hdrte am 15 Nov 2007 22:27:17 Seit dem Frühjahr 2005 fahre ich ein Knaus Sun Traveller 555 L.
Bei diesem Fahrzeug ist das Reserverad unter dem Heck befestigt.
Die Befestigung besteht aus einem Metallkorb der vorne in mit zwei
Haken in zwei Ösen hängt und hinten mit zwei Haken nach oben gezogen
werden kann.
Der Abstand zwischen Metallkorb und Fahrbahn ist so gering, dass
das Fahrzeug beim Fahren über Unebenheiten wie Bahnübergänge,
Bodenwellen und ähnlichem immer wieder mit dem Metallkorb auf
die Fahrbahn aufsetz und der Metallkorb nach hinten aus der Halterung
herausgedrückt wird.
Einmal habe ich schon das Reserverad mit Halterung (Metallkorb) veloren.
(Unfallrisiko, tötlich für nachfolgende Motoradfahrer)
Zweimal wurde der Metallkorb aus der hinteren Halterung heraus gedrückt,
blieb aber in der vorderen Halterung am Fahrzeug hängen und wurde bis zum Stillstand auf der Fahrbahn mitgeschleift.
Die Fa. Knaus will sich von diesem Problem nichts annehmen und lehnt eine
Nachbesserung ab und behauptet, dass bei Knaus keine Vergleichsfälle
bekannt sind.
Meine Frage an die Forengemeinschaft
Hat noch jemand dieses Problem?
Vereint wäre man stärker.
MfG
hdrte
hast29 am 16 Nov 2007 09:27:47 Hallo hdrt,
willkommen im Forum.
Wir fahren einen Weinsberg 591 auf Renault. Hatten auch bei der Fahrt auf die Fähre keine Probleme.
Aber das hilft dir nicht.
Was für ein Basisfahrzeug fährst du?
Dann hätten nämlich eventuell auch andere Hersteller von WOMO dieses Problem.
hdrte am 16 Nov 2007 19:52:22 Danke für die Antwort.
Das Wohnmobil fährt auf Fiat Ducato 244 und hat ein
Alko-Tiefrahmenchassis.
MfG
hdrte
ingemaus am 17 Nov 2007 14:52:56 Hallo hrdte !
Was sagt Dein Händler? Will er Dir auch nicht helfen? Womo hoch, Fotoserie machen und dem Hersteller zusenden! Frage dazu, wie Du Dich im Schadensfalle verhalten sollst, so hast Du wenigstens den Nachweis das die Fa Knaus von dem Mangel wusste. War das Reserverad schon in der Grundausstattung? Kann man das Reserverad nach einer Einigung nicht wo anders montieren befestigen lassen. Ich bin auf jeden Fall der Meinung, daß es sich, so wie Du es beschrieben hast, um einen schweren Mangel handelt. Du bist als Fahrer für einen ev. Schaden haftbar!
tschüss ingemaus
Gast am 17 Nov 2007 19:25:57 Die Problematik kommt mir sehr bekannt vor. Wir haben einen Weinsberg 540 Meteor, da Weinsberg und Knaus aus einem Haus kommen, sind Chassis und Aufbau nahezu identisch.
Bei uns war es auch so, man setzt sehr oft mit dem Reserverad auf, zumal der Überhang bei unserem WoMoBi recht gross ist (DUC 230, Typ 10 = also der "Kurze"). Wir haben uns für die Lösung auf dem Foto entschieden, hat 2 Vorteile:
1. mehr Bodenfreiheit am Heck,
2. mehr Gewicht auf der Antriebsachse.
sternleinzähler am 17 Nov 2007 23:53:45 @ hdrte: Hilft dir nicht weiter, aber bei meinem Knaus 658LG ist der Abwassertank mit Stehbolzen so unter dem Fzg angebracht, dass ich ihn mir schon 2 mal" verschoben" habe als ich auf dem CP eine leicht gewölbte Straße querte! (Oslo, Ekkeberg-CP)
@mr2-Blue: Sehr interessante Lösung!! Wer trägt das ein, bzw. welcher Halter ist das ?? Vorderachse bei mir kann auch Gewicht gebrauchen!
Neugierige
Wolfgang
Gast am 18 Nov 2007 00:59:28 Die Lösung ist relativ einfach:
Der Bügel ist "off the shelf", und war bereits am Fahrzeug dran. Ich habe die Aufnahme vom Rad einschweissen lassen, jetzt kann man das Reserverad wie auf eine richtige Radnabe schrauben, danach alles in Weinsberg-Grün lackieren lassen und fertig.
Dazu aus Ebay: R-Radabdeckung vom Nissan SUV (20 Euro) und die schwarze Platte von D&W (nochmal 20 Euro)....fertig.
Seither 2 x "getüvt" ohne weitere Nachfragen....da wir aber kaum in D fahren, ist mir eigentlich egal, ob und was eingetragen ist :D :D :D .
ingemaus am 18 Nov 2007 11:22:55 Hallo MR2-Blue!
Sieht für mich furchtbar aus. Ist aber Geschmackssache. Ob der TÜV in Deutschland so abnehmen würde, wage ich zu bezweifeln. Die Gesamtlänge des FG andert sich. Jede Änderung am FG ist einzutragen. Was Deine Versicherung bei einem Unfall sagt, sei dahingestellt. Es zeigt uns aber, dass die FG Aufbauer nicht in der Lage sind FG zu bauen, die durch einen vernünftigen Radstand und kurzen Überhang nicht so schnell aufsetzen. Bei meinem FG Weinsberg aus dem Jahr 01, ist das Reserverad auch bei jeder Kleinigkeit aufgesessen. Dies wird dann als Stand der Technik argumentierend abgewiesen. Heute kommt dann als neueste Errungenschaft für ein Reserverad ein Pannensetspray. Prima, der Kunde zahlt, extra, wenn er etwas vernünftiges haben will, das Gewicht von 20-30 kg ist man auch los und wohin das Rad dann montiert wird, überlässt man auch dem Kunden.
schönen Sonntag tschüss ingemaus
Gast am 18 Nov 2007 11:47:36 ingemaus hat geschrieben:Hallo MR2-Blue! Ob der TÜV in Deutschland so abnehmen würde, wage ich zu bezweifeln. Die Gesamtlänge des FG andert sich.
Schönen Dank für den Versuch der Aufklärung... 8) , in der Realität ist es folgendermassen (TÜV Rheinland):
1. Ich habe eine Kopie von einem anderen DUC 230/10 wo dieser Anbau eingetragen ist. Korrekt, die Fahrzeuglänge wurde um 250 mm erweitert. 2. Unser TÜV bemerkte dazu: Sie brauchen es nicht eintragen zu lassen, da das WoMoBi eh ein "Sonder-Kfz" ist, somit gelten einige Bestimmungen der normalen PKWs nicht. 3. Die Abdeckung muss allerdings sein, damit kein erhöhtes Verletzungsrisiko entsteht.
Zu Geschmack möchte ich mich nicht weiter äußern, diese Konstruktion hat auf jeden Fall 2-fach positiven Einfluss auf die Fahrzeugkontraktion.
- weniger Gewicht im Überhang, sind immerhin fast 30 kg.
- mehr Last auf der Antriebsachse, hat sich bei mancher feuchten Wiese schon positiv bemerkbar gemacht.
ingemaus am 18 Nov 2007 13:15:17 Hallo MR2-Blue!
Wenn Du beim TÜV gewesen bist und diese dann die Aussage getroffen hat, ist es mit der Auskunft wohl erledigt. Hauptsache der entsprechende Prüfer wird sich im Schadensfall dann daran erinnern. Die Mitführung einer Kopie für ein anderes FG, wird bei einer Kontrolle mit Sicherheit Schwierigkeiten bereiten. Worin ein Anbauunterschied zwischen Sonder- KFZ und Pkw sein soll, kann ich nicht erkennen. Anbau wo auch immer, richtig und genehmigt muss er sein! Natürlich ist jede Mehrmasse auf der VA von Vorteil, es sei dann, die zulässige VA-Last wird überschritten. Zu den 30 kg der Belastung der HA kommt bei einem FG mit Überhang auch noch die Hebelwirkung. So werden schnell aus 30 kg auf der HA 50 oder 60 kg je nach Radstand und Entfernung des Gewichtes zur VA. Die VA wird selbstverständlich über die Grundmasse von 30 kg, hier 20- 30 kg auch noch entlastet. Fazit . Gesamt bekommst Du sogar, mit der nach vorne Montage, schnell auf der VA 50-60 kg mehr Masse. Wenn meine langwierigen Berechnungen stimmen?
schönen Sonntag ingemaus
jertmann am 01 Nov 2016 11:40:54 Hallo Zusammen, nun bin ich neu in diesem Forum. Ich habe bei meinem Knaus Sun Traveller A 505 mit einem Ducato 15 genau das gleiche Problem. Schon bei kleinsten Bodenwellen setzt das Fahrzeug mit dem Käfig des Ersatzrades auf. das ist höchst unerfreulich. Nun suche ich nach anderen Möglichkeiten, die Bodenfreiheit zu erhöhen. Hat da jemand Erfahrungen gemacht? Beste Grüße jertmann
marmarq am 01 Nov 2016 11:48:35 Du hast Dich ja ordentlich durch die SuFu gewühlt, vorbildlich!
Ja das Aufsetzten hatten wir mit unserem KNAUS damals auch, wir hatten das mit ner Luftfeder gelöst. Verstärkte oder Zusatzfeden gehen aber auch.
gr mani
kintzi am 01 Nov 2016 19:23:56 Luftfeder wie bei Mani ist das einzige Senkrechte, Zusatzfeder geht bei Alko nicht. Gr. Richi
mv4 am 01 Nov 2016 19:52:57 oder du lässt das Ersatzrad weg... bzw. kannst du es wo anders verstauen ?... (ja ich weiß beim 505er ist nicht viel Platz dafür)
|
|