Fakt ist, die Brücke muß entspr. der Doku (S.11 und Folgende) gesetzt werden.
Bei mehreren Verbrauchern im Ausgang steckt man den Stecker der Zuleitung in die Dose und führt die Leitung über einen RCBO ganz normal weiter.
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Fakt ist, die Brücke muß entspr. der Doku (S.11 und Folgende) gesetzt werden. Bei mehreren Verbrauchern im Ausgang steckt man den Stecker der Zuleitung in die Dose und führt die Leitung über einen RCBO ganz normal weiter. Das Gehäuse braucht einen Potentialausgleich. Das heisst, ein Kabel (idealerweise grün/gelb) an die Gehäuseschraube und einem Massepunkt. Das kann auch ein Karosserieteil sein oder Batterie-Minus, und das Kabel bitte 1,5 qmm. Die Querschnitte, mit denen du da versuchst rumzumachen, sind für eine Blitzschutzerdung gedacht. Das ist im Womo weder sinnvoll noch zweckmässig. Gruss Manfred
Der Hinweis der befindet sich schon auf Seite 7, siehe Bild auch mit dem Hinweis, das es auf Seite 21 weiter geht. Das das mit dem setzen der Brücke Fakt ist, das sehe ich anderster, da er nur sein Boschnetzteil für sein E-Bike (mit dem Euro 4 Stecker) daran anschließen will. Und nicht, das hat der TE ausdrücklich geschrieben, mehrere Verbraucher und schon gar nicht das ganze Wohnmobil etc. Deswegen kann er auch m.M. nach auf das ganze RCBO und Getöns verzichten. Lediglich das PE Kabel könnte er auf Karosserie legen. Hinweise zur Dimensionierung steht auch oben im Bild. Gruß Uwe Servus, ein Mehrfachverteiler ist schnell eingesteckt, somit ist man dann auf alle Fälle im Rennen! Auch sind einige Geräte wie diverse Lader mit SKL 1 sowie billige oder fehlerhafte USB Lader bei "falschem Anschluß" (die Schukosteckvorrichtung ist nicht gepolt wie bspw. schweizer, französischer oder englische Stecker) gegen PE durchgängig. Szenarien welche den sogenannten ersten Fehler, die unauffällige Verbindung zum PE, beinhalten gibt es wie Sand am Meer. Deswegen muß man sich vorher drüber Gedanken machen, kennt man die Gefahr ist das kein Problem mehr. Servus, Sehe gerade daß das online befindliche Manual neueren Datums ist.. Die Bilder die die Brücke im Inneren zeigen befinden sich nun auf S. 13 (deutscher Handbuchteil). Das ist deswegen auch wichtig, da das Gehäuse zur AC komplett isoliert ist und erst mit den Erdungsmaßnahmen ein Potential erhält. Keine Ahnung was Du für ein Manual hast, meines siehe Link auf vorheriger Seite ist rev. 02 von 01/2026 und die "nur" deutsche Version und da sind die Bilder in Kap. 8.3 auf Seite 21 und 22
Wenn man dieses "Potential" überhaupt möchte. Im Manual, im ersten Absatz, steht was von zuverlässiger Erde, wo im Wohnmobil hast Du eine zuverlässige Erde ? Gruß Uwe
Hallo Uwe, das ist ein altes Missverständnis, und es wird noch verwirrender bei Übersetzungen aus dem Holländischen oder Chinesischen ins Englische und dann ins Deutsche. Für mich denke ich immer an Bezugspotential. Im Kfz wäre das oft Masse. Bei meinem Womo würde ich mir den Punkt ansehen, an welchem der Schutzleiter der Einspeisedose aufgelegt ist. Grüße Uwe Die Verwirrung hat nichts mit Übersetzungen zu tun, sondern kommt daher, dass manche Zeitgenossen eine Inselnetzinstallation nicht von einer Festinstallation im Keller unterscheiden können, wo es ein TN-Drehstromnetz und eine eingemessene Erdung gibt. Im Womo gibt es weder Neutralleiter noch Erdung, und ein Aussenleiter - das sind die beiden Löcher in der Steckdose, die Spannung führen - dürfen nie mit einem Gehäuse, der Karosserie, Masse oder Batterie-Minus verbunden werden. Ausserdem ist das völlig off topic, weil es hier um den Potentialausgleich geht, der alle Metallgehäuse und die Karosserie niederohmig verbindet und damit verhindert, dass Metallteile gegeneinander Spannung führen. Das nennt man Schutzleiter und das ist die dritte Ader in all den Kabeln. Das WR-Gehäuse gehört da mit eingebunden, wenn man es nicht eh schon leitend an die Sitzkonsole geschraubt hat, aber absurde Querschnitte sind da völlig unnötig. Gruss Manfred Ich denke alles nicht so einfach. Bin aber auch der Meinung, hatte ich auf der vorherigen Seite schon angemerkt, das das Gehäuse des WR auf Chassis Masse geführt werden kann. Ich denke auch, durch die ganzen Vorschriften und Normen, die wie auch unser Forenmitglied Andwein zusammen getragen hat, siehe --> Link da sieht man, es wird nicht einfacher. Und jetzt kommt ja noch, ich zitiere mal aus dem Link: "Für Wechselrichter gilt seit März 2019 die neue Norm VDE-AR-N 4105:2018-11. Die Installation eines Wechselrichters ist nur zulässig, wenn durchgängig von der Einspeisung bis zum Ausgang des Wechselrichters die Schutzklasse II eingehalten worden ist und sichergestellt ist, dass nur ein elektrisches Betriebsmittel angeschlossen oder über eine Steckverbindung versorgt wird. Bei Veränderung einer Steckvorrichtung besteht allerdings die Gefahr, dass nachträglich Mehrfach-Steckdosenleisten zum Einsatz kommen und somit die Schutzmaßnahme Schutztrennung und Schutzklasse II ausgehebelt wird. Falls dies der Fall sein sollte gilt außerdem noch die Personenschutz Massnahme nach DIN VDE 0100-410:2018-10 und die DIN EN 60204-01:2019-6." Und das hatte ich ja auch schon angemerkt auf der vorigen Seite, ist der WR mit Schutzklasse I überhaupt zulässig im Womo ? Gruß von einem immer mehr verwirrten Uwe. :? Mit dem Zusammentragen von Normen ist es nicht getan, man muss sie halt auch verstehen. Die besagte Regel wird gerade diskutiert und ist daher zugänglich: --> Link Da geht es um Anschluss und Betrieb von Stromerzeugern am Niederspannungsnetz, wo der typische Fall eine PV-Anlage auf dem heimischen Dach ist. Das ist eine völlig andere Baustelle als ein Inselnetz im Womo, weil das vom Niederspannungsnetz getrennt ist. Auch der Sinn einer Umschaltung oder NVS ist die sichere Trennung der Energiequellen. Ausnahme sind hier die technisch hervorragenden Victron-Geräte, deren normkonformer Betrieb möglicherweise im Womo nicht möglich ist. Dem normalen Anwender sind sie eh zu gross, schwer, teuer oder laut. Im Womo-Inselnetz ist dann die Frage, welches Sicherheitsniveau gewünscht ist. Der normale Anwender nutzt die Steckdose am WR mit ein paar Geräten, evtl einer Mehrfachsteckdose, und meint, es wäre so sicher wie daheim. Das ist auch der Fall, weil das IT-Netz redundante Sicherheit bietet, und damit sicherer ist als RCD-geschützter Landstrom. Wenn man aber professionelle Massstäbe anlegt, reicht das nicht mehr. Dann braucht man Zusatzmassnahmen - praktikabel sind nur ein Gerät betreiben, oder durchgängig Schutzklasse II, oder ein Isowächter. Illegal und gefährlich ist allein der Vorschlag einer "Brücke" eines Aussenleiters gefen den Potentialausgleich. Dadurch entsteht ein IT-Netz mit Isolationsdehler, und es gibt keine mir bekannte Schutzmassnahme, das legal oder sicher zu machen. Man muss in dem Fall den Dehler finden und beheben. Gruss Manfred
Manfred, da bin ich voll bei Dir. :top: Man sollte das IT Netz so lassen wie es ist und nicht durch Nullung verhunzen, und meinen alles wäre gut. Gruß Uwe Servus, Genau deswegen soll ja der Fachmann das dank seiner Kenntnisse beurteilen können was im jeweiligen Anwendungsfall sinnvoll ist und was nicht. Auch deswegen hat Victron hier einige Anwendungsfälle hardwareseitig berücksichtigt. Da jede Anlage einen Einzelfall darstellt, sind auch mehrere Lösungsmöglichkeiten oder Kombinationen angebracht. Ein isoliertes WR Chassis ist im einen Fall wichtig, im anderen Fall muß wegen Funkstörungen oder zwecks Berührungsspannungsschutz alles geerdet werden. In einigen Fällen darf das Chassis dagegen nicht geerdet sein (Blitzschutz erfolgt extern ohne Berührung der Anlage, bspw. Funkstation auf Berggipfel entspr. verbaut und geschirmt) Deswegen ist das Thema in Laienkreisen umstritten, aber eigentlich ganz einfach. At fschuen ein verbautes oder eingestecktes Ladegerät mit Brücke von Minuspol Batterie auf PE hat bereits ungewollt den ersten Fehler angelegt wodurch dann hinten am WR ZWINGEND (!!) Maßnahmen zu treffen sind! IT Netz hin oder her! Bei Auftreten des 2. Fehlers muß sofort abgeschalten werden! At TrigonSP jetzt gibt es die 4105:2026. 4105:2018 ist damit "überholt", es wird sicherlich vieles ähnlich weiterführen. |
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