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Aufbaubatterie


BatkeB am 01 Aug 2004 08:43:16

Hallo,
habe eine ca. 9 Monate alte Aufbaubatterie mit 100AH und als ich Jetzt losfahren wollte hat die Ladekontrollanzeige rot geblinkt.
Als erstes habe ich sie gemessen und tatsächlich nur noch 10,3 Volt.
Nach dem ausbau habe ich festgestellt, daß zu wenig Batterie Säure/Wasser in den Zellen war und um die aus zu gleichen musste ich fast 1 Liter Wasser nachfüllen. Was wohl ausgergewöhnlich viel, im anbetracht des alters sein dürfte.
Ausserdem haben 5 von 6 Zellen einen Braunen Belag an der Decke und trotz 15H Ladung geht die Batterie nur auf 11.8Volt Ladung hoch.
Ladestrom vom eingebauten Ladegerät habe ich gemessen und das liegt mit 13.5 Volt im normalen Bereich.
Könnte mir jemand einen Tip geben was es noch sein könnte und ob der Brauune Belag in der Batterie normal ist.

Danke Bernd

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Gast am 02 Aug 2004 08:05:47

der braune Belag dürfte durch den geringen Füllstand der Batterie kommen und vermutlich dafür verantwortlich sein das die Batterie nicht mehr voll wird. Du kannst versuchen die Batterie durch mehrmaliges Entladen / Laden wieder zu regenerieren - neu wird sie allerdings nie mehr. Tip, schaff Dir eine entsprechende GEL Batterie an, die sind für die Aufbautypischen Entladezyklen wesentlich besser gerüstet wie Säurebatterien.

MB-Mobil am 02 Aug 2004 10:47:52

BatkeB hat geschrieben:... und trotz 15H Ladung geht die Batterie nur auf 11.8Volt Ladung hoch.
Ladestrom vom eingebauten Ladegerät habe ich gemessen und das liegt mit 13.5 Volt im normalen Bereich.


Zum einen finde ich 13,5V für ein Ladegerät recht mager.
Die Spannung von 11,8V lässt nach so einer Ladezeit eigentlich auf den Kurzschluss einer Zelle schliessen.
Normal hat eine voll geladene Batterie 2,8V/Zelle. Macht bei 5 von 6 Zellen 11,5V.
Ist auch nicht so doll für einen Blei-Accu, wenn die Lamellen im Betrieb frei liegen...
Deshalb regelmässig den Säurestand checken und GRUNDSÄTZLICH NUR VE-Wasser zum auffüllen verwenden!

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BatkeB am 05 Aug 2004 12:05:59

Hallo,
erst mal Danke für die Antworten.
Aber die Batterie war nie so leer, daß die Bleiplatten nicht bedeckt waren.
Aber ist der enorm hohe Wasserverbrauch nicht ungewöhnlich?

Bernd

alex am 05 Aug 2004 12:14:11

Zum einen finde ich 13,5V für ein Ladegerät recht mager.
Die Spannung von 11,8V lässt nach so einer Ladezeit eigentlich auf den Kurzschluss einer Zelle schliessen.
Normal hat eine voll geladene Batterie 2,8V/Zelle. Macht bei 5 von 6 Zellen 11,5V.


hallo

wenn ich dass richtig verstehe sollte eine volle batterie 16,8 V haben??


also ich habe meine noch nie ueber 13,8 V gebracht,egal womit sie geladen wurden


lg

alex

mikel am 05 Aug 2004 12:14:24

Hallo Bernd,

ja, ist ungewöhnlich. Es könnte unter anderem an Deinem Ladegerät liege, wenn er zu lange läd, beginnt Deine Batterie zu kochen, dadurch Wasserverlust. Vielleicht steht das Ladegerät auch auf der falschen Kennlinie = Gel und Du hast Wasser/ Säure drin.

mikel am 05 Aug 2004 12:16:32

Also 16,8 Volt für eine volle Batterie ist ein wenig hoch, denke dann kocht sie schon.

13,8 Volt Ruhespannung nach Ladung zeigt auf eine absolut intakte Batterie.

alex am 05 Aug 2004 12:23:16

mein ich doch :D aber 6 x 2,8 ist nun mal 16,8 :eek:


zum wasserverbrauch.

ich habe nach einem jahr in gebrauch 8 L wasser nachgefuellt ist bei einem heissen sommer und staendigem laden-entladen normal



lg

alex

mikel am 05 Aug 2004 12:32:45

Hallo Alex,

bei 2,8 Volt Zellenspannung ist die Zelle bereits übergekocht. Eine Zelle beginnt das "kochen" ab 2,5 Volt.

Die richtigen Einstellungen für die Spannungslimiten, also der maximal anliegen Spannungswert für die einzelne Zelle, sind kritisch und bewegen sich von 2,30V bis 2,45V. Die Einstellung der Spannungslimite ist ein Kompromiss. Einerseits verlangt die Batterie, voll geladen zu sein, um eine Sulfatierung der negativen Platten zu verhindern. Andrerseits kann die Zelle nicht überladen werden, was zu Netzkorrosion auf der positiven Platte führen würde. Hohe Spannung führt ausserdem zur Gasbildung, welche zu einem Leck und Elektrolytverlust führt. Die Gasbildung beginnt typischerweise mit 2,5V/Zelle und darüber.

Dazu kommt, dass die Spannungslimite mit der Temperatur gleitet. Eine höhere Temperatur verlangt eine leicht tiefere Spannung und umgekehrt. Ladegeräte, die grossen Temperaturschwankungen ausgesetzt sind, sollten mit einem Temperatursensor ausgerüstet sein, um eine optimale Ladung zu sichern. .

Wenn man den Durschnitt der maximalen Zellenspannung nimmt kommt man auf 2,37 Volt je Zelle welches eine Spannung in der Batterie in vollgeladenem Zustand von 14,22 Volt ergäbe. Eine Batterie mit 13,8 Volt ist voll geladen und absolut in Ordnung!

alex am 05 Aug 2004 12:41:21

weiss i doch :D die 16,8V stammen auch von joerg und nicht von mir :)

dass meine batt. mit 13.8 voellig in ordnung sind zeigt sich mit der klima ohne 230V anschluss 8)


lg

alex

mikel am 05 Aug 2004 13:23:34

Hi Alex,
jetzt habe ich begriffen, du hast den Thread von Jörg nur abgeschrieben, sorry, hat ne Weile gedauert bis der Groschen, ehhh, cent gefallen war, OK.
Dann widme ich meine vorangegangen Threads dem Jörg.

PS
Du kannst ein zitat auch mit dem Button "Quote" des zu zietierenden einzelnen Threads kopieren.

alex am 05 Aug 2004 13:37:07

PS
Du kannst ein zitat auch mit dem Button "Quote" des zu zietierenden einzelnen Threads kopieren.

_________________

Mikel









mach ich doch :D aber klappt nicht immer so wie ich will

is halt wie im richtigen leben :) :) :)


lg

alex

BatkeB am 05 Aug 2004 14:07:51

Hallo Mikel,
Habe die Batterie jetzt ausgebaut und wenn ich sie an ein externes Ladegerät anschließe fangen die 5 braunen Zellen an zu blubbern und man richt das entweichende H2S sprich faule Eier.
Wenn ich die Batterie ohne Verbraucher stehen lasse hat sie morgens sogar nur noch 10,9Volt.
Bei meinem Ladegerät handelt es sich um eines das orginal in meinem Bürstner Bj 91 eingebaut war.
Als die vorherige Batterie ca. 50AH Defekt war habe ich bei meinem WoMo Händler angefragt und der gab mir die Auskunft ich könne die 100AH Aufbau- Säurebatterie ohne bedenken in mein Fahrzeug einbauen.
Kann ich jetzt die Batterie durch eigenverschulden Zerstört haben?

Bernd

mikel am 05 Aug 2004 15:51:35

Hallo Bernd.

Der Vorgang ist eigentlich relativ normal. Wenn eine Batterie geladen wird entsteht Schwefeldioxyd, also Schwefelgase, diese riechen nach faulen Eiern, und erzeugen bei der Entstehung dieses Blubbern. Auch läßt die Braunfärbung nicht direkt auf einen defekt schließen, da in der Batterie das Blei "abgebaut" wird und sich mit dem Elektrolyt verbimdet.



Die Batterie die vorher eingebaut war, war das eine Gel Batterie oder eine Säure Wasser Batterie?

Jetzt wo Du sie ausgebaut hast, hänge sie an das externe Ladegerät, öffne die Batteriedeckel und lasse sie über Nacht laden (ohne Decke auf den Zellen). Kontrolliere vorher noch den Wasserstand, da bei offenen Deckeln schnellere Verdunstung möglich ist. Morgen schaun wir dann mal weiter.

Kann mir nicht vorstellen das Du die Batterie durch Eigenverschulden zerstört hast. Moderne Ladegeräte besitzen einen Verpolschutz. Den einzigen Fehler den man begehen kann ist ein falsches Ladegerät zu verwenden (Blei/säurebatterie mit Gel IU Kennlinie laden)

Gast am 06 Aug 2004 07:54:09

Hallo Bernd, hallo Mikel

wenn es das original verbaute Ladegerät ist, dann ist es von Cramer und hat keine Einstellmöglichkeit für die Kennlinie.
Es ist ausschließlich für Blei/Säureakkus konzipiert. Daran kann es also nicht liegen.


Jürgen

Gast am 06 Aug 2004 08:30:41

Also das eine Batterie wärend des Ladevorgangs nach faulen Eiern stinkt ist absolut nicht normal, das die geladene Batterie am nächsten Tag nur noch 10,9 V hat ist auch absolut nicht normal. Wie es aussieht kannst Du mit dieser Batterie noch Monate rumdoktoren ohne Deine Probleme zu lösen, das Ding ist einfach auf dem Weg in den Batteriehimmel - kauf Dir also eine neue.

mikel am 06 Aug 2004 12:12:18

Eyvinder

Ich kann Dir da nicht ganz zustimmen. ich habe schon Batterien wiederbelebt, da haben unsere Meister mit dem Kopf geschüttelt. Ich hänge hier mal was dran, das Teil, der Megapuls, ist wirklich absolut genial, und belebt ne ganze Menge Batterien wieder zum Leben. Vor allem auch zur Lebenserhaltung sehr zu Empfehlen. Würde mir das Teil immer wieder kaufen.

Bitte lest Euch das mal durch, es spart Geld ohne Ende (Nein ich arbeite nicht für den Hersteller und bekomme auch keine Prov von denen)

Bitte kopiert diesen Link und gebt ihn in einem neu geöffneten Browserfenster in das Adressfeld ein, wenn Ihr nur auf den Link Klickt seht ihr nicht alles, da man dann nicht nach unten scrollen kann!!!!!!!!!

--> Link

Gast am 06 Aug 2004 12:23:36

Wau :!: :!: :!:

Mikel genauer und fundierter geht es nicht mehr :!: :!: :!:

Mein Kollege hat dieses Teil auch mal ausprobiert und danach brachte sie wieder Ihre Leistung und das nochmals für fast drei Jahre.

und Dank für Deine Ausführungen

Thomas

Gast am 06 Aug 2004 12:25:11

@ Mikel

Wo ist denn nun Dein Bericht geblieben :?: :?: :?:

Wieso hast Du Ihn wieder gelöscht :?: :?: :?:

kaiwerk am 06 Aug 2004 13:38:00

Sagt mal, hilft das Megapulse Dings auch bei geschwächter GEL-Batterie?

,
Kai

mikel am 06 Aug 2004 15:45:58

Hallo Kai,

nein, bei Gel funktioniert er gar nicht. Nur Blai/Säure Akkus!!!

kaiwerk am 06 Aug 2004 15:50:10

Hi Mikel,
schau mal unter
--> Link

da steht auch, dass der Megapulse bei bleigel hilft. Nur ein Werbetrick?

Danke, ,
Kai
[/url]

mikel am 06 Aug 2004 16:04:12

@Kai

Mmmhhh, jetzt weiß ichs auch nicht. Ich mach mich mal schlau. Melde mich wieder.

Seekater am 06 Aug 2004 21:18:51

Hallo Batterieinteressierte,

der Megapulse ist mir seit einiger Zeit bekannt, ich habe auch schon überlegt einen einzusetzten. Wie im Link zu sehen gibt es auch verschiedene sehr positive Berichte - insbesondere bei älteren Batterien.

Bei Beligelbatterien wirkt der Megapulse nicht, bzw. nur vermindert, was jedoch auch nicht das Problem ist. Diese Pulser (z.B. bei Conrad electronic gibt es ein vergleichbares Gerät, preiswerter) "sprengen" ja gewissermaßen die Sulfatschicht von den Bleiplatten ab, die für die Alterung der Batterien verantwortlich sind. Die Sulfatschicht wiederum entsteht bei längerem teilgeladenem Zustand - speziell von - Blei-Säure Akkus. Gelakkus wiederum sulfatieren bei längerem teilgeladenem Zustand wiederum deutlich geringer - benötigen also Prinzipbedingt keinen Pulser - er kann - wenn überhaupt auch nur weniger wirken, da meist weniger Sulfatschicht "abzusprengen" ist.

In jüngster Zeit ist jedoch auch der Pulser etwas in's Gerede gekommen. Die zweite "Todesursache" von Blei-Säurebatterien ist ja der Bleischlamm, der sich am Boden der Akkus bildet und irgendwann zum Kurschluß einzelner Zellen führt. Die Pulser nun sind im Verdacht durch Ihre "Stoßwellen" für eine schnellere Erosion zu sorgen, d.h. bei jedem Absprengen von Sulfat von der Bleiplattenoberfläche löst sich auch Blei mit ab, eben jener Bleischlamm der dann zu Boden sinkt und irgendwann zum Kurschluß führt.......

Den Akku mit dem ewigen Leben wird es also nicht geben........

Viele
Seekater

mikel am 07 Aug 2004 09:12:49

@kai

hier die Antwort von Herrn Keppler (Vertrieb Megapulse) auf die Frage ob der Megapule auchg bei Gelbatterien funktioniert:


Sind die Gelbatterien Bleibatterien?
Das Megapulsegerät funktioniert nur bei Bleibatterien.

Freundliche von Rolf Keppler

Spreuergasse 24, D-70372 Stuttgart
Tel.: +49 (0)711 / 55 93 87
Fax: 018057511117234 (0,12 Euro/Minute)
[bitte keine Mailadressen posten] [bitte keine Mailadressen posten]

mikel am 07 Aug 2004 11:37:34

Hallo Seekater.

Ich denke aber, wenn man den Megapuls nur temporär anschließt, sagen wir 2 mal im Jahr a 7 Tage, kann er das von Dir beschriebene nicht anstellen. Ich habe meinen auch nicht ständig angeschlossen, bisher keine Probleme gehabt.

kaiwerk am 09 Aug 2004 08:45:33

@Mikel

Danke fürs nachfragen..scheint also doch zu gehen....
Ob der allerdings so genau weiß, wovon er spricht?

Naja, vielleicht teste ich es mal mti meiner Gelbatterie, wenns nicht klappt kaufe ich mir halt als nächstes ne Säure-Aufbaubatterie...dann kann ich den Pulser in jedem Fall nutzen....


Kai

BatkeB am 09 Aug 2004 19:48:59

Hallo,
also war heute bei meinem Batteriehändler.
Der hat die Batterie ohne weiteres gegen eine neue getauscht.
Laut der Aussage des Batteriehändlers ist der braune Belag in der Batterie nicht normal und 1 Zelle hat auch einen Zellenschluß.
Zum Wasserverbrauch meinte er das die Batterie im 1. Jahr theoretsch kein Wasser aufgefüllt werden muss.

Bernd

MB-Mobil am 10 Aug 2004 10:01:19

BatkeB hat geschrieben:...ist der braune Belag in der Batterie nicht normal und 1 Zelle hat auch einen Zellenschluß.


Dann lag ich ja gar nicht so falsch mit meiner Spannungstheorie ;-)

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