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Feuchtigkeit in (fast) neuem Womo


rittersmann am 29 Aug 2007 22:37:04

Bei unserem - im Juni 2006 neu gekauften - Eura Profila Alkoven hatten wir die letzten Tage einen muffigen Geruch. Erst haben wir uns nichts dabei gedacht. Dann dachte ich es käme aus den Syphons. Die hab ich gereinigt und der Geruch war immer noch da.

Heute hab ich mit einem Feuchtigkeitsmessgerät das Mobil abgesucht und mich traf fast der Schlag. Im Bereich des Alkovenfensters zeigt das Gerät Feuchtigkeit an. Von außen ist keine Beschädigung sichtbar.

Wir waren im Juli am Bodensee, wo es stundenlang mächtig geschüttet hat. Ihr könnt Euch vielleicht an die Überschwemmungen in der Schweiz erinnern, wir haben die Ausläufer abbekommen. Jetzt ist meine einzige Erklärung, daß dabei etwas Wasser eingedrungen ist.

Jetzt brauch ich erst mal ein paar Tips. Klar, es gibt noch Garantie. Kann man so was rückstandslos beseitigen lassen. Ist das schon ein Grund für eine Wandlung?

Danke für Eure Ratschläge.

Günter

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turbokurtla am 30 Aug 2007 08:47:12

Hallo Günter
Wenns irgendwie geht, dann weg damit !!!
Rückstandslos bringt kein Mensch den Schaden wieder hin. Und wenn das erst passiert ist, wird sich alles noch verstärken, denn das Wasser steckt ja drin.
Sorry, aber das ist die Wahrheit.
Kurt

Hobbit_615 am 30 Aug 2007 09:37:35

Hallo Günter hallo Kurt,

schön das du unser Ländle mit dem schwäbischen Meer bereist hast. Leider ist das Wetter bis heute nicht viel besser geworden. Zu dem Problem mit euerm Womi und einer eventuellen Reparaturmethode kann ich nur folgendes sagen. Ich hatte ja auch Probleme mit meinen Stauklappen als mein Mobil neu war. Im Werk hat man mir dann gesagt, die betroffenen Holzteile würden nach der Trocknung mit einer art Epoxydharz gefüllt und dann versiegelt. Das geht aber nur wenn das Holz noch nicht weggegammelt ist, also der Wasserschaden noch recht frisch ist. Eine Wandlung wird sich nach über einem Jahr Nutzung wohl nicht mehr lohnen und außerdem sollte zuerst der Umfang des Schadens bekannt sein. wenn es bei einem partiellen Schaden bleibt, der dazu noch auf Garantie repariert wird ist es meiner Meinung nach auch noch kein Grund, zumindest nicht nach einem Jahr. Die Laufleistung ist auch wichtig, pro 1000 gefahrene Km verlierst du an Wert des Fahrzeuges. Und ob das neue dann dicht ist, ist auch nicht gesagt.
Ich bleib bei meiner Meinung: Jedes dritte neu zugelassenen Wohnmobil hat kleinere versteckte oder auch größere Dichtigkeitsmängel. Und davon werden max. 30% vom Besitzer rechtzeitig erkannt. Dichtigkeitsprüfungen retten vielleicht auch noch einige, der Rest hat nach Ablauf der Garantie eine Torfhütte.

,
Hobbit.

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Schorsch2905 am 30 Aug 2007 12:06:28

Hallo Günter,

Wandelung wird bestimmt schwierig, aber Reparatur ist da durchaus noch möglich. Grade bei Eura ist das leider ein Problem das öfter auftaucht, wenn man ihnen aber Druck macht sind sie doch recht kulant. Du solltest auf jeden Fall einen Dichtigkeitstest mit Wärmebildkamera machen lassen und Eura die Mängel (das wird wahrscheinlich nicht der einzige sein) auf den Tisch legen.
Da sollen die sich dann mal ihre Gedanken drüber machen!

Flo

rittersmann am 30 Aug 2007 12:15:40

Danke erst mal für Eure Antworten.

@ Schorsch

Wer macht eine Prüfung mit einer Wärmebildkamera?

@ Hobbit

Der Wertverlust bei einer Wandlung ist mir schon klar, ich hab schon mal einen Wohnwagen gewandelt.

@ all

Wo gibt es einen unabhängigen Gutachter für so was. Wenn ich jetzt zum Händler bzw. zu Eura gehe, dann versuchen die ja den Schaden möglichst klein zu reden.



Günter

turbokurtla am 30 Aug 2007 13:20:15

Also Hobbit,
Deine Meinung über die vielen neuen Fahrzeuge mit Schäden teile ich absolut. Das eine Wandlung was kostet weiß ich auch, ich schrieb ja: "wenns irgendwie geht". Nur das mit dem Harz nach einer Trocknung, dass kann ich den Hobby Leuten überhaupt nicht glauben. Das ist ja unmöglich.
Stellt Euch mal vor da läuft stetig Wasser rein, d.h. so ne Dachlatte ist vollgesogen mit Wasser und doppelt so schwer. die würde an der Luft schon ein paar Wochen zum Austrocknen brauchen. Eingebaut ( also ohne etwas zu öffnen ) gibt es so gut wie keine Chance diese trocken zu bringen. Einzig durch entfernen der Dekorplatten und wochenlangem Trocknen kann man es hinbringen. Das wäre die einzige Methode, Günter, die ich akzeptieren würde. Aber das bei einem fast neuen Wagen ??? Ansonsten bleibt das Wasser und die Fäulnis nimmt in den nächsten Jahren immer mehr zu bis dann alles verfault ist.
Mit einer Wärmebildkamera, Schorsch, glaub ich kaum, das es zu lokalisieren ist. Müßte das Wasser wärmer oder kälter sein wie die festen Materialien.
Das kann man in dem Stadium nur mit Feuchtigkeitsmessgeräten. Und da würde ich dem Eurahändler schon mal gar nichts glauben.
Obs spez. Gutachter für so was gibt, glaube ich nicht. Ich würde es bei einem anderen guten Händler probieren oder über eine Spezialfirma die es bei Häusern macht. Hier kenne ich z.B. die Fa. Munters, die ist überall vertreten. Ruf doch mal an und frag.
Kurt

Schorsch2905 am 30 Aug 2007 13:55:28

rittersmann hat geschrieben:Wer macht eine Prüfung mit einer Wärmebildkamera?


Der Test mit der Wärmebildkamera ist ein Zusatztest bei dem man extrem gut alle schlecht isolierten oder undichten Stellen des Womos sehen kann. Das Womo wird so warm es geht innen aufgeheizt und dann in einen -20° kalten Kühlraum gefahren und dort fotografiert. Da kann man dann mal ganz krass die Mängel erkennen. Bekannte von mir hatten in ihrem Eura auch viele Probleme mit teilweise schlecht eingebaute Fenster und Feuchtigkeitsproblemen bzw. Schwitzwasser und haben diese Testfotos dann bei Eura eingereicht. Es wurde viel repariert und gepfuscht, aber es wurde nicht unbedingt besser. Dann haben Sie eine komplett neue Kabine von Eura bekommen, also Wände und Dach weg und dann neue Wände und neues Dach drauf. Riesen Aktion, aber seitdem ists gut.

Musst mal rumfragen wo man so einen Test machen kann. Bei uns gings in der Bereitschaftspolizei, weiß aber nicht ob man da das noch der Allgemeinheit zur verfügung stellt. Ist aber nicht so einfach sowas zu finden.

Flo

turbokurtla am 30 Aug 2007 17:34:30

Jetzt versteh ich was Du meinst.
Das könnte man genauso an einem kalten Wintertag machen. dann sieht man ganz genau die Stellen wo Wärme nach außen tritt, also schlecht isoliert ist. Für Wintercamper sehr interessant. Hatten wir erst im Winter an unseren gemeindlichen Gebäuden.
Das hat aber nichts mit Wassereinbruch und nassen Stellen zu tun. Die kann man dadurch nicht finden.
Übrigens Feuerwehren haben oft solche Geräte, da hab ich mir erst eins ausgeliehen für eine Lecksuche an der Warmwasserleitung der Heizung. sowas kann man dann sogar durch Fliesen sehen wenn man es gut aufwärmt.
Kurt

Gast am 30 Aug 2007 17:53:35

Ich glaube, unabhängige Gutachter kann man über den ADAC in Erfahrung bringen.

abo1 am 30 Aug 2007 18:53:38

hallo

unfassbar, oder?
bei einem gerade mal einem jahr alten womo

ich hab mit keinem der hersteller was am hut, fahre selber ein altes US ding

aber warum ist es fast immer ein EURA wenn von feuchtigkeitsschäden die rede ist?

lg
g

Bergbewohner1 am 30 Aug 2007 19:57:20

Macht nicht gleich die Pferde scheu, wandeln ohne 2 x Nachbesserung geht nur auf Kulanz und das wird Eura kaum machen.
Aber die Herrschaften sind schon recht entgegen kommend, wenn man mit Nachdruck argumentiert.
Hatte zwar damals keinen Wasserschaden, aber mir wurde angeboten bei der Reparatur dabei sein zu können und man stellte mir ein Mietfahrzeug zum Schlafen zur Verfügung und dann auch zur Heimreise als es länger dauert.
Für die Garantieabwicklung ist der Händler zuständig, macht auf gar keinen Fall den Fehler wie ich und sagt dem Händler, da ich mit dabei sein möchte fahr ich das Fahrzeug auch gleich nach Sprendlingen.
Dann behauptet der Händler vor Gericht er wär außen vor geblieben und der Kunde hat es selber mit dem Hersteller ausgemacht und dann hast du das Ding versaut, wenn du noch im Nachgang wandeln mußt.
Habe heute bei meiner VW Werkstatt einen Karmann Ontario auf Fiat Duc.Maxi angeschaut, Neufahrzeug Werkstattchef will ihn Vermieten.
Hat im Nachgang Preisnachlaß bekommen, das Ding hat nach meiner Einschätzung nach Besichtigung von Außen so eine schlechte Qualität, das einem die Haare zu Berge stehen und das für das viele Geld.
Vom Fahrerhaus zum Aufbau Köderleiste durchgerissen, Silikonfugen sehen aus als hätte es ein unerfahrenes Kind gemacht und sind teilweise offen, Unterboden löst sich Beschichtung ab.
Dann hat das Fiatfahrgestell nicht mal einen Bremskraftversteller.

Hobbit_615 am 30 Aug 2007 21:41:27

Ja genau, daß hatte ich beim Thema Wandeln noch vergessen. Erst darf der Händler 2 x nachbessern, da muß er noch nicht mal reparieren.

Hobbit.

rittersmann am 30 Aug 2007 22:02:57

Wir waren heute in der Werkstatt. Die haben mit Ihrem Messgerät alles gecheckt. Im Bereich des Alkovenfensters gibt es einen kleinen Bereich wo das Gerät 23 % angezeigt hat. Bei 25 % beginnt der rote Bereich. Alles andere liegt zwischen 8 und 15 %, ist also trocken. Die haben dann die Verkleidungen des Bettes im Alkoven abmontiert und den Fensterrahmen ausgebaut. So lag also die Wand frei. Es war nichts negatives zu sehen, keinerlei Feuchtigkeitsspuren. Dann wurde mit einem anderen Gerät gemessen, welches mit Nadeln in das Material rein geht. Auch damit wurden die gleichen Werte gemessen.

Es sind also in einem kleinen Bereich erhöhte Werte zu messen, die aber nach Definition der Werkstatt noch keine echte Feuchtigkeit bedeuten.

Jetzt ist natürlich die Frage, inwieweit mein Gerät zuverlässig und aussagekräftig ist. Nach Anleitung stehen die gemessenen Werte für Feuchtigkeit. Ich hab das nach den Empfehlungen des Sachverständigen einer Versicherung für etwa 160 EUR (von Trotec) gekauft, als wir einen Nässeschaden in unserem Haus hatten.

Wir werden das jetzt mal beobachten und die Messergebnisse aufzeichnen. Dann wird eine Messung bei jemand unabhängigen gemacht und dann sehen wir weiter.

Danke schon mal für alle bisherigen Ratschläge


Günter

abo1 am 31 Aug 2007 00:48:25

hallo

musst du nach einem regen messen laseen
oder die karre eine stunde unter den sprinkler stellen

den messgeräten des händlers würde ich nicht glauben

lg
g

turbokurtla am 31 Aug 2007 09:18:41

Tag Abo und Günter
Das handhabe ich anders. Und zwar aus 2 Gründen.
1. Wenn Feuchtigkeit in der Wand ist, ganz gleich woher, dann kommt die nicht durch kurzfristigen Regen, sondern durch permanentes Peu a Peu tropfenweise. Außer natürlich bei einem großen Loch. Also ist sie drin, obs eine Woche lang geregnet hat oder gar nicht.
2. Mein Messgerät ( Fa. Gann, ca. 500.- € ) reagiert bei hoher Luftfeuchtigkeit sehr verwirrend. Es zeigt dann starke Feuchtigkeit an obwohl es dort definitiv trocken ist. Beispiel: An einem Fenster zeigt es am seitlichen, senkrechten Rahmen oben trocken, in der Mitte sehr nass und unten wieder trocken. Das geht gar nicht !
Ich hab das seit Jahren und kann nur durch hohe Erfahrungswerte ( natürlich auch von der praktischen Rep. Erfahrung her ) genaue Messergebnisse erzielen. Und das auch nur wenns nicht geregnet hat und der Wagen gut gelüftet ist.
Allerdings muß ich dazusagen, dass ich nur mit Aktivelektroden durch Anlegen, und nicht mit Widerstandsmessung, messe. Hat den Vorteil das keine Löcher entstehen aber den Nachteil der Empfindlichkeit. Diese ist auch bei metallischen Gegenständen in der Wand sehr hoch. Da hab ich natürlich den Vorteil, dass ich durch meine vielen Reparaturen genau weiß wo was drin sein kann.
Kurt

abo1 am 31 Aug 2007 11:27:56

turbokurtla hat geschrieben:...Wenn Feuchtigkeit in der Wand ist, ganz gleich woher, dann kommt die nicht durch kurzfristigen Regen, sondern durch permanentes Peu a Peu tropfenweise. Außer natürlich bei einem großen Loch. Also ist sie drin, obs eine Woche lang geregnet hat oder gar nicht....



hallo kurt

das klingt gut
ich habe leider andere erfahrungen gemacht

beim händler (womo in halle) war alles trocken (unter 10%)

im herbst nach den niederschlägen wars innen feucht
habs vor allem am beschlagen der scheiben gemerkt
habe innen alles rausgerissen
weite bereiche des aufbaus vergammelt und torf
50/80iger holzbalken komplett durchgefault und defacto nicht mehr vorhanden

wie gäbe es das dann?

lg
g

turbokurtla am 31 Aug 2007 14:01:20

Hi Abo
Ich glaube Dir das. Doch kann es dann nur an falschen Meßgeräten oder Meßmethoden des Händlers liegen. Oder er hat Dich besch... .
Überleg doch mal :
Wenn, wie es meist ist, durch eine ganz kleine Undichtheit an der Außenhaut, Tropfen für Tropfen reinsickert, dauert es Monate bis Hölzer richtig durchnässt sind. So, und jetzt müssen sie ja noch verfaulen. Was meinst Du wie lange ein nasses Stück Holz, ohne Luftzufuhr, braucht, um so verfault zu sein ? Ich schätze mindestens 1-2 Jahre, wenn nicht noch länger.
Ich kann das wirklich beurteilen, denn ich hab auch schon einige Wände aufgemacht, wo die Wasserflecken entdeckt und sofort reagiert wurde. Da war kein Holz verfault, sondern nur patschnass. Nach dem Austrocknen brauchte nur ne neue Dekorplatte drauf und fertig. Bei Echtholzdekoren ( Fendt Diamand ) oder Papier sieht man beispielsweise relativ schnell Wasserflecken. Richtig schlimm ist es nur bei Kunsstoff, da sieht man nichts durch bis es wegfällt.
Aus diesem Grund bin ich mir auch zu 100 % sicher, dass bei Günter noch nichts verfault ist. Aber das kommt noch, wenn da Wasser drin ist. Kommt halt in einigen Jahren. Die Entscheidung, was er macht, liegt bei ihm, doch wird das Fahrzeug nur durch Öffnen wieder trocken.
Kurt

abo1 am 31 Aug 2007 14:43:53

turbokurtla hat geschrieben:Aus diesem Grund bin ich mir auch zu 100 % sicher, dass bei Günter noch nichts verfault ist. Aber das kommt noch, wenn da Wasser drin ist. Kommt halt in einigen Jahren. Die Entscheidung, was er macht, liegt bei ihm, doch wird das Fahrzeug nur durch Öffnen wieder trocken.


hallo kurt

DABEI sind wir völlig einer meinung

des eigentliche problem ist aber die - vermutete - hinhaltetaktik des händlers bzw herstellers

solange der nicht einen wasserschaden eingesteht tut sich gar nichts
und mit etwas glück ist irgendwann die garantie zu ende oder es wurde eine inspektion versäumt oder evt bei einem händler gemacht der garkein "vertrags"händler ist usw ...
und der hersteller ist aus dem schneider

es wird also wohl darum gehen - mit relativ geringen kosten (denn auf DENEN bleibst du sitzen) - dem hersteller nachzuweisen dass ein nässeschaden vorliegt. vermutlich wird das nur über ein sachverständigengutachten gehen. der haken daran ist wie gesagt: das zahlt der kunde und kein mensch ersetzt ihm diese nachweiskosten.

die einzieg alternative wäre:
sich selbst so günstig wie möglich davon überzeugen ob ein schaden vorliegt (mit recherche ab wieviel % anm welchen bereichen bei welcher art des wandaufbaues usw) und dann gleich klagen. dann erteilt das gericht den sachverständigenauftrag und DANN zahlt es der verlierer der rechtssache (also der hersteller).

es gibt aber viele menschen die sagen wenn man(n) mal beim gericht ist stellt jeder auf stur und man erreicht weniger als wenn mann miteinander vernünftig redet.

ich habe beides versucht.
ich bin der meinung es kommt da immer auf das gegenüber an
und gerade beim autohandel habe ich eher den eindruck bekommen dass nur ordentlich drauf hinhauen was bringt. alles andere erzeugt minimale zugeständnisse und heisse luft ...

ist aber wohl nur ein subjektiver eindruck

lg
g

turbokurtla am 31 Aug 2007 14:59:49

Da sind wir einer Meinung.
Doch meine dümmliche Logik sagt mir halt einfach, das bei so viel Geld, wenns nach einem Jahr kaputt ist, der Hersteller in der Pflicht ist. Gericht hin und Wandlung her, einfach nur eine Art Garantie, und die sollte doch bestehen.
Doch es ist halt bei uns heutzutage nicht einfach sein Recht durchzusetzen.
Schaun mer mal was weiter passiert mit Günter. Ich drück ihm alle Daumen.
Ich mach mich nächste Woche auf jeden Fall mal schlau wegen einem Nässegutachten für Freizeitfahrzeuge.
Schönes Wochenende noch
Kurt

MichaelW am 31 Aug 2007 19:08:17

Ich mach mich nächste Woche auf jeden Fall mal schlau wegen einem Nässegutachten für Freizeitfahrzeuge.

@ Kurt: das würde mich in der Tat auch interessieren, mein Thema ist ja auch noch nicht 100% ausgestanden, mein 4,5 Jahre alter Eura wird im Oktober an den "Löchern" nachgearbeitet.

Bei dieser Gelegenheit: Wenn dieses schmale Abdeckgummi, das in den Kantenleisten die Schrauben abdeckt, an der Unterseite des Alkovens angebohrt/ein Loch reingebohrt wird, damit Wasser/Feuchtigkeit ablaufen kann, kann das ja wohl auch nur bedingt seine Richtigkeit haben, oder ?

turbokurtla am 31 Aug 2007 19:47:31

Der Michael lebt auch noch !
Scheinbar immer noch nicht ausgestanden. Bin gespannt wie es bei Dir ausgeht.
Zu Deiner Frage, das mache ich auch öfter mal. Macht überhaupt nichts aus. Der Knick des Leistenfüllers nach unten wirkt da wie eine Tropfkante. Professioneller ist allerdings ganz unten an der Leiste eine zusätzliche Bohrung, in der der Leistenfüller mit einer Edelstahlschraube gehalten wird. Machen aber nur Top Hersteller so, die schlechten machen gar nichts, dann schrumpft er über die Jahre und es fehlt ein halber Meter.
Kurt

MichaelW am 31 Aug 2007 20:00:37

Danke Kurt, ja ich lebe noch, waren in der Zwischenzeit mit dem Mobil in Koblenz und letztes WE auch in Düsseldorf. Gerade gestern hat sich mein Hdl. wegen meiner Angelegenheit gemeldet. Die Löcher in der Seitenwand werden nach Aufforderung durch das Werk nun (hoffentlich) "richtig" verschlossen, der Hdl holt das Fahrzeug dafür ab. Am vergangenen Dienstag hat er vorne neue Bremsen bekommen, ein Klotz ist im Sattel festgegammelt.........damit ist er fit für die geplante Tour nach ?ten Ende September.................und dann......................................... ist evtl. die Trennung nicht mehr weit : :? :cry:

Bergbewohner1 am 31 Aug 2007 21:36:03

Fahre doch einfach zu einem anderen Händler wenn einer in der Nähe ist und biete ihm das Gerät zum Kauf an, brige zufälligerweise dein Gewissen oder so ähnlich zur Sprache und las mal messen.
Wenn Du klagst und es ist nichts, bezahlst Du mindistens 800 € an den Gutachter, Schadensverdacht 2000 € reparatur, Gerichtskosten, gegnerischen Anwalt usw. Hast Du Rechtsschutz wird Dir sicherlich gekündigt und den Händler bist Du auch los, er lacht dich aus.
Er prahlt dann damit in seiner Werkstatt.
Du wirst doch eine Möglichkeiten finden, mal für paar Stunden einen Regepilz an der Stelle mal paar Stunden spritzen lassen oder nimm einen Hochdruckreiniger und halt den mal eine weile so einen Meter an die Stelle.
Das man den Meßgeräten beim Händler nicht trauen kann ist klar, aber trotzden mußt Du jeden Schaden schriftlich einreichen und mit Unterschrift bestätigen lassen, ansonsten stehts Du auf verlorenem Posten, auch wenn der Händler nichts feststellt ist die Verfahrensweise so :!:

abo1 am 31 Aug 2007 22:14:36

Waldtroll hat geschrieben:Fahre doch einfach zu einem anderen Händler wenn einer in der Nähe ist und biete ihm das Gerät zum Kauf an, brige zufälligerweise dein Gewissen oder so ähnlich zur Sprache und las mal messen.....



hallo

klingt zwar recht verschlagen
ist aber wahrscheinlich ein guter tipp!

wenn da wirklich die befürchteten werte rauskommen und du dann - evt gegen einen kleinen aufwandsersatz - auch noch ein messprotokoll in die hand bekommst bist du schon ein gutes stück weiter!

lg
g

Beduin am 31 Aug 2007 22:17:22

Hallo Günter

wegen Gutachter
schaust du hier

--> Link

turbokurtla am 01 Sep 2007 19:22:41

Ein Troll aus dem Wald des Erzgebirges,
der ist bestimmt mit Vorsicht zu geniesen !
Aber Spass beiseite,
es ist zwar nicht die feine englische Art, aber bestimmt wirkungsvoll. Da sollte der Eine oder Andere vielleicht mal drüber nachdenken, so zu agieren.
Kurt

xoro am 25 Jul 2009 20:06:55

turbokurtla hat geschrieben:Mit einer Wärmebildkamera, Schorsch, glaub ich kaum, das es zu lokalisieren ist. Müßte das Wasser wärmer oder kälter sein wie die festen Materialien.


Also mit einer Wärmebildkamera (kann man ausleihen ca. 100€/Tag) funktioniert das leider nur bis 10Grad Außentemperatur. Je kälter desto besser. Mann muß dann das Mobil total aufheizen mindesens 20Grad. Es kommt auf die differenz zwischen Innen- und Außentemperatur an. Je größer die Differenz ist desto deutlicher sieht man die feuchten Stellen anhand der Farbdifferenzen. Man kann von außen nach innen und auch von innen nach außen messen/prüfen und dokumentieren. Im Frühjahr und Herbst muß man ggf. die Messung in die frühen morgenstunden verlegen wenn es noch schön kühl ist. Im Sommer geht es leider gar nicht.
Xoro

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