rtiker am 16 Feb 2026 13:33:36 Da über Pannenhilfe und Abschleppen auf französischen Autobahnen, speziell über die Preise, teilweise viel Unsicherheit herrscht gibt's hier --> Link die notwendigen Informationen. Auf französischen Autobahnen darf Pannenhilfe und Abschleppen nur von staatlich akkreditierten Unternehmen durchgeführt werden. Die Preise für diese Intervention sind staatlich gedeckelt und betragen 2026 für ein Fahrzeug <= 3,5 T was den Großteil der Wohnmobile betrifft. Abschleppen erfolgt bis zur nächsten Werkstatt meist der Werkstatt des Abschleppdienstes. Tagsüber = 151,51 € Wochenende, Feiertage und Nachts = 187,70 € Erschwerte Bedingungen* = 228,76 € *spezielle Handhabung, besondere Bergungsbedingungen, Betrieb unter extremen Bedingungen oder technische Anforderungen. Es ist empfehlenswert von der Bergesituation Fotos zu machen um eine eventuelle Mehrbelastung anfechten zu können. Im Fall einer Panne gilt auch auf französischen Autobahnen: Fahrzeug auf den Standstreifen, Warnblinkanlage einschalten, Warnweste anziehen, sich in Sicherheit bringen und über Notrufsäule oder 112 die Panne melden. Ich empfehle die 112 anzurufen da man nicht auf der Autobahn zur Notrufsäule laufen muss und dort auch fremdsprachige Hilfe angeboten wird wenn man kein Französisch spricht. In Frankreich ist es übrigens auf Autobahnen nicht verpflichtend ein Warndreieck aufzustellen um sich nicht in Gefahr zu begeben.
pwglobe am 16 Feb 2026 13:52:19 Ergänzend: die Absicherung der Gefahrenstelle übernimmt der Autobahndienst und die Polizei Auch für Wohnmobile von >3,5t sind die Preise gedeckelt.
Man sollte aber nicht direkt die 112 anrufen sondern zuerst die Versicherung vom Schutzbrief, erst mit dem ok kann man die 112 anrufen, andernfalls besteht das Risiko auf den Kosten sitzenzubleiben.
Wir hatten vor Jahren eine Panne noch mit dem Ducato 4,5t, da hat die Versicherung alles in die Wege geleitet, wir mussten uns um nichts kümmern.
WomoToureu am 16 Feb 2026 16:22:32 rtiker hat geschrieben:Im Fall einer Panne gilt auch auf französischen Autobahnen.... sich in Sicherheit bringen ...In Frankreich ist es übrigens auf Autobahnen nicht verpflichtend ein Warndreieck aufzustellen um sich nicht in Gefahr zu begeben.
Alle Insassen des Wohnmobils müssen bei einer Panne oder einem Unfall [url]außerhalb des Fahrzeugs[/url] eine Warnweste tragen und unverzüglich die Fahrbahn und den Standstreifen verlassen. Also vor verlassen des Wohnmobil Warnweste überstreifen oder beim AUsstieg und sofort runter von der Autobahn ( Ausnahme man ist auch einer Brücke oder ähnlichem ) Hier muss beachtet werden, Nicht nur privates abschleppen ist verboten, selbst eigene Pannenbeseitigung ist streng verboten. Alle Insassen müssen sich hinter der Leitplanke aufhalten, bis Hilfe eintrifft.
WomoToureu am 16 Feb 2026 16:47:09 rtiker hat geschrieben:Die Preise für diese Intervention sind staatlich gedeckelt und betragen 2026 für ein Fahrzeug <= 3,5 T was den Großteil der Wohnmobile betrifft..
Vieleicht könntest Du konkreter schreiben für welche Fahrzeuge die Preise gelten, denn die Preise gelten für Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse (MAM) (*) größer als 1,8 t und kleiner als 3,5 t. So auf allen offiziellen Seiten z.B. --> LinkSoweit ich weiß sind Wohnmobile mit 3,5 t nicht in diesem Tarif enthalten ! Das heißt bis auf ein Teil kleinerer Wohnmobil ( Kastenwagen ) die jedoch auch oft mit 3,5 t zugelassen sind, gilt der Tarif nicht.
RaGu am 16 Feb 2026 17:31:48 WomoToureu hat geschrieben:Soweit ich weiß sind Wohnmobile mit 3,5 t nicht in diesem Tarif enthalten ! Das heißt bis auf ein Teil kleinerer Wohnmobil ( Kastenwagen ) die jedoch auch oft mit 3,5 t zugelassen sind, gilt der Tarif nicht.
So auch meine Information... Quelle: --> LinkZitat: "186,72 € für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 1,8 Tonnen und weniger als 3,5 Tonnen". Mein TI hat exakt 3500kg lt Papieren (max. Gesamtgewicht). Somit fällt er wie wohl nahezu alle (kleinen) TIs und VIs NICHT unter diese "Deckelung". In anderen Publikationen wird für Frankreich immer von 3,49To max. bzw. (s. obigen Link) von UNTER 3500 kg. gesprochen. Auch hier ( --> Link) wird es so bestätigt. Also eine u.U. böse Falle für 3,5 Tonner bei Panne.
rtiker am 16 Feb 2026 18:46:17 Im von mir verlinkten Beitrag sind folgende Preise und Gewichte (<= 3,5 t) genannt:
Forfait jour 2026 151,51 EUR Véhicule <= 3,5 t sur autoroute/voie express.
Forfait nuit 2026 187,70 EUR Nuit, week-end et jours fériés (<= 3,5 t).
Opération majorée 228,76 EUR Mise en sécurité/opération complexe (<= 3,5 t).
ulimm am 16 Feb 2026 18:47:29 WomoToureu hat geschrieben:Alle Insassen müssen sich hinter der Leitplanke aufhalten, bis Hilfe eintrifft.
Und was kostet es wenn nicht? Bei Starkregen oder ähnlichem würde ich mich nicht ins Wetter stellen. OK, kostet dann vielleicht das Leben, wenn einer draufcrasht - aber Lungenentzündung kann das auch.
Ticontrol am 16 Feb 2026 18:55:00 Hast Du keine Schlechtwetterkleidung an Bord?
Gruß Ticontrol
WomoToureu am 16 Feb 2026 19:04:43 Wir haben eine 3 x 4 m Plane unter dem Lattenrost eines Bett, sowie eine helle Taschenlampe. Es geht darum, dass man informiert, dass jeder weiß wie die Vorschriften sind, wer was im EInzelfall macht ist eine andere Sache.
ulimm am 16 Feb 2026 19:35:14 Ticontrol hat geschrieben:Hast Du keine Schlechtwetterkleidung an Bord?
Wir fahren in den Sommermonaten. Ausser einem Regenparker ist da nichts dabei. Aber der ist vielleicht für maximal 1/2 Stunde gut. Und wenns nicht nur regnet sondern auch noch kalt ist...... Aber wie womotoureu schrieb: Es geht ja nur um die Info. Dafür danke.
heiner57 am 16 Feb 2026 19:49:54 Hallo zusammen,
mit Interesse lese ich diesen Threat. Respekt an die "Mitschreiber"; alles im Gegensatz zu andern Themen sehr kultiviert und sachlich.
Als ich ( vor langer Zeit) mit nem T2 Helsinki mehrfach durch F gefahren bin, habe ich mir zum Thema keine Gedanken gemacht.
Falls ich etwas überlesen habe:
Frage: Diese "gedeckelten" Kosten für "Pannenhilfe" bezw. Abschleppen/ Transport gelten die jetzt nur für WOMO bis [b]3499 KG ?[/b] Kann dann bei einem eingetragenem zGG von 3500Kg der "Pannenhelfer/ Abschlepper" höhere Preise verlangen ?
Gibt es dazu eine seriöse Quelle ?
VG aus zZ Bochum
Heinrich
WomoToureu am 16 Feb 2026 20:21:59 ulimm hat geschrieben:Wir fahren in den Sommermonaten. Ausser einem Regenparker ist da nichts dabei. Aber der ist vielleicht für maximal 1/2 Stunde gut. Und wenns nicht nur regnet sondern auch noch kalt ist......Aber wie womotoureu schrieb: Es geht ja nur um die Info. Dafür danke.
Das ist so wie Du schreibst, daher haben wir ja auch eine "Allwetterplane" für 20 € unter einer Matraze gepackt, denn auch in Spanien gilt, raus aus dem Fahrzeug und weg vom fließenden Verkehr. Da sollte man gegen starkem Wind, Regen, Sandsturm usw. schon so eine Plane haben unter der man sich verkriechen kann. Pullover, warme Kleidung etc. hat doch wohl jeder im Wohnmobil und greift sich diese schnell beim verlassen.
rtiker am 16 Feb 2026 20:25:31 heiner57 hat geschrieben:...Kann dann bei einem eingetragenem zGG von 3500Kg der "Pannenhelfer/ Abschlepper" höhere Preise verlangen ? Gibt es dazu eine seriöse Quelle ?
Die Preise auf Autobahnen sind bis einschließlich 3,5 t gedeckelt. Letztendlich hat Mann bzw Frau sowieso keine Möglichkeit einen Pannendienst auszuwählen. Da kommt nur der welcher auf diesem Autobahnabschnitt eine Lizenz hat Hier die deutsche Übersetzung einer französischen Textstelle: Die Kosten für das Abschleppen eines Wohnmobils variieren in der Regel zwischen 150 € und über 500 €, abhängig vom Gewicht (oft über 3,5 Tonnen), der Entfernung und dem Ort der Panne. Auf Autobahnen sind die Tarife festgelegt (eine Pauschale von ca. 150–200 € für kurze Strecken), während die Preise abseits der Straße vom jeweiligen Anbieter abhängen. Autobahntarife (festgelegt): Für ein Fahrzeug mit einem Gewicht zwischen 1,8 und 3,5 Tonnen kostet das Abschleppen auf der Autobahn in der Regel zwischen 150 € und 160 € für Pannenhilfe vor Ort oder innerhalb von 5 km. Preisfaktoren: Die Kosten steigen mit dem Fahrzeuggewicht, der gefahrenen Kilometerzahl (oft 1–2 € pro zusätzlichem Kilometer) und den Nacht-/Wochenendtarifen. Beispiele für Kosten (abseits der Straße): < 10 km: Ca. 115 € – 175 € 20–50 km: Ca. 165 € – 315 € > 100 km: Kann 340 € – 490 € übersteigen. Pannenhilfe: Sehr empfehlenswert. Le tarif de remorquage d'un camping-car varie généralement entre 150 € et plus de 500 €, fortement influencé par le poids (souvent > 3,5t), la distance et le lieu de la panne. Sur autoroute, les tarifs sont réglementés (forfait autour de 150-200 € pour des distances courtes), tandis que hors autoroute, les prix dépendent du prestataire. Tarifs autoroutiers (réglementés) : Pour un véhicule de 1,8t à 3,5t, le remorquage sur autoroute coûte généralement entre 150 € et 160 € pour un dépannage sur place ou un remorquage à moins de 5 km. Facteurs de prix : Le coût augmente avec le poids du véhicule, le kilométrage (souvent 1 à 2 € par km supplémentaire) et les tarifs de nuit/week-end. Exemples de coûts (hors autoroute) : < 10 km : Environ 115 € - 175 €. 20-50 km : Environ 165 € - 315 €. > 100 km : Peut dépasser 340 € - 490 €. Assistance : Il est fortement renseigné
WomoToureu am 16 Feb 2026 20:26:23 heiner57 hat geschrieben:Frage: Diese "gedeckelten" Kosten für "Pannenhilfe" bezw. Abschleppen/ Transport gelten die jetzt nur für WOMO bis [b]3499 KG ?[/b] Kann dann bei einem eingetragenem zGG von 3500Kg der "Pannenhelfer/ Abschlepper" höhere Preise verlangen ?
So ist es, meines Wissens kommt bei Anhängerfahrzeugen noch weitere Kostenbausteine dazu. Ich hörte vielfach das man zwischen 1.000 und 2.000 € rechnen muss, da meist eine Pannenhilfe vor Ort versucht wurde ( die ein Baustein ist ) dann kommt das Abschleppen von der Autobahn, dann ein weiterer wenn eine etwas entferne Werkstatt etc. angefahren werden muss. Diese Bausteine sind meines Wissens bereits bei 3,5 t nicht mehr gedeckelt. Ich hatte mehrere Links gesetzt, auf offiziellen Webseiten.
RaGu am 16 Feb 2026 20:37:44 rtiker hat geschrieben:Die Preise auf Autobahnen sind bis einschließlich 3,5 t gedeckelt. Hier die deutsche Übersetzung einer französischen Textstelle:
Was ist deine Quelle... Das Problem ist dein Wörtchen "einschließlich". Ich habe u.a. folgende Quelle: ( --> Link) Diese Quelle ist die offizielle Referenz der französischen Regierung (Service Public) und damit die höchstmögliche Autorität für dieses Thema. Dort steht: 151,00 € pour les véhicules dont le poids est inférieur ou égal à 1,8 tonne ; 186,72 € pour les véhicules dont le poids total est supérieur à 1,8 tonne et inférieur à 3,5 tonnes. Übersetzung: 151,00 € für Fahrzeuge mit einem Gewicht von weniger als oder gleich 1,8 Tonnen; 186,72 € für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von über 1,8 Tonnen und unter 3,5 Tonnen. Und das entscheidende Wort ist: UNTER 3,5 Tonnen
Kuhtreiber am 16 Feb 2026 20:40:27 Wenn man bei Google nachschaut findet man immer nur bis 3,5t und ab 3,5t. Ich sehe da keine höheren Kosten als mit 3,49t.
Jagstcamp-Widdern am 16 Feb 2026 21:06:48 ihr seid doch bestimmt mitglied beim gelben riesen.
fragt doch da mal an!
allesbleibtgut hartmut
rainerausbochum am 16 Feb 2026 22:50:35 Moin und DANKE für Eure Info,Rainer
WomoToureu am 16 Feb 2026 23:22:31 rainerausbochum hat geschrieben:Moin und DANKE für Eure Info,Rainer
War uns eine Ehre, Gruß Ulrich aus Bochum RaGu hat geschrieben:Und das entscheidende Wort ist: UNTER 3,5 Tonnen
Genau so ist es leider, darum haben viele Wohnmobile rein zufällig 3,49 t zul GG oder so etwas auf jeden ganz knapp unter 3,5 t ..... :D
pwglobe am 17 Feb 2026 08:54:10 Hallo, den Abschlepper hat damals der Fahrzeugschein nicht interessiert, da die Abwicklung über den Schutzbrief lief habe ich allerdings auch nie eine Rechnung gesehen. Da französische Wohnmobile zwar <3,5t zugelassen sind aber in der Regel mindestens 4t wiegen, ist der Eintrag im Schein sowieso egal.
cbra am 17 Feb 2026 10:17:39 ich mach mir da ehrlicherweise nicht allzuviele gedanken wir haben seit jahrzehnten bei der versicherung einen europaweiten pannendienst inkludiert mit dem vorgänger Womo haben wir das zweimal in anspruch genommen - jedesmal ausland, einmal südfrankreich reifenpanne, einmal bayern kupplungsproblem versicherung angerufen - pannendienst kam, problem wurde gelöst. beim kupplungsproblem war absehbar dass es ums abschleppen geht, da war die angabe der fahrzeughöhe (3,45) sehr wichtig, weil das mit vielen abschleppautos nicht geht - und wenn man nur angibt "unter 3,5t" kommt das dann verständlicherweise leicht zu problemchen. am neuen womo hatten wir das thema zweimal - reiifenpanne - jeweils schraube eingefahren einmalö am CP - der dienst hat einen reifenhändler geschickt, der hat das rad mitgenommen und repariert wieder geliefert. Rechnung haben wir niemals präsentiert bekommen in AUT war die asfinag schneller da als wir hätten wen anrufen können - der hat die stelle abgesichert und wir haben das rad schnell gemeinsam gegen das reserverad getauscht
|
|