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Einfachstausstattung als "Wohnmobil"


klavitt am 21 Sep 2007 09:29:50

Hallo,

ein Firmentransporter (Ducato, 3,70m lange Ladefläche, bislang geschlossener Kastenwagen ohne jegliche Fenster im Aufbau und auch noch ohne Holzboden und ohne Seitenverkleidungen) soll als "Wohnmobil" anerkannt und entsprechend ausgebaut werden, aber auf einfachstem Niveau.

Bisherige Überlegungen:
Komplett ohne Gas.
Küchenblock mit Spüle, Frischwasser im Kanister, Abwasser daneben in einem Kanister, Gas-Kocher mit Kartusche.
Tisch (Fahrer- und Beifahrersitz drehbar),
Bett hinten quer
Fenster (?): eine Dachluke, ein Ausstellfenster in der Schiebetür, eventuell hinten Ausstellfenster in den Hecktüren.

Holzboden (?), Material (?), eventuell mit 2x0,5m - Nut-und Federplatten plus eventuell gleich eine Dämmschicht darunter, damit der Boden bei eventuell besserem späterem Ausbau dann gleich verbleiben könnte. Fertige Bodenplatten sind mir fast zu teuer.

Könnte das so hinhauen, auch mit der TÜV-Abnahme? Was sollte ich sonst noch unbedingt beachten / berücksichtigen?

Würde meine Überlegungen natürlich auch noch vorab beim TÜV vortragen.


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stubenhocker am 24 Sep 2007 06:05:43

Geh mal zum Tüv und sprich das dort ab. Und dann gehst Du zum Finanzamt und fragst, wie die das haben wollen. Bislang hat dem TÜV eine "wohnliche " Einrichtung genügt und die Womo-Umschreibung war Auslegungssache des TÜVer. Seit Mai vergangenen Jahres hat das Finanzamt strenge Vorgaben (u.a. 1,70m Stehhöhe auf min. 1qm), damit Du nach dem TÜV-Eintrag also auch in den Genuss des günstigen Steuersatzes kommst, sollte es den FA-Vorgaben auch entsprechen.
MfG Alexander

klavitt am 30 Sep 2007 18:23:15

Hallo,

bräuchte noch einen guten Tipp für einen preiswerten und guten Boden (Bodenplatte) in meinem Transporter, am liebsten mit Nut und Feder.

Gibt es auch irgendwo eine gute Seite, die die weiteren Ausbauschritte in richtiger Reihenfolge beschreibt?


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klavitt am 01 Okt 2007 19:35:15

Die Bodenplattenfrage hat sich jetzt wahrscheinlich zugunsten einer 18mm Siebdruckplatte entschieden. Scheint ein stabiles Material zu sein, relativ günstig zu erhalten, bin nur noch am Überlegen, wie ich die mindestens 2 Plattenteile dann zu einer ebenen Fläche verbinde.


wernardo am 13 Nov 2007 18:35:44

Also das mit dem Gas musst du dir überlegen. dann brauchste ne Gasprüfung und einen speziellen Gaskaste usw.. Lass es lieber für den Tüv weg.
Ich hatte mal einen LT ganz einfach umgebaut. (Schrank, Spüle, umbaubare Sitzbank zu Bett) Dadurch, daß ich noch "freie" Fläche hatte, wollte er mir es nicht ausschließlich als Wohnmobil eintragen. Es stand dann drin Sonder-KFZ Mehrzweckfahrzeug oder so ähnlich. Wurde dann wie Wohnmobil behandelt (Also versicherungstechnisch). Ich weiß aber nicht ob es derzeit noch möglich ist. War damals 1994

stubenhocker am 13 Nov 2007 18:43:19

klavitt hat geschrieben:Hallo,

Gibt es auch irgendwo eine gute Seite, die die weiteren Ausbauschritte in richtiger Reihenfolge beschreibt?



--> Link, dann unten links bei "Ihr Mobil" auf "Info" und dann die unteren 2 Zeilen beachten. Hilft ganz gut weiter. Die haben auch sehr gute Preise für Ausbausachen. Ich bin weder verwandt, noch bekomme ich Provision, habe bei denen aber schon öfter bestellt und war preislich und mit der Kaufabwicklung sehr zufrieden.
MfG Alexander

maggo am 16 Nov 2007 14:20:51

wenn du kein gas nehmen willst, ich hab ne doppelte herdplatte, die mit spiritus betrieben wird. das taugt auch ganz gut.
was du allerdings beim schrankeinbau bedenken solltest, ist dass dieser nicht wieder herausnehmbar ist.
damit muss ich mich nämlich zur zeit rumärgern bezüglich finanzamt/steuern. die erkennen bei mir nämlich die womo-besteuerung nicht an, da evtl die möglichkeit besteht, den schrank herauszuschrauben...

gruß marco

Beduin am 16 Nov 2007 15:28:33

Was ihr beim Spiritus beachten müsst.
Nehmt eine gute Qualität!
Meine Schwester hat sich furchtbar über das "sparen am falschen Ende" geärgert.
Sie durfte dann den ganzen Bus putzen weil der billig Spiritus gequalmt hat

mk9 am 09 Apr 2008 17:33:21

Hallo klavitt, habe erst jetzt deinen Artikel gelese, da ich erst Ende April beim Forum angemeldet bin. Wie weit ist es mit dem Ausbau?
Bezüglich der Entscheidung: kein Gas möchte ich Dir folgende Frage stellen: wie hast Du die Frage gelöst bzgl. Kühlung von Getränken und Lebensmitteln, die Du mitnehmen möchtest?. Kühltasche mit 12 Volt ist schon möglich während der Fahrt ( über Lichtmaschine bzw. einer 2. Batterie. In der Regel kann man dann 2 bis 3 Std. über die Starterbatterie oder Zusatzbatterie -gut geladene B. vorausgesetzt- bedenkenlos die Box kühlen. Aber dann bist durch auf einen Stromanschluß angewiesen ( 220 V über Netzgerät auf 12 Volt ), aber nur dann auf einem CP oder einem Stellplatz mit Stromversorgung. Das gleiche gilt für einen Kompressor-
kühlschrank. Das mit den Kühltaschen funktioniert auch nur wenn die Außentemp. bis 25 Grad -Kühlung bis auf 8 Grad runter. Im Süden z.B.
Südfrankreich wirst Du aber im Frühsommer auch mal 35 Grad haben; dann nützt nur ein Kühlschrank, der auch mit 220 /230 V. betrieben werden kann. Gas ist aber m.E. am effektivsten. Ist aber mit einigem Aufwand und den jeweiligen Abnahmen ( Gasprüfung) verbunden. Hat aber auch den Vorteil, dass man einen 2 oder 3 -Flammenherd betreiben kann.
Was nicht unterbewertet werden sollt, ist vor Ausbau die Isolierung des GANZEN Wohnbereiches. 2 Stunden voller Sonnenschein, der Wagen heizt sich bis über 40 Grad auf. Ich spreche aus Erfahrung. Habe 2 Wohnmobile ausgebaut ( Peugeot J 7 und einen 82iger Peugeot J 9. Wohnmobilbereich
3.00 x 1,90 m. Habe Toilettenraum mit Waschbecken, 3-Flammenkocher, Kühlschrank, Küchenzeile mit Waschbecken, Gasflaschenschrank Kleiderschrank und eine Sitzgrüppe eingebaut. Sitzgruppe wird abend umgebaut zum Schlafen ( 1,90 x 1,45 m ). Ist etwas umständlich, klappt aber wunderbar. Es sind vorhanden: großes Heckfenster, 2 Seitz-Ausstellfenster an der Sitzgruppe und ein großes Seitenfenster an der re. Schiebetür und eine Dachluke. Kompletter Ausbau in Eigenarbeit aus hochwertigen Möbelausbauplatten von REIMO ( 15mm stark, aber sehr leicht). Zugekassen für 3 Personen ( ein evtl. Mitfahrer müßte allerdings im Zelt übernachten.
mk9 (Manfred38)

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