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Alleinfahrer/innen 1, 2, 3, 4, 5


Gast am 18 Nov 2009 00:39:33

Der Starke ist am mächtigsten allein!

Das sollten sich alle Alleinfahrer stets vor Augen halten.

Arno

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oldie2002 am 18 Nov 2009 09:46:36

rosselarno hat geschrieben:Der Starke ist am mächtigsten allein!

Das sollten sich alle Alleinfahrer stets vor Augen halten.

Arno


das ist unsinn, wenn man jahrzentelang mit einem partner oder partnerin unterwegs war, ist man nur noch ganz klein, zumindest in der anfangsphase und da ist nichts mehr von stark sein oder mächtig übriggeblieben. alles andere sind leere worte. ich stehe im moment vor einer solchen situation und weiss nicht, ob ich jemals wieder mit dem wohnmobil fahre.

Tipsel am 18 Nov 2009 09:56:30

Denk ich auch. Und es ist ein hartes Stück Arbeit, bis man wieder annähernd die alte Stärke erreicht hat.
In dem Fall ists bestimmt hilfreich, anfangs mit Bekannten loszufahren, oder sich mit anderen zu treffen.

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pitb am 18 Nov 2009 10:46:24

Moin!


Denke mal, dass, wenn man mal erst die 'Wunden' einer Trennung überwunden hat, das alleine reisen als eine der großen Dinge entdecken wird. Und dann ist man alleine wirkllich stark.

Bin seit Jahren überwiegend alleins unterwegs - Söhne sind erwachsen. Bis diesen Sommer mit Motorrad und Zelt usw - ab Juli 09 mit nem WoMo. Bin auf zwei Rädern bis in die TR, den Balkan, Italien, Südfrankreich. Möchte es nicht missen und werde es auch mit meiner Wohnhütte genau so tun. Habe früher ab und an Motorradreisen in kleinen Gruppen veranstaltet. Hat Spass gemacht aber eine Zweckgruppe verliert mit der Zeit schnell an Reiz. Und manch einer geht einem nach wenigen Tagen sogar auf den Senkel. Und es ist immer irgendwie so, als brächte mein sein Essen mit ins Restaurant. Alleins kommt man schnell und sehr direkt mit Einheimischen oder auch anderen Reisenden in Kontakt. Ist viel offener für Kontakte und auch Wahrnehmungen als wenn man immer gleich alles und ausschließlich mit seinen Mitreisenden austauscht.

Und mir ist es auf meinen ersten Reisen jetzt mit WoMo nicht anders ergangen als zuvor auf dem Motorrad: man hat schnell Kontakt - wenn man es will. Egal ob zu Alleinreisenden oder Paaren oder sonstigen Leuten. Aber man lernt auch Leute kennen, von denen man sich lieber verabschiedet als sie grüßt. Wie im sonstigen Leben halt auch. Und sich selber kennt man auch auf eine ganz neue Weise kennen.


Also: wer alleine reisen muss sollte dies nicht nur als ein Muss sondern vor allem auch als eine Chance sehen, mal etwas ganz Neues, Anderes erfahren zu dürfen.

Gast am 18 Nov 2009 12:06:21

Hallo, Dieter!

Tut mir leid für Dich, aber ich habe das auch hinter mir,es ist hart
plötzlich alleine zu sein, aber es ist auch eine Chance zur eigenen
Stärke zu finden.
Als ich das erste mal alleine losgefahren bin wäre ich am liebsten
am 2. Tag wieder umgekehrt, aber dann habe ich es durchgebissen
und es ging von Tag zu Tag besser.Versteh mich recht: Nix eitel
Sonnenschein, es ging nur etwas besser. Heute nach vielen Touren ist das
für mich normal und ich freue mich jedesmal auf die Ruhe.Ich wünsche Dir
mentale Stärke und das Du dich nicht unterkriegen lässt.

Arno

eisbaermama am 18 Nov 2009 12:53:27

Trotz vorhandenem Partner bin ich immer noch sehr gerne alleine mit dem Womo unterwegs. Sehr erstaunt bin ich immer wieder über die verschiedenen Reaktionen. Als Alleinreisende wird man doch ganz anders aufgenommen/behandelt als als "Teilstück" eines Paares. Letzten Endes bin ich aber immer der gleiche Mensch... :roll:

Lg Bea

schaschel am 18 Nov 2009 13:14:12

Bei mir war das so, daß ich zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr fast nur allein unterwegs war. Das war der bessere Kompromiß als jemanden mitzunehmen, den man nicht wirklich an seiner Seite will. Auch wenn „alleine sein“ nicht das ist, wofür wir gemacht sind und ich mich alles andere als wohl in meiner Haut fühlte. Danach war meine Frau da, und um so wertvoller ist heute jede Sekunde mit ihr. Ohne den anderen unterwegs zu sein wird bei uns freiwillig nicht vorkommen. Ich kann daher Dieter und Arno gut verstehen und scheue mich regelrecht darüber nachzudenken, wie das ist, wenn von uns mal einer gegangen sein wird. In diesem Bewusstsein genießen wir beide jede noch so winzige Minute miteinander und hoffen, dass wir noch viele Jahre lang schöne Touren machen dürfen. Glücklich zu sein bedarf es so wenig.

Euer Schaschel

Beduin am 18 Nov 2009 14:23:16

oldie2002 hat geschrieben: ich stehe im moment vor einer solchen situation und weiss nicht, ob ich jemals wieder mit dem wohnmobil fahre.



Dein Schicksal macht mich betroffen und tut mir sehr leid.
Aufrichtige Anteilnahme.


Denke schon das es zum Teil auch mit an mir liegt wenn ich keinen Anschluss bekomme, nach diesem einen Vorfall grüsse ich dann mal nett in die Runde und gut war. Meist geniesse ich es mittlerweile sogar so ganz alleine meine Ruhe zu haben und habe mich ein Stück weit auch schlicht und einfach gewöhnt.
Klar ist es nicht immer schön, aber nichts ist immer schön.

Und Schaschel, schön das du deinen passenden "Deckel" gefunden hast. In der Richtung will ich auch keine Kompromisse mehr eingehen, entweder "er" hat den Virus und Zeit und Lust oder es wird nichts.

Maxima am 18 Nov 2009 14:44:49

Beduin hat geschrieben:
oldie2002 hat geschrieben: ich stehe im moment vor einer solchen situation und weiss nicht, ob ich jemals wieder mit dem wohnmobil fahre.



Dein Schicksal macht mich betroffen und tut mir sehr leid.
Aufrichtige Anteilnahme.



@Oldie
Da möchte ich mich gerne anschließen. Vielleicht gibt Dir die Gemeinschaft hier zumindest ein wenig das Gefühl nicht ganz alleine zu sein. Vermutlich ist ein temporärer Rückzug ein probates Mittel erst mal zur Ruhe zu kommen um die Kraft zu finden, sich wieder neu aufzustellen und das Leben aus einer anderen, neuen Perspektive zu betrachten.
Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute!
LG
Maxima Bild

Gast am 18 Nov 2009 15:23:34

So nach und nach komme ich hier von einem Thread auf den anderen. Ich habe mich jetzt hier in dem mal bischen eingelesen und wundere mich über meine Mitmenschen.

Zum einen wundere ich mich über die überall vorhandenen und leider unvermeidlichen Spießbürger.
Die einen die sabbernd dem oder der Alleinreisenden hinterher guggen weil sie latent auf der Suche sind, sich profilieren müssen, oder zum anderen den Mitbürgern die in jedem Alleinreisenden eine Konkurenz sehen und Ihren eigenen Partner am liebsten an die Kette legen würden ( warum wohl ).
Wenn ich so manches Paar sehe...na Schwamm drüber.

Aber ich wundere mich auch etwas über die jenigen die sich aus dem Spießbürgertum anderer heraus in Ihrer Freiheit beeinträchtigen lassen.

Meine Meinung dazu:
Man sollte Im oder Nach dem Eigenen Kopf leben und nicht nach dem bescheuerten Kopf anderer. Wenn jemand mit Alleinreisenden ein Problem hat, dann ist das doch ein Problem in dessen Kopf und nicht in Eurem, der oder die jenige hat doch nicht alle Kerzen auf dem Leuchter und nicht umgekehrt.

Mir bzw. uns ist es so was von furchtbar Schnuppe ob jetzt ein Paar neben uns steht, oder eine Alleinreisende Frau, ein Mann, 2 Freunde, oder Freundinnen oder was auch immer.
Uns interessiert weder die Hautfarbe noch Religionszugehörigkeit, noch die geschlechtliche Ausrichtung. Wer freundlich ist, der wird auch von uns freundlich behandelt, wer unseren Hund anlacht, bekommt ein lächeln zurück.Ich komme eigendlich fast immer mit meinen Mitmenschen ins Gespräch, egal ob alleine oder im Rudel. Meine bessere Hälfte ist da zwar etwas introvertierter, taut aber wenn ich in Unterhaltungen stecke flott auf.

Es ist schon traurig das im Jahr 2009 noch immer viele ?istisch und Mittelatlerlich konservativ denkende Zeitgenossen ihr Unwesen treiben können, noch trauriger wenn man sich an diesen stört.

Macht was IHR wollt und das richtig mit Spaß und Freude.

Für die jenigen nach Trennung oder Verlust, kann ich nur sagen, wägt den Spaß und die Freude ab die Ihr mit dem Hobby habt, kauft Euch lieber ein anderes Fahrzeug ( wenn an dem alten zu viele Erinnerungen hängen) und seht zu das Ihr Euer Leben so gut es geht lebt.
Bei den einen dem EX Partner zum Trotze und die jenigen die mit einem Verlust leben müssen sollten sich mal fragen , hätte Euer Partner gewollt das Ihr mit dem Hobby keinen Spaß mehr habt ??

Aber allgemein sehe ich das Problem. Ich selbst fahre alleine ( mit meinem Hund ) meine Frau würde dies jedoch aus all den hier in dem Thread aufgeführten Gründen nicht tun ( was mich bischen ärgert ).

Lasst uns Freidenker dazu beitragen das sich dieser Missstand ändert.

Mir ist ein SP Nachbar, der hier besprochenen Randgruppen, also Alleinreisende, gleichgeschlechtliche Paare, dunkelkirschrotgelbe, mohanedanische Christen Hinduistischen Glaubens lieber ( nur unvollständige Aufzählung von Beispielen ohne Wertung ), als der ständig meckernde und keifende Parkrichtungsvorscshreibende, Parzellenabstecker und Windschutzaufbauer.

In dem Sinne, lebt frei und lasst anderen ebenso die Freiheit.

Für nette Mitmenschen rutschen wir gerne ein Stück zur Seite.

BigPit

Rechschreibfehler wurden mit viel Mühe sorgfältig verteilt, Kommas sind mir leider ausgegangen.

Gast am 18 Nov 2009 15:56:06

Big Pit, ich kann zu Deinem Beitrag nur sagen" Bravo"

Arno

Gast am 18 Nov 2009 16:11:46

Hallo, Beduin

Du solltest jetzt aber nicht generell allen Mißtrauen nur weil Du mal
an ein paar i.... geraten bist. Du baust sonst um Dich herum einen
Panzer auf den du später selbst nicht mehr durchdringen kannst, ganz
zu schweigen von anderen <Menschen. Kopf hoch, Vorsicht ja aber
auch die Bereitschaft zu vertrauen. Sich in sich selbst zurück zu ziehen
ist der sicherste Weg zu vereinsamen und es ist ein Weg ohne Wiederkehr.
Allein zu leben bedeutet Disziplin in jeder Hinsicht, aber auch sich anderen
Menschen zu öffnen, positiv zu sein, nur dann wirst Du entsprechendes
Feed back erhalten und wieder Anschluß finden, sei es nun an einen
anderen Menschen oder eine Clique, wenn der Anfang gemacht ist kommt
der Rest oft von ganz allein.

Arno

eisbaermama am 18 Nov 2009 18:51:46

Ich hätte auf dem nächsten SP gerne einen bigpit rechts und eine bigpittin links von mir stehen! :D

Und Dieter: Ohne dass es platt klingen soll: Dir wünsche ich ganz viel Kraft und Mut!

LG Bea

howard54 am 18 Nov 2009 19:23:33

dem großartigen Beitrag von Bigpit möchte ich noch ein kleines details aus meinen Reiseerfahrungen hinzufügen.
Am liebsten verreise ich mit meiner Frau; dies können wir aber nur im Sommer aus zeitlichen Gründen.
Im übrigen Jahr bin ich ca 6 Monate allein mit dem Mobil unterwegs, da ich es beruflich nutze.
Mein Fahrzeug ist in Frankreich zugelassen, da wir dort wohnen. Wenn ich mit einem in F zugelassenen Fahrzeug alleine auf einen Stellplatz in Deutschland fahre und mich an meinen Nachbarn dann in deutsch wende, schalten einige bereits ab, da sie mich wohl für einen WOMO-Dieb halten. Ein frz Fahrzeug mit einem deutschen Fahrer? Da stimmt doch was nicht!
Wenn ich in F alleine auf einem SP stehe und mit den anderen in französisch mit leichtem dt. Akzent spreche,reden die Leute mit mir völlig normal weiter und wenn ich ihnen im Verlauf des Gespräches sage, dass ich in Frankreich wohne und mit einer Französin verheiratet bin und dann auch noch unser Sohn hier lebt und nur die frz und nicht die dt.Staatsangehörigkeit besitzt, gelte ich fast als einer von ihnen.
Ich will damit sagen, dass manche Zeitgenossen sehr schnell mit ihren Vorurteilen sind.
Das gilt meiner Einschätzung nach besonders für allein reisende Frauen. Da scheinen in den Köpfen einiger männlicher Zeitgenossen die wildesten Dinge abzugehen.
Deshalb versteh ich die Fahrerinnen gut, die sich gleich abschotten und die Rollos runter ziehen.
An Dieter. du courage!!

Howard

kbsnd am 18 Nov 2009 19:31:12

War und bin schon immer von klein auf Neugierig auf Interessante Menschen gewesen. Es ist einfach immer wieder toll, von kreativen Köpfen und unternehmerischen Menschen zu erfahren, was sie alles in ihrem Leben gemacht haben und noch machen werden.

Nach meiner Meinung ist der Mensch zur Hälfte das, was bisher zu seiner gelebten Biografie gehört und zur anderen viel wichtigeren Hälfte das, was er in Zukunft machen möchte. Gerade die Vergangenheit und noch stärker die Vision, also das was erst im Kopf besteht, bilden für mich zusammen erst die Persönlichkeit eines Menschen.

Anderseits gehe ich schon automatisch davon aus, dass alle Menschen - auch die mit offener Geisteshaltung - an ihren Wohnungstüren, Seelen und Herzen, Schlösser angebracht haben. Diese dienen dem natürlichen Schutz und sind deshalb von sehr hoher Bedeutung, um in dieser Welt gesund zu überleben. Dass einige einfach talentierter in der Kommunikation sind, heisst noch lange nicht, dass sie auch wirklich zugänglicher sind, schon gar nicht, das sie einem wirklich feundlich gesonnen sein müssen.

Ich denke, ohne genügend Zeit um feststellen zu können, ob man es mit einem Menschenfresser, Dieb oder wirklich mit einem netten vertrauenswürdigen Zeitgenossen zu tun hat, kann kaum etwas mehr als die üblichen Floskeln erwartet werden.

Das hat natürlich nichs mit dem Unterhaltungswert zu tun, den man sicherlich immer schätzt als Überbrückung von Langeweile. Dafür hat man heutzutage ja in erster Linie die Fernsehkanäle mit Deutschland sucht den Superstar etc.

Aber gerade viele Camper wissen, das ein persönliches freundschaftliches Gespräch und Gedankenaustausch wesentlich mehr ist...

Für mich sind Spiesser i.d.R. Menschen, die oft durch äussere Zwänge in der Kindheit und im Arbeitsleben, gezwungen wurden, den Wunschträumen ihres Lebens zu entsagen und dadurch viele Frustrationen überwinden mussten. WEnn solche Menschen dann erleben, dass andere sich unbekümmert durch die Welt bewegen, können sie schon sehr böse auf diese Typen sein, die sich das herausnehmen, was sie früher auch gerne getan hätten, aber nie durften und sich heute noch nicht getrauen.

LG Marcel

Beduin am 18 Nov 2009 19:52:28

Pit, das hast jetzt wirklich schön geschrieben :)
und wie weiter vorne bestimmt schon mal geschrieben, das ist Jahre her und in dem Umfang GsD auch nicht mehr vor gekommen oder ich habe es nicht bemerkt :D
Weil ich es evtl auch nicht mehr bemeren möchte, nicht mehr so genau hin schaue, lieber eher mein Ding mache.

und auch zu @Arno seinem Beitrag, ich bin nicht vereinsamt und habe eben auch durchs Froum einen netten Bekanntenkreis aufgebaut mit dem sich locker mal getroffen wird. Von dem her geh ich auch nicht mehr so viel, gezwungen und unbedarft auf die "anderen" zu, das muss nicht mehr, wobei ich schon noch nett grüsse, könnt ja sein ist wer nettes :)
Bin da immer entspannter.

Howard, da hast ja dann die "richtigen" kennengelernt :eek: hätte ich auch nicht gedacht das es so sein könnte
Womo geklaut :eek: für solches Denken bin ich viel zu ehrlich, da wäre ich nicht darauf gekommen.

@Marcel, an meiner Kommunikationsfähigkeit muss ich auch noch bisschen schleifen, bin manchmal so schüchtern das ich ganz introvertiert und eingebildet rüber komm :? dauert halt auch bis ich aufgetaut bin und ich lese lieber oder stricke wie Fern zu sehen............
Zur Persönlichkeit, meinst es gibt noch viele mit so richtigen Visionen? also ich kenn wenige, klar, manch einer hat ein Plan oder auch Ziel, aber so eine richtige Vision auf die mit aller Kraft zugerudert wird, das hat doch kaum noch einer?
Oder ich kenne halt keinen

brix am 18 Nov 2009 20:00:21

Hallo,
ich gehör ja leider auch zu den Alleinfahrerinnen.

Also, ich denke die Toleranzgrenze bei einem allein womofahrenden Mann ist wesentlich größer, als bei einer Frau.
Schon die Tatsache, Frau fährt großes Womo, bei den Paaren fast nie üblich, es fährt der Mann, also Skepsis.
Inzwischen hat ja auch das horizontale Gewerbe die Womos entdeckt, also nochmal Skepsis, was will DIE hier.

Ist man als Frau zu aufgeschlossen und herzlich, wird man argwöhnisch beäugt, ist man zurückhaltend und ein bisschen spröde, wird man als eingebildete Zicke eingestuft.
Man hat einen sehr schmalen Grat, auf dem man sich dort bewegt.

Es ist nicht einfach damit klar zu kommen.

Die jenigen, die nur mal allein fahren oder in der Woche beruflich, haben einen ganz anderen Hintergrund, es ist nur vorübergehend, bei den Alleinfahrern ist es IMMER.
Im Beruf ist es selbstverständlich, dass man allein auftritt, da bestehen diese Vorurteile gar nicht.
Aber im Freizeitbereich hat man gefälligst einen Partner zu haben!!!

Ich denke, es können nur die wirklich beurteilen, wie ätzend es manchmal ist, die IMMER allein fahren ,müssen und niemanden zu Hause haben, der auf sie wartet.

Tschüüß Brigitte

kbsnd am 18 Nov 2009 20:29:11

@Ina
... glaub ich nicht dass du schüchtern bist, wenn ich deine Fähigkeiten zu Kommunizieren betrachte, liest es sich völlig anderst.

Ich für mich bin überzeugt, dass man(n) es einfach(er) hat im Leben, wenn man sich nicht gross um die Meinung anderer kümmert und sich persönlich einfach ernsthaft für etwas interessiert ohne grosse Überlegungen anzustellen, da man dabei ganz automatisch früher oder später mit gleichgesinnten in interessante Gespräche und Unternehmungen im Leben unterwegs sein wird.

@Brix
Es gibt sicher die Ansicht bei ganz wenigen Menschen dass alleinfahrende Männer vermutlich potenzielle Diebe sein könnten. Auf jeden Fall sollte man die gut beobachten, was sie so tun. Das gleich gilt natürlich auf für Frauen, nicht? Das einzige was ich denke ist, dass man Verständnis dafür aufbringen sollte, denn wir wurden alle mit dieser Ansicht erzogen.

Ich hatte mal in einer Stadt ein Mädchen nach dem Weg gefragt und mit entsetzen festgestellt, dass die mich vermutzlich als Räuber oder möglicher Entführer einstufte - Erziehung eben oder evtl. Boulevardpresse gelesen, was ja auch nicht unbedingt generell falsch ist, nicht?

Übrigens: Es gibt tausend(e) Menschen, die noch nie mit einem WoMo unterwegs waren und fürs Leben gerne einmal mitfahren würden. Wäre das nicht was?

LG Marcel

Beduin am 18 Nov 2009 20:52:03

kbsnd hat geschrieben: Übrigens: Es gibt tausend(e) Menschen, die noch nie mit einem WoMo unterwegs waren und fürs Leben gerne einmal mitfahren würden. Wäre das nicht was?


JaJa, sprach der unwissende zu den wissenden :D

Es gibt auch tausende von Singelmännern die sich im Leben nie neben eine Frau in so einen Laster setzten würden :D

und eine/n mitnehmen mit dem mich nicht zumindest mal eine gute Freundschaft verbindet, never, sorry, aber dazu ist der Raum zu klein und das Leben zu Intim.
Klaro, früher, no Problem, im T2 noch ne Frau und noch ein Kind und mich hats nen Koffer gejukt was die anderen dachten :D
und es ist fast immer sehr gut gegangen
und genauso würden sie heute evtl auch noch denken, juckt mich aber gerda so einen Koffer wie damals, nur sind meinen Freundinnen an sich ausgegangen, die die ich noch habe fehlt die Lust an dieser Art Reisen :?

kbsnd am 19 Nov 2009 14:41:01

Es gibt auch tausende von Singelmännern die sich im Leben nie neben eine Frau in so einen Laster setzten würden


Dann würd ich meinen, soll er es bleiben lassen... dann kann sich Frau gleich eine Menge Ärger ersparen. Ich glaube kaum, dass Frauen die über tausende von Kilometer Erfahrungen aufweisen, plötzlich nicht mehr fahren können... oder?

Na ja, ausser vielleicht es handelt sich beim Gast um Georg Clooney

LG Marcel

toli269 am 19 Nov 2009 15:46:51

brix hat geschrieben:... Hallo,
ich gehör ja leider auch zu den Alleinfahrerinnen.
....
Schon die Tatsache, Frau fährt großes Womo, bei den Paaren fast nie üblich, es fährt der Mann, also Skepsis.
Inzwischen hat ja auch das horizontale Gewerbe die Womos entdeckt, also nochmal Skepsis, was will DIE hier.
...
Ist man als Frau zu aufgeschlossen und herzlich, wird man argwöhnisch beäugt, ...
Tschüüß Brigitte


Hallo Brix,

da hast Du bzw. Ihr ja am Steinhuder Meer Glück gehabt, dass Steffi nicht ihr Revier verteidigt hat :D :D :D :D

Aber ich denke Du hast Recht. Einfach ist das insbesondere für eine alleinreisende Frau nicht immer. Deshalb gleich doppelt :top: :top: für alle, die sich einen Sch... drum scheren. Ihr macht es genau richtig.


Thomas

brix am 19 Nov 2009 16:52:48

toli269 hat geschrieben:
da hast Du bzw. Ihr ja am Steinhuder Meer Glück gehabt, dass Steffi nicht ihr Revier verteidigt hat :D :D :D :D




Hallo Thomas,

Steffi braucht vor mir keine Angst zu haben, Du bist jünger als mein Sohn :) :) , außerdem vergreif ich mich eh nicht an verheirateten Männern!!!!!!!!!!!!
Das können die Herren der Schöpfung sowieso besser, in fremden Revieren jagen :roll: :roll:

War aber schön Euch zu treffen.

Tschüüß Brigitte

Gast am 19 Nov 2009 17:26:24

Beduin hat geschrieben:
kbsnd hat geschrieben: Übrigens: Es gibt tausend(e) Menschen, die noch nie mit einem WoMo unterwegs waren und fürs Leben gerne einmal mitfahren würden. Wäre das nicht was?


JaJa, sprach der unwissende zu den wissenden :D

1.)
Es gibt auch tausende von Singelmännern die sich im Leben nie neben eine Frau in so einen Laster setzten würden :D



2.)

und eine/n mitnehmen mit dem mich nicht zumindest mal eine gute Freundschaft verbindet, never, sorry, aber dazu ist der Raum zu klein und das Leben zu Intim.




Zu 1.)
Genau diese Sorte Männer sind die, vor denen Euch eure Mütter hätten warnen sollen. Solche cauvinistischen Egoschoner braucht Frau doch wohl nicht. Wenn Mann damit ein Problem hat mit Frau als Beifahrer mitzufahren, dann hat Mann ein ganz anderes Problem, wie nur das keinen eigenen Truck zu besitzen.

Mein Ehegestenst fuhr in den letzten 25 Jahren sämtliche Gespanne die wir besaßen, Vom Ford Granada Kombi mit kleinem 360er, bis zum 3 Liter Diesel BMW X3 mit einen 540er Knaus dahinter.

Als wir dann vor 3,5 Monaten unser PitMobil bekommen haben, war es klar, das sie dieses trotz fast 8 Meter und 6 Tonnen auch fahren musste ( ich bin doch kein Chauveur ). Als Sie dann das erste mal in Frankreich den Truck durch die französischen Landsträßchen fuhr, kann ich nur sagen, ich war stolz wie Oskar und hab mir fast ein 2tes Loch in ? gefreut und gleich den Fotoaparat rausgezerrt.

Wenn sie genug Vertrauen zu mir hat, als Beifahrerin neben mir zu sitzen (und sie sitzt selbst in Offroadsektionen neben mir an Stellen, wo mancher noch nicht mal rauf oder runter guggen möchte, geschweige den fahren),
dann habe ich auch genug Vertrauen zu ihr zu haben, wenn sie am Steuer sitz. Was nicht klappt wird eben geübt, bis es klappt, egal ob bei mir oder ihr. Ausserdem pennt es sich auf dem Fahrersitz einfach nur herrlich.

Ich werde nur grün um die Nase, wenn ich als Beifahrer neben ihr in IHREM Auto sitze und auf ihrer täglichen Autobahnstrecke nach Köln mitfahren muss...gruselig. Sie hat da so viel Routine und Langeweile, kennt jeden Hubbel ( gefährlich) das im zäh fließenden Verkehr die Finger an der Heizung gewärmt werden, die Näägel gefeilt werden, am Radio gespielt wird, in der Tasche gegraben und alles sonst noch mögliche. Ich warte noch auf den Tag wo die Fingernägel noch lackiert werden ( vielleicht gab es den schon und ich weiß es nur nicht---zum Glück).

Mir ist es lieber wenn die Bahn frei ist und sie mit jenseits der 230 kmh über die Piste fliegt, dann ist sie nämlich konzentriert und ich muss mir keine Sorgen machen.

Zu 2.)

Neee, fremde Menschen mitnehmen und Campingfreizeit zu verbringen, also DAS wäre nichts was ich empfehlen könnte, oder was mir gefallen könnte.
Gerade Camping ist ein Hobby, welches lange Zeit auf engstem Raum bedeutet. Man macht gegenüber zu Hause Abstriche die Nichtcamper eh nicht nachvollziehen können. Man lässt sein großes Haus / Wohnung mit allem drum und drann, den saubersten Bad, der größten Badewanne leer zurück um sich auf 10 bis 16m² zu quetschen und in der Gegend rum zu fahren.
Ich finde, um dass zu machen muss man zu einander passen, sich gut kennen, sich ergänzen und sich vertragen.

Wie es aussieht, wenn Meister Chauvi und Frau Devot unterwegs sind, kennen wir doch alle.
Mann fährt, parkt und baut die Stühle auf, sitzt Probe von der Ankunft bis zur Abreise ( nur die Sitzplätze wechseln ). Frau aber wuselt rum, bringt Probesitzendem Mann sein Bier, räumt auf, kocht, deckt den Tisch, serviert, räumt ab, Frau spült, geht mit dem Hund ( wenns regnet ) bei schönem Wetter geht auch Mann mal. Frau säubert den Wohnwagen, das Mobil, Frau bringt das Chemokloo weg, Frau erzieht die Kinder, Frau vermittelt wenn Mann die Kinder zusammenfaltet .... Toller Urlaub für die Frau.

Anderst und noch schlimmer sieht es aus, wenn Mann & Frau auf niedrigem Niveau zu einander passen und beide eine "gestandene Persönlichkeit" besitzen. Das Gekeife hört man noch 5 Plätze weiter. Fast wünschte man sich 5 Bellflusen, die lärmen als das Genöhle anhören zu müssen.

Zu dem Beitrag mit dem horizontalen Gewerbe.
Erstens wird "Mädel Rotlicht" sich nicht auf Camping oder Stellplätze verirren, Frau Camperin braucht sich also keine Sorgen vor Alleinfahrerinnen machen.

MUSS Frau Camperin sich aber doch generell Sorgen machen weil Ehemann Camper sich zu Frau Rotlich (irgendwo in der Pampa) verirren könnte, liegt auch hier das Problem an ganz anderer Stelle.
Vielleicht sollte die schmutzige Phantasie die auf die Alleinreisenden verwendet wird, lieber mal auf den Partner bezogen werden, dann käme der erst garnicht nicht auf Abwege :D .


Klar habe ich die Beispiele jetzt verpauschalisiert und auch bischen überzogen. Aber wein wahrer Kern wird oft erst erkannt, wenn er in großer Verpaqckung kommt.

Ich möchte jetzt lieber nicht wissen, wieviele mich für diese Worte gerne teeren und federn würden. Ich HOFFE aber, der der größere Teil hier jetzt schmunzelt und meine Meinung teilen kann. Genau DAS sind nämlich DIE Mobilreisenden die was von der welt sehen und neben denen wohl jeder von uns gerne stehen würde.

Ich hoffe, dass jetzt viele Schmunzeln und Lachen und nur wenige nachdenken müssen, oder gar sich ärgern.

Maxima am 19 Nov 2009 18:11:20

Hi Bigpit,
mein Schmunzeln ist Dir gewiss! Bild
LG
Maxima

gary32 am 19 Nov 2009 18:28:22

Hallo,

letzten Oktober haben wir auf dem SP. in Emmendingen auch eine ungewöhnliche Bekanntschaft gemacht und zwar in der Person einer Frau aus Frankreich mit einem 4,0 to. neuer Bürstner...
Da ich fliessend französisch spreche, haben wir uns unterhalten:
Die Madame 72 Jahre alt, zierliche Person wie Edith Piaf, Witwe seit 4 Jahre, alleinreisende. Nach dem Tod Ihres Mannes hatte Sie sich erst , vor 3 Jahren ein gebrauchtes Womo gekauft und April diese Jahres gegen den neuen Bürstner getauscht wegen mehr Platz und Konfort.
Von April bis September hatte Sie bereits 14.000 Km zurückgelegt durch ganz Frankreich und überwintern fährt Sie jährlich nach Marokko.

Ob Sie keine Angst hätte alleine so zu reisen: " Non monsieur, pas de problèmes...j´ai mon Talisman " ...

Wir haben uns am nächsten Tag verabschiedet, sie fuhr nach Rennes zu Ihrem Sohn für einige Tage und dann wieder Richtung Marokko....

Bon voyage chère Madame...

gary32

kbsnd am 19 Nov 2009 18:37:19

bigpit hat geschrieben: Wie es aussieht, wenn Meister Chauvi und Frau Devot unterwegs sind, kennen wir doch alle.
Mann fährt, parkt und baut die Stühle auf, sitzt Probe von der Ankunft bis zur Abreise ( nur die Sitzplätze wechseln ). Frau aber wuselt rum, bringt Probesitzendem Mann sein Bier, räumt auf, kocht, deckt den Tisch, serviert, räumt ab, Frau spült, geht mit dem Hund ( wenns regnet ) bei schönem Wetter geht auch Mann mal. Frau säubert den Wohnwagen, das Mobil, Frau bringt das Chemokloo weg, Frau erzieht die Kinder, Frau vermittelt wenn Mann die Kinder zusammenfaltet .... Toller Urlaub für die Frau.


... und die Moral von der Geschicht,
kennen viele Camper, nicht?
Das wird wohl selten echt behagen
sich so angestrengt zu vertragen.
Drum wärs nicht schlecht ob Sonne oder Nässe
beide hätten im Leben gemeinsam Interesse.
Nicht quetschen sich rein in kleine Kisten
sondern nur fahren, dann im Hotel nisten.

LG Marcel

Maxima am 19 Nov 2009 18:42:58

Boah, ich bin sehr beeindruckt! :daumen2: Schätze mal, dass sich nicht viele Madames in diesem Lebensalter alleine nach Marokko wagen. Klasse, dass Du uns diese Geschichte erzählt hast.
LG
Maxima, die hofft, dass sie in diesem Alter auch noch unterwegs sein kann!

a.miertsch am 19 Nov 2009 21:53:13

Na, bigpit,
teeren und federn net glei, aber a wengla am Ohrwaschel zupfa, um dir zuzugranteln: Recht hast allerweil, pfeilgrad!
Albert

Gast am 19 Nov 2009 23:35:04

Hut ab vor der französischen Madame. Da gehört schon was zu !

Albert, lach, das tut meinem Ohrwatscherln aber auch weh. Trinken wir ein Bierchen drauf.


Vor ca. 2,5 Monaten, unten bei St. Goar Wellnich, standen wir abends auf dem SP direkt am Rhein und neben uns ein älterer, alleinreisender Herr, den ich auf ca. 75-80 Jahre schätzte.
Er fuhr ein nagelneues Ford WoMo Typ weiß ich nicht, abert schon was größeres mit großer Heckgarage und allem drum und dran.
Wir kamen ins Gespräch und er erzählte uns, dass er vor kurzem Witwer wurde und das er der Erinnerungen wegen das Alte Mobil verkauft hätte. Da er aber noch was von der Welt sehen wolle, hätte er sich jetzt eben nochmal das Neue WoMo gekauft und er führe selbst im Winter damit durch die Welt. Der alte Herr war noch richtig gut drauf, spielte mit unserem Hund. Später sahen wir Ihn in seinem Mobil sitzen und über LapTop mit seinen Kindern texten.

Das nenne ich Leistung, vor diesem alten Herren ziehe ich meinen Hut.

Tipsel am 20 Nov 2009 01:46:01

Tja, Leben ist, was passiert, und jeder sollte für sich selbst das beste draus machen, auch wenns nicht leicht ist.

Ich war auch mal ohne Peter in Bad Soden, wo ich eigentlich immer schnell mit anderen ins Gespräch komme. Sind ja eh nur Rentner dort, die gern schwätze :D

Aber unbemannt hatte ich keine Chance, obwohl mein Bruno seinen ganzen Charme spielen ließ.

Als dann Peter mit dem PKW nachkam, war alles in Butter. Alle Nachbarn freundlich und gesprächsbereit, obwohl Peter mit niemandem schwätzt, sondern einfach nur da ist.

Also einfach ists nicht, alleine unterwegs Anschluß zu finden.
Wobei ich mit Alleinreisenden keine Probleme hab, im Gegenteil. Die sind meist lockerer und offener, als Paare.

Und wenn jemand Schiss hat, Kontakt zu Alleinreisenden zu knüpfen, ist die Beziehung eh in einer kritischen Phase und sowieo problematisch. Feiern und Spaß haben geht mit denen eh nicht.

Maxima am 20 Nov 2009 01:50:41

Tipsel hat geschrieben:Tja, Leben ist, was passiert, und jeder sollte für sich selbst das beste draus machen, auch wenns nicht leicht ist.

Und wenn jemand Schiss hat, Kontakt zu Alleinreisenden zu knüpfen, ist die Beziehung eh in einer kritischen Phase und sowieo problematisch. Feiern und Spaß haben geht mit denen eh nicht.


Vollzustimm!
LG
Maxima

angler01 am 25 Apr 2010 19:57:30

Bin grad auf diesen Thread gestossen und musste bei einigen Beiträgen etwas schmunzeln.
Bin auch als männlicher Alleinfahrer unterwegs und bin der Meinung das es schon schwer fallen kann Anschluß zu finden. Kann zwar ganz gut "pappeln" wenn es sein muss bin aber trotzdem am Anfang recht zurückhaltend( hab da was mit Ina gemeinsam, grins).
Letztes Jahr auf einem SP in Norddeutschland: Bei meiner Ankunft war nur ein Womo mit einem Ehepaar dort, wir unterhielten uns recht nett, sie erzählten ich erzählte. Nach Ankunft eines weiteren Womos, auch ein Ehepaar, fand die Unterhaltung nur noch zwischen den paaren statt. Als Single ist man leider oft das fünfte Rad am Wagen.

Dietmar, der trotzdem weiter alleine fährt.

oberstdorfer am 25 Apr 2010 20:25:34

Hallo

Ich bin auch öfter mal alleine unterwegs, gestern nachmittag bin ich von Berlin zurückgefahren und habe dabei in Gotha-Boxberg übernachtet.(Ist eine kleiner kostenloser Platz ohne VE an einem Reiterhof mit Gasthaus)
Ich mit meiner "Klappe" :eek: habe eigentlich nie Probleme mit jemand ins Gespräch zu kommen. Da wahr ein älteres Ehepaar, hab einfach gefragt ob wir zusammen Essen wollten wahr kein Problem. Gut die haben mich natürlich neidisch gemacht. (Sind noch 6 Wochen untewegs Richtung Östreich-Ungarn) Aber der Abend wahr lustig vorallem weil ich sowas nicht geplant hatte und eigentlich gedacht hatte das ich nach der Ankunft noch schnell was esse und mich dann hinhaue. So haben wir bis um 11.00 Uhr draussen gessen und das ein oder andere Bierchen getrunken.
Juergen

thatslife am 25 Apr 2010 23:58:56

...ich glaube, dass "Problem" des Alleinreisens ist doch etwas ambivalent. Als Junggesellin hatte ich noch nie irgendwelche Probleme- weder bei meinen Touren mit dem Motorrad; noch mit dem WoMo. Keine blöden Sprüche, kein ?ismus, keine eifersüchtigen Ehefrauen. Dabei möchte ich die hier geschilderten Erfahrungen nicht kleinreden- aber sind die hier kritisierten WoMofahrer unbedingt normativ? Ich denke NEIN! Also etwas mehr Emanzipation bitte!

von
thatslife

Gast am 26 Apr 2010 19:58:10

Hallo, Ina

Auch ich fahre oft alleine und genieße es.Als Busfahrer ist man den
ganzen Rag hautnah mit Menschen zusammen, da ist es gut auch mal
für sich zu sein.
Wenn ich Anschluß finden will, dann ist das kein Problem, aber meistens
bin ich lieber alleine, zumindest in den ersten paar Tagen.

Arno

ahd250 am 26 Apr 2010 21:05:52

Halloundso,

drei Jahre lang war ich Alleinfahrer. Und ich hatte nie Probs Anschluß zu finden. Kann aber sein daß es auch an meinem Hobby liegt, ich fahre halt zum Surfen dahin wo Wasser und Wind ist, und da trifft man andere Surfer und schon ist man im Gespräch. Da hat es nie einen Unterschied gemacht ob man allein, zu zweit oder als Familie unterwegs ist.
Jetzt reisen wir zu zweit und haben auch kein Problem damit mit alleinreisenden ins Gespräch zu kommen.

piccolino am 27 Apr 2010 11:22:55

Vorab: Ich fahre öfters mal ein verängertes WE alleine - nur mit Hund - weil meine Frau nicht kann, will, oder arbeiten muss. Ich mach das schon seit vielen Jahren und für mich ist es wirklich Entspannung, weil ich keine Rücksicht nehmen muss. (Ich fahre gerne viel - meine Frau lieber weniger und geht spazieren bzw. besichtigt irgendwas).
Ich hab die Erfahrung gemacht, je älter ich werde (dieses Jahr 60 ) umso schwieriger wird die Kontaktaufname als Alleinreisender mit Paaren.
Wiederum habe ich auch festgestellt: sitzen die Leute vor ihrem Auto ist das fast schon ein Gesprächsangebot. .. sitzen sie - selbst bei schönstem Wetter - in ihrem WoMo möchten sie in der Regel keinen Kontakt.. auch nicht ausserhalb ihres WoMo.
Sehr behilfich bei für eine Kontaktaufnahme ist mein Hund. (keine angstmachene Größe ( 9 Kg) , freundliches Tier, dass mir einigermassen gehorcht). Besonders leicht ist der Kontakt mit anderen Hundehaltern. Ich habe immer festgestellt, dass - bis auf ganz wenige Ausnahmen - es so aus dem Wald zurückschallt, wie ich reingerufen haben. Also: habe ich den ersten Schritt gemacht und freundlich gegrüsst, gefragt, geholfen o.ä. war die Resonanz so gut wie immer positiv.

angler01 am 06 Jul 2010 10:17:57

Hallo alle Alleinfahrerinen/Alleinfahrer

Ich möchte Ende Juli nach Frankreich, Normandie, St. Michel, so die Gegend. Vielleicht hat ja ein Alleinfahrer/in auch Ambitionen in diese Richtung zufahren. Meine Route geht so in Richtung Speyer/Kandel grob gesagt. Mehr Infos per KN. Ich fahre allerdings ein recht langsames Kriechmobil aber man kann je Trefpunkte ausmachen.

Admin: Wenn Nachricht hier nichtgewünscht bitte löschen. Soll KEINE Kontaktanzeige sein!

Viele Dietmar

angler01 am 20 Jul 2010 20:23:45

Geplante Tour muss leider gestrichen werden, Gesundheit erlaubt momentan keine solche weiten Fahrten.
Bleib in Deutschland, muss etwas kürzer treten.

Dietmar

Beduin am 20 Jul 2010 21:00:52

Oh, dann wünsche ich dir mal schnelle gute Besserung :)
Ich bleib auch in D
12.08 am Lenzer Hafen an der Müritz und dann zur Messe nach DD, dazwischen..............vermutlich Ostsee, NOK, Elbe............mal schauen

Gipe am 21 Jul 2010 08:42:09

Mooin Dietmar,
denke wirst schon ein Plätzchen in den Nähe finden um entspannt zu angeln.
gute Besserung. :angeln:

angler01 am 21 Jul 2010 09:33:18

Danke für die Wünsche.

@Ina
Wird bestimmt ne schöne Tour die du fahren willst. Viel Spaß dabei.


@Peter(Gipe)

Kommt manchmal alles anders wie man denkt, bin vorerst noch Krankgeschrieben aber ich denke es geht bergauf.

Ist halt Käse wenn man schon seit ewiger Zeit nicht schlafen kann und nichts dagegen unternimmt. Ein leichter Kreislaufzusammenbruch vor zwei Wochen hat mir die Augen geöffnet...

Hab hier im Forum mal nen Spruch gelesen:


Bis zum 40 ten Lebensjahr laufen die Menschen mit der Gesundheit hinter dem Geld her und ab dem 40 ten Lebensjahr mit dem Geld hinter der Gesundheit !


Nur das die 50 halt auch schon knapp überschritten sind.


Viele Dietmar

Gast am 21 Jul 2010 09:51:18

Auch wenn hier anderes behauptet wird, von den meisten Zeitgenossen wird man als Alleinfahrer(in) schief angesehen. Halten einen wohl für einen ?touristen, dem das Geld für Exotisches fehlt.

Ich sehe immer erst auf das Nummernschild, bevor ich versuche Kontakt aufzunehmen. Einige süddeutsch Dialekte gehen nämlich gar nicht. Wenn die dann auch noch behaupten ALLES zu können (außer Hochdeutsch)... :lol:


tobi02 am 21 Jul 2010 09:55:30

Netter Thread

Doch - ich reise auch nur alleine. Ok - der Hund ist noch dabei womit das WOMO auch schon fast voll ist.

Ich denke das das Kontaktknüpfen im Wesentlichen von 3 Faktoren abhängt. Erstens wo ist mein Stellplatz. Zweitens was will ich dort machen wo ich hinfahre und wie kann ich persönlich mit anderen umgehen.

Ich fahre meistens zum Quadfahren los wobei die Touren inzwischen immer länger und weiter werden. Im August steht das erste mal Ausland an.

Auch wenn ich selbst jemand bin der nur sehr schwer mit anderen in Gang kommt bin ich doch nie alleine wenn ich das nicht will. i.d.R beinhalten diese Fahrten immer ein bestimmtes Ziel wie irgendein Quadtreffen oder eine Tour mit irgendeiner Truppe. Da die Spezies Quadfahrer eh recht selten ist bin ich in nahezu jedem Forum zu dem Thema von Flensburg bis zum Bodensee angemeldet und bekomme so bei nNachfrage nach schönen Strecken inzwischen schon fast regelmässig Einladungen zu irgendwelchen Quad-oder Forumstreffen oder zu Ausfahrten.

Es ist natürlich einfacher Kontakt zu knüpfen wenn man auf einem CP steht. Schon allleine deswegen weil man die technischen Dinge lösen muss und sich mit dem "Regelwerk" vertraut machen muss.
Ich meide CPs wie die Pest. Ich stehe lieber frei oder bei nem Treffen eben irgendwo im Pulk. Da gibt es dann meist keine Regel ausser bestimmte Sicherheitsbestimmungen zu beachten (offenes Feuer etc.). Absolute Spitze war das Harztreffen in Pullman-City. Das glich aber schon ehr einem mittelalterlichem Heerlager. Das habe ich mir dann auch nicht gegeben und mich wo anders hingestellt. :D Eine grosse Wiese. hunderte von Gespannen und "Exoten". Von provisorisch umgebauten Lieferwagen bis auf Pritschen gesetzte Wohnwagen war alles dabei. Fast 1000 gemeldete Quads die frei auf dem Gelände fahren durften. Staub und Dreck ohne Ende da es knochentrocken war und Halligalli bis Morgens um 3:00. War wirklich wie ein Heerlager. Gespanne statt Kutschen, Quads statt Pferde. Zelte und überall dreckige verschwitzte "Haudegen", MArketenderinnen und Gaukler. - unglaublich!!!!

kassiopeia am 21 Jul 2010 09:59:48

hmm, klingt sehr nett :)
schade dass es nicht mein Hobby ist...

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