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Sturm - ab wann fällt ein WoMo um?


nzf am 28 Okt 2007 15:56:02

Hallo

es gibt zwar schon einen älteren Thread über dieses Thema, aber der wurde geschlossen.
Wie ist das eigentlich? Ist es bei einem Sturm (starker Wind oder mehr) besser die Heckstützen auszufahren oder nicht?
Wir Anfänger standen neulich mit unserem Alkoven an der Ostsee auf einen Stellplatz und in der Nacht kam ein stärkeres Windchen in Böen auf. Das soll heißen das WoMo wurde schon schön durchgewackelt. Wäre es besser gewessen die Stützen auszufahren bzw. ab wann wird es eigentlich gefährlich? Das ist für uns als Anfänger irgendwie gar nicht ein- bzw abzuschätzen.

Danke und
nzf

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Rossi64 am 28 Okt 2007 16:08:03

Hallo nzf,

so ein Womo durch Sturm zu kippen ist nicht so einfach.

Wenn es stark stürmt, ist es vielleicht sinnvoll, das Fahrzeug in den Wind zu drehen.

Sturm ist natürlich nicht gleich Sturm!

Administrator am 28 Okt 2007 16:11:33

bis auf ganz ganz wenige Ausnahmen dürfte in unseren Breiten ein Womo nicht durch einen Sturm zu kippen sein. Die Fliehkräfte bei Kurvendurchfahrten sind wesentlich höher........

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Bergbewohner1 am 28 Okt 2007 16:42:46

Auf alle Fälle ist man auf der sicheren Seite, wenn man es verankert und die Segel einholt.

Gast am 28 Okt 2007 16:55:29

@nzf

frag mal björn (low cost driver). der ist seit diesem wochenende spezialist für verankerungen von womos gegen sturm. :D


rainer

Gast am 28 Okt 2007 18:19:22

vielleicht kann ja teddy(baer) ein paar fotos zur verdeutlichung von björns technik hier rein setzten.


rainer

Gast am 28 Okt 2007 18:58:10

Moin,

haben dort gestern in Greven erst eine Möglichkeit gesehen.

rapid am 28 Okt 2007 19:29:02

Hunde und Womos bitte an die Leine.
:razz:

rapid

Vagabund am 28 Okt 2007 21:22:55

Hallo!
Vor 4 Jahren hat die Bura auf der Maslenicabrücke einen 12 Tonner LKW
im Stehen gekippt(auf die Seite gelegt)
Vagabund

Spark am 28 Okt 2007 22:41:11

Vagabund hat geschrieben:Hallo!
Vor 4 Jahren hat die Bura auf der Maslenicabrücke einen 12 Tonner LKW
im Stehen gekippt(auf die Seite gelegt)
Vagabund


Vor 2 Wochen war dort wieder einer fällig :?
... zwischen Jasenice und Rijeka "brennt" bei Bura sowieso immer der Hut!

Kerli am 28 Okt 2007 23:46:59

Hallo,

was Stürme so anrichten können, ist uns Küstenbewohnern gut bekannt :!:
Leider........

Pfingsten 2003 z.B. wurde auf Sylt ein Mann von seinem Wohnmobil erschlagen :!:
:-(

Also möglich ist alles.

Friesische Küstengrüße vom Jadebusen

Gast und Lia
:-)

Eddy am 28 Okt 2007 23:57:53

Hallo,

auch die Fehmarnsundbrücke, sowie bestimmte Autobahnbrücken über den Nord-Ostsee-Kanal werden bei schwerem Sturm für leere LKW und WoWa-Gespanne gesperrt.

Trotzdem passiert es immer wieder, das LKW durchfahren und ggf. verunglücken.

Eddy

guenterp_de am 29 Okt 2007 11:11:47

das ist bei uns in der Nähe (A71 zwischen Oberhof und Gräfenroda) bei Sturm an der Tagesordnung

Jetzt wird diskutiert die Brücken mit Windfang nachzurüsten,das soll aber wegen der Größeren Belastung und Statik nicht möglich sein :(

guenterp_de am 29 Okt 2007 11:13:03

hier noch eins

nzf am 29 Okt 2007 14:29:34

Hallo

danke für euere Antworten.
Wenn ich die Antworten nicht falsch verstehe, kann ein WoMo doch umgeblasen werden wenn es steht.
Eine Frage an die "Sturmerprobten" unter euch, wie kann man einschätzen (falls dies überhaupt möglich ist) dass es nun gefährlich wird und man den Schwerpunkt schleunigst vom Alkoven nach unten verlagern und evtl noch die "Nase" in den Wind stellen sollte?
Würde ein Ausfahren der Heckstützen etwas nützen?

Danke und
nzf

Eileen am 29 Okt 2007 14:37:57

Meine Meinung:

Ein Sturm, der so stark ist, dass er ein stehendes Womo umwerfen koennte, der wird angesagt ...also erstmal Wetterbericht hoeren.

Wenn so ein Sturm angesagt ist, dann geflissentlich alle exponierten Stellen meiden, weg von der Kueste und irgendwo Deckung suchen.
Dann eben auch nicht mit der Breitseite in der Hauptwindrichtung parken (auch auch Verwirbelungen hinter der "Deckung" achten) und dann wird's schon schiefgehen.

guenterp_de am 29 Okt 2007 15:03:35

Meine Meinung:

Also ich denke,wenn ein Sturm kommt und man irgendwo steht kann man darauf reagieren (anderen geschützen Platz suchen) was viel gefährlicher ist,zeigen meine oben eingefügten Bilder,d.h. wenn man auf der AB unterwegs ist und plötzlich solche Böen auftreten das es dir das Lenkrad bald aus der Hand reißt und das ist das unangenehmste was ich beim Womo fahren kenne.

HandyCleo am 29 Okt 2007 18:44:27

Das Problem des Umkippens kommt eigentlich nur während der Fahrt in betracht.
Auf dem Stellplatz wird immer noch genug Zeit sein, das Fahrzeug (wie die Segler :D ) in den Wind zu drehen...

Beduin am 29 Okt 2007 18:50:36

wenn ihr hier
--> Link

ein bischen runter scrollt könnt ihr lesen wie es mir im August 2005 auf Hel in Polen ging.
Das Zentrum vom Sturm war wohl in Finnland und hat schlimme zerstörungen verursacht.

Da hatte ich auch heftig schiss das sich mein James hinlegt und die ganze Nacht nicht geschlafen. Hinh am Fenster und schauten den rumfliegenden Zelten zu :?

711er am 29 Okt 2007 19:08:17

hallo alle, ich sage mal nein.

kein sturm hier , ich betone HIER legt ein Womo auf die seite, wenn es steht.

habe seit 20 jahren womos, vom 208er ( 3t ) über 608er (4,5 t ) und heute nen 711er mit 6 t gewicht.

selbst beim fahren kann es nur durch fahrfehler passieren, lenkrad verreißen etc.

bin 100000 km im jahr unterwegs mit lkw ( doppelstock-autotransporter, pajero + anhänger und eben unseren 711er )

gruß

klaus

spleiss53 am 29 Okt 2007 19:12:19

Also das war so: vor 5 Jahren war ich mal in Kroatien - genauer - Istrien. Auf einem Campingplatz direckt am Meer. Die Dauercamper hatten alle ihre Wohnwagen derart festgezurrt, daß ich mir die Frage nicht verkneifen konnte: ob das nicht etwas übertrieben wäre!?
Man hat mich dann aufgeklärt, daß es hier Stürme gibt, die ein solches verhalten verlangen! ERGO: es ist Möglich!

711er am 29 Okt 2007 19:19:00

spleiss, ein wohnwagen mit 1ner achse und 1000 oder 1500 kg ist was anderes als ein womo.

du hast das doppelte an kg, klar, die vielleicht gleiche angriffsfläche, aber glaub mir, bei den hier auftretenden stürmen kippt kein womo um.

es liegt zum einen auch an dem federweg, den ein womo hat, identisch so, als wenn ich mit unserem vollbeladenen autotransporter mit tempo 88,5 in eine autobahnabfahrt oder ähnlich reinfahre...

der neigt sich, mit sicherheit oben um mehr als 50 cm......und sonst aber......nix.

ein wohnwagen, der auf stützen steht, kann nicht nachgeben.....

gruß

klaus

Bergbewohner1 am 29 Okt 2007 19:24:46

spleiss53 hat geschrieben:Also das war so: vor 5 Jahren war ich mal in Kroatien - genauer - Istrien. Auf einem Campingplatz direckt am Meer. Die Dauercamper hatten alle ihre Wohnwagen derart festgezurrt, daß ich mir die Frage nicht verkneifen konnte: ob das nicht etwas übertrieben wäre!?
Man hat mich dann aufgeklärt, daß es hier Stürme gibt, die ein solches verhalten verlangen! ERGO: es ist Möglich!

Ist auch jetzt noch so, nur ziehen die Spanngurte etc. über ihre überdeminsionierten Vorzelte, damit diese nicht abhanden kommen.
Keiner braucht soviel Vorzelt wie WoWa Besitzer, wie bringen die nur soviel fort, nur durch Überladung.
Habe diese Jahr viele Vorzelte auf Istrien fliegen sehen, auch das WoMo schwankte stark, aber umfliegen durch Sturm ein WoMo bei uns in Europa, laßt die Kirche im Dorf(Heuersdorf).
Wenn es ganz schlimm kommt, kann man ja noch Wasser in die Reifen füllen, Landwirte sollen das ja auch bei Traktoren machen, damit diese nicht umfallen.

jonathan am 29 Okt 2007 19:36:22

Leute: Sturm bzw. Orkan sollte man nicht zu sehr auf die leichte Schulter nehmen. Immerhin hat, wie Gast ja schrieb, 2003 eine Stumboe auf Sylt ein WoMo umgeschmissen-genau auf dessen Besitzer. Der braucht nun kein WoMo mehr....
Im Januar hätte der Kyrill hier bei uns auf dem Berg jedes leichtere Womo umgeschmissen, welches quer zum Wind ungeschützt gestanden hätte-immerhin schaffte der Sturm es, eine gesunde Eiche auf unserem Grundstück ohne Blätter mit 50 cm Stammdurchmesser in gut 1m Höhe zu knicken wie ein Streichholz und hat in der Nachbarschaft die Giebelseite eines Gehöfts in Lee komplett herausgerissen!!!
Werner

kaed2002 am 30 Okt 2007 11:07:32

Hallo zusammen,

wir haben bei den sehr starken Stürmen Ende Dezember 2006 mit unserem Dethleffs Alkovenmobil auf dem Campingpark Olsdorf
in St. Peter Ording gestanden und es hat uns kräftig durchgeschaukelt.

In der ersten Nacht hatten wir die hinteren Stützen noch runtergekurbelt gelassen und vorne standen Stützböcke unter den
Wagenheberaufnahmen des Duc´s. Morgens war die Böcke dann umgefallen.
In der nächsten Sturmnacht habe ich bewußt alle Stützen entfernt, damit die Wankbewegungen, hervorgerufen durch die
Sturmböen, durch die Federung des Fahrgestells aufgenommen werden und nicht durch den Aufbau. Es hat zwar mehr
geschaukelt, aber ich denke für den Aufbau war es so besser.
Ich würde es wieder so machen und das WoMo ggf. noch mit der Nase in den Wind drehen.

Kerli am 30 Okt 2007 22:23:54

711er hat geschrieben:hallo alle, ich sage mal nein.

kein sturm hier , ich betone HIER legt ein womo auf die seite, wenn es steht........


klaus



Moin Klaus,

ich wohne seit meiner Geburt an der friesischen Nordseeküste :!:

Das Licht dieser Welt erblickte ich Anfang 1962, da tobte gerade dieser berühmte Sturm über Norddeutschland........

Ich bin also sozusagen per "Du" mit dem "blanken Hans" :!:
;-)

Leider muss ich dir widersprechen - das können Stürme doch :!:

Hoffe allerdings, das wir das nie "live" erleben müssen.

Friesische Küstengrüße vom Jadebusen

Gast und Lia
:-)

HPMZ am 30 Okt 2007 22:44:36

Hallo,

wie definiert Ihr eigentlich Sturm?
Sprecht Ihr von einem Sturm oder einem Orkan?

Also bei einem Sturm (Windstärke < 11) halte ich es für unwahrscheinlich, dass ein WoMo knickt.
Bei Orkanstärke würde ich mich schon etwas schützen (ab 11-12 Windstärken).

Ich erinnere mich noch an meine aktive Wohnwagen Zeit. Wir haben immer, trotz schwerster Stürme (Orkanstärke) an der Norsee überwintert. Sogar mit Vorzelt (allerdings mit 1000 Stangen , Gurten....).
Ein Womo ist 2-3 Mal so schwer wie ein WoWa.

Sicherlich ist es schon vorgekommen, dass ein WoMo schon mal umgefallen ist, so erzählt man. Dürften aber wirklich nur Ausnahmen und Orkanstärken sein.

Oder kennt jemand einen konkreten Fall, dass ein WoMo bei Sturm (unter 11-12) gekippt ist?

Peter

Hier ein Tabellenauszug:


7 steifer Wind sehr grobe See Bäume schwanken, Widerstand beim Gehen gegen den Wind weißer Schaum von den brechenden Wellenköpfen legt sich in Schaumstreifen in die Windrichtung
8 stürmischer Wind hohe See große Bäume werden bewegt, Fensterläden werden geöffnet, Zweige brechen von Bäumen, beim Gehen erhebliche Behinderung ziemlich hohe Wellenberge, deren Köpfe verweht werden, überall Schaumstreifen
9 Sturm Äste brechen, kleinere Schäden an Häusern, Ziegel und Rauchhauben werden von Dächern gehoben, Gartenmöbel werden umgeworfen und verweht, beim Gehen erhebliche Behinderung hohe Wellen mit verwehter Gischt, Brecher beginnen sich zu bilden
10 schwerer Sturm sehr hohe See Bäume werden entwurzelt, Baumstämme brechen, Gartenmöbel werden weggeweht, größere Schäden an Häusern; selten im Landesinneren sehr hohe Wellen, weiße Flecken auf dem Wasser, lange, überbrechende Kämme, schwere Brecher
11 orkanartiger Sturm außergewöhnlich schwere See heftige Böen, schwere Sturmschäden, schwere Schäden an Wäldern (Windbruch), Dächer werden abgedeckt, Autos werden aus der Spur geworfen, dicke Mauern werden beschädigt, Gehen ist unmöglich; sehr selten im Binnenland brüllende See, Wasser wird waagerecht weggeweht, starke Sichtverminderung
12 Orkan schwerste Sturmschäden und Verwüstungen; sehr selten im Landesinneren See vollkommen weiß, Luft mit Schaum und Gischt gefüllt, keine Sicht mehr

Kerli am 31 Okt 2007 01:23:34

HPMZ hat geschrieben:
Oder kennt jemand einen konkreten Fall, dass ein WoMo bei Sturm (unter 11-12) gekippt ist?

Peter




Hallo Peter,

zum Glück nur dieses "Unglück" auf Sylt ( Pfingsten 2003 ).

Ob allerdings ein Sturm oder Orkan dafür verantwortlich war, kann ich dir auch nicht sagen.

Friesische Küstengrüße

Gast und Lia
8)

Holzknecht am 03 Nov 2007 22:57:05

Moin, moin,
also ein WoMo fällt selbst dann nicht um, wenn man bei Windstärke 10-11 über die Fehmarnsund-Brücke nach Hause fährt.
Haben es schon oft erlebt, wenn wir wieder runterfuhren.
Ebenso in Altefähr auf dem Stellplatz, Sturm ohne Ende, Schüssel mit Spanngurten in der Position gehalten, das WoMo stand.

Spark am 04 Nov 2007 02:55:18

Holzknecht hat geschrieben:...also ein WoMo fällt selbst dann nicht um, wenn man bei Windstärke 10-11 über die Fehmarnsund-Brücke nach Hause fährt.

Windstärke 10-11 :?:
.... Na, dann in Zukunft: viel Glück und Gottvertrauen!

Tipsel am 04 Nov 2007 03:00:10

Ich glaube, dass im Stand ein Womo nicht umfällt. Während der Fahrt mag es anders aussehen.

Klar, gibts Orkane, aber selbst, als rundherum Bäume entwurzelt wurden, blieb unser Wohnwagen stehen.
Ich denke, ein Womo schafft das auch (naja, ich hoffe es immer, leg mich aber manchmal mit den Füßen zur anderen Seite, damit ich nicht mit dem Kopf aufschlage :oops: )

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