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Auf der Rückfahrt aus dem Urlaub sind wir letztes Wochenende einer großen Katastrophe entgangen! Auf der Autobahn in Frankreich bei Vienne ist uns der rechte Hinterreifen ohne erkennbaren Grund komplett geplatzt. Das war nicht so nett, weil der Wagen sofort auf die Felge knallte und zu schleudern begann. Auch dank Alko-Fahrwerk und ABS habe ich den Wagen schadensfrei gefangen und sicher auf den gerade beginnenden Standstreifen bewegen können. Die Reifen sind 4 1/2 Jahre alt (so wie unser Ducato 2,8 JTD mit zGG 3,85 t auch), haben 70.000 Km gelaufen und sahen noch einwandfrei aus. Selbstverständlich hatten die Reifen auch Stahlfelgen! Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert und wir haben dann mit dem Pannendienst den Reservereifen aufgewechselt.
Wir sind dann sofort zur nächsten größeren Tankstelle und haben auf allen Reifen den Luftdruck kontrolliert. Bis auf den gerade gewechselten Reservereifen war bei den restlichen 3 Reifen der Druck einwandfrei in Ordnung. Doch dann passierte exakt 47 Km nach den ersten Reifenplatzer auf der linken Seite genau das gleiche. Ohne erkennbaren Grund platzte der linke Hinterreifen während der Fahrt! Dieses Mal war es etwas weniger schlimm, weil die Luft nicht komplett auf einen Schlag entwichen ist, sondern ich einige Sekunden Zeit hatte. Wir sind dann zum nächsten Reifenhändler abgeschleppt worden, wo wir dann bis Montag auf dessen Öffnung gewartet haben. Zum Glück hatte dieser dann auch noch 3 Reifen vorrätig, da wir unter diesen Umständen auch mit den vorherigen Vorderreifen unsere Fahrt nicht fortsetzen wollten. Bei dem zweiten geplatzten Reifen war auf der Hinterseite die Karkasse ganz gerade gerissen! Der Reifenhändler meinte, dass es sich dabei nur um einen Materialfehler handeln könne. Leider hatten wir den ersten Reifen nicht wieder eingeladen, weil auch die Felge komplett hinüber war. Mit dem zweiten Reifen werden wir uns jetzt hier in Deutschland direkt an Michelin wenden. Ich wünsche allen Womo-Fahrern, dass sie von solchen Vorfällen verschont bleiben! mewoblau Ufffffffff da habt ihr aber Glück gehabt :eek: Da fehlen einem die Worte....
bitte weiterberichten. Sabine Waren die Reifen wirklich nur 4 1/2 Jahre alt? Nach einem Reifenplatzer habe ich herausgefunden, dass die Reifen meines Mobils 2 Jahre älter waren als die EZ des Mobils! Statt 5 waren sie 7 Jahre alt. Um mit dem Wohnwagen 100 km/h fahren zu können, dürfen die Reifen nicht älter als 4 Jahre sein! Hallo,
hier kann man von Glück reden, daß nicht mehr passiert ist. Paßt die Traglast der Reifen zu den 3.85to. Günter Hallo!
Ich tippe - wie so oft - und - aus eigener Erfahrung - auf Standschäden! Auch uns hat es im Sommer 2006 innerhalb 250 km beide Hintereifen zerrissen. Der Erste bei Milano auf der 3-spurigen Autobahn Nachts um eins (meine Frau brauche auch ALLE Spuren um das WoMo abzufangen) der Zweite dann auf Sardinien im Nirgendwo! Der (italienische) Reifenhändler hat aufgrund des Schadensbildes sofort und ohne Zögern auf Standplatten, bzw. Standschaden getippt; es drückt wohl beim Stehen an der gleichen Stelle das Reifengewebe auseinander, was zu diesem Sachadensbild führt. Es war bei uns ein echtes (grosses) Loch im Reifen (ca. 7 cm Durchmesser) und das komplette Reifengeflecht war entsprechend auseinandergedrückt und ausgefranst. Ist schwer zu erklären. Auch unser Reifenhändler hier vor Ort hat auf Grund der Bilder des Schadens die Theorie ebenfalls bestätigt. Da der Vorbesitzer das WoMo den kompletten Winter abgestellt hatte, kann das gut sein. Wir haben ebenfalls die anderen Reifen alle umgehend ausgetauscht; seither steht unser WoMo in der Halle (als einziges :eek: ) auf Stützen!! Man hört so oft und immer wieder von Reifenplatzern bei WoMos , was uns - neben der permanenten Beladung an der Gewichtsgrenze - an unserer Theorie mit den Standschäden festhalten lässt. topolino Matthias Hallo mewoblau !
Hört sich zuerst einmal nach einer Überladung an, wenn beide Reifen an der HA sich in kurzer Zeit verabschieden. Wahrscheinlich, wenn kein Fremdkörper der Auslöser war, ein Walkfehler der durch längerer Überladung oder Reifenunterdruck entstanden ist. Mit welchem R - Druck fährst Du? Mit 70.000 km noch eine Mängeirüge einzureichen, das dürfte kaum zu realisieren sein. Bliebe vielleicht das Alter der Reifen. Bei Womos können diese 2 Jahre und älter sein als das Mobil selbst. Dazu für uns alle, in so einer brenzligen Situation die Nerven behalten NICHT bremsen sondern ausrollen lassen! Besonders bei Reifenplatzern an der VA. Freut mich sehr, daß alles so glimpflich abgelaufen ist! Und Tschüss sagt ingemaus
Sorry migula . Aber das ist so nicht richtig. Die Reifen dürfen nicht alter als 6 Jahre sein ! nachlesen ? hier: --> Link achim Hallo mewoblau...
toll das Ihr das gut überstanden, und auch Glück gehabt habt. und Du im brenzligen Moment das richtige gemacht hast. Drück Dir die Daumen das Du bei Michelin etwas bewirken wirst, aber denke wohl eher nicht. achim Hallo Achim
Ob 4 oder 6 Jahre, wie man allgemein sagt, ist leider so nicht haltbar. Reifen können sich, wenn nicht richtig behandelt, schon noch früher verabschieden . Längere Unterdruckfahrten, Überlastung, Bordsteinfahrten oder andere überfahrene harte Gegenstände können auch nach längerem weiterfahren zu einem Platzer führen. Kontrolle ist wichtig aber wie ? Bei einem Pkw sieht die Sache einfacher aus. Dort merkt man eher und hat ein Gefühl für das, was gerade überfahren wurde oder bricht den Vorgang ab. Bei Womos die etwas träger und schwerer sind ist diese Feinfühligkeit so nicht vorhanden. Bei Womos sind auch viele Reifen durch den Hecküberstand und damit das Walken der Karkasse überfordert. Darum die meisten Platzer hinten, Gott sei Dank!! Gerade hinten ist ein hoher Luftdruck notwendig um das Walken zu vermeiden oder zu verringern. Auch die Tragkraft wird durch höheren Luftdruck erhöht. Natürlich und da gebe ich Dir Recht, sind nach einem Zeitraum von ca 6 Jahren durch die UV - Strahlung, Reifen allgemein fertig und müssen trotz gutem Profil gewechselt werden! Mögen wir alle von solchen Schäden verschont bleiben wünscht und sagt tschüss ingemaus Hallo mewoblau
Erst einmal Herzlichen Glückwunsch zum glücklichen ausgang. Das wichtigste ist das alle heil davon gekommen sind. Das alter der reifen kannst du auf dem reifen auslesen. In einem ovalen stempel auf dem reifen befinden sich 4 ziffern. Z.b. (4004) Das bedeutet das der reifen woche 40 im jahr 04, also 2004 produciert wurde. Schau doch mal auf dem reifen der dir noch verblieben ist wie alt er ist und lass es uns gerne wissen. Als ich mein Womo vor 5 Wochen bekam, stellte ich fest, dass die Vorderreifen bereits 11 (in Worten: elf!) Jahre alt waren.
Verständlicherweise war das eine der ersten Aktionen. Der Vorbesitzer hat auf diesen Slicks im Frühjahr noch 5.500km Spanien hinter sich gebracht. Da fehlt mir völlig das Verständnis. Hallo,
das mit den Standplatten halte ich am wahrscheinlichsten. Ich hatte auch schon einen Reifenplatzer (hörte sich an wie ein 9mm Pistolenschuss) Der Reifen selbst war auch nur knapp 5 Jahre alt. Optisch top (vor dem Platzer). Ich habe mal kurz beim Reifenhändler angerufen, bei normaler Nutzung, also fahren - nicht stehen, sollten ACHT Jahre beim Camping kein Thema sein. Ein Freund von mir hatte in diesem Jahr auf seinem WOMO 3 Reifenplatzer auf der Hinterache mit neuen Reifen.
Erst beim dritten mal ist er so richtig der Sache auf den Grund gegangen - es war die Federung der Hinterachse. Diese war so gut wie nicht mehr funktionsfähig. Alle Kraft ging auf die Reifen. Muß dazu sagen, das WOMO ist über 20 Jahre alt, und wird auch nicht soo oft bewegt.
<klugscheissON> Meine Rede in einem anderen Fred, aaaaber ...;-) :D <klugscheissOFF> Wenn ein Reifen 70.000 km fährt hat der keinen Herstellungs- bzw. Materialfehler.
Da wird wohl eher das Problem bei zu wenig Luftdruck bzw. Überlast liegen. Die Traglast wird oft auch nur so hoch gewählt, dass des für das zGG gerade ausreicht. In Kurven reicht es dann aber in der Regel nicht mehr, weil das Gewicht nicht mehr gleichmäßig auf die Reifen verteilt ist. Wenn ich richtig informiert bin soll die Traglast nur zu 80% erreicht werden. Kommt dann noch etwas zu geringer Luftdruck dazu sind oftmals bereits Schäden entstanden, die zunächst mal nicht sichtbar sind. LG Britta Erstmal danke für Eure vielfältigen Reaktionen. Erklären kann ich mir den Vorfall eben auch nicht, weil:
1. Es kann keine Überladung vorgelegen haben! Wir haben unser 6,10 Meter langes Alkovenmobil extra von 3,5 t auf 3,85 t auflasten lassen, damit wir es eben nicht überladen. Wir führen keinen überflüssigen Krams - Fernseher, Sat-Anlage, Roller, Klimaanlage, Markise, etc. - mit, weil wir als Familie im Urlaub dieses nicht haben wollen! Vor zwei Jahren sind wir vollbeladen in Schweden auf eine Waage gefahren - sie zeigte 3.700 Kg. Dieses mal waren wir eine Person weniger ( - 60 kg), ein Fahrrad weniger (-18 kg), Abwassertank leer (- 50 kg), Frischwassertank nur 1/4 voll (-60 kg) und wir hatten auch nur wenig Lebensmittel etc. an Bord. Überladung geht also absolut nicht! 2. Hoche Geschwindigkeit - wir waren auf der französischen Autobahn vor Lyon in Höhe Vienne. Direkt hinter der 1. Rhone-Brücke - da geht es auch noch bergauf und die Streckenführung ist relativ kurvig - erfolgte der 1. Reifenplatzer bei Tempo 90 bis 100 KmH. Beim 2. Platzer war ich auf jeden Fall langsamer. 3. Luftdruck: Vor Fahrtantritt hatten wir zu Hause den Luftdruck kontrolliert. Auf allen 4 Reifen waren es 5,0 bar (laut Herstellerempfehlung 80 Psi) im kalten Zustand. Nach dem 1. Reifenplatzer haben wir die verbliebenen 3 Reifen kontrolliert - im warmen Zustand waren es jetzt 5,2 bar. Den Reservereifen mussten wir natürlich erstmal korrekt auffüllen. 4. Standschäden: Unser Wohnmobil steht direkt vorm Haus, weil wir häufig damit fahren und nicht erst komplizierte Aktionen vorm Wegfahren veranstalten wollen. 5. Bordsteinkanten: Ich weiß nicht, wie Ihr mit relativ großen Fahrzeugen fahrt, doch bin ich mit dem Womo noch nie einen Bordstein heraufgeknallt. Wenn es nicht zu vermeiden ist, dann eben ganz langsam. Uns ist das wie gesagt völlig unerklärlich. Wir betreiben seit mehr als 20 Jahren eine Autovermietung und haben in dieser Zeit einige hundert Transporter und auch LKW im Betrieb gehabt. So etwas gab es noch nie!!! Auch bei wesentlich höheren Kilometerleistungen und einer ganz anderen Belastung. Die Kunden gehen eben leider mit Mietfahrzeugen nicht so sorgfältig um, wie mit dem eigenen Eigentum. mewoblau Einmal diese Situation ist schlimm, aber dann gleich nochmal, dass ist die Härte.
Ich glaub, ich hätte den alten roten Mann in der Nähe gesucht (der mit den Hörnern, der dreizackigen Gabel und dem Pferdefuß) :bgdev: Im Ernst. Nichts ist unmöglich, aber soviel Zufall? Bin mal auf das Untersuchungsergebnis vom Hersteller gespannt. Da hören wir doch noch was von?? Hi nochmal,
eine Überladung oder zu geringer Luftdruck muss nicht zwangsläufig bei der aktuellen Fahrt den Reifen zum Platzen bringen. Diese "Fehlbehandlung" kann Ewigkeiten vor dem Platzen da gewesen sein. Die Schäden, die dabei im Inneren des Reifens entstehen, sind absolut nicht sichtbar, können aber im Laufe der Zeit mehr werden und irgendwann hält die gesamte Reifenkonstruktion dann nicht mehr. Schau doch mal auf den Reifen nach dem Tragfähigkeitsindex. Den findest Du bei der Reifengröße z.B. hinter dem "C" (106/104 o.ä. bei Euch hoffentlich höher). Vielleicht hat die kurvige Strecke, die ihr gefahren seid, den Reifen nur noch den Rest gegeben. Ein Schaden war bestimmt schon vorher da. Auch ein langsames Auffahren auf einen Bordstein drückt den Reifen ein. Schon mal gesehen, wie das aussieht, wenn so ein Kantstein bei dem Fahrzeuggewicht in den Reifen gedrückt wird? Er muss ja dadurch nicht kaputt gehen, aber er kann. Der Reifenhersteller - egal welcher es ist - wird sowieso nicht sagen, dass das ein Herstellungsfehler ist. In den meisten Fällen hat er mit der Aussage aber auch recht. Den Weg kannst Du Dir sparen. Britta @mewoblau,
benutzt ihr Stellkeile zum Ebenstellen des WoMos? Ich will dir auf *keinen* Fall etwas unterstellen, aber da sieht man relativ oft die abenteuerlichsten Gebilde/Möglichkeiten :-( Wie war/ist die hintere Achslast? Ansonsten: Wenn der Teufel Junge hat, dann hat er eine ganze Bude voll. Hallo,
auflasten auf 3,8 t. Hat da der Traglastindex der Reifen noch gereicht. Den Camping gibts in mehrern ausführungen, was die Traglast angeht. In Kroatien hat man mich mal schräg auf eine zu hoch stehende Fähre eingewiesen worden, bin mit schleifender Kupplung und langsamer als Schritt drauf, alle beiden Hinterreifen innen Beule. Hatte mir vor 2 Jahren neue Reifen vorne aufziehen lassen, dieses Frühjahr, trotz daß es aufgebockt war, zeigte ein Reifen an einer Rille/ Seitenwand Aufdehnung auf ca. 10 cm länge ,2 mm stark, Reifen wurde ohne irgendwelche Kosten getauscht. gerade nen fahrzeug in italien abgeholt am wochenende..keine 200km gefahren...kurz vor bologna..reifen vorne links platt bzw. gerissen..alles gutgegangen..reifen nagelneu..fahrzeug komplett leer..kein reserverad..adac angerufen..alles kein problem nur nachher satte 265 euros bezahlt für den reifen und montage und das schlimmste 4 std. zeit verballert..und dadurch leider den reifen in italien gelassen..weil ich nur noch wegwollte..und jetzt leider nicht mehr feststellen kann woran es lag..war nen conti.. Hallo Mewoblau,
lass doch mal folgende Sachen an deinem Womo prüfen, da ich am Saisonende zwei so kurz aufeinander folgende Standschäden doch etwas seltsam finde: -Achslast bei beladenem Mobil hinten ( Ich hatte unseren Rüstwagen schon mit richtigem Gesamtgewicht aber 16t auf der Hinterachse statt 11t da falsch geladen - Hebelweg ab mitte Hinterachse, jedes KG entlastet die Vorderachse, belastet die HA aber fast doppelt ) -Stossdämpfer! Bei LKW oder Mobil merkst du defekte Stossdämpfer hinten kaum, aber die Reifen werden so durchgeheauen das die platzen. Und da verbaut Alko nicht unbedingt immer das allerbeste. -Alter der Reifen nach DOT auf Reifen. Händler dürfen "neue" Reifen mit einem alter von bis zu 6 Jahren verkaufen soweit ich das richtig im Kopf hab. |
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