Andre1 am 15 Mär 2026 12:24:27 --> LinkGuten Tag liebe Wohnmobil-Faherer, Hier gibt es eine Petition, die ich euch ans Herz legen möchte. --> LinkViele Grüße Andre So lautet die Petition: Bürokratie abbauen: EU-Führerscheinregelung für Wohnmobile über 3,5toDas ProblemIch bitte den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung, die neue EU-Führerscheinrichtlinie bezüglich des Führens von Wohnmobilen über 3,5 t mit der Führerscheinklasse B ohne zusätzliche nationale Sonderregelungen, Schulungen oder Zusatzprüfungen umzusetzen. Die Richtlinie verfolgt das Ziel, den Zugang zu Wohnmobilen moderner Bauart zu erleichtern und unnötige Hürden abzubauen. Viele Fahrzeuge überschreiten heute allein aufgrund von Sicherheitsausstattung, Batterietechnik, Komfortausstattung oder zusätzlicher Zuladung die Grenze von 3,5 t, obwohl sie in Größe, Fahreigenschaften und Nutzung mit klassischen Wohnmobilen vergleichbar sind. Dabei ist wichtig zu berücksichtigen, dass ein zulässiges Gesamtgewicht von über 3,5 t in der Regel nicht mit größeren Fahrzeugabmessungen einhergeht. Länge, Breite und Höhe moderner Wohnmobile unterscheiden sich häufig kaum von vergleichbaren Fahrzeugen unterhalb der 3,5-t-Grenze. Das höhere Gewicht resultiert meist aus technischer Ausstattung, Sicherheitsreserven, zusätzlicher Zuladung oder nachhaltigen Antriebskomponenten – nicht aus einer größeren oder schwerer zu beherrschenden Fahrzeugklasse. Sollte Deutschland bei der Umsetzung zusätzliche Schulungen, Zusatzführerscheine oder bürokratische Sonderanforderungen einführen, würde dies das Ziel der europäischen Regelung konterkarieren und zu unnötiger Bürokratie führen. Gerade im Bereich der Freizeitmobilität ist eine einheitliche, einfache und verständliche Regelung wichtig. Zusätzliche nationale Hürden würden: Bürokratie für Bürgerinnen und Bürger erhöhen zusätzliche Kosten verursachen die europäische Harmonisierung unterlaufen gegenüber anderen EU-Ländern zu Wettbewerbsnachteilen führen Darüber hinaus sprechen weitere wichtige Gründe für eine unbürokratische Umsetzung: Realistische Gewichtsgrenze: Die Grenze von 3,5 t stammt aus einer Zeit deutlich leichterer Fahrzeuge. Moderne Wohnmobile überschreiten diese Grenze häufig allein durch Sicherheitsausstattung, größere Batterien oder zulässige Zuladung – nicht durch höhere Komplexität beim Fahren. Förderung klimafreundlicher Technologien: Elektrifizierte Antriebe und größere Batteriesysteme erhöhen das Fahrzeuggewicht. Eine starre oder bürokratische Führerscheinregelung könnte die Einführung klimafreundlicher Technologien im Freizeitfahrzeugbereich unnötig erschweren. Bestehende nationale Ungleichbehandlung: In Deutschland dürfen Inhaber älterer Führerscheine der Klasse 3 weiterhin Fahrzeuge bis 7,5 t führen. Eine zusätzliche Schulungspflicht für moderne Wohnmobile knapp über 3,5 t würde daher zu einer sachlich kaum nachvollziehbaren Ungleichbehandlung zwischen verschiedenen Führerscheinjahrgängen führen. Bürokratieabbau durch Eigenverantwortung: Eine moderne Verkehrspolitik sollte stärker auf die Selbstverantwortung und Umsicht der Bürgerinnen und Bürger setzen, anstatt zusätzliche formale Nachweise und Schulungen vorzuschreiben. Fahrzeugführer sind bereits heute verpflichtet, ein Fahrzeug nur dann zu führen, wenn sie sich dazu in der Lage fühlen. Diese Eigenverantwortung hat sich im Straßenverkehr grundsätzlich bewährt und sollte auch bei Wohnmobilen gelten. Stärkung des Tourismusstandorts Deutschland: Wohnmobilreisen sind ein wichtiger Bestandteil des Inlandstourismus. Unkomplizierte und europaweit vergleichbare Regelungen fördern den Tourismus und die wirtschaftliche Aktivität in vielen Regionen. Moderne Wohnmobile sind zudem mit Assistenzsystemen ausgestattet, die das Fahren sicherer machen. ForderungDie Bundesregierung wird aufgefordert, die EU-Richtlinie zur Führerscheinklasse B für Wohnmobile über 3,5 t eins zu eins in nationales Recht zu übernehmen, keine zusätzlichen Schulungen, Prüfungen oder Zusatzführerscheine einzuführen, damit einen Beitrag zum Bürokratieabbau und zur europäischen Harmonisierung zu leisten.
Jagstcamp-Widdern am 15 Mär 2026 15:10:29 und in 3 jahren dann 5 to oder so?
Pechvogel am 15 Mär 2026 15:20:01 Und warum „nur“ Womos? Was ist mit dem selbstausgebauten, elektrischen Kasten der keine Womo-Zulassung hat? Und dann nur ab Baujahr 2026 oder auch Bestandsfahrzeuge? So’n Düdo Baujahr 1995?? Oder Krankenwagen, Feuerwehr,….
Und wie läuft das dann mit Anhänger? 4,25t plus 750kg Anhänger oder ohne? :gruebel:
Grüße Dirk
WoMoNK19 am 15 Mär 2026 15:25:00 Hallo, Andre1 hat geschrieben:.... Bürokratieabbau durch Eigenverantwortung: Eine moderne Verkehrspolitik sollte stärker auf die Selbstverantwortung und Umsicht der Bürgerinnen und Bürger setzen, anstatt zusätzliche formale Nachweise und Schulungen vorzuschreiben. ....
wenn ich mir anschaue, wie mache Leute auf der Straße unterwegs sind und welche " eigenen Verkehrsregeln" die kennen oder anwenden, dann hoffe ich intsändig, dass das autonome fahren möglichst Morgen schon kommt. Weil Eigenverantwortung bei Fahren - davon sehe ich leider genügend jeden Tag auf der Straße - wird genau zu einem führen: die Schilder und allgemeinen Vorschriften interessieren dann genau keinen mehr, jeder fährt so wie er das für richtig erachtet und zur allgemeinen Verkehrsicherheit trägt das keineswegs bei. Die Anzahl der Verkehrsunfälle ist seit 2000 von 2,35 Mio auf 2025 2,5 Mio angestiegen. Das spricht nicht unbedingt dafür den Verkehsteilnehmern ein Mehr an Eigenverantwortung zu gewähren. WoMo NK19
zyklotrop88 am 15 Mär 2026 16:33:53 Noch mehr Sinn macht es, meiner Meinung nach, nicht die erlaube 3 Jahresfrist bis zum letzten Tag auszusitzen, sonder zeitnah umzusetzen. Es muss gemacht werden, warum dann nicht sofort?
Trouw am 15 Mär 2026 17:38:39 WoMoNK19 hat geschrieben:Weil Eigenverantwortung bei Fahren - davon sehe ich leider genügend jeden Tag auf der Straße - wird genau zu einem führen: die Schilder und allgemeinen Vorschriften interessieren dann genau keinen mehr, jeder fährt so wie er das für richtig erachtet und zur allgemeinen Verkehrsicherheit trägt das keineswegs bei.
...und was genau ist dein Lösungsvorschlag? Wieso interessiert das "genau keinem" mehr, wieso fährt "jeder" wie er es für richtig erachtet? Alle haben irgendwann eine Ausbildung für die Fahrerlaubnis gehabt. Trotzdem gibt es einige, die sich tatsächlich nicht immer an die Vorschriften halten. Wieso soll das jetzt mehr werden, wenn man die Grenze von 3,5 t zGG aufhebt? Du beschreibst hier eine Apokalypse, die es so nicht geben wird.
Ahorne7500 am 15 Mär 2026 23:58:49 Andre1 hat geschrieben: So lautet die Petition:
Bürokratie abbauen: ...
Hallo, Also unter wirklichem Bürokratieabbau würde ich verstehen In Deutschland bleibt Klasse B, wie es ist. Basta! Dann gibt es auch keinen Streit über Bedingungen usw. .......
Luppo am 16 Mär 2026 00:46:01 Ich brauche das nicht, habe den alten Dreier. Viel wichtiger wäre es, auch in der StVO die Werte anzupassen und bei der Maut in europäischen Ländern eine Anhebung der Gewichte zu erreichen.
pwglobe am 16 Mär 2026 08:12:45 Da viele schon mit einem <3,5t Wohnmobil überfordert sind und die Abmessungen nicht einschätzen können, bin ich gegen diese Regelung. Vielmehr sollte der Führerschein auch an die Abmessung des Fahrzeugs gekoppelt werden. Einen C1 Führerschein zu machen schadet nicht.
kamann am 16 Mär 2026 10:27:31 Hallo; mir reicht mein alter 3+1 FS, der einem erweitertem Klasse 4 Traktorschein entspricht. Das war der schwierigste Part; mit 14 J mit einem Schlepper und 2 Auflaufgebremsten Anhängern durch die Dörfer zu fahren..... PS; die neueren Traktoren mit 40 km/h und XX PS sind in menem Alter für mich ein NIGO So long KH
hampshire am 16 Mär 2026 10:29:27 Ich fordere dazu auf, diese Petition NICHT zu unterschreiben.
Grund:
Die Petition suggeriert, dass es Hindernisse in der Umsetzung der EU-Regelung ins nationale Recht in Deutschland gäbe. Das ist nicht der Fall. Gegen die Umsetzung ins Nationale Recht gibt es keinen Widerstand.
Die EU-Regelung, um die es geht, tritt erst am 26.11.2026 inkraft. Die Mitgliedsstaten haben bis zum 26.11.2028 Zeit, sie in nationales Recht umzusetzen. Zum 26.11.2029 soll die Regelung überall in der EU Anwendung finden.
Da fordern Leute „Bürokratieabbau“ und erzeugen Verwaltungsaufwand ohne irgendeinen erkennbaren Nutzen. Die Umsetzung kommt. Irgendwelche Abteilungen müssen eine Forderung, die sich in Umsetzung befindnet auch noch zusätzlich bearbeiten, da es eine völlig redundante Petition dazu gibt.
Ds kostet nur Geld und bringt genau nichts.
hampshire am 16 Mär 2026 10:29:55 hampshire hat geschrieben:Ich fordere dazu auf, diese Petition NICHT zu unterschreiben.
Grund:
Die Petition suggeriert, dass es Hindernisse in der Umsetzung der EU-Regelung ins nationale Recht in Deutschland gäbe. Das ist nicht der Fall. Gegen die Umsetzung ins Nationale Recht gibt es keinen Widerstand.
Die EU-Regelung, um die es geht, tritt erst am 26.11.2026 inkraft. Die Mitgliedsstaten haben bis zum 26.11.2028 Zeit, sie in nationales Recht umzusetzen. Zum 26.11.2029 soll die Regelung überall in der EU Anwendung finden.
Da fordern Leute „Bürokratieabbau“ und erzeugen Verwaltungsaufwand ohne irgendeinen erkennbaren Nutzen. Die Umsetzung kommt. Irgendwelche Abteilungen müssen eine Forderung, die sich in Umsetzung befindnet auch noch zusätzlich bearbeiten, da es eine völlig redundante Petition dazu gibt.
Das kostet nur Geld und bringt genau nichts.
cbra am 16 Mär 2026 10:32:38 Finde die Petition (laut eingangsthread) geht in die falsche richtung
führerschein kann und soll jeder machen für das was er braucht, die "alten" haben eh bestandsschutz und der führerschein löst das 3,5t thema ja nicht
da gehts um einfahrtverbote, mautsysteme, wechselkennzeichen, tempolimits etc.
entweder schafft es die EU das insgesamt zu ändern, also prinzipiell 4,25 elektrisch ist das neue 3,5t um jedem 750kg akku zu ermöglichen - oder es wird alles nur schlimmer.
für eine kleine gruppe die national sehr begrenzt ist halte ich solche gesetzesänderung für kontraproduktiv und ressourcenverschwendung
Ahorne7500 am 16 Mär 2026 16:42:21 Hallo, worum geht es eigentlich? Es gibt Kfz und Wohnmobile, die wiegen bis oder über 3,5t. Jeder kann und darf jedes dieser Fahrzeuge fahren, wenn er denn die dazu erforderliche Fahrerlaubnis hat. Wo ist also das Problem? Wir alle (mich eingeschlossen) haben immer größere Erwartungen und Wünsche an unsere Fahrzeuge. Die Verkäufer und Hersteller bedienen gern diese unsere Nachfrage. Und nun, wo das Fahrzeug (zu) schwer ist, kommt das große Gejammer und die Forderung nach einer Gesetzesänderung. Für mich ist das vergleichbar mit dieser Situation: Ich kaufe mir einen 15-Sitzer und erwarte, dass nur für mich oder meine Interessengruppe der Personenbeförderungsschein nicht mehr zwingend vorgeschrieben ist. Weil ich aus 1000 Gründen genötigt werde, diese Sitzplatzanzahl zu haben und auch nutzen zu müssen. Werdet doch mal wach! Das ab 3,5t andere Bedingungen in der StVO sind, das ist nun mal so. Überholverbot, 100 km/h, höhere Strafen usw. Alle diese Vorschriften haben eine Begründung! Wollt ihr von einem 5,5t – Sprinter mit 160 km/h gefahren von einem Führerscheinneuling überholt/überrollt werden. Jede Änderung und Erweiterung der Vorschriften wird gefolgt von weiteren Ausnahmen und Einschränkungen. Ich denke es geht angeblich (auch) um Bürokratieabbau. Also, hört auf mit dem High-Level-Gejammer, verhaltet euch entsprechend oder macht den entsprechenden Führerschein oder die entsprechende Auflastung. Und wenn es WIRKLICH um das mehrGewicht der Akkus in möglichen E-Autos geht ... dann, dann fühlt euch von deisem meinem Text bitte NICHT angesprochen. So, das musste mal raus, jetzt könnt ihr über mich herfallen. .
Joachim260 am 16 Mär 2026 17:03:09 Und was ist jetzt der Unterschied zwischne einem 5 Tonner als Womo und einem 5 Tonner ale E-Mobil? Gelten da andere physikalische Gesetze? Gruß Joachim
Ahorne7500 am 16 Mär 2026 18:25:20 Hallo Joachim,
natürlich nicht !!!
Ich wollte diesen meinen Post nur trennen vom allgemeinen Wunsch '3,5t-Wohnmobile müssen mehr wiegen dürfen' und den Bestrebungen, 3,5t für E-Fahrzeuge aufzuweichen um das Gewicht der Akkus.
Du hast Recht !!! .
Jobelix am 16 Mär 2026 18:45:14 Joachim260 hat geschrieben:Und was ist jetzt der Unterschied zwischne einem 5 Tonner als Womo und einem 5 Tonner ale E-Mobil? Gelten da andere physikalische Gesetze?
Gruß Joachim
Andere gibt's physikalische Gesetze natürlich nicht Aber fahrsicherer werden sie schon bauartbedingt sein z.B. durch niedrigen Schwerpunkt und serienmäßigen "Retarder" (Rekuperation)
Ticontrol am 16 Mär 2026 19:11:12 Ein Retarder ist eine elektrische Getriebebremse, was der mit Rekuperation zu tun haben soll,erschließt sich mir nicht,wohin soll er denn den Strom rekuperieren? So etwas geht bei Elektroloks.
Gruß Ticontrol
DonCarlos1962 am 16 Mär 2026 20:10:33 Ich halte es wie Max und CBRA.
3,5 Tonnen für die Verbrenner, 4,25 Tonnen für die Stromer, damit die Batterie unter kommen kann und wir endlich mehr Elektromobilität bekommen.
Darüber hinaus kann´s bleiben wie es ist. Wer mehr als die dreieinhalb Tonnen braucht kann ja den Führerschein dafür machen.
LG Carsten
Pechvogel am 16 Mär 2026 20:23:29 DonCarlos1962 hat geschrieben:… 3,5 Tonnen für die Verbrenner, 4,25 Tonnen für die Stromer, damit die Batterie unter kommen kann…
Und 3,85t für Hybrid?!!? Grüße Dirk
zyklotrop88 am 16 Mär 2026 23:16:15 DonCarlos1962 hat geschrieben:Ich halte es wie Max und CBRA.
3,5 Tonnen für die Verbrenner, 4,25 Tonnen für die Stromer, damit die Batterie unter kommen kann und wir endlich mehr Elektromobilität bekommen.
Darüber hinaus kann´s bleiben wie es ist. Wer mehr als die dreieinhalb Tonnen braucht kann ja den Führerschein dafür machen.
LG Carsten
Dann ist es ja gut, dass es nicht nach euch geht. Die betroffenen Fahrzeuge stehen ja schon fest, es geht ja nur noch darum, wie die Freigabe erhalten wird. Also, OB ist geklart, WAS ist geklärt, WANN ist noch nicht genau geklärt, nur noch das WIE muss letztendlich fixiert werden.
Ahorne7500 am 16 Mär 2026 23:40:36 zyklotrop88 hat geschrieben: ... nur noch das WIE muss letztendlich fixiert werden.
Hallo, Genau das ist der Beitrag zum überall gewünschten Bürokratieabbau. .
fomo am 17 Mär 2026 08:49:44 pwglobe hat geschrieben:Da viele schon mit einem <3,5t Wohnmobil überfordert sind und die Abmessungen nicht einschätzen können, bin ich gegen diese Regelung. Vielmehr sollte der Führerschein auch an die Abmessung des Fahrzeugs gekoppelt werden. Einen C1 Führerschein zu machen schadet nicht.
So sehe ich das auch. Ich würde sogar noch weiter gehen: Fahrerlaubnisklasse B (PKW-Klasse): - 2,8t max. zulässiges Gesamtgewicht - 6m max. Länge - 2m max. Breite (gern darf das Fajrzeug durch Spiegel breiter werden) - 2m max. Höhe - keine Anhänger Für die Fahrerlaubnisklassen C und C1 gibt es auch Mindestanforderungen an tatsächliche Masse (in Tonnen), und Maße (in Metern) in der Ausbildung. Im Gegenzug sollten dann die Erweiterungen leichter zu erlangen sein. Das könnte dann analog zur Erweiterung B96 (über den Sinn dieser Regelung schreibe ich hier nichts) durch entsprechende Schulungen in z.B. einer Fahrschule umgesetzt werden. Hinweis: Die Klasse 3 war auch erst ab ca. 1960 bis 7,5t ausgeweitet worden, davor waren es 3,5t. Diese Aufweitung wurde 1999 dann zum Glück wieder zurückgenommen.
wurzelseppel am 17 Mär 2026 08:59:37 Die Petition widerspricht sich aus meiner Sicht selbst.
Für konventionelle Antriebe gibt die neue EU-Richtline den Nationalstaaten zwingend eine Prüfung und/oder Schulung vor.
Da erscheint es doch etwas unlogisch, gleichzeitig eine 1:1-Umsetzung und eine Umsetzung ohne Prüfung/Schulung zu fordern.
Grüße
cbra am 17 Mär 2026 10:13:14 DonCarlos1962 hat geschrieben:Ich halte es wie Max und CBRA.
3,5 Tonnen für die Verbrenner, 4,25 Tonnen für die Stromer, damit die Batterie unter kommen kann und wir endlich mehr Elektromobilität bekommen.
Darüber hinaus kann´s bleiben wie es ist. Wer mehr als die dreieinhalb Tonnen braucht kann ja den Führerschein dafür machen.
LG Carsten
zyklotrop88 hat geschrieben:Dann ist es ja gut, dass es nicht nach euch geht. Die betroffenen Fahrzeuge stehen ja schon fest, es geht ja nur noch darum, wie die Freigabe erhalten wird. Also, OB ist geklart, WAS ist geklärt, WANN ist noch nicht genau geklärt, nur noch das WIE muss letztendlich fixiert werden.
Es geht nicht nach "uns" 4,25 statt 3,5 bei vollelektrisch ist in österreich schon umgesetzt und ist für den rest der EU auch schon festgelegt - da braucht keiner eine petition um irgendwas zu regeln. und leider geht es bei der regelung - und noch schlimmer bei der petition - halt nur um den führerschein. das finde ich kontraproduktiv - jeder kann jeden schein machen - ggf diskutiern man preise bei der ausbildung oder so. was aber vergessen wurde ist haufenweise andere regelungen die die 3,5t grenze betreffend - einfahrverbote, tempolimits, wechselkennzeichen (zumindest in AUT kann man die sehr guten Wechselkennzeichen nur bis 3,5t nutzen - mal als ein praxisbeispiel) - Mautregelungen haufenweise mautboxen/Tarifsysteme sind über 3,5t anders ausgelegt und ggf schwieriger abzuwickeln ( z.b. telepass in ITA, digitale vignette in AUT) das erscheint mir insgesamt wenig europäisch, wenig durchdacht und könnte besser und einfacher gehen.
Pechvogel am 17 Mär 2026 10:28:12 cbra hat geschrieben:… was aber vergessen wurde ist haufenweise andere regelungen die die 3,5t grenze betreffend - einfahrverbote, tempolimits,...
Wurde das vergessen? :gruebel: Es gibt z.B. Brücken ( und auch Straßen … ) die sind für max 3,5t konstruiert und gebaut. Selbst parken auf Gehwegen ist, wo es erlaubt ist, nur für Fahrzeuge bis 2,8t erlaubt weil „der Untergrund“ teilweise nicht mehr hergibt. Und auch bei den Tempolimits geht es um die Masse die mit einer bestimmten Gesxhwindigkeit ( = Energie ) unterwegs ist. Wenn man nun diese Grenze bei 3,5t gesetzt hat dann hat man die gesetzt. Klar könnte man die, für alle Verkehrsteilnehmer, anheben auf z.B. 4,5t aber da steckt dann auch mehr an ( Zerstörungs- ) Energie drin. Grüße Dirk
wurzelseppel am 17 Mär 2026 10:41:57 Diese 3,5t Grenze findet man auch bei einigen Nebenstrecken in Frankreich. Sind da auch immer froh, dass wir unter 3,5t liegen. Spart ungewollte Umwege oder Mautstrecken.
Grüße
rkopka am 17 Mär 2026 11:51:35 Luppo hat geschrieben:Viel wichtiger wäre es, auch in der StVO die Werte anzupassen und bei der Maut in europäischen Ländern eine Anhebung der Gewichte zu erreichen.
Die Mautgesellschaften sind aber alle eigenständig und nur teilweise oder gar nicht unter staatlicher Kontrolle und haben jeweils ihre Klassen und kein Interesse hier etwas zu ändern, was auch in allen Dokumenten und Systemen nachzuziehen wäre und sie so zweimal Geld kostet. Außerdem ist die Begründung für die Kosten oft die Belastung der Straßen, und die wird nicht weniger mit einem anderen Führerschein. Eher kritisch sehe ich hier die Maut nach dem technischen zul. Gewicht, statt nach dem HzGG. D.h. für etwas zahlen, das das Fahrzeug zwar kann, aber gar nicht erst darf. Das wäre wie eine Abgabe auf die technisch mögliche Geschwindigkeit in Österreich (und den meisten anderen Ländern), obwohl man die sowieso nicht fahren darf. RK
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