Hallo, ich habe in meinem Wohnmobil einen Votronic Pb 1250 SMT verbaut, aber leider lädt das Gerät maximal immer nur mit acht oder 10 A Stunden. Hat jemand eine Idee oder kennt jemand das Problem?
Viele Grüße
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Hallo, ich habe in meinem Wohnmobil einen Votronic Pb 1250 SMT verbaut, aber leider lädt das Gerät maximal immer nur mit acht oder 10 A Stunden. Hat jemand eine Idee oder kennt jemand das Problem? Viele Grüße Was für einen Akku lädt er denn?
Das ist ein 50A Ladegerät, nach 8-10 Std. hat er also 400-500A in deine Batterien geschaufelt, was hast du denn überhaupt van Kapazität und welchen Typ Batterien? Hast du den Temperatursensor korrekt verbaut (bei LiFePO4)? Von welchen Temperaturen (der Batterien) reden wir gerade? Hast du ev. „Silent Run“ oder „Lithium Ruhe-Erhaltung“ aktiviert? Woher weißt du überhaupt, dass es nur 8 oder 10 Std. lädt? Stimmt. Die Frage war etwas zu kurz. Angeschlossen sind 300 AH Lithium Ionen, selbst heizend. Mit dem Lade Booster, auch von Votronic laden diese ohne Probleme zwischen 60 und 90 AH. LadeProgramm ist bei beiden das gleiche, Standard Bleiakku Lade Programm von Votronic ohne Temperatursensor. Problem ist, dass das Ladegerät einfach nur mit knapp über 8 AH lädt. Die Einheit für Strom ist nur A. Wie dick und lang sind die Kabel von deinem Ladegerät?
Das falsche Ladeprogramm ist hier vermutlich der Übeltäter... Bei Blei Einstellung steigt die Spannung beim Laden stetig an. Das Ladegerät reduziert den Strom kontinuierlich, sobald die Spannung etwa 13,8 V bis 14,0 V erreicht, um die Batterie zu schonen und ein Gasen zu verhindern. Wenn das Ladegerät im Blei-Modus nun 13,8 V misst, "denkt" die Software: "Oh, die Blei-Batterie muss fast voll sein, ich fahre jetzt den Strom massiv runter!" In Wahrheit ist deine Lithium-Batterie bei 13,8 V aber vielleicht erst zu 20 % geladen. Das Ladegerät geht jedoch fälschlicherweise in die Sättigungsphase (U1) über und begrenzt den Strom auf einen Bruchteil – eben diese 8 bis 10 A. Im korrekten Lithium-Programm würde das Votronic die sogenannte I-Phase (Konstantstrom) so lange wie möglich halten. Das heißt: Es ballert die vollen 50 A in die Batterie, bis diese nahezu 95 % erreicht hat. Im Blei-Programm wird diese Phase viel zu früh verlassen, weil die Lithium-Batterie dem Ladegerät eine "volle" Batterie vorgaukelt. Stelle die Lithium Ladekurve ein und montiere (zwingend) den Temperatursensor, dann wird es (ggf. nach der Selbstheizung durch das Ladegerät) funktionieren. Ich verstehe auch tatsächlich nicht, wie man, wohl absichtlich, ein 500€ Ladegerät falsch konfigurieren kann. Das ist nicht unbedingt richtig, denn mit dem Lade Booster funktioniert das einwandfrei. Wenn ich das Lithium Lade Programm einstelle, dann werden die Batterien einfach nicht geladen, wenn es kalt ist. Das ist das Grundproblem aber wie gesagt mit dem Lade Booster mit 90 AH funktioniert das ganze mit dem Standard Lade Programm einwandfrei, ich verstehe nur nicht, warum es beim normalen Ladegerät nicht funktioniert, der Unterschied ist.
Du solltest Dich, gerade bei Deiner „exklusiven“ Ausstattung, tatsächlich mal mit den Grundlagen der verschiedenen Batterietechniken befassen, etwas lesen dazu (der Anfang wäre vielleicht mal die Anleitungen Deiner Ladegeräte sowie die Deiner "fetten" Batterien). Sorry, aber hier ist nicht (zumindest von mir) die "Grundschule" der Batterieladetechnik, das mögen bitte andere, geduldigere Menschen ggf. tun. Nochmal zum Mitschreiben, Du hast falsche Einstellungen, deshalb geht es nicht, fertig... Sorry, das geht doch alles etwas freundlicher. Vergiss es einfach.
Du mußt wissen oder solltest es wissen, warum das Laden bei Kälte nicht funktioniert. Wer verhindert es: Das BMS oder die Ladequelle. Bitte nicht es immer pauschal sehen.
Eien Messung bei normalen Accutemperaturen gibt dir Auskunft, wo das Problem eventuell sein könnte. Accuspannung um die 13,2 oder 60%. Dann laden mit dem Ladegerät. Dann nimmst du dein Multimeter und Misst am Anschluss der Kabel am Ladegerät. Gleichzeitig schaust du auf die App des Accus, welche Spannung dir angezeigt wird. Die 2 Werte postest du. Und solltst du ein Foto von der Verkabelung des Accus haben. Dann stell es rein. Ich schau dir dann drüber. Auch kannst du das im Bleiprogramm machen. Das hat bei dieser Spannung keinen Einfluß. Ist nur ein faires Angebot. Franz Wenn das Ladegerät mit 10A läd, kann es schon mal kein Temperaturproblem sein. Es kann auch kein falsches Ladprogramm sein, es sei denn im Ladeprogramm ist eine Strombegrenzung eingestellt. Also ist entweder das Ladegerät defekt, oder, was am warscheinlichsten ist, die Ladekabel sind einfach zu dünn! Zur Sicherheit auch mal darauf achten, das sich die Batteriespannung bei Ladebeginn unter 13,5V befindet. Manche Ladegeräte schalten bei zu hoher Batteriespannung tatsächlich direkt auf Erhaltungsladung. Könnte man mit einer CCCV Kennlinie dann wirklich verhindern.
Aufpassen, er hat eine Heizung eingebaut. Das würde dazu passen zu den 10 A. Allerdings passt das nicht zu den Booster Angaben. Shoot wären hilfreich und Fotos . Sowie die Messwerte die ich will. Franz
Es gibt noch den Schalter AC Power Limit, dann würde er bei Low zumindest mit 20A laden können, wenn Starter und Aufbaubatterie parallel sind dann wären es 2x10A :!: Ansonsten wäre es vielleicht interessant welche Dioden leuchten oder blinken da geht es zur Bedienungsanleitung --> Link Also erst mal danke für die vielen qualifizierten Antworten. Die Batterien haben sind selbstheizend, d.h. ich hab keine Heizung eingebaut. Kabeldurchmesser sind 35 mm. Laut dem Kundendienst von Votronic ist es wohl so, dass die Geräte nicht mit Batterien funktionieren, also Lithium Batterien funktionieren, die selbstheizend sind. Deshalb hat man mir vorgeschlagen eben die ganz normalen Blei beziehungsweise AGM Lade Programme zu nehmen. Mit dem Lade Booster funktioniert das eben wie beschrieben einwandfrei, aber der Lader über Landstrumm gibt wie gesagt nur maximal 10 A ab, warum auch immer. Ich tippe mittlerweile auch darauf, dass das Ladegerät defekt ist.
Bitte jetzt nicht falsch verstehen. Ich dachte bis jetzt das es so was nicht gibt. Aber alle mal was neues. Die technologie bleibt nicht stehen. Sei doch so nett, und poste einen link, welcher Accu das ist. So kann ich mir ein Bild machen, was du da verbaut hast. Währe ein Weg dein Rätsel zu lösen. Franz Du hast also 3 dieser Akkus im parallel Betrieb, richtig :?: Und wie kalt war kalt als Du das Ladegerät angeschlossen hast, weil ja ein Akku braucht mindestens 10A um die Heizung anzuschmeissen. Die Frage nach kalt war wegen dem Text auf der verlinkten Seite zu : Wie verwendet man Renogy LiFePO4-Batterien richtig bei kaltem Wetter? Befolgen Sie die folgenden Tipps, um die beste Leistung Ihres Akkus bei Kälte zu erzielen: 1. Halten Sie sich an sichere Temperaturen: - Ladetemperaturbereich: -22°F bis 131°F (-30°C bis 55°C). Die Selbsterhitzung wird unter 5°C (41°F) aktiviert. - Entladetemperaturbereich: -20°C bis 60°C (-4°F bis 140°F). - Wenn die Umgebungstemperatur unter -20°C (-4°F) fällt, wird der Akku möglicherweise nicht richtig entladen. Vermeiden Sie nach Möglichkeit extrem niedrige Temperaturen. 2. Verwenden Sie die Selbsterhitzungsfunktion ordnungsgemäß: - Stellen Sie sicher, dass mindestens 10 A Ladestrom pro Akku für die Aktivierung zur Verfügung stehen. - Die Funktion schaltet sich automatisch unter 5°C (41°F) ein und stoppt bei 10°C (50°F). - Um eine optimale Leistung zu erzielen, sollten Sie den Akku nicht in Umgebungen einsetzen, in denen die Temperatur konstant unter -20°C (-4°F) liegt. 3. Vermeiden Sie Entladungen mit hoher Last: - Vermeiden Sie bei kalten Bedingungen nahe der Entladungsgrenze von -20°C (-4°F) den Anschluss von Geräten mit hoher Leistung. Dadurch wird verhindert, dass der Schutzmodus ausgelöst oder die Batterie beschädigt wird. 4. Sichere Lagerung: - Lagertemperaturbereich: 32°F bis 95°F (0°C bis 35°C). Vermeiden Sie es, den Akku über einen längeren Zeitraum extremer Kälte auszusetzen, da selbst bei einem Schutz gegen niedrige Temperaturen eine langfristige Aussetzung die Leistung beeinträchtigen kann. - Halten Sie den Akku bei langfristiger Lagerung bei einer Ladung von 30%-50% und laden Sie ihn alle 3-6 Monate auf, um seine Leistungsfähigkeit zu erhalten. 5. Regelmäßig inspizieren: - Überprüfen Sie den Akku auf physische Schäden und stellen Sie sicher, dass die Anschlüsse sauber und korrosionsfrei sind. - Überwachen Sie bei extremer Kälte regelmäßig die Batteriespannung und den Batteriestatus, um sicherzustellen, dass die Batterie in optimalem Betriebszustand bleibt. 3 Accus wären 30 A die das Ladegerät liefern muß damit sich die Accus erwärmen. Also passt da die Leistung des LG zu den Accus. Und jetzt eine spannende Frage. Wie hast du die 10 A Ladestrom gemessen. Woher kommt dieser Messwert. In deiner Beschreibung sind zu viele Lücken. Da kann man nix anfangen damit. Auch fehlt die Messung die ich dir vorgeschlagen habe und ein Foto von den Accus. Wo man die Verkabelung sieht. Also setze dich hin und beschreibe mal wie du das ganze Verkabelt hast und wie du mißt.
Diese Aussage ist irreführend. Da sind einfach Accus mit eingebauter Heizung. Sowas ähnliches wünschen die Gasversorger bei der herschenden Gasmangelkrise, selbstheizende Menschen. :mrgreen: :mrgreen: Franz Jetzt noch ein Punkt der mir eingefallen ist. Du hast 3 Accus. Bei aktivieren der Heizung wird der Ladekreis gespeert. Normalerweise ist es so, alles andere ergibt keinen Sinn. Aber es werden sicher nicht bei allen gleichzeitig der Ladestrom freigegeben. Also kommt es bei den Accus zu unterschiedlichen Ladeszuständen. Wie kontrolliest du, das alle Accus tatsächlich voll sind. Spannende Frage oder. Franz |
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