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Die spinnen die Schweizer. Meinen die das dadurch der Verkehr weniger wird? Hauptsache alle fahren umsonst durch Deutschland. Nadelöhre gibts hier auch genug die ständig verstopft sind. Hallo, Man muss doch eine Jahres(!)Vignette haben, um durchs Land fahren zu dürfen. Ist das nicht schon Gebühr genug. .
ähh, nein, eigentlich nicht. Alles ausser der Autobahn ist für Ausländer frei von Gebühren. Kostet nix, gut ausgebautes Strassen Netz vorhanden. Schlaglöcher sind eher selten anzutreffen, Brücken stürzten bisher keine ein, und dies alles definitiv ohne EU Gelder finanziert. Zudem, noch lange nicht jeder Schweizer hat eine Vignette. Ist also höchstens eine Frage der Zeit, die man für eine Durchquerung der Schweiz aufbringen will. Ist man eher auf der Flucht unterwegs, wirds halt die Autobahn. Nimmt man sich jedoch ein klein wenig Zeit, gibts durchaus Sehenswürdigkeiten abseits der Autobahn.
Hallo, Stimmt, daran habe ich nicht gedacht. . Wenn man nach Italien will ist es zur Zeit schon eine Herausforderung, egal ob Schweiz oder Österreich. Für Schweizer mag es nachvollziehbar sein diese Gebühr zu erheben um den Durchgangsverkehr zu reduzieren, für die Menschen aus den weiter nördlich gelegenen Regionen ist es eine weitere Zumutung. 12 Stunden sind zu Schaffen. Man hat schliesslich ein Wohnmobil. Übernachten vor der Grenze, früh um 8 rein, gemütlich Frühstücken im Womo. langsam durchgondeln, irgendwo auf einem schönen Parkplatz zum Mittagessen stehenbleiben, abends kurz nach 20:00 wieder raus aus der Schweiz, vielleicht nach dem Abendessen, und jenseits der Grenze nächtigen. Dann kann man sich die Autobahnvignette vielleicht auch noch sparen, wenn man eh langsam fährt geht auch Landstrasse. Die gesparten 45 Euro reichen dann für zwei Kaffee irgendwo auf der Strecke. Und dann sieht man sogar was vom Land. Die Pässe sind schon auch schön. Ausserdem, ich war auch schon mal in Luzern auf dem Campingplatz Lido ( am See ) und recht überrascht dass das jetzt zwar nicht billig war, aber auch nicht teurer als z.B. Kroatien. Nach der aktuellen Preisliste ~50 Euro für zwei Personen mit Strom, das habe ich in Kroatien auch schon mal in der Nebensaison bezahlt. Und Luzern, der Vierwaldstsätter See ist ECHT eine Reise wert. Also das geht eigentlich schon wenn man schlauerweise seine Verpflegung aus Deutschland resp. Italien mitbringt. Die Schweiz ist wirklich irre schön... in Teilen UNFASSBAR schön... wenn auch teuer, aber da kommt man ja als Wohnmobilist drum rum. Wirklich schwierig wirds nur für die PKW-Autofahrer. Die wollen morgens losfahren, durch die Schweiz und Norditalien und Abends am Meer sein. Krass wirds aber "mal schnell" von Österreich über St.Moritz zum Comer See zu fahren... da muss man dann auch einen längeren Spaziergang einplanen. Oder wie das aussehen soll wenn du auf einer Motorrad- oder Oldtimertour durch die Alpen nur mal schnell einen Zipfel Schweiz mitnimmst ( z.B. über den Umbrail rauf aufs Stilser Joch ) ist mir da jetzt auch nicht klar. Schnell geht da halt nix mehr. Aber das kennt man ja von den Schweizern. Über 3,5t ist es egal wo und wielange du fährst. Kostet halt die Schwerlastabgabe. Ich sehe nur nicht ein dann noch mal zu zahlen. Eine Transit-Gebühr ist für mich objektiv sehr gut nachvollziehbar. Prinzipiell ist es richtig, dass Menschen bezahlen, was sie verursachen und eine Durchfahrt durch die Schweiz ist für die Schweizer volkswirtschaftlich ein Minusgeschäft. Finde ich das als Person, auf die hin und wieder solche Mehrkosten zukämen gut? Natürlich nicht. (Vielleicht trifft es mich ja auch nicht, ich fahre ja Ducato und nicht Transit…)
Wenn das dann hier auch alle machen müssen. OK.
Wenn das dann hier auch alle machen müssen. OK. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Die Gleichbehandlungsfrage spielt da natürlich rein. Für mich ist das ein hoher Wert. Eine „Die sollen dann bei uns auch zahlen“ Forderung kann man aufstellen, auch wenn unklar ist, ob es da um die Gerechtigkeit, oder eine Gegenhandlung geht. Wenn wir das Prinzip als „gut“ erkennen, können wir auch in unserem Land dafür eintreten. Die Alternative einfach nichts zu tun, wenn man ein Prinzip als richtig erkannt hat, halte ich für einen Garantieschein, Ziele zu verfehlen. Im Handeln geht es dann darum Abgleich und Ausgleich zu finden. Hier ist die Auseinandersetzung mit der „Das geht ja nicht weil…“-Fraktion, die mit phantasievoll konstruierten Fällen „beweist“ wie schlecht etwas ist die große Hürde. Wenn ein Land wie die Schweiz als handlungsfähige Einheit eine solche Regel bestimmt, finde ich das komplett akzeptabel.
Dazu sind ja unsere Politiker zu blöd... wenn sie zu einem 01.01. die PKW Maut in Höhe der KFZ Steuer eingeführt hätten und gleichzeitig die KFZ Steuer abgeschafft, statt sie den Deutschen zu erstatten, wäre es finanziell auf dasselbe rausgekommen und Alle hätten gezahlt. Nur Tausende Beamte, die jetzt die KFZ Steuer bearbeiten, wären übrig gewesen... Dann hätte es niemand verbieten können, denn eine KFZ Steuer ist keine Pflicht in der EU... Tschechien z.B. hat auch keine... LG Peter
Rechnerisch mag das stimmen. Praktisch schlägt hier der Unterschied in der Verwendungsmöglichkeit von Gebühr und Steuer zu. Eine Maut hat eine Zweckbindung, eine Steuer nicht. Das gescheiterte Konstrukt diente ja dazu, genau diese Zweckbindung auszuhebeln. Ich fand das politisch falsch, aber Dummheit würde ich nicht unterstellen. Dumm war eine Maut (für viel Geld) einführen zu wollen die dann gleich wieder vom Nachbarland gekippt werden kann. Das Geld was da verbrannt wurde hätte man besser woanders ausgegeben. Sicher die Schweiz ist ein Transitland, Deutschland allerdings auch. Also, bis die Transit-Gebühr kommt (falls sie kommt), wird noch viel Wasser den Rhein und die Rhone runterfliessen. Wie im zweiten Link ganze oben erklärt wird, ist so eine Gebühr mit der Verfassung (entspricht dem deutschen Grundgesetz) nicht vereinbar. Also braucht es eine Verfassungsänderung, sprich eine Volksabstimmung. Da müssen die Mehrheiten von "Volk und Ständen" gefunden werden, d.h. die Mehrheit der stimmberechtigen Bevölkerung UND der Kantone (die grossen Kanone können so die kleinen nicht überstimmen). Stand heute ist, dass der Bundesrat nun also eine Gesetzesvorlage ausarbeiten muss. Danach wird das Parlament über diese Gesetzesvorlage diskutieren und abstimmen. Falls das Parlament dem Gesetz zustimmen sollte, kann jemand ein Referendum ergreifen und genügend Unterschriften sammeln. Das heisst, das Volk müsste über das Gesetz abstimmen. Das Referendum ist so gut wie sicher, denn wie auch immer ein automatisches Erfassungssystem aussieht, es wir Autonummern automatischer erfassen, auch von Schweizern. Also wird eine Datenschutzdiskussionen stattfinden und genügend Unterschriften für das Referendum werden einfach gefunden werden. Es ist nicht aussergewöhnlich, dass das Parlament (Legislative) so einen Auftrag an den Bundesrat (Exekutive) gibt, und es ist auch nicht aussergewöhnlich, dass die so erarbeitete Gesetzesvorlage dann im politischen Prozess wieder bachab geschickt wird. Sich heute schon Gedanken dazu zu machen ist deutlich verfrüht und produziert nichts als heisse Luft. Meine Prognose: das ist mehr Wahlkampf und "Aktionitis", die Transit-Gebühr wird nicht kommen. Gruss aus der schönen Schweiz, Pallas
Feine humorvolle Klinge! :lol: transitfahrer kommen aber gar nicht so weit..... allesbleibtgut hartmut
Sie wurde von der EU gekippt. Österreich hat auf die Widersprüche hingewiesen, so wie Deutschland das vorher bei Österreich gemacht hat (Liftkarten). Und so wie das ganze ablief, wollte man wohl, daß es nicht durchkommt, da es so klar nicht paßte. Nur hat das wohl nicht jeder mitbekommen, wenn da schon Firmen beauftragt wurden, bevor es in trockenen Tüchern war. RK und da ch nicht in der eu ist, könnten die das auch machen weil sie gegen keinen gleichheitsgrundsatz verstöszen.... :idea: allesbleibtgut hartmut
Auch die Schweiz ist mit der EU über Verträge gebunden. Sooo einfach geht das dann eben auch nicht. Die Schweiz steht seit Jahren in Verhandlungen mit der EU, genannt die bilateralen III. Die EU hat das Rosinenpicken satt, die CH will mehr. Nun hat man sich irgendwie in der Mitte getroffen, darüber wird das CH Volk und die Stände 2027 abstimmen, die Umsetzung ist geplant auf 2029. Und das man jetzt nach den jahrelangen Verhandlungen, seit 2022, nochmals einen Task zuätzlich einschieben wird, ist eher undenkbar. Wird dann realistisch gesehen vielleicht was für die bilateralen 4, so ums jahr 2040 - 2050 :D Zudem besteht auch noch die nicht so unwahrscheinliche Möglichkeit, dass das Volk bei der Abstimmung NEIN sagt, kann man dann getrost nochmals 10 Jahre dazurechnen.
So ist das. Ähnlich wie Norwegen, die haben Verträge an die sie sich halten müssen und zahlen einiges an die EU um so quasi dabeisein aber trotzdem das Schild "unabhängig" vor sich her tragen zu dürfen Also, bleibt alles erstmal wie es ist. ;D Unklar ist mir allerdings, warum der Post im "Italien-Forum" gelandet ist. :gruebel: ... weil (fast) alle, die CH nur schnell durchqueren, nach Italien wollen ... nee, meistes nach frankreich... |
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