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Der Tour d´Horlogue, umrahmt von Fachwerk- und Bürgerhäusern bestimmt das Bild. Auch die Kirche ist interessant. Hier gibt es eine Besonderheit: der Chor liegt tefer als der Engang.
Der Blick von der Stadtmauer über die Gärten vor der Stadt zeigt, daß die Bezeichnung Hügelstadt stimmt. Denn von der anderen Seite, von der wir gestern in die Stadt fuhren, wirkte sie eher flach. Es kommt halt auf den Standpunkt an. Auch von außerhalb und von weitem ist die Stadt sehenswert. Wir fahren von dem Parkplatz, der an der von Auxerre her kommenden N6 gleich am Ortseingang rechts liegt, und der sich auch zum Übernachten eignet, weiter in Richtung Vezelay. Jedoch zunächst noch zu einer Entsorgung, deren Hinweisschld am Parkplatz angebracht ist. Es geht etwa 2,5 km vor die Stadt zu einer Ferme-Auberge, an der auch ein kleiner Camping a la Ferme liegt. V+E ist hier offensichtlich für Durchreisende kostenlos. Niemand nimmt Notitz von uns. Von diesem Campngplatz aus hat men eine tollen Blick auf de Hügelstadt Avallon. Leider war das ein ganz mieses Bild....und ist nun schon 2 Jahre her...und der Bericht war nicht abgeschlossen 22.09.2007 Vezelay
Wir verließen Avalon durch die Schlucht des Baches Cousin. In dieser Schlucht finden sich neben einem Riesengelände für Pique-Nique zwei recht renommierte Hotels mit ausgezeichneter Küche: das Moulin des Ruats und das Moulin des Templiers. Wir erreichten Vezelay und wurden vom Stadtsheriff aufgeklärt, daß Parken auf dem großen, schönen, leerlen und ebenen sowie mit schönster Aussicht auf die umliegenden Weinhügel versehenen Parkplatz vor der Stadt kostenpflichtig sei und obendrein für Campingcars zum Übernachten sowieso verboten. Er schickte uns auf den Busparkplatz, kostenlos und auch für Übernachtungen erlaubt, allerdings schiefe Ebene. Aber wir kriegten unser Womo "ins Wasser" Dafür regnete es dann, und wir wollten die Besichtigung von Vezelay dann auf den Sonntag verschieben.22 Hi, lieber Kater Lothar, schön dass du wieder schreibst- wir haben ja lange nichst voneinander gehört. Schade, dass es den Dhalia-Novembertermin in der Art in Worms nicht mehr gibt...........
Schreib mal schön weiter von euren Frankreicherlebnissen und die von diesem Jahr folgen dann doch wohl auch noch, oder?????? Hoffentlich vergehen jetzt nicht wieder fast zwei Jahre, bis es weitergeht :D
Schön, dass wir mal wieder von dir hören (lesen)! Ich werde mich jetzt bemühen wieder dran zu bleiben...hab ja auch viel nachzuholen :? Frankreich 07, 08, 09, kleinere Touren 08 nach Amsterdam und durchs Salzkammergut und dieses Jahr ins Elsaß und nach Ostfriesland
Es gab und gibt halt auch ein paar ander Dinge, die zeitaufwändig sind...aber ich sehe ein, daß ich mein Hobby nicht ganz lassen kann, und dazu gehört nicht nur das Womo-Fahren, sondern auch das Schreiben von Reiseberichten @Lena: Ja, das Konzert in Worms fehlt schon sehr. ist echt schade, auch wegen dem Essen. Wir haben Dhalia dieses Jahr auf der Burg Breuberg im Odenwald gesehen- sind überhaupt im Odenwald verwöhnt worden: in Bad König auf der Freilichtbühne waren die Rodgau Monotones und Hannes Wader. Die Barrelhouse Jazzband, die ich auch immer wieder gern höre und sehe haben wir Urlaubsmäßig verpasst... Noch mal kurz OT bevor du weiterschreibst. Wir gehen nächste Woche zu Dhalias Lane ganz in der Nähe hier in der Scheuer in Wörsdorf. Da spielen sie schon immer im November- aber wegen des Brunchs in Worms (sooooo lecker) sind wir gerne 100 km weiter gefahren.
So jetzt aber weiter im Text....... :wink: :wink: in deinem zum Urlaub 2007 Hallo Gemeinde!
Wer sich mit wirklich gutem (!) Wein in Burgund eindecken möchte, der fährt nach Givry bei Chalons-sur-Saone zum Weingut Pelletier (ist ausgeschildert). Dort den aktuellen "Givry rouge". Viel Spaß! :wink: Heute Abend gehts weiter...versprochen... Puh, ich hab mich schon gar nicht mehr getraut was zu sagen. Fein! freue mich schon darauf :lol: Alles braucht seine Zeit...natürlich sind zwei Jahre etwas lang... noch am 22 September
Der Regen hatte dann doch noch aufgehört und wir beschlossen ein paar erste Eindrücke zu sammeln. Es waren trotz des Regens reichlich Touristen unterwegs. Das Städtchen hat Charme, vor allem, wenn amn in die Seitengassen schaut...und das haben wir uns für den Sonntag aufgehoben. 23.09.2009 Vezelay! Ausgangspunkt der meisten Wanderer auf dem St. Jacobs-Weg. Am Morgen, als wir erneut zur Basilika hinaufgingen, war der Himmel noch trübe. Ich war schon vorher mal draußen gewesen und habe Walnüsse gesammelt. Im Tal fand eine Treibjagd statt. Der Touristenstrom hinauf zur Basilika war schon im Gange. Doch wir benutzten heute Nevbenstrecken. In den kleinen Gassen neben der Hauptstraße mit ihren Geschäften, Galerien und Restaurants, boten sich immer wieder neue faszinierende Ausblicke und Winkel. Einiges sieht man dort aus anderem Winkel, anderes entdeckt man ganz neu. Wir entdecken eine Passiflora mit wunderbaren Blüten, und wir finden Winkel in den Gassen, deren harmonische Anblicke immer wieder neu ins Staunen versetzen. Das Wunder liegt im Alltäglichen! Den Abschluß bildete ein Rundgang unterhalb der "Remparts", soweit diese erhalten geblieben sind.
Auch hier sammelten wir jede Menge optische Eindrücke und ...Walnüsse. Das Frühstück fan an diesem Tag um 13 Uhr statt. Danach ging es weiter ins Tal der Yonne und hinauf nach Auxerre. Dort, so wußten wir, kann man nahe der Altstadt nahe am Flußufer stehen und übernachten. Auch an diesem Tag nutzten zahlreiche Womos die Gelegenheit.
Einen Bummel durch die Stadt Auxerre, die wir ja vor 3 Jahren bereits besucht hatten, werden wir am nächsten Tag machen. Sehenswert ist Auxerre, Partnerstadt der Nibelungenstadt Worms, auch, oder vor Allem, beim 2. Besuch. Vom Stellplatz aus hat man einen schönen Blick auf die Yonne und drei Brücken. Im letzten Jahr (2006) waren wir zur Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche am Mont dt. Michel, im Jahr 2007 standen wir in Auxerre.
Auxerre gehört zweifellos zu den schönsten Städten Frankreichs, und zu den Womofreundlichsten dazu, zumindest für Städte dieser Größenordnung. Es gibt auf diesem Parkplatz an der Yonne die Möglichkeit Abwasser zu entsorgen, sowie Frischwasser aufzunehmen, beides kostenlos! Inwieweit es gern gesehen ist, daß Fäkaltanks dort entsorgt werden entzieht sich meiner Kenntnis. Ich selbst hab es nicht getan und hab auch die Versorgung an diesem Tag nicht genutzt. Aber, wie gesagt, der Platz an der Yonne ist kostenlos und man hat einen herrlichen Ausblick auf den Fluß, die Brücke und die nahe gelegenen Kirchen. Am Morgen machten wir einen Gang durch die Altstadt bis zum Tour d´Horlogue, den wir beim letzten Besuch icht gesehen hatten. Auch diesmal wieder ständig neue Eindrücke und Ansichten... Am Nachmittag ging es weiter nach Chablis. Das berühmte Werindorf mit den Weltberühmten Chardonnay-Weinen hat nach meinem Geschmack im Ortscharakter keinen besonderen Charme, besonders, wenn man gerade aus Auxerre kommt. Hier geht es nur um den Wein und desses Vermarktung, in ziemlich liebloser Athmosphäre. Wenn ich an die herrlich geschmückten Wrindörfer im Elsaß denke, die doch auch vom Verkauf ihrer Tropfen leben, oder auch an die Edellagen der Grand Crus in der Cote d´Or... Aber hier...hautpsache das Gesöff heißt Chablis und es wird gekauft. Das nächste Städtchen hieß Tonnerre. Auch ein trister Ort. Dessen einzieg wirkliche Sehenswürdigkeit besteht aus der "Fosse Dionne" , einem kreisrund eingefaßtem Brunnen, der früher auch als Waschplatz diente, denselben Modergeruch ausstrhlt, der über dem gesanten Städtchen zu liegen scheint. Die auf einem Hügel liegende Kirche Saint Pierre wurde gerade komplett renoviert und von der erhöhrten Warte aus konnte man einen Überblick über die kaputten Dächer und zerfallenden Häuser des Städtchens gewinnen. Es gab am Bahnhof einen größeren Parkplatz, auf dem wir wohl auch hätten übernachten können, aber um den Modergeruch loszuwerden fuhren wir aus der Stadt raus und fanden in Lezinnes am Canal du Bourgogne einen ruhigen Stellplatz, an dem wir unsere am Nachmittag gekauften Moules du Bouchots zu einem Petit Chablis genießen konnten... Ein Foto vom Waschplatz in Tonnerre ....und vom Übernachtungsplatz am Canal Du Bourgogne Dienstag, 25.09.2007
Lezinnes- Veneray les Laumes Am Fuße des Mont Auxois und nahe dem Städtchen Alise St. Reine liegt das Städtchen Venera-les Laumes. Hier fanden wir einen Euro Relais und gleich nebenan einen Übernachtungsplatz- Wir waren am Morgen von Lezinnes aufgebrochen und streckenweise dem Canal de Bourgogne gefolgt. Ziel war die Abbaye de Fontenay. 1118 gegründet von Bernhard de Clairvaux ist die Abtei von Fontenay eines der ältesten Zisterzienserabteien, direkt aus dem Mutterkloster Citeaux das 1098 gegründet wurde, hervorgegangen. Im 12. Jahrhundert erlebte die Abtei eine Zeit großen Wohlstands und zählte zur Blütezeit mehr als 200 Mönche. Der Niedergang des Klosters begann im 16 Jahrhundert als die Äbte durch den König eingesetzt und nicht mehr von den Mönchen gewählt wurden. Zur Zeit der französischen Revolution zählte man in Fontenay gerade einmal etwa ein Dutzend Mönche. 1790 wurde die Abtei aufgelöst, 1820 in eine Papierfabrik umgewandelt. 1906 wurde dann erneut renoviert. Alle Gebäude der Papierfabrik wurden abgetragen und übrig blieben die ehemaligen Abteigebäude, die noch immer in Privatbesitz, seit 1981 UNESCO-Weltkulturerbe wurden. Eine Besichtigung dieser besterhaltenen Abtei Frankreichs lohnt auf jeden Fall. Man findet einen harmonischen Ort der Stille und der Einkehr und kann sich ein Bild vom Leben der Mönche machen. Besonders sehenswert ist der Kreuzgang, der zum Meditieren geradezu einlädt. Man möchte sich einen ganzen Tag hier aufhalten und die Gärten und Gebäude bewundern. Nach der Klosterbesichtigung gingen wir wieder zum weltlichen Teil der Reise über. Wir reinigten unser Womo. Das heißt wir schmissen mal die Teppiche raus und kehrten gründlich. Außerdem wure anhand des gerade erstandenen Kochbuchs über "Burgunder Küche" der Plan gefaßt "Rindfleich Burgunder Art zu kochen- Rindergulasch mit viel Zwiebeln und Knoblauch in Burgunder Rotwein mit Kräutern.
Fahrtechnisch gings weiter nach Alise St. Reine. wo wir uns schon mal umschauten, wo hier die Ausgrabungen des antiken Alesia, des Ortes der gallischen Niederlage gegen Caesar zu finden waren und ob man da auch irgendwo über Nacht stehen könnte. Könnte man, aber wir beschlossen nach Veneray las Laumes zurückzufahren, weil wir dort, wie Eingangs erwähnt eine V+E vermuteten und wir halt auch Frischwasser brauchten. schön...... :fahrrad2: .... will auch dahin. Ich danke dir besonders für das Bild und den Kommentar zu Tonnerre. Da waren wir auch schon mal, aber mir fiel beim besten Willen der Name des Ortes nicht mehr ein, hab ihn wohl ganz schnell vergessen wegen ähnlicher Eindrücke wie ihr sie hattet. :? :D Mittwoch, 26.09.07
Veneray-les Laumes-Semur en Auxois An diesem Tag standen 2 Besichtigungen auf dem Programm: die Ausgrabungen von Alesia und Flavigny-sur-Ozerain. Es wurden dann 3! Wir fügten noch die Source de la Seine, die Quelle der Seine hinzu. Nach Frühstück und V+E gings hoch auf den Mont Auxois zur Ausgrabungsstätte des galloromanischen Alesia. Der geneigte Asterix-Leser wird sich erinnern: nach Alesia war ganz Gallien besetzt. Ganz Gallien? Nein, ein kleines uns wohlbekanntes Dorf....gehört jetzt nicht hierher. Man kannte tatsächlich die Lage des Ortes der gallischen Niederlage lange nicht. Man kann sich auf dem Mont Auxois in die Schlachtordnung hinein verstezen und sich aus der Sicht der eingeschlossenen Gallier die Römer auf den benachbarten Anhöhen und in der Ebene vorstellen. Anschließend machten wir einen Bummel durch die freigelegten Reste von Alesia, bekamen anhand eines guide (en Allemagne) Erklärungen zu den einzelnen Bauwerksresten, wie der Basilika, dem Forum, den Handwerkerhäusern und dem Theater. Besonders interessant, neben den Walnüssen, die wir auf dem Gelände gesammelt haben, waren die sehr gut erhaltenen Keller der Wohnhäuser. Die 3 € Eintritt pro Nase haben wir an interessanten Eindrücken und natural in Form von Taschen voller Walnüsse mitgenommen. Bei Besichtigung im Frühjahr und Sommer würde allerdings der Walnuss-Rabatt entfallen. Wir waren auch fast die Einzigen, die sich auf dem weitläufigen Gelände bewegten. Außer den Ausgrabungen gibt es noch eine weitere Sehenswürdigkeit auf dem Mont Auxois, nämlich eine Kollossalstatue des Arvernberfürsten Vercingetorix, der 52 v. Chr die vereinigten gallischen Stämme beim Aufstand gegen Rom führte und in dieser letzten Schlacht bei Alesia nach einigen vorangegangenen Erfolgen den Römern unterlag. Wir lasen das Hinweisschild auf die Source de la Seine und beschlossen, daß wird diesen Umweg noch einbauten bevor wir nach Flavigny-sur-Ozerain fuhren.
Die Göttin Sequana, die die Grotte, in der die Quelle der Seine gefaßt ist, ziert, war denn auch den Umweg wert. Etwa 20-30 m entfernt überspannt eine Brücke den immerhin schon 20 cm breiten "Fluß": die 1. Seinebrücke! Nur drunter schlafen wäre etwas schwierig... Das Areal gehörte mal der Stadt Paris...ob das immer noch so ist weiß ich nicht, aber auf einigen Schildern stehts noch so drauf...Comune de Paris.
Ich bewahre übrigens immer noch Wasser von der Seinequelle in einem Gläschen auf... Wir fuhren hoch nach Flavigny sur Ozerain, eines der "plus belle villages de France". Dort machten wir, nachdem es aufgehört hatte zu schütten, einen Rundgang durchs Dorf und fanden auch ein paar schöne ursprüngliche Ecken. Dann, kurz vorm Ortsausgang eine Fabrik, die Anisbonbons herstellt, eine echte Spezialität des Ortes. Die Fabrik ist eine ehemalige Abtei, die so ganz nebenbei eine karolingische Krypta von 758 enthält- Zum Übernachten ging es noch mal 16 km weiter nach Semur.en Auxois. Der Ort wirkt ebenfalls sehr malerisch. Außerdem gibts am Sportgelände einen kostenlosen Womo-Stellplatz mit V+E. Was will man mehr.
na, noch nen paar fotos :D Donnerstag, 27.09.2007
Semur-en-Auxois- Chateuavillain (113 km) Nach diesem Regentag war mir nicht nach Schreiben. Und eigentlich gabs auch nicht wirklich viel. Nach spätem Frühstück fuhren wir vom Stellplatz in Semur näher an den Ortskern. Ei 1-stündiger Rundgang im Regen und bei herbstlicher Kälte reichte dann aus. Obwohl das Stadtbild durchaus Aufmerksamkeit verdient! Und jetzt die Bilder :-) Wir fuhren zurück zum Stellplatz, entsorgten unseren Cassetteninhalt und fuhren dann nach Chatillon s/Seine.
Die Seine ist dort bereits ein etwas breiterer Bach Und es gibt mehrere Brücken. Aber man wollte uns dort auf den Campingplatz zwingen, was uns gar nicht gefallen hat. Also fuhren wir noch ein paar Kilometer weiter und standen dann ruhig auf dem Parkplatz des Salle du Fetes des Städtchens Chateuvillain. An diesem Abend gabs Putenkeule in Burgunder (*****) Prost! Freitag 28.09.2007 Chateuavillain- St. Elophe (95 km) Schleichende Heimfahrt. Diesmal nicht durchs Elsaß, wie sonst üblich, sondern auf der anderen Seite der Vogesen durchs Moseltal über Metz. Doch soweit waren wir noch nicht ganz. Wir fuhren vorm Frühstück los bis Chaumont. Dort wurde bei Leclerc eingekauft und um 12 Uhr gefrühstückt. In Chateuavillain hatte ich keine Lust im regen Baguette zu holen. Es regnete seit gestern pausenlos. Nach dem "Brunch" in Chaumont fuhren wir weiter nach Neufchateau. Dort vertraten wir uns die Füße. Dann gings weiter Richtung Toul. Doch kurz hinter Neufchateu fanden wir ein Schild mit Hinweis auf einen Womo-Stelllplatz mit V+E. St. Elophe heißt das Dörfchen. Dort blieben wir für heute. Es war schon halb 4 und solange wie gestern wollte ich nicht schon wieder nach einem Stellplatz suchen. Und wegen V+E bot es sich an...obwohl vielleicht auch in Toul ein schöner Platz sein könnte? Samtag, 29.09.2007 St. Elophe - Pont a Mousson 111 km
Toul hatte keinen schönen Platz zu bieten, jedenfalls haben wir keinen gefunden, auch kein Hinweisschild. Statt desse Samstag-Morgen-Hektik und überfüllte Innenstadt-Parkplätze. Sehenswert ist das Städchen an der Mosel sicherlich, aber wir nehmen uns die Zeit nicht. Es schien an diesem Tag zu unserer Freude wieder die Sonne. Nach den letzten Regentagen endlich ein Lichtblick. In Toul steuerten wir trotz Hektik einen Cora-Markt an. Der Urlaub ging dem Ende entgegen und ein wenig unserer geliebeten französischen Spezialitäten wollten wir schon mit nach Hause nehmen. Ansonsten war Wochenende und wir hatten auch das Essen für Sonntag mit zu planen. Nach Einkauf gings von Toul aus an der Mosel entlangf bis nach Pont a Mousson. Dort fanden wir Stellplatz mit V+E für 6 €. Der erste kostenpflichtige auf unserer 2007-er Tour. Aber direkt an der Mosel gelegen und mit wunderbarem Blick über Fluß, Brücke und Städtchen. Bei einem ertsen Stadtbummel erfuhren wir, daß hier am nächsten Tag Fete de Jumelage stattfinden sollte. Pont a Mousson ist mit Landstuhl verschwistert und neugierig wie wir nun mal sind beschlossen wir uns das Treiben am Sonntag morgen erst mal anzusehen. Wir blieben am Sonntag in dem netten Städtchen an der Mosel und schauten dem bunten Treiben um die 40-Jahr-Feier der Jumelage mit der Sickingen-Stadt Landstuhl zu.
17 Busse mit Pfälzern wurden herangekarrt um das Fest gebührend zu feiern. Es gab eine Ruderergatta am Morgen, eine Art Seifenkistenrennen mit Pedalautos. Ein Ruhetag für uns vor dem Ende der Tour und eine weitere Übernachtung auf dem Stellplatz vor der Fahrt nach Metz. Montag, 01.10.2007 Pont-a-Mousson Burg Lichtenberg/Pfalz 167 km
Wir verließen den gastlichen Ort Pont-a-Mousson nach dem Frühstück und Schwände-füttern so gegen 11 Uhr. Wir wollten unser Glück probieren nach Metz hineinzufahren. Und das am Montag! Es klappte besser als wir dachten. Wir fanden einen Parkplatz nicht allzuweit von der Kathedrale entfernt. Also wie im vorigen Jahr- zum Urlaubbsabschluß eine große Kathedrale. Damals Chartres, diesmal Metz. Auch diese Kathedrale ist sehenswert. Überhaupt ist Metz einen Besuch wert. Ich meine einen weiteren Besuch, denn so viel Zeit uns alles eingehend anzusehen haben wir leider nicht. Es ist auch ein Stellplatz ausgewiesen, den wir aber nicht anfuhren.
Sicher müsste man sich für diese schöne Moselstadt einen ganzen Tag nehmen. Über St.Avold ging es zurück nach Deutschland, ein wenig Landstraße bis an den Stadtrand von Saarbrücken, dann Autobahn bis nach Waldmohr- dort sah ich ein Schild, daß mir sagte es seien nach Kusel noch 17 km. Also wurde die letzte Übernachtung nach Burg Lichtenberg verlegt. Letztes Jahr der Ort unserer ersten Übernachtung auf dem Weg an die Kanalküste.
Dann über Worms nach Hause- Kusel- A6 bis K´lautern/Ost- A63 bis AS Göllheim- B47 nach Worms und dann in den Odenwald, wie die Nibelungen...hieß es nicht "am Hof der Burgunderkönige"? 02.10.2007 Burg Lichtenberg- Hetzbach 165 km |
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