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Nässeschaden.... oder doch nicht ?


Gast am 16 Feb 2008 19:21:04

Ich gebe zu ich bin etwas verunsichert. In meinem Thread "Von Eura zu Eura" hatte ich ja geschrieben, dass bei Übergabe zur Inzahlungnahme an meinem Eura Alkoven, den ich nun aufgrund Rückabwicklung wieder fahre, ein Nässeschaden festgestellt wurde.
So muss ich nun der Sache auf den Grund gehen und würde das gerne zunächst ohne Fachwerkstatt tun, da ich vermute, dass hier von vorn herein ein Nässeschaden diagnostiziert wird, denn eine Reparatur bringt Geld; und das kostet es mich, da ich den Schaden wohl selber bezahlen muss.
Vielleicht kennt sich ja jemand aus und kann mir ein wenig weiter helfen. Ich stelle einfach mal zwei Fotos rein mit meinen Messergebnisse. Die Außenhaut an der Wand ist GfK, da kann man mit der kapazitativen Meßmethode prinzipiell von außen messen; ich verwende den Feuchtigkeits-Indikator Caisson VI-DI, dessen Skala auf dem Gerät wie folgt zu interpretieren ist:
1 – unter 4%
2 – 4%
2,5 – 8%
3 – 12%
3,5 – 16%
4 – 20%
5 – 22%
6 – 24%
7 – 26%
8 – 27%
9 – 28%
10 – 29%
11 – 30%
12 und 13 – über 30%

Hier mal die Bilder:

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Gast am 16 Feb 2008 19:23:22

mein Verdacht war zunächst, dass die an der Heckwand befindliche quer verlaufende Abdeckleiste über dem Heckfenster undicht sein könnte; hier stoßen die GfK-Rückwand und das Aluminium-Dachblech aneinander.
Aber die Rückwand ist vollkommen trocken.
Zweite Vermutung ist die hintere Verschraubung der Markise; hier wundert mich aber, dass die Wand direkt unterhalb der Befestigung (sichtbar an dem schwarzen Sikaflex-Fleck am unteren Markisenrand) nach unten zu vollkommen trocken ist. Seitliche Kantenleiste ? Rein äußerlich nichts zu sehen und, wie gesagt, die Rückwand soweit, wie man nach oben messen kann, trocken. Im Bereich des Dachbleches kann man aufgrund der Wölbung mit meinem Gerät auch von innen nicht messen, weil dieses ein Gerät zum Auflegen ist.

Ich denke, ich werde zunächst mal die Markise abnehmen und dann im Bereich des Loches der Markisenschraube messen; wenn die Nässe dort reinkommt, müssten die Messwerte dies ja auch zeigen.

Vielleicht hat jemand noch eine andere Idee, werde mir aber auf jeden Fall mal schon Sikaflex 221 besorgen.

runo am 16 Feb 2008 19:43:46

hallo Gerhard,
ich habe mir erst vor kurzer Zeit den Greisinger GMI 15 zugelegt und
deswegen auch noch wenig Erfahrung mit Messwerten und deren Deutung. Beschrieben wird in der Gebrauchsanleitung aber, daß im Bereichen, wo
auch Metalle verarbeitet werden, die Werte deutlich nach oben abweichen.
Ich habe mir die Bilder angeschaut, weiß aber nicht, wo beim Eura
Metallverstärkungen und Befestigungen verarbeitet worden sind.
Vielleicht liegt da der Grund für die höheren Werte. Bei deutlicher Nässe müssten diese meines Erachtens
ja noch höher sein. Ich glaube aber, daß es die Fachleute im Forum wissen.
Viel Erfolg Runo

Anzeige vom Forum


Gast am 16 Feb 2008 20:19:10

Hallo runo,

an Metallverstärkungen hatte ich auch schon gedacht, aber da müssten dann bei der vorderen Verschraubung der Markise auch höhere Werte sein bzw. die Werte müssten generell bei Metallverstärkungen höher sein, wohl mindestens bei 15 bis 17, was dann in jedem Fall über 30% entsprechen würde.
Aber das bringt mich auf die Idee, eventuell mal bei einem Eura-Händler nachzufragen; die müssten ja dort in der Werkstatt wissen, wo bei dem Modell evtl. Metallteile in der Wand verbaut sind.

derwiederlebt am 16 Feb 2008 20:19:37

Das verfälschen der Meßwerte war auch mein erster Gedanke, als ich die Fotos gesehen habe.

Wo siehst, riechst oder fühlst du denn die Feuchtigkeit? Ist innen Holz? Dann würd ich doch erstmal da mit einer Pieks-Elektrode (wie auch immer das Ding heißt) messen. Die kleinen Löcher kannst du verschmerzen. Ist weniger Streß als Markise abbauen.

Derwiederlebt

Gast am 16 Feb 2008 21:16:11

Gerhard, ich würde mich nicht verrückt machen lassen :!:
Du hast wahrscheinlich Recht mit der Geldmache.

Solange Du im Innern keinerlei Feuchtigkeitsschäden siehts, würde ich mir die Arbeit sparen. Du hast in diesen Bereichen keinerlei Wasserränder die normal da sein müssten wenn ständig Wasser rein kommt.

Natürlich bist Du unruhig ist auch verständlich, aber lasse Dich nicht verrückt machen. Fahr lieber übers Wochenende weg mit dem Mobil und ruhe aus.

turbokurtla am 17 Feb 2008 09:56:26

Hallo Gerhard
Zuerst mal würde ich mich nicht verrückt machen lassen und auch die Markise nicht abbauen !
Ich hätte aber noch ein paar Fragen an Dich.
- Wo genau haben die den Wasserschaden festgestellt ?
- Hast Du nur von außen gemessen oder stammen die Werte des inneren Bildes von einer inneren Messung ?
- Weißt Du ob in den Wänden Holz verbaut ist, wenn ja wo ?
- Aus was besteht Deine innere Dekorplatte ? Sperrholz mit Kunststoffoberfläche ?
- was hast Du für ein Fenster hinten drin, mit Holzrahmen ?
- warum kannst Du in der Rundung von innen nicht durch Auflegen messen ?

Also ich glaube, da ist kein Wasserschaden !
Aber glauben heißt nichts wissen. Mess doch mal im Heck ganz unten an Heck- und Seitenwand und am Boden. Nimm als Vergleichsmessungen, um ein besseres Gefühl für die Werte zu bekommen, mal Werte an Möbeln oder 100% trockenen Wänden.
Sollte meine Vermutung, hohe Luftfeuchtigkeit im Staukasten ganz oben, zutreffen, dann lüfte mal gut. Blas ev. mit einem Heizlüfter 20 min. rein und mess dann noch mal da durch.
Du kannst Dein Messgerät auch mal anders testen, um mehr Gefühl für Werte zu bekommen. Nimm Dir verschieden nasse und ganz trockene Hölzer, leg verschiedene Platten, Folien oder vergleichbare Sachen drauf, und dann mess mal.
Bau aber auf keinen Fall Markise oder andere Sachen vom Mobil ab !
Ich bin gespannt
Kurt

Gast am 17 Feb 2008 10:42:11

Hallo Kurt,

danke dir zunächst schon mal für Deine Beteiligung - quasi als "Ratgeber" aus meiner alten Heimat; mein Elternhaus befindet sich nämlich in Katzwang und - als Musiker habe ich während meiner Studienzeit so für ein, zwei Jahre mal einen Chor in Schwanstetten geleitet, vor ca. 35 Jahren.... so klein ist die Welt. Aber nun genug "Off Topic", zu deinen Fragen:

- Die Werte der Innenaufnahme sind auch von innen gemessen worden.
- Messen kann ich an der Rundung von innen her nicht, da mein Messgerät ein ca. 15x8x3cm großes Kästchen ist, an dessen Unterseite (Flachseite 15x8cm) der Sensor ca. in der Mitte ist. Das heißt, in der Innenwölbung liegt der Sensor nicht an der Wand auf.
- Gemessen wurde der Wasserschaden als erstes bei dem Händler (rückabgewickelter Kauf mit Inzahlungnahme meines jetzigen) mit einem Gerät mit Meßspitzen (Protimeter Surveymaster, ist wohl ein Profigerät - lt. Internetseite des Herstellers für ca. 500.- €).
- Die auf den Bildern angegeben Werte sind von mir.
- In den Wänden ist Holz verbaut, weiß aber nicht genau, wo.
- Die Fenster meines Mobils sind Seitz Rahmenfenster (S4 glaube ich)
- Die Dekorplatte ist sicherlich Sperrholz mit aufgeklebter Kunststofftapete.

Die von dir angesprochenen Vergleichsmessungen habe ich bereits durchgeführt. Ich weiß also, was entsprechend der angezeigten Meßwerte des Geräts trocken sein muss.
Auch an der Bodenplatte (Fahrzeug hat Doppelboden) und an den Wänden im unteren Bereich sind die Meßwerte im Bereich "trocken". Das ist es ja, was mich etwas stutzig macht, da ja Wasser eigentlich immer nach unten läuft. Es sei denn, es wäre noch nicht so weit gekommen, weil die Undichtigkeit relativ frisch und neu wäre.
Ich werde also ausprobieren, mit dem Fön in den Staukasten reinzublasen, am besten danach etwas warten, und dann nochmals messen.

Ich melde mich wieder.

Ermstäler am 17 Feb 2008 13:08:30

Hallo Gerhard,

bei welchen Temperaturen hast Du gemessen? Hast Du geheizt? Habt Ihr im Fahrzeug in den letzten Tagen / Wochen wieder übernachtet?
Ist die fotografierte Stelle im Bereich einer offenen Ablage oder hinterlüftet?

Meine Ferndiagnose:
Feuchtigkeit kondensiert vorzugsweise genau da oben an den Seitenwänden. Nach sehr kalten Winternächten ist in unserem Eura (gleiche Baureihe) tropfnasse Feuchtigkeit bis hin zu Eisansatz in den Oberschränken (nur seitlich ganz oben - nicht an der Decke) zu finden.
Die Tapete dürfte beidseitig diffusionsoffen sein, so daß sich die Feuchtigkeit länger im Holz hält.

M.E. gibt es da kein Metall in der Wand sondern eine schlichte Holzplatte, die die Rundungen des Lattengerüstes möglich macht. Eine Holzfläche gibt ganz andere Messwerte als eine 24mm Latte bzw. Styropor.

Ich würde mich auch nicht verrückt machen.


Roland

Gast am 17 Feb 2008 15:52:27

Hallo,

habe nun mal, wie von Kurt empfohlen, mit dem Fön auf kleiner Stufe ca. 20 Minuten in das Eck hineingeblasen.
Die Werte danach sich um ca. 0,5 bis 1,0 höher als vorher.

An den Möbeln habe ich Werte unter 3,0, an den Außenwänden in den anderen Oberschränken zwischen 1,5 und 2,0. Auf Metallteile wie auch auf feuchte Hölzer reagiert das Gerät sofort mit höheren Werten.

@Roland
die vom Händler gemessenen Werte stammen von Ende November, es war draußen kalt und regnerisch
die von mir gemessenen Werte stammen von gestern bzw. heute.
Das Mobil steht immer draußen, wird im Winter nicht benutzt, die Schrankklappen sind geöffnet und es wird immer wieder - bei sonnigem Wetter - gelüftet. Das Hygrometer zeigt momentan 53% an.
Dies noch zur Info.

Übrigens: dass die Tapete diffusionsoffen ist, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen; dann würde ja alle im Inneren des Fahrzeugs erzeugte Feuchtigkeit von innen in die Wand eindringen und dort verbleiben, wenn die Innenluft keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen kann. Aber gut, ich bin natürlich kein Bauphysiker.

So ganz beruhigt bin ich also noch nicht. Vielleicht ergibt sich noch ein anderer Gesichtspunkt ?

Gast am 17 Feb 2008 16:24:10

Nochmal ein Bild zur Erläuterung der Raumsituation. Im Ruhezustand des Mobils ist die Schrankklappe immer offen.

Gast am 17 Feb 2008 16:24:40

Nochmal zurück zu diffusionsoffen/-dicht: könnte es sein, dass Dämpfe vom Kochen, die hinter dem Oberschrank aufsteigen, sich dort in der Wand festgesetzt haben ? Unter dem Schrank befindet sich ja die Küche; wir haben zwar das Heckfenster beim Kochen immer geöffnet, aber man weiß ja nie... ?

runo am 17 Feb 2008 18:26:29

Hallo Gerd,
ich bin mit meinem Messgerät durch mein Haus gelaufen und habe alles Mögliche gemessen. Das Interessanteste: Ein alter mit weißer Farbe gestrichener Holzstuhl von meiner
Schwiegermutter (bestimmt über 40 Jahre alt, also mehr als trocken :)
zeigt beim Auflegen 2,8 . Lege ich nun die Hand unter diese Fläche, erhöht sich der Wert sofort auf 3,9. Die Stärke des Holzes beträgt in dem Bereich
ca. 12 mm . Dies zeigt doch deutlich, daß das Gerät auch noch in tiefere
Bereiche spontan reagiert. Wir müssen einfach, wie Kurt beschrieben hat,
lernen, die Messwerte richtig einzuschätzen. Meine wirklich trockenen
Möbel im Hause haben alle Werte zwischen 2,2 - 3,5 . Die Werte in deinem WoMo
so um die 7-8 würde ich eher als niedergeschlagende Raumfeuchte werten .
Mach dich nicht verrückt, aber ab und zu würde ich nachmessen und schauen,
ob sich etwas verändert.
Runo

Gast am 17 Feb 2008 18:50:13

ich will mich nicht einmischen , aber ich glaub so kommst du nicht weiter.

der verdacht besteht , und ich könnte nicht mehr gut schlafen bis ich klarheit hätte .deswegen würde ich zum eurahändler fahren , der erfahrung hat mit seinen womos und dort ne messung machen lassen und rat einholen.

Gast am 17 Feb 2008 19:03:30

Zunächst mal:
nach ca. einer Stunde nachmessen sind die Werte nun niedriger als zuerst.
:gruebel: :gruebel:

@runo,
ich denke, das hatte ich weiter oben ja geschrieben - also mit den Vergleichswerten auf den Möbeln und anderen Wänden; dass das Gerät auf Feuchtigkeit und/oder Metall reagiert, habe ich auch herausgefunden, indem ich über eine Möbelklappe gemessen habe, auf deren Rückseite ein Metallscharnier befestigt ist; dort zeigt es sofort etwas höhere Werte an.

klaus1960 schrieb:
ich will mich nicht einmischen....


Ist schon o.k., Klaus - Einmischung erwünscht ! Sonst hätte ich mein Problem(chen ?) ja nicht hier im Forum "ausgebreitet".
Aber, was ich von der Meinung so manches Händlers halte, hatte ich ja auch schon erwähnt. Das ist oft leider so, dass solange die Dichtigkeits-Garantie besteht alles super paletti trocken ist (auch wenn es vielleicht gar nicht der Fall ist) und nach der Garantie plötzlich ein "riesiger" Nässeschaden entdeckt wurde. Ich will wirklich keinem Händler etwas derart Arglistiges unterstellen, aber Fakt ist, dass der Händler beim zahlenden Privatkunden deutlich höhere Arbeitskosten geltend machen kann, als bei einem Garantieschaden, den der Hersteller bezahlt.

abo1 am 17 Feb 2008 20:21:45

hallo gerhard

vorab:
die üblichen kapazitiven geräte (wie auch das greisinger gdi15) gehen bis ca 30 bis 35mm tiefe

luftfeuchte UND lufttemperatur haben genauso wie die werkstofftemperatur (taupunkt) einen einfluss auf das messergebnis

allerdings haben die einfluss auf ALLE messergebnisse am fahrzeug

daher sind die absoluten werte nicht 100% interpretierbar, die UNTERSCHIEDE aber sehr wohl
irgendwas ist da also, die frage ist nur was

wie sieht der andere obere heckbogen aus?
ähnliche ergebnisse?

wie gehts weiter nach vorne weiter?
kannst du da messen?
wenn der hohe wert von einem metallteil kommt muesste sich das doch nach vorne fortsetzen, oder?

wie sieht das heck von hinten aus? sind da positionsleuchten oder heckleuchten oben dran?

abbauen würde ich mit dzt wissensstand nix, mal beobachten was sich ändert

interessant wäre eine messung nach einem kräftrigen niederschlag
dass die werte danach grundsätzlich höher sein werden ist klar, das spannende ist ob sich die flächen ausdehnung der deutlich überdurchschnittlichen werte vergroessert

wahrscheinlich würde ich mit einem weichen bleistift und einem lineal ein gitter in messgerätegroesse innen anzeichnen (vorher testen ob es eh problemlos weg zu radieren geht) und die felder beschriften und dann ein messprotokoll anfertigen

lg
g

Gast am 17 Feb 2008 20:43:44

Hallo abo1,

mit der Vergleichsmessung auf der anderen Fahrzeugseite im Heck sieht das schlecht aus, denn da ist das Bad, und da ist alles mit Kunststoffmöbeln verkleidet, kommt man an die Wand nicht ran.
An der Seite, wo ich die höheren Meßwerte habe, sind die Werte in der gleichen Höhe nach vorne zu schlagartig niedriger, so zwischen 2,5 und 3,0. Diese Stelle kann man am 3.Bild gut erkennen, dort wo nach links im Bild eine kleine Ablage vom Schrank aus nach vorne weggeht (ist dann über der Aufbautüre, die auf dem Bild nicht drauf ist).
Ich denke, Du vermutest, dass da eine Metallschiene zur Verstärkung für die Markise in der Wand sein könnte; aber da müssten die Werte deutlich höher sein. Und wenn man in gleicher Höhe an der Fahrzeug noch weiter nach vorne geht (in den Oberschränken bis zum Kleiderschrank) sind die Werte unter 2,0, also völlig normal.
Bezüglich der Heck- oder Positionsleuchten: wie schon gesagt, an der Heckwand selbst sind im Innenbereich, dort wo man zum Messen ran kommt (außer Bad), und auch im Außenbereich (Gfk) ebenfalls keine auffälligen Werte.

abo1 am 17 Feb 2008 20:46:38

gerhard_sr hat geschrieben:mit der Vergleichsmessung auf der anderen Fahrzeugseite im Heck sieht das schlecht aus, denn da ist das Bad, und da ist alles mit Kunststoffmöbeln verkleidet, kommt man an die Wand nicht ran.


hallo gerhard

ist die karre nicht aussen aus gfk?
da wäre doch eine vergleichsmessung von aussen (li/re) möglich, oder?

lg
g

Gast am 17 Feb 2008 21:09:51

:gruebel: - tja, da hätte ich auch selber draufkommen können !!

Natürlich von außen ! Jetzt ist es leider schon dunkel, aber ich werd sehen, dass ich das morgen mal messe, bevor das Wetter wieder umschlägt. Die gleichen trockenen Witterungsverhältnisse wie gestern und heute wären für einen Vergleich schon wichtig.

Zwischendurch schon mal allen hier für ihre Tipps und Ratschläge DANKE SCHÖN.

turbokurtla am 18 Feb 2008 10:33:11

Tag Gerhard
Ja, ja die Welt ist manchmal sehr klein. Ich bin seit über 40 Jahren hier.
So, nun zum Mobil.
Klar, wenn Dein Fühler fest am Gerät ist, kommt man nicht überall hin. Wenn Du möchtest, und mal in der Nähe bist, schick mir ne PN und ich mess mal mit meinem Gerät, da ist ein Ringelkabel dran.
Deine S3 oder S4 Fenster haben zu 99% keinen Holzrahmen, sondern sitzen nur im ausgeschnittenem Sandwitch. Ein Holz wird wahrscheinlich unter der Querleiste über dem Heckfenster drin sein. Und unter den Schrauben der Markisenbefestigungen vermute ich auch "kein Holz".
Regelmäßige Vergleichmessungen an angezeichneten Stellen, oder Raster wie Abo es beschrieb, sind sicherlich immer gut.
Ich bin mir aber sicher, dass bei Dir nix ist.
Und zwar sagen mir Deine unterschiedlichen Ergebnisse eindeutig, dass es nur an der Luftfeuchtigkeit oder deren Ausdünstungen in die Heckwand hinter der Klappe sein kann. Die Temperatur macht ja auch Unterschiede.
Besonders der Sandwichaufbau der Rundung hat sehr oft Kältebrücken, da bei der Herstellung manchmal geschlampt wird. Eine Rundung läßt sich halt schlechter Kleben und Pressen wie ein gerades Teil. Du würdest Dich wundern was da oft für Löcher in der Isolierung drin sind. So, jetzt sitz das Ganze noch im Schrank, wo eh wenig Luft hinkommt und schon hast du etwas Feuchtigkeit beim Messen.
Mach Dich nicht verrückt, beobachte es und Du wirst sehen, im Frühjahr oder Sommer ist Dein "Wasserschaden" weg.
Kurt

rene402 am 18 Feb 2008 11:48:32

Guten Tag, bei meinem Eura 585KB Bj. 2001 habe ich eine Stelle (übergang Fahrerhaus-Aufbau) welech mir an manchen Tagen 40-50% anzeigt und widerum an anderen Tagen nur 10-12% je nach Witterung, die werte können relativ schnell wechseln innerhal eines Tages. Innen ist überhaupt nichts von Feuchtigkeit zu sehen.


Renè

Eura665HS am 18 Feb 2008 11:54:51

Ist deine Stelle zufällig der Fender, dort wo die Kabine an der B-Säule des Fgst ansetzt? Das ist ne bekannte Schwachstelle bei den Euras diesen Alters... vielleicht läuft da ein Rinnsal Regenwasser rein, und trocknet dann aber auch wieder....

Erst ab 2005 wurde das Problem gelöst indem hinter dem Kunststoffformteil ein Streifen Alu oder GFK verkebt wurde der rundrum abgedichtet wurde.

Gast am 18 Feb 2008 16:58:31

@Eura665HS,

nein, ist am Heck; du kannst das an den Bildern zu Beginn dieses Threads sehen.
Das mit dem Fender beobachte ich auch regelmäßig, so gut das dort geht.

Gast am 18 Feb 2008 16:59:42

@Kurt,

danke für das Angebot; werde vielleicht mal darauf zurückkommen und melde mich dann rechtzeitig.

Gast am 18 Feb 2008 22:01:25

Hallo,

um nochmal auf das letzte Posting hier von abo1 zurückzukommen:
die heutige Vergleichsmessung im oberen Bogen der linken Seitenwand am Heck hat dort Werte zwischen 1,29 und 2,04 ergeben; also vollkommen trocken. Das ist die Seite, wo innen das Bad ist.

Nun, bevor ich irgendwas mache, werde ich weiterhin regelmäßige Messungen machen und die Werte aufzeichnen.

abo1 am 18 Feb 2008 23:04:54

gerhard_sr hat geschrieben:Hallo,

um nochmal auf das letzte Posting hier von abo1 zurückzukommen:
die heutige Vergleichsmessung im oberen Bogen der linken Seitenwand am Heck hat dort Werte zwischen 1,29 und 2,04 ergeben; also vollkommen trocken. Das ist die Seite, wo innen das Bad ist.

Nun, bevor ich irgendwas mache, werde ich weiterhin regelmäßige Messungen machen und die Werte aufzeichnen.



hallo

ich glaube dass das ein guter weg ist
schau dir das in aller ruhe an und guck ob und wie sich die werte verändern

wenn da oben wirklich keine aufbauleuchten, kamine etc sind dann schätze ich ist halt doch evt die kederdichtleiste die da am rand rund raufläuft irgendwo nicht ordentlich eingedichtet und es sabbert von daher rein

aber nix voreilig runter reissen, erst mal einen überblick verschaffen
auf die paar wochen kommt es nicht an

lg
g

turbokurtla am 19 Feb 2008 08:18:56

Tag
Eine Kederleiste läßt sich relativ leicht checken. Vorausgesetzt es wurden keine V2A Schrauben verwendet.
Bei Wassereinbruch an dieser unter Verwendung von verzinkten Schrauben, sind sehr schnell Rostspuren an den Schrauben sichtbar. Dieser Rost verstärkt sich ab Einbruchstelle nach unten Schraube für Schraube. So kann man dann umgekehrt arbeiten um ein Leck zu finden.
Also, wenn man das machen will, einfach den Leisenfüller raus. Dann von unten angefangen, mal jede 3. Schraube raus. Wenn sie in Ordnung ist, das Gewinde mit etwas Dekalin versehen und wieder rein. Anschließend Leistenfüller wieder rein und gut ists.
Kurt

Gast am 19 Feb 2008 08:57:19

Hallo,

ihr sprecht hier von einer Kederleiste; ich kenn das vom Wohnwagen her, wüsste allerdings nicht, wo ich bei meinem Mobil eine Kederleiste suchen müsste; es sei denn, das ist die Leiste, in die die Markise eingehängt ist.

Oder meint ihr damit die Kantenleisten, die die Stöße zwischen Dach und Seitenwand bzw. Seiten und Heckwand abdecken ?

abo1 am 19 Feb 2008 09:42:50

gerhard_sr hat geschrieben:Oder meint ihr damit die Kantenleisten, die die Stöße zwischen Dach und Seitenwand bzw. Seiten und Heckwand abdecken ?


hallo

bingo

lg
g

turbokurtla am 19 Feb 2008 10:28:34

Hast natürlich Recht Gerhard,
denn die genaue Bezeichnung wäre Kantenleiste ohne, oder Vorzeltleiste mit Kedereinzugsprofil.
Aber wie ich schon sagte, ich glaube nicht an einen Schaden.
Kurt

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