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Ich habe vor 3 Jahren meinen extrem stressigen Job als Versandleiter
hingeschmissen. Seit dem fahre ich 120 Stunden pro Monat Omnibus, bin mittags 14.15h zu hause und am Wochenende habe ich frei. Mit dem Geld komme ich hin, lebe alleine im eigenen Haus und kann jetzt an den Wochenenden oft wegfahren, der Urlaub reicht für 2 Touren pro Jahr. Ich bin heute zufriedener, ausgeglichener als früher und habe deshalb meinen Schritt nie bereut. Arno 8) Genießt die Zeit, wenn ihr das könnt.
Mein Mann ist krank, da lernt man auch, dass Geld sehr viel weniger bedeutet, als man vorher angenommen hat. Und dass Zeit ein unendlich wichtiges und sehr begrenztes Gut ist. Ich stelle es mir auch sehr schön vor in aller Ruhe zu reisen. Allerdings so ganz ohne "sinnvolle" Beschäftigung und auch in gewisser Weise Verpflichtung wäre mir vermutlich langweilig. Die richtige Balance muss es sein. Ganz abgesehen davon ist "ungebunden" ja ganz schön, aber ganz ungebunden will ich nicht sein, da hätte ich ja meine Kinder nicht. Na ja, bei uns erstmal kein Thema. Die Kinder sind noch klein, die müssen in die Schule und ernährt werden. Mein Mann kann nicht weg, er muss alle zwei Wochen zur Chemo. Und Geld muss ich dann auch noch verdienen, um das alles hier am Laufen zu halten. Blöderweise arbeite ich viel und verdiene auch noch wenig. Besonders dumm gelaufen ;). Aber vielleicht, wenn die Kinder mal groß sind... vielleicht steige ich ja dann auch aus? Verdiene mein Geld als Straßenkünstlerin in den südlichen Gefilden... :) :) :) das tut mir sehr leid zu hören...!
ich wünsche euch alle kraft der welt um alles was kommt zu meistern. o. haben unseren schritt auch noch in keinem moment bereut.
wenn man sich die zeit nicht nimmt, dann ist sie unwiederbringlich weg... also, wenn nicht jetzt, wann dann... zu viele menschen die früh, sehr früh krank wurden. in meinem job habe ich einige anfang 30 am ende gesehen, körperlich und geistig, manche erholen sich, andere nicht... und, keine sorge, waren alles keine weicheier ;)... habe 34 jahren auch "mein" erlebnis gehabt, wünsche ich keinem...! dann die andere fraktion. hier ist gleich krebs die diagnose eine liebe kollegin ist mit 39jahren dran gestorben... hatte jede, absolut jede freie minute im office verbracht, echte workaholic... weiss nicht ob sie dass so nochmals gemacht hätte... . . . zugegeben, hin und wieder war es vom "kopf her" nicht ganz einfach. so definiert man sich doch viel über den job, z.t. status etc aber seit ca einem monat habe ich das mehr denn je hinter mir. ein guter weg, denke ich... . . . jetzt sind wir schon einige tage unterwegs, aber das gefühl von "zeit ohne ende" stellt sich noch nicht ein. man muss sicher immer wieder daran erinnern. kein automatismus. noch ist es wie urlaub.. aber ich wette das gibt sich ;) . . . ps: am ende seines lebens wird man wohl nicht sagen: "schade, dass ich nicht mehr zeit im büro verbracht habe..." Ich beneide jeden, der seine Zeit nutzen kann, und das mit dem Geld so hinkriegt. Bei uns setzen die Finanzen die Grenzen - obwohl wir immer fleißig und strebsam waren und auch noch sind. :cry:
Aber zum Aussteigen hats immer nur mal für 6 Wochen gereicht. Maxnix, schee wars. Das erlebte kann uns keiner mehr nehmen. Aber alles, was innerhalb dieses Spielraumes möglich ist, nutzen wir aus. jeder muss sich nach seiner Decke strecken und dem Leben abgewinnen, was möglich ist. Und was Nicole gerade für ihre Familie da herausholt :respekt: Macht weiter so, und genießt eure Zeit. Hallo
bin auch nach über 30 Jahre in meinem Job 2006 gesundheidlich ausgestiegen bin jetzt in Rente und geniese das Leben mit meiner Partnerin....Den Traum vom Womo haben wir uns erfüllt...wie gesagt, habe sehr gute Geld verdient auf Kosten der Gesundheit..aber Geld ist nicht alles...leider muss meine Partnerin noch 10 Jahre arbeiten, aber die Zeit bis dahin geht auch vorbei...dann werden wir auch ständig unterwegs sein...Die Freiheit kann ein keiner nehmen..und Gesundheit nicht kaufen...auch mit viel Geld nicht...und mitnehmen kannst du auch nichts...allen Aussteigern ....viel Gesundheit und Freude, geniest es solange ihr könnt...liebe .. Unsere Freunde leben seit Januar 2005 in ihrem ca. 7 m langen Eura Integrierten.
In Deutschland muss man ja eine Anschrift haben, unter der man gemeldet ist. Unsere Freunde sind bei uns gemeldet, damit Finanzamt, Rentenversicherer und Krankenkasse wissen, wohin mit dem Papierkram. Wir sichten die Post, senden unseren Freunden eine SMS und diese reagieren. Sie entscheiden, ob sie selbst reagieren müssen oder wir die Post gesammelt bei unseren jährlichen Treffen irgendwo in Frankreich oder evtl auch im Freiburger Raum ( ihrem neuen, zumindest medizinischen "Wohnsitz") übergeben. Sicher ist es schon ein großer Vertrauensbeweis, die TAN-Liste und das Passwort fürs online-banking unserer Freunde zu besitzen, bewährt sich aber bis heute recht gut. Ich erledige so ein bis zwei Banküberweisungen pro Jahr, wenn unsere Freunde mal kein Internet-Cafe finden. Alles ist in den jetzt vergangenen vier Jahren problemfrei gelaufen, wie sich das halt unter Freunden so gehört. Die Beiden, er freier Journalist im Ruhestand , sie Hausfrau, können sich nicht vorstellen, in naher Zukunft eine Wohnung zu bewohnen und werden wohl so lange wie möglich Südeuropa bereisen. Die bis jetzt vorherschende Horrorvostellung der Beiden ist eigentlich, was passiert mit unserem Womo, wenn wir nicht mehr können/wollen? Nutzen wir es jemals wieder? Kleiner Hinweis: die Beiden haben weder Kind noch Kegel, sind in ihrem aktiven Berufsleben vielfach umgezogen, quer durch die Republik, daher geht dieses Zigeunerleben für sie problemlos. Für meine Ulla und mich wäre ein solches Leben nicht vorstellbar wg. Haus, Kindern usw. Bis zum 40 ten Lebensjahr laufen die Menschen mit der Gesundheit hinter dem Geld her und ab dem 40 ten Lebensjahr mit dem Geld hinter der Gesundheit ! wir leben nun seit 2 jahren in unserem wohnmobil und auch in unserem zirkuswagen!!!.....womo 6m und zirkuswagen 9m.....die wintermonate verbringen wir im süden...leben finanziell am limit aber wie schon vorher schon hier erwähnt..auch für uns ist weniger mehr....gesundheitlich gehts seit keinen streß mehr bestens...wir haben ja genug zeit um uns darum zu kümmern......*g*
Besser kann man es fast nicht zum Ausdruck bringen. und ich hatte gehofft das trifft erst ab mitte 50 zu...
o. noch 2 jahre bis zur 40 ... 8) grüße aus tarfia o. ..... gefällt mir - der Thread.... gefällt mir sehr....!!! Verfolge diesen Thread äußerst interessiert und bin im Netz auch bereits auf diverse andere "Wohnmobilwohner" gestossen.
Seit dem letzten Sommer (2008) ist es mehr oder weniger zufällig auch zu meinem Thema geworden. Durch Berufswechsel und der damit verbunden Wohnungssuche hatte ich mich eine zeitlang in meinem Urlaubsmobil eingerichtet. Auch den letzten harten Winter habe ich darin verbracht. Insgesamt waren es dreizehn Monate. Es gab gute und schlechte Zeiten, anfänglich einige Eingewöhnungsprobleme aber nach und nach gefiel mir dieses unabhängige, stressfreie und kostengünstige Leben. Ich lernte auf der Suche nach Stellplatz, Strom, Versorgung/Entsorgung einige tolle Menschen kennen und eben auch viele die seit Jahren bereits im Auto leben. Darunter waren mittellose Jobber und hohe Beamte (die nur aus gesellschaftlichen Gründen eine leer stehende Wohnung unterhielten). Auch diese freien, ungebunden Menschen hatten Probleme (Geld/Strom/Wärme, etc.) aber eines war ihnen allen gemeinsam. Sie strahlten alle eine hohe Grundzufriedenheit aus. Es wurde wenig gemeckert oder geklagt. Zeit, Respekt und Toleranz war bei diesen Menschen im Überfluss vorhanden. War ich auf eine Tasse Tee eingeladen, so hatte ich immer das Gefühl ein gehetztes Tier und absoluter Spießer zu sein. Jede Begegnung hat mich nachdenklicher zurück gelassen. Nach über einem Jahr bin ich auf Grund "gesellschaftlicher Zwänge" (Position im Job, etc.) wieder in eine feste Behausung zurück gezogen. Meine Partnerin war ebenfalls ein Grund hierfür. Seit meiner Zeit im WoMo hat sich meine Einstellung zum Leben geändert. Ich versuche alles gelassener zu sehen. Habe viel Dinge einfach verkauft. Gebe kaum noch Geld aus, weil ich in den meisten Produkten nur noch Gewinnmaximierung des Herstellers erkenne und frage mich jeden Tag was ist wirklich wichtig ist im Leben und versuche mich darauf zu konzentrieren. Was mir auch immer klarer wird ist, dass wir in diesem Staate nur noch die Hamster im Rädchen sind und dass die, die arbeiten und schaffen es hinterher nicht geniessen können. Alle stehen im Alter gleich da. Das was Wenige schaffen verteilt der Staat am Schluss an alle auf. Die Gesundheit ist ein weiterer Aspekt, der das alte Prinzip des Geniessens der Rente nicht planbar macht. Würde wirklich gerne den ernsthaften Versuch wagen im WoMo zu leben. Bin aber ehrlich gesagt zu feige um wirklich auszusteigen. Ein Kompromiss erscheint mir ein zu grosser Spagat zu sein. Vielleicht bin ich aber auch einfach noch nicht soweit und es braucht noch Zeit. Ich bin 41 und mit Wochenarbeitszeiten von bis zu 60 Stunden und darüber hinaus voll eingebunden.... wie lange noch ??? Einen lieben in dieses tolle Forum Canine @ Canina......tolles Posting, vernünftige Einstellung! :top:
da kann und möchte ich mich gerne anschließen das thema beschäftigt mich seit vorigem jahr auch + es freut mich, dass
andere auch eine lebensbejahende einstellung gewonnen haben und auch dorthin wollen. vllt. braucht man auch erst einen derben anstoß/schicksalsschlag , um sich aufzuraffen. und feige würde ich es auch nicht nennen. es ist doch vielfach nur bequem wie alle zu leben. da es mir inzwischen egal ist, was andere darüber denken steht es für mich fest. ich werde das haus verkaufen + da ich rentner inzwischen bin , die nä. jahre mit dem Womo europa genießen. und dazu braucht man nicht viel mehr als sich dazu zu entscheiden. meine beiden töchter begrüßen diesen schritt auch, so das familiär da nichts im wege ist. also denn - man sieht sich unter - wegs. :razz: rainer/opa/reisender Hallo zusammen
Dieses Thread bringt einen zum Nachdenken, genau so, wie nach einigen (Vielen) Einsätze in meinem Beruf ist :!: "Aber wir müssen ja Härte zeigen und uns keine Schwäche anmerken lassen" Trotzdem es innerlich ganz anders aussieht. :oops:
Hallo Friedhelm, klinke mich erst jetzt in diese Diskussion ein. Warum müssen wir Härte zeigen und uns keine Schwäche anmerken lassen ?? (Einstellungen, die bei Frauen meist Unverständnis auslösen !) Nur weil wir (und unsere Generation) vielleicht derart erzogen bzw. geprägt wurden ?? Wir beide gehören der selben Generation an und haben uns im Laufe unseres (Berufs)Lebens schon so manches Mal umgestellt, umorientiert - aus Erfordernissen, sicher auch aus Erkenntnissen heraus. Nicht selten wurde uns aus beruflichen oder gesellschaftlichen Verpflichtungen heraus die Unstellung auch unseres Denkens "aufgedrückt". Warum nicht endlich davon BEFREIEN ?? Befreiung ist, wie ich meine, keine Schwäche sondern eine wirkliche Stärke weil sie Kraft für eine Veränderung erfordert - das zeigte im Übrigen die Geschichte immer wieder in unendlich vielen Beispielen. Schauen wir uns unsere Nachfolgegeneration doch nur näher an: Diese jungen Menschen stecken uns doch, wenn wir ehrlich sind, mit ihrer erfrischenden Ungezwungenheit, Lockerheit und ihrer Infragstellung und oft ihrer Ignoranz gegenüber vieler "alten Zöpfe" nicht selten an. Und das Schöne dabei ist: Wir lassen uns ja auch (oft unbewußt) anstecken und übernehmen sehr vieles. Siehe ganz deutlich hier im Forum. Hättest du z. B. vor 25-30 Jahren öffentlche ausgesprochen, dass du etwas "geil" findest ??!! Hättest du derart formlos schriftlich kommuniziert ? Wir übernehmen also doch auch ständig Dinge, die wir früher (aus Tradition und nicht aus kritischer Betrachtung heraus) abgelehnt hätten. Aber leider tun wir es meist erst dann, wenn es ANDERE auch tun - und deshalb nicht früher, weil uns vielleicht dazu als ERSTER der Mut fehlte. Sind wir doch mal ehrlich zu uns selbst !! Müssen wir dabei nicht (schweren Herzens) feststellen, dass wir irgendwo doch alle irgendwie zum "Herdenvieh" zählen ? Tue das was alle tun, dann tust du das Richtige . . . Es gilt für mich jedenfalls seit etlichen Jahren in vielen Lebenslagen: Warum soll ich eigentlich nicht bei den ERSTEN ANDEREN sein ? Stellt unsere Fraktion der Wohnmobilisten nicht auch auf eine gewisse Weise eine Fraktion der etwas ANDEREN dar ? DEN Amerikaner, der in seinem Mobilhome lebt und sein Leben (teilweise) darin verbringt, sein Wohlbefinden dabei hat und auf diese Weise sein Lebensglück findet (anderen nicht schadet), bewundern oder beneiden doch sicher wirklich nicht wenige, nicht nur wir Wohnmobilisten, selbst wenn es dem eigenen Lebensentwurf nicht entspricht. Meine Devise deshalb: Toleriere das Andere ohne es zu kritisieren, darüber zu urteilen, es zu beurteilen, oder es gar zu verachten - solange es nicht unmoralisch ist und/oder Mitmenschen schadet. Viele Horst :bindafür: Hier tauchen wirklich sehr viele Aspekte auf, die auch auf mich zutreffen.
Offen gestanden, arbeite ich schon seit Jahren an dieser Entscheidung. Noch sind wir berufstätig. Aber trotzdem verbringe ich mehr Freizeit im Womo als in der "Wohnung". Die drei Kinder sind auch sehr weit weg, weshalb ich sie ja gerade mit dem Womo besuche. Der Rest ist die Nähe zu meiner Holden, die keine 150 qm mehr braucht... :) Das macht nachdenklich bzgl. der Frage, ob man es net einfach früher als geplant verwirklichen sollte. Viele Frank04 für mich gibt es mehre vorraussetzungen um ein freies leben zu leben...außer man ist millionär oder hat viel geerbt.......
1. angst überwinden und nicht immer nur an die pension denken, oder daß was passieren kann..... 2. schon frühzeitig keine schulden machen...schuldenfreies leben heißt auch man muß nicht jeden job machen!!! 3. fixkosten minimieren!! in unserem fall leben wir ja ohne miete im wohnmobil bzw zirkuswagen.......monatliche fixkosten für wasser,strom und hand prepaid ca. 50.-...aber nur wenn wir in deutschland sind!!! wenn wir unterwegs sind telefonieren wir meist mit telefonkarten aus den öffentlichen und lassen uns dort anrufen(spanien,frankreich problemlos möglich!! private versicherungen haben wir KEINE....... 4. vielfältige fähigkeiten und flexible einstellung zur arbeit......!!so kann man immer unsd überall geld verdiehnen...... in unserem fall heißt das konkret..wir arbeiten hier in deutschland von anfang juni bis jetzt auf märkten......aber max 2. im monat für ein wochenende.......und in einer woche gehts richtung süden los.... und wir haben uns ein "altes" womo gekauft wo ich auch alles selber dran schrauben kann und das robust ist!! MERCEDES 608D..... Guude!
Vor einigen Jahren standen wir in Gau-Algesheim. Vor uns ein Ehepaar, das seit ca. 5 Jahren nur noch im WoMo gelebt hat. Im Verlauf des Gesprächs über für und wider kam dann die Äußerung: Wenn ich nicht mehr kann, dann kaufe ich einen Liter Schnaps, setzt mich in die Kälte und trinke die Flasche gänzlich aus. Nun ja, man kann es so machen. Nur, wann ist der Zeitpunkt da und erkenne ich ihn auch??? Vor drei Tagen habe ich mich wieder mit jemanden darüber unterhalten. Dabei kam dann der Gesichtspunkt auf, was mache ich, wenn ich krank werde? Welcher Arzt nimmt mich dann auf? Konkret hatte dieser Gesprächspartner einen Bekannten, dem dies passiert ist. Der kam dann zu ihm und bat um Hilfe, die ihm dann auch gewährt worden ist. Und denkt an die Rentner, die zwischenzeitlich aus ihrem Domizil in Spanien zurückkehren, weil sie krank und pflegebedürftig geworden sind! Also wir haben beschlossen, daß wir unser Haus nicht verkaufen werden. Es tut gut, wenn man immer einen Heimathafen hat. Wir fahren dann lieber auch über einen mehrmonatigen Zeitraum weg, haben aber die Gewissheit, daß wir auch wieder nach Hause können. CU Wolf
Hallo Wolf Genau so ist es. Wenn der Körper Schwäche zeigt muss man eine Adresse (Krankenhaus/Altenheim etc.) dem man Vertraut. Es sind bei so einer Entscheidung so viele Sachen zu bedenken. Aber viele bedenken alles erst dann wenn es passiert ist. Nun sagen bestimmt wieder einige, dann ist es immer noch Früh genug. Ich weiß nicht ob die Einstellung die richtige ist? :roll:
und genau aus diesem sicherheitsdenken machen es die wenigsten!! habt ihr mal bedacht daß es außerhalb deutschlands sogut wie kein krankensystem gibt?? dort leben die menschen auch...und wenns dann im alter so ist ,daß man das zeitliche segnet , weil ne schwere krankheit da ist....na dann ist das so.....irgendwann sind wir wieder alle gleich.......nach dem tot bevor ich im alter krank in nem altenheim versauere ,oder in nem krankenhaus an geräten und schläuchen "krepieren muß"...da leb ich doch lieber zu lebzeiten mein leben, und wenn der tag gekommen ist.......dann ist es eben so!!!
andi, du bist jahrgang 1964, wie ich deinem profil entnehme. als ich so alt war wie du, habe ich genauso gedacht und hab auch so gelebt und wir haben weite reisen unternommen, aber warts ab, wenn du älter wirst und sich die ersten zipperlein einstellen, dann wirst du möglicherweise auch etwas anders denken. zur apparate- und zur schlauchmedizin bin ich der gleichen meinung wie du, ebenso in bezug auf das versauern im altenheim, aber man fährt im alter eben nicht mehr so weit und überlegt, ob man noch in relativ kurzer zeit wieder zu hause sein kann. denn sterben in der fremde und einen geliebten menschen dort einfach alleine zu lassen, da halte ich zumindest das letzte für ziemlich verantwortungslos.
Man kann aber auch früher sterbenskrank werden und nicht immer ist man davon direkt tot. Es kann noch eine lange, schlimme Zeit werden. Ich muss ehrlich sagen, ich bin sehr dankbar für unser Gesundheitssystem hier in Deutschland. Wir haben hier wirklich Glück! Was ich auch ein bisschen vermisse bei den Aussagen der "Frühaussteiger" ist Familiensinn. Freiheit über alles. Kein Platz für Bindungen und vor allem: Auch kein Platz für Kinder? Die Eltern bleiben alleine zurück, auch die Freunde und Geschwister. Für mich klingt das bei aller Freiheit relativ einsam. hallo oldie2002 und ckgroupi
das eigentliche thema war ja auch nicht unbedingt das reisen..sondern "alles verkaufen und nur mehr im womo leben"........ das kann man ja auch in deutschland(machen wir ja auch)...familiensinn??? tja es gibt auch menschen die haben keine ....ist so..läßt sich nicht ändern..meine familie sind meine freunde..und die sind auch meine freunde wenn ich nach 6monaten reisen zurück komme...... was die schlimmen krankheiten angeht in jungen jahren, denk ich mir kann man viel mit positiver lebenseinstellung und gesunder ernährung,nicht rauchen etc. wettmachen..... wer immer nur daran denkt an krebs zu erkranken...der hat in dann auch!! wer angst hat mit dem womo überfallen zu werden ...dem passiert es auch!! wer angst hat sein geld zu verlieren ...der wird es auch verlieren!! positive und auch negative lebenseinstellungen prägen unser leben mehr als man denkt....... aber machbar ist all das was der/die jenige möchte ......wer mit ganzer energie dabei ist und mit dem herzen..der wird es auch erreichen!!!...... wer immer zögert ..der sollte es bleiben lassen.......das wird nichts..zu halbherzig!! und ich habe ja nicht gesagt daß das gesundheitssystem in deutschland nicht gut ist...aber man muß es sich auch leisten können!!!......
Na ja, das ist auch eine Form sich selbst zu belügen, wie wir inzwischen selbst feststellen mussten. Aber ich hoffe aufrichtig für Dich bleibt es die Wahrheit. :) Moin Nicole,
wir reden hier von nem "Wohnungswechsel", net vom "Aussteigen"! Net vom Campingbus und von Flucht, net von persönlichen Problemen!!! :) Es geht schlicht und einfach um nen "Wohnungswechsel" mit unbestreitbaren Vorteilen selbst bzgl. der intensiven Familienbindung. Frank04 Hallo Frank,
na ja, auf den letzten Seiten war aber schon eher von Aussteigern die Rede, die der Sonne hinterher reisen und weniger von einem schlichten "Wohnungswechsel" innerhalb der Republik und mit schulpflichtigen Kindern, oder? Gibt's solche eigentlich auch hier unter uns, oder hat mal jemand so eine Familie kennengelernt? Obwohl... hier in Köln gab es immerhin die Kellys. Die lebten zwar nicht im Womo aber auf 'nem Boot. Hallo an alle,
ich muß auch noch mal meinen Senf dazugeben. Wie wir leben ,habe ich ja hier schon mal gepostet. Jeder muß natürlich ganz für sich alleine Entscheiden wie er leben möchte. Der eine liebt sein Haus, der andere seine Kinder,und wieder andere lieben ihre Hunde oder ihre Arbeit. Zum Glück sind ja alle sehr unterschiedlich. Nicht auszudenken wenn alle auf einmal nicht mehr arbeiten gehen würden und dann ihre Wohnungen und Häuser verkaufen, sich ein Womo zulegen und dann darin wohnen. Uns hat die Arbeit keinen Spaß gemacht. Wir haben zu wenig verdient für unsere geleistete Arbeit. Wir hatten zu wenig Freizeit. Wir haben keine Tiere Wir haben keine Kinder Wir haben kein Haus ,keine Wohnung Wir haben keine Pflanzen Wir haben keine Schulden Wir sind zum Glück !! KERNGESUND ( Das ist das Wichtigste ) Wir haben keinerlei Verpflichtungen Wir treffen jeden Tag neue Entscheidungen, die nur wir zwei zu Verantworten haben. Haben wir kein Geld mehr, dann leiden nur wir zwei ganz alleine darunter,und nicht unsere Kinder die dann nichts mehr zu essen hätten oder eventuell unsere Tiere. Wir wollen so leben und sind überglücklich jeden Tag aufs neue, wenn wir hier in Spanien ,morgens ausschlafen können, dann lecker lange Frühstücken. Wir leben einfach so in den Tag hinein. Das ist natürlich nicht jedermanns Sache. Wir haben beide eine nette Familie im Hintergrund. Es gibt NIE Streitigkeiten zwischen uns. Wir können machen und tuen was und wann wir es wollen. Wir unterliegen auch keine Zwänge. In Deutschland haben wir in einem Appartement gewohnt, und sind täglich arbeiten gegangen. Es war ein komplett anderes Leben, wir haben immer das getan was andere uns gesagt haben. Immer dem Lieben Geld hinterher. Geld ist zwar wichtig um so zu leben, aber jetzt brauchen wir nur noch die Hälfte von dem ,was wir in Deutschland verbraucht haben,und wir sind arbeiten gegangen. Das wollen wir nicht mehr. Werden wir Morgen krank,kann natürlich alles sofort anders sein. Aber keiner weiß es im Voraus, und man kann nicht alle Risiken vorrausplanen. Die meisten Rentner hier auf dem Platz, stimmen uns zu. Sie finden unsere Einstellung gut,und könnten manche Ihr Leben zurückdrehen,und wüßten das was Sie heute wissen, hätten Sie sich auch für so ein Leben entschieden. Fast alle haben hier, Kinder, Enkelkinder, Häuser, Gärten, Autos in der Garage stehen usw. Manche würden gerne länger hier in Spanien bleiben, aber die vielen Bindungen zu Materielen Dingen, sowie Familiäre Verpflichtungen hält sie davon ab. Einige beneiden unsere Einfachheit des Lebens. Wir aktzeptieren natürlich jeden so wie er ist. Wir nehmen uns auch nicht das Recht heraus über andere Menschen zu Urteilen. Es ist alles so wie es halt ist. Wir bilden ja nur eine kleine Minderheit mit unserer Lebenseinstellung. Das ist auch meiner Meinung nach ,gut so. Ich gebe zu das dieses Leben eben nicht der Norm entspricht. Die Norm ist. Geboren werden Kindergarten Schulausbildung Lehrzeit Bundeswehr Arbeitsleben Familie ( Heiraten ) Kinder , ( Baum Pflanzen ) Rente wenn man aufgebraucht ist dann alt werden ( meißtens Krank ) Sterben MAN HINTERLÄSST KINDER, ENKEL HAUS, VERMÖGEN UND WAS HABE ICH DANN DAVON ?? Bitte nicht böse sein, ist ja nur meine Kleine unbedeutende Meinung dazu Aber es ist schon interresant hier zu lesen wieviele das gut finden , aber den Mut nicht haben. ( ZU VIELE BEDENKEN ) Die hatten wir auch. Dann habe ich mal kurz meine Geistigbehinderte Tante im Pflegeheim besucht für 1 Stunde,( Sie ist schon 30 Jahre dort und sitzt in einem Stuhl ) dann viel die Entscheidung einfacher. Die meisten Dinge von denen wir uns trennen mußten bestanden zu 90 Prozent aus Materielen Sachen. Die kann man alle neu Kaufen !!! Also nur MUT, nach vorne schauen und nicht zu lange Überlegen ,den dann ist das Leben schon vorbei und ihr habt es garnicht gemerkt. Es brauchen sich hier ja nicht gleich alle angesprochen zu fühlen. Hallo Meli,
das hört sich super an. Bei einer Umfrage über Deine Beschrieben Gründe > Arbeit/Geld/Freizeit < würden bestimmt 60% der Arbeitnehmen Dir zustimmen. Nur dass ist die halbe Wahrheit!!!! Um Euch diesen Luxus WM und nicht mehr Arbeiten leisten zu können, habt ihr ja gearbeitet und einen (ungerechten) Lohn bekommen. Denn ohne Geld könnt auch Ihr in Spanien nicht leben. Denn es ist doch wahr, wer wünscht sich nicht so ein Leben ohne Sorgen und Zwänge. Wenn es so einfach wäre könnt ich mir vorstellen, dass Spanien überlaufen wäre. Aber fast jeder (wenn er Arbeit hat), und das ist doch klasse kann sein Leben leben wir er will. Dafür müssen wir dankbar sein, dass wir auf der richtigen Seite leben. Denn auf der anderen sieht es schlimm aus (Hunger, Elend, Armut)! Daher Genießt und Freut Euch jede Sekunde darüber. der trick nur, dürfte sein, wenn man nicht mehr so kann wie man will (krankheit etc), dass man dann nicht auf das soziale system deutschland zurück greift in das man nicht bzw kaum eingezahlt hat...
o. - ein freund von konsquentem handeln
Ich möchte aus diesem Posting nur diesen einen Satz heraus greifen und widersprechen. NEIN, so ein Leben wünscht sich nicht jeder. Vielleicht in seinen Träumen, klaro da schon, aber die Wirklichkeit sieht dann doch oft anders aus. Für so ein Leben muss man geboren sein, wer das nicht ist, für den wird das "Nichtstun" über kurz oder lang auch zur Belastung werden. DAS muss man erst mal ausprobieren um zu wissen ob man dazu geschaffen ist. Ich habe auf unseren Reisen einige Menschen kennen gelernt, die, obwohl sie im schönsten Süden ihr "schönes" Aussteigerleben nach einigen Jahren satt bekommen haben und regelrecht nach Hause geflüchtet sind. DAS möchte ich nur zu bedenken geben. Wer kann sollte es erst mal eine Zeit lang probieren bevor er/sie alles verkauft und es hinterher vielleicht bereut. ES IST NICHT ALLES AUS GOLD WAS GLÄNZT !
Hier eine kleine Wahre Geschichte: Also mein Freund jetzt 47 Jahre alt, hat ja mal auf Mallorca gelebt. 5 Jahre auf einem kleinen Segelboot. Dort hat er Klaus kennengelernt 59 Jahre alt, er lebte schon seit 10 Jahren auf seinem Boot. Klaus war mal verheiratet und hatte eine Tochter. Er hatte sich scheiden lassen. Er besaß mal eine Kleine Gutgehende Firma, die Leiterplatinen für Navigatinsgeräte herstellte . So entschloß er sich im Jahr 1990 diese aufzugeben und zog mit dem Geld auf sein Segelboot. Dann ging es einige Jahre gut. Gesundheit war OK, Geld war da, und ein Dach ( Segelboot ) über dem Kopf hatte er ja auch. Mit der Zeit hatte er natürlich durch die abgeschiedenheit alleine auf einem Boot,keine Freunde mehr. Er angelte den ganzen Tag,und saß rum und fütterte die Hafenkatzen. Das Geld wurde schnell immer weniger,da er ja am Anfang wie die Made im Speck lebte. Er war durch das Luxusleben in der BRD verwöhnt. Irgendwann so im Jahr 1999 wurde das Geld dann so knapp ,das er den Sicheren Hafenliegeplatz nicht mehr bezahlen konnte. Dann ist er raus in die Bucht ,und hat dort geankert. 2 Jahre hat er das ausgehalten, bei jedem Wetter, Sturm,Kälte usw. Er ist krank geworden, sehr krank ( So eine Art von Muskellähmung )es war so Schlimm das er das Boott mit dem Schlauchboot fast nicht mehr verlassen konnte z.b. zum einkaufen und Wasser holen,und all die anderen Dinge die er an Land erledigen mußte. Der Hafenmeister hatte dann Mitleid mit ihm,und so zog man sein Boot an einen öffentlichen Steg in Puerto Andratx Mallorca. Als das Geld völlig zuende war , bekamm er von seinem Bruder jeden Monat 100 € überwiesen. Davon lebte er dann nochmals 1 Jahr an der Hafenmauer. Man bot ihm an ,nach BRD zurückzugehen wegen Rente,und Pflegeheim,sowie ÄRZTE usw. ER LEHNTE AB ,UND SAGTE IHM GINGE ES GUT. ER war inzwischen völlig einsam, krank,verwahllost, keinen Zahn mehr im Mund,und erstickte bald im Müll auf seinem BOOT. ER starb dann kurze Zeit später auf seinem BOOT. Die Geschichte ist zu 100 Prozent war. Ich hätte sie auch noch etwas ausführlicher schreiben können ,mit mehr Details, aber das ist die schnelle Kurzausführung. Ihr könnt mir glauben es gibt viele die so Leben und auch so Enden. Das möchten wir nicht. Unsere Entscheidung ist völlig offen, es sei den, die nicht geplanten und vohersehbaren Dinge treten ein. Wir können heute den 05.12 .2009 den Stecker aus dem Womo rausziehen. Morgen bin ich dann in BRD, parke auf dem Betriebsgelände meines alten Arbeitgeber und gehe am Montag wieder für wenig Geld arbeiten. Wir sind gerne zuhause jederzeit willkommen. Meine Freundin kann auch sofort wieder auf ihrer Tankstelle arbeiten und morgens um 4 UHR ihre Brötchen schmieren. MUSS EHRLICH GESAGT AUCH NICHT UNBEDINGT SEIN !!! ABER WIR KÖNNTEN SOFORT WENN WIR NUR WOLLTEN. Wir haben uns den WEG ZURÜCK nicht zugebaut. Wir könnten auch das Womo verkaufen. Dann haben wir Startkapital. Dann schmeissen wir einen von unseren Mieter raus. ( EIGENBEDARF ) Ziehen in unser altes Appartement. Mache dann beide einen kleinen 400 € Job,und leben dann von dem WOMOGELD ( währe dann ja verkauft )und von den anderen 2 kleinen Mieten, sorglos dahin. Wie langweilig ist das dann ?? Zuhause jetzt in dem kalten dunkelen Deutschland, und dann noch früh aufstehen für wenig Geld malochen. Wir hatten gerade so viel Geld das es für UNS AUSREICHEND genug erschien um den Austieg aus der normalen WELT zu wagen. Aber wir können alles rückgängig machen, wenn wir nur wollten. Währen wir nicht weggegangen, dann hätten wir jetzt etwas mehr Geld,weniger Freizeit, genau so gesund,mehr Streß,und würden jeden Tag völlig unzufrieden aufstehen.( Ich liege jetzt übrigens immer noch im Alkovenbett und schreibe diese Zeilen, ach ich vergaß,heute ist ja eh Wochenende und ihr habt ja auch frei )Ich vergesse schnell was für einen Tag man gerade hat ,ist ja jeden Tag Wochenende. Wir brauchen eigentlich nur einmal ganz kurz nach BRD zurück, jedes Jahr kurz für 6 Wochen joben ,um das Geld für die Krankenkasse zusammen zu sparen. Dann kann es wieder losgehen. Wir geben Monatlich genau 600 € aus für alles zu Zweit wohlgemerkt. Das Geld haben wir als regelmäßiges Einkommen,und keinen Cent mehr, es sei denn ,das sich MINIJOBS auf dem Campingplatz ergeben. Davon waren letzten Monat reichlich vorhanden. Das einzigste was uns Zwingt zu arbeiten ist der Krankenkassenbeitrag für beide für 1 ganzes Jahr. Abmelden geht nicht, da wir ja vom Gesetz gezwungen werden eine Krankenversicherung zu besitzen. Abmelden in BRD wollen wir uns nicht. Und ohne Krankenkasse ist wirklich das Risiko viel zu hoch. Da würde ich lieber auf die VOLLKASKO VERSICHERUNG vom Fahrzeug verzichten. Ist ja auch nicht unerheblich,wenn wir das WOMO zu SCHROTT fahren. Ohne Vollkaskoversicherung,währen wir dann auch erst mal wieder gezwungen nach BRD zurückzugehen. Aber glaubt mir, wir würden 1 Jahr arbeiten ,und dann kaufen wir uns auch so einen schönen alten preiswerten LKW wie ANDI aus dem WESTERWALD und schon währen wir wieder unterwegs, man muß es nur wollen. Aber zur Zeit haben wir ja den schönen LAIKA mit allem Komfort,den wir auch genießen. Aber von unseren Herzensgrundeinstellung könnten wir und wir würden auch im Kastenwagen wohnen. Nur wir müssen noch nicht . Aber wir könnten und würden das 100 mal lieber machen als wieder in das normalo Leben zurück ,wovon wir uns täglich um Jahre entfernen und entfremden. Wirklich die Wohnung, währe und ist die letzte mögliche Alternative. Liebe an alle mitfühlenden, hoffentlich habe ich euch nicht gelangweilt. Ich glaube ich stehe jetzt mal langsam auf und frühstücke draußen in der Sonne vor dem WOMO :kaffe: Hallo liebe WOMO Freunde,
heute möchte ich mich mal wieder melden. Wir sind seit April 2009 "wohnungslos" und fahren mit dem Womo durch die Gegend. Wir haben uns spät entschlossen (sind 62 und 68 Jahre) aber es bis jetzt noch keinen Tag bereut. Wir sind zur Zeit in Portugal und bleiben 2 oder bis 4 Wochen an einem Platz wie es uns gefällt. Es ist zwar inzwischen einige Routine eingekehrt wie zu Hause eben auch, aber nie langweilig. Neue Menschen, neue Landschaften immer aufregend. Wir beten nur um eines, gesund zu bleiben. Da wir ja nun keine mtl. Unkosten wie Miete usw.haben, können wir uns auch mal einen CP leisten ohne aufs Geld zu schauen. Mit fester Wohnung könnten wir uns das nie leisten. Wir wünschen Euch, dass Ihr auch Eure Träume verwirklichen könnt. Allzeit gute Fahrt Heidy und Dieter :D Hallo Meli,
ich glaube nicht, dass 90% materielle Sachen sind, die einen davon zurückhalten. Bei mir zumindest wäre das nicht so. Ich bin wirklich kein materieller Mensch und könnte darauf locker verzichten. Bei mir ginge es um die Menschen, die man zurücklässt. Ich bin ein Familientier :D. Ich brauche meine Herde um mich rum, so ganz alleine nur mit Partner, nee, das wäre mir eine zu kleine Welt! ;) Aber ich beneide Dich um die Sonne, wo Du Deinen Kaffee trinkst!!! Hallo Meli,
Du langweilst mich nicht, es ist für mich schön Deine Beweggründe zu erfahren. ups...Ihr habt doch eine Wohnung?? wo Ihr Miete bezieht??? Ihr müsst Arbeiten für die Krankenkasse? Wie gut, dass es das Deutsche Sozialsystem gibt. Da will man doch dabei sein damit man im Notfall abgesichert ist. Die daheim gebliebenen halten das System hoffendlich am laufen. Schön, dass Ihr so jung schon eure Träume verwirklichen könnt, freue mich für euch. Wenn Ihr älter sind und dann ohne Rente von uns dann leben müsst, freue ich mich nicht mehr!. Resümee bis jetzt für mich. Ihr benötigt 600€ fürs Leben, müsst doch arbeiten wenn auch nur 6Wochen, ggf. auch auf dem Campingplatz und habt Eigentum. Ich in dem dunklen Deutschland lebe gerne hier da die verschieden Jahreszeiten mich erfreuen. Ihr müsst Eure Euros sparen. Ich kann nächsten Jahr für 5 Wo nach Australien werde 2011 auch mit dem Wohnmobil durch Europa reisen und mir die schönsten Plätze anschauen..davon könnt Ihr nur Träumen. Aber ich muss Arbeiten und das tu ich gerne, da ich davon meine Wünsche erfüllen kann und damit das System noch..am leben halte. Wünsche Euch schönes Wetter immer über 2o grad. Ich wünsche mir - grade, da wir morgen mit unseren Kindern (24/27 Jahre) zum Skifahren gehen und mich riesig darauf freue...aber jedem das seine und das ist gut so. nach Spanien Hallo an Alle!
Man muß ja nicht gleich die "große Lösung" machen, es geht auch anders. Ich habe vor ca. 3 Jahren meinen stressigen Job als Versand- leiter hingeschmissen und eines meiner Hobbys nämlich Busfahren zum Beruf gemacht. Ich fahre 120 Stunden im Monat, bin jeden Mittag um 14.30h zu Hause und habe die Wochenenden frei. Zwei mal pro Woche mache ich noch jeweils 4 Stunden auf 400 EURbasis zusätzlich. Fazit: Ich habe wesentlich mehr Freizeit, das Geld reicht auch und mit meinem Urlaub kann ich zwei mal pro Jahr Touren von jeweils 3 Wochen unternehmen, jedes 2. Wochenende bin ich auch unterwegs.Ich lebe in meinem eigenen Haus, so das ich keine Miete zu bezahlen brauche aber jederzeit zurück kann, ich meine das ist auch schpn eine Art des " Aussteigens" aber mit der erforderlichen Sicherheit. Arno
na das hoffen wir doch...wo kämen wir denn dahin wenn einfach alle abhauen würden......bleibt bloß brav zu hause , zahlt pünktlich eure steuern und vergesst nicht die zu wählen die euch an der kurzen leine halten....
glaubst du leute wie wir nehmen dir was von der rente weg???.........mach die augen auf..deine rente verjubeln die politiker jetzt schon...in afganistan, bei der bankenkrise und bei ihren gehältern..... kopf hoch.....schaffe schaffe hüsle baue......du machst das schon richtig so...bist ein guter bürger...... :ironie: Hallo meli,
mit Interesse habe ich Deine Beiträge gelesen. Gestolpert bin über diesen, Deinen Satz: "Wir sind zum Glück !! KERNGESUND ( Das ist das Wichtigste )" Glück und Glas... Wir sind gerade zum ersten Mal in Spanien unterwegs, wir überwintern. Mittlerweile habe ich viele Mit-Überwinterer kennengelernt, die alles andere als kerngesund sind - jedoch gelernt haben, mit ihren Malaisen und Behinderungen zu leben. Ein gutes, ein erfülltes Leben leben können auch diejenigen, die gehandicapt sind. Früher oder später trifft es (fast) jede und jeden. Ich wünsche Dir, kerngesund zu bleiben. Sonnige Mover PS. Längst habe ich für mich an die Stelle von Gesundheit die Zufriedenheit gesetzt - verbunden mit Dankbarkeit gegenüber dem Leben, dass es uns so gut geht, dass wir reisen und genießen können. ich glaube , unzufriedenheit mit seiner lage entsteht doch dann, wenn
die eigenen vorstellungen/wünsche/träume mit der realität nicht übereinstimmen. heute bin ich in der lage (g.s.d.) meine wünsche den gegebenen möglichkeiten anzupassen. und siehe da, ich bin glücklicher . also vergesst die ach so wichtigen sicherheitssysteme doch einmal und besinnt euch auf das wirklich wichtige (für jeden selber logo) wieviel man hinter sich läßt, bestimmt doch jeder selber. entscheidend ist für mich: bin ich glücklich, fühle ich mich wohl - macht es mir spass . in diesem sinne immer nette nachbarn unterwegs , dann klappt es auch mit dem nachbarn/in. :D Hallo,
ich weiss nicht recht, ob das hier in diesen Tröt passt, aber seit einigen Wochen auf dem Stellplatz in Heidenheim zu sehen: ein Bauwagen bewohnt und ohne Zufahrzeug. Mein Ziel des "Aussteigens" wäre es nicht. Es stört mich auch nicht im geringsten, die Motive würden mich schon interessieren. Christian Ps: ich versuche ein Bild einzustellen und deren/dessen Leben ist hart: der steht ja berghoch ....
ich glaub bei so was eher nicht ! Das sind nicht immer freiwillige Aussteiger, sondern teilweise echt arme Schweine ! Aber das ist hier nicht das Thema, hier geht es um freiwillig und wir teilen uns mit, eben weil wir dieses forum haben.
wenn schon so ein bild reingestellt wird (absicht negativer beweis ?) warum dann nicht auch mal einige infos darüber, befragt ? leute es geht nicht "ums aussteigen, ..." es geht um überprüfen des eigenen lebensstils z.b. wir haben im laufe eines lebens so unterschiedliche auffassungen + meinungen - auch aufgrund von lebenserfahrungen. warum nicht von toleranz zur akzeptanz ? warum immer pro/kontra ? zum frust abladen ist doch das forum zu schade oder ? mir macht es spass womo + neugierig sein . bis nächstes jahr rainer |
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