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Das erklärt er uns grad im Chat :oops: Danke, Christel, Du hast mich gerettet....
Aber ich will es trotzdem versuchen... Siehst Du Jeff, Du hast Deine Sandkastenliebe geheiratet, also das erste Schäuffelchen, mit dem Du gespielt hast... Ich war auch in (einem anderen) Sandkasten und da gab es mehrere Schäuffelchen, und mit ein paar wenigen habe ich nur einmal gespielt... ..und sie mit mir auch :cry: Viele Frank :kuller:
Frank, ich habe toll gelacht! Geschichte lebendig, klasse! Das mit der Post hätte ich gern gesehen. Ihr Kollege macht das immer :D Was habt ihr gemacht? Den Brief mitgenommen? Auch die Bilder klasse! Der Bürstner an der Grillhütte, welches Jahr war das? Nur vorstellen kann ich mir das noch immer nicht. Mit dem Zelt? brrrrr da schauderts mich noch immer. Ich bin halt nicht als Hardcore-Camper geboren und bin froh die für euch wohl doch elementar prägende Phase übersprungen zu haben... Björn (der nach weiteren spannenden Geschichten lechzt) ..ach weißt du Björn...ich hätte da noch so ne Anekdote, weil vorlaut als Kind war ich auch (schon :D )
Wir hatten ein Zelt (hab ich ja berichtet) und fuhren immer nach Jugoslawien. Wie vielleicht den meisten bekannt ist da rote Erde und oft STurzbachartige Regenfälle. Nachdem wir in dem Urlaub des öfteren"abgesoffen" waren und uns die Nachbarn in ihren Wohnwagen zum trocknen aufgenommen hatten,sagte meine Mutter entnervt zu meinem Vater: "Na gut, dann soll Vater (also mein Opa) halt einen Wohnwagen kaufen." (meine Eltern wollten beim Zelt bleiben). Kaum zu hause rannte ich zu meinem Opa und sagte: "Du kannst einen Wohnwagen kaufen, Mama will nicht mehr zelten".... und so begannen Wohnwagenurlaube.... :) Mein Vater würde sehr sehr gerne noch mal mit Zelt und seinem ganzen gedöns in Urlaub fahren. Ich möchte die Zelturlaube nicht missen-hatten wir in der Phase doch so unglaubliche schöne Stunden..... :hoppel: Auch das Zelten bei der Bundeswehr-dort heisst es standesgemäss "Biwakieren" hatte seine Reize. Ich erinnere mich an eine Januarnacht in der Lüneburger Heide-Grundausbildung-24 Stundenübung. Jeder hat in seinem "Sturmgepäck" ein halbes Zelt: 1 mehrteilige Zeltstange, eine Plane zum zusammenknüpfen mit der des "Kameraden". Nach Jahren des dekadenten Privatzeltens mit Steilwandzelt, aufgeschäumtem Viny-Zeltboden, Schlafinnenzelt, Gasheizung, Zeltküche, Luftmatratze, hat so ein BW-Zelt was ursprüngliches ! Da liegste mitten in der Nacht bei von Regen in Schnee übergehendem Wetter, frostig wirds auch dabei, in vollem Kampfanzug incl. Springerstiefel in deinem Schlafsack(die Braut des Soldaten-das G3-Gewehr) mit im Schlafsack, der Kumpel neben dir sägt-tschuldigung-schnarcht meterdicke Bäume um und irgendwo im Hintergrund prasselt das Lagerfeuer, an dem die Unteroffiziere immer besoffener werden. Plötzlich ein Ruf vom Feuer: "Wache!!!!! Hierher-aber im Laufschritt!!!!" Was son richtiger Rotars..(Rekrut) in der 3. Woche Grundi ist, der rennt natürlich sofort mit Höchstgeschwindigkeit in Richtung des krakehlenden Vorgesetzten ...ob da nun das Zelt von Werner und seinem Kumpel im Wege steht oder nicht ! :heiss: Astreines Gefühl, son kladdernasses, über dir zusammenbrechendes Zelt incl stürzendem, voll aufgerüstetem Soldaten im Gesicht zu haben! Und der Schnarcher neben dir merkt nix-also allein aus der Wooling raus und bei sternenlklarer Nacht wieder notdürftigst aufgstellt-ja das ist echtes BW-Zelten-also biwakieren im zurückgezogen Kampfraum :D Da ich dienstpflichtverletzenderweise auch noch vorm Heia-Gehen meine Kampfstiefel doch ausgezogen hatte und die in der Planen-Stangen-Gewehr usw-Wooling auch nicht gleich fand, machte die Sache gleich noch spannender. Ach, übrigens: Morgens war unsere Zeltplane so steifgefroren, daß wir sie vorm Weitermarsch über den Knien nichtzusammenfalteten, sondern "zusammenknackten"
Andere Zeltgeschichten folgen nach. Werner PPPPPPpppppppppppppppppoooooohhhhhwwwwwww ...
FRANK, da hab ich ja wohl glatt was verpasst ... grins! Gute Antwort von Dir Frank und wenn die Bienen rückwärts fliegen singen sie Mmus - Mmus ... grins Liebe Hallo aus dem Norden...
Bei mir fing es 1967 an, als mein Vater plötzlich mit einem Wohnwagen anrückte. Es war ein gebrauchter Wilk, so um die drei Meter lang, wenn ich mich recht entsinne. Übrigens hatten meine Eltern diesen Wohnwagen von dem seinerzeit recht bekannten Wohnwagen-Tester und Buchautor Werner Lange gekauft. Herr Lange gab meinen Eltern dann auch manch wertvolle Tipps mit auf die Reise. Offenbar währte die Freude an diesem kleinen "Wohnwägelchen" nicht besonders lange, denn bereits im Sommer 1969 hatten wir einen Weippert mit immerhin 5,20 Aufbaulänge. Ich erinnere mich, daß unser Opel Rekord C extra verstärkte Hinterachsfedern bekam deswegen. 1973 sollte unser "rollendes Heim" dann nochmals wechseln. Nachdem Vater einen größeren Zugwagen gekauft hatte, durfte dann auch der WoWa ein wenig größer sein. Die Wahl fiel auf einen Knaus Rubin. Vielleicht erinnert sich der Eine oder Andere von Euch: Das war der Wohnwagen mit der Zwillingsbereifung... (keine Tandemachse) Diesen Wohnwagen besaßen wir dann bis 1987. Aus gesundheitlichen Gründen schaffte Paps sich dann keinen Wohnwagen mehr an. Die Camper-Karriere meiner Eltern fand ein viel zu frühes Ende... Ich selber konnte mir ein Wohnwagen-Gespann damals nicht leisten. Bis 2006 sollte der Camping-Virus weiter in mir schlummern... Leider konnte ich meine damalige "Lebensabschnittsgefährtin" nicht von den Vorzügen des Camens oder gar des Wohnmobilfahrens überzeugen. Ich bin seit 1991 Mitglied in einem Oldtimer-Club und bei jedem größeren Treffen rücken viele Mitglieder mit Wohnmobilen an und ziehen ihre Oldtimer per Trailer hinter sich her. Da kam schon Sehnsucht in mir auf... 2006 traf ich dann meine jetzige Freundin, die selbst mit Zelt-Reisen und Wohnwagen-Urlauben groß geworden ist. Nun, wir waren keine vier Wochen zusammen, als unser erstes Wohnmobil auf dem Hof stand: Ein Pössl 2WIN. Welche Parallele zu früher: Auch der Pössl wurde uns schnell zu klein (siehe Wilk oben...) und so fahren wir heute einen Hymer TC 574. Leider durften meine Eltern nicht mehr miterleben, wie Sohnemann in ihre Fußstapfen trat. Sie starben bereits vor einigen Jahren... Viele Jens Jens , ich denke campen ist ein Virus ...
er kann mal ne Weile schlummern aber irgendwann erwacht er :wink: Mein erstes Zelten war mit Nachbarsmädel im Garten direkt vor dem Schlafzimmerfenster meiner Eltern ... wir haben uns nächtelang die Gosche fusselig....Foltergeschichten....Jungs....usw. Mit den Eltern und Bruder wurden immer Ferienwohnungen oder Pensionen gemietet und ich musste mit meinem Bruder (4einhalb J. jünger) immer ein Doppelbett teilen...:? Da ging ich doch lieber ins Zeltlager mit der hiesigen KJG.Allerdings waren die Mädels im Haus untergebracht und die Jungs durften in 10 er -Zelten nächtigen . Manchmal schlief ich dann lieber am Lagerfeuer :wink: , (Foto ca. 78 ) 1982 zelteten Frank und ich 4 Tage am Kirnbergsee im Schwarzwald. Im Zweimannzelt mit Raviolidosen...scheeee wars... :wink: Als beide Jungs da waren kauften wir ein Hauszelt . Erstmal immer nach Frankreich ( Vias s. M und Les Baumelles) später trauten wir uns auch nach Italien. Erstmal gings nach Tenero (CH) am Lago Maggiore auf einen wunderbaren kleinen CP mit dem Wohnwagen TEC. Damit tasteten wir uns Richtung Italien , Lago di Mergozzo , einige Male Adria und Toscana. Angangs konnten wir unsere Kleinen noch quer ins Kinderbett ( 2m x 1,20 m) legen , später hatten sie jeder ihr Zelt . Um 2 Meter gross gehts so besser :wink: Seit Mai 2006 haben wir unser Wohnmobil und geniessen die Freiheit ohne Campingplatz ( selten!) , ohne Schulferienreservierung...usw. hinzufahren wie und wann mal will...... Werner , Frank erlebte die Bundeswehr auch zum Teil im Zelt, Klamotten wurden ans Fußende des Schlafsacks gesteckt , um morgends gewärmt anzuziehn... wink.gif Später , als Koch im Küchenwagen ( Übungen) mit aufgedrehtem Benzin-Luftgemisch Herd "beheizt". Das war aber verboten ! endlich hab ich die gescannten Fotos von PDF in Bitmap und endlich in JPG wandeln können :D Fotos von unten nach oben schauen.... Hey, toll in Erinnerungen zu schwelgen.
Also von dem wild zelten auf Nachbars Wiese mal abgesehen waren wir eigendlich immer mit Rucksack und Zelt unterwegs. Das erste Wohnmobil - sozudagen - waren die Nachtzüge die uns mit Interrailticket 4 Wochen im Jahr zur verfügung standen und quer durch Europa bis nach Marocco gebracht haben! Damals fanden wir die Idee, mit einem Haus auf vier Rädern durch die Gegend zu fahren noch ziemlich uncool. Dann: Das erste Auto, größeres Zelt, dann: Größeres Auto, größeres Zelt. Ich glaub, mittlerweile könnte ich nicht mal mehr eine Woche so reisen wie damals. Aber das käme sicherlich auf nen Versuh an?? Als ich vor paar Jahren in finanzieller Schräglage in meinem Familienbetrieb geraten war(nicht bezahlete Rechnungen, kein Eigenverschulden) habe ich meinen Hymer S660 verkaufen müssen. Es ging kein Jahr ins Land, dann mußte wieder ein WoMo her, dann haben wir uns wieder "hochgearbeitet" und nun haben wir so eine saure Gurkenzeit, wie noch nie. Vielleicht wird es auch wieder mal besser, daß die Leute wieder bißchen mehr Geld in den Taschen haben, aber so richtig dran glauben kann ich auch nicht mehr. :ooo: |
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