachter auf) Das sind Brandschutz, Entsorgung, Bauphysik (Temperaturgefälle in der Wand, ggf. Belüftung/Entfeuchtung usw.) Gerade die Brandschutz und Entsorgungsthematik kann für Dich relevant sein (Altmaterial ist ggf. Sonderabfall, eine Nachbearbeitung mit Neuisolierung u. U. schwierig, lokale Quellen hierzu befragen!). Generell sollte die lokale Handwerker- oder Fachwerkercommunity in F mehr sagen können. Evtl. ist eine Neuisolierung einfacher. Lokale Kräfte befragen.
Auch ich kann nur empfehlen, den Styropor zu entfernen. Wir haben dies auch getan, allerdings bei Dachdämmungen --> Link und 200mm Jackodur Plus 300, hochdruckfest und hochdämmend aufgeklebt. Kann man mit ganz normalem Montageschaum machen, dass bekommt man nie mehr auseinander und das Material ist sehr fest ( kann man nur sägen ) und nicht entflammbar. Hallo,
ohne Fachberater / Energiefachberater wird das ganantiert nix, so einfach "ich mach da ne zusätzliche Dämmung hin" geht mit Sicherheit total in die Hose. Zuerst mal sollte überlegt werden, dass bei einer einfachen Verstärkung der Dämmung, dann alle Fenster Türen etc. dann quasi von der Fassade weg nach hinten rücken. Optisch sieht das dann meist optisch nicht so toll aus (quasi wie ne kleine Schießscharte an Burgen und Festungen) und könnte zu Problemen am Übergang Wand / Dach, oder am Briefkasten / Klingeltableau, Außenbeleuchtung etc. führen. Desweiteren gibt es das Energie Einspargesetz. Das sagt aus, dass wer an Mehrfamilienhäuser mehr als 10% der Fassade "erneuert", die aktuellen Grenzwerte was Dämmung an Fassaden betrifft einhalten muss. Bedeutet, dass Du dann nicht nur 5 cm aufdoppelts sondern vielleicht 8 oder 10 cm - je nachdem welche Qualität vom Dämmwert her per Gesetz erreicht werden muss. Evtl. kannst du dann Deine alten Fesnter auch gleich erneuern lassen, weil Dir die Fenster dann trotz Dämmung Deinen Wärmedurchgangswert verhageln. Das kann Dir alles ein Fachmann prima erklären und Dich beraten. Mit 1.000,- bis 2.000,- Euro ist man da dabei. Die sind aber für den bautechnichen Laien gut angelegt. Und der Profi würde so eine Idee nie ohne einen Ernergieberater angehen. Einfach weil man sich sonst im Dschungel der Paragraphen total verläuft und das am Ende dann doppelt so teuer wird. Wie das an Einfamilienhäuser aussieht, weiß ich allerdings nicht. Und zum Schluß: mit einfach Styropor aufkleben, das wird dann auch nicht funktionieren. Weil die WDVS Platten sind aus EPS oder Polystyrol und nicht aus handelsüblichen Styropor, dass bei Verpackungen eingesetzt wird. WENN Du Dich um die Dämmung des Hauses kämmern möchtest würde ich mal überlegen, ob man nicht auf der Innenseite der Wände die zur Fassade zeigen, Platten zur Wärmedämmung anbringen willst. Weil das geht einfacher und bringt auch schon eine gute Einsparung bei den Heizkosten. Schau mal hier: --> Link WoMo NK19 ich denke auch: status quo belaszen oder komplett neu. allesbleibtgut hartmut Grundsätzlich stimme ich den Vorrednern zu. Ob das gleich der Wärmeberater sein muss? Willst du anschließend auch selbst verputzen? Wenn nicht, würde ich den Gipser meines Vertrauens ansprechen. Der kann dir dann auch sagen, welche Materialien und Verfahren du am besten nutzt. Und er sagt dir, was er lieber selber macht (Fenstereinfassungen und Ecken), weil er ansonsten Mehrarbeit hat, weil er dein "Kunstwerk erst entfernen muss. Außerdem kennt er auch schon mal die Vorschriften und kann dir ggf. sagen, ob du das Ganze sogar gefördert bekommst. Gibt es Wärmeberater, deutsche Vorschriften etc. auch in Frankreich? :roll: Sein Haus ist in Frankreich. (Sartes) :D Hallo,
Okay, dass „F“ = Frankreich bedeutet dass muss man dann auch erst mal wissen. WoMo NK19 Es handelt sich um ein Haus in F ...da gelten deutsche Verordnungen eh nicht Wenn der Untergrund fest und stabil ist könnte man neue Platten aufkleben...ich nehme mal an auf den alten Platten befindet sich eine Putzschicht. Die Frage wird sein ob die alte Verklebung das zusätzliche Gewicht von Dämmung plus Kleber und neuer Putzschicht tragen kann. Uups, das F habe ich auch übersehen. Aber ich denke Gipser gibt es auch in Frankreich bzw. Profis, die so etwas machen und die man fragen kann. Aber da du auch in D wohnst, kennst du ja vielleicht auch einen deutschen Profi, der dir Tipps geben kann. Als ich mein Haus seinerzeit zumindest teilgedämmt habe, wurden die Platten zusätzlich zum Kleber mit Dübeln fixiert, die sehen etwa so aus: --> Link Wenn du die vorhandene Dämmung aufdoppelst, musst du halt drauf achten, dass die Dübel lang genug sind, damit sie im Mauerwerk halten. Wichtig ist auch, dass du tief genug bohrst um die Dübel im Dämmaterial zu "versenken", damit die Fläche eben bleibt. In Frankreich gelten zwar ggf. die deutschen Regeln nicht, aber eben französische: --> Link
Das wird heute meist nurnoch mit Schaum gemacht der nichts wiegt, die Platten selbst ja auch nicht. Ich würde es doppeln, wenn alles jetzt fest ist, warum nicht. Bei einer neuen Isolierung würde man auch nicht den alten putz ab machen , jetzt klebt er es auch auf den putz. Danach noch gut Dübeln ( 8-12 dübel pro qm , aber komplett durch beide Isolierungen in die Fassade) 2 Netze drauf verspachteln und am Schluss ein feinputz, fertig. Hab das selbst in Spanien gerade gemacht, eine Arbeit die richtig spass macht :D Dübel hab ich bei Amazon gekauft incl Styropor Deckel ( dann sieht man im Regen nicht die Dübel Abdrücke) Und war günstig für 1000 Stück. Platten die Wdvs im Bauhaus (die schwarzen) Auch ziemlich günstig Torsten ...das die Schaumplatten so gut wie nix wiegen ist mir klar...ich kenne allerdings nicht die Befestigung Verklebung der alten Dämmung...denn die muss das zusätzliche Gewicht ( Kleber... Putzgrund..Putz..) tragen ...also der Untergrund wo die alte Dämmung aufgeklebt wurde... Wenn das fest genug ist....alles gut
a) Es gibt so etwas wie Windlasten die berücksichtigt werden muss. b) Eine Styropor-Fassade ist aktuell nicht generell verboten, aber bei Gebäuden über 22 Metern Höhe ist Styropor wegen seiner Brennbarkeit untersagt und muss durch mineralische Dämmstoffe ersetzt werden. Meines Wissens ist damit zu rechnen, dass die Grenze herabgesetzt wird, also würde ein aufdoppeln auf eine Styropor Aussenwand möglicherweise dazu führen, dass man alles wieder abreißen muss. c) Es gibt weitere zahlreiche Gründe, so das es keine schalldämmenden Eigenschaften hat, Polystyrol verrottet zwar nicht, ist aber nicht unverwüstlich. Kurz ich würde in jedem Fall komplett erneuern. Die Dämmeigenschaften sind wesentlich besser als gleich dickes Styrophor, Geräuschmindernd, stabiler ...... alles spricht dafür es zu erneuern, wäre also mein Rat an den TE. Ich kenne die Gesetze nicht in Frankreich, aber wie ich die kenne , gibt es da nichts. Die dürfen auch noch Heizen mit ihrem alten Ofen vor 2010 :mrgreen: ( 20km von mir weg , ich darf es nicht mehr) Ich sehe es als Vorteil, alle Türen und Fenster sind schon die innen Ecken gemacht . Er braucht eigentlich nur noch was drauf setzen und sich nicht um diese schreckliche Arbeit kümmern . Dann bündig am Fensterrand abschneiden eckleiste drauf und abziehen über den alten putz (klar natürlich auch mit 2 Netzen) Alleine die Dübeln tragen das ganze ja wo soll es hin ? Ich bin halt einfach ein Praktiker , ich machs einfach und ging bis jetzt 45 Jahre gut In Deutschland gibt's die Landesbauornung die bei solchen Maßnahmen eingehalten werden muß! Da werden Dämmstoffstärke, Brandriegel je nach Gebäudehöhe vorgeschrieben. Da EPS Dämmplatten im Brandfalle brennend flüssig werden und tropfen, die Fluchtwege versperren, müssen über diesen Bereichen Steinwollelamellen eingebaut werden. Das Thema Brandriegel ist sehr wichtig! EPS Dämmplatten werden mit mineralischen Klebemörtel im Punkt- Wulstverfahren oder vollflächig verklebt und meist zusätzlich verübeln. Die Anzahl der Dübel richtet sich nach der Gebäudehöhe und Windlastzone. Die Handwerker benutzen dafür entsprechende Maschinen, die den Kleber oder Putz direkt auf das Gerüst pumpen. Bei kleinen Flächen werden oft Kartuschen Kleber verwendet, weil sich der Einsatz der Maschinen nicht lohnt. Man kann aber auch den mineralischen Klebemörtel (zum Kleben und Armieren) mit einem Rührer im Eimer anrühren. Das ist wesentlich günstiger! Anschlüsse an Fenster usw. sind besonders zu beachten und oft Fehlerquellen. Es werden oft Fehler eingebaut, die nach einiger Zeit zu Schäden führen können. Die alten Dämmplatten müssen entfernt und sachgerecht entsorgt werden. Ich habe bis vor einigen Jahren solche Fälle bearbeitet. Sorry, dass ich nur F und nicht Frankreich geschrieben habe. Irgendwelche Gesetze bezüglich der Isolierung gibt's hier nicht. Man(n) machts einfach. Auf eventuelle staatliche Prämien verzichte ich gerne denn unterm Strich lohnt sich das sowieso nicht. Ich werde die Nordseite welche keine Fenster hat probeweise bekleben und schauen ob's hält. Da mein Domizil ein einstöckiger Bungalow ist kann ich ohne Gerüst arbeiten. Das interessiert hier auch keinen :mrgreen: Du kannst natürlich wie in D einen Antrag für den Antrag holen....die in F auf dem Amt wollen auch was zu lachen haben...
Ist in Spanien nicht anders, hab da mein ganzen Haus im Prinzip selbst gebaut , 80% der alten mauern ist weg. War da kurz in Foren , keiner gibt dir dann eine Antwort, nur schlaue wissenschaftliche Antworten ( Gesetze, Statiker, darf man nicht, vor allem geht nicht ) Solar Foren für 100% Autark ( geht nicht , niemals , nur mit Strom Aggregat) keine einzige vernünftige Antwort ( habs dann auch einfach gemacht und es hat funktioniert) Den Kleber habe ich benutzt Und die Dübeln mit so einer lochfräse und Deckeln
Dankeschön! Lese unbedingt das was weit unten steht unter Gefahr! Das Zeug ist sehr gefährlich, Krebserregend und darf deshalb nur an geschultes Fachpersonal verkauft werden! Schutzbrille, Schutzkleidung und Handschuhe sind zum Eigenschutz vorgeschrieben. Die Entsorgung der leeren Kartuschen darf nicht im Hausmüll sein! Leichtsinn mit diesem Zeug kann erhebliche, dauerhafte Gesundheitsschäden verursachen! Hallo, sicher geht das. Ob es Vorschriften gibt, da mußt du dich selbst kümmern. Ich würde auf die vorhandene Wärmedämmung von 5cm, nochmal eine 5cm starke XPS Dämmung mit einem U-Wert < 0,20/(m²K) aufbringen. Vor der Montage den alten Putz auf Schadstellen prüfen und, wenn vorhanden, großzügig entfernen. Danach auf den alten Putz Tiefengrund auftragen und trocknen lassen. Sollte der vorhandene Putz ein rauer Putz sein, dann mit entsprechenden Material glätten. Im Anschluss nochmal Tiefengrund und dann die zusätzliche Dämmung ankleben. Ich persönlich würde zusätzlich mit den passenden Dübeln, die unbedingt bis in das vorhandene Mauerwerk gehen müssen, zusätzlich verankern.
Hallo rtiker, wenn du zuviel Geld übrig hast würde ich die Isolierung entfernen und durch eine dickere ersetzen lassen. Was versprichst du dir durch die neu oder bessere Isolierung an Energiekosten einzusparen. Denke was die Maßnahem egal ob neu oder darauf Kosten wirst du nie in deinem Leben erwirtschaften können. Wenn alles in Ordnung ist mir der alten Isolierung, kaufe dir lieber ein neuses Wohnmobil da hast du bestimmt mehr davon.
Du solltest nicht nur die Webeprospekte der Firmen lesen, sondern die Datenblätter zu dem Produkt. Da steht, das Brandverhalten nach EN 13501-1 ist E. Jackodur Plus 300 besteht aus extrudiertem Polystyrolschaum (XPS) wie auch Styrodur. Es ist zwar schwer entflammbar, wenn es aber brennt brennt es. Zusatzstoffe (Flammschutz) verzögern das Entzünden, verhindern den Brand aber nicht. Gruß Scout
Deine Meinung in Ehren, aber wir haben Versuche gemacht, es schmilzt brennt jedoch nicht. Meines Wissens fängt es erst bei sehr hohen Temperaturen selbst an zu brennen, kein Vergleich zu Styropor. Die Dämmeigenschaften sind wesentlich besser, Schalldämmung, verrotet nicht, nimmt keine Feuchtigkeit auf usw. Hier in der Region wird nur noch damit gearbeitet. Daher von mir volle Empfehlung. Aber grundsätzlich hast Du Recht unbrennbar wie Steinwolle ist es nicht.
Nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen habe denke ich dass dies die beste Empfehlung ist :mrgreen:
Ich lege dann auch noch 3000€ ( viel mehr kostet das Isolieren nicht )drauf und dann kaufst du 2 Womos :D P.s , wenn ich mir die ganze Arbeit mache, dann würde ich direkt auf 10er Platten gehen, Preis ist ja nicht viel teurer , Kleber, Netz und putz ist ja der gleiche Preis. Und den Rauputz auch vorher nicht glätten , wozu auch ? Die Isolierung wird ja nur punktuell verklebt und nicht vollflächig 1. Und 2. Haftet der Kleber ja viel bessser auf einer raue Struktur als auf einer glatten. Aber wie gesagt , bin halt Praktiker :D Wird aber nur bei privaten Baumaßnahmen verwendet. Bei mehrstöckige Gebäude müssen Flammriegel vorhanden sein. Vater Staat verbietet es bei eigene Bauten
Wir hatten vor etlichen Jahren mal so einen "Eneergieberater" hier, der uns eine Berechnung (naja, eher so Pi mal Daumen) vorgelegt hat, und es ganz toll fand, dass sich so eine Dämmung schon nach 25 bis 30 Jahren rentiert. Damals schon haben wir uns dagegen entschieden. Vor wenigen Wochen las ich bei TS 24 einen Beitrag, "Deutsche sparen nicht mehr beim Heizen". Etwas weiter unten hieß es "Nachträgliche Wärmedämmung spart weniger". --> Link Nachdem ich das gelesen hatte, habe ich jeglichen Gedanken an eine nachträgliche Wärmedämmung aufgegeben. Überleg dir gut, ob die vorhandene 5cm-Dämmung nicht ausreicht; wenn sich da überhaupt irgendwas lohnen soll, müsste man schon auf 20 cm Dämmung gehen, um einen spürbaren Effekt zu erzielen. Gruß Martin na ja ganz so einfach ist es dann auch nicht...oder ist die Außenseite von deinen Kühlschrank eiskalt ?...dort ist auch nicht mehr Dämmumg vorhanden. das 5cm den Wärmedurchgangskoeffizient nur in etwa halbieren und es nicht ausreichent ist um die Norm zu erfüllen ist klar ...aber es sind nicht nur 5cm ...es sind 10 cm ...eine Dämmung ist ja schon vorhanden klar ist natürlich ...je dicker desto besser dämmt es...das Deutsche Hausbesitzer weniger an ihren Häusern nachträglich Dämmen...lass dir mal ein Angebot für ein Haus von einer Firma machen...dann weißt du warum das so wenig machen lassen...und 20cm für einen Spürbaren Effekt ist völliger Blödsinn..
Brandschutz ist ein wichtiges Thema – nicht nur im Hausbau, sondern auch im Wohnmobilbau. Du hast in deinem Beitrag über „Plus 300“, einen extrudierten Polystyrolschaum (XPS), geschrieben, dieser sei nicht entflammbar. Diese Aussage ist jedoch fachlich nicht korrekt. Laut den technischen Daten von Jackodur wird das Brandverhalten nach EN 13501-1 mit der Euroklasse E angegeben. (Quelle: Technische Daten Jackodur) Die Brandschutzklasse E bedeutet laut Definition normal entflammbar. Eine kurze Recherche, z. B. über „Wikipedia – Brandverhalten“, bestätigt diese Einstufung eindeutig. Deine Aussage, extrudierter Polystyrolschaum sei aufgrund eigener Versuche nicht entflammbar, steht damit im Widerspruch zu den anerkannten Erkenntnissen und Klassifizierungen aus dem Bauwesen. Gerade bei sicherheitsrelevanten Themen wie dem Brandschutz halte ich es für unverantwortlich, ungeprüfte oder falsche Behauptungen zu verbreiten. Hier sollte besonders sorgfältig und faktenbasiert argumentiert werden. Gruß Scout Hallo Zusammen, es gibt oder besser gesagt gab in Frankfurt einen Branddirektor, der sich ausführlich mit dem Thema auseinandersetzt hat . Der hieß: Prof. Reinhard Ries (Branddirektion Frankfurt am Main) So lange das WDVS heile ist passiert wenig. Bei meinem Nachbarn hat sich ein Vogel (Tier) zur Aufgabe gemacht in das WDVS zu hacken. Letztendlich muss jeder selbst wissen was er macht aber ich persönlich würde mein Haus nicht in Brandbeschleuniger einpacken. Lg Jörg Hallo, 15 km von mir entfernt sind 4 Häuser abgebrannt. In der Nacht hat in einem der Häuser ein E-Auto zu brennen angefangen. Ist ja alles so toll. Ich dachte immer ich bin hier im Wohnmobilforum! So mal als Beispiel bei mir. Haus 101 m2. Gebaut 1942. Mauern aus den kleinen Vollziegeln mit 40 cm Wandstärke. 1984 Zentalheizung eingebaut. Koks. Verbrauch ca. 3500 Kg. 1999 das Haus mit 16cm Styropor eingepackt. Letzte Decke gedämmt mit 45 cm. Fenster erneuert, Umgebaut auf Fussboden Heizung. 5 Kw Direktverdampfer Wärmepumpe installiert. Liefert Heizung und Wamwasserboiler.300l Gesamtenergie des Hauses pro jahr 3800 Kw. Aktuell sind das in A, 109 Euro monatlich. das ist mein gesamter Energieverbrauch. Und das für eine alte Hütte, die während des Krieges gebaut wurde. Da kann jemand schreiben was er will. Dämmmung ist durch nix zu ersetzen. Und die Anlage hat sich lange bereits bezahlt gemacht. Franz
Richtig ist, ich habe geschrieben :
Richtig ist auch, dass es so im Netz steht. Zitat: Der Hochleistungsdämmstoff JACKODUR® Plus bietet beste Dämmeigenschaften mit λD = 0,027 W/(m·K) auf- grund des innovativen Treibmittels HFO-1234ze (nicht entflammbar, GWP = 1) und unterstützt somit effektiv die Energieeinsparung von Gebäuden. Ebenfalls hatte ich geschrieben, dass wir vor dem Kauf verschiedene Brandversuche selbst gemacht haben und gesehen haben, dass es schmilzt, jedoch nicht brennt. Mehr kann und werde ich zu dem Thema nicht schreiben. Ich bin kein Fachmann für Baustoffe, jedoch wurden in Bochum hunderte Häuser damit gemacht und wir haben von Fachleuten gesagt bekommen, das Material sei nicht entflammbar. Gut gemacht ! Haben wir ebenfalls so ähnlich an unseren Wohngebäuden gemacht, nehmen aber kein Styrophor mehr, da es mittlerweile besseres gibt. Damals aber Standart auch bei uns. Franz so einfach kannst du es nicht rechnen welchen Wirkungsgrad hat deine Koksheizung gehabt, 35%?. Wir altes Bauernhaus 350 qm, BJ 1911, etwas über die Hälfte hat in den 60zigern zweifach Verglasung bekommen. Der Rest ist 1970 von Ställe und und Heuboden zu Wohnraum umgebaut worden. 2016 Ölheizung raus und Fröhling S4 Holzvergaser mit über 93% Wirkungsgrad rein. Rein rechnerisch Heizkosten von 400 Euro im Jahr. Was glaubst du rentiert sich da eine Dämmung von den Kosten?
Hallo Ruedi, > OT ; meine Frage hat nichts mit der Frage des TE zu tun! Du schreibst " Rein rechnerisch" Jetzt bin ich neugierig! Was hast du tatsächlich an Heizkosten? > Holz ; wie viel Raummeter ?( event aus eigenem Wald ?) > "Arbeitsaufwand" , falls du das Holz selbst machst. > Auch OT; Mein EFH BJ 1953 mit 150 Qm Wohnfläche ( 24er Hochlochziegel Außenwände) benötigt inkl. WW > seit Jahren ca 2200 Ltr Heizöl/anno. Spitze war wohl 2500 Liter. Allerdings nicht alle Zimmer nicht voll durchgeheizt, > da wir nur zu zweit sind. > > Eine Familie würde sicherlich 3000 Liter Heizöl/anno oder mehr brauchen. Hallo rtiker; Aber die Investition für die Außendämmung der Wände würde sich für mich (68) möglicherweise nicht mehr rechnen! Und du bist lt Profil "70" und wirst nicht wie der AMINO die Arbeiten selber machen können/ wollen. Und wenn du schon 5 cm Dämmung außen hast, werden sich deine Heizkosten im "überschaubaren" Bereich bewegen. ? > Frage: Was hast DU für Heizkosten im Jahr ? Wenn (was ich mir nicht vorstellen kann) diese extrem hoch sind, lass die Finger von der "Geschichte" und "LEBE" Wenn du natürlich etwas "Praktisches" tun möchtest und kannst ( So etwas tut auch im Alter gut) dann mach es so wie Amino. VG Heinrich
Schau mal auf die Überschrift zu diesem Forum….. Auch OT hilft eventuell weiter. Bei uns kostet der FM Buche 53 Euro. Ich bekam viel Holz unsonnst, wurde mir von Bauern hinter unser Haus abgeladen. Holzabfälle vom Sägewerk geholt, Käferholzer umsonst aus Wald holen dürfen,eingestürzte Scheune verheizen wir aktuell. Arbeitszeit rechne ich nicht, kommt natürlich noch Benzin dazu. Würden wir reell Holz kaufen wären es ca. 800 bis 1000 Euro plus Benzin und Arbeit je Jahr. Heizöl wäre 3800 Euro je Jahr.
Hat mich nie intresiert. Wir haben reingeschaufelt was er gebraucht hat. Und der Wirkungsgrad war ein warmes Haus. Was anderes wollte ich nicht. Heute sehe ich das anders. Ich habe noch immer niedrige Kosten. Und das seit 25 Jahren. Und es belaste mich in der Pension absolut nicht. Auch keine Arbeit mehr damit. Die WP arbeitet Vollautomatisch. Ich fahre fort, und die hält das Haus auf 14 Grad. Weißt du wenn man einen Haufen Metall im Körper hat, ist das das Beste was ich gemacht habe. Ich kann das hoffentlich noch lange nutzen. Damals bin ich von einer Nutzdauer der Anlage von 40 Jahren ausgegangen. Und dann stellt sich mir dei Frage. wie alt ist der TE. Ist man im mittleren Alter. Kann das sehr wohl Sinn machen. Sonst kann es sein das man es für die lachenden Erben macht. Franz
Hallo Heiner, wie ich schon weiter oben geschrieben habe ich den Gedanken ad Acta gelegt. Die Arbeiten hätte ich trotz meines Alters machen können - 70 ist das neue 50 :mrgreen: - wenn Man(n) regelmäßig Sport macht, sich gesund ernährt, nicht raucht und trinkt. Die Heizkosten sind vernachlässigbar weil ich das Haus nicht ganzjährig benutze und beheize. Das heißt dass ich bei Abwesenheit alles ausschalte. Das hatte jetzt zur Folge dass das Haus stark ausgekühlt war als ich zu Weihnachten wieder kam. Vielleicht wäre mit einer stärkeren Isolierung die Auskühlung weniger stark erfolgt - so mein Gedanke. Ja ich lasse die Finger davon und werde leben. Auch wenn ich die erste Nacht bibbern muss :mrgreen: wenn ich das WoMo nicht dabei habe. Gute Entscheidung! Aufdoppeln von WDVS birgt ein Risiko da die alte Dämmung die zusätzliche Belastung tragen muss. Das Risiko, dass sich die alte Dämmung teilweise löst ist groß. Der Arbeitsaufwand dann entsprechend groß. Wenn zu Zeit alles in Ordnung ist, würde ich das auch so lassen. Es gibt Berechnungen, dass die ersten 4 cm mit EPS Dämmplatten am effektivsten sind. Um wirklich eine deutliche Verbesserung zu bewirken, müsste man auf mindestens 16 cm gehen. Von der Kosten/Nutzen Kalkulation her wäre das zur Zeit Unsinn. Die Einsparungen an Brennstoff ist zu gering. Allerdings weiß man nicht, wo die Preise in den nächsten Jahren hingehen und welche Vorschriften noch auf uns zukommen werden. Eventuell muss man dann nochmal an das Thema ran, dann allerdings professionell, mit Energieberater usw. Es wird spannend in den nächsten Jahren! Guten Rutsch ins neue Jahr!
Hallo rtiker, du hast es genau richtig gemacht. Zum Auskühlen: Ich habe letztes Jahr das Haus weitgehend selbst gedämmt. - Nein nicht nach irgendeinem Quarkstandard, sondern nach Maß und Verstand. Die Einergiekosten sind nun etwa halbiert. Aber was viel wichtiger ist, das Wohnklima ist nun besser. Bei der Auskühlung vom Haus hat sich die Zeit verdoppelt. Vor der Dämmung war nach 3 Tagen das Haus kühl, jetzt dauert es 5 bis 6 Tage. Deine Idee, daß die Dämmeung die Auskühlung um Wochen verzögert, kannst du vergessen. Also wird dein Haus mit oder ohne Dämmung kalt sein, wenn du nach einigen Wochen wieder mal vorbei kommst. Abhilfe: PV-Anlage mit Batterie-Speicher und einer Klimaanlage, die auch heizt. Dann kannst du preiswert "vorheizen". ( oder auch vorkühlen ) viele grüße neyoo |
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